Forum: PC-Programmierung total av virus entfernen


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Karl K. (leluno)


Angehängte Dateien:

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hallo,

ich fühle mich genötigt. Ich habe natürlich keinen Vertrag mit denen. 
Wie werde ich total av los? Wie kann ich mich gegen derartige 
Belästigungen wehren? Strafanzeige? Irgendwelche besseren Ideen?
: Bearbeitet durch User
von Andreas B. (bitverdreher)


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Wenn Du kein Abo hast, brauchst Du auch nichts kündigen.
von Helmut H. (helmuth)


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ignorieren.

"Xpendy ist ein kostenpflichtiger Online-Dienst, der Verbrauchern beim 
Kündigen von Abonnements und Verträgen hilft. Für ca. 29,95 € wird ein 
Kündigungsschreiben erstellt und versendet. "

https://www.ombudsstelle.at/blog/unerwartete-kosten-bei-kuendigungsservice-xpendy/
: Bearbeitet durch User
von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Zuallererst, vertraue diesen Firmen nicht! In dem Moment wo Du über 
diese Firma kündigst, gibst Du dort Deine persönlichen Daten preis, 
womit die widerum arbeiten oder irgendwas daraus schließen können, was 
andere Firmen z.B. für Marketingzwecke erwerben.

Ich würde da nicht meine persönlichen Daten eintragen. Wenn Du kein Abo 
abgeschlossen hast, kannst Du auch keines kündigen. Das Angebot zur 
Kündigung könnte auch ein komplettes Fake sein, um an Deine persönlichen 
Daten zu kommen. Ich würde das einfach erstmal ignorieren und löschen.

Hast Du dieses Total AV Antivirus oder wie das heißt überhaupt auf einem 
Deiner Geräte installiert? Schau mal nach, sowas kommt gerne als 
drive-by-download, so daß Ungeübte sowas oft erst nach der Installation 
erkennen.

Edit:
Okay Helmut hats schon gegoogelt. Meiner Meinung nach sind solche Firmen 
selber Scammer, die sich als seriöse Firmen darstellen, es aber meiner 
Meinung nach nicht sind wenn sie für ein Kündigungsschreiben 30 Euro 
verlangen.
: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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Karl K. schrieb:
> Wie kann ich mich gegen derartige
> Belästigungen wehren?

Welche "derartigen Belästigungen" meinst Du?

Die, daß eine von Dir aufgerufene Webseite ein Formular anzeigt?

Du hast die komplette Vorgeschichte unterschlagen.
von Karl K. (leluno)


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Andreas B. schrieb:
> Wenn Du kein Abo hast, brauchst Du auch nichts kündigen.

Da wird regelmäßig ein scan ausgeführt und zum Abschluss eines Abo 
aufgefordert - das nervt.
von Εrnst B. (ernst)


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Karl K. schrieb:
> das nervt.

Deinstallieren, Windows-Defender aktivieren, fertig.

Außer du hast da mal nachgegeben und ein Abo abgeschlossen. Dann das 
kündigen. Direkt beim Hersteller, nicht über einen X-Beliebigen 
Schlussmachdienst aus der Google-Werbung.
von Karl K. (leluno)


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Helmut H. schrieb:
> Xpendy ist ein kostenpflichtiger Online-Dienst

Stimmt - das hatte ich gar nicht bemerkt. total av ist das Problem.
von StefanK (stefanka)


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Bereits installierte Virenscanner wieder loszuwerden ist unter Windows 
schwer bis nicht möglich. Ich nutzte dazu ein Live Linux mit dem ich den 
Rechner startete und die Verzeichnisse direkt löschen konnte. 
Anschließend unter Windows noch die Registry von einem Tool aufräumen 
lassen und man hat seine Ruhe.
von Rene K. (xdraconix)


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StefanK schrieb:
> Bereits installierte Virenscanner wieder loszuwerden ist unter Windows
> schwer bis nicht möglich.

Nun, Total AV lässt sich ganz einfach über APPs deinstallieren. Das ist 
da harmlos. Warum sich überhaupt so nen Schmarn auf den Rechner holt 
bleibt mir aber ein Mysterium. Man mag ja von MS halten was man will - 
aber der Defender ist schon Gold.
von StefanK (stefanka)


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Manchmal ist sowas schon vorinstalliert oder man wollte so einen AV mal 
ausprobieren (vor Defenderzeiten natürlich).

Rene K. schrieb:
> Total AV lässt sich ganz einfach über APPs deinstallieren

Wie schön... Wenn Total AV so leicht auszuhebeln ist, dann ist er 
Kaiserschmarrn 😉
von Wilhelm S. (wilhelmdk4tj)


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Rene K. schrieb:
> Warum sich überhaupt so nen Schmarn auf den Rechner holt
> bleibt mir aber ein Mysterium.

Einmal dumm geklickt -> schon ist es passiert, und nicht nur dabei. Wer 
will sich davon freimachen..??
Meine Beste aller Ehefrauen hatte mal 2 dieser Viren-Fixe auf der 
Platte.
Start des Rechners dauerte rund eine 1/4 Stunde bis die beiden mit ihrer 
Privatfehde fertig waren.

Rene K. schrieb:
> Man mag ja von MS halten was man will -
> aber der Defender ist schon Gold.

Für mich bis jetzt ja, aber ich traue dem Braten nicht.

73
Wilhelm
von Hans (ths23)


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Wilhelm S. schrieb:
> Für mich bis jetzt ja, aber ich traue dem Braten nicht.

Dann iß halt Möhren.
von Jens G. (jensig)


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StefanK schrieb:
> Rene K. schrieb:
>> Total AV lässt sich ganz einfach über APPs deinstallieren
>
> Wie schön... Wenn Total AV so leicht auszuhebeln ist, dann ist er
> Kaiserschmarrn 😉

Nöö. Du brauchst schon Admin-Rechte dafür - für Install als auch 
Uninstall ...

Wilhelm S. schrieb:
> Einmal dumm geklickt -> schon ist es passiert, und nicht nur dabei. Wer
> will sich davon freimachen..??

Wer ständig mit Admin-Rechten durch die Gegend surft, und alle Meldungen 
auf dem Bildschirm mit OK abhakt, der muss sich nun wirklich nicht 
wundern ...
von Rene K. (xdraconix)


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Jens G. schrieb:
> Nöö. Du brauchst schon Admin-Rechte dafür - für Install als auch
> Uninstall ...

Nun, da gehe ich doch mal stark davon aus - das man die Kontrolle über 
seinen eigenen PC hat. Das ist ja eigentlich selbstklärend.

Jens G. schrieb:
> Wer ständig mit Admin-Rechten durch die Gegend surft, und alle Meldungen
> auf dem Bildschirm mit OK abhakt, der muss sich nun wirklich nicht
> wundern ...

Da brauchst du auch nicht ständig mit Admin-Rechten rumrennen. Wenn du 
gezielt eine Software installierst, dieser Installation Admin Rechte 
gibst - diese dann wiederrum AV oder Whatever als Bloatware 
mitinstalliert - dann hast du eben dieser KEINEN direkten Admin-Zugriff 
gewährt, sondern einen indirekten.

Und nein, das ist nicht nur bei Windows so, das machst du auch mit SUDO 
unter Linux wenn Abhängigkeiten nachinstalliert werden...
von Sheeva P. (sheevaplug)


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Rene K. schrieb:
> Und nein, das ist nicht nur bei Windows so, das machst du auch mit SUDO
> unter Linux wenn Abhängigkeiten nachinstalliert werden...

Das stimmt. Aber der Anteil von bloatwareverseuchter Software scheint 
mir unter Linux doch deutlich geringer zu sein,  und in den 
Packagerepos eines Distributors habe ich leider noch nie welche gesehen.

Wer weiß, vielleicht ist das ja der entscheidende Punkt, der den großen 
Erfolg von Linux auf dem Desktop verhindert. Mich dünkt, wir brauchen 
eine neue Linuxdistribution um diese Marktlücke zu füllen, Bloatux wäre 
doch ein schöner Name.

Damit könnte dem bloatgewohnten Windowsuser der Einstieg stark 
vereinfacht werden, und mit den Werbeeinnahmen ergäbe sich so auch 
gleich der bisher fehlende kommerzielle Anreiz für die Förderung zur 
Verbreitung von Linux auf dem Deskop.
von Andreas B. (bitverdreher)


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Sheeva P. schrieb:
> und in den
> Packagerepos eines Distributors habe ich leider noch nie welche gesehen.

Ubuntu hatte mal mit sowas angefangen. Kurz danach war es von der 
Platte.
Wenn ich mir da die aktuellen Windowse bei Kunden und Kollegen anschaue: 
Es macht mich aggressiv mit sowas zu arbeiten.
von Oliver S. (oliverso)


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Rene K. schrieb:
> Wenn du
> gezielt eine Software installierst, dieser Installation Admin Rechte
> gibst - diese dann wiederrum AV oder Whatever als Bloatware
> mitinstalliert - dann hast du eben dieser KEINEN direkten Admin-Zugriff
> gewährt, sondern einen indirekten.

Wer ständig obskure Software aus noch obskureren Quellen auf seinem 
Rechner installiert, muss sich nicht wirklich wundern …

Oliver
von Rbx (rcx)


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Sheeva P. schrieb:
> Damit könnte dem bloatgewohnten Windowsuser

Die nutzen natürlich alle auch den vollaufgepumten Emacs und riesige 
Python-Bibliotheken ;)
von Sheeva P. (sheevaplug)


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Andreas B. schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>> und in den
>> Packagerepos eines Distributors habe ich leider noch nie welche gesehen.
>
> Ubuntu hatte mal mit sowas angefangen.

Daran kann ich mich als Kubuntu User gar nicht erinnern, wann soll das 
gewesen sein?
von Sheeva P. (sheevaplug)


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Rbx schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>> Damit könnte dem bloatgewohnten Windowsuser
>
> Die nutzen natürlich alle auch den vollaufgepumten Emacs und riesige
> Python-Bibliotheken ;)

Ist das so? Ich meine, das "große" "Argument" von den Pythonhassern ist 
doch immer, daß man das unter Windows erst installieren muß. Und mit der 
handelsüblichen Skriptsprache unter Windows, nämlich der Powershell, 
brauchst Du dazu das komplette .NjET-Framework, das bei meinem letzten 
Blick darauf einen Umfang von über 4,5 Gigabyte (!) hatte. Python ist 
dagegen ein Winzling, sogar wenn man mit Pandas, Ansible oder einem der 
vielen anderen mächtigen Frameworks unterwegs ist, die Sachen können, 
die Powershell und .NjET aus der Tüte gar nicht können.

Darüber hinaus halte ich Deine Aussage bezüglich des Emacs für völlig 
daneben. Wenn Du unter Windows einen Editor (oder wie manche sagen, ein 
Betriebssystem) haben willst, das auch nur ansatzweise so viele Sprachen 
unterstützt wie der Emacs, mußt Du sicherlich ein Vielfaches 
installieren: den Editor selbst und im Fall des beliebten VsCode 
natürlich Electron, dazu noch mindestens hundert Erweiterungen und ob Du 
mit diesem Konglomerat dann auch Surfen und Mailen kannst, steht auch 
noch in den Sternen.
von Andreas B. (bitverdreher)


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Sheeva P. schrieb:
> Daran kann ich mich als Kubuntu User gar nicht erinnern, wann soll das
> gewesen sein?

Irgendwo um die V10 herum war das. Aber es war lange nicht in der 
Größenordnung wie das bei Win der Fall ist.

Sheeva P. schrieb:
> Ich meine, das "große" "Argument" von den Pythonhassern ist
> doch immer, daß man das unter Windows erst installieren muß.

Das ist unter Win tatsächlich ein Drama.
: Bearbeitet durch User
von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Andreas B. schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>> Ich meine, das "große" "Argument" von den Pythonhassern ist
>> doch immer, daß man das unter Windows erst installieren muß.
>
> Das ist unter Win tatsächlich ein Drama.

Ja echt schlimm:
1
winget install Python.PythonInstallManager --accept-package-agreements --disable-interactivity
2
pymanager install --configure -y
von Εrnst B. (ernst)


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Niklas G. schrieb:
> Ja echt schlimm:

Katastrophe. Wo tippt man das ein, in Edge? und dann auf das erste 
Suchergebnis? Oder in den Copilot-Chat?

Oder in diese seltsame Texteingabebox mit den kryptischen Meldungen, wie 
man sie sonst nur von Linux-Fricklern oder Hacker-Darstellungen in 
Hollywood-Filmen kennt?

Pack das mal lieber in ein Powerscript-File, das kann man wenigstens 
Doppelklicken. Random irgendwelche Scripte&Programme aus dem Internet 
ausführen ist doch "the windows way".
von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Εrnst B. schrieb:
> Katastrophe. Wo tippt man das ein, in Edge? und dann auf das erste
> Suchergebnis? Oder in den Copilot-Chat?

Man kann auch einfach "Python" in den Copilot-Chat eingeben und wird 
dann zum Download des grafischen Installers geführt, das Endergebnis ist 
das Gleiche... Wenn's schnell gehen darf oder für Automatisierung hilft 
o.g. PowerShell-Snippet schon.
von Hans (ths23)


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Sheeva P. schrieb:
> Darüber hinaus halte ich Deine Aussage bezüglich des Emacs für völlig
> daneben. Wenn Du unter Windows einen Editor (oder wie manche sagen, ein
> Betriebssystem) haben willst, das auch nur ansatzweise so viele Sprachen
> unterstützt wie der Emacs
Da bist Du wohl nicht auf dem Laufenden. Mir fallen da auf Anhieb 2 
Editoren ein, die von Haus aus schon eine Menge Programmiersprachen 
unterstützen. Das wäre zum einen PSPad der 28 Sprachen unterstützt und 
Notepad++ mit rund 90. Ist aber nicht in Stein gemeißelt und kann 
jederzeit erweitert werden.

Niklas G. schrieb:
> Andreas B. schrieb:
>> Sheeva P. schrieb:
>>> Ich meine, das "große" "Argument" von den Pythonhassern ist
>>> doch immer, daß man das unter Windows erst installieren muß.
>>
>> Das ist unter Win tatsächlich ein Drama.
>
> Ja echt schlimm:
> 1winget install Python.PythonInstallManager --accept-package-agreements
> --disable-interactivity
> 2pymanager install --configure -y
Oder einfach von python.org den passenden Installer (32/64Bit) 
herunterladen und ausführen - ferdsch. Hat unter Win11 bestens 
funktioniert.
: Bearbeitet durch User
von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Hans schrieb:
> Oder einfach von python.org den passenden Installer (32/64Bit)
> herunterladen und ausführen - ferdsch. Hat unter Win11 bestens
> funktioniert.

Da muss man aber mit der Maus rumklicken. Mit winget geht's voll 
automatisch, so wie mit apt-get !
von Hans (ths23)


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Niklas G. schrieb:
> Da muss man aber mit der Maus rumklicken. Mit winget geht's voll
> automatisch, so wie mit apt-get !
Ja und  wo ist da das Problem? Warum soll ich das unter Windows mit so 
kryptischen Befehlszeilen tun, die ich mir eh nicht merken kann. Wenn 
man Rechner via Netzwerk administriert, dann ist das ja OK. Wenn man 
aber selbst der Admin seines Systems ist und selbstvor der Kiste sitzt, 
wie wohl die meisten hier, dann muß ich mich i.d.R. unter Windows nicht 
mit solchen Kommandozeilenkonstrukten herumplagen, da darf durchaus auch 
das benutzen was via GUI angeboten wird.
von Ein T. (ein_typ)


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Hans schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>> Darüber hinaus halte ich Deine Aussage bezüglich des Emacs für völlig
>> daneben. Wenn Du unter Windows einen Editor (oder wie manche sagen, ein
>> Betriebssystem) haben willst, das auch nur ansatzweise so viele Sprachen
>> unterstützt wie der Emacs
>
> Da bist Du wohl nicht auf dem Laufenden. Mir fallen da auf Anhieb 2
> Editoren ein, die von Haus aus schon eine Menge Programmiersprachen
> unterstützen. Das wäre zum einen PSPad der 28 Sprachen unterstützt und
> Notepad++ mit rund 90. Ist aber nicht in Stein gemeißelt und kann
> jederzeit erweitert werden.

Vielleicht bin ich nicht auf dem Laufenden, aber vielleicht doch. Meine 
Emacs-Installation unterstützt bereits aus der Tüte mit den 
Standardpaketen und ohne mein eigenes Konfigurationsverzeichnis ca. 130 
Sprachen, dazu kommen noch über 100 installierbare ELPA-Pakete mit 
"-mode" im Namen. Und dazu natürlich was es im Internet, alleine im 
MELPA [1] gibt es über 1500 solcher Pakete und was man auf Github und 
Co. so findet, stellt auch das nochmal in den Schatten.

Sei mir bitte nicht böse, aber ich benutze den Emacs jetzt schon seit 
dreißig Jahren, mindestens, und natürlich sind in all den Jahren immer 
wieder mal mehr und mal weniger kluge Menschen zu mir gekommen und haben 
mir erzählt, daß ihre Software viel mehr oder viel besser könnte oder 
mindestens genausoviel und daß man ohne IDE ohnehin keine Software 
entwickeln könne und all solchen Unfug. Am Ende war das, was sie mir 
erzählt haben, immer Unfug, weil der Emacs das tolle Feature, das 
angeblich nur ihre besondere Super-IDE hatte, bereits seit vielen Jahren 
konnte. Und obwohl ich ihn nun seit über dreißig Jahren täglich benutze 
verwende ich allenfalls 10% seines Funktionsumfangs... wenn überhaupt.

Emacs kann nicht nur alles, was wir beide uns vorstellen können, sondern 
noch viel viel mehr. Rechteckige Textselektionen sind bei CSV-Dateien 
und Ähnlichem prima, mehrere Cursor beim parallelen Editieren, etliche 
Spiele von Solitaire über die Türme von Hanoi bis hin zu diversen 
Textadventures, Browsen im Netz, Email... denk Dir irgendwas aus, auch 
wenn es total bescheuert ist: er kanns. Sogar eine Manualpage für Sex 
war zumindest früher mal dabei [2], inklusive Optionen für Schlagsahne 
und Schokoladensauce. :-)


[1] https://melpa.org/#/
[2] https://github.com/typester/emacs/blob/master/etc/sex.6
von Manfred P. (pruckelfred)


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> wie
> man sie sonst nur von Linux-Fricklern oder Hacker-Darstellungen in
> Hollywood-Filmen kennt?

Und genau diese nach Fisch stinkenden Weltverbesserer haben mal wieder 
einen Thread gekapert.

Der Titel "total av virus entfernen" lässt erkennen, dass es um Windows 
geht! Da geht natürlich auch nicht alles bunt und per Maus, ich würde 
neben dem Taskmanager auch Autoruns (von ehemals Sysinternals) anwerfen. 
Wenn etwas nicht löschbar scheint, wird ein Registry-Eintrag unter "Run 
once" erzeugt, der beim nächsten Systemstart vor allen Rechten 
ausgeführt wird.

Dabei hilft von heise-c't "later.exe", hoffentlich ist es dort noch zu 
finden.
von Hans (ths23)


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Ein T. schrieb:
> Meine
> Emacs-Installation unterstützt bereits aus der Tüte mit den
> Standardpaketen und ohne mein eigenes Konfigurationsverzeichnis ca. 130
> Sprachen, dazu kommen noch über 100 installierbare ELPA-Pakete mit
> "-mode" im Namen.
Schön für Dich - wie viele davon brauchst Du?
Na dann kommt doch Notepad mit dem Standardumfang schon ganz gut an den 
Emacs heran - sind in Prozent knapp 3/4.
Und natürlich kann man hier auch noch selber zusätzliche Pakete 
nachinstallieren  oder auch selbst welche erstellen.
Die gängisten Programmiersprachen werden von beiden Editoren 
unterstützt, selbst so Sachen wie Bashsripting und das obwohl beide 
Programme ausschließlich für Windows verfügbar sind.

Ein T. schrieb:
> und daß man ohne IDE ohnehin keine Software
> entwickeln könne und all solchen Unfug
Von IDE hatte ich nicht gespochen, was ich genannt hatte sind Editoren.

Ich habe an keiner Stelle bezweifelt das Dein geliebter Emacs ein 
mächtiges Werkzeug ist, sondern ich habe lediglich angemerkt das es auch 
unter Windows durchaus gute Editoren gibt, die ganz locker das abdecken 
was der größte Teil der Programmierer braucht. Du mußt daraus natürlich 
wieder einen Schwanzlängenvergleich machen, um aufzuzeigen wie toll doch 
Dein Emacs ist. Du darfst ihn gern benutzen wenn Du damit glücklich 
bist. Ich kann mit den genannten Editoren alles erledigen was bei mir 
ansteht und da nutze ich noch nicht einmal alle 28 Sprachen die mir 
PSPad, mein persönlicher Lieblingseditor, anbietet aus.
von Andreas B. (bitverdreher)


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Niklas G. schrieb:
> Ja echt schlimm:
> winget install Python.PythonInstallManager --accept-package-agreements
> --disable-interactivity
> pymanager install --configure -y

Schon lustig, daß Linux immer vorgeworfen wurde, mit kryptischen 
Kommandozeilenbefehlen arbeiten zu müssen.
von René H. (mumpel)


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StefanK schrieb:
> Bereits installierte Virenscanner wieder loszuwerden ist unter Windows
> schwer bis nicht möglich.

Das ist doch Unsinn. Ich bin bisher noch jedes losgeworden. Bitte 
schiebt eure Unfähigkeit nicht immer auf Microsoft.
: Bearbeitet durch User
von René H. (mumpel)


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Andreas B. schrieb:
> Wenn ich mir da die aktuellen Windowse bei Kunden und Kollegen anschaue:
> Es macht mich aggressiv mit sowas zu arbeiten.

Was macht Dich aggressiv?
von Andreas B. (bitverdreher)


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René H. schrieb:
> Andreas B. schrieb:
>> Wenn ich mir da die aktuellen Windowse bei Kunden und Kollegen anschaue:
>> Es macht mich aggressiv mit sowas zu arbeiten.
>
> Was macht Dich aggressiv?
Das ständige aufpoppen irgendwelcher Meldungen und Fenster wenn ich 
arbeiten will. Ich weiß daß man das irgendwie wegmachen kann, aber es 
sind eben nicht meine Systeme.
von René H. (mumpel)


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Ihr verwöhnten Linuxjünger. :D
von Lu (oszi45)


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René H. schrieb:
> Das ist doch Unsinn. Ich bin bisher noch jedes losgeworden. Bitte
> schiebt eure Unfähigkeit nicht immer auf Microsoft.

Es gibt Programme, die superleicht rückstandslos zu deinstallieren sind 
und es gibt Virenscanner, die wie Mist am System hängen und Klimmzüge 
erfordern. Allerdings sollte ein Virenscanner auch relativ resistent 
gegenüber Viren bleiben und genau deswegen lässt er sich schlechter 
entfernen. Es gab aber leider auch schon ungünstige wenige Fälle wo der 
Virenscanner Viren verbreitet hat. Deshalb erinnere ich an Backups.
von René H. (mumpel)


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Lu schrieb:
> es gibt Virenscanner, die wie Mist am System hängen

Wenn die sich wie ein Rootkit verhalten, sollten die sich selbst als 
Virus/Trojaner entfernen. ;)
von Harald K. (kirnbichler)


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Lu schrieb:
> Es gibt Programme, die superleicht rückstandslos zu deinstallieren sind
> und es gibt Virenscanner, die wie Mist am System hängen und Klimmzüge
> erfordern.

Da die meisten "Virenscanner" sinnloses Schlangeöl sind, ist es logisch, 
daß die, um ihre vermeintliche "Wichtigkeit" zu betonen, das System 
annähernd unbenutzbar machen, indem sie sich möglichst tief überall 
verankern, um ihre Scheinfunktionen auszuführen.

Der "Defender" ist schon schlimm genug, aber der reicht, um das 
Kritierum "Kondom im Internet" zu erfüllen.
von René H. (mumpel)


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Der beste AV-Schutz sitzt vor dem PC.
von Nemopuk (nemopuk)


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In 35 Jahren hatten meine Virenscanner nur ein einziges mal 
angeschlagen. Das war zu DOS Zeiten als man noch hemmungslos 
raubkopierte Software per Diskette tauschte.
von Ein T. (ein_typ)


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Hans schrieb:
> Schön für Dich - wie viele davon brauchst Du?
> Na dann kommt doch Notepad mit dem Standardumfang schon ganz gut an den
> Emacs heran - sind in Prozent knapp 3/4.
> Und natürlich kann man hier auch noch selber zusätzliche Pakete
> nachinstallieren  oder auch selbst welche erstellen.
> Die gängisten Programmiersprachen werden von beiden Editoren
> unterstützt, selbst so Sachen wie Bashsripting und das obwohl beide
> Programme ausschließlich für Windows verfügbar sind.

Entschuldige, aber ich fürchte, Du verstehst nicht ganz. Der Emacs 
unterstützt nicht nur Programmiersprachen, sondern auch etliche andere 
Dateiformate, von YAML über JSON, natürlich LaTeX und HTML und Markdown, 
dazu Templateengines, Konfigurationsdateiformaten wie jene von Apache 
und Nginx, Requirements für PIP, INI-Dateien und Makefiles, und 
außerdem... ach, egal, you name it. Die Einzigen, die daran 
möglicherweise heranreichen könnten, sind IMHO vi oder seine moderne 
Version vim (vi improved).

> Ich habe an keiner Stelle bezweifelt das Dein geliebter Emacs ein
> mächtiges Werkzeug ist, sondern ich habe lediglich angemerkt das es auch
> unter Windows durchaus gute Editoren gibt,

Das ist mir bekannt -- ich bezahle seit vielen Jahren jährlich meine 
Lizenz für UltraEdit, obwohl ich Windows seit > 20 Jahren nur noch unter 
Androhung von Waffengewalt oder Enterbung angefaßt habe. Zudem habe ich 
auch niemals bezweifelt, daß es unter Windows Editoren gibt, die genau 
so mächtig sind wie der Emacs, denn: der Emacs läuft natürlich auch 
unter Windows, MacOS, Android, Haiku/BeOS und allem UNIXoiden. Yay! Und 
ich kenne sogar Kollegen, die unter Windows mit dem Emacs arbeiten.

> die ganz locker das abdecken
> was der größte Teil der Programmierer braucht.

Das ist aber gar nicht der Punkt. Der Punkt ist, daß Emacs VIEL MEHR 
kann, als irgendein Programmierer, Sysop oder DevOpsler jemals brauchen 
wird.

> Du mußt daraus natürlich
> wieder einen Schwanzlängenvergleich machen, um aufzuzeigen wie toll doch
> Dein Emacs ist.

Entschuldige bitte, aber ich habe gar nichts verglichen. Ich habe nur 
auf die Behauptung von Rbx (rcx) geantwortet, daß der Emacs 
"vollaufgepumpt" sei, auf seinen Funktionsumfang sowie darauf 
hingewiesen, daß es -- übrigens nicht nur unter Windows -- wenig gibt, 
das ansatzweise daran heranzureichen vermag.

Der Einzige, der das nicht auf sich sitzen lassen konnte oder wollte und 
der deswegen mit Schwanzlängenvergleichen anfangen mußte, das warst DU. 
Wenn Du einfach den Mund gehalten hättest, wäre weder für Dich, noch für 
mich, und insbesondere auch für diesen Thread und unsere Mitleser nicht 
das Geringste verloren gewesen. Si tacuisses, philosophus mansisses.

Nun ist es schon traurig genug, daß Du es nicht ertragen kannst, wenn 
ich von meiner Software schwärme, und Du das gleich mit einem 
Schwanzlängenvergleich beantworten mußt. Aber wenn Du mir erst einen 
Schwanzlängenvergleich ans Knie nagelst, um Dich dann über 
Schwanzlängenvergleiche zu beklagen und vor allem MIR einen solchen 
vorzuwerfen... wenn Du nicht selbst merkst, wie lächerlich das ist, 
wünsche ich Dir gute Besserung und eine schnelle Genesung.

> Du darfst ihn gern benutzen wenn Du damit glücklich bist.

Das ist aber gnädig von Dir, vielen lieben Dank.

> Ich kann mit den genannten Editoren alles erledigen was bei mir
> ansteht und da nutze ich noch nicht einmal alle 28 Sprachen die mir
> PSPad, mein persönlicher Lieblingseditor, anbietet aus.

Das ist doch schön, und es freut mich für Dich. Aber warum hast Du es 
dann trotzdem nötig, uns mit Deinem Schwanzlängenvergleich zu 
belästigen?
von Ein T. (ein_typ)


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Lu schrieb:
> Es gibt Programme, die superleicht rückstandslos zu deinstallieren sind
> und es gibt Virenscanner, die wie Mist am System hängen und Klimmzüge
> erfordern. Allerdings sollte ein Virenscanner auch relativ resistent
> gegenüber Viren bleiben und genau deswegen lässt er sich schlechter
> entfernen. Es gab aber leider auch schon ungünstige wenige Fälle wo der
> Virenscanner Viren verbreitet hat. Deshalb erinnere ich an Backups.

Absolut korrekt. Außerdem sollen Virenscanner ja meist "on-access" 
arbeiten, das heißt: sich recht tief ins Betriebssystem einhaken.
von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Ein T. schrieb:
> Absolut korrekt. Außerdem sollen Virenscanner ja meist "on-access"
> arbeiten, das heißt: sich recht tief ins Betriebssystem einhaken.

Das war doch nur in grauer Vorzeit so. Ab ca. Windows 7 oder so hat 
Windows doch definierte Interfaces wo sich Antiviren-Programme 
einklinken können um Dateien on-demand scannen zu können. Und da kann 
man sie auch auf Knopfdruck wieder ausklinken, in der Systemsteuerung.

Wenn das mit einem spezifischen AV-Scanner nicht geht, ist das Ding 
offenbar mit Hintergedanken implementiert worden.

Ein T. schrieb:
> Der Emacs unterstützt

Und ich dachte, den einzige Editor den man noch braucht, ist das 
Eingabefeld von Claude Code...
: Bearbeitet durch User
von Oliver S. (oliverso)


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Niklas G. schrieb:
> Und ich dachte, den einzige Editor den man noch braucht, ist das
> Eingabefeld von Claude Code...

Und ich hätte vermutet, daß Claude Code im Emacs läuft…

Oliver
von Rbx (rcx)


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Oliver S. schrieb:
> Und ich hätte vermutet, daß Claude Code im Emacs läuft…

Frag mal die KI zur Lisp-Schnittstelle, bzw. nach dem Lisp im Emacs.
von Ein T. (ein_typ)


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von Joachim B. (jar)


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Andreas B. schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>> Ich meine, das "große" "Argument" von den Pythonhassern ist
>> doch immer, daß man das unter Windows erst installieren muß.
>
> Das ist unter Win tatsächlich ein Drama.

vor allem wenn man mal ein funktionierendes v2 hatte aber nun v3 gilt, 
kein Bock alles händisch umzutauschen, die Restlebenszeit ist zu 
kostbar, abgesehen davon nervt die Einrückerei.
: Bearbeitet durch User
von Oliver S. (oliverso)


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Joachim B. schrieb:
> vor allem wenn man mal ein funktionierendes v2 hatte aber nun v3 gilt,

„The final version of Python 2.0 was released on October 16, 2000.“

Immer diese rasanten Änderungen. Das da mancher nicht mehr hinterher 
kommt, verwundert nicht.

Oliver
von René H. (mumpel)


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Joachim B. schrieb:
> nervt die Einrückerei

Einrücken erleichtert aber die Lesbarkeit.
von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Joachim B. schrieb:
> vor allem wenn man mal ein funktionierendes v2 hatte

Wenn du doch ein funktionierendes v2 hast, brauchst du doch nichts neu 
installieren und alles ist gut. Wenn nichts installiert ist, ist v3 doch 
blitzschnell installiert.

Was für Programmiersprachen sind unter Windows überhaupt 
vorinstalliert... Nur Powershell und CMD-Batch oder? VB ist nicht Teil 
der Standardausstattung sondern Teil der "Microsoft 365 Copilot app" 
(ehemals Microsoft Office), richtig? JavaScript könnte man noch zählen, 
als Teil von Edge.

Ein T. schrieb:
> Oliver S. schrieb:
>> Und ich hätte vermutet, daß Claude Code im Emacs läuft…
>
> Natürlich [1]. :-)
> [1]
> 
https://www.heise.de/news/Emacs-trifft-Claude-KI-gestuetzte-Softwareentwicklung-mit-dem-Editor-Urgestein-10513860.html#google_vignette

Aber braucht man dann überhaupt noch Syntax-Highlighting... 😂
von Hans (ths23)


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Lu schrieb:
> Allerdings sollte ein Virenscanner auch relativ resistent
> gegenüber Viren bleiben und genau deswegen lässt er sich schlechter
> entfernen.
Das Thema bei Win11 ist das man da keinen "externen" Virenscanner 
braucht, auch wenn einem das die Hersteller dieser Programme einreden 
wollen. Genau an dieser Stelle hat MS seine Hausaufgaben gemacht, der 
Defender tut was er soll und er passt vermutlich besser ins System als 
jeder andere Virenscanner.
von Nemopuk (nemopuk)


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Karl K. schrieb:
> Wie kann ich mich gegen derartige Belästigungen wehren?

Ich grüble seit Tagen über den Eröffnungsbeitrag. Offenbar bin ich zu 
dumm, ihn zu begreifen.

Welche Belästigungen meinst du?

In deinem Screenshot sehe ich nur einen Online Dienstleister, der mit AV 
Virus nichts zu tun hat.

Karl K. schrieb:
> Da wird regelmäßig ein scan ausgeführt und zum Abschluss eines Abo
> aufgefordert - das nervt.

Davon sehe ich nichts im Screenshot.

Womöglich hast du eine Demo Version des Programmes installiert. Viele 
Computer werden so verkauft. Deinstalliere es einfach. Wo ist das 
Problem?
: Bearbeitet durch User
von Hans (ths23)


Angehängte Dateien:

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Ein T. schrieb:
> sondern auch etliche andere
> Dateiformate, von YAML über JSON, natürlich LaTeX und HTML
Du glaubst wirklich dies sei ein Alleinstellungsmerkmal des Emacs und 
andere können das nicht? Tja, so kann man sich täuschen. Andere sind 
auch nicht blöd und können das natürlich auch, wie die beigefügten 3 
Screenshots von Notepad++ zeigen. Der kann natürlich noch sehr viel 
mehr, wie die Liste zeigt.
PSPad kann die bis auf JSON auch alle, allerdings gibt es für diesen 
Editor einen Highlighter zum Nachinstallieren und das geht so einfach 
das sogar ich das hin bekomme.

Ein T. schrieb:
> daß es unter Windows Editoren gibt, die genau
> so mächtig sind wie der Emacs, denn: der Emacs läuft natürlich auch
> unter Windows, MacOS
Du glaubst ernsthaft, daß ich mir einen Editor mit 100MB (und mehr) 
herunter lade, um dann mit 100erten von Shortcuts, die ich mir eh nicht 
merken kann, zu arbeiten? Nee, nee da lob ich mir einen von den 
genannten Editoren, die zusammen nicht einmal die Hälfte an Platz 
beanspruchen und meinen Bedarf (vermutlich auch den vieler anderer 
Programmierer) an Editor vollständig abdecken. Wer mit dem Emacs 
arbeiten will und vor allen dessen Bedienung beherrscht soll ihn 
verwenden. Ich werde mir diesen nicht mehr antun. Wenn ich wirklich mal 
unter UX  unterwegs bin, dann tut es wenn es nicht anders geht, obwohl 
definitiv viel weniger Umfang, der nano oder notfalls auch der vi. Kommt 
recht selten vor, zudem sind die Unix-/Linuxsysteme wo ich mal was 
machen muß alle headless und da kann ich wunderbar auch mit PSPad per 
Netzwerk arbeiten, der sogar Bashscript beherrscht. An einem 50 Jahre 
alten Ungetüm besteht meinerseits nun wirklich keine Notwendigkeit noch 
Bedarf.

Nachtrag: Posting mit 2 Nicknamen in einem Thread ist lt. Forenregeln 
wohl nicht erwünscht.
: Bearbeitet durch User
von Nemopuk (nemopuk)


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Leute, bitte
es geht hier nicht um LaTex.
von Hans (ths23)


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Ein T. schrieb:
> Der Einzige, der das nicht auf sich sitzen lassen konnte oder wollte und
> der deswegen mit Schwanzlängenvergleichen anfangen mußte, das warst DU.
Du hast die Diskussion Linux vs. Windows mit diesem Post 
Beitrag "Re: total av virus entfernen" losgetreten oder 
zumindest befeuert. Du mußtest Dich aufblasen wie toll der Emacs ist und 
das es nichts vergleichbares unter Windows gibt 
(Beitrag "Re: total av virus entfernen"). Dies Deine 
Aussage habe ich relativiert, was Dich, wie immer, voll getriggert hat.

Und noch eins brüllen macht Deine Argumentation nicht besser

Ein T. schrieb:
> Wenn Du einfach den Mund gehalten hättest ...
Du hast mir gar nichts zu sagen und den Mund lasse ich mir von Dir noch 
lange nicht verbieten.
von Joachim B. (jar)


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Niklas G. schrieb:
> Wenn du doch ein funktionierendes v2 hast, brauchst du doch nichts neu
> installieren und alles ist gut. Wenn nichts installiert ist, ist v3 doch
> blitzschnell installiert.

nicht wenn man mal schnell was probieren möchte und die Fehlermeldung: 
"installieren sie v3" kommt und schon rödelt man in win rum.
von Rbx (rcx)


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Joachim B. schrieb:
> und schon rödelt man in win rum.

Ist übrigens ein Grund, dass ich lieber Haskell, Rust oder Python in 
Linux programmieren kann.
Ich kann mich zwar noch an abstruse Python-Hacks mit Eclipse in Windows 
Vista erinnern, ging wirklich super, war also auch auf Windows, muss 
aber irgendwie schon länger her sein. Oder die Aufteilung (2 und 3) hat 
weniger gestört, oder was weiß ich. Aber Eclipse...hatte ich wohl am 
Anfang wohl auf dem Dell XPS NB drauf. Ist schon lange her ;)
(war mir dann allerdings etwas zu blöd, mit Python-Bibs in Eclipse 
herumzufummeln, da bin ich lieber auf Assembler (teilweise mit Debug) 
umgestiegen.

Nemopuk schrieb:
> Leute, bitte
> es geht hier nicht um LaTex.

Naja, es geht hier eigentlich um Bloatware.. außerdem sieht man ja ein 
meinem Hinweis oben, dass einige Leute hier wohl kaum Spaß verstehen. 
LaTeX ist leider auch nicht unproblematisch - vor allem, wenn man nicht 
viel Dokumentation zur Verfügung hat, oder keine Leute um sich hat, die 
man bei Problemen mit LaTeX fragen kann.
von Ein T. (ein_typ)


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Hans schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> sondern auch etliche andere
>> Dateiformate, von YAML über JSON, natürlich LaTeX und HTML
> Du glaubst wirklich dies sei ein Alleinstellungsmerkmal des Emacs und
> andere können das nicht?

Nein, das können auch andere. Aber das hat ja auch niemand bezweifelt.

> Tja, so kann man sich täuschen. Andere sind
> auch nicht blöd und können das natürlich auch, wie die beigefügten 3
> Screenshots von Notepad++ zeigen.

Wow! Deine Mühe wäre zwar nicht nötig gewesen, trotzdem danke.

> PSPad kann die bis auf JSON auch alle, allerdings gibt es für diesen
> Editor einen Highlighter zum Nachinstallieren und das geht so einfach
> das sogar ich das hin bekomme.

Toll, das wäre beim Emacs dann der Befehl "M-x package-install" (oder, 
für Freunde hübscher Auswahlmenüs, "M-x package-list-package").

> Ein T. schrieb:
>> daß es unter Windows Editoren gibt, die genau
>> so mächtig sind wie der Emacs, denn: der Emacs läuft natürlich auch
>> unter Windows, MacOS
> Du glaubst ernsthaft, daß ich mir einen Editor mit 100MB (und mehr)
> herunter lade,

Nein, auch wenn es nur 75 MB sind. Aber das hat auch niemand gesagt, 
erwartet, irgendjemanden oder gar Dich dazu aufgefordert, oder das auch 
nur angedeutet. Entschuldige, aber kann es sein, daß Du gerne 
fantasierst?

> um dann mit 100erten von Shortcuts, die ich mir eh nicht
> merken kann, zu arbeiten?

Nein, aber auch das hat natürlich niemand gesagt, angedeutet, 
vorgeschlagen, empfohlen, angeregt, darum gebeten, oder dazu 
aufgefordert.

Davon abgesehen sind die Shortcuts allerdings noch vergleichsweise 
einfach. Das wirklich Umfangreiche sind die über 10.000 eingebauten 
Befehle des Emacs, wie etwa der erwähnte "package-install" oder 
"package-list-packages".

> Nachtrag: Posting mit 2 Nicknamen in einem Thread ist lt. Forenregeln
> wohl nicht erwünscht.

Das tut hier niemand, ich habe mich nur in die Diskussion zwischen Dir 
und meinem Freund Sheeva eingeklinkt. Du solltest wirklich aufpassen, 
daß Deine Fantasie nicht immer mit Dir durchgeht. Hätte ich "mein" und 
"ich" deutlicher hervorheben sollen, um Dir den intellektuellen Zugang 
zu erleichtern? Darauf werde ich in Zukunft besser achten.

Hans schrieb:
> Du hast die Diskussion Linux vs. Windows mit diesem Post
> Beitrag "Re: total av virus entfernen" losgetreten oder
> zumindest befeuert.

Der Beitrag ist allerdings gar nicht von mir. Das kannst Du am "von 
Sheeva P. (sheevaplug)" in der Titelleiste erkennen. Außerdem finde ich 
seinen Beitrag ausgesprochen lustig und auch offensichtlich genauso 
gemeint. Aber wenn ich Sheeva das nächste Mal sehe oder mit ihm 
telefoniere, werde ich ihn bitten, lustige Beiträge bitte mit einem 
Zwinkersmiley zu versehen, damit sich sein Humor auch intellektuell 
herausgeforderten Menschen erschließt.

> Du mußtest Dich aufblasen wie toll der Emacs ist und

Ich sehe hier nur einen, der sich aufgeblasen hat. Tipp: ich antworte 
gerade auf einen seiner "Beiträge".

> das es nichts vergleichbares unter Windows gibt
> (Beitrag "Re: total av virus entfernen"). Dies Deine
> Aussage habe ich relativiert, was Dich, wie immer, voll getriggert hat.

Auch diesen Beitrag habe nicht ich geschrieben, sondern Sheeva. Der ist 
zwar ein sehr lieber Freund von mir, jedoch nicht mit mir identisch. 
Du solltest wirklich besser auf Deine Fantasie achtgeben.

Außerdem ist sein Beitrag ja korrekt, bis auf eine winzig kleine 
Kleinigkeit: denn wer den mächtigen Funktionsumfang des Emacs unter 
Windows haben möchte, der kann natürlich einfach die Windows-Version des 
Emacs benutzen.

> Ein T. schrieb:
>> Wenn Du einfach den Mund gehalten hättest ...
> Du hast mir gar nichts zu sagen und den Mund lasse ich mir von Dir noch
> lange nicht verbieten.

Auch das hat niemand getan, weder Sheeva, noch ich, noch sonstwer. 
Vielleicht indirekt der Pruckelfred, als er sich beschwert hat, daß Du 
diesen Thread mit Deinem kindischen Gehabe gekapert hast, aber das mußt 
Du ihn fragen.

Ich habe Dich nur freundlich daran erinnern wollen, daß Du nicht auf 
jeden Beitrag antworten mußt und die ganze Subdiskussion nicht 
entstanden wäre, wenn Du die Weisheit besessen wärst, einfach mal nichts 
zu sagen. Aber daß hier jemand vom Emacs schwärmt, konntest Du wohl 
nicht ertragen. Schade.
von Harald K. (kirnbichler)


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Niklas G. schrieb:
> Was für Programmiersprachen sind unter Windows überhaupt
> vorinstalliert... Nur Powershell und CMD-Batch oder?

Bei Windows ist bislang noch standardmäßig der "Windows Scripting Host" 
(WSH) vorinstalliert, und der kann VBScript und JScript ausführen. Beide 
können das gleiche Automationsmodell nutzen, um COM-Server anzusprechen, 
und damit z.B. MS-Office-Programme oder auch LibreOffice fernsteuern.

https://en.wikipedia.org/wiki/VBScript
https://en.wikipedia.org/wiki/JScript

Allerdings ist beabsichtigt, WSH auf Dauer aus Windows zu entfernen; ab 
2027 muss das als Feature nachinstalliert werden, und später noch wird 
es dann ganz verschwinden.

Mit WSH lassen sich durchaus richtige Programme schreiben, was aber 
fehlt, ist eine brauchbare Methode zur Interatktion mit Benutzern.

Die Kommendozeilenversion /cscript.exe/ kennt nur den Textmodus, die 
"Windows"-Version /wscript.exe/ kann wenig mehr als einfache 
Messageboxen und eine vordefinierte Texteingabebox verwenden.

Das ist schon recht krustig.
: Bearbeitet durch User
von Hans (ths23)


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Ein T. schrieb:
> Das tut hier niemand, ich habe mich nur in die Diskussion zwischen Dir
> und meinem Freund Sheeva eingeklinkt. Du solltest wirklich aufpassen,
> daß Deine Fantasie nicht immer mit Dir durchgeht. Hätte ich "mein" und
> "ich" deutlicher hervorheben sollen, um Dir den intellektuellen Zugang
> zu erleichtern? Darauf werde ich in Zukunft besser achten.
Dann solltest Du schon besser auf Deine Formulierungen achten. Du hast 
Folgendes geschieben:
Ein T. schrieb:
> Ich habe nur
> auf die Behauptung von Rbx (rcx) geantwortet
Dummerweise hat aber auf den Beitrag von RBX nur ein gewisser Sheeva 
geantwortet, ist hier 
Beitrag "Re: total av virus entfernen" nachzulesen.

Der Pruckelfred hat mit seinem Post 
Beitrag "Re: total av virus entfernen" schon recht, auch 
wenn ich den ersten Satz vermutlich anders formuliert hätte.
von Jens G. (jensig)


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Ein T. schrieb:
> Außerdem ist sein Beitrag ja korrekt, bis auf ...

... dass er das Thema dieses Threads komplett verfehlt hat ...
von Ein T. (ein_typ)


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Jens G. schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> Außerdem ist sein Beitrag ja korrekt, bis auf ...
>
> ... dass er das Thema dieses Threads komplett verfehlt hat ...

Ich habe das jetzt einmal für Dich zurückverfolgt. Du darfst Dich bei 
"Rene K. (xdraconix)" für seine unsachliche und vor allem völlig falsche 
Gleichsetzung der Verhältnisse unter Linux und Windows [1] bedanken. 
Ohne seine unnötige und deplatzierte Stichelei hätte sich Sheeva 
sicherlich nicht zu seiner ironischen Antwort [2] veranlaßt gesehen. 
Herzlichen Dank, daß ich Deine Recherchearbeit machen durfte und viel 
Glück dabei, den korrekten Adressaten dumm anzumachen.

Ich jedenfalls wasche meine Hände in Unschuld und werd auch Sheeva 
morgen ein frisches Schüsselchen davon mitbringen, und danach trocknen 
wir unsere Hände an unserer blütenweißen Weste. Guten Tag, Herr Moser, 
bis bald! :-)

[1] Beitrag "Re: total av virus entfernen"
[2] Beitrag "Re: total av virus entfernen"
von Rbx (rcx)


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Ein T. schrieb:
> Ich habe das jetzt einmal für Dich zurückverfolgt.

Pfffff....
https://de.wikipedia.org/wiki/Der_seltsame_Fall_des_Dr._Jekyll_und_Mr._Hyde

Die Beleidigung per Email habe ich übrigens auch mal kopiert, und werde 
bei Gelegenheit damit zur Polizei gehen.
von Hans (ths23)


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Jens G. schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> Außerdem ist sein Beitrag ja korrekt, bis auf ...
>
> ... dass er das Thema dieses Threads komplett verfehlt hat ...
👍

Rbx schrieb:
> Die Beleidigung per Email habe ich übrigens auch mal kopiert, und werde
> bei Gelegenheit damit zur Polizei gehen.
Ruhig bleiben, einfach ignorieren wird wohl das Beste sein. Jegliche 
sachliche Diskussion ist bei diesen Kandidaten völlig zwecklos, da 
unterhälst Du Dich besser mit der Wand.
von Rbx (rcx)


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Hans schrieb:
> Ruhig bleiben, einfach ignorieren wird wohl das Beste sein

Ja, da hast du schon recht. Allerdings muss ich sowieso noch was für die 
Generalanwaltschaft kopieren - da kann ich das gleich mitschicken, denn 
letztlich geht es auch darum, wie gehen wir hier miteinander um.
Der Generalanwaltschaft werde ich aber noch etwas anderes erzählen, weil 
die im Moment durchaus eine Möglichkeit hat, einen Fuß in die Tür 
von...naja, was soll ich sagen? Muss vielleicht nicht öffentlich 
ausgeplaudert werden. Die meisten können aber, wenn sie die Nachrichten 
im Internet und auf YT verfolgen schon erkennen, das gewisse nette Dinge 
gerade gut im Gange sind.
von Ralf X. (ralf0815)


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Rbx schrieb:
> Der Generalanwaltschaft werde ich aber noch etwas anderes erzählen, weil
> die im Moment durchaus eine Möglichkeit hat, einen Fuß in die Tür...

Hälst Du den Termin bei Deinem Arzt nicht für wichtiger?
von René H. (mumpel)


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Rbx schrieb:
> Die Beleidigung per Email habe ich übrigens auch mal kopiert, und werde
> bei Gelegenheit damit zur Polizei gehen.

Hör(t) doch bitte auf mit diesem Kindergarten. Die Polizei wird wegen 
einer nicht öffentichen "Beleidigung" sicher nicht tätig, und auf den 
Privatklageweg verweisen. Die Polizei hat wichtigeres zu tun als sich um 
eine Schulhofkampelei zu kümmern.
: Bearbeitet durch User
von Rene K. (xdraconix)


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Ein T. schrieb:
> Ich habe das jetzt einmal für Dich zurückverfolgt. Du darfst Dich bei
> "Rene K. (xdraconix)" für seine unsachliche und vor allem völlig falsche
> Gleichsetzung der Verhältnisse unter Linux und Windows [1] bedanken.
> Ohne seine unnötige und deplatzierte Stichelei


Woot?! Wo hab ich den gestichelt? Wo war ich denn unsachlich und wo war 
eine falsche Gleichsetzung hier im Thread?! O.o

Lass mich doch da bitte raus!
: Bearbeitet durch User
von Ein T. (ein_typ)


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Rene K. schrieb:
> Woot?! Wo hab ich den gestichelt? Wo war ich denn unsachlich und wo war
> eine falsche Gleichsetzung hier im Thread?! O.o

Bitte erlaube mir freundlicherweise, Dich zu zitieren:

Rene K. schrieb:
> Wenn du
> gezielt eine Software installierst, dieser Installation Admin Rechte
> gibst - diese dann wiederrum AV oder Whatever als Bloatware
> mitinstalliert - dann hast du eben dieser KEINEN direkten Admin-Zugriff
> gewährt, sondern einen indirekten.
>
> Und nein, das ist nicht nur bei Windows so, das machst du auch mit SUDO
> unter Linux wenn Abhängigkeiten nachinstalliert werden...

Diese Aussage suggeriert, daß die unerwünschte Installation von 
Bloatware auch unter Linux geschehen könne, und sogar ein ähnliches 
Problem wie unter Windows sei. Das ist natürlich aus mehreren Gründen 
flashc. Abhängigkeiten sind keine unerwünschte Bloatware sondern die 
sinnvolle und vernünftige Folge des klugen Paketmanagements von 
Linuxsystemen. Dieses Paketmanagement sorgt neben seiner anderen 
Annehmlichkeiten dafür, daß zum Betrieb mehrerer Programme notwendige 
Bibliotheken nur einmal installiert werden (müssen). Das spart 
Plattenplatz und Verwaltungsaufwand, und ist also das haargenaue 
Gegenteil von Bloatware.

Obendrein gibt es so etwas wie unerwünschte und ungefragte 
Installationen unter keinem der mir bekannten Linuxsysteme. Auch wenn 
bei Installationen zusätzlich Abhängigkeiten angezogen werden, wird der 
Benutzer ausdrücklich darum gebeten, deren Installation zuzustimmen oder 
sie abzulehnen.
von Εrnst B. (ernst)


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Ein T. schrieb:
> vernünftige Folge des klugen Paketmanagements von
> Linuxsystemen.

Microsoft hat die Vorteile erkannt, und bietet jetzt mit (dem oben 
geschmähten) "winget" was Ähnliches an.

Installation aus verschiedenen Repositories (Auch wenn per Default nur 
das von Microsoft konfiguriert ist), automatische Installation von 
dependencies, zentrales Update, ...

>> winget list
>> winget upgrade --all


Natürlich ist es noch nicht da, wo dpkg&apt nach Jahrzehnten der 
Entwicklung ist, aber es ist ein riesiger Schritt vorwärts für Windows.
: Bearbeitet durch User
von Rene K. (xdraconix)


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Ein T. schrieb:
> Diese Aussage suggeriert, daß die unerwünschte Installation von
> Bloatware auch unter Linux geschehen könne, und sogar ein ähnliches
> Problem wie unter Windows sei. Das ist natürlich aus mehreren Gründen
> flashc. Abhängigkeiten sind keine unerwünschte Bloatware sondern die
> sinnvolle und vernünftige Folge des klugen Paketmanagements von
> Linuxsystemen. Dieses Paketmanagement sorgt neben seiner anderen
> Annehmlichkeiten dafür, daß zum Betrieb mehrerer Programme notwendige
> Bibliotheken nur einmal installiert werden (müssen). Das spart
> Plattenplatz und Verwaltungsaufwand, und ist also das haargenaue
> Gegenteil von Bloatware.

Wenn ich über APT ein Programm installieren WILL, den dazugehörigen 
Repos in die Repoliste einfüge, die Abhängigkeiten (Eigene 
Abhängigkeiten!) ebenso über eben diese Repo lade. Na selbstverständlich 
kann ich dann durch eben diese Hintertür auch ungewollte Software ins 
System bringen.

Schonmal was von Advanced Persistent Threat (APT) gehört?! Das sind 
gezielte Angriffe eben über Abhängigkeiten - google mal Supply Chain 
Attacks. Einer der bekanntesten Hackergruppe die über diese 
Schwachstelle kommen sind APT28 (Fancy Bear).

Das Problem bei dem Eindringen über die Linux Abhängigkeiten: Man kann 
sie nicht im System selbst identifizieren - nur auf dem Weg dorthin!

Nur weil du etwas nicht kennst, nur weil du scheinbar ein absoluter 
Linuxfanboy bist - heißt es noch lange nicht, das es das nicht gibt!

Ein T. schrieb:
> Obendrein gibt es so etwas wie unerwünschte und ungefragte
> Installationen unter keinem der mir bekannten Linuxsysteme.

Selbstverständlich - wach doch mal aus deiner kleinen Ubuntu Welt auf! 
Unattended-upgrades gibt es für snap und apt.
von Jens G. (jensig)


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Ein T. schrieb:
> Diese Aussage suggeriert, daß die unerwünschte Installation von
> Bloatware auch unter Linux geschehen könne, und sogar ein ähnliches

Ich glaube, hier schreibt ein Witzbold ...
von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Rene K. schrieb:
> Na selbstverständlich
> kann ich dann durch eben diese Hintertür auch ungewollte Software ins
> System bringen.

Der Unterschied ist ein bisschen, dass bei den Linux-Distros die 
Maintainer einigermaßen darauf achten, dass die offiziellen Paketquellen 
nichts schädliches enthalten, und die darin enthaltene Software auch 
nichts böses nachinstalliert. Aber den Maintainern kann natürlich immer 
etwas entgehen, und in inoffiziellen Quellen kann sowieso alles stecken.

Unter Windows aber überwacht niemand was die gewaltige Menge an 
"setup.exe"'s aus dem Netz so alles mitschleifen, und jede Menge an 
(einigermaßen) legitimer Software bedrängt die Nutzer förmlich, alles 
mögliche an weiterer Software, Browser-Plugins, "Toolbars", AI-Agenten 
usw. zu installieren. Ein unbedarfter User könnte im drölfzigsten Popup 
vom Adobe Reader ... eventuell mal nicht auf "Nein" klicken. Auch wenn 
das i.d.R. nur Werbesoftware ist, ist es schon eine Zumutung. Dann 
wundert man sich warum Normaluser Pop-Ups oder e-Mails von legitimen 
Anbietern nicht von Malware/Betrügern unterscheiden können. Viele 
Softwares sind auch nur in einem größeren Paket enthalten, das Dutzende 
einzelne Installer aufruft die ihre Komponenten gleichmäßig übers ganze 
System verteilen - ist das 27. Tray-Icon jetzt von einer seriösen 
Industrie-Software oder doch Malware?

Toll finde ich auch das Nutzungskonzept bei vielen Android-Geräten - 
wenn die initiale Einrichtung durch ist, wird der Nutzer mit einer 
Unzahl an Benachrichtigungen von allerlei vorinstallierten Apps 
bombardiert - LinkedIn-Abo kaufen, Copilot 365 kaufen, alle Daten auf 
Google Drive hochladen, OneDrive kaufen usw usf. Das ist nicht nur 
Überforderung für viele, sondern bewirkt auch Vertrauensverlust. Dabei 
hat Android eigentlich eine ganz gute UI/UX und ist (mittlerweile) 
ziemlich sicher und robust.
von Jens G. (jensig)


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Sheeva P. schrieb:
> Andreas B. schrieb:
>> Sheeva P. schrieb:
>>> und in den
>>> Packagerepos eines Distributors habe ich leider noch nie welche gesehen.
>>
>> Ubuntu hatte mal mit sowas angefangen.
>
> Daran kann ich mich als Kubuntu User gar nicht erinnern, wann soll das
> gewesen sein?

https://www.heise.de/news/Vielfach-kritisierter-Amazon-Launcher-verschwindet-aus-Ubuntu-20-04-LTS-4644250.html
von Ein T. (ein_typ)


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Rene K. schrieb:
> Wenn ich über APT ein Programm installieren WILL, den dazugehörigen
> Repos in die Repoliste einfüge, die Abhängigkeiten (Eigene
> Abhängigkeiten!) ebenso über eben diese Repo lade. Na selbstverständlich
> kann ich dann durch eben diese Hintertür auch ungewollte Software ins
> System bringen.

Grundsätzlich sind nach der Installation nur die Repositories des 
Distributors aktiv, und bislang ist mir noch kein einziger Fall bekannt, 
in dem darüber eine "ungewollte Software" installiert worden wäre. Aber 
natürlich: wenn Du nicht vertrauenswürdige Paketrepositories und oder 
nicht vertrauenswürdige Software installierst, kannst Du Dir natürlich 
womöglich auch unter Linux etwas Unerwünschtes einhandeln. Auch dazu ist 
mir bis dato allerdings kein einziger Fall bekannt, wo das geschehen 
wäre. Aber klar: gegen Dummheit und Leichtsinn kann auch Linux Dich 
nicht schützen. Das hat aber auch niemand je behauptet oder auch nur 
angedeutet.

> Schonmal was von Advanced Persistent Threat (APT) gehört?! Das sind
> gezielte Angriffe eben über Abhängigkeiten - google mal Supply Chain
> Attacks. Einer der bekanntesten Hackergruppe die über diese
> Schwachstelle kommen sind APT28 (Fancy Bear).

Diese als APT bezeichneten Gruppen [1] existieren, aber was die machen, 
ist eine vollkommen andere Geschichte. Diese Gruppen verbreiten Malware, 
keine
Bloatware, und sie benutzen dazu unter anderem Supply-Chain-Angriffe. 
Den
meisten dieser Gruppen werden Verbindungen zu Geheimdiensten aus 
Russland,
China, Mordkorea und Iran, einige aber auch aus Pakistan und Vietnam
nachgesagt. Ihre Angriffe zielen meist auf Regierungen,  Militär, 
Behörden,
Unternehmen und andere Institutionen, primär der kritischen 
Infrastruktur.

Das ist eine vollkommen und komplett andere Nummer als Bloatware, bei 
der
es wie beim Ausgangspunkt dieses Threads "nur" um eine ungezielte 
Abzocke
unbedarfter Nutzer geht. Und während es unter Windows ein sehr häufiges 
Problem ist, daß eine als frei deklarierte Software unerwünschte 
zusätzliche "Produkte" enthält, ist das Phänomen der Bloatware unter 
Linux, wenn es das überhaupt gibt, eine extrem seltene 
Ausnahmeerscheinung.

[1] 
https://cloud.google.com/security/resources/insights/apt-groups#global-threats-rest-of-world
von Ein T. (ein_typ)


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Jens G. schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> Diese Aussage suggeriert, daß die unerwünschte Installation von
>> Bloatware auch unter Linux geschehen könne, und sogar ein ähnliches
>
> Ich glaube, hier schreibt ein Witzbold ...

Natürlich darfst Du Dich gerne als Witzbold bezeichnen, ganz wie Du 
magst. Vielen Dank für Deinen "Beitrag" zu diesem Thread.
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