ich bin aktuell dabei ein defektes 12V 400W Schaltnetzteil zu untersuchen, dass in einem TRUMA APS 400-K Modul verbaut ist.
Aktuell löst es den Sicherungsautomaten aus, aber die Sicherung auf dem Board ist in Takt.
Prüfe auf jeden Fall die Shunts und die Bauteile des Klemmglieds. Auch die Gateansteuerung sollte man sich genauer ansehen. Netzgleichrichter hast du schon geprüft?
Der MOSFET war original im isolierten Gehäuse TO-220F?
Es handelt sich wohl um eine Umschaltvorrichtung, die zwischen Netz und Batteriebetrieb umschaltet:
Zitat:
Netzbetrieb
Ist das Gerät an das 230 V-Wechselstromnetz angeschlossen so schaltet die Umschaltautomatik auf Netzbetrieb.
Fahrzeugbatteriebetrieb
Wird die Netzversorgung unterbrochen und eine elektrische Verbindung zum Zugfahrzeug besteht, schaltet die Umschaltautomatik auf Fahrzeugbatteriebetrieb.
Was genau versteht man darunter? Ich bin mit dem Begriff nicht vertraut
Auch
die Gateansteuerung sollte man sich genauer ansehen
Die Dioden und Widerstände habe ich nachgemessen, die Optokoppler sind auch in Ordnung.
Ob die weitere Schaltung in Takt ist kann ich nicht beurteilen.
Dort wird ein HEF4060BT Ripple-Carry Binärzähler und ein Strom gesteuerter PWM IC 2844B verwendet.
Der MOSFET war original im isolierten Gehäuse TO-220F?
Isoliert war das Gehäuse nicht, aber mit einem rosa Wärmeleitpad an den Kühlkörper geklemmt.
Den kannst du ruhig nehmen, er ist sinnvoll besser als das Original. Die Z-Diode ist bei dir schon extern vorhanden, aber doppelt gemoppelt stört hier nicht.
Wäre es auch zu empfehlen die Elkos an der Sekundärseite zu tauschen?
Wenn du keine Möglichkeit hast die richtig zu messen, dann ersetze die drei dicken zwischen den beiden Ringkerndrosseln blind. Nimm z.B. Panasonic FR, wenn die auch mechanisch passen.
Das Netzteil macht die 400W. Es ist ein ähnlicher Aufbau wie der, mit dem ich mich gerade herumplage, ein Eintakt-Durchflusswandler, aber mit nur einem Schalttransistor.
Das Netzteil macht die 400W. Es ist ein ähnlicher Aufbau wie der,
mit
dem ich mich gerade herumplage, ein Eintakt-Durchflusswandler, aber mit
nur einem Schalttransistor.
Den kannst du ruhig nehmen, er ist sinnvoll besser als das Original. Die
Z-Diode ist bei dir schon extern vorhanden, aber doppelt gemoppelt stört
hier nicht.
Vielen Dank!, dann werde ich das so machen und berichten, ob ich damit bereits den Defekt lösen konnte :).
Das Netzteil macht die 400W. Es ist ein ähnlicher Aufbau wie der, mit
dem ich mich gerade herumplage, ein Eintakt-Durchflusswandler, aber mit
nur einem Schalttransistor.
Ist bei meinem Kandidat der erste Trafo für die PFC und der zweite für die eigentliche Wandlung?
Ich Ich habe das Prinzip definitiv nicht 100% verstanden, vorallem ohne nötige Erfahrung tu ich mir ohne Schaltplan sehr schwer.
Ist bei meinem Kandidat der erste Trafo für die PFC
und der zweite für die eigentliche Wandlung?
Ich denke ja, sogenannte passive PFC wenn der Trafo bzw. die Eisenkern-Drossel zwischen Gleichrichter und Zwischenkreiskondensator hängt.
Den Wandler kannst Du Dir grob als Step-Down-Wandler vorstellen, nur daß der Schalttransistor über den Haupttransformator getrennt auf der Primärseite liegt und die große Ringkerndrossel von dort aus über den Trafo antreibt.
ich habe nun den NTC und MosFET getauscht, jedoch bleibt die Sekundärspannung aus.
Am Gleichrichter sind ~320V messbar.
Also funktioniert hier wahrscheinlich die Ansteuerung/Feedback nichtmehr.
Genauer habe ich die Schaltung noch nicht untersucht.
Ich hätte ein USB Oszi und Laptop zur Verfügung, aber wahrscheinlich wird das weitere Untersuchen für mich als Laien zu aufwendig, um den Fehler zu finden.
Hat noch jemand einen Vorschlag, was ich genauer anschauen könnte?
Ansonsten schaue ich nach einem 400W Netzteil und baue es ein. Das Rätsel zu lösen, wäre zwar schön, aber ohne Schaltplan und genauen Ansatz tue ich mir da schwer.
Und wofür brauchst Du das Gerät eigentlich genau, muss das speziell Truma sein, brauchst Du die volle Leistung?
Ich hätte vielleicht noch so ein ähnliches Teil, aber mit 50Hz Trafo, entsprechend schwer und "nur" 200 oder 300W Dauerlast, muß ich nochmal nachschauen.
Dann stell das Labornatzteil mal auf 17V/200mA ein und schließe es an dem kleinen Elko in der Nähe des UC2844 an. Am besten zwei dünne Litzen dort anlöten.
Das Schaltnetzteil dabei nicht ans Netz anschließen!
Dann kannst du mit deinem USB-Oszi mal schauen was am Gate des MOSFET so los ist.
ich hab die Schaltung mit 17V versorgt der Strom liegt bei 122mA.
Am Gate messe ich keine Signale, Spannung beträgt 0V.
Den PWM IC habe ich auch am Ausgang gemessen konstant 0,5V.
Auffällig ist, dass der IC richtig heiß wird. Der Zähler erwärmt sich auch, wird aber nicht heiß.
Vref 1,9V
VCC 14,6V
RT/CT 0,88V
Compensation, Voltage Feedback und Current Sense ~0V.
Signale an Eingängen und Ausgänge am Binärzähler sind auch nicht messbar.
Cext 0V
Rext 11,8V
RS 0,5V
MR ~0V
VDD 11,7V
Ich habe auch testhalber die Leitungen zum Gate "getrennt", es ändert sich nichts am Verhalten.
Wäre hier ein defekter PWM IC denkbar?, die Hitzeentwicklung und Verhalten sprechen ja eigentlich für sich.
Und wofür brauchst Du das Gerät eigentlich genau, muss das speziell
Truma sein, brauchst Du die volle Leistung?
Zum einen finde ich es interessant die Schaltung wieder zum Leben zu erwecken und etwas dabei zu lernen, andererseits hilft es vielleicht auch anderen.
Die volle Leistung wäre wünschenswert und der Plan B ist nach wie vor das Netzteil durch ein funktionierendes 12V 400W Netzteil zu ersetzten. Das wäre ja aber einfach.
ich hab die Schaltung mit 17V versorgt der Strom liegt bei 122mA.
Zuviel, normal wären irgendwas von 20..50mA vielleicht.
Den PWM IC habe ich auch am Ausgang gemessen konstant 0,5V.
Auffällig ist, dass der IC richtig heiß wird.
Tot.
Schau bitte ob die Z-Diode am Gate des FET noch intakt ist, die da zum negativen Pin des Gleichrichters rübergeht. Würde mich wundern, wenn die überlebt hat.
Miss bitte auch nach, ob die Optokoppler unverdächtig aussehen, da sollte kein Kurzschluss sein.
Schau bitte ob die Z-Diode am Gate des FET noch intakt ist, die da zum
negativen Pin des Gleichrichters rübergeht. Würde mich wundern, wenn die
überlebt hat.
Hatte ich nicht richtig gemessen, die Diode lässt in beide Richtungen durch.
Miss bitte auch nach, ob die Optokoppler unverdächtig aussehen, da
sollte kein Kurzschluss sein.
Hier messe ich im eingebauten Zustand an beiden > 10kOhm.
Hab den PWM IC ausgelötet und den Counter getestet. Mein Frequenzgenerator schafft aber leider nur +-2 V. Ich hab einen Taster angelötet, er zählt hoch. Am Gate messe ich 9,6 V, aber nur wenn ich den Counter mit der Versorgung verbinde. Bisher habe ich noch keinen Zustand hinbekommen, indem der Gate hochgezogen bleibt
heute kam der IC an. Ich habe ihn eingebaut und mal den Signalverlauf am Gate aufgezeichnet.
Danach hab ich das Netzteil ans Netz angeschlossen und siehe da, es geht wieder.
Ausgangsspannung liegt im Leerlauf bei 12,7V.
Hallo,
hat jemand von euch noch irgendwo ein Truma APS 400 K Gerät oder Zugriff auf dessen Elektronik?
Ich repariere gerade ein Gerät mit einer beschädigten Leiterplatte und versuche, die Parameter des SMD-Widerstands (Wert / Typ) zu ermitteln, der durchgebrannt ist. Die Beschriftung ist vollständig unleserlich.
Falls jemand:
den Widerstandswert auf seiner Platine überprüfen kann
oder über einen Schaltplan bzw. eine Servicedokumentation verfügt