Moin, ich habe so Werbegeschenke aus farbl. eloxierten Alugehäusen (2 Powerbanks) und würde da gerne den Aufdruck entfernen, ohne das Gehäuse / die Oberfläche an sich zu beschädigen. Eins sieht gedruckt aus, das andere "transferiert". Gibts da BTDT wie man das wegbekommt? Beize o.ä.? Klaus.
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wenn es wirklich eloxiert ist, sollte Aceton gut funktionieren. Schwieriger wird es, wenn die Beschriftung aus einer UV gehärtete Farbe besteht - dann diese evtl. vorher leicht mit 1000er Schmirgelpapier aufrauhen. Aber Vorsicht: viele Billo Chinageräte/-gehäuse sind gar nicht eloxiert, sondern lediglich farbig lackiert, um den Eindruck der Eloxierung zu vermitteln. Vermutlich ist das viel günstiger in der Herstellung - da kannst du natürlich nicht mit Lösungsmitteln rangehen.
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...das "riecht" nach gehärteter Farbe. Mit einem harten Holzspachten geht da GARNIX ab. Aceton ist eher verdampft als das was passiert denke ich. Klaus.
Könnte wirklich UV-Lack sein (geht billig mit Tintenstrahl in kleinen Stückzahlen) - Dem ist chemisch eigentlich nicht beizukommen, also keine Chance. Ist wie Bestückungsdruck bei Leiterplatten.
...ja genau so wirkt das. OK schade. Vll versuche ich es bei dem "transferierten" Mal mit ein ganz wenig Ätznatron & Q-Tip. Das wirkt eher so wir ein sehr sehr festes Rubbelsymbol, hier & da blättert mal was ab wenn man sich sehr anstrengt. Klaus.
Klaus R. schrieb: > Vll versuche ich es bei dem "transferierten" Mal mit ein ganz wenig > Ätznatron Du kannst damit die Eloxalschicht vollständig entfernen (damit auch eventuellen Untereloxaldruck) und dann nei farblos eloxieren. Oder silber lackieren.
...ah du meinst damit wäre das Elo auch direkt weg - hm ne dann lasse ich es. Wollte keinen großen Aufwand investieren. Klaus.
Wenn es nicht abgeht: abkleben und Sprühlack drauf.
viele Teile aus Alu werden erst schwarz eloxiert und die Beschriftung danach gelasert. Die ist dann wieder Alufarben.
Bremsflüssigkeit drauftropfen und ein, zwei Tage einwirken lassen. Tut dem Alu und dem Elox nix, weicht aber viele Lacke auf. BTDT. Klappt natürlich nur mit DOT3 oder 4. Einen Versuch wär's mir wert.
J. H. schrieb: > Bremsflüssigkeit drauftropfen und ein, zwei Tage einwirken lassen. Vielleicht hat noch jemand Ostware "Karipol grün" in der Garage, damit kam jeder Lack in Rekordzeit hoch. Mir hatte mal ein Malermeister eine geringe Menge Graffitientferner dagelassen, die Bezeichnung war wohl sein Geheimnis. Damit lösten sich Rückstände, an denen ich mich zuvor erfolglos versucht hatte. War aber ganz böse und machte direkt Atembeschwerden. Also mal schauen, ob es in der Nähe einen darauf spezialisierten Betrieb gibt?
Manfred P. schrieb: > War aber ganz böse und machte direkt Atembeschwerden. Dichlormethan, als Abbeizer mittlerweile verboten.
...bei Verbrennung entsteht Phosgen. Uiuiui, Tiffy! Dachte eher an Omas Hausmittelchen. Klaus.
Wenn die Beschriftung additiv aufgebracht wurde: die stumpfe Kante von einem Abbrechmesser in geeignetem Winkel und nötiger Häufigkeit drüberschaben. Auch die gehärtetste Klinge ist weicher als Aluminiumoxid und macht der Beschichtung daher nichts. Bei subtraktiver Beschriftung, heute wohl nur noch Laser statt Sandstrahlen oder ätzen, wirds schwieriger. :)
"Auch die gehärtetste Klinge ist weicher als Aluminiumoxid und macht der Beschichtung daher nichts." ...ach, ist das so? Dann wäre das einen Versuch wert. Mit einem Hartholzspachtel passierte genau...gar nix ;) Klaus.
Klaus R. schrieb: > "Auch die gehärtetste Klinge ist weicher als Aluminiumoxid > und macht der Beschichtung daher nichts." > > ...ach, ist das so? Dann wäre das einen Versuch wert. Mit einem > Hartholzspachtel passierte genau...gar nix ;) Die Eloxalschicht mag zwar härter als Diamant sein, ist aber nur wenige µm dick. Einmal abgerutscht macht man sich mit einem Cuttermesser ganz sicher Kratzer rein.
...zumal die "uneben" ist, sieht aus wie sandgestrahlt. Vll ist es auch lackiert, idk. Klaus.
Danke...auch nicht ergiebiger :) Ich tippe auf UV Lack und lasse es einfach. Klaus.
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