Hallo liebe Leute! Es geht konkret um den Betrieb eines ESP-01-Boards mit ausschließlich einer LED (3mm) mit Vorwiderstand. Der LiPo-Akku soll (1 Zelle, 3.7 V) soll diesen ESP-01 mit Strom versorgen. Am ESP soll ein USB-C-Lademodul angeschlossen werden, um den LiPo entsprechend laden zu können. Da der LiPo mit 3.7 V Spannung nicht den benötigten 3.3 V des ESPs entspricht, frage ich hier nach einer einfachen Schaltung (Spannungsregler?) oder noch einfacher nach einem einfachen Spannungsregler mit 3 Pins, der die 3.7 V auf 3.3 V herunterbringt. USB-Charger Akku Spannungsregler ESP-01 (0) -------|=====|-------------(o)------------------->(0) Wichtig dabei ist, dass der Spannungsregler so wenig Strom wie nötig benötigt. Vielen Dank!
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Vanye R. schrieb: > Ist 150mA nicht etwas knapp fuer potentielles WLAN? ja, ist zu wenig. Versuche es mit XC6220B301 oder 331 RT9080-30 oder 33 HT7830 oder 33
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Danke. Es sollte halt generell wenig Zusatzbeschaltung verwendet werden, zwecks Platzmangel.
Johannes K. schrieb: > Platzmangel Bedenke, dass so ein Spannungsregler Kühlung braucht. Das ESP Modul natürlich auch.
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Johannes K. schrieb: > generell wenig Zusatzbeschaltung verwendet werden, zwecks > Platzmangel. Aber stabil funktionieren soll es doch auch. Also ist doch der Platzbedarf von den notwendigen Bauteilen abhängig.
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Nochmal zu dem Thema eine Frage: Ich habe nun in Google nach dem HT7833 gesucht und folgenden Link zu einem anderen bezeichneten Bauteil (bei reichelt) gefunden: Shop: https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/ldo-regler_fest_3_3_v_to-92-90114 Datenblatt: https://cdn-reichelt.de/documents/datenblatt/A200/MCP1702_MIC.pdf Da haut das mit der Drop-Out-Spannung nicht hin, wenn ich den Spannungswandler mit Vin = 3.7V versorge, aber 3.3V erhalten möchte, oder liege ich da falsch? Gruß
Ein paar Fragen: - Wie oft bzw. lang ist der ESP32 an? Wenn er die ganze Zeit an ist, ist ein möglichst effizienter Spannungsregler sinnvoller als einer mit geringem Ruhestrom. - Wieviel Strom wird maximal benötigt? - Was sind denn konkret die Platzverhältnisse? - Was darf's kosten? - Suchst du einen Chip nebst Beschaltung oder ein fertiges Modul?
>- Wie oft bzw. lang ist der ESP32 an? Wenn er die ganze Zeit an ist, ist >ein möglichst effizienter Spannungsregler sinnvoller als einer mit >geringem Ruhestrom. ESP-01. Er ist "ständig an", d.h. 99% im Deep-Sleep, da ich wie o.g. Akkubetrieb mit langer Laufzeit benötige. >- Wieviel Strom wird maximal benötigt? Es hängt am ESP-01 lediglich eine externe LED mit Vorwiderstand (330 Ohm), der ESP benötigt nach Erwachen aus dem Deep-Sleep genug Saft, um WLAN für eine gewisse Zeit (ca. 1 min.) stabil bereit zu stellen. Außerdem leuchtet auch nur dann in dieser Minute die LED und erlischt nach besagter Zeit wieder. >- Was sind denn konkret die Platzverhältnisse? Die Platzverhältnisse: Ein Handgerät in etwa so groß (L.,B.) wie eine Apple-TV-Fernbedienung von der Länge und Breite. Die Tiefe nicht mehr als 30 mm. >- Was darf's kosten? Der Spannungsregler? der allein wird denke ich nicht all zu viel kosten. >- Suchst du einen Chip nebst Beschaltung oder ein fertiges Modul? Der ESP-01 ist die Basis und den möchte ich verwenden. >du liegst richtig Was mich sehr oft wundert und auch bei diesem Thema: Es scheint ja ein Thema zu sein, welches voll im Trend ist (ESP-01, InternetOfThings,..). Und dabei findet man im Netz so gut wie nirgends eine Appel-Ei-Regel, wie man diesen Allerwelts-Chip mit einem LiPo versorgt. So nach dem Motto: "Da nimmste den Chip XY, Kondensator gegen Masse und schon funzt das WLAN ohne Probleme mit nem 1S-LiPo.."
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Deswegen nimmt man fuer so etwas auch eine LiFePO4 Batterie und laesst den Spannnungsregler weg.
Der MCP1702 ist zu schwach. Das ESP-01 Modul läuft auch noch mit 2,8V. Wenn du Glück hast sogar mit 2,5V. Hängt vom verwendeten Flash Speicher ab.
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>Deswegen nimmt man fuer so etwas auch eine LiFePO4 Batterie und laesst >den Spannnungsregler weg. Ok, aber dann kann ich vermutlich auch den LiPo-Charger TP4057 nicht dafür verwenden, oder? Interessant wäre dann auch noch die hoffentlich genormte Baugröße, damit man bei einem Wechsel des Akkus nicht das gesamte Gehäuse redesignen muss...
Johannes K. schrieb: >>- Wie oft bzw. lang ist der ESP32 an? Wenn er die ganze Zeit an ist, ist >>ein möglichst effizienter Spannungsregler sinnvoller als einer mit >>geringem Ruhestrom. > ESP-01. > Er ist "ständig an", d.h. 99% im Deep-Sleep, da ich wie o.g. Akkubetrieb > mit langer Laufzeit benötige. Jetzt wird's tatsächlich interessant, einen Linearregler gegen einen Schaltregler zu vergleichen. Dafür bräuchte man dann aber konkretere Angaben zum Stromverbrauch in verschiedenen Betriebszuständen. Bei 99% heißt das aber, das Ding ist jeden Tag etwa 15 Minuten nicht im deep-sleep. >>- Wieviel Strom wird maximal benötigt? > Es hängt am ESP-01 lediglich eine externe LED mit Vorwiderstand (330 > Ohm), der ESP benötigt nach Erwachen aus dem Deep-Sleep genug Saft, um > WLAN für eine gewisse Zeit (ca. 1 min.) stabil bereit zu stellen. > Außerdem leuchtet auch nur dann in dieser Minute die LED und erlischt > nach besagter Zeit wieder. Okay, du brauchst also eine Minute lang WLAN, etwa 15x am Tag. >>- Was sind denn konkret die Platzverhältnisse? > Die Platzverhältnisse: Ein Handgerät in etwa so groß (L.,B.) wie eine > Apple-TV-Fernbedienung von der Länge und Breite. Die Tiefe nicht mehr > als 30 mm. Ich habe gerade keine Apple-TV-Fernbedienung zur Hand, daher die Frage: Wievielen Fußballfeldern entspricht das? >>- Was darf's kosten? > Der Spannungsregler? der allein wird denke ich nicht all zu viel kosten. Okay, dann die Luxusvariante: Buck-Boost mit geringem Ruhestrom und hoher Schaltfrequenz. Ist gegebenenfalls weniger effizient als andere Lösungen, dafür kannst du deinen Akku aber tatsächlich deutlich weiter entladen. Ich such dir nachher mal was von TI raus, aber beschwer dich dann nicht, wenn die Spannungsversorgung teurer ist als der Rest. >>- Suchst du einen Chip nebst Beschaltung oder ein fertiges Modul? > Der ESP-01 ist die Basis und den möchte ich verwenden. Das heißt, du hast kein Problem damit, dir deine eigene Platine für die Spannungsversorgung zu designen? Das öffnet natürlich Möglichkeiten, die mit der Verwendung eines fertigen Schaltregler-Moduls so nicht möglich sind.
Johannes K. schrieb: >>Deswegen nimmt man fuer so etwas auch eine LiFePO4 Batterie und laesst >>den Spannnungsregler weg. > Ok, aber dann kann ich vermutlich auch den LiPo-Charger TP4057 nicht > dafür verwenden, oder? > Interessant wäre dann auch noch die hoffentlich genormte Baugröße, damit > man bei einem Wechsel des Akkus nicht das gesamte Gehäuse redesignen > muss... <Ironie on> Genau deswegen ist die Verwendung von LiFePO4-Akkkus seit Jahren völlig ungebräuchlich und sie werden auch gar nicht mehr hergestellt. <Ironie off> Mein Gott, dann nimm halt einen LiFePO4-Charger wie z.B. den CN3058, es gibt in diesem Forum sogar Threads darüber
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Hallo F. Danke für deine ausführliche Antwort. Ich habe seit meinem letzten Beitrag nach der anscheinend "besseren Alternative" mit einem LiFePo4 gegooglt. Da dieser ja wie mein Vorredner bereits sagte direkt 3.2 V liefert, wäre der LiFePo4 denke ich ideal für mein Projektchen. Den LiFePo-USB-Charger (Modul) habe ich mir dazubestellt (da andere Ladespannung als beim LiPo) und werde das testen. Somit entfallen mir dann zusätzliche Bauteile, was wiederum die Größe des Ganzen gering hält. Die Akkuzelle scheint auf eine typische Mignon-Größe genormt zu sein, was einen weiteren Vorteil bietet (bei LiPo ist es anscheinend herstellerspezifisch, was ich aus dem Flugmodellbau kenne, da kocht jeder Hersteller der Akkus sein eigenes Süppchen). Gruß
Wie hast du dir das Aufwecken aus dem Deep-Sleep vorgestellt? Ohne externe Schaltung geht das nicht mit dem ESP-01 Modul, denn der Timerausgang GPIO16 ist nicht herausgeführt.
> Jetzt wird's tatsächlich interessant, einen Linearregler gegen einen > Schaltregler zu vergleichen. Da ist der Dampfer laengst abgefahren. Es gibt mittlerweile Schaltregler mit einem Iq im uA Bereich. Bei dem hohen Iq von einem ESP8266 vermutlich bereits uebertrieben. Allerdings koennte man IMHO noch einiges gewinnen wenn man eine Sepic Topologie verwendet um den Akku besser zu nutzen. Aber hier haben wir ja einen unerfahrenen Anfaenger. Wenn der einen modernen Schaltregler designt, hat das Wlan vom ESP gleich nur noch halbe Reichweite. Man kann also sicher viel verbessern, aber man muss auch jemanden etwas Playground zum lernen lassen. .-) Vanye
Vanye R. schrieb: > Allerdings koennte man IMHO noch > einiges gewinnen wenn man eine Sepic Topologie verwendet um den Akku > besser zu nutzen. Der ESP braucht im ungünstigsten Fall 2,8 Volt. Zuzüglich 0,3 Volt Drop-Out komme ich auf 3,1 Volt. Ich würde keinen Lithium Akku tiefer entladen wollen.
>Wie hast du dir das Aufwecken aus dem Deep-Sleep vorgestellt?
Ich gehe mit dem Taster auf den RESET-Pin vom ESP. Das funktioniert
einwandfrei.
Johannes K. schrieb: > der LiFePo4 denke ich ideal für mein Projektchen. > Den LiFePo-USB-Charger (Modul) habe ich mir dazubestellt (da andere > Ladespannung als beim LiPo) und werde das testen. > > Somit entfallen mir dann zusätzliche Bauteile, was wiederum die Größe > des Ganzen gering hält. Wer sorgt dafür, dass der Akku nicht tiefentladen wird? Kann das dein unbekanntes LiFePO4-USB-Charger Modul?
Johannes K. schrieb: > Ich gehe mit dem Taster auf den RESET-Pin vom ESP. Das funktioniert > einwandfrei. Ja, das geht ohne GPIO16
Hallo, es handelt sich um diesen USB-LiFePo-Charger: https://de.aliexpress.com/item/1005009698594531.html?spm=a2g0o.order_list.order_list_main.5.155118026AjhiU&gatewayAdapt=glo2deu Jetzt stehe ich aber vor dem nächsten Problem... Der ESP soll auch während des Ladens mit 3.3V versorgt werden, d.h. Betriebsspannung des ESPs (3.3V) entspricht nicht der Ladespannung des Akkus. D.h. dass ich den ESP nicht parallel zum Akku und dem Ausgang des Chargermoduls verbinden darf. Wie kann man das dann machen, dass der ESP nicht die Ladespannung abbekommt? Doch ein Spannungsregler zwischen Akku und ESP? (was wieder nicht mit der Drop-Out-Spannung hinhaut). Gruß
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Johannes K. schrieb: > was wieder nicht mit der Drop-Out-Spannung hinhaut Nochmal: der ESP braucht keine 3,3V. Es genügen 2,8V. Und die 3,6V verträgt er auch.
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Es wäre schon eher das Thema, der Stromverbrauch darf nicht dem Ladestrom addiert werden. Kauf lieber ein Modul mit Tiefentladeschutz und separatem Lastausgang für Verbraucher.
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