Die Beschreibungen und Erklärungen und Hilfestellungen bei Problemen
sind echt super.
Nunja... Bei sehr einfachen Anfängerfragen, die oft in Foren durchgekaut werden, sodaß deine Lieblings-Chat-"KI" genügend Prosa darüber assimilieren konnte, mag das ja zutreffen.
Bei allem, was darüber hinausgeht, wäre ich aber sehr vorsichtig. Das große Problem ist, daß "die KI" dir nicht sagt, /ob/ oder wie (un)sicher sie etwas "weiß", sondern möglicherweise reichlich Unsinn herbei halluziniert, der zwar für Laien plausibel klingen mag, aber keinerlei Wahrheitsgehalt besitzt. Diese Gefahr besteht bei LLMs /immer/, weil sie eben prinzipbedingt über keinerlei wirkliche Intelligenz verfügen, sondern nur sehr große Textmengen verdauen und irgendwie reproduzieren können.
Also es soll NICHT um eine Schaltung gehen sondern um EUERE Erfahrungen.
Ich sehe keinen Reiz darin, sich das Gehirn mit dem Löffel rauszukratzen.
Es ist wirklich dringend an der Zeit, daß diese Drecks-"KI"-Blase platzt, damit wenigstens ein paar jüngere Menschen noch eine Chance auf ein selbstbestimmtes Leben haben, statt wie die breiige Masse auf die hirnamputierenden Verlockungen reingefallen zu sein.
Hier hatte sich doch kürzlich jemand den Schaltplan eines einfachsten Verstärkers einer italienischen Tischorgel "von der KI erstellen lassen". Es war eine mittlere Katastrophe.
Eigenständiges Denken und kritisches Hinterfragen sind halt uncool geworden. Dagegen sind Social-Media-Konsum und -Selbstdarstellung, Party und Lifestyle, Gym und Ohrstöpsel der neue Shit. Die zunehmende westliche Verdummungs-"Popkultur" der vergangenen Jahrzehnte, angefangen bei Jazz und Rock'n'Roll (Sex, Drugs usw.), hat immer mehr Einfluß gewonnen und beeindruckende Wirkung gezeigt. Abiturienten der letzten Jahre können teils einfachste Kopfrechenaufgaben nicht lösen, selbst /mit/ Taschenrechner versagen viele an trivialer Prozentrechnung. Wir nähern uns gerade der Endphase der sogenannten Wohlstandsverwahrlosung.
Und ja, ich weiß, die alten Griechen der Antike haben wohl schon ähnlich über "die Jugend" geschimpft -- das erhaltene Zeugnis davon stammt wohl von einer der letzten Generationen, bevor der Niedergang der damaligen Hochkultur zu verzeichnen war. :-)
Und ja, ich weiß, die alten Griechen der Antike haben wohl schon ähnlich
über "die Jugend" geschimpft
Haben sie übrigens nicht. Das ist ein falsches Zitat, das erst Anfang des 20. Jahrhunderts von einem Briten in die Welt gesetzt wurde. Angehängt wird das je nach Bedarf jedem beliebigen alten Griechen, ob Sokrates, Platon, egal, Hauptsache Gyros und Retsina!
Du übertreibst. Der Trend geht allerdings (für ältere Leute)
unübersehbar in diese Richtung.
Ach? Warum verlagert sich dann zunehmend nicht mehr nur die Produktion, sondern auch die geistige Wertschöpfungsarbeit a.k.a. Forschung und Entwicklung nach Asien, und wird hierzulande immer weniger?
Unser derzeit noch bestehender Wohlstand speist sich aus den teils wenig zukunftsträchtigen Resten von Maschinenbau und Automobilindustrie. Nur noch eine Frage der Zeit, bis der "Vorsprung durch Technik" anderswo eingeholt und dessen Nachwirkungen abgeklungen sind.
Das wirft die Frage auf: Wird der Mensch im Alter zunehmend Paranoid,
oder erkennt er die Wahrheit?
Die verbreitete Erklärung lautet, daß Ältere die heranwachsende Generation nicht mehr verstehen bzw. sich in sie hineinversetzen könnten usw.
Mittlerweile hat die gesellschaftliche Entwicklung aber noch eine ganz andere Qualität als vor hundert Jahren. Die Statistiken im Bildungswesen und der globalen Wirtschaft sprechen Bände. Mit subjektivem Gejammer der "Alten", wie es früher vielleicht mal gewesen sein mag, hat das heute nichts mehr zu tun.
Warum verlagert sich dann zunehmend nicht mehr nur die Produktion,
sondern auch die geistige Wertschöpfungsarbeit a.k.a. Forschung und
Entwicklung nach Asien, und wird hierzulande immer weniger?
Das ist eine Folge neoliberalen "wirtschaftens", bei dem auf schnellstmögliche Gewinne ohne langfristige Strategien gesetzt wird.
Und natürlich ist es erst mal viel billiger, die Produktion von irgendwas in ein Niedriglohnland ohne Umweltschutz zu verlagern.
Der nächste Schritt dieses Wirtschaftens war es halt, auch Entwicklungstätigkeit in Niedriglohnländer zu verlagern, Bangalore lässt grüßen.
Naja, und die logische Konsequenz, daß die Unternehmen in Asien mitbekommen, daß sie sowieso schon alles selbst machen, und damit die Produkte auch selbst vermarkten und selbst den Gewinn einstreichen können, der sollte eigentlich niemanden überraschen.
Insbesondere, wo auch in Folge neoliberalen Wirtschaftens die ehedem exzellente Schul- und Universitätsausbildug mehr als nur etwas gelitten hat.
Die neoliberalen Leistungsträger, Entscheider und Anteilseigner haben in den vergangenen Jahrzehnten beim Ausverkauf der Wirtschaftskraft Europas einen guten Schnitt gemacht, jetzt aber verlassen vollverblödete Zombies die Schulen, mit denen man selbst die nach Bologna auf Fachschulniveau heruntergekochten Universitäten nicht mehr bestücken kann.
Warum verlagert sich dann zunehmend nicht mehr nur die Produktion,
sondern auch die geistige Wertschöpfungsarbeit a.k.a. Forschung und
Entwicklung nach Asien, und wird hierzulande immer weniger?
Weil es dort billiger gemacht wird, also mehr Gewinn abwirft. Manch Dinge kann man in Deutschland gar nicht mehr gewinnbringend produzieren.
Unser derzeit noch bestehender Wohlstand speist sich aus den teils wenig
zukunftsträchtigen Resten von Maschinenbau und Automobilindustrie. Nur
noch eine Frage der Zeit, bis der "Vorsprung durch Technik" anderswo
eingeholt und dessen Nachwirkungen abgeklungen sind.
ja, leider
Die USA kriegen es nicht besser hin. Die warten immer noch auf ihr "koste es, was es wolle" Trump Phone.
Wir nähern uns gerade der Endphase der sogenannten Wohlstandsverwahrlosung.
Du übertreibst. Der Trend geht allerdings (für ältere Leute)
unübersehbar in diese Richtung.
die alten Griechen der Antike haben wohl schon ähnlich
über "die Jugend" geschimpft
Das wirft die Frage auf: Wird der Mensch im Alter zunehmend Paranoid,
oder erkennt er die Wahrheit?
Schimpfe nicht auf die Kinder, denn Du warst wie sie.
Verachte nicht die Alten, denn Du wirst wie sie.
Aber zurück zum Thema...
Die KI ist ein Werkzeug, welches man zu nutzen wissen muss. Von Ausnahmen abgesehen (Zeitzeugen werden sich an "Wetten, dass..." erinnern) rechnet ein Mensch mit Abakus schneller als einer im Kopf, noch schneller ist der Taschenrechner, noch schneller ist die KI. Wenn ich natürlich vor dem Schieben der Kugeln nicht weiß, was hinten etwa rauskommt, hilft das aber alles nichts.
Bei Komplexen Aufgaben ist es nicht anders, nur, dass "die KI" mehr Möglichkeiten hat, falsch abzubiegen. Man muss schon wissen, was man tut, ein Elektroniker wird mit der KI im Hintergrund kein Meisterkoch, und der Sterne-Soßen-Rührer mit KI kein Elektroniker.
Das ist eine Folge neoliberalen "wirtschaftens", bei dem auf
schnellstmögliche Gewinne ohne langfristige Strategien gesetzt wird.
Und natürlich ist es erst mal viel billiger, die Produktion von
irgendwas in ein Niedriglohnland ohne Umweltschutz zu verlagern.
Der nächste Schritt dieses Wirtschaftens war es halt, auch
Entwicklungstätigkeit in Niedriglohnländer zu verlagern, Bangalore lässt
grüßen.
Naja, und die logische Konsequenz, daß die Unternehmen in Asien
mitbekommen, daß sie sowieso schon alles selbst machen, und damit die
Produkte auch selbst vermarkten und selbst den Gewinn einstreichen
können, der sollte eigentlich niemanden überraschen.
Insbesondere, wo auch in Folge neoliberalen Wirtschaftens die ehedem
exzellente Schul- und Universitätsausbildug mehr als nur etwas gelitten
hat.
Eigentlich ist damit alles gesagt. Allerdings finde ich es noch viel zu früh für den Abgesang auf unsere Wirtschaft.
Ja, Kapitalismus war nie die endgültige Antwort auf die Probleme der Menschheit. Aber rückblickend bin ich dankbar für die vielen positiven Entwicklungen und auch die Teilhabe. Meine Kinder müssen nicht hungern. Ist doch ein toller Fortschritt. Den Rest kriegen wir schon wieder irgendwie hin.
Wie war das nochmal - zur Erinnerung:
Gibt nix gutes, ausser man tut es...
Die neoliberalen Leistungsträger, Entscheider und Anteilseigner haben in
den vergangenen Jahrzehnten beim Ausverkauf der Wirtschaftskraft Europas
einen guten Schnitt gemacht, jetzt aber verlassen vollverblödete Zombies
die Schulen, mit denen man selbst die nach Bologna auf Fachschulniveau
heruntergekochten Universitäten nicht mehr bestücken kann.
Ich finde die Erwartungshaltung etwas hochgesteckt und überzogen. Es gibt immer noch eklatante Unterschiede in der Bildung und zu viele Abhängigkeiten zum sozialen Status und der Herkunft. Vielleicht ist dieses ganze Gehabe - soziale Gerechtigkeit und Gleichheit schaffen doch nicht ganz umsonst. Auch wenn viele gut und wohl genährte (Konzern-)Beamte das nicht wahrhaben wollen.
Ja, Kapitalismus war nie die endgültige Antwort auf die Probleme der
Menschheit.
Kapitalismus ist nicht das Problem an sich, sondern die besonders widerwärtige Ausformung des Neoliberalismus. Das ist komplett enthemmter Verbrannte-Erde-Kapitalismus, d.h. asoziale Marktwirtschaft.
Kapitalismus kann auch anders, besser funktionieren - wenn nämlich die, die am Ruder sind, keine glattgebügelten BWL-Fratzen sind, die Christian-Lindner-Pinups im Spind hängen haben, sondern Menschen sind, denen klar ist, daß ihre Untergebenen, ihre Angestellten ihr wertvollstes Kapital sind. Das sind die, die dann auch einen Teil ihres Gewinnes dazu einsetzen, damit es ihren Angestellten und Arbeitern besser geht, statt sie rauszuwerfen und die Produktion in ein Niedrigstlohnland zu verlagern.
Der in Deutschland bis in die 80er Jahre hinein erwirtschaftete Wohlstand, der auch bedeutete, daß jemand von einem Facharbeitergehalt eine Familie durchfüttern und ein (kleines) Häuschen abbezahlen konnte, der war eben nicht neoliberal. Sicher, es gab auch komplett gewissenlose Drecksäcke, aber das war nicht die Norm. Anders als heute.
Habt ihr euch schon mal eine Schaltung erstellen lassen ?
Habe mir mal von Copilot Operationsverstärkergrundschaltungen anzeigen lassen (als ASCII-Bilder).
Die für invertierenden und nichtinvertierenden Betrieb waren beide ok, der Differenzverstärker wurde aber falsch dargestellt (glaube, es wurde ein R vergessen).
Der in Deutschland bis in die 80er Jahre hinein erwirtschaftete
Wohlstand, der auch bedeutete, daß jemand von einem Facharbeitergehalt
eine Familie durchfüttern und ein (kleines) Häuschen abbezahlen konnte
Um die Zeit rum dürfte der Industriekapitalismus in einen Finanzkapitalismus umgeschlagen sein.
Habe mir mal von Copilot Operationsverstärkergrundschaltungen anzeigen
lassen (als ASCII-Bilder).
Ähnliches Problem wie bei dem Versuch, einen Schaltplan von einer Urlaubsfoto-und-Katzenbilder-KI erstellen zu lassen: Die KI ist hauptsächlich damit beschäftigt, die Darstellung des Schaltplans hinzukriegen, anstatt sich mit dem Schaltplan selbst zu beschäftigen.
Man kann sich auch Quelltext als Bild erstellen lassen, und bei einfachen Sachen funktioniert das sogar. (Bild ist von Nanobanana, wollte ich euch nicht vorenthalten)
Effizienter ist es, die KI direkt Sourcecode ausgeben und editieren zu lassen.
Zurück zu Schaltplänen:
Probier deine OpAmp-Grundschaltungs-Anfrage mal mit "Ausgabe als Netlist".
Damit die KI für Schaltpläne wirklich brauchbar wird, bräuchte man einen Schaltplaneditor mit Tooling ähnlich wie es Code-Editoren haben. D.H. KI kann Netzlisten(-Teile) abrufen, kann Verbindungen ziehen, Bauteile platzieren usw.
Und die KI bräuchte deutlich mehr Schaltungen/Netzlisten in ihren Trainings-Daten.
Es gibt schon ein MCP-Server-Projekt für KiCad, das ist aber, als ich das letzte Mal reingeschaut habe, recht oberflächlich.
Also ohne direkte Edit-Funktionen auf Schaltplan und Platine, eher zum Informationen extrahieren.
Kapitalismus ist nicht das Problem an sich, sondern die besonders
widerwärtige Ausformung des Neoliberalismus. Das ist komplett enthemmter
Verbrannte-Erde-Kapitalismus, d.h. asoziale Marktwirtschaft.
Und noch so ein Dummschwätzer, der vom angeblichen "Neoliberalismus" und "sozialer Marktwirtschaft" faselt und offensichtlich keinen feuchten Furz einer Ahnung davon hat, was diese Begriffe bedeuten.
Aber dann steht ja drüber, wer den Unfug geschrieben hat: der Kornpichler, na klar. Die häßlichste Kombination von maximaler Inkompetenz, maximaler Großmäuligkeit und primitiver Gossensprache, da kommt nur der Minrich ran.