Forum: Markt [S] 50 Ohm Dummyload mind. 500 Watt


von Paul (97paul)


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Hallo zusammen, ich suche eine Dummyload 50 Ohm, die mindestens 500 Watt 
verträgt.
Der Generator hat eine Ausgangsfrequenz von 350khz und Leistung von max. 
500 Watt.

Würde das auch reichen wenn ich 2 100 Ohm 250Watt widerstände parallel 
schalte auf ein großen Kühlkörper oder ist das problematisch?
von Torsten B. (butterbrotstern)


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Etwas zu überspezifiziert:
https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/rohde-schwarz-leistungs-daempfglied-40db-1kw-attenuator-rbs1000/3394757650-168-7276

Ich biete hier ein Rohde & Schwarz RBS1000 Leistungs-Dämpfglied an.

Daten: 40dB Dämpfung, max. 1kW Leistung, 50Ohm, 0-1GHz
Zustand: Gebraucht und ungetestet, leicht staubig, siehe Bilder.

Aufgrund des Gewichts nur für Selbstabholer in 87666 Pforzen (Bayern) 
für 850 Euro.
von Hmmm (hmmm)


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Paul schrieb:
> Würde das auch reichen wenn ich 2 100 Ohm 250Watt widerstände parallel
> schalte auf ein großen Kühlkörper oder ist das problematisch?

Ob das problematisch ist, hängt davon ab, ob Du die Wärme loswirst, Du 
wirst ggf. noch einen (oder mehrere) Lüfter brauchen.

Je nach Duty Cycle bekommst Du das auch mit passiver Kühlung hin, siehe 
Heathkit Cantenna:

https://www.radiomuseum.org/r/heath_cantenna_hn_31.html
https://www.orcadxcc.org/content/cantenna_va7jw.pdf

Falls Du Dir sowas gebraucht kaufst, ist das verwendete Öl einen Blick 
wert, das war damals oft PCB-haltig.
von H. H. (hhinz)


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Bei 350kHz muss man schon auf die parasitäre Induktivität der 
Widerstände achten.
von Wolf17 (wolf17)


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Wenn man den Abstand zwischen dem Ende des Koaxkabels und den 
Widerstandsanschlüssen klein hält, sollte das bei 350kHz kein Problem 
sein. In dieser Leistungsklasse wird ein Generator notfalls auch etwas 
reflektierte Leistung vertragen.

ABER: die Induktivität der Widerstände muss klein sein! Also bei 
Chassiswiderständen eine bifilar Variante.
Oder besser Flachschichtwiderstände wie:
https://de.aliexpress.com/item/1005010215832349.html
von Paul (97paul)


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Torsten B. schrieb:
> Aufgrund des Gewichts nur für Selbstabholer in 87666 Pforzen (Bayern)
> für 850 Euro.

Ich wohne in Görlitz. Bin zu weit entfernt.
von Paul (97paul)


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Wolf17 schrieb:
> Oder besser Flachschichtwiderstände wie

Genau daran hätte ich gedacht. Da muss ich mir nur noch ein Kühlkörper 
besorgen.
von Paul (97paul)


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Hmmm schrieb:
> Je nach Duty Cycle bekommst Du das auch mit passiver Kühlung hin, siehe
> Heathkit Cantenna

Also die Idee ist nicht schlecht. Das behalte ich mal im Auge.
von Wolf17 (wolf17)


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Paul schrieb:
> Da muss ich mir nur noch ein Kühlkörper besorgen.
Da die Last sehr nahe nebeneinander anfällt, braucht man was mit dicker 
Grundplatte wie:
https://www.ebay.de/itm/178129043598
Ein starker 120x120x38mm Lüfter vorne darauf sollte reichen:
https://www.ebay.de/itm/134487700430

Der klassische Kühltunnel ist deshalb nicht so geeignet:
https://www.ebay.de/itm/157597397764
von Günter L. (Firma: Privat) (guenter_l)


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von Wolf17 schrieb:
>ABER: die Induktivität der Widerstände muss klein sein! Also bei
>Chassiswiderständen eine bifilar Variante.

Wenn man ganz viele Widerstände parallel schaltet ist
die Induktivität auch klein. Natürlich keine Drahtwiderstände
Ich habe schon einen Dummy aus 20 Stück 1 kOhm Widerstände gebaut.
Kühlen könnte man sie entweder mit einen Lüfter
oder in Öl tauchen.
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Paul schrieb:
> Torsten B. schrieb:
>> Aufgrund des Gewichts nur für Selbstabholer in 87666 Pforzen (Bayern)
>> für 850 Euro.
>
> Ich wohne in Görlitz. Bin zu weit entfernt.

Brauchst du das dauerhaft oder nur geliehen?

Unser DARC-OV besitzt eine 50-Ω-Dummyload, die 1 kW kann.
von Cartman E. (cartmaneric)


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Der 1000 W-Zweig eines Heizlüfters hat recht genau einen Widerstand
von 50 Ω, und bringt praktischerweise gleich einen Lüfter mit.
Ob die kapazitiven und induktiven Anteile bei nur 350 kHz wirklich
störend sind, könnte man mit einer Impedanzmessbrücke herausfinden.

Eigentlich sind 350 kHz ja fast noch DC. ☺
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Paul schrieb:
> Wolf17 schrieb:
>> Oder besser Flachschichtwiderstände wie
>
> Genau daran hätte ich gedacht. Da muss ich mir nur noch ein Kühlkörper
> besorgen.

Du musst sie auch auflöten, sonst ist der Wärmeübergang zu schlecht. 
Habe damals mein Lehrgeld bezahlt. ;-)

DG0LFF hatte mir mit Tipps geholfen, er verkauft sowas auch:

https://www.fukowa.de/
von Paul (97paul)


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Jörg W. schrieb:
> Du musst sie auch auflöten, sonst ist der Wärmeübergang zu schlecht.
> Habe damals mein Lehrgeld bezahlt. ;-)
> DG0LFF hatte mir mit Tipps geholfen, er verkauft sowas auch:
> https://www.fukowa.de/

Okay, hätte sie jetzt nur aufgeschraubt. Habe an DG0LFF mal eine Mail 
geschrieben. Danke für die Info.
von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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>> Würde das auch reichen wenn ich 2 100 Ohm 250Watt widerstände parallel
>> schalte auf ein großen Kühlkörper oder ist das problematisch?
>
> Ob das problematisch ist, hängt davon ab, ob Du die Wärme loswirst, Du
> wirst ggf. noch einen (oder mehrere) Lüfter brauchen.

Kommt auf die Größe (kalorische Trägheit) des Kühlkörpers und die Dauer 
der Belastung an.
Hatte da mal einen Kühlkörper von ca. halbe Laptop-Größe und der wurde 
nach 2h Dummy-load-Betrieb nur gut handwarm.

Die Leistungswiderstande selbst halten einiges an Temperatur ab, meist 
ist es der "Träger", der zuerst Schaden nimmt. So 'ne FR4-Platine  kann 
giftig stinken (da verteilt ein Lüfter nur den Rauch im Raum, aber 
verhindert ihn nicht).
: Bearbeitet durch User
von Marcel V. (mavin)


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Günter L. schrieb:
> Ich habe schon einen Dummy aus 20 Stück 1 kOhm Widerstände gebaut.
> Kühlen könnte man sie entweder mit einen Lüfter
> oder in Öl tauchen.

Man könnte das Ganze noch weitertreiben indem man 2 Stück 
kupferkaschierte Euro Platinen (100x160) mit 100 Stück 5k1 Widerständen 
dazwischen bestückt.
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Paul schrieb:
> Habe an DG0LFF mal eine Mail geschrieben

Wie geschrieben, wenn du das nur geliehen brauchst, komm mal in deiner 
Landeshauptstadt vorbeigeschaut. ;-)
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Bradward B. schrieb:
> Die Leistungswiderstande selbst halten einiges an Temperatur ab, meist
> ist es der "Träger", der zuerst Schaden nimmt. So 'ne FR4-Platine  kann
> giftig stinken

500 W führste nicht über FR4 ab.  Das geht nur mit direktem Auflöten auf 
einen Kupferblock.  Ölbad hat auch seine Tücken, kochendes Öl ist nicht 
ungefährlich, und man müsste das Öl natürlich selbst auch umlaufkühlen. 
Da es keine Gleichspannung ist, könnte man genausogut Wasser nehmen, die 
Probleme werden nicht geringer.

Diese Leistungswiderstände sind übrigens extrem empfindlich gegen 
Überspannung.
von Johannes F. (jofe)


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Jörg W. schrieb:
> Ölbad hat auch seine Tücken, kochendes Öl ist nicht
> ungefährlich, und man müsste das Öl natürlich selbst auch umlaufkühlen.

Die Frage bleibt halt: Wie lange muß die Dummy Load die 500 Watt 
verheizen können? Wenn es nur für kurze Messungen bis 10 Sekunden oder 
so reichen muß, dann könnte ein ölgefüllter Eimer bereits genügend 
thermische Trägheit bringen, um den Temperaturanstieg hinreichend zu 
begrenzen, lange bevor es zum Sieden kommt. (Destilliertes?) Wasser wäre 
in dieser Hinsicht noch besser, nimmt ja immerhin 4 kWs/(kg*K) auf.
von Paul (97paul)


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Jörg W. schrieb:
> Wie geschrieben, wenn du das nur geliehen brauchst, komm mal in deiner
> Landeshauptstadt vorbeigeschaut. ;-)

Danke Jörg für den Vorschlag!
Brauche die wahrscheinlich jetzt öfter und möchte daher eine eigene 
haben.
von Paul (97paul)


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Johannes F. schrieb:
> Die Frage bleibt halt: Wie lange muß die Dummy Load die 500 Watt
> verheizen können?

5 Minuten denke ich inetwa.
von Armin X. (werweiswas)


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Von den unten verlinkten 50 Ohm WIderständen vier Stück auf den von Wolf 
verlinkten Kühltunnel schrauben. Die einzelnen Kühlelemente sollten, 
wenn alle Isolatoren noch vorhanden sind, voneinander isoliert sein.
Bei der Baugröße sollte dieser für etwa 600W Dauerleistung ausgelegt 
sein.
https://de.aliexpress.com/item/1005009141515660.html
: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Armin X. schrieb:
> schrauben

löten

Die müssen auch nicht isoliert sein.

Als Lot kann man Sn42Bi58 benutzen.
: Bearbeitet durch Moderator
von Johannes F. (jofe)


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Jörg W. schrieb:
> löten

Auf so einem massiven Aluminiumprofil zu löten stelle ich mir nicht ganz 
so einfach vor. Da muß man enorm viel Wärme reinpumpen, damit das Ding 
auf die nötige Temperatur kommt. Setzt geeignetes Werkzeug voraus, wie 
Riesen-Dachrinnenlötkolben oder sowas, und wohl auch geeignetes 
Flußmittel.
: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Johannes F. schrieb:
> Auf so einem massiven Aluminiumprofil zu löten stelle ich mir nicht ganz
> so einfach vor. Da muß man enorm viel Wärme reinpumpen, damit das Ding
> auf die nötige Temperatur kommt. Setzt geeignetes Werkzeug voraus, wie
> Riesen-Dachrinnenlötkolben oder sowas, und wohl auch geeignetes
> Flußmittel.

Kupferplatte als Wärmeverteiler nehmen, und die erhitzt man auf der 
Herdplatte.
von Hans W. (Firma: Wilhelm.Consulting) (hans-)


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Cartman E. schrieb:
> Der 1000 W-Zweig eines Heizlüfters hat recht genau einen
> Widerstand
> von 50 Ω, und bringt praktischerweise gleich einen Lüfter mit.
> Ob die kapazitiven und induktiven Anteile bei nur 350 kHz wirklich
> störend sind, könnte man mit einer Impedanzmessbrücke herausfinden.
>
> Eigentlich sind 350 kHz ja fast noch DC. ☺

Falls gewünscht könnte ich Mal mit einem VNA reinmessem.

Ich könnte mir auch vorstellen, dass man da auch etwas greativ werden 
könnte.

Z.b den heizwiderstand wie ein coax Kabel anschließen.

Bis 1MHz gehen für gewöhnlich aber sogar Zementwiderstände.
So ein Heizwiderstand dürfte aber wahrscheinlich die günstigste Variante 
sein.

73
von Marc G. (marcm)


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Evtl hab ich's.überlesen, aber was spricht gegen die dicken 
dumpload/chopper Dinger

https://de.aliexpress.com/item/32998391561.html

Hab ich schon als Bremswiderstände verbaut... Und auch länger belastet.

Marc
von H. H. (hhinz)


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Marc G. schrieb:
> Evtl hab ich's.überlesen, aber was spricht gegen die dicken
> dumpload/chopper Dinger
>
> https://de.aliexpress.com/item/32998391561.html

Deren Induktivität.
von Gerd E. (robberknight)


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Armin X. schrieb:
> Von den unten verlinkten 50 Ohm WIderständen vier Stück auf den von Wolf
> verlinkten Kühltunnel schrauben. Die einzelnen Kühlelemente sollten,
> wenn alle Isolatoren noch vorhanden sind, voneinander isoliert sein.
> Bei der Baugröße sollte dieser für etwa 600W Dauerleistung ausgelegt
> sein.
> https://de.aliexpress.com/item/1005009141515660.html

Dann hast Du aber 12,5 Ohm Impedanz und nicht 50. Und wenn Du sie nicht 
parallel schaltest, bleibt von ihren RF-Eigenschaften wenig übrig und 
das Kühlen wird aufwendiger wegen nötiger Isolation.

Von dem Händler gibt es noch dickere Modelle, welche mit 100 Ohm etc. Da 
würde ich erst mal noch etwas stöbern und schauen dass man ein Modell so 
verwenden kann wie es ursprünglich gedacht war und nicht gegen das 
Design arbeiten muss.
von Armin X. (werweiswas)


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Gerd E. schrieb:
> Dann hast Du aber 12,5 Ohm Impedanz und nicht 50.

Ich hätte jetzt gesagt je zwei in Serie und das wiedrum parallel.
Damit hat man pro Widerstand nur die halbe angegebene Nennleistung zu 
verbrennen und bei den geplanten 350kHz bekommt man hinsichtlich der 
"RF"-Eigenschaften auch noch keine Probleme. Wie gesagt sind bei dem 
Kühlaggregat die Segmente untereinander isoliert so dass es bei der 
Serien-Parallelschaltung keine Probleme geben sollte.
von Gerd E. (robberknight)


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Armin X. schrieb:
> Gerd E. schrieb:
>> Dann hast Du aber 12,5 Ohm Impedanz und nicht 50.
>
> Ich hätte jetzt gesagt je zwei in Serie und das wiedrum parallel.

Schau Dir die Dinger an: die eine Seite des Widerstands ist der Pin der 
aus der Mitte absteht, die beiden Schraublöcher rechts und links sind 
miteinander verbunden und also sehr offensichtlich gedacht um nach Masse 
zu gehen.

Wenn Du die jetzt nicht nach Masse verbindest, sondern von da aus den 
nächsten Widerstand in Reihe schaltest, dann arbeitest Du gegen das 
ursprüngliche Design, verlierst die RF-Eigenschaften von dem Ding und 
machst Dir das leben schwerer als nötig.

Warum also nicht lieber welche aus dem Sortiment dieses Händlers nehmen 
die besser passen?
von Paul (97paul)


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Ich habe bei den Chinesen 50 Ohm 1000 Watt Flach Widerstände für ca. 10€ 
das Stück gefunden. Ob die was taugen?
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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H. H. schrieb:
> Kupferplatte als Wärmeverteiler nehmen, und die erhitzt man auf der
> Herdplatte.

Ich hab's mit der Heißluftpistole gemacht, aber ansonsten ähnlich, auf 
eine Kupferplatte gelötet. Wie schon geschrieben, Sn42Bi58 erleichtert 
die Sache. Man will sie ja sicherlich nicht im Betrieb wärmer als 138 °C 
haben dann. :-)

Und ja, 2 x 100 Ω parallel ist die übliche Masche.
von Paul (97paul)


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Jörg W. schrieb:
> Ich hab's mit der Heißluftpistole gemacht, aber ansonsten ähnlich, auf
> eine Kupferplatte gelötet.

Also auf Kupferplatte löten, anschließend die Kupferplatte auf dem 
Kühlkörper schrauben?

Bei höheren Frequenzen idealerweise den Widerstand oder Widerstände in 
ein Kupferkasten einschließen.
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Paul schrieb:
> Also auf Kupferplatte löten, anschließend die Kupferplatte auf dem
> Kühlkörper schrauben?

Ja.

> Bei höheren Frequenzen idealerweise den Widerstand oder Widerstände in
> ein Kupferkasten einschließen.

Naja, wichtiger war es hier, das semi-rigid-Kabel möglichst nahe an die 
Verbindung der beiden Widerstände ranzubringen. Geht problemlos bis 150 
MHz, mehr brauchte ich nicht – aber du hast ja eh nur zittrigen 
Gleichstrom. :-)
von Paul (97paul)


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Ich hab jetzt 4 mal 50 Ohm 250 Watt bestellt. Mal schauen wie und ob das 
klappt. Also entweder auf Alu kühlkörper oder in Öl, weiß ich noch 
nicht.
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Paul schrieb:
> Mal schauen wie und ob das klappt.

Da musst du dann halt isolieren, also je zwei Stück auf einen heat 
spreader parallel, und diese beiden am Ende in Reihe. Dafür musst du sie 
isoliert auf einen größeren Kühlkörper montieren.

Für 350 kHz stört der asymmetrische Masse-Aufbau sicher nicht so sehr.

Ansonsten wären 2 x 100 Ω HF-technisch einfacher.
von Paul (97paul)


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Jörg W. schrieb:
> Da musst du dann halt isolieren

Ich habe zum Glück welche gefunden wo 2 Anschlussfahnen dran sind, die 
nicht mit dem Gehäuse verbunden sind. ;)
von Manfred K. (4for)


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Paul schrieb:
> wo 2 Anschlussfahnen dran sind, die
> nicht mit dem Gehäuse verbunden sind

die Hoffnung stirbt zuletzt..
von Hans W. (Firma: Wilhelm.Consulting) (hans-)


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Mir wär da noch was eingefallen.... Es gibt halbwegs günstig 30dB 
Abschwächer: https://www.ebay.co.uk/itm/286246272461

Gerne werden die aber nur auf eBay.com oder eBay.co.uk eingestellt.


So ein 30dB Abschwächer ohne Abschluss betrieben ist ein immer noch 
brauchbarer Abschlusswiderstand. 0.5W Abschlüsse wären ohnehin günstig 
erwerbbar falls das zu ungenau wäre.

73
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Hans W. schrieb:
> Es gibt halbwegs günstig 30dB Abschwächer

Für 500 W?
von Hans W. (Firma: Wilhelm.Consulting) (hans-)


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Ja.

Beim verlinkten hab ich mich leider vorhin verlesen.

Aber ich habe definitiv 500W von Bird um die 200€ vor ein paar Jahren 
gefunden und gekauft. <1GHz wollte anscheinend niemand mehr.

Aktuell ist das Angebot aber tatsächlich ziemlich dünn.
"Ersatz Antennen" in öl-radiator größe findet man gelegentlich, wenn ein 
alter Sender verschrottet wird.

73
von Hans W. (Firma: Wilhelm.Consulting) (hans-)


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Bird 500-WA-MFN-30 (bis 2.5GHz) gibt's aus Korea auf eBay.com um 150$ 
incl. Versand.

Oder https://www.ebay.de/itm/254740111112 aus UK. Das wäre aber ein 
Abschluss bis 3GHz.

73
: Bearbeitet durch User
von Johannes F. (jofe)


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Hier ein einzelner 50-Ohm-Widerstand für angeblich(!) 500 (chinesische?) 
Watt (20 + 6 EUR unangemeldet): 
https://de.aliexpress.com/item/1005006895585028.html

Oder besser 2 Stück parallel von diesen 100 Ohm 250 Watt:
https://de.aliexpress.com/item/1005005212992415.html

Oder 2 Stück 100 Ohm 500 Watt für etwas Reserve:
https://de.aliexpress.com/item/1005010199634682.html
von 🍅🍅 🍅. (tomate)


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50Ohm lang Heizdraht bifilar in Kübel Wasser?
von Johannes F. (jofe)


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Mir kam inzwischen die Idee, so einen Flachwiderstand auf die kupfernen 
Heat Pipes eines größeren CPU-Kühlers zu löten, z.B. so einen:
https://www.ebay.de/itm/277733458643

(ggf. müßte man diese schwarze Beschichtung auf dem Kupfer erst 
wegschleifen.)

Was haltet ihr davon?
von Gerd E. (robberknight)


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Johannes F. schrieb:
> Mir kam inzwischen die Idee, so einen Flachwiderstand auf die kupfernen
> Heat Pipes eines größeren CPU-Kühlers zu löten, z.B. so einen:
> https://www.ebay.de/itm/277733458643

Naja, der Lüfter ist für eine TDP der CPU von max. 220W gedacht.

Bis zu den geforderten 500W der Dummy-Load ist da also einiges an 
Abstand zwischen. Auch wenn so ein Widerstand eine höhere Temperatur als 
eine CPU vertragen wird, erscheint mir das sehr arg auf Kante genäht.
: Bearbeitet durch User
von Kilo S. (kilo_s)


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von Johannes F. (jofe)


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Gerd E. schrieb:
> Naja, der Lüfter ist für eine TDP der CPU von max. 220W gedacht.

Ja, hatte vergessen zu schreiben, daß es mir selbst nur um 100 Watt geht 
(habe auch die 100-W-Variante der Widerstände).

Vom Prinzip her sollte das doch aber eine praktikable Lösung sein? Ich 
denke auch nicht, daß man dicke Kupferplatten so günstig bekommt.
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Johannes F. schrieb:
> Mir kam inzwischen die Idee, so einen Flachwiderstand auf die kupfernen
> Heat Pipes eines größeren CPU-Kühlers zu löten

Warum heißen die Dinger wohl heat pipe? ;-)

Du wirst einiges an Wärmeleistung investieren müssen, bis du da eine 
Lötstelle heiß genug bekommst.
von Johannes F. (jofe)


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Kilo S. schrieb:
> Billiger wird es nicht:https://dk0tu.de/posts/Salzwasser-Dummy-Load/

Das ist ja mal ein netter Tipp, danke. Wohl bis 30 MHz nutzbar, für den 
TO würde es jedenfalls dicke reichen.
von Johannes F. (jofe)


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Jörg W. schrieb:
> Du wirst einiges an Wärmeleistung investieren müssen, bis du da eine
> Lötstelle heiß genug bekommst.

Das wäre mit deiner Kupferplatte doch aber auch nicht anders?
von Kilo S. (kilo_s)


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Johannes F. schrieb:
> Wohl bis 30 MHz nutzbar,

Aus eigener Erfahrung kann ich da guten Gewissens ja sagen, hab ich 
selbst schon gebaut und verwendet.
von Gerd E. (robberknight)


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Johannes F. schrieb:
> Gerd E. schrieb:
>> Naja, der Lüfter ist für eine TDP der CPU von max. 220W gedacht.
>
> Ja, hatte vergessen zu schreiben, daß es mir selbst nur um 100 Watt geht
> (habe auch die 100-W-Variante der Widerstände).
>
> Vom Prinzip her sollte das doch aber eine praktikable Lösung sein?

Ja, für 100W dürfte so ein Lüfter passen. Löte den Widerstand an die 
Mitte von dem Block unten, exakt dort wo normalerweise die CPU sitzen 
würde. Wenn der Hersteller es gut gemacht hat, dann hast Du dort blankes 
Kupfer.

Es kann aber auch Alu oder in diesem Fall schwarz eloxiertes Alu sein. 
Dann brauchst Du passendes Alu-Lot bzw. Flussmittel. Und ich würde 
irgendeine Art von Lötlampe, Schweissbrenner etc. empfehlen, z.B. 
Propan-Sauerstoff. Sonst wird es schwer den Kühlkörper ausreichend heiß 
zu bekommen.
von Johannes F. (jofe)


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Johannes F. schrieb:
> Jörg W. schrieb:
>> Du wirst einiges an Wärmeleistung investieren müssen, bis du da eine
>> Lötstelle heiß genug bekommst.
>
> Das wäre mit deiner Kupferplatte doch aber auch nicht anders?

Na gut, die Kupferplatte könnte man halt auf ein Kochfeld legen ...

Aber die Lüfter lassen sich ja vom CPU-Kühler abnehmen, und der Rest 
sollte es vertragen, per Heißluftfön auf die 200 Grad fürs Sn-Bi-Lot 
erhitzt zu werden.
von H. H. (hhinz)


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Gerd E. schrieb:
> Und ich würde
> irgendeine Art von Lötlampe, Schweissbrenner etc. empfehlen, z.B.
> Propan-Sauerstoff.

Damit die Heatpipe besser platzt...
von Johannes F. (jofe)


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Gerd E. schrieb:
> Es kann aber auch Alu oder in diesem Fall schwarz eloxiertes Alu sein.

Bei diesem hier sieht's eher nach blanken Kupferrohren auf der 
Unterseite aus:
https://www.ebay.de/itm/335820015032

Leider haben beide kein Foto von der CPU-zugewandten Unterseite im 
Angebot.
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Johannes F. schrieb:
> Das wäre mit deiner Kupferplatte doch aber auch nicht anders?

Doch, eine heat pipe heißt nicht nur so, sondern sie ist so aufgebaut, 
dass sie die Wärme möglichst gut von A nach B bekommt.

Die Kupferplatte verteilt sie nur von der Mitte nach außen.

Herdplatte geht vermutlich, ich glaube, ich habe damals die 
Heißluftpistole benutzt, vielleicht auch noch direkt an der Lötstelle 
den Lötkolben. Ist schon paar Jahre her, dass ich das Teil gebaut habe.
von Paul (97paul)


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Habe jetzt folgenden Kühlkörper geplant mit starken Gebläse.

Ich hoffe das reicht, löte aber wie Jörg schon schrieb die Widerstände 
vorher auf eine Kupferplatte und schraub die dann auf den Kühlblock.

30cm x 14cm x 12,5cm
von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> Aus eigener Erfahrung kann ich da guten Gewissens ja sagen, hab ich
> selbst schon gebaut und verwendet.

Interessant, hab mal in der Jugend zwei Elektroden in 'nen Wasserglas 
getaucht, Kochsalz reingekippt, Strom dran und das Ganze blubberte, es 
entstand NaOH und Clorgas und die Elektroden zersetzten sich.

Daher keine Empfehlung von mir.

* 
https://de.wikipedia.org/wiki/Chloralkali-Elektrolyse#Technische_Verfahren

Aber vielleicht gibt es da ja einen Zusammenhang zwischen Wellenlänge 
und Elektrodenabstand, der ab einer zu ermittelnden Grenzfrequenz dem 
Stromfluß durch die Flüssigkeit entgegensteht.
Wobei eine Dummy-Load ohne Stromfluß wohl keine Load ist.

Apropos Erfahrung, bei der Metallblockmethode ggf. an Handschuh oder 
ähnliches denken oder Zeit zum Abkühlen einplanen (falls man das Ganze 
stundenlang laufen lassen sollte).
: Bearbeitet durch User
von Rainer W. (rawi)


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Marcel V. schrieb:
> Man könnte das Ganze noch weitertreiben indem man 2 Stück
> kupferkaschierte Euro Platinen (100x160) mit 100 Stück 5k1 Widerständen
> dazwischen bestückt.

Wie kommst du auf die 100 Stück?

Die Dummy Load soll eine Impedanz von 50 Ohm bekommen, also wären 102 
von solchen Widerständen nötig ;-)
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Bradward B. schrieb:
> Strom dran und das Ganze blubberte, es entstand NaOH und Clorgas und die
> Elektroden zersetzten sich

Gleichstrom vs. Wechselstrom
von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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>> Strom dran und das Ganze blubberte, es entstand NaOH und Clorgas und die
>> Elektroden zersetzten sich
>
> Gleichstrom vs. Wechselstrom

War Wechselstrom.
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Bradward B. schrieb:
>>> Strom dran und das Ganze blubberte, es entstand NaOH und Clorgas und die
>>> Elektroden zersetzten sich
>>
>> Gleichstrom vs. Wechselstrom
>
> War Wechselstrom.

Hattest du nicht geschrieben, und dein verlinkter Wikipedia-Artikel 
benutzt natürlich Gleichstrom.
von Kilo S. (kilo_s)


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Bradward B. schrieb:
> Daher keine Empfehlung von mir.
>
> https://de.wikipedia.org/wiki/Chloralkali-Elektrolyse#Technische_Verfahren

In allen Bildern ist die Stromquelle als Gleichstromquelle mit + und - 
gekennzeichnet. ;-)

Da passiert nix. Ich würde nur empfehlen sich zu notieren wie viel Salz 
man benutzt hat und das ganze bei Nichtbenutzung trocken zu legen. 
Erspart versehentliche Sauereien.
: Bearbeitet durch User
von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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>> War Wechselstrom.
>
> Hattest du nicht geschrieben, und dein verlinkter Wikipedia-Artikel
> benutzt natürlich Gleichstrom.

Im vorletzten Abschnitt hab ich eigentlich schon das Thema 
"Grenzfrequenz" angeschnitten.

Bezüglich der Salzwasser-Load im Amateurfunkbereich hab ich mal kurz 
quer recherchiert und da Hinweise auf nicht vorhandene 
Kurzzeitstabilität gefunden. Da wird beschrieben, das sich das mittels 
der Salzkonzentration eingestellte Stehwellenverhältnis von 1:1 
innerhalb weniger Minuten wieder verschiebt (vielleicht bedingt durch 
das stark Temperaturabhängige Lösungsvermögen).
: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Die elektrolytische Leitfähigkeit ist deutlich temperaturabhängig.
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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H. H. schrieb:
> Die elektrolytische Leitfähigkeit ist deutlich temperaturabhängig.

Messung an den so genannten "Ufos"¹ seinerzeit: 6 A bei kaltem Wasser, 
10 A vorm Erreichen des Siedepunktes.  Ohne Salzzusatz. ;-)

¹ https://de.wikipedia.org/wiki/Atomino_(Kocher)
von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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>> Die elektrolytische Leitfähigkeit ist deutlich temperaturabhängig.
>
> Messung an den so genannten "Ufos"¹ seinerzeit: 6 A bei kaltem Wasser,
> 10 A vorm Erreichen des Siedepunktes.  Ohne Salzzusatz. ;-)


Wobei die damaligen Hausinstallationen "seinerzeit" in der "UFO-Zone" 
oft mit lediglich 10 A abgesichert waren.
Halt wie Tschernobyl, da hat man auch nicht den tatsächlichen 
Maximalwert sondern nur den Wert der letzten Anzeige. Und ja, auch in 
Tschernobyl hatte das Blubbern der Dampfblasen eine eindrucksvolle 
Wirkung ;-)

Die grobe Halbierung des Widerstandwertes ist schon beachtlich.
von Kilo S. (kilo_s)


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Ja, für größere Leistung kann man einfach ein größeres Gefäß mit mehr 
Wasser benutzen. Dann hat man mehr Reserven was die Temperaturstabilität 
angeht.

Um die Leistung simpel zu verbraten reicht die Konstruktion, für exakte 
Messungen dürfte das wiederum eher nichts sein.

Kommt also auch immer bisschen drauf an was gefordert ist.
von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> Um die Leistung simpel zu verbraten reicht die Konstruktion, für exakte
> Messungen dürfte das wiederum eher nichts sein.

Ist halt ne Improvisation, gut wenn man es für den "Notfall" kennt, 
schlecht wenn man nix anderes als Improvisieren kann.

Der TO schrieb ja lediglich von Dummyload und nicht für HAM-Radio 
Endstufen-Tuning. Für letzteres sollte man schon was rundum stabiles 
nehmen, der Endstufentransistors wirds einem danken. Oder das Herz, das 
schon mal aussetzt wenn das SWR-meter mal kurz zuckt. ;-)
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Bradward B. schrieb:
> nicht für HAM-Radio Endstufen-Tuning

Wäre bei 350 kHz auch irgendwie nicht zu erwarten.
von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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>> nicht für HAM-Radio Endstufen-Tuning
>
> Wäre bei 350 kHz auch irgendwie nicht zu erwarten.
Bei der Diskussion um die Salzwasserload ist man schon bei 30 MHz 
angekommen 
Beitrag "Re: [S] 50 Ohm Dummyload mind. 500 Watt"

BTW: Wo braucht man eine Load an 350 kHz ? Prozeßwärme ?

Auf Langwelle ist man ja eigentlich nicht unterwegs, obwohl das halbe kW 
schon einen ein Stück rumbringen könnten. Klasse A darf das (die 
Leistung, nicht die 350 kHz).
: Bearbeitet durch User
von Paul (97paul)


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Bradward B. schrieb:
> BTW: Wo braucht man eine Load an 350 kHz ? Prozeßwärme ?

Plasmagenerator
von Kilo S. (kilo_s)


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Bradward B. schrieb:
> Bei der Diskussion um die Salzwasserload ist man schon bei 30 MHz
> angekommen

Ich hab das ganze genutzt um ungefähr die Leistung eines alten 10m 
Brenner zu schätzen, daher war es jetzt nicht ganz so kritisch wie genau 
die Load ist weil primär interessant war ob der überhaupt funktioniert.

Aber ja, bis 30MHz traue ich der Sache schon zu.
: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Bradward B. schrieb:
> Bei der Diskussion um die Salzwasserload ist man schon bei 30 MHz
> angekommen

Nicht vom TE.
von Marcel V. (mavin)


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Rainer W. schrieb:
> Wie kommst du auf die 100 Stück?
> Die Dummy Load soll eine Impedanz von 50 Ohm bekommen, also wären 102
> von solchen Widerständen nötig ;-)

Du hast recht, ich würde zwischen den beiden Eurokarten 100 mm x 160 mm 
einfach 8 Stück 5k1 Widerstände auf der Schmalseite und 13 Stück auf der 
Längsseite drauflöten, dann käme man auf insgesamt 8 x 13 = 104 Stück. 
Auf einer der Schmalseiten könnte man die mittleren beiden Widerstände 
weglassen. Das entspricht dann sogar exakt 102 Stück 5k1 Widerstände von 
insgesamt genau 50 Ohm!

Diese Lücke kann man dann nutzen, um eine 50 Ohm SO-239 PL Buchse 
einzufügen. So ähnlich wie auf dem Bild.
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Rainer W. schrieb:
> Die Dummy Load soll eine Impedanz von 50 Ohm bekommen, also wären 102
> von solchen Widerständen nötig ;-)

Du weißt aber, dass die übliche Toleranzgrenze ein Stehwellenverhältnis 
von 1:2 bzw. eine Rückflussdämpfung von 10 dB ist, oder?  Das heißt mit 
anderen Worten, dass man alles zwischen 25 und 100 Ω als akzeptable 
Anpassung annimmt.

Gut, ein Abschlusswiderstand sollte sich schon irgendwo im Bereich der 
Sollimpedanz bewegen, aber am Ende spielen eher die Reaktanzanteile eine 
Rolle als das allerletzte Ohm.
von Johannes F. (jofe)


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Marcel V. schrieb:
> Du hast recht, ich würde zwischen den beiden Eurokarten 100 mm x 160 mm
> einfach 8 Stück 5k1 Widerstände auf der Schmalseite und 13 Stück auf der
> Längsseite drauflöten, dann käme man auf insgesamt 8 x 13 = 104 Stück.

Reicht aber bei weitem nicht aus für die 500 Watt des TO. Selbst in Öl 
getaucht dürfte das schwierig werden, daß es über 5 min nicht zu heiß 
wird.
von Hans W. (Firma: Wilhelm.Consulting) (hans-)


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Paul schrieb:
> Habe jetzt folgenden Kühlkörper geplant mit starken Gebläse.
>
> Ich hoffe das reicht, löte aber wie Jörg schon schrieb die Widerstände
> vorher auf eine Kupferplatte und schraub die dann auf den Kühlblock.
>
> 30cm x 14cm x 12,5cm

Ich würde das nicht zu sehr verkomplizieren.

Ich glaube, so 200..300W müsste mit so einer Kombi verhältnismäßig 
einfach machbar sein.

Wenn du eh einen Verstärker hast, kannst du ja Mal eine 50R Last bauen 
und experimentell die thermische Grenze ausloten.
Schau dir dabei aber unbedingt die Temperatur vom KK und vom widerstand 
an.

Nachdem du ja 2 hast, kannst du dir ggf dann noch einen 3..6dB Dämpfer 
mit dem 2. Kühlkörper bauen.

Also z.B ein Pi mit 50R im Serien Pfad und 2x 120R wären 7,75dB
Online Rechner gibt's ja genug, damit man mit den verfügbaren 
Widerstandswerten.

Wenn du 10R bekommst, wären das zusammen mit 2x 500R 1.75dB.
Also wären 2 davon ca 3dB für einen der Kühlkörper und die 125W pro 
widerstand sind wesentlich einfacher abzuführen.

Für den 2. Kühlkörper hätte ich dann nochmal 3dB mit 125W berechnet und 
dann noch den eigentlichen 125W Abschluss.

Grundsätzlich kann man schon mit heatspreadern arbeiten und quasi 
konzentrier die gesamte Verlustleistung abführen.
Wenn du das aber nicht aus guten Gründen machen musst, würde ich das 
nicht tun.

Der thermische Übergang ist bei ein paar 100W nicht trivial.
Die Oberflächenrauheit kannst du noch mit wärmeleitpaste in den Griff 
bekommen. Bei der planheit ist das dann aber nicht mehr möglich. So 
Module sind üblicherweise leicht kovex und mit den Schrauben wird das 
dann quasi wie eine Feder drauf verspannt.

Ich glaube hier im Forum gab's Mal einen thread zu verstärker Modulen 
die offensichtlich Ausschuss waren und daher auf AliExpress extrem 
billig waren.
Da wurde berichtet, dass man das mit einer Feile beheben könnte, das 
aber nicht ganz trivial sei...


73
von Paul (97paul)


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Hans W. schrieb:
> Nachdem du ja 2 hast, kannst du dir ggf dann noch einen 3..6dB Dämpfer
> mit dem 2. Kühlkörper bauen.

4 Stück 50 Ohm a 250 Watt habe ich jetzt da, außerdem ein von den 
genannten Kühlkörper. Werde mich da langsam rantasten und mit kleiner 
Leistung anfangen.

Laut Mitteilung des letzten Wartungstechnikers ist die Steuerung voll 
funktionsfähig, gibt aber keine Leistung aus.

Die Endstufentransistoren und sonstige Leistungshalbleiter sind voll 
intakt, nach erster Durchsicht. Um weitere Messungen vornehmen zu können 
wird die Dummyload benötigt.
von Silvio K. (exh)


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Wenn dein Signal wenig Oberwellen hat, wäre eine Heizspirale aus einem 
Wasserkocher eine Idee. Den induktiven Anteil musst du natürlich 
kompensieren, aber billiger geht es nicht.
von Ralf X. (ralf0815)


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Silvio K. schrieb:
> Wenn dein Signal wenig Oberwellen hat, wäre eine Heizspirale aus einem
> Wasserkocher eine Idee. Den induktiven Anteil musst du natürlich
> kompensieren, aber billiger geht es nicht.

Wenn der Wasserkocher gerade mal 1000 Watt an 230 V haben sollte, würde 
wenigsten der Widerstand halbwegs hinkommen.
Aber ohne Kühlung (z.B. Wasser) überlebt der das nicht lange.
von Johannes F. (jofe)


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Ralf X. schrieb:
> Aber ohne Kühlung (z.B. Wasser) überlebt der das nicht lange.

Das wäre ja bei einem Wasserkocher wohl das geringste Problem.

Eher die Induktivität. Aber es ist ja auch nicht so, daß nicht bereits 
aureichend viele wirklich praktikable Ansätze vorgeschlagen wurden, und 
der TO hat wohl auch bereits das Material dafür.

Ich sehe also absolut keinen Grund, warum man jetzt noch eine 
Wasserkocher-Heizung ins Spiel bringen sollte.
von Marcel V. (mavin)


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Johannes F. schrieb:
> Eher die Induktivität. Aber es ist ja auch nicht so, daß nicht bereits
> aureichend viele wirklich praktikable Ansätze vorgeschlagen wurden, und
> der TO hat wohl auch bereits das Material dafür.

Mein Kumpel Ralf hat sich vor geraumer Zeit mit einem 50 Ohm / 800 Watt 
Planarwiderstand einen Dummyload selbst gebaut! Der Kühlkörper, mit 
angeflanschtem Ventilator, hat die Abmessungen 300 mm x 250 mm x 40 mm. 
Angeblich ist der Widerstand bis 500 MHz HF-tauglich:

https://www.fruugo.de/800-w-50-ohm-rm800-50-dc-05-ghz-dc-bis-500-mhz-widerstand/p-474210456-990433248?language=de&ac=google&utm_source=google&utm_medium=paid&asc=pmax&gad_source=1&gad_campaignid=22609550127&gclid=Cj0KCQjww8rQBhDjARIsAE43KPPKE90rCPXAwZiXScWdNLCx3-PfkDT-oKhCgDzn-kfpQyM4oJAee1AaAtIAEALw_wcB&__cf_chl_tk=OgJnzhDLFQv2z0eYSZzjSasyDpwsZ2PosIAIZl9SzFk-1779625658-1.0.1.1-3sRezH.Zq9FqVErjkn52YJkbk0Y_.uNOXWSrj6BQMNg
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Marcel V. schrieb:
> Mein Kumpel Ralf hat sich vor geraumer Zeit mit einem 50 Ohm / 800 Watt
> Planarwiderstand einen Dummyload selbst gebaut!

Und, bis zu welcher Leistung hat er ihn je getestet?
von Marcel V. (mavin)


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Jörg W. schrieb:
> Und, bis zu welcher Leistung hat er ihn je getestet?

Noch gar nicht. Der Dummy soll in Zukunft für eine 100 MHz UKW FM 
Endstufe mit 3000 Watt für maximal 10 Sekunden eingesetzt werden können.

Die Endstufe enthält mehrere von den LDMOS BLF188XR Planar Transistoren! 
Die Endstufe muss aber noch bestellt werden:

https://www.pcs-electronics.com/shop/fm-amplifiers/pallet-fm-amplifiers/2500w-high-power-fm-planar-pallet-amplifier/
von Manfred P. (pruckelfred)


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Ralf X. schrieb:
> Wenn der Wasserkocher gerade mal 1000 Watt an 230 V haben sollte, würde
> wenigsten der Widerstand halbwegs hinkommen.

Gibt / gab es zu kaufen, aber meiner bleibt hier.

> Aber ohne Kühlung (z.B. Wasser) überlebt der das nicht lange.

Ich hoffe, dass der einen selbstrückstellenden Übertemperaturschutz wie 
sein großer 1800W-Bruder hat.
Beitrag #8053601 wurde vom Autor gelöscht.
von Paul (97paul)


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Marcel V. schrieb:
> Noch gar nicht. Der Dummy soll in Zukunft für eine 100 MHz UKW FM
> Endstufe mit 3000 Watt für maximal 10 Sekunden eingesetzt werden können.

Das wird nichts werden. Der Widerstand wird in Millisekunden 
durchbrennen. Selbst wenn du 4 Stück nimmst in Serien Parallelschaltung 
wird es kritisch.
von Marcel V. (mavin)


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Paul schrieb:
> Das wird nichts werden.

Wieso nicht? Auf dem Kühlkörper ist ja sogar noch genug Platz, wenn da 
vier Stück 800 Watt 50 Ohm Widerstände drauf wären (parallel/Reihe), das 
sind insgesamt 3200 Watt! Der Dummy hält dann problemlos die 3000 Watt 
Dauerstrich aus!
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Marcel V. schrieb:
> Der Dummy hält dann problemlos die 3000 Watt Dauerstrich aus!

Wir sehen uns nach seinem Versuch hier wieder …
von Wolf17 (wolf17)


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Marcel V. schrieb:
> vier Stück 800 Watt 50 Ohm Widerstände drauf wären (parallel/Reihe), das
> sind insgesamt 3200 Watt! Der Dummy hält dann problemlos die 3000 Watt
> Dauerstrich aus!

Das ist Wunschdenken. Ein Datenblatt zum 800W Widerstand wäre nützlich.
Die stärksten anschraubbaren HF Widerstände bei Mauser haben Ihre 
Nennleistung nur bis 100°C, bei 125°C ist das Deraiting schon 50%.

Der 300x250x40mm Kühlkörper hat rund 0,29K/W
http://www.farnell.com/datasheets/101297.pdf
bei >10m/s Zwangsbelüftung vielleicht Faktor 5 weniger, macht 0,058K/W.
https://alutronic.de/de/service/technische-grundlagen/

Dazu darf man aber die Widerstände nicht nahe zueinander Platzieren, da 
die Grundplatte mit 10mm die Hitze nur eingeschränkt seitlich verteilt.

Bei 20°C Umgebungstemperatur sind somit theoretisch 80K / 0,058K/W ~ 
1,4kW Abführbar.
von Johannes F. (jofe)


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Wolf17 schrieb:
> Bei 20°C Umgebungstemperatur sind somit theoretisch 80K / 0,058K/W ~
> 1,4kW Abführbar.

Die Übergangswiderstände zwischen Widerstand und Kühlkörper 
(Widerstand--Kupferplatte, Kupferplatte--KK) addieren sich aber noch zu 
den 58 mK/W, daher dürfte die tatsächlich abführbare Leistung noch 
wesentlich geringer ausfallen.
: Bearbeitet durch User
von Wolf17 (wolf17)


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Johannes F. schrieb:
> Die Übergangswiderstände zwischen Widerstand und Kühlkörper
> (Widerstand--Kupferplatte, Kupferplatte--KK) addieren sich aber noch zu
> den 58 mK/W
Bei z.B. Chassiswiderständen gilt die Nennleistung für 25°C 
Kühlkörpertemperatur. Daher vermute ich, dass der 
Wärmeübergangswiderstand Widerstand-Kühlkörper schon in den Daten 
berücksichtigt wurde.

Das Datenblatt der 800W HF Widerstände wäre nützlich.
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