Alexander schrieb:
gelesen werden muss der definitiv.
Nun, lesen geht wie ich weiter oben beschrieben habe. Das Ding verhält sich effektiv wie ein PROM, d.h. man legt Adressen an, es fallen Daten raus. Nur halt, anders als bei üblichen PROMs, mit 9 statt 8 Bit Datenbreite.
Das isses dann aber auch schon.
Im Grunde genommen kann man sich einen Adapter auf ein EPROM vom Typ 2732 basteln und damit erst mal 8 der 9 Bits mit jedem beliebigen EPROM-Programmiergerät auslesen. Dann muss man das ganze wiederholen, nachdem man die 9. Datenleitung mit einer der anderen vertauscht hat.
Für den Adapter kommen A0..A11 an I1..I12, D0..D7 an F1..F8 (und beim zweiten Mal F8 durch F9 ersetzen). /CS des EPROMs wird nicht angeschlossen, /OE des EPROMs kommt an /CE. Kann man auch andersrum machen, sollte nicht allzu kritisch sein.
Das Programmiergerät sollte allerdings auf "auto-ID" und ähnliche Spielereien verzichten, sondern stur die 4 kByte des 2732 auslesen.
Wenn man die beiden 4 kByte großen Dateien hat, kann man durch Untersuchen der Bitmuster die Logikgleichungen für jedes einzelne Datenbit extrahieren. Bei welchen Adressen sind die Bits high, bei welchen low.
Dafür schreibt man sich am besten ein kleines Skript in der Skriptsprache der Wahl.
Ein /Programmieren/ geht so natürlich nicht.