Forum: Haus & Smart Home Schuko Alternative für 3,5kW


von Thorsten S. (whitejack)


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Hallo zusammen,

ich habe eine 3,5kW Heizung 230V AC mit Schuko Stecker für den 
Außenbereich, kann auch mal drei bis vier Stunden durchlaufen...
Man sieht in solchen Fällen immer wieder abgefackelte Schuko Steckdosen 
und in der Tat, die Kupplung wird dabei auch ordentlich heiß.

Die Schukostecker sind nicht wirklich für 16A Dauerbetrieb zu 
gebrauchen.

Ich möchte eine Steckverbindung nutzen, die das auch dauerhaft kann. Im 
Anschlussbereich habe ich Platz von 45x45mm und weg führt ein Gummikabel 
3x1,5 H07RN...Ich brauche also eine Buchse für den Außenbereich die 
nicht größer 45x45mm an Platz benötigt und einen Stecker zur 
Kabelmontage - CEE ist also eigentlich schon etwas zu "klobig"...

Was würdet Ihr empfehlen?

So etwas vielleicht:

https://cdn-reichelt.de/documents/datenblatt/C300/GC_IC02-24P3XX_DB-EN.pdf

Danke

https://www.elektrikerwissen.de/strombelastbarkeit-von-steckdosen/
: Gesperrt durch Moderator
von Sebastian R. (sebastian_r569)


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Als Veranstaltungstechniker wäre meine Empfehlung der Neutrik PowerCon 
oder besser der Seetronic-Nachbau:

Kabelstecker:
https://www.thomann.de/de/seetronic_sac3mx_67.htm

Kabelbuchse:
https://www.thomann.de/de/seetronic_sac3fx_67.htm

Einbaubuchse:
https://www.thomann.de/de/neutrik_nac3fpx_true1.htm

Dauerhaft 16A und erreicht IP67. Ist für Scheinwerfer im dauerhaften 
Außeneinsatz konzipiert.

(Die Seetronic-Einbaubuchse hat Lieferzeit ohne Ende, ist aber alles 
kompatibel untereinander)
: Bearbeitet durch User
von Martin S. (sirnails)


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Sebastian R. schrieb:
> Kabelstecker:
> https://www.thomann.de/de/seetronic_sac3mx_67.htm

Wobei hier der Hersteller auch nur sagt "nach VDE", aber wenn die 
gleiche VDE Norm, wie für Schuko, herangezogen wurde, dann sind das 16A 
für 1h und damit genauso ungeeignet.

@TO: Wenn Du sicher sein willst, bleibt dir nur CEKON. Es würde ja der 
Blaue reichen. Der ist auf 16A Dauerstrom ausgelegt.
von Oliver S. (oliverso)


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Martin S. schrieb:
> aber wenn die
> gleiche VDE Norm, wie für Schuko, herangezogen wurde, dann sind das 16A
> für 1h und damit genauso ungeeignet.

Auch durch hundertfache Wiederholung wird dieser Unsinn nicht wahrer. 
Die VDE schränkt die Nutzungsdauer nicht auf 1 Stunde ein, die definiert 
als Dauerprüfung die Zeit von einer Stunde.

Schuko ist für 16A zugelassen, und fertig.

Oliver
von Martin S. (sirnails)


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Oliver S. schrieb:
> Martin S. schrieb:
>> aber wenn die
>> gleiche VDE Norm, wie für Schuko, herangezogen wurde, dann sind das 16A
>> für 1h und damit genauso ungeeignet.
>
> Auch durch hundertfache Wiederholung wird dieser Unsinn nicht wahrer.
> Die VDE schränkt die Nutzungsdauer nicht auf 1 Stunde ein, die definiert
> als Dauerprüfung die Zeit von einer Stunde.
>
> Schuko ist für 16A zugelassen, und fertig.
>
> Oliver

Quatsch.

Die DIN VDE 0620-1:2021-02 hat die Prüfanforderungen neu geregelt. Der 
Prüfstrom über eine 16A Steckdose sind 22A, der Prüfstrom wird solange 
angelegt, bis ein thermischer Verharrungszustand (oder 4 Stunden - je 
nachdem, was zuerst eintritt) erreicht ist. Dabei darf die Erwärmung 
nicht über 45K liegen.

Die Norm vor 2021 sah vor, dass der Prüfstrom für 1h anliegt.

Wenn also eine Steckdose vor 2021 gebaut worden ist, kann man davon 
ausgehen, dass sie die 22A genau für eine Stunde aushält. Nicht mehr, 
und nicht weniger. Bei 15,22A wird die Erwärmung niedriger ausfallen, 
aber Haushaltssteckdosen sind schlichtweg dafür nicht gebaut.

Haushaltsgeräte, wie Waschmaschinen oder Wäschetrockner, die durchaus 
auch mal die 16A ausgereizt haben (vor allem Abluft- und 
Kondenstrockner), sind in ihrem Programmlauf so gestaltet, dass sie die 
Heizdauer minimieren im undefinierten zeitlichen Mittel nicht über 10A 
aufnehmen.

Welche Steckdose der TO nun hat, spielt kaum eine Rolle, denn Schuko ist 
weder dafür gedacht, dauerhaft 16 (15,22A) zu liefern, noch kann man 
sich darauf verlassen.

Und nein, ich habe nicht gesagt, dass die VDE die Nutzungsdauer 
einschränkt. Die Norm prüft schlichtweg nicht, was Steckdosen 
tatsächlich dauerhaft können. Das wäre auch nicht zielführend, denn dann 
müssten Hersteller seitenweise Diagramme zu den Geräten mitliefern.
von Michael B. (laberkopp)


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von Rainer W. (rawi)


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Thorsten S. schrieb:
> Man sieht in solchen Fällen immer wieder abgefackelte Schuko Steckdosen
> und in der Tat, die Kupplung wird dabei auch ordentlich heiß.

Nach welche Einschaltzeit? Und was bedeutet "ordentlich heiß" in Grad 
Celsius.
Lass die Kupplung ganz dringend einmal durch jemanden überprüfen, der 
sich damit auskennt. Durch defekte Verkabelung (schlechter Kontakt) ist 
schon so mancher Brand entstanden. Da muss nur durch eingedrungenes 
Wasser Korrosion entstanden sein und den Kontaktwiderstand hochgetrieben 
haben o.ä.

> https://www.elektrikerwissen.de/strombelastbarkeit-von-steckdosen/
Wenn eine normale Schuko-Steckdose die 800VA eines Balkonkraftwerkes 
nicht aushalten würde, müsste sich das bei 1,5 Mio Anlagen in D schon 
signifikant in der Feuerwehrstatistik niederschlagen.
: Bearbeitet durch User
von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Michael B. schrieb:
> 
https://www.amazon.de/Ladeschukosteckdose-Wasserdichte-Au%C3%9Fensteckdose-Auto-Hybrid/dp/B0GHR3FHJT/ref=asc_df_B0GHR3FHJT

Und in einer der wenigen fundierten Rezensionen steht dann auch gleich:
"Ich habe diese Steckdose natürlich für einen "Ladeziegel" gekauft. Ich 
sehe es tatsächlich nicht ein, 80€ für solch eine Steckdose hin zu 
blättern, die dann auch nur eine "normale Steckdose" ist. Und 
tatsächlich ist diese "Ladesteckdose" auch keine besondere Steckdose, 
der Einsatz hat die Nummer 101.6407A.G von Scame, das Besondere ist halt 
nur, dass diese mit dem grünen E-Auto Aufkleber ausgestattet ist. Nun 
denn.... hätte man ohne Aufkleber auch für die Hälfte kaufen können ;-)"

Also irgendein beliebiger Chinaschrott, dessen Kontakte auch nach 
wenigen Jahren korrodiert sind.

> 
https://www.amazon.de/Legrand-Elektrofahrzeuge-Hybridfahrzeuge-Elektroautos-SAT00194/dp/B07XZM2KQ4/ref=asc_df_B07XZM2KQ4

Legrand baut zwar eigentlich sehr hochwertige Sachen, aber dass der 
Deckel so dimensioniert ist, dass er bei einem normalen Winkelstecker 
gerade nicht mehr richtig schließt, ist schon ein Konstruktionsfehler.

> wenn dir gute Schuko (Gira, Jung) zu windig sind.

Die o.a. Steckdosen sind doch ganz normale Schuko-Steckdosen. Und ob die 
Kontakte wirklich gut sind, zeigt sich erst nach etlichen Jahren.
: Bearbeitet durch User
von Martin S. (sirnails)


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Andreas S. schrieb:
> Also irgendein beliebiger Chinaschrott, dessen Kontakte auch nach
> wenigen Jahren korrodiert sind.

"Chinaschrott" ist für sich genommen eine Quatsch-Aussage.

Aber wenn das Ding abfackeln sollte, dann nehme ich lieber eine Dose, 
bei der zumindest die Firma in haftbarer Nähe zu Deutschland ist. Ich 
denke

Scame Parre S.p.a
Via Costa Erta 15
24020 Parre (BG) -  Italy

düfte noch nahe genug dran sein, um seinen Schaden dann mit einem 
Korrespondenzanwalt geltend zu machen. Da Rechtstreitigkeiten 
erfahrungsgemäß in Italien auch mal 10+ Jahre dauern können, würde ich 
höchstpersönlich für alles belastete auf DE oder AT setzen (PCE oder 
Mennekes).

Nicht, weil deren Produkte so viel besser sind, sondern weil man ihnen 
habhaft wird, wenn ihr Material doch mal einen Schaden verursacht.

Aber ja; für den Durchschnitts-Deppen auf Amazon hätte es der 
Chinakracher auch getan. Das macht ja auch so viel aus, weil man davon 
jeden Tag zwei bis drei braucht. Ach ne, das waren ja Zigaretten. Die 
kosten auch mittlerweile 10 Euro.
von Udo S. (urschmitt)


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Die sinnvollste Lösung wäre wohl eine elektrische Außenheizung mit 3,5 
kW erst gar nicht zu betreiben.
Offensichtlich ist Strom für einige noch viel zu billig.
Wenn es draußen zu frisch wird, zieht man sich etwas ordentliches an 
oder geht nach drinnen.
Meine Meinung.
von Uwe (neuexxer)


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Auf den gewöhnlichen Schuko-Steckern (-Kupplungen),
die mir vorliegen, steht z.B.:

10-16 A (was immer das heissen mag),
15 A,
16 A (die damit festverbundene Schnur hat 0,75 mm²!).

Von S2 (Kurzzeitbetrieb) steht allerdings nirgendwo etwas.

(Die erste Waschmaschine meiner Eltern brauchte zum Aufheizen
mit 3 kW, natürlich noch bei 220 V, deutlich länger als 2 h. -
Der damals auch vorhandene Ölradiator mit 2 kW verursachte
jedoch Kokelspuren...)
von H. H. (hhinz)


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Uwe schrieb:
> 16 A (die damit festverbundene Schnur hat 0,75 mm²!).

Ist zulässig.
von Martin S. (sirnails)


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Uwe schrieb:
> mit 3 kW, natürlich noch bei 220 V, deutlich länger als 2 h. -

Gschichten aus dem Paulanergarten.

3kW x 2h = 6kWh. Damit erhitzt man 60 Liter Wasser von 10 auf 95°C.

Alte Maschinen waren kaum sparsamer, als heutige, aber ich bin mir 
sicher, dass es schon damals keine Waschmaschine gegeben hat, die 
300-360 Liter Wasser für eine Wäsche gebraucht hat (1xVorwäsche, 
1xHauptwäsche, 4xSpülgang).
von Rainer W. (rawi)


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Uwe schrieb:
> 10-16 A (was immer das heissen mag),

Da mag sich der Unterschied zwischen ein paar Stunden und einigen 
Minuten manifestieren - ist bestimmt irgendwo genormt.
von H. H. (hhinz)


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Martin S. schrieb:
> Uwe schrieb:
>> mit 3 kW, natürlich noch bei 220 V, deutlich länger als 2 h. -
>
> Gschichten aus dem Paulanergarten.
>
> 3kW x 2h = 6kWh. Damit erhitzt man 60 Liter Wasser von 10 auf 95°C.
>
> Alte Maschinen waren kaum sparsamer, als heutige, aber ich bin mir
> sicher, dass es schon damals keine Waschmaschine gegeben hat, die
> 300-360 Liter Wasser für eine Wäsche gebraucht hat (1xVorwäsche,
> 1xHauptwäsche, 4xSpülgang).

Geheizt wird eh nur im Vor- und im Hauptwaschgang.
von Klaus F. (klaus27f)


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Thorsten S. schrieb:
> CEE ist also eigentlich schon etwas zu "klobig"

Naja, dann eben uneigentlich doch einbauen.
CEE blau hat jeder Baumarkt und ist Standard.

Die genannten anderen Lösungen sind ungewöhnlich, teuer und fummelig.
von Frank O. (frank_o)


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H. H. schrieb:
> Geheizt wird eh nur im Vor- und im Hauptwaschgang.

Genau! Vielleicht sollte man erstmal den Strom messen und dann schauen 
was man braucht.
Diese WLAN-Steckdosen können das doch sehr gut.
Ob heute Gira oder Busch-Jäger noch so gut sind, kann ich nicht sagen 
und würde daher zum Elektrofachhandel gehen und mir dort die Dosen 
ansehen und dann entscheiden.
von Uwe (neuexxer)


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"Geschichten aus dem Paulanergarten".

Ja, die damalige Bottich-Waschmaschine fasste wohl so um die
50 l.
Dann braucht man für Kochwäsche
schon ganz schön lange, bis die
Brühe heiss ist...
von Harald K. (kirnbichler)


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Martin S. schrieb:
> Alte Maschinen waren kaum sparsamer, als heutige

"Kaum sparsamer"?!

Nee. Die verbrauchten deutlich mehr, weil sie deutlich mehr Wasser 
einsetzten. Eine heutige Waschmaschine schafft einen 60°-Waschgang mit 
nur etwas mehr als 0.5 kWh. Und damit meine ich einen 60°-Waschgang, 
keinen "nur-so-als-ob-Öko"-Waschgang.
von Martin S. (sirnails)


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Uwe schrieb:
> Dann braucht man für Kochwäsche
> schon ganz schön lange, bis die
> Brühe heiss ist...

Dann hatten die aber kein Schuko, sondern diesen komischen Schlappen und 
die Dose war noch aus Keramik.
von Martin S. (sirnails)


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Harald K. schrieb:
> Eine heutige Waschmaschine schafft einen 60°-Waschgang mit nur etwas
> mehr als 0.5 kWh

Für diesen Beitrag wurde die Physik getötet.

Rechne mal nach, wieviel Wasser man mit 500 Wh aufheizen kann (Tipp : 
ca. 8,6 Liter. Das reicht dann für ca. Für 2kg Mischwäsche).
von Michael B. (laberkopp)


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Klaus F. schrieb:
> CEE blau hat jeder Baumarkt und ist Standard.

Hab nachgeguckt: hat kein einziges 230V~ Gerät von mir, kann nicht so 
standardmässig sein.

Hingegen Schuko: wirklich überall.
Beitrag #8047992 wurde vom Autor gelöscht.
von Udo S. (urschmitt)


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Michael B. schrieb:
> Hab nachgeguckt: hat kein einziges 230V~ Gerät von mir, kann nicht so
> standardmässig sein.

Mach dir einfach einen Adapter :-)
von Oliver S. (oliverso)


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Martin S. schrieb:
> Harald K. schrieb:
>> Eine heutige Waschmaschine schafft einen 60°-Waschgang mit nur etwas
>> mehr als 0.5 kWh
>
> Für diesen Beitrag wurde die Physik getötet.

Natürlich nicht. Es sollte sich doch inzwischen rumgesprochen haben, daß 
die Temperaturangaben der Waschprogramme nur noch unverbindliche 
Hinweise der Art „entspricht einer 60 Grad Wäsche von früher“ sind.

Da wird heute Temperatur gegen Zeit getauscht.

Oliver
: Bearbeitet durch User
von Frank O. (frank_o)


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Martin S. schrieb:
> Rechne mal nach, wieviel Wasser man mit 500 Wh aufheizen kann (Tipp :
> ca. 8,6 Liter. Das reicht dann für ca. Für 2kg Mischwäsche).

Knalle voll (7kg), aber 30°C.
von Martin S. (sirnails)


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Er sprach ja von >>echten<< 60°. Deine 30° glaub ich dir sofort.
von Matthias S. (dachs)


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Thorsten S. schrieb:
> nicht größer 45x45mm

Jede normale Steckdose ist ca. 70*70mm.
von Armin X. (werweiswas)


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Sebastian R. schrieb:
> Als Veranstaltungstechniker wäre meine Empfehlung der Neutrik PowerCon

Kann ich vollumfänglich empfehlen.
Ich habe für meinen 230V Hochdruckreiniger eine 10m lange 2,5mm² 
Anschlussleitung gemacht. Dafür dann in das Anschlussgehäuse des HDR 
eine Powercon Buchse eingebaut. Das berührungsgeschützte Gegenstück ist 
am Kabel dran. Warm wird dabei(14A) nichts. Die Erwärmung des Schuko 
muss ich halt hinnehmen.
von Marek N. (db1bmn)


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Eben grad die Wäsche aufgehangen.
Koch-/Buntwäsche 60° "Eco"
Ziemlich genau 1 kWh.
WaMa ist eine Siemens runner E14-3R von Frauchen, bestimmt schon 16 
Jahre alt.

On Topic: Warum nicht so eine pöhse Wieland-Einspeisesteckdose nehmen?
von Heinz R. (heijz)


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Armin X. schrieb:
> Dafür dann in das Anschlussgehäuse des HDR
> eine Powercon Buchse eingebaut.

Vorsicht, es gibt verschiedene Powercon

- die blauen, nicht wasserdicht, nicht zum Stecken unter Last geeignet

- die True1, oft mit gelben Riegeln, wasserdicht, darf unter Last 
gesteckt werden

und dann noch die Nachbauten in allen möglichen Farben
: Bearbeitet durch User
von Martin S. (sirnails)


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Marek N. schrieb:
> Eben grad die Wäsche aufgehangen.
> Koch-/Buntwäsche 60° "Eco"
> Ziemlich genau 1 kWh.
> WaMa ist eine Siemens runner E14-3R von Frauchen, bestimmt schon 16
> Jahre alt.

Und was willst Du jetzt damit sagen? 2kW sind nichtmal 10A und damit 
sehr weit weg von den 3650W, die bei 16A fließen würden. Was soll hier 
also heiß werden? Und inwieweit wirderspricht das meiner Aussage, dass 
Hersteller die Leistungsaufnahme auf im Mittel 2kW begrenzen?
von Marek N. (db1bmn)


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Es ging darum, dass hier jemand für seine Wäsche mit "echten" 60°C nur 
0,5 kWh verbraucht hat. - Nun ja, wenn man dabei die Wassermenge auf 9,5 
Liter beschränkt mag das sogar stimmen.
Unsere WaMa hat alleine für das Aufheizen schon 0,9 kWh verbraucht.
von Michael B. (laberkopp)


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Martin S. schrieb:
> dass sie die Heizdauer minimieren im undefinierten zeitlichen Mittel
> nicht über 10A aufnehmen.

Martin S. schrieb:
> Und inwieweit wirderspricht das meiner Aussage, dass Hersteller die
> Leistungsaufnahme auf im Mittel 2kW begrenzen?

Du weisst offenbar nicht, warum.

Weil es in grossen Teilen der Welt eben keine 16A gibt, sondern eben nur 
10A/2kW.

Es liegt nicht an den Steckdosen.
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Wenn das Gerät nur an einem Ort eingesetzt wird,
könnte eine feste Montage sinnvoll sein.
So wie am Küchenherd.
von Uwe (neuexxer)


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Martin S. schrieb:

>> Dann braucht man für Kochwäsche
>> schon ganz schön lange, bis die
>> Brühe heiss ist...

> Dann hatten die aber kein Schuko, sondern diesen komischen Schlappen
> und die Dose war noch aus Keramik.

Nein, der 'Miele-Lavamat' hatte definitiv Schuko.
-
Und vielleicht hatte die Kiste wirklich auch "nur" 2h zum Aufheizen
der 50 Liter Lauge  -mit 3 kW- gebraucht; ist ja fast 60 Jahre her...
: Bearbeitet durch User
von Thomas R. (thomasr)


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Im Messebau wird viel der Wieland GST18 verwendet. Dauerhaft mit 20A 
belastbar und mittlerweile recht verbreitet (sogar an Bachmann 
Steckdosenleisten). Baut sehr klein.

Allerdings nicht wasserdicht.
: Bearbeitet durch User
von Marcel V. (mavin)


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Marek N. schrieb:
> Nun ja, wenn man dabei die Wassermenge auf 9,5 Liter beschränkt mag das
> sogar stimmen.

Es hängt auch immer davon ab, wie hoch die Anfangstemperatur des Wassers 
ist! Wenn das Wasser in den Leitungen in den Wänden im Sommer schon 25°C 
warm ist, dann beträgt die Temperaturdifferenz zu 60°C nur noch 35°C und 
dann kommt man tatsächlich mit nur 0,5 kWh und nur 12,3 Liter Wasser mit 
der  Wassereinspartaste aus!
von Udo S. (urschmitt)


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Thomas R. schrieb:
> Wieland GST18 ...
> Allerdings nicht wasserdicht.

Nur IP40 gesteckt und IP20 ungesteckt.
Der TO schrieb:

Thorsten S. schrieb:
> Ich brauche also eine Buchse für den Außenbereich

Auch der Temperaturbereich passt nicht: -5 bis +40°C.
von Frank O. (frank_o)


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Martin S. schrieb:
> Und inwieweit wirderspricht das meiner Aussage, dass
> Hersteller die Leistungsaufnahme auf im Mittel 2kW begrenzen?

Da das hier mehr kocht, als in der Waschmaschine, habe ich mir den 
Verlauf angesehen und kann die 2KW bestätigen. Meine Maschine heizt die 
ersten 10 Minuten auf 2KW auf. Da ich, außer mit dem 
Trommelreinigungsprogramm nie wärmer als 40 Grad wasche, kann ich nicht 
sagen, ob es bei höheren Gradzahlen mehr Leistung braucht oder einfach 
nur länger.
von Martin S. (sirnails)


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Michael B. schrieb:
> Weil es in grossen Teilen der Welt eben keine 16A gibt, sondern eben nur
> 10A/2kW.

Und Geräte, wie den Miele T699C gibt's gar nicht?

Was für eine Diskussion um des Kaisers Bart...

Uwe schrieb:
> Nein, der 'Miele-Lavamat' hatte definitiv Schuko.

Miele oder AEG? Lavamat oder 155/1 Bottichwaschmaschine? Irgendwie passt 
hier nichts so richtig zusammen.
von Marek N. (db1bmn)


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Marcel V. schrieb:
> Wenn das Wasser in den Leitungen in den Wänden im Sommer schon 25°C
> warm ist...

Gewiß. Ich bin von erfrischenden 15°C ausgegangen. 25 Grad warmes Wasser 
möchte ich aus der Leitung nicht trinken.

Frank O. schrieb:
> kann ich nicht
> sagen, ob es bei höheren Gradzahlen mehr Leistung braucht oder einfach
> nur länger.

Die Maschine hat nur einen Heizstab, der stumpf ein- und ausgeschaltet 
wird. Alles andere wäre overengineered. Wenn die WaMa für 10 A 
spezifiziert ist, wird sie einen Heizer von "circa" 2 kW haben.

Unser Backofen, der laut Typenschild ebenfalls 2 kW hat, zieht auch nur 
ca. 1700 W (inkl. Licht und Lüfter).
Ich denke, die 2 kW werden die Maximalleistung bei maximaler Spannung 
von 253 V sein. Würde gut passen: 10% mehr Spannung 20% mehr Leistung.
von Martin S. (sirnails)


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Frank O. schrieb:
> oder einfach
> nur länger.

This. Moderne Maschinen nehmen nurnoch zwischen 2kW und 2,3kW auf. Als 
die Geräte noch im heimischen Markt für den heimischen Markt produziert 
wurden, hat man die 16A noch eher ausgereizt. Da reden wir aber von 
Geräten aus der Jahrtausenderwende.

Da die Waschzeiten mittlerweile ohnehin so extrem lange geworden sind, 
hat man durch ein schnelles Aufheizen keinen Zeitvorteil mehr.
von Frank O. (frank_o)


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Marek N. schrieb:
> wird sie einen Heizer von "circa" 2 kW haben.

Das wird es sein. Danke für den Hinweis!
Heizstab hatte ich noch nie kaputt.
Die üblichen Sachen, Lager, Türschloss ...
von Marcel V. (mavin)


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Udo S. schrieb:
> Mach dir einfach einen Adapter :-)

Das ist sowieso die beste Lösung! Für das Heizgerät wird direkt die 
blaue 16 Ampere CEE Steckdose benutzt und für den Rasenmäher und das 
Radio wird einfach ein selbstgebastelter Adapter von 16A CEE auf 
Schukokupplung verwendet.
von Marcel V. (mavin)


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Thorsten S. schrieb:
> Im Anschlussbereich habe ich Platz von 45x45mm

Hab's gerade mal mit dem Messschieber nachgemessen. Sowohl die blaue 16 
Ampere CEE Kupplung, als auch die Schukokupplung, haben beide den 
gleichen Außendurchmesser von 51 mm und wären somit sowieso beide im 
Durchmesser zu groß!
von Uwe (neuexxer)


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Auch ein seinerzeit bei mir vorhandener Elektroherd mit
3 Platten + Backofen hatte einen Schukostecker;
und war für 3,3 kW spezifiziert
(das ging mittels pfiffiger Verriegelungsschaltung;
das Ding konnte auch auf 3~ geklemmt werden).

Weihnachten o.ä. lief da schon eine Zeitlang Strom rein...
von Oliver S. (oliverso)


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Jeder handelsübliche separate Backofen kommt heutzutage mit 
Schukostecker und 3,6kW Leistung. Nur ziehen auch die Maximalleistung 
nur kurzzeitig.

E-Auto laden, oder Hallenheizung über viele Stunden sind da schon 
Sonderfälle.

Oliver
von Udo S. (urschmitt)


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Oliver S. schrieb:
> Jeder handelsübliche separate Backofen kommt heutzutage mit
> Schukostecker und 3,6kW Leistung. Nur ziehen auch die Maximalleistung
> nur kurzzeitig.

Wenn der Backofen pyrolyse hat auch durchaus etwas länger.
von Joachim B. (jar)


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Oliver S. schrieb:
> Die VDE schränkt die Nutzungsdauer nicht auf 1 Stunde ein,

Aber die Bedienungsanleitung und das Datenblatt für Stecker und 
Steckdosen schränkt die Zeit ein!
von H. H. (hhinz)


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Udo S. schrieb:
> Oliver S. schrieb:
>> Jeder handelsübliche separate Backofen kommt heutzutage mit
>> Schukostecker und 3,6kW Leistung. Nur ziehen auch die Maximalleistung
>> nur kurzzeitig.
>
> Wenn der Backofen pyrolyse hat auch durchaus etwas länger.

Die Aufheizzeit ist aber auch nur etwa 10 Minuten.
von Dennis S. (supernova)


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Uwe schrieb:
> das Ding konnte auch auf 3~ geklemmt werden

Perilex! Aber war augenscheinlich auch nicht gut genug... Den gab es ja 
auch als 25A Variante...
von Uwe (neuexxer)


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Martin S. schrieb:

> Uwe schrieb:
>> Nein, der 'Miele-Lavamat' hatte definitiv Schuko.
>
> Miele oder AEG? Lavamat oder 155/1 Bottichwaschmaschine? Irgendwie passt
> hier nichts so richtig zusammen.

Das war flapsig gemeint, deswegen
die ''.
Die Miele, mit Schuko-Stecker, hatte aber 3 kW, sonst wäre die Lauge im 
Bottich erst nach langer Zeit auf 95°
gekommen.
: Bearbeitet durch User
von Oliver S. (oliverso)


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H. H. schrieb:
> Udo S. schrieb:
>> Oliver S. schrieb:
>>> Jeder handelsübliche separate Backofen kommt heutzutage mit
>>> Schukostecker und 3,6kW Leistung. Nur ziehen auch die Maximalleistung
>>> nur kurzzeitig.
>>
>> Wenn der Backofen pyrolyse hat auch durchaus etwas länger.
>
> Die Aufheizzeit ist aber auch nur etwa 10 Minuten.

Nee, so ein Pyrolyseprogramm läuft auch mal 3 Stunden, und davon wird 
die Hälfte der Zeit volle Kanne geheizt. Sind schließlich 500 Grad, die 
da erreicht und für eine Weile gehalten werden. Länger wirds dann aber 
auch nicht.

Oliver
: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Oliver S. schrieb:
>>> Wenn der Backofen pyrolyse hat auch durchaus etwas länger.
>>
>> Die Aufheizzeit ist aber auch nur etwa 10 Minuten.
>
> Nee, so ein Pyrolyseprogramm läuft auch mal 3 Stunden, und davon wird
> die Hälfte der Zeit volle Kanne geheizt. Sind schließlich 500 Grad, die
> da erreicht und für eine Weile gehalten werden. Länger wirds dann aber
> auch nicht.

Das Programm verbraucht typisch 2-3kWh, je nachdem wie gut der Ofen 
wärmegedämmt ist.
von Benedikt L. (Firma: Dem Ben seine Leiche) (dembenseineleiche) Flattr this


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Thorsten S. schrieb:
> ich habe eine 3,5kW Heizung 230V AC mit Schuko Stecker für den
> Außenbereich, kann auch mal drei bis vier Stunden durchlaufen...

Man bekommt die Umgebung im Winter nicht warm! Auch nicht mit einer 4KW 
Heize!

Schwämmchen drüber.

Beste Anklemmung ist eine gescheite WAGO.
von Armin X. (werweiswas)


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Oliver S. schrieb:
> Jeder handelsübliche separate Backofen kommt heutzutage mit
> Schukostecker und 3,6kW Leistung.

Schau mal lieber in den Bedienungsanleitungen nach!
Die 3,6kW hast Du, wenn überhaupt nur in ganz wenigen Einstellungen.
Das reine Backrohr hat meist nur um die 2kW.

Heinz R. schrieb:
> Vorsicht, es gibt verschiedene Powercon

Danke für den Hinweis. Hab natürlich die gelben verbaut, auch wenn meine 
in wirklichkeit schwarz sind.
von H. H. (hhinz)


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Armin X. schrieb:
> Oliver S. schrieb:
>> Jeder handelsübliche separate Backofen kommt heutzutage mit
>> Schukostecker und 3,6kW Leistung.
>
> Schau mal lieber in den Bedienungsanleitungen nach!
> Die 3,6kW hast Du, wenn überhaupt nur in ganz wenigen Einstellungen.
> Das reine Backrohr hat meist nur um die 2kW.

Bei meinem Backofen nur im Schnellaufheizmodus, dauert 4 Minuten bis 
220°C.
von Joachim B. (jar)


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Armin X. schrieb:
> Das reine Backrohr hat meist nur um die 2kW.

komisch, das an meinem Bosch Induktionsherd hat trotz Pyrolyse nur 900W 
lt. Datenblatt
von Martin S. (sirnails)


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Joachim B. schrieb:
> Armin X. schrieb:
>> Das reine Backrohr hat meist nur um die 2kW.
>
> komisch, das an meinem Bosch Induktionsherd hat trotz Pyrolyse nur 900W
> lt. Datenblatt

Üblicherweise wird Rohr und Grill separat gelistet. Hab bei AEG einen 
Backofen gesehen, der 2kW im Rohr, und 1,5kW im Grill hat. Im 
Schnellaufheizmodus dann 3,5kW. Aber da ist bzgl. heizen sowieso nach 
wenigen Minuten schluss. 3,5kW auf die 100 Liter Luftvolumen erreichen 
nach 16s 500°C. 5kg Eisen sind nach 5 Minuten auf 500°C.

Es dauert länger, weil die Wärme nicht sofort "durchschlägt" (Heizstab 
unter Metallgehäuse, träge thermische Masse, die erstmal aufheizen muss, 
schlechter Wärmeübergang Eisen-Luft. Aber es verdeutlicht, dass die 
Heizleistung eigentlich komplett überdimensioniert ist.

https://community.simon42.com/uploads/default/original/3X/1/f/1f9ccd3d6dda2848b92086c9d8047333966d3cd2.png

Hier kann man schön sehen, dass der Backofen zum halten der Temperatur 
"nur "gute 750W braucht. Fun fact: Das entspricht einem Gesamt-U-Wert 
von etwa 3,2 W/(m²K) und ist damit technisch gleichauf mit einem 
doppelverglasten, luftgefüllten Fenster aus den 60ger Jahren.
von Thomas (mercury3)


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Und dann gibt es da noch die alte Hirschmann CA3 Serie. Damit habe ich 
früher den fest verbauten 2kW Heizlüfter im Auto von außen angeschlossen 
(die Abdeckkappe der Abschleppöse war groß genug um die Buchse 
aufzunehmen).

16A, -40 bis +90°C Umgebungstemperatur und mit Kappe sogar 
strahlwasserdicht.
: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


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Martin S. schrieb:
> This. Moderne Maschinen nehmen nurnoch zwischen 2kW und 2,3kW auf. Als
> die Geräte noch im heimischen Markt für den heimischen Markt produziert
> wurden, hat man die 16A noch eher ausgereizt. Da reden wir aber von
> Geräten aus der Jahrtausenderwende.

Na ja, im gewerblichen Bereich eher nicht, siehe Hobart Ecomax 3.55kW.
von Thomas (mercury3)


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In meiner Ausbildung zum Eli (Ende 70er) habe ich gelernt daß alles über 
2kW nur mit Festanschluß auszuführen ist. Da wurden diese Geräte aber 
auch üblicherweise ohne Stecker geliefert. Warum das heute anders sein 
soll??
von Oliver S. (oliverso)


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Armin X. schrieb:
> Die 3,6kW hast Du, wenn überhaupt nur in ganz wenigen Einstellungen.

Die Einstellung bei meinem Backofen mit 3,6kW nennt sich „An“. Dann 
gibts noch „Aus“, da sind’s natürlich weniger. Gilt allerdings für 
Geräte, die aus dem aktuellen Jahrhundert kommen, nicht für Backrohre.

Oliver

P.S. Die volle Leistung brauchts natürlich nur zum Aufheizen.
: Bearbeitet durch User
von Andreas M. (elektronenbremser)


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Martin S. schrieb:
> Die Norm vor 2021 sah vor, dass der Prüfstrom für 1h anliegt.

Strom liegt nicht an, Strom fließt!
von Andreas M. (elektronenbremser)


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Martin S. schrieb:
> aus den 60ger Jahren.

Aus den sechzigger Jahren?
von Andreas M. (elektronenbremser)


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Frank O. schrieb:
> Gradzahlen

Feiner technischetechnischer Ausdruck
von Harald K. (kirnbichler)


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Martin S. schrieb:
> Rechne mal nach, wieviel Wasser man mit 500 Wh aufheizen kann (Tipp :
> ca. 8,6 Liter. Das reicht dann für ca. Für 2kg Mischwäsche).

Wenn man eine amerikanische Waschmaschine hat, mag das stimmen (Toplader 
mit um vertikale Achse rotierender Trommel); warum aber sollte ein 
Frontlader das nicht hinbekommen?
von Uwe (neuexxer)


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Thomas schrieb:
> In meiner Ausbildung zum Eli (Ende 70er) habe ich gelernt daß alles über
> 2kW nur mit Festanschluß auszuführen ist. Da wurden diese Geräte aber
> auch üblicherweise ohne Stecker geliefert. Warum das heute anders sein
> soll??

Ist es das wirklich?
Z.B. haben einige Wasserkocher -mit Schuko-Stecker-, die man aktuell
kaufen kann, 3 kW.
Deren Hersteller haben bei ihrer Ausbildung wohl nicht aufgepasst
(oder in China gelernt / SCNR) ...
von H. H. (hhinz)


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Uwe schrieb:
> Thomas schrieb:
>> In meiner Ausbildung zum Eli (Ende 70er) habe ich gelernt daß alles über
>> 2kW nur mit Festanschluß auszuführen ist. Da wurden diese Geräte aber
>> auch üblicherweise ohne Stecker geliefert. Warum das heute anders sein
>> soll??
>
> Ist es das wirklich?

Nein.
von Oliver S. (oliverso)


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Thomas schrieb:
> In meiner Ausbildung zum Eli (Ende 70er)

Gabs da überhaupt schon Strom? Zumindest gabs kein 3kW Wasserkocher.

Und ansonsten bist du das typische Beispiel für jemanden, der so völlig 
den Anschluss verpasst hat.

Oliver
von H. H. (hhinz)


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Oliver S. schrieb:
> Thomas schrieb:
>> In meiner Ausbildung zum Eli (Ende 70er)
>
> Gabs da überhaupt schon Strom? Zumindest gabs kein 3kW Wasserkocher.

Gabs auf jeden Fall für die Gastonomie.
von Thomas (mercury3)


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Oliver S. schrieb:
> Thomas schrieb:
>> In meiner Ausbildung zum Eli (Ende 70er)
>
> Gabs da überhaupt schon Strom? Zumindest gabs kein 3kW Wasserkocher.
>
> Und ansonsten bist du das typische Beispiel für jemanden, der so völlig
> den Anschluss verpasst hat.
>
> Oliver

Klar doch: die Steckdosen haben sich ja auch in dieser Zeit VERBESSERT. 
Daß ich nicht lache.
von Oliver S. (oliverso)


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Thomas schrieb:
> Oliver S. schrieb:
>> Thomas schrieb:
>>> In meiner Ausbildung zum Eli (Ende 70er)
>>
>> Gabs da überhaupt schon Strom? Zumindest gabs kein 3kW Wasserkocher.
>>
>> Und ansonsten bist du das typische Beispiel für jemanden, der so völlig
>> den Anschluss verpasst hat.
>>
>> Oliver
>
> Klar doch: die Steckdosen haben sich ja auch in dieser Zeit VERBESSERT.
> Daß ich nicht lache.

Lach so viel du willst. Das ändert nichts daran, daß das, was du da 
(angeblich) gelernt hast, schon lange nicht mehr gilt.

Oliver
von H. H. (hhinz)


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Oliver S. schrieb:
> Lach so viel du willst. Das ändert nichts daran, daß das, was du da
> (angeblich) gelernt hast, schon lange nicht mehr gilt.

Das war so noch nie vorgeschrieben.
von L. (lah)


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Sebastian R. schrieb:
> besser der Seetronic-Nachbau

Aus Interesse, was gefällt dir daran besser als an den original Neutrik?
von H. H. (hhinz)


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L. schrieb:
> Sebastian R. schrieb:
>> besser der Seetronic-Nachbau
>
> Aus Interesse, was gefällt dir daran besser als an den original Neutrik?

Erscheinen noch robuster.
von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Thomas schrieb:
> In meiner Ausbildung zum Eli (Ende 70er) habe ich gelernt daß alles über
> 2kW nur mit Festanschluß auszuführen ist.

Aha, das war aber vermutlich nur die persönliche Meinung Deines 
Meisters, vielleicht auch noch die eines Berufsschullehrers.

Gerade in den 1970er gab es doch die sehr schönen Perilex-Stecker für 
den Anschluss von Küchen-Großgeräten. Auch heutzutage ist Perilex 
hierfür noch zulässig und in Österreich offenbar auch noch üblich.

Allerdings ist es auch heute noch durchaus übliche Praxis, im 
nichtgastronomischen Bereich einen dreiphasigen Elektroherd direkt per 
Herdanschlussleitung an einer Herdanschlussdose anzuschließen. Ich war 
aber durchaus erstaunt, dass der Dampfgarer und der separate Backofen 
unserer neuen Küche (Miele, 2023) mit einer gesteckten Anschlussleitung 
und Schukostecker geliefert wurden. Ich hatte aber für beide auch 
dreiphasige Zuleitungen und jeweils eine Herdanschlussdose vorgesehen. 
Die Monteure machten zwar etwas Mimimi, weil ich keine Steckdosen 
vorsehen hatte, aber da die Anschlussleitungen ja an den Geräten 
gesteckt sind, ließen sich die Leitungen somit auch einfach vorab 
anschließen.

 Die Anschlussleitung des zweiphasigen Kochfeldes hat natürlich offene 
Strippen.
: Bearbeitet durch User
von Oliver S. (oliverso)


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Andreas S. schrieb:
> Ich war
> aber durchaus erstaunt, dass der Dampfgarer und der separate Backofen
> unserer neuen Küche (Miele, 2023) mit einer gesteckten Anschlussleitung
> und Schukostecker geliefert wurden.

Da die einphasig sind, ist das üblich. Schon lange.

Für Verbraucher ab 2kW sieht heute irgend eine Norm bei der Auslegung 
einer Elektroinstallation einzeln abgesicherte Steckdosen vor. In der 
Küche also für Spülmaschine und Backöfen, …, im Keller entsprechend 
Waschmaschine und Trockner. Ich bezweifele aber, das es das schon in den 
70gern gab.

Oliver
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Vor nicht all zu langer Zeit war ich in einem Besprechungsraum, da waren 
auch Wieland GST18i3 Steckverbinder, 3-polig, Stecker mit 
Schraubanschluss, Kodierung Netz 250 V, 20 A und auch Wieland Stecker 
3-polig / schwarz 250 V/16 A System 93.934.4353.0, vorhanden.
von Ralf X. (ralf0815)


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Dieter D. schrieb:
> Vor nicht all zu langer Zeit war ich in einem Besprechungsraum, da waren
> auch Wieland GST18i3 Steckverbinder, 3-polig, Stecker mit
> Schraubanschluss, Kodierung Netz 250 V, 20 A und auch Wieland Stecker
> 3-polig / schwarz 250 V/16 A System 93.934.4353.0, vorhanden.

Kann ich mir bildlich vorstellen, wie Dieter in dem Besprechungsraum auf 
allen Vieren an den Wänden rumkrabbelt und die Steckdosen checkt...
von Uwe (neuexxer)


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Oliver S. schrieb u.a.:

> Für Verbraucher ab 2kW sieht heute irgend eine Norm bei der Auslegung
> einer Elektroinstallation einzeln abgesicherte Steckdosen vor. In der
> Küche also für Spülmaschine und Backöfen, …, im Keller entsprechend
> Waschmaschine und Trockner. Ich bezweifele aber, das es das schon in den
> 70gern gab.

Es gibt aktuell ja auch 2-fach Steckdosenleisten mit Vorrangschaltung, 
an die man Waschmaschine und Trockner gemeinsam
anschliessen kann.
---
Wie weiss diese Leiste, dass am gleichen Stromkreis nicht auch noch
die Mikrowelle hängt?  ;-)
von H. H. (hhinz)


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Ralf X. schrieb:
> Dieter D. schrieb:
>> Vor nicht all zu langer Zeit war ich in einem Besprechungsraum, da waren
>> auch Wieland GST18i3 Steckverbinder, 3-polig, Stecker mit
>> Schraubanschluss, Kodierung Netz 250 V, 20 A und auch Wieland Stecker
>> 3-polig / schwarz 250 V/16 A System 93.934.4353.0, vorhanden.
>
> Kann ich mir bildlich vorstellen, wie Dieter in dem Besprechungsraum auf
> allen Vieren an den Wänden rumkrabbelt und die Steckdosen checkt...

Dabei hätte er sich doch auf die Couch legen sollen.
von Heinz R. (heijz)


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Uwe schrieb:
> Es gibt aktuell ja auch 2-fach Steckdosenleisten mit Vorrangschaltung,
> an die man Waschmaschine und Trockner gemeinsam
> anschliessen kann.

gibt es das wirklich?

Trockner geht an, Wama hat keinen Strom mehr?  sehr sinnvoll
von Daniel S. (supernova01)


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Uwe schrieb:
> Wie weiss diese Leiste, dass am gleichen Stromkreis nicht auch noch
> die Mikrowelle hängt?  ;-)

Ich denke sie weiß einfach, dass man an Ihr nur zwei Endverbraucher 
anschließen kann da sie nur zwei Dosen hat.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Ralf X. schrieb:
> Kann ich mir bildlich vorstellen,...

Das Kabel mit den Steckern war nicht richtig an der Unterseite befestigt 
und fiel herunter. Fast hätte mit den Füßen beim Aufstehen die andere 
Seite aus der Buchse gerissen.
von Daniel S. (supernova01)


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Heinz R. schrieb:
> Trockner geht an, Wama hat keinen Strom mehr?  sehr sinnvoll

Stell dir doch mal die Frage aus welchem Grund man eine solche Dose 
nutzen würde, und was die Alternative wäre, dann sollte sich der Sinn 
eigentlich von selbst erschließen...
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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von Ralf X. (ralf0815)


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Heinz R. schrieb:
> Uwe schrieb:
>> Es gibt aktuell ja auch 2-fach Steckdosenleisten mit Vorrangschaltung,
>> an die man Waschmaschine und Trockner gemeinsam
>> anschliessen kann.
>
> gibt es das wirklich?
>
> Trockner geht an, Wama hat keinen Strom mehr?  sehr sinnvoll

Das "steckt" man sinnvoller Weise natürlich andersrum.
In Frankreich kommen verdammt viele Haushalte mit einem Tarif aus, in 
dem man nur einen 3 kW/kVA-Anschluss bekommt und die wildestens 
Konstruktionen unterwegs sind, um auch dort auf die modernen E-Geräte 
nicht verzichten zu müssen.

Als ich in den 80ern mein "antikes" Haus kaufte, gab es auch nur den 
einphasigen Hausanschluss mit 1 x 35/32 A, und der Netzausbau seitens 
Netzbetreiber wurde immer wieder um Jahre verzögert.
Irgendwann kam ich auf ca. 20 Lastabwurfrelais...
von Heinz R. (heijz)


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Daniel S. schrieb:
> Stell dir doch mal die Frage aus welchem Grund man eine solche Dose
> nutzen würde, und was die Alternative wäre, dann sollte sich der Sinn
> eigentlich von selbst erschließen...

die Alternative für mich wäre einfach ein Umschalter - entweder WaMa 
oder Trockner

Das kapiert die dümmste Hausfrau - wenn ich wasche kann ich nicht 
trocknen

Aber so einen Unsinn das dann wenn die WaMa die Heizwendel einschaltet 
der Trockner vom Strom genommen wird?
von Ralf X. (ralf0815)


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Heinz R. schrieb:
> Daniel S. schrieb:
>> Stell dir doch mal die Frage aus welchem Grund man eine solche Dose
>> nutzen würde, und was die Alternative wäre, dann sollte sich der Sinn
>> eigentlich von selbst erschließen...
>
> die Alternative für mich wäre einfach ein Umschalter - entweder WaMa
> oder Trockner
> Das kapiert die dümmste Hausfrau - wenn ich wasche kann ich nicht
> trocknen

Nicht unbedingt..

> Aber so einen Unsinn das dann wenn die WaMa die Heizwendel einschaltet
> der Trockner vom Strom genommen wird?

Die gekaufte Technik muss natürlich passen.
Das war früher bedeutend einfacher:
Bei mir flog in dem Strang als erstes der E-Boiler raus, dann der 
Kondenstrockner, der auch noch ohne spezielle Elektronik auskam.
Genauso wie die WaMa, die bei seltener Abschaltung bei Netzwiederkehr 
einfach weiter machte.
Ein wenig Mitdenken schadet aber auch dabei nicht.
von Heinz R. (heijz)


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Ralf X. schrieb:
> Genauso wie die WaMa, die bei seltener Abschaltung bei Netzwiederkehr
> einfach weiter machte.

Mit mechanischem Schaltwerk?  Gibt es so heute wohl nicht mehr?

Aber meiner Oma war das klar was nicht zusammen eingeschaltet werden 
durfte - sonst fliegt die Sicherung
von Thomas (mercury3)


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Wenn doch angeblich eine Schukosteckdose für 3,5kW ausreicht müßte fast 
jede "Maschinensteckdose" passen? Die sind im Einbaudurchmesser ca. 45mm 
und mit Spritzschutzdeckel verfügbar....
: Bearbeitet durch User
von Wolf17 (wolf17)


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Thomas schrieb:
> Wenn doch angeblich eine Schukosteckdose ausreicht müßte fast jede
> "Maschinensteckdose" reichen? Die sind im Einbaudurchmesser ca.
> 45mm.....
Ja, Lochdurchmesser 43mm, aber bei 45x45mm steht z.B. eine 
Feuchtraum-Mennekes über.
von Joachim B. (jar)


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Thomas schrieb:
> In meiner Ausbildung zum Eli (Ende 70er) habe ich gelernt daß alles über
> 2kW nur mit Festanschluß auszuführen ist.

ach und wozu gibt es CEE Stecker und Kupplungen für 16A, 32A, 64A und 
125A?
Ich habe die durchaus öfter ohne Festanschluß gesehen.
von Thomas (mercury3)


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Joachim B. schrieb:
> Thomas schrieb:
>> In meiner Ausbildung zum Eli (Ende 70er) habe ich gelernt daß alles über
>> 2kW nur mit Festanschluß auszuführen ist.
>
> ach und wozu gibt es CEE Stecker und Kupplungen für 16A, 32A, 64A und
> 125A?
> Ich habe die durchaus öfter ohne Festanschluß gesehen.

Es geht hier doch um 230Volt SCHUKO ???
von Marcel V. (mavin)


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Thomas schrieb:
> Es geht hier doch um 230Volt SCHUKO?

Ein Adapter, der auf der einen Seite einen Schukostecker hat und auf der 
anderen Seite eine rote 32 Ampere CEE Kupplung ist erlaubt. Umgekehrt 
jedoch nicht, wegen der höher abgesicherten Amperezahl!
von Joachim B. (jar)


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Marcel V. schrieb:
> Umgekehrt
> jedoch nicht, wegen der höher abgesicherten Amperezahl!

ist lösbar abgesichert mit einem passendem LS und wurde für das Labor 
von einem Elektriker abgenommen.
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Thomas schrieb:
> In meiner Ausbildung zum Eli (Ende 70er) habe ich gelernt daß alles über
> 2kW nur mit Festanschluß auszuführen ist. Da wurden diese Geräte aber
> auch üblicherweise ohne Stecker geliefert. Warum das heute anders sein
> soll??

Weil die Steckklemmen in Steckdosen
viel besser sein sollen als richtig verschraubte?
von Martin S. (sirnails)


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Thomas schrieb:
> Oliver S. schrieb:
>> Thomas schrieb:
>>> In meiner Ausbildung zum Eli (Ende 70er)
>>
>> Gabs da überhaupt schon Strom? Zumindest gabs kein 3kW Wasserkocher.
>>
>> Und ansonsten bist du das typische Beispiel für jemanden, der so völlig
>> den Anschluss verpasst hat.
>>
>> Oliver
>
> Klar doch: die Steckdosen haben sich ja auch in dieser Zeit VERBESSERT.
> Daß ich nicht lache.

Abgesehen von den verschmorten Kontakten sieht das Ding genauso aus, wie 
ich es nach dem Ahrtalhochwasser erwartet hätte.
von Thomas (mercury3)


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Marcel V. schrieb:
> Thomas schrieb:
>> Es geht hier doch um 230Volt SCHUKO?
>
> Ein Adapter, der auf der einen Seite einen Schukostecker hat und auf der
> anderen Seite eine rote 32 Ampere CEE Kupplung ist erlaubt. Umgekehrt
> jedoch nicht, wegen der höher abgesicherten Amperezahl!

Also geht der Strom erst durch die unsichere Schuko und dann durch den 
guten CEE, wo bitte ist jetzt der Sicherheitsgewinn?

Selbstverständlich ist diese Reihenfolge zulässig; auch ein 
Schukostecker mit 63A CEE Kupplung wäre zulässig. Nur recht sinnfrei.
von Rolf (rolf22)


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Heinz R. schrieb:
> die Alternative für mich wäre einfach ein Umschalter - entweder WaMa
> oder Trockner
>
> Das kapiert die dümmste Hausfrau - wenn ich wasche kann ich nicht
> trocknen

Und dann holt sie sich im nächsten Ramschladen ein Verlängerungskabel 
und schließt damit die Waschmaschine an der Rasierersteckdose am 
Allibert an.
von Marcel V. (mavin)


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Thomas schrieb:
> Selbstverständlich ist diese Reihenfolge zulässig; auch ein
> Schukostecker mit 63A CEE Kupplung wäre zulässig. Nur recht sinnfrei.

Das macht sogar doppelt Sinn! Erstens ist dieser Adapter mit dem  16A 
Leitungsschutzschalter vom Haus abgesichert und somit kann niemals für 
längere Zeit der höhere Strom von 63A fließen und zweitens benötigt man 
solche Adapter z.B für den NRGkick oder Juice Booster Ladeziegel, falls 
man unterwegs nur einphasig an einer Schukosteckdose laden kann!

Wobei diese Ladeziegel meistens nur einen roten 32 Ampere CEE Stecker 
haben.
von Rolf (rolf22)


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Thomas schrieb:
> Selbstverständlich ist diese Reihenfolge zulässig; auch ein
> Schukostecker mit 63A CEE Kupplung wäre zulässig. Nur recht sinnfrei.

Sinnfrei erscheint das für den, der nur an einfache Haushaltsgeräte ohne 
CEE-Stecker denkt.
Dessen Nachbar hinter dem Tellerrand benutzt so einen Adapter 
beispielweise, um die Batterie seines Wohnmobils aufzuladen. Oder für 
Geräte im Garten, wo der Nässeschutz einfacher Schukostecker/-kupplungen 
nicht genügt.
von Armin X. (werweiswas)


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Rolf schrieb:
> Dessen Nachbar hinter dem Tellerrand benutzt so einen Adapter
> beispielweise, um die Batterie seines Wohnmobils aufzuladen. Oder für
> Geräte im Garten, wo der Nässeschutz einfacher Schukostecker/-kupplungen
> nicht genügt.

Ja den Adapter vom Campingwagen mit 30cm Länge....
von Marcel V. (mavin)


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Armin X. schrieb:
> Ja den Adapter vom Campingwagen mit 30cm Länge....

Adapter und Ladeziegel dürfen aus Sicherheitsgründen keine längeren 
Anschlusskabel als 30 cm haben, weil sonst die Verbindungsstelle 
womöglich auf der Terrasse, oder in der Garageneinfahrt im Weg rumliegen 
könnte und man kann mit dem Fuß drauftreten, oder mit dem Fahrzeugreifen 
drüber fahren, oder es kann Bodenfeuchte eindringen!

30 cm Länge reichen für einen Adapter vollkommen aus. Dahinter kann man 
mit handelsüblichen Längen problemlos und nahtlos bis zum Verbraucher 
verlängern.
von Rolf (rolf22)


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Armin X. schrieb:

>> Dessen Nachbar hinter dem Tellerrand benutzt so einen Adapter
>> beispielweise, um die Batterie seines Wohnmobils aufzuladen.

> Ja den Adapter vom Campingwagen mit 30cm Länge....

???
Er braucht keine längeren Adapterkabel, weil er ohnehin das seit Jahren 
EU-weit auf Camping- und WoMO-Stellplätzen vorgeschriebene längere Kabel 
mit CEE-Verbindern besitzt. So sollte es jedenfalls sein, auch wenn 
viele Campingbedarfs-Händler und Fahrzeugvermieter ihren Kunden 
Schuko-Kabeltrommeln anbieten, die man beim Camping gar nicht benutzen 
darf.

Dass solche Adapter zulässig sind, stimmt übrigens nicht so ganz: Bei 
CEE ist per Vorschrift festgelegt, welcher Pol der Neutralleiter ist. 
Mit einem Schuko-Adapter umgeht man diese Vorschrift.
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Rolf schrieb:
> Bei
> CEE ist per Vorschrift festgelegt, welcher Pol der Neutralleiter ist.

der andere Pol ist dann egal.

:-]
von Marcel V. (mavin)


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Rolf schrieb:
> Bei CEE ist per Vorschrift festgelegt, welcher Pol der Neutralleiter
> ist. Mit einem Schuko-Adapter umgeht man diese Vorschrift.

Du hast recht, der Neutralleiter steht, bei einer roten 32A CEE 
Kupplung, gegenüber den drei Phasen einige Millimeter vor, aber der PE 
steht zum Glück sogar noch weiter vor, als der Neutralleiter!

Deswegen ist es von daher egal, ob N und L1 bei so einem Adapter 
vertauscht werden, auch wenn es nicht gerade schön ist.
von Udo S. (urschmitt)


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Marcel V. schrieb:
> Du hast recht, der Neutralleiter steht, bei einer roten 32A CEE
> Kupplung, gegenüber den drei Phasen einige Millimeter vor

Das muss so, damit bei einer Schieflast sich beim Einstecken nicht 
kurzzeitig unerlaubt hohe Phasenspannungen einstellen können.
Der Neutralleiter ist voreilend.
Ist in 3P RCDs auch so.
von Joachim B. (jar)


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Marcel V. schrieb:
> Deswegen ist es von daher egal, ob N und L1 bei so einem Adapter
> vertauscht werden, auch wenn es nicht gerade schön ist.

Dein Bild passt aber nicht hier rein, damit würde wieder der gesamte 
Strom 16A dauerhaft über die 2-polige Schuko gehen, wo wir die ganze 
Zeit versuchen für den TO Alternativen und eine brauchbare Lösung zu 
finden.
von Marcel V. (mavin)


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Joachim B. schrieb:
> Dein Bild passt aber nicht hier rein, damit würde wieder der gesamte
> Strom 16A dauerhaft über die 2-polige Schuko gehen, wo wir die ganze
> Zeit versuchen für den TO Alternativen und eine brauchbare Lösung zu
> finden.

Deswegen habe ich ja bereits am 12.05.2026 um 13:16 Uhr das richtige 
Bild gepostet!

Denn an die blaue 16A CEE Steckdose kann er dauerhaft 16 Ampere 
rausziehen. Für die anderen Verbraucher müsste er dann aber den am 
12.05. gezeigten Adapter einsetzen!
von Martin S. (mmaddin)


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Marcel V. schrieb:
> Deswegen habe ich ja bereits am 12.05.2026 um 13:16 Uhr das richtige
> Bild gepostet!

Du kannst das auch verlinken:

Beitrag "Re: Schuko Alternative für 3,5kW"

oder sogar direkt:

https://www.mikrocontroller.net/attachment/696815/16A-blau_Schuko.jpg

Dann muss nicht jeder Töffel suchen und suchen uns suchen was du 
meinst...
von Joachim B. (jar)


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Marcel V. schrieb:
> auf
> Schukokupplung verwendet.

da sind wir doch wieder bei ungeeignete Schukokontakte!
von Stephan (stephan_h623)


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von Marcel V. (mavin)


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Joachim B. schrieb:
> da sind wir doch wieder bei ungeeignete Schukokontakte!

Nein, eben nicht! Er soll für sein 3,5 kW Heizgerät den blauen 16A 
CEE-Stecker an der dazugehörigen blauen 16A CEE-Steckdose verwenden!

Nur wenn er Geräte mit Schukostecker an die blaue CEE-Steckdose 
anschließen möchte, dann benötigt er den Adapter.
von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Thorsten S. schrieb:
> Hallo zusammen,

Schön!

Aber was soll das jetzt?

Schuko und 3,5 kW?

Thorsten S. schrieb:
> Man sieht in solchen Fällen immer wieder abgefackelte Schuko Steckdosen
> und in der Tat, die Kupplung wird dabei auch ordentlich heiß.

Du gibt´s dir doch deine Antwort selbst!

---->
Wer eine Gefahr schafft, ist für die Folgen der Gefahr verantwortlich.
Sowohl Straf- als auch Zivilrechtlich.
von John P. (brushlesspower)


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ich lese hier etwas mit. Finde das thema eigentlich spannend.

Was mir dabei fehlt: Gibt es keine eizige alternative die man einfach in 
eine  Unterputzdoser verbauen kann?

Also alte Schuko raus und "16A Dauer" rein?
Oder suche ich nur falsch?
: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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John P. schrieb:
> Was mir dabei fehlt: Gibt es keine eizige alternative die man einfach in
> eine  Unterputzdoser verbauen kann?
>
> Also alte Schuko raus und "16A Dauer" rein?

Perilex, insbesondere die 25A Version.

Und angeblich die unsägliche Wielandsteckdose.
von Rolf (rolf22)


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Marcel V. schrieb:

> Deswegen ist es von daher egal, ob N und L1 bei so einem Adapter
> vertauscht werden, auch wenn es nicht gerade schön ist.

Wenn der mit einem festen CEE-Steckverbinder ausgerüstete Verbraucher 
aus welchem Grund auch immer so eine Vertauschung nicht erleben soll, 
ist es nicht egal.

Ein LS-Schalter gehört aus gutem Grund in den L-Leiter, nicht in den 
N-Leiter. In Gebäuden ist das normalerweise durch die feste Installation 
garantiert. In Wohnmobilen aber nicht, da kann der Laie wie von zu Hause 
gewohnt den LS ausschalten und hat bei Vertauschung dennoch 
unwissenderweise 230 V am/im Elektroblock und anderswo (z. B. am 
Kühlschrank). Da hilft kein voreilender Kontakt.
von Rolf (rolf22)


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Marcel V. schrieb:

> Deswegen ist es von daher egal, ob N und L1 bei so einem Adapter
> vertauscht werden, auch wenn es nicht gerade schön ist.

Wenn der mit einem festen CEE-Steckverbinder ausgerüstete Verbraucher 
aus welchem Grund auch immer so eine Vertauschung nicht erleben soll, 
ist es nicht egal.

Ein LS-Schalter gehört aus gutem Grund in den L-Leiter, nicht in den 
N-Leiter. In Gebäuden ist das normalerweise durch die feste Installation 
garantiert. In Wohnmobilen aber nicht, da kann der Laie wie von zu Hause 
gewohnt den LS ausschalten und hat bei Vertauschung dennoch 
unwissenderweise 230 V am/im Elektroblock und anderswo im Fahrzeug (z. 
B. am Kühlschrank oder gar an einer 230-V-Dose). Da hilft kein 
voreilender Kontakt.
von Oliver S. (oliverso)


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Rolf schrieb:
> In Wohnmobilen aber nicht, da kann der Laie wie von zu Hause
> gewohnt den LS ausschalten und hat bei Vertauschung dennoch
> unwissenderweise 230 V am/im Elektroblock und anderswo im Fahrzeug (z.
> B. am Kühlschrank oder gar an einer 230-V-Dose). Da hilft kein
> voreilender Kontakt.

Zum einen sollte selbst der laienhafteste Laie auf die Idee kommen, bei 
Arbeiten am Elektroblock das Fahrzeug durch abstecken der 
Stromversorgung stromlos zu machen, und zum anderen werden genau aus dem 
Grund in den Mobilen allpolig abschaltende LS verbaut.

Denn auch wenn da blaue CEE verbaut sind, verwechselt doch mancher 
Elektriker beim Anschluss mal lechts und rinks.

Oliver
: Bearbeitet durch User
von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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H. H. schrieb:
>> Also alte Schuko raus und "16A Dauer" rein?
>
> Perilex, insbesondere die 25A Version.

Leider passen Periplex-Steckdosen gerade eben nicht in normale 
Schalterdosen, sondern man benötigt die etwas größeren Dosen mit 67 mm 
Schraubabstand und 48 mm Tiefe.
von Marcel V. (mavin)


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Thorsten S. schrieb:
> Im Anschlussbereich habe ich Platz von 45x45mm

Das geringe Platzangebot enthält bereits die Gesamtproblematik und die 
schränkt das Finden einer gesunden Lösung ein!
von H. H. (hhinz)


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Andreas S. schrieb:
> H. H. schrieb:
>>> Also alte Schuko raus und "16A Dauer" rein?
>>
>> Perilex, insbesondere die 25A Version.
>
> Leider passen Periplex-Steckdosen gerade eben nicht in normale
> Schalterdosen, sondern man benötigt die etwas größeren Dosen mit 67 mm
> Schraubabstand und 48 mm Tiefe.

Oha, das hab ich zumindest für die 16A Version anders in Erinnerung. Ist 
aber auch schon ziemlich lange her.
von Uwe (neuexxer)


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Nochmal gefragt, was bedeutet:

" 10-16A " auf einem Schukostecker?

Unsere schon etwas ältere Waschmaschine hat eine fest verbaute Schnur
mit eben dieser Bezeichnung am Stecker - und sie heizt definitiv
mit 3 kW auf (was beim 90°-Programm auch etwas dauert).
von Joachim B. (jar)


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Uwe schrieb:
> und sie heizt definitiv
> mit 3 kW auf (was beim 90°-Programm auch etwas dauert).

hatten wir doch schon, die 3kW werden ja nicht dauerhaft genutzt, siehe 
Datenblatt, je nach dem 10 Minuten bis 1 Stunde, dafür sorgt die 
Waschmaschinensteuerung!
von Uwe (neuexxer)


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Aha,
also weiss demnach der Stecker, dass er nicht mehr als 1h
mit 15A beansprucht wird -
bzw. darf auch nur an solchen Geräten angeschlossen sein...

Wie verhält es sich dann bei Verteiler-Steckdosen, an denen parallel
Wasserkocher und/oder Waffeleisen bei einer länger dauerden Party
dranhängen?
: Bearbeitet durch User
von Martin S. (mmaddin)


Angehängte Dateien:

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Uwe schrieb:
> Wie verhält es sich dann bei Verteiler-Steckdosen,

https://www.mikrocontroller.net/attachment/696912/Verkokelte_Steckdose.jpg

Marcel V. schrieb:
> Das geringe Platzangebot enthält bereits die Gesamtproblematik

Naja, wenn man die Leiterquerschnitte und die Sicherheitsabstände 
betrachtet, ist das mehr als genug Platz, und rein vom Platzangebot her, 
wäre ein Stecker locker vorstellbar...

Interessant ist, woran es liegt, das Schuko so abfackelt - die Pins 
selbst sind ja dick genug, liegt wohl an den Klammern in der Steckdose, 
der Korrosion dran und der Fläche mit der sie letztendlich den Pin des 
Schuko Steckers berühren...die Buchseneinsätze in den CEE Steckern sind 
anders konstruiert...

Interessant ist für mich auch die Frage warum zumeist immer nur eine 
Seite schmort, immer die Seite mit Phase - auch ein komischer Effekt...
von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Uwe schrieb:
> Wie verhält es sich dann bei Verteiler-Steckdosen, an denen parallel
> Wasserkocher und/oder Waffeleisen bei einer länger dauerden Party
> dranhängen?
Hmm, kommt darauf an wie gut der FI ist!
von Oliver S. (oliverso)


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Martin S. schrieb:
> Interessant ist, woran es liegt, das Schuko so abfackelt - die Pins
> selbst sind ja dick genug, liegt wohl an den Klammern in der Steckdose,

Zumindest bei Waschmaschinen liegts gar nicht an der Steckdose, sondern 
an Steckern mit zu hohem Übergangswiderstand am Übergang Kabel-Pin.

Oliver
von Uwe (neuexxer)


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Cha-woma M. schrieb u.a.:

> Wie verhält es sich dann bei Verteiler-Steckdosen, an denen parallel
> Wasserkocher und/oder Waffeleisen bei einer länger dauerden Party
> dranhängen?

>> Hmm, kommt darauf an wie gut der FI ist!

Der löst auch bei 100 A, die nur über Phase und Nullleiter gehen,
NICHT aus...
von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Uwe schrieb:
> Der löst auch bei 100 A, die nur über Phase und Nullleiter gehen,
> NICHT aus...

Aber der LS 16A löst aus!
von Uwe (neuexxer)


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> Aber der LS 16A löst aus!

Hoffentlich!
Und bei (48...80)A sogar ganz gleich...
: Bearbeitet durch User
von Rolf (rolf22)


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Uwe schrieb:
>>> Hmm, kommt darauf an wie gut der FI ist!
>
> Der löst auch bei 100 A, die nur über Phase und Nullleiter gehen,
> NICHT aus...

Nein, normal auslösen wird er nicht. Aber er muss hoffen, dass einer 
seiner Kumpel, ein LS-Schalter, auslöst, bevor es dem FI zu warm wird.

Ich bevorzuge FI/LS-Kombis. Kosten mehr Geld und Platz, aber man muss 
sich keine großen Gedanken machen, weil sie automatisch zusammenpassen. 
Und wenn es wegen irgendeines Problems zu einem zu großen Fehlerstrom 
kommt, dann fällt immer nur der eine Kreis aus und man steht nicht 
völlig im Dunkeln.
von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Oliver S. schrieb:
> Zumindest bei Waschmaschinen liegts gar nicht an der Steckdose, sondern
> an Steckern mit zu hohem Übergangswiderstand am Übergang Kabel-Pin.

Das ist der Irrtum!
Bei Schukostecker ist die Federkraft der Kontaktierung in den Steckdosen 
entscheiden, die auf die Kontaktstifte wirkt.
Bedauerlicherweise gibt es in der Norm keine definierte Federkraft mit 
der diese Kontaktierung belegt werden muss. Bei CEE-Steckern gibt es 
diese!

Billige Schukosteckdosen fackeln gerne ab. Nur sieht man es ihnen halt 
nicht an!
von Uwe (neuexxer)


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Cha-woma M. schrieb im Beitrag #8052022 u.a.:

> Billige Schukosteckdosen fackeln gerne > Nur sieht man es ihnen halt
> nicht an!

Hinterher schon, wenn nicht alles abgebrannt ist...

Was soll frau/man denn nun machen? Wenn trotz C(hina)E(quipment)-Papper 
das Ding nun doch nur 10A dauernd kann,
-oder nicht oder wohl oder doch- ?
: Bearbeitet durch User
von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Uwe schrieb:
> Was soll frau/man denn nun machen? Wenn trotz C(hina)E(quipment)-Papper
> das Ding nun doch nur 10A dauernd kann,
> -oder nicht oder wohl oder doch- ?

Die Schukosteckdose gegen eine vom Markenhersteller tauschen.
Oder gleich eine Geräteanschlussdose verbauen, dann ist gut!

Mann kann auch eine CEE 1 pol. verbauen und einen CEE Stecker statt des 
Schuko-Steckers ans Kabel anschließen! Das ist wohl die beste Lösung, 
wenn man nix "anbrennen lassen" will.
: Bearbeitet durch User
von Heinz R. (heijz)


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Cha-woma M. schrieb:
> Das ist der Irrtum!
> Bei Schukostecker ist die Federkraft der Kontaktierung in den Steckdosen
> entscheiden, die auf die Kontaktstifte wirkt.

nein, das ist kein Irtum

Es kann alles sein, von zu geringer Federkraft über bei Malerarbeiten 
verschmierte Kontakte

Aber wir haben in der Firma nicht wenige Verlängerungskabel aussortieren 
müssen weil die Impedanz zu hoch war

Es war kein billiges ALukabel - also wohl tatsächlich die Vercrimpung & 
Verschweisung in den vergossenen Steckern
von Udo S. (urschmitt)


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Oliver S. schrieb:
> Martin S. schrieb:
>> Interessant ist, woran es liegt, das Schuko so abfackelt - die Pins
>> selbst sind ja dick genug, liegt wohl an den Klammern in der Steckdose,
>
> Zumindest bei Waschmaschinen liegts gar nicht an der Steckdose, sondern
> an Steckern mit zu hohem Übergangswiderstand am Übergang Kabel-Pin.

Das deckt sich zu 100% mit meiner Erfahrung.
Auch hier in den Bildern, die Stecker sehen meist stärker angeschmort 
aus als die Dosen.
Problem waren bei den Fällen, die ich gehabt hatte eigentlich immer 
angespritzte Gerätestecker, und da wohl die Vercrimpung der Ader mit 
einem der beiden Steckerpins.
von Martin S. (sirnails)


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Martin S. schrieb:
> Interessant ist, woran es liegt, das Schuko so abfackelt - die Pins
> selbst sind ja dick genug, liegt wohl an den Klammern in der Steckdose,
> der Korrosion dran und der Fläche mit der sie letztendlich den Pin des
> Schuko Steckers berühren...die Buchseneinsätze in den CEE Steckern sind
> anders konstruiert...

Das ist in diesem Fall eigentlich offensichtlich. Du hast einen riesigen 
Schuhlöffel dran mit Kabelabgang oben. Das heißt, dass ständige 
Zugkräfte auf die Steckdose wirken. Und da diese Billo-Schukostecker 
oftmals wenig maßhaltig sind, führt der kurze Schaft den Stecker auch 
nicht ordentlich (man sieht sogar im Bild, wie das Ding eigentlich 2mm 
tiefer rein müsste).

Du erzeugst ständig ein Drehmoment, das dazu führt, dass die eine 
Kontaktfläche mehr aufgedrückt wird, die andere dafür weniger. Und das 
mögen die Steckdosen einfach nicht.

Klar ist auch, dass bei dem Schadensbild die üblichen 70°C 
Maximaltemperatur weit überschritten wurden (die Verkohlung lässt auf 
>140°C schließen. Du hattest also einen Verbraucher dran, der ziemlich 
viel Strom gezogen hat.

Und schlussendlich: Ja, Installationsmaterial altert, wie alles andere 
auch. 60 Jahre wird als Lebensdauergrenze angenommen. In feuchten oder 
unbeheizten Räumen und schlechter Kontaktoberflächengüte führt Oxidation 
dazu, dass die Geräte schon deutlich früher ihre Spezifikation 
verlassen.
von Martin S. (sirnails)


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Heinz R. schrieb:
> Es war kein billiges ALukabel - also wohl tatsächlich die Vercrimpung &
> Verschweisung in den vergossenen Steckern

Es darf ja alles nichts mehr kosten. Kabel kommen zunehmend nurnoch aus 
China. Und dort wird das Kupfer einfach punktgeschweißt. Je nach 
Vorbehandlung des Kupfers klappt das mal besser, mal schlechter. Im 
schlimmsten Fall hat man weniger als 1mm² Kontaktfläche.

Uwe schrieb:
> Was soll frau/man denn nun machen? Wenn trotz C(hina)E(quipment)-Papper
> das Ding nun doch nur 10A dauernd kann,
> -oder nicht oder wohl oder doch- ?

Das "gute" daran ist ja, dass man heutzutage kaum noch Geräte in dieser 
Leistungsklasse hat. Alle weiße Ware ist inzwischen irgendwo zwischen 2 
und 2,3kW.

Der einzige Fall, der mir einfällt, sind Bauheizlüfter, die die 3,6kW 
durchaus ausnutzen. Aber dort betreibt man die Dinger eigentlich nie 
unbeaufsichtigt. Zumindest sollte man das bei Heizlüftern ohnehin nie.
von Uwe (neuexxer)


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> Das "gute" daran ist ja, dass man heutzutage kaum noch Geräte
> in dieser Leistungsklasse hat. Alle weiße Ware ist inzwischen irgendwo
> zwischen 2 und 2,3kW.

Wie gesagt, es gibt auch (noch?) Wasserkocher mit 3 kW.
(A. Merkels Versuch, deren Leistung auf unter 1 kW zu begrenzen,
ging ja schief ... SCNR)
---
Und, wenn z.B. bei einer Fete an der 5-fach-Tischsteckdose Wasserkocher
und/oder Waffeleisen gleichzeitig dranhängen
(klar, neudeutsche Hausfrauen bzw. -männer machen das niemals nie),
kann das China-Plastik mit CE doch schon mal ein bisschen kokeln...
von Oliver S. (oliverso)


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Uwe schrieb:
> Wie
> gesagt, es gibt auch (noch?) Wasserkocher mit 3 kW.

Ja, nur kochen die ihren Inhalt in 2-3 Minuten, und schalten dann ab.

Wie auch schon gesagt, das extremste in der Consumer-Küche mit Schuko 
sind Pyrolyse-Backöfen, die ihre vollen 3,6kW dann auch mal über eine 
Stunde ziehen.

Oliver
von Uwe (neuexxer)


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Bei Feten laufen Waffeleisen, Kocher usw. durchaus auch länger durch...
(Gausssche Verteilungskurve?)
von Oliver S. (oliverso)


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Hier geht’s aber nicht um von Besoffenen um 2 Uhr morgens 
zusammengestöpselten Chinaschrott, sondern um einzelne ordnungsgemäß 
verbaute Schukosteckdosen.

Oliver
von Maik .. (basteling)


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Interessant, das Problem mit sich erwärmenden Steckerpins habe ich auch 
schon bei Heizlüftern und Wandkonvektoren eines deutschen 
Markenherstellers aus Süddeutschland beobachtet. Aus den 90ger Jahren - 
und über die Zeit an immer mehr Geräten beobachten können, so das es für 
mich über Zufälle hinausgeht.. Wir hatten da in einem unregelmäßig 
genutzten Anbau einige davon über eine Thermostatschaltuhr mit Schütz 
zum gelegentlichen beheizen und Frostwächtern.. Der Kram ist auch 
deswegen jetzt außer Betrieb.

Da wird es um einen Pin der angespritzen weißen Stecker auch ab und an 
mal bräunlich. Ich hab das mal mit über 90 Grad nach Abstecken gemessen. 
Also nochnichtmal ein zwingendes Chinaproblem.

Weiß da von Euch was genaueres, gab es da mal eine Crimptechnik die 
nicht funktioniert hat, oder ist es auch irgendeine Form von Alterung?

vg
von Udo S. (urschmitt)


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Maik .. schrieb:
> Weiß da von Euch was genaueres, gab es da mal eine Crimptechnik die
> nicht funktioniert hat,

Jemand hat hier etwas von "Verschweißung" geschrieben. Das wäre 
natürlich eine mögliche Ursache.
Falls jemand so einen angespritzten Stecker hat der anfängt braun zu 
werden und sich die Mühe machen will den zu zerlegen wäre das schon 
interessant.
von H. H. (hhinz)


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Udo S. schrieb:
> Maik .. schrieb:
>> Weiß da von Euch was genaueres, gab es da mal eine Crimptechnik die
>> nicht funktioniert hat,
>
> Jemand hat hier etwas von "Verschweißung" geschrieben. Das wäre
> natürlich eine mögliche Ursache.
> Falls jemand so einen angespritzten Stecker hat der anfängt braun zu
> werden und sich die Mühe machen will den zu zerlegen wäre das schon
> interessant.

BTDT. Die Litzen werden in der Tat angeschweißt, mit irgendeinem 
Widerstandsschweißverfahren, oder sogar Ultraschallreibschweißen.
: Bearbeitet durch User
von Ralf X. (ralf0815)


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Maik .. schrieb:
> Interessant, das Problem mit sich erwärmenden Steckerpins habe ich auch
> schon bei Heizlüftern und Wandkonvektoren eines deutschen
> Markenherstellers aus Süddeutschland beobachtet.

Und der produziert wirklich alles selber?
von Udo S. (urschmitt)


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Ralf X. schrieb:
> Maik .. schrieb:
>> Interessant, das Problem mit sich erwärmenden Steckerpins habe ich auch
>> schon bei Heizlüftern und Wandkonvektoren eines deutschen
>> Markenherstellers aus Süddeutschland beobachtet.
>
> Und der produziert wirklich alles selber?

War auch mein Gedanke. Die Anschlussleitungen samt angespritzem Stecker 
werden garantiert zugekauft.
Aber dann funktioniert die QS nicht.
von Martin S. (mmaddin)


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Udo S. schrieb:
> Aber dann funktioniert die QS nicht.

...wenn zur Qualitätsprüfung ein fünfstündiger Test mit 16A 
Dauerbelastung gehört, dindet man auch den Fehler...oder:

Heinz R. schrieb:
> wir haben in der Firma nicht wenige Verlängerungskabel aussortieren
> müssen weil die Impedanz zu hoch war...

Wenn man also billig 1000 Anschlussleitungen kauft und damit rsikiert 
dass die Qualität stark schwanken kann, muss man halt bei der Prüfung 
dicker auffahren wenn man das sicherstellen möchte...

Hatten wir mit DVI Kabeln von Reichelt auch schon, dabei war der Preis 
und auch der Hersteller egal, mal waren die für 80€ schlecht, teilweise 
war der Auenschirm im vergossenen Stecker nicht mal angeschlossen 
teilweise waren die Noname für 5€ top (EMV) dann wieder völliger 
Müll...teurer Spaß wenn produzierte Vermessungssätze dann durchfallen, 
überarbeitet und neu vermessen werden müssen - in vergossenen Steckern 
findet man alles - alles ist möglich...
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Maik .. schrieb:
> Da wird es um einen Pin der angespritzen weißen Stecker auch ab und an
> mal bräunlich. Ich hab das mal mit über 90 Grad nach Abstecken gemessen.
> Also nochnichtmal ein zwingendes Chinaproblem.

Werden die dt. Hersteller evtl mit solchem Kram aus Fernost beliefert?
von Mani W. (e-doc)


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Martin S. schrieb:
> Interessant ist, woran es liegt, das Schuko so abfackelt - die Pins
> selbst sind ja dick genug, liegt wohl an den Klammern in der Steckdose,

Genau!

Kannst Du in jedem Baumarkt testen:

Billigste Steckdosen (auch Mehrfachverteiler) mit einfachen
und billigsten Blechkontakten geben schlechten Kontakt und
die Federkräfte sind gering...

Nimm einen Schukostecker und teste es aus, diejenigen, die
fest zum Anstecken und Abziehen sind, die nimmst Du...

Es genügt ein 2 KW Heizlüfter für einige Stunden, wird der
Stecker heiß, dann ist es ein schlechter Kontakt (billig)...
von Heinz R. (heijz)


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Martin S. schrieb:
> Wenn man also billig 1000 Anschlussleitungen kauft und damit rsikiert
> dass die Qualität stark schwanken kann, muss man halt bei der Prüfung
> dicker auffahren

Martin S. schrieb:
> Hatten wir mit DVI Kabeln von Reichelt auch schon, dabei war der Preis
> und auch der Hersteller egal

jetzt widersprichst Dir selber?

Der Preis hat leider nichts mehr mit der Qualität zu tun
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Normale Schuko-Steckdosen sind laut VDE-Produktnorm nur für eine 
stündliche Belastung mit (ca. 16A) ausgelegt. Für eine dauerhafte 
Volllast (z.B. für das Laden von E-Autos oder bei Heizlüftern) über 
viele Stunden sind sie nicht vorgesehen und können überhitzen. Eine 
Ausnahme bilden spezielle, hochbelastbare Steckdosen.

Doppelfeder-Klammern: Hochwertige Kontakte sind mit Doppelfeder-Systemen 
ausgestattet. Sie pressen den Stecker fest an zwei Punkten, was den 
Übergangswiderstand verringert, den Strom besser fließen lässt und der 
Entstehung von Schmorbränden durch Hitzeentwicklung entgegenwirkt.

Spezielle Wallbox-Schuko-Dosen: Es gibt eigens für E-Autos entwickelte 
Schuko-Steckdosen (wie z. B. die Legrand Green Up), deren Kontakte für 
den Dauereinsatz mit ausgelegt sind und die über eine spezielle 
Elektronik (Temperaturüberwachung) verfügen.
von Ralf X. (ralf0815)


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Dieter D. schrieb:
> Normale Schuko-Steckdosen sind laut VDE-Produktnorm nur für eine
> stündliche Belastung mit (ca. 16A) ausgelegt. Für eine dauerhafte

Man staunt immer wieder über den Forentroll..
Wichtig ist also, jede Stunde einmal kurz trennen....
von Mani W. (e-doc)


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Ralf X. schrieb:
> Wichtig ist also, jede Stunde einmal kurz trennen....

Wir wahrscheinlich eine längere Pause erfordern (ED)...
von Ralf X. (ralf0815)


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Mani W. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> Wichtig ist also, jede Stunde einmal kurz trennen....
>
> Wir wahrscheinlich eine längere Pause erfordern (ED)...

ChatGPT schreibt, dass Dieter gut googeln kann, die KI ihn auch manchmal 
versteht, aber er dennoch wenig begreift.

Bei Dir ist ChatGPT insb. ein nächtliches Mitteilungsbedürfnis bekannt.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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: Bearbeitet durch User
von Joachim B. (jar)


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Udo S. schrieb:
> Aber dann funktioniert die QS nicht.

Die wurde in den '90er zugunsten von bedrucktem Papier abgeschafft.
Wenn der Hersteller versichert daß alles zertifiziert ist dann ist das 
so wenn auch mal gelogen. Hatten wir in EWSD Baugruppen nach dem 
fertigen gefunden.
von Martin S. (mmaddin)


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Heinz R. schrieb:
> jetzt widersprichst Dir selber?

Stimmt, ich wollte eigentlich auch genau darauf hinaus, dass es egal ist 
ob billig oder teuer, wenn man sichergehen möchte, hilft nur 
detailierter Prüfen!
von Thomas (mercury3)


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Dieter hat doch vollkommen Recht? Das wurde doch nun lang und breit 
diskutiert.

Aber auch die Lösung(en) waren schon präsent: Hirschmann CA3 Serie, 
Wieland RST16i3 oder RST20i3

Der Wieland RST20i3 (Balkonsolarstecker) hätte den Vorteil in Massen 
überall verfügbar zu sein.
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Udo, Klaus, Uwe, Michael und Oliver.

Udo S. schrieb:
> Die sinnvollste Lösung wäre wohl eine elektrische Außenheizung mit 3,5
> kW erst gar nicht zu betreiben.
> Offensichtlich ist Strom für einige noch viel zu billig.
> Wenn es draußen zu frisch wird, zieht man sich etwas ordentliches an
> oder geht nach drinnen.
> Meine Meinung.

Meine auch.

Klaus F. schrieb:

> Naja, dann eben uneigentlich doch einbauen.
> CEE blau hat jeder Baumarkt und ist Standard.
>
> Die genannten anderen Lösungen sind ungewöhnlich, teuer und fummelig.

CEE ist technisch besser, wird aber für den Wohnbereich nicht gerne 
gesehen, weil die Steckerlöcher zu groß sind.
Da passen Kinderfinger rein.
Ästheten haben auch ein Problem damit.

Uwe schrieb:

> Ja, die damalige Bottich-Waschmaschine fasste wohl so um die
> 50 l.
> Dann braucht man für Kochwäsche
> schon ganz schön lange, bis die
> Brühe heiss ist...

Ich habe das mit Kohlen beheizt in Erinnerung. ;O)

Michael B. schrieb:

>> CEE blau hat jeder Baumarkt und ist Standard.
>
> Hab nachgeguckt: hat kein einziges 230V~ Gerät von mir, kann nicht so
> standardmässig sein.
>
> Hingegen Schuko: wirklich überall.

DU bist nicht Standard! ;O)

Oliver S. schrieb:
> Rolf schrieb:

> Zum einen sollte selbst der laienhafteste Laie auf die Idee kommen, bei
> Arbeiten am Elektroblock das Fahrzeug durch abstecken der
> Stromversorgung stromlos zu machen, und zum anderen werden genau aus dem
> Grund in den Mobilen allpolig abschaltende LS verbaut.

Kann auch problematisch sein. Wohnmobile haben große Akkus und 
möglicherweise einen Wechselrichter, der sich bei Verschwinden der 
Netzspannung einschaltet.....
Aber dem Trugschluss, dass man eine USV durch ziehen des Netzsteckers 
sicher abschaltet, sind schon viele aufgesessen. ;O)

> Denn auch wenn da blaue CEE verbaut sind, verwechselt doch mancher
> Elektriker beim Anschluss mal lechts und rinks.

Auch Profis, die bezahlt werden, machen halt gelegentlich Feher.

Mit freundlichem Gruß:
Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Uwe.

Uwe schrieb:

>> Billige Schukosteckdosen fackeln gerne > Nur sieht man es ihnen halt
>> nicht an!
>
> Hinterher schon, wenn nicht alles abgebrannt ist...
>
> Was soll frau/man denn nun machen? Wenn trotz C(hina)E(quipment)-Papper
> das Ding nun doch nur 10A dauernd kann,
> -oder nicht oder wohl oder doch- ?

Misstrauisch werden, wenn sich ein Stecker bequem stecken lässt. Reibung 
bei hohem Anpressdruck schabt Verschmutzung und Korrosionsschicht weg.

Ok, in Zeiten von Kindersicherungen in Schukosteckdosen ist das auch 
kein sinnvolles Kriterium mehr, die lassen sich immer schlecht stecken.

Mit freundlichem Gruß:
Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
: Bearbeitet durch User
von Martin S. (mmaddin)


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Bernd W. schrieb:
> Udo S. schrieb:
>> Offensichtlich ist Strom für einige noch viel zu billig.

Es gibt Leute die haben PV auf dem Dach - und wissen im Sommer gar nicht 
wohin mit dem Strom...

Thorsten S. schrieb:
> eine 3,5kW Heizung 230V AC mit Schuko Stecker für den
> Außenbereich


Er schreibt auch nicht was für eine Heizung genau. Kann ein Heizstrahler 
sein, oder eine Poolheizung, oder eine Heizmatte...oder oder...
: Bearbeitet durch User
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Martin.

Martin S. schrieb:

>>> Offensichtlich ist Strom für einige noch viel zu billig.
>
> Es gibt Leute die haben PV auf dem Dach - und wissen im Sommer gar nicht
> wohin mit dem Strom...

....und betreiben im Sommer bei brüllenden Temperaturen eine 
Außenheizung.
Wird wohl eher ein Grill sein. ;O)

Mit freundlichem Gruß:
Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
von Martin S. (mmaddin)


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Bernd W. schrieb:
> ....und betreiben im Sommer bei brüllenden Temperaturen eine
> Außenheizung.

Ein Kubikmeter Wasser nimmt als Beispiel rund eine kWh pro Grad 
Erwärmung... Da geht auch im Sommer gut was rein... als Beispiel... wenn 
man es gern wärmer mag, oder kleine Kinder hat...

Die Abende sind auch jetzt noch schnell kalt wenn man draußen sitzt... 
auch da könnte man mal die eine oder andere kWh aus der Sonne gut 
lassen, mit dem passenden Akku, wäre das kein Problem...schmeißt man die 
Wama am nächsten Tag zur not nicht um neun sondern erst um elf an, wenns 
wirklich mal knapp wäre und wenn man Südausrichtung hat ... als 
Beispiel.. :-)

Daran ist überhaupt gar nichts verwerflich, denn häufig hat man mitten 
am Tag eh zu viel, da ist alles geladen, aufgewärmt und befüllt und 
dennoch bleibt was ...

Ich z.B, speise aus Prinzip schon, gar nicht ein...das mit selbst der 
kleinen Vergütung ist auch eh bald vorbei...
von Thomas (mercury3)


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Martin S. schrieb:
>
> Ich z.B, speise aus Prinzip schon, gar nicht ein...das mit selbst der
> kleinen Vergütung ist auch eh bald vorbei...

Wenn man jetzt erst eine Anlage anschafft....

Für Altanlagen gilt die Einspeisevergütung des Jahres der Inbetriebnahme 
plus 20 Jahre. Also derzeit ca. 8ct/kWh bei Teileinspeisung (mit 
Eigenverbrauch)
von Uwe (neuexxer)


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Bernd W. schrieb u.a.:

>> Was soll frau/man denn nun machen? Wenn trotz
>> C(hina)E(quipment)-Papper
mit manchmal 16A (NICHT nur: 10-16A)

>> das Ding nun doch nur 10A dauernd kann,
>> -oder nicht oder wohl oder doch- ?

> Misstrauisch werden, wenn sich ein Stecker bequem stecken lässt.
> Reibung bei hohem Anpressdruck schabt Verschmutzung und
> Korrosionsschicht weg.

Mit solchem Anspruch der praktischen Haustechnik sind aber einige
Hausfrau- und Männernde intellektuell schon ganz gut gefordert.

Jedenfalls jene, die bei leerem Smartphone-Akku nicht wissen, welcher
der blauen Tabs in die Spül- und welcher in die Waschmaschine
gehört...    SCNR
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Uwe schrieb:
> welcher der blauen Tabs in die Spül- und welcher in die Waschmaschine
> gehört...

Wenn er oben blau ist, dann in die Waschmaschine.
Wenn er unten blau ist, dann in die Spülmaschine.
Wenn die Tabs für die Waschmaschine alle sind,
dann einen für die Spulmaschine umdrehen.
Wenn die Tabs für die Spülmaschine alle sind,
dann einen für die Waschmaschine umdrehen.
Wenn keine Tabs mehr da sind, neue kaufen gehen.

Achtung! Hier ist die Seite aber gelb und nicht blau!
https://www.testberichte.de/heim-garten/entkalkungstabletten-60pcs.html
von Udo S. (urschmitt)


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Uwe schrieb:
> Jedenfalls jene, die bei leerem Smartphone-Akku nicht wissen, welcher
> der blauen Tabs in die Spül- und welcher in die Waschmaschine
> gehört...    SCNR

Solange sie wissen wie sie das Ladegerät in die Schukosteckdose stecken 
müeen, ist noch nicht alles verloren.
Smart Phones brauchen zum Glück noch keine 3,5 kW.
: Bearbeitet durch User
von Heinz R. (heijz)


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Bernd W. schrieb:
> ....und betreiben im Sommer bei brüllenden Temperaturen eine
> Außenheizung.
> Wird wohl eher ein Grill sein. ;O)

ich habe einem Bekannten geholfen, PV, Netzbetreiber verlangt 
Mulleinspeisung

Wir haben einen anderen Weg gefunden, aber meiner wäre ja zugegeben 
Energie durch Heizlüfter und Glühbirnen verbrennen gewesen
von Udo S. (urschmitt)


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Heinz R. schrieb:
> Netzbetreiber verlangt
> Mulleinspeisung

Welcher Netzbetreiber soll das sein und auf welcher gesetzlichen 
Grundlage?
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Hier etwas zum Nachlesen:

https://www.pv-magazine.de/2026/01/02/netzanschluss-nur-mit-nulleinspeisung-fachanwalt-sebastian-lange-zur-praxis-der-netzbetreiber/


KI-Kurzfassung: "Nulleinspeisung wird nicht vom Gesetzgeber 
vorgeschrieben, sondern von örtlichen Netzbetreibern als Auflage 
erteilt. Dies geschieht typischerweise in Regionen mit überlasteten 
Stromnetzen. Betroffene Gebiete liegen häufig in ländlichen Regionen mit 
vielen großen Solar- oder Windparks (z.B. in Teilen Bayerns, 
Brandenburgs oder Mecklenburg-Vorpommerns)."
von Hmmm (hmmm)


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Udo S. schrieb:
> auf welcher gesetzlichen Grundlage?

Par. 12 und 8a EEG, kann je nach Einzelfall vorübergehend oder sogar 
dauerhaft (Par. 12 Abs. 3 EEG) sein.

Früher wäre die Alternative "gar kein Anschluss" gewesen, inzwischen 
besteht die Möglichkeit, eine Nulleinspeisung zu vereinbaren.
von Joachim B. (jar)


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Dieter D. schrieb:
> KI-Kurzfassung: "Nulleinspeisung

war nicht gefordert sondern

Heinz R. schrieb:
> Netzbetreiber verlangt
> Mulleinspeisung

heute wird wieder ein Unsinn geschrieben, nun gut, wenn es gewünscht 
wird!
von Heinz R. (heijz)


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Udo S. schrieb:

> Welcher Netzbetreiber soll das sein und auf welcher gesetzlichen
> Grundlage?

Fairnetz Reutlingen

Wobei es lächerlich ist - die Nulleinspeisung muss nur saldierend sein - 
4000W auf einer Phase raus passt solange man auf den anderen 2 wieder 
zusammen 4000W entnimmt
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Heinz R. schrieb:
> Wobei es lächerlich ist -

Nur für Personen, die die Zusammenhänge nicht kennen. Hinter einem 
Mittelspannungs- auf Niederspannungstransformator hängen mehrere Häuser. 
Das bedeutet, dass sich das stochastisch auf die Phasen verteilt.

Wenn in einer angeschlossenen Siedlung mehrere eine Photovoltaikanlage 
mit einphasiger Einspeisung haben, dann werden diese auf 
unterschiedlichen Phasen angeschlossen.
von Heinz R. (heijz)


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Dieter D. schrieb:
> Nur für Personen, die die Zusammenhänge nicht kennen.

wie gut das wir hier einen Experten wie Dich haben der einen Unwissenden 
wie mich aufklärt

Dieter D. schrieb:
> Wenn in einer angeschlossenen Siedlung mehrere eine Photovoltaikanlage
> mit einphasiger Einspeisung haben, dann werden diese auf
> unterschiedlichen Phasen angeschlossen.

Aha, da kam aber keiner und hat gesagt der Victron muss auf L2
von Udo S. (urschmitt)


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Danke, das war mir nicht bekannt.
Wieder was gelernt.
von Udo S. (urschmitt)


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Heinz R. schrieb:
> Aha, da kam aber keiner und hat gesagt der Victron muss auf L2

Ein Netz ist in der Regel so groß, dass die Stochastik dafür sorgt das 
es ausreichend ausgeglichen ist.
von Heinz R. (heijz)


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Udo S. schrieb:
> Ein Netz ist in der Regel so groß, dass die Stochastik dafür sorgt das
> es ausreichend ausgeglichen ist.

ja, weiss schon was Du meinst - aber  doch wieder so klein das es die 
max 8000W Einspeisung auf 3 Phasen verteilt nicht verkraftet
von Udo S. (urschmitt)


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Heinz R. schrieb:
> aber  doch wieder so klein das es die
> max 8000W Einspeisung auf 3 Phasen verteilt nicht verkraftet

Dazu müsste man die Gegebenheiten kennen. Die sind evt. ja auch 
politischer Natur.
Ist das zeitlich befristet?
Existieren Pläne das Netz auszubauen?
BaWü wird doch jetzt grün-schwarz regiert. Was sagt denn der/die 
Landtagsabgeordnete(n) aus Reutlingen?
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Heinz R. schrieb:
> Aha, da kam aber keiner und hat gesagt der Victron muss auf L2 ...

In der Praxis sind häufig die einphasigen Einspeiser auch zufällig auf 
die Phasen verteilt. Wenn das nicht der Fall sein sollte, dann sollte es 
bei Messungen oder Kontrollen im Verteilerknoten (hier der Trafo) durch 
den Netzbetreiber auffallen. Wobei zum Beispiel in Bayern die 
eigentliche Abnahme und Freischaltung (Inbetriebnahme) in der Regel 
durch einen zertifizierten Elektroinstallationsbetrieb, eingetragen im 
Installateurverzeichnis der Bayernwerk Netz GmbH, durchgeführt wird.
Weil es mich interessierte, hatte ich mal gefragt, wie er das prüfe. Die 
Antwort war, er komme zu einer Zeit, zu der alle Anlagen einspeisen. 
Dann wird die Anlage auf eine der Phasen mit niedrigerer Spannung 
angeschlossen und in Betrieb genommen.
: Bearbeitet durch User
von Heinz R. (heijz)


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Udo S. schrieb:
> Die sind evt. ja auch
> politischer Natur.

oder unternehmerischer Natur

Es ist nicht meine Anlage, aber sie sind wohl verpflichtet das Netz 
nachzurüsten - keine Ahnung wie lange das dauert

es musste jedenfalls ein anderer Wechselrichter als ursprünglich 
angedacht installiert werden um die Nulleinspeisung zu ermöglichen

Udo S. schrieb:
> Was sagt denn der/die
> Landtagsabgeordnete(n) aus Reutlingen?

Mit solchen Leuten will ich zugegeben nichts zu tun haben - viel blabla, 
keine Lösung, Hauptsache das eigene Gehalt stimmt
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Heinz R. schrieb:
> Mit solchen Leuten will ich zugegeben nichts zu tun haben ...

Das ist auch nicht gerade eine vorbildliche Einstellung.

Diese Personen können nunmal auch nicht zaubern. Es gilt auch hier, 
jeder will mehr Netzleistung um einspeisen können, aber keiner will es 
vor seiner Haustür haben. In dem Falle können das weitere Leitungen 
sein, größeres oder ein zusätzliches Trafohäuschen.
von Thomas (mercury3)


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Heinz R. schrieb:
>
> Mit solchen Leuten will ich zugegeben nichts zu tun haben - viel blabla,
> keine Lösung, Hauptsache das eigene Gehalt stimmt

Dann möchte ich auch nichts mit DIR zu tun haben: Schmarotzer an der 
Gesellschaft, alles nur zum eigenen Nutzen, bloß keine politische 
Willensbildung.
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