Forum: Haus & Smart Home Fehlermöglichkeiten bei digitalen Trinkwaserzähler


von Lu (oszi45)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Trotz wunderschöner Beschreibung eines digitalen Trinkwasserzählers 
sollen während 14 Tagen Abwesenheit ca. 3000 Liter Wasser verbraucht 
worden sein? Es war keiner da, es gibt keine Pfützen und keine 
tropfenden Verbraucher.

Hat jemand Erfahrung mit digitalen Wasserzählern? Es wird beim 
Multical21 mit dem Dopplerprinzip auf Piezobasis gemessen (Skizze) und 
über LCD ein Wert mit 3 Stellen hinter dem Komma "genau" angezeigt. Hat 
die Doppler-Schaltung durch Schmutz oder die SW versagt? Erfahrung?
von Harald K. (kirnbichler)


Lesenswert?

Wer hat so etwas wo und warum eingebaut? Ist das etwas, was die 
Wasserwerke als geeichten Zähler verbauen?
von Sebastian R. (sebastian_r569)


Lesenswert?

Statische Ultraschallzähler lassen sich von Dreck nicht wirklich 
beeindrucken, die Spiegel funktionieren weiter. Und die Firmware muss, 
wenn MID-zugelassen, entsprechende Plausibilätsprüfungen machen.
von Thorsten M. (mightyshite)


Lesenswert?

3.000l in 14 Tagen? Je nach Einbauposition (Garten?) kann das ein 
kleines, bisher unbemerktes Leck sein...
von Rainer W. (rawi)


Lesenswert?

Lu schrieb:
> Hat die Doppler-Schaltung durch Schmutz oder die SW versagt?

Dopplermessung braucht Streuung der Schallwellen.

Vielleicht ist der Sensor falsch eingebaut, so dass
- die Schallwellenausbreitung gestört ist
- Störungen durch andere Schallquellen auftreten
- die Durchfluss einer Zirkulationsleitung mit gemessen wird
Oder er ist defekt.

Was misst der Sensor, wenn man ihn nur an einem Stück wassergefülltem 
Rohr in der Ecke stehen hat - getrennt von der Wasserleitung?
Was misst der Sensor, wenn du wirklich Wasser verbrauchst?

Thorsten M. schrieb:
> Je nach Einbauposition (Garten?) kann das ein
> kleines, bisher unbemerktes Leck sein...

Der Verbrauch entspricht fast 10 Litern pro Stunde. Für einen gut 
feuchten Fleck sollte das auch im Garten reichen, wenn die Leitung das 
nicht per Tröpfchenberieselung gleichmäßig über den halben Garten 
verteilt.

Kurz - ohne Fakten zur Einbausituation und Vergleichsmessungen ist das 
Kaffeesatzleserei.

p.s.

Lu schrieb:
> Es wird ... über LCD ein Wert mit 3 Stellen hinter dem Komma "genau"
> angezeigt.

Der akkumulierte Verbrauch wird mit einer AUFLÖSUNG von 3 Stellen 
angezeigt. Wie GENAU der Zähler abhängig von der 
Strömungsgeschwindigkeit misst (oder angeblich messen soll), sollte das 
Datenblatt verraten. Angezeigt wird das Wasservolumen, d.h. der Wert 
hängt auch noch von der Betriebsdauer ab.
von Rüdiger B. (rbruns)


Lesenswert?

Wow,soviel brauche ich im Quartal. Allerdings mit Regenwassernutzung für 
die Toilette. Kauf dir eine ESP32-CAM zum Ablesen und loggen de 
Zählerstandes.
Es gibt eine KI Bilderkennung dafür.
https://haus-automatisierung.com/hardware/2021/12/19/wasserzaehler-esp-cam.html
von Rainer W. (rawi)


Lesenswert?

Rüdiger B. schrieb:
> Kauf dir eine ESP32-CAM zum Ablesen und loggen des Zählerstandes.
>
> Es gibt eine KI Bilderkennung dafür.

Wenn der Sensor nicht die richtigen Daten liefert, kannst du mit der CAM 
und KI sonst etwas angucken - davon wird's nicht besser.
von Troll A. (trollator)


Lesenswert?

Ist das dein Hauptzähler vom Wasserwerk, oder ein Zwischenzähler vom 
Vermieter?

Wenn alle Verbraucher abgestellt sind, "zählt" der Zähler dann 0?

Bei Verdacht auf einen Defekt, würde ich schnellstmöglich den Betreiber 
kontaktieren und um Prüfung bitten.
von Klaus (feelfree)


Lesenswert?

Rüdiger B. schrieb:
> Kauf dir eine ESP32-CAM zum Ablesen und loggen de
> Zählerstandes.

Die LCD-Anzeige eines Digitalen Zählers mit Datenschnittstelle durch 
einen analoge Kamera und Bilderkennung ablesen, genau mein Humor.
von Rolf (rolf22)


Lesenswert?

Lu schrieb:
> es gibt keine Pfützen und keine
> tropfenden Verbraucher.

Auch keine undichten Ventile in Klo-Spülkästen?
von Rüdiger B. (rbruns)


Lesenswert?

Klaus schrieb:
> Die LCD-Anzeige eines Digitalen Zählers mit Datenschnittstelle durch
> einen analoge Kamera und Bilderkennung ablesen, genau mein Humor.

Also einen Wireless M-Bus Adapter kaufen ist billiger ?
von Klaus (feelfree)


Lesenswert?

Rüdiger B. schrieb:
> Also einen Wireless M-Bus Adapter kaufen ist billiger ?

Sagt wer?

Wer lieber 15 Euro für Pfusch statt 50 Euro für die richtige Lösung 
ausgibt kann das ja gerne tun.
So einer macht wahrscheinlich auch Screenshots von seinem Bildschirm, 
indem er seinen Monitor fotografiert, eine KI für die Texterkennung 
darauf ansetzt und das Ergebnis per Mail verschickt.
von Harald K. (kirnbichler)


Lesenswert?

Klaus schrieb:
> Wer lieber 15 Euro für Pfusch statt 50 Euro für die richtige Lösung
> ausgibt kann das ja gerne tun.

Nenn mal 'ne Bezugsquelle für MBus-Wasserzähler für 50 Euro.
von Klaus (feelfree)


Lesenswert?

Harald K. schrieb:
>
> Nenn mal 'ne Bezugsquelle für MBus-Wasserzähler für 50 Euro.

https://www.amazon.de/dp/B0BG3JD6FV

Der Zähler selbst ist ja schon vorhanden.
von Harald K. (kirnbichler)


Lesenswert?

Klaus schrieb:
> https://www.amazon.de/dp/B0BG3JD6FV

Was soll das bitte sein?

Das ist irgendein Bastelding, aber kein MBus-Zähler.
von Klaus (feelfree)


Lesenswert?

Harald K. schrieb:
> Das ist irgendein Bastelding

Nicht halb so viel Gebastel wie der Vorschlag, der hier kam:

Rüdiger B. schrieb:
> Kauf dir eine ESP32-CAM zum Ablesen und loggen de
> Zählerstandes.
> Es gibt eine KI Bilderkennung dafür.
> https://haus-automatisierung.com/hardware/2021/12/19/wasserzaehler-esp-cam.html

Harald K. schrieb:
> aber kein MBus-Zähler.

Du meinst die schreiben das nur hin, verkaufen aber was anderes?
Mag sein - ich habe keinen Wasserzähler mit WirelessMBus, deshalb 
brauche ich keinen Empfänger. Aber Du scheinst dich da genau 
auszukennen, im Zweifel komme ich auf dich zurück.
von Heinz R. (heijz)


Lesenswert?

ich hatte auch lange rum gemacht mit Zähler auswerten usw - aber im Zuge 
eines Umbaus des Wasserfilters habe ich jetzt einen eigenen S0-Zähler 
hinter dem Zähler des Versorgers

Hat ca. 50€ gekostet, kein rumgekaspere mit Kamera oder LED + Sensor wo 
sich dann Algen bilden....
von Lu (oszi45)


Lesenswert?

Heinz R. schrieb:
> habe ich jetzt einen eigenen S0-Zähler

Bisher hatte ich gehofft, dass der vom Messstellenbetreiber verplombt 
eingebaute Hauszähler Multical 21 eigentlich genau ist, wenn er ein 
Prüfzertifikat besitzt. 
https://www.kamstrup.com/de-de/wasserzaehlerloesungen/intelligente-wasserzaehler/meters/multical-21 
Jedenfalls waren im Haus keine Wasserpfützen und kein defektes 
Spülkastenventil. Aber 3000 Liter Verbrauch bei 2 Wochen Abwesenheit 
sind mir rätselhaft. Nun werde ich sofort die Wasserwerke kontaktieren, 
ob sie auslesen und den Zähler tauschen.
von Heinz R. (heijz)


Lesenswert?

naja, 3000l sind ca. 20€ - ich würde mich da erst mal selber auf die 
Fehlersuche machen, wegen mir ach mal 1000L zapfen

Nimm eine große Kiste, Messbecher aus der Küche, füll den auf, mach 
einen Strich dran

Dann wiederholt die Kiste auffüllen

Ich glaube ja eh nicht so recht dran:

Misst ein Zähler bei 1000l Verbrauch 1300l - mag sein
Aber das er bei gar kein Verbrauch 3000l misst - merkwürdig
von Lu (oszi45)


Lesenswert?

Das Gegenteil werde ich machen. Ventil vor und nach der Uhr schließen 
und abwarten, was nach 1h angezeigt wird.
von Klaus (feelfree)


Lesenswert?

von Sebastian W. (wangnick)


Lesenswert?

Lu schrieb:
> während 14 Tagen Abwesenheit ca. 3000 Liter Wasser

Das ist eine Kölschflöte (150ml) pro Minute. Wenn das eine leckende 
Klospülung ist, sollte man das wohl als winziges Rinnsal an der 
Schüsselwand sehen können.

LG, Sebastian
von Harald K. (kirnbichler)


Lesenswert?

Klaus schrieb:
> Du meinst die schreiben das nur hin, verkaufen aber was anderes?

Das ist kein Zähler, sondern ein Basteladapter, um mit (Wireless-MBus-) 
Zählern reden zu können.
von Klaus (feelfree)


Lesenswert?

Harald K. schrieb:

> Das ist kein Zähler, sondern ein Basteladapter, um mit (Wireless-MBus-)
> Zählern reden zu können.

Gut erkannt. Also genau das was der TE bräuchte, wollte er seinen Zähler 
fernauslesen.
von Marek N. (db1bmn)


Lesenswert?

Diese Zähler arbeiten ja mit Ultraschall.
Der Hersteller schreibt vor, dass man solche Zähler nicht zu nah 
beieinander in einer Leitung verwenden soll, da es ja zu Interferenzen 
kommen kann.

Evtl. ist in der Leitung vor deinem Zähler auch schon so ein Zähler 
installiert und du "empfängst? dessen Signal?
von Rainer W. (rawi)


Lesenswert?

Harald K. schrieb:
> Was soll das bitte sein?
>
> Das ist irgendein Bastelding, aber kein MBus-Zähler.

Wie kommst du drauf, dass das ein MBus-Zähler sein sollte?
Das ist eine Funkbrücke für den MBUS, d.h. MBUS-<868MHz Funk>-USB
von Rainer W. (rawi)


Lesenswert?

Lu schrieb:
> Erfahrung?

Bei zugedrehtem Absperrhahn (Kontrolle über geöffneten 
Wasserentnahmehahn) darf der Zähler keinen Verbrauch anzeigen - so 
schwer ist das doch nicht.

Ohne die Einbausituation zu kennen, bleibt es Rumraterei.
von Rolf (rolf22)


Lesenswert?

Sebastian W. schrieb:
> Das ist eine Kölschflöte (150ml) pro Minute. Wenn das eine leckende
> Klospülung ist, sollte man das wohl als winziges Rinnsal an der
> Schüsselwand sehen können.

Wenn man gezielt danach sucht, ja. Das ist aber eine Quelle, an die man 
manchmal überhaupt nicht denkt.
von Lu (oszi45)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Bei einem historischen Wasserzähler hätte man sofort am laufenden 
Rädchen jeden Wassertropfen erkannt, der digitale zeigt nur Liter/m³ an.

Rainer W. schrieb:
> Ohne die Einbausituation zu kennen, bleibt es Rumraterei.

Da ist das Bild vom waagerechten Einbauort. Übrigens dürfte dieser 
Zähler auch so verdreht eingebaut werden, dass man ihn ablesen kann lt. 
Hersteller. Es ist der einzige Wasserzähler und der Wert wurde vor und 
nach dem Urlaub am LCD-Display abgelesen. Differenz ca. 3m³
von Troll A. (trollator)


Lesenswert?

Lu schrieb:
> Bei einem historischen Wasserzähler hätte man sofort am laufenden
> Rädchen jeden Wassertropfen erkannt, der digitale zeigt nur Liter/m³ an.

Ich meine aber mal gelesen/gehört zu haben das manche digitalen Zähler 
dafür anzeigen, oder Alarm schlagen wenn der Verbrauch nicht mal immer 
wieder auf komplett 0 sinkt.
von Udo S. (urschmitt)


Lesenswert?

Lu schrieb:
> Liter/m³

Ich denke man hat immer 1000l pro Kubikmeter.

Hast du mal ausprobiert was passiert wenn du den Haupthahn ein/zwei 
Stunden abdrehst.
Wurde ja schon vorgeschlagen.

Lu schrieb:
> Jedenfalls waren im Haus keine Wasserpfützen und kein defektes
> Spülkastenventil. Aber 3000 Liter Verbrauch bei 2 Wochen Abwesenheit
> sind mir rätselhaft.

Dir wurden einige Rückfragen gestellt, die du nicht beantwortet hast.
Sicher dass nirgends ein Wasserhahn nicht komplett abgedreht war?
Sicher dass nicht eine Toilettenspülung nicht richtig geschlossen hatte?
Sicher dass kein Aussenwasserhahn da ist oder gar eine automatische 
Bewässerung und das Wasser im Garten verschwindet?

In all diesen Fällen und evt. noch anderen siehst du keine Pfütze.
Und niemand kann das von hier aus sehen, das kannst nur du selbst 
prüfen.

Wobei eine nicht dicht schließende Klospülung kann nach dem ersten 
Spülvorgang nach dem Urlaub wieder dicht sein, wenn das nur ein 
Stückchen Kalkablagerung war, das sich in den Spülventilsitz geklemmt 
hatte.
von Lu (oszi45)


Lesenswert?

Udo S. schrieb:
> Dir wurden einige Rückfragen gestellt, die du nicht beantwortet hast.
1.> Sicher dass nirgends ein Wasserhahn nicht komplett abgedreht war?
2.> Sicher dass nicht eine Toilettenspülung nicht richtig geschlossen 
hatte?
3.> Sicher dass kein Aussenwasserhahn da ist oder gar eine automatische
4.> Bewässerung und das Wasser im Garten verschwindet?

Danke für die Nachfragen, Antworten anbei
1.zu
2.zu (Beweis: Wasser dunkelblau durch Spülstein)
3.zu (innen abgedreht)
4. nicht vorhanden
von Rolf (rolf22)


Lesenswert?

Lu schrieb:
> Bei einem historischen Wasserzähler hätte man sofort am laufenden
> Rädchen jeden Wassertropfen erkannt, der digitale zeigt nur Liter/m³ an.

Wenn der "heimliche" Wasserverbrauch so hoch ist, wie du angibst, dann 
würde man schon nach einer Stunde bei auf Verbrauchertseite abgestellten 
Hähnen etc. deutliche mehrere Liter ablesen können.
Es ist mir völlig unverständlich, warum du diesen simplen Test nicht als 
allerersten gemacht hast.
von Klaus (feelfree)


Lesenswert?

Sebastian W. schrieb:
> Das ist eine Kölschflöte (150ml) pro Minute. Wenn das eine leckende
> Klospülung ist

Endlich eine standesgemäße Verwendung für die Plörre :-)
von Rainer W. (rawi)


Lesenswert?

Lu schrieb:
> Rainer W. schrieb:
>> Ohne die Einbausituation zu kennen, bleibt es Rumraterei.
>
> Da ist das Bild vom waagerechten Einbauort.

Du hast einen Zähler, der die Wassermenge mit einer Auflösung von einem 
Liter anzeigt und du hast zwei Absperrhähne.
Da kann es doch nicht so schwierig sein, die beiden Hähne für ein paar 
Stunden zuzudrehen und zu gucken, ob sich der Zählerstand trotzdem 
ändert. 3000 Liter in 14 Tagen entspricht 9 Litern pro Stunde.
von Schwierig (ruelps)


Lesenswert?

Das oft verschmähte Sicherheitsventil am Rückflußverhinderer der 
Warmwasserbereitung wurde noch nicht genannt. Das Tückische dabei ist, 
daß das gerne nicht reproduzierbar ist und ein einziges Mal so ziemlich 
jede Größenordnung haben kann. Und es gibt keine sichtbaren 
Wasserschäden.

Eher selten, aber aber auch nicht anekdotisch, ist eine automatische 
Heizungswassernachfüllung. Wenn der Wärmetauscher durch ist, kommt dort 
das Sicherheitsventil. Das wäre dann auch ohne Wasserschaden, aber immer 
und damit schnell nachweisbar.
von Karl-Heinz S. (karlheinz_s212)


Lesenswert?

Auch bei mir trat nach dem Einbau des digitalen Wasserzählers ein 
massiver Messfehler auf. Ich sollte 400 Liter Wasser pro Tag verbraucht 
haben. Ehe wieder ganz Schlaue sich anhängen: nein , ich hatte keine 
irgendwie gearteten Lecks in der Leitung. Aber es stellte sich heraus, 
dass nach Austausch des KFR-Ventils und nach vierzehn Tagen auch der 
Austausch des Zählers plötzlich wieder die jahrelang üblichen 
Normalwerte gemessen wurden. Für 2025 soll ich allerdings wieder etwa 50 
Kubikmeter Wasser mehr als jahresüblich verbraucht haben. Der 
Wasserversorger war nicht bereit, den Fehler zu untersuchen, behauptete, 
der Wasserzähler sei in Ordnung. Ich bin selbst aktiv geworden, habe 
festgestellt, dass das KFR-Ventil nicht richtig aufdreht war. Und ich 
habe den Wasserdruck der Hausleitung von 5 bar auf 3,5 bar reduziert. 
Seitdem zeigt die Wasseruhr wieder einen normalen jahresüblichen 
Verbrauch an.
Fazit: Entgegen der Beteuerung des Versorgers kann die digitale 
Wasseruhr völlig falsche Werte anzeigen. Offensichtlich können Einbauten 
hinter (!!!) der Wasseruhr sehr wohl das Messergebnis verfälschen, was 
der Versorger vehement bestreitet. Und als Verbraucher bin ich immer der 
Dumme, der den Fehler beweisen muss, was ich gar nicht kann.
: Bearbeitet durch User
von Marek N. (db1bmn)


Lesenswert?

In unserer Ferienwohnung bei der Ham Radio in Friedrichshafen hattenn 
wir LORA-Wasserzähler, aber mit Flügelrad. Ich glaube, die haben sogar 
so ihren eigenen Strom erzeugt.
von J. T. (chaoskind)


Lesenswert?

Marek N. schrieb:
> Ich glaube, die haben sogar so ihren eigenen Strom erzeugt.

Irgendwo meine ich mal gelesen zu haben, dass es verboten ist, den 
Wasserdruck aus der Leitung zur Stromerzeugung zu nutzen...
von Sebastian R. (sebastian_r569)


Lesenswert?

Marek N. schrieb:
> In unserer Ferienwohnung bei der Ham Radio in Friedrichshafen hattenn
> wir LORA-Wasserzähler, aber mit Flügelrad.

Es wird vermutlich eine Li-SOCl2-Batterie drin sein. Damit sind 
problemlos 15 Jahre und mehr Betrieb möglich.

PS: wMBus- und LoRaWAN-Kommunikation sind verschlüsselt, da kommt man 
nicht weit mit.
: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


Lesenswert?

Sebastian R. schrieb:
> Damit sind problemlos 15 Jahre und mehr Betrieb möglich.

Und da die Eichfrist für (Kalt-) Wasseruhren bei 6 Jahren liegt, und es 
anders als bei Stromzählern keine Gruppeneichung gibt ...
von Lu (oszi45)


Lesenswert?

Karl-Heinz S. schrieb:
> Für 2025 soll ich allerdings wieder etwa 50
> Kubikmeter Wasser mehr als jahresüblich verbraucht haben. Der
> Wasserversorger war nicht bereit, den Fehler zu untersuchen, behauptete,
> der Wasserzähler sei in Ordnung. Ich bin selbst aktiv geworden, habe
> festgestellt, dass das KFR-Ventil nicht richtig aufdreht war. Und ich
> habe den Wasserdruck der Hausleitung von 5 bar auf 3,5 bar reduziert.
> Seitdem zeigt die Wasseruhr wieder einen normalen jahresüblichen

14 Tage Urlaub im Ausland und einige m³ wurden gezählt. Leitungen waren 
dicht. Ja, mein digitaler Wasserzähler wurde kostenpflichtig getauscht 
und es wurde bei der Prüfung angeblich nichts festgestellt. :-( Den 
nächsten Fall melde ich dem Eichamt.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


Lesenswert?

Die Wasserzähler zählen verkehrt, wenn auf der Wasserversorgung häufig 
Schwingungen und Druckstöße vorhanden sind. Ein KFR-Ventil und auch ein 
Druckminderer wirken wie eine Diode und helfen den Effekt zu 
unterdrücken.
von Lu (oszi45)


Lesenswert?

Da hat der Hobbytheoretiker nicht gelesen, dass 2 Wochen keiner da war, 
der Wasser entnehmen konnte.
von Schwierig (ruelps)


Lesenswert?

Bei meiner Nachbarin war vor ca. 10 Jahren ein sehr ähnliches Problem. 
Wasserzähler hatte Prüfunf bestanden, sie hat aber trotzdem den 
"überbrücker" behalten. Kurz danach wieder das Problem.

Es hat sich dann gezeigt, daß die Sicherheitsbaugruppe der 
Warmwasserbereitung das Problem war: Das Ding hat gelegentlich einfach 
aufgemacht. Und da das direkt in den Abfluß läuft, war auch nirgndwo 
Wasser zu sehen...
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


Lesenswert?

Lu schrieb:
> Da hat der Hobbytheoretiker nicht gelesen, dass 2 Wochen keiner da war,
> der Wasser entnehmen konnte.

Für diesen Effekt muss auch keiner da sein. Ein paar "Blasen" im Wasser 
hinter dem Zähler reichen vollkommen. Der Effekt ist noch optimierbar 
indem hinter den Zähler und vor dem KFR-Ventil einen 
Druckausgleichsbehälter drangehängt wird.
von Heinz R. (heijz)


Lesenswert?

Dieter D. schrieb:
> Für diesen Effekt muss auch keiner da sein. Ein paar "Blasen" im Wasser
> hinter dem Zähler reichen vollkommen. Der Effekt ist noch optimierbar
> indem hinter den Zähler und vor dem KFR-Ventil einen
> Druckausgleichsbehälter drangehängt wird.

was ein Unsinn...  wie kommt man auf so einen Quatsch?
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


Lesenswert?

Schwierig schrieb:
> Das Ding hat gelegentlich einfach aufgemacht.

Ein Problem ist, wenn die Druckstöße oder ein Rinnsal durch den 
Druckverminderer der Wasserleitung geht und woanders im Rohrsystem bei 
der Heizung noch ein Überdruckventil immer wieder den Druck zurückregelt 
mit Verbindung zum Abfluss.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


Lesenswert?

Heinz R. schrieb:
> was ein Unsinn...  wie kommt man auf so einen Quatsch?

So eine Kombination macht natürlich ein/e Installateur/in niemals, weil 
das unzulässig ist und seine/ihre berufliche Zukunft gefährden würde.
: Bearbeitet durch User
von Lu (oszi45)


Lesenswert?

Das Überdruckventil der Heizung könnte man noch prüfen. Danke!
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.