Eigentlich wollte ich dieses Werkzeug ins Auto legen, um immer einen passenden Schraubenschlüssel dabei zu haben (auch für Zoll-Größen). Leider war er so schwächlich, dass er schon an einer 13er Mutter seinen Geist aufgab. Das schreibe ich nur zur Info für Optimisten, die auch so einen Patent-Taiwan-Schlüssel noch unbenutzt im Kasten haben.
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Lu schrieb: > Eigentlich wollte ich dieses Werkzeug ins Auto legen, um immer einen > passenden Schraubenschlüssel dabei zu haben (auch für Zoll-Größen). > Leider war er so schwächlich, dass er schon an einer 13er Mutter seinen > Geist aufgab. Das schreibe ich nur zur Info für Optimisten, die auch so > einen Patent-Taiwan-Schlüssel noch unbenutzt im Kasten haben. Mal ehrlich: Dem Teil sieht man es doch auf den ersten Blick an, dass es in die Tonne gehört.
Ralf X. schrieb: > Mal ehrlich: > Dem Teil sieht man es doch auf den ersten Blick an, dass es in die > Tonne gehört. Aber wirklich!
Lu schrieb: > Das schreibe ich nur zur Info für Optimisten, die auch so > einen Patent-Taiwan-Schlüssel noch unbenutzt im Kasten haben. Du lieferst ein Matschfoto, auf dem man den Namen nicht erkennen kann und benennst auch im Text keine Details - was soll das? Diese Werkzeuge werden von etlichen Händlern angeboten, also woher?
Wenn es wirklich mal eng wird, kannst du deinen klobigen Universalschlüssel sowieso vergessen. Für weniger als nen Zehner bekommt man einen Maulschlüsselsatz von 8 - 22, oder für nen Zehner einen Ratschenkasten. Nicht zwingend haltbarer, aber dafür praktischer.
Manfred P. schrieb: > Lu schrieb: >> Das schreibe ich nur zur Info für Optimisten, die auch so >> einen Patent-Taiwan-Schlüssel noch unbenutzt im Kasten haben. > > Du lieferst ein Matschfoto, auf dem man den Namen nicht erkennen kann > und benennst auch im Text keine Details - was soll das? Diese Werkzeuge > werden von etlichen Händlern angeboten, also woher? es reicht, wenn da erkennbar "Taiwan" drauf steht. ansonsten bin ich in Sachen Foto bei Dir.
Gerald B. schrieb: > Für weniger als nen Zehner bekommt man einen Maulschlüsselsatz von 8 - > 22, oder für nen Zehner einen Ratschenkasten. Nicht zwingend haltbarer Eben, nicht zwingend haltbar. Was nützt einem ein billiger Werkzeugsatz, wenn er im entscheidenden Moment versagt, oder schlimmer noch einen Schraubenkopf versaut. Und das ist garantiert dann eine Schraube, an die man eh schlecht rankommt. Es muss nicht immer Stahlwille oder Hazet sein, aber nix für 10 Euro bei Ebay.
.● Des|ntegrator ●. schrieb: > es reicht, wenn da erkennbar "Taiwan" drauf steht. nö, reicht nicht, es gibt sehr gute Sachen aus Taiwan und ansonsten: ohne ICs aus Taiwan hättest du den Post gar nicht schreiben können.
Mir persönlich reicht die Qualität der in der Republik China hergestellten Steckschlüssel und der Zyklop Mini Bit-Ratsche von Wera.
.● Des|ntegrator ●. schrieb: > dann zeig mir mal guten Stahl aus .tw Man muss den Stahl gar nicht selbst kochen, um gutes Werkzeug herstellen zu können.
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Udo S. schrieb: > Was nützt einem ein billiger Werkzeugsatz, wenn er im entscheidenden > Moment versagt, oder schlimmer noch einen Schraubenkopf versaut. Ist nicht von Ebay. Da ich aber verschiedene "Baustellen" habe und ab und an auch mal vergesse, wo denn nun ich zuletzt dieses oder jenes Werkzeug gebraucht habe, und schon mehr als 1x einen halben Tag ergebnislos damit zugebracht habe, alle potentíellen Orte abzugrasen, bin ich dazu übergegangen. Standardzeug überall was zu haben und nur noch die Koffer mit Elekrowerkzeugen mit rumzutragen. Im übrigen habe ich die Erfahrung gemacht, das die einfachen Werkzeugsätze noch haltbarer sind, als die schwarzen Maulschlüssel Made in GDR. ;-)
Gerald B. schrieb: > Da ich aber verschiedene "Baustellen" habe und ab > und an auch mal vergesse, wo denn nun ich zuletzt dieses oder jenes > Werkzeug gebraucht habe Kenn ich :-) Hat halt jeder sein System. Aber das Mechaniker-Werkzeug hab ich nur einmal. Aber eben ein großer Satz mit 1/4", 1/3" und 1/2" Ratsche und Nüssen. Und einen 3/4" Ratschenkasten, den allerdings in "Billig" für damals nur 160€. An Gabel, Ringgabel und Ringschlüssel habe ich ein wildes Sammelsurium, das meiste von meinem Vater geerbt, manches noch vom Großvater (Vorkriegszeug), mit Teilen von Dowidat und Hazet ergänzt wo nötig.
Udo S. schrieb: > Aber eben ein großer Satz mit 1/4", 1/3" und 1/2" Ratsche und > Nüssen. 3/8", nicht 1/3". > Und einen 3/4" Ratschenkasten, den allerdings in "Billig" für > damals nur 160€. Hatte ich auch mal, hat mich nie im Stich gelassen.
Hallo Lu, Lu schrieb: > Eigentlich wollte ich dieses Werkzeug ins Auto legen, um immer einen > passenden Schraubenschlüssel dabei zu haben (auch für Zoll-Größen). Ist Dein Auto englisch/metrisch mischbestückt?! Das kann ich mir nicht vorstellen. Der Wunsch ist verständlich, aber Du kommst an ordentlichem Werkzeug wie Gabel-Ring-Schlüsseln und Nuss-Einsätzen nicht vorbei. Als "Mindestbestückung" sehe ich bei alten Autos (8), 10,13,17,19, (22). Manchmal braucht man einen Schlüssel auch gleich doppelt. > Leider war er so schwächlich, dass er schon an einer 13er Mutter seinen > Geist aufgab. Das schreibe ich nur zur Info für Optimisten, die auch so > einen Patent-Taiwan-Schlüssel noch unbenutzt im Kasten haben. Wenn Du ein englisches oder amerikanisches Auto fährst, solltest Du Dir einen Zollkasten besorgen, den Du bei wahrscheinlichen von allen untenstehenden Adressen kriegen kannst. Hier die Liste der üblichen Verdächtigen: USA - Snap-on Frankreich - Facom Deutschland - Stahlwille, Hazet, Gedore, Belzer, Dowidat Zwischenzeitlich habe ich mir auch Asia-Werkzeug gekauft! Mittlerweile machen mischen auch deutsche Werkzeughersteller beim Import von Asia-Ware mit, Hazet z.B. mit Vigor. BGS-Technik scheint mir ein reiner Palettenschieber zu sein: https://www.bgstechnic.com/Impressum/ Während meine Oldtimer Baujahr 1984 und Baujahr 1988 mit Sechskantschlüsseln und gelegentlich mit Imbus-Einsätzen zu reparieren sind, enthält das 2005er Fahrzeug aus Stuttgart mehrheitlich Torx- und gelegentlich auch Sechskant-Profil. Du solltest also mal gucken, was Du wirklich brauchst! Rollgabelschlüssel würde ich selbst von Markenherstellern nicht kaufen. Die sind entweder zu kurz oder zu lang und die offene Gabel bietet Dir reichlich Gelegenheit, Schraubenköpfe zu vermurksen. Viel Erfolg!
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Peter M. schrieb: > Frankreich - Facom Unter der Marke Facom verkauft Stanley Black & Decker nicht nur in Frankreich hergestellte Werkzeuge.
Hallo Stefan K., Stefan K. schrieb: > Peter M. schrieb: >> Frankreich - Facom > Unter der Marke Facom verkauft Stanley Black & Decker nicht nur in > Frankreich hergestellte Werkzeuge. vielen Dank für Deinen Korrekturhinweis! Black&Decker ist in meinen Augen kein Markenhersteller. Und wenn die unter der Facom-Marke Importwaren verkaufen, dann würde ich Facom auf keinen Fall mehr empfehlen. aktualisierte Liste: USA - Snap-on Deutschland - Stahlwille, Hazet, Gedore, Belzer, Dowidat Danke!
Stefan K. schrieb: > Peter M. schrieb: >> Frankreich - Facom > Unter der Marke Facom verkauft Stanley Black & Decker nicht nur in > Frankreich hergestellte Werkzeuge. Hazet verkauft unter dem Namen Hazet auch in Taiwan hergestellte Werkzeuge...
Dowidat gibts schon seit längerem nicht mehr. Schade, die hatten ein gutes Preis Leistungsverhältnis. Ich habe den Ratschenkasten von Gedore Red. Das ist die Billigmarke von Gedore. Der Kasten war aber eigentlich Carolus, die wurden von Gedore gekauft. Bis jetzt sehr zufrieden mit dem Kasten, und der musste vereinzelt auch schon mal härter ran, z.B. bei meinem Deutz Bj.68.
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Peter M. schrieb: > Black&Decker ist in meinen Augen kein Markenhersteller. > Und wenn die unter der Facom-Marke Importwaren verkaufen, dann würde ich > Facom auf keinen Fall mehr empfehlen. Black&Decker ist eine der Marken von Stanley Black & Decker Inc. die sich hauptsächlich an Privatkunden richten. DEWALT und Facom sind zwei der anderen die sich eher an Profis richten. Einige der anderen Marken kenne ich erst gar nicht, aber USAG hat wohl früher schon in Italien Werkzeuge für Facom gefertigt und die Produktion irgendwann nach Taiwan verlagert. Ich sehe keinen Grund außer dem Preis Facom nicht zu kaufen. Der Konzern wird sich nicht den Ruf einer seiner Top-Marken durch schlechte Qualität ruinieren wollen
Peter M. schrieb: > vielen Dank für Deinen Korrekturhinweis! > Black&Decker ist in meinen Augen kein Markenhersteller. > Und wenn die unter der Facom-Marke Importwaren verkaufen, dann würde ich > Facom auf keinen Fall mehr empfehlen. Das ist doch mal wieder Forengeschwätzquark. Es kommt doch überhaupt nicht drauf an, wo etwas gefertigt wird, sondern auf die Qualität. Und die sicherzustellen ist Aufgabe des Verkäufers.
Hallo H. H., H. H. schrieb: > Hazet verkauft unter dem Namen Hazet auch in Taiwan hergestellte > Werkzeuge... hättest Du ein paar Beispiele?
Peter M. schrieb: > Hallo H. H., > > H. H. schrieb: >> Hazet verkauft unter dem Namen Hazet auch in Taiwan hergestellte >> Werkzeuge... > > hättest Du ein paar Beispiele? All die, bei denen "Ursprungsland: China, Republik Taiwan" angegeben ist.
Michael L. schrieb: > Es kommt doch überhaupt > nicht drauf an, wo etwas gefertigt wird, sondern auf die Qualität. Und > die sicherzustellen ist Aufgabe des Verkäufers. Naja, eher Aufgabe des Importeurs bzw. Fertigungs-Auftraggebers, der dann den Markennamen seiner Wahl drauf drucken läßt. Verkäufer kann dann noch ein ganz anderer sein, z.B. Reichelt oder der lokale Baumarkt.
Johannes F. schrieb: > Michael L. schrieb: >> Es kommt doch überhaupt >> nicht drauf an, wo etwas gefertigt wird, sondern auf die Qualität. Und >> die sicherzustellen ist Aufgabe des Verkäufers. > > Naja, eher Aufgabe des Importeurs bzw. Fertigungs-Auftraggebers, der > dann den Markennamen seiner Wahl drauf drucken läßt. Ach, und die verschenken ihren Kram? Na, dann ist ja alles gut.
Michael L. schrieb: > Ach, und die verschenken ihren Kram? Was soll dieser dämliche Kommentar? Du weißt genau, was gemeint ist.
Mani W. schrieb: > Hast wohl einen billigen Scheiß gekauft... Glaube aber nicht der "kauf keinen Scheiß" Werbung
Johannes F. schrieb: > Michael L. schrieb: >> Ach, und die verschenken ihren Kram? > > Was soll dieser dämliche Kommentar? Du weißt genau, was gemeint ist. Der Kommentar ist nicht dämlich, sondern berechtigt. Das ich die QS nicht dem Endverkäufer zuschreibe, hättest Du Dir eigentlich denken können. Es nervt, Vielschreibern wie Dir, die nur nach einem Aufhänger für den nächsten Post suchen, einen Beipackzettel beizulegen, um auch die letzte Fehldeutung des Geschriebenen zu verhindern.
Michael L. schrieb: > Das ich die QS > nicht dem Endverkäufer zuschreibe, hättest Du Dir eigentlich denken > können. Natürlich kann man es sich denken. Mit "Verkäufer" ist aber im Kontext dieses Threads der Endverkäufer gemeint. Oder kaufst DU dein Werkzeug in Tausenderstückzahlen direkt beim Importeur? Michael L. schrieb: > Vielschreibern wie Dir, LOL. Gehört man mit weniger als 2000 Beiträgen in über drei Jahren schon zum Kreise der "Vielschreiber"?
Johannes F. schrieb: > Michael L. schrieb: >> Das ich die QS >> nicht dem Endverkäufer zuschreibe, hättest Du Dir eigentlich denken >> können. > > Natürlich kann man es sich denken. Mit "Verkäufer" ist aber im Kontext > dieses Threads der Endverkäufer gemeint. Oder kaufst DU dein Werkzeug in > Tausenderstückzahlen direkt beim Importeur? Nicht mal das stimmt. Den Kontext hat Peter M. in Beitrag "Re: Haltbarkeit Universalschraubenschlüssel mangelhaft" gesetzt. Da schrieb er u.a. nämlich: "Black&Decker ist in meinen Augen kein Markenhersteller. Und wenn die unter der Facom-Marke Importwaren verkaufen, dann würde ich Facom auf keinen Fall mehr empfehlen."
Lu schrieb: > Leider war er so schwächlich, dass er schon an einer 13er Mutter seinen > Geist aufgab. Geht das auch in Zahlen? Drehmoment?
aktualisierte Liste: USA - Snap-on Frankreich - Facom Deutschland - Stahlwille, Hazet, Gedore, Matador Vigor (Zweitmarke Hazet) Carolus (Zweitmarke Gedore)* Bei den Zweitmarken ist für mich der Produktionsstandort nicht klar. Hinz wies darauf hin, dass Hazet Asia-Ware unter dem Hazet-Label vertreibe. Auf Matador bin ich durch eine Ebay-Recherche gestoßen, die scheinen in Deutschland zu produzieren. Zukaufware: Entriegelungssysteme für Auto-Steckverbindungen hat Hazet zumindest vor vielen Jahren zugekauft. Die Gewindereparatursysteme mit den Wortkomponenten "coil" und "sert" sind mutmaßlich auch bei vielen Zukaufartikel. *https://www.werkzeug-forum.de/viewtopic.php?t=1704&start=20
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Macht Euch mal keine Sorgen. Ich habe noch genug Werkzeug von Hazet, Proxxon usw.... Nur gibt es gelegentlich ein paar Zoll-Größen, die nicht in jedem üblichen Nusskasten zu finden sind. In zahlreichen Sätzen fehlt z.B. schon vom Werk aus der bei Radlern sehr beliebte 15er Schlüssel. Deswegen fand ich die Werbung mit dem "Universalschlüssel" interessant. Leider war es Schrott aus dem Baumarkt, der einem unterwegs überhaupt nicht hilft.
Ein Universalschlüssel kann Vorteile bieten bei Trans-Schrauben, die gerade im Übergang von einer zur anderen Schlüsselweite sind. Korrosionsbedingt oder durch chirurgischen Materialabtrag. Aber halt nicht so einer wie der abgebildete. :) Dann eher ein Zangenschlüssel. Es gibt auch Gabelschlüssel, die sich selbst verstellen und zubeißen, wenn man sie richtigherum hält. Die Exemplare, die ich habe, haben auf der anderen Seite auch so eine merkwürdige Öse wie hier abgebildet, sehen aber robuster aus. Mir ist jedenfalls noch keiner kaputtgegangen - weil ich die Ringseite noch nie eingesetzt habe. :)
Kauf dir das Werkzeug, wenn es unbedingt universal sein soll: https://www.knipex.de/produkte/rohr-und-wasserpumpenzangen/zangenschluessel-zange-und-schraubenschluessel-in-einem-werkzeug/zangenschluessel-zange-und-schraubenschluessel-einem-werkzeug/8605150 Die Zange vernuddelt keine Köpfe. Ich verwende die gerne, wenn ich flaches Material (z.B. Laschen) hinbiegen muss, weit besser als der Griff zur WaPuZa. Für 6kt bleib ich bei Gabel/Ring/Nuss.
Nick schrieb: > Kauf dir das Werkzeug, wenn es unbedingt universal sein soll: > https://www.knipex.de/produkte/rohr-und-wasserpumpenzangen/zangenschluessel-zange-und-schraubenschluessel-in-einem-werkzeug/zangenschluessel-zange-und-schraubenschluessel-einem-werkzeug/8605150 > > Die Zange vernuddelt keine Köpfe. Wirklich guter Tipp. Ein Bekannter von mir, Meister für Heizungs und Sanitär mit eigener kleiner Firma schwört auf die Zange. Das ist sein Standardwerkzeug wenn es nicht die große Rohrzange braucht. Und er ist einer der Handwerker, die den Ehrzeiz haben gute Arbeit zu liefern.
Lu schrieb: > Deswegen fand ich die Werbung mit dem "Universalschlüssel" interessant. > Leider war es Schrott aus dem Baumarkt, der einem unterwegs überhaupt > nicht hilft. Wenn ich mir das Bild anschaue, sieht der Bruch ziemlich grobkörnig aus. Ich habe nicht viel Ahnung von Metallurgie und Schmiedekunst, aber für mich sieht das aus wie schlechter Stahlguss und nicht wie geschmiedet. Vielleicht kann jemand mit mehr Ahnung noch was dazu sagen?
Es ist Guss, der völlig unterdimensioniert an dieser Stelle war. Schon normale Handkraft hat den Bruch verursacht beim Lösen einer 13er-Mutter. Deshalb mein Hinweis auf diesen Schrott ganz oben.
Wollvieh W. schrieb: > Ein Universalschlüssel kann Vorteile bieten bei Trans-Schrauben, die > gerade im Übergang von einer zur anderen Schlüsselweite sind. LOL, die Bezeichnung muß ich mir merken :-) Hatte mal vor Jahren in der Galvanik gearbeitet, wo Dutzende Titanschrauben "unter Wasser" waren. Durch langsames Abätzen und unterschiedlich starken Verschleiß, brauchte ich von 14 bis 17 so ziemlich jede Nuss aus dem Ratschenkasten.
Udo S. schrieb: >> Die Zange vernuddelt keine Köpfe. > > Wirklich guter Tipp. Ich habe auch so eine, aber die größere Knipex 86 03 250. Sie ist außerst vielseitig, der Kauf hat sich in jedem Fall gelohnt.
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Lu schrieb: > Es ist Guss, der völlig unterdimensioniert an dieser Stelle war. Schon > normale Handkraft hat den Bruch verursacht beim Lösen einer 13er-Mutter. > Deshalb mein Hinweis auf diesen Schrott ganz oben. Auf dem Foto mit dem gelben Handschuh sieht das so schön graublau aus, als ob es Zink-Druckguss wäre. Das würde auch die Grobkörnigkeit erklären.
Dieter W. schrieb: > als ob es Zink-Druckguss wäre Auf die Idee, daraus werkzeugartige Objekte zu gestalten, ist man auch an anderer Stelle schon gekommen --- wenn ich da an "Fahrradknochen" denke, die waren auch immer eine wahre Freude. Oder waren die aus noch einem anderen untauglichnen Material?
Harald K. schrieb: > wenn ich da an "Fahrradknochen" denke, die waren auch immer eine wahre > Freude. > Oder waren die aus noch einem anderen untauglichnen Material? Nicht sonderlich praktisch, aber kaputt gegangen ist mir in 40 Jahren noch keiner.
Dietrich L. schrieb: > Ich habe auch so eine, aber die größere Knipex 86 03 250. Sie ist > außerst vielseitig, der Kauf hat sich in jedem Fall gelohnt. Ich habe die mit 180mm noch zusätzlich gekauft: Die habe ich im Haus & Kfz am häufigsten in der Hand. Die Aliexpress-Chinaclones dieser Zangen sind übrigens nur so wenig schlechter, dass sie sich für den Preis lohnen.
Hans W. schrieb: > aber kaputt gegangen ist mir in 40 Jahren > noch keiner. Mir ist mindestens einer durchgebrochen ... und der hätte bei etwas mehr Glück auch gleich die Vene am Unterarm aufschlitzen können. Ist lange her, seitde benutze ich so einen Dreck nicht mehr, sondern einfach stinknormale Schraubenschlüssel. Davon habe ich auch damals, als ich noch Radfernreisen gemacht habe, die nötigen dabei gehabt; den Fimmel, beim Rad jedes mögliche Gramm einzusparen, habe ich noch nie verstehen können. Der Trainingseffekt ist mit schwerem Fahrrad definitiv größer.
Peter M. schrieb: > Hallo Lu, > > Lu schrieb: >> Eigentlich wollte ich dieses Werkzeug chung gab es tatsächins Auto legen, um immer einen >> passenden Schraubenschlüssel dabei zu haben (auch für Zoll-Größen). > > Ist Dein Auto englisch/metrisch mischbestückt?! Das kann ich mir nicht > vorstellen. > Der Wunsch ist verständlich, aber Du kommst an ordentlichem Werkzeug wie > Gabel-Ring-Schlüsseln und Nuss-Einsätzen nicht vorbei. > Diese Mischung gab es tatsächlich mal .. Der Mercedes L206, von Hanomag ubernommene, Kleinbus hatte ein deutsches Chassis und einen englischen Austin Motor der später durch einen Mercedes Diesel ersetzt wurde.
Udo S. schrieb: > Es muss nicht immer Stahlwille oder Hazet sein, aber nix für 10 Euro bei > Ebay. Wenn's billiger sein soll, und dennoch ganz brauchbar, kann man gut zu Proxxon (Industrial) greifen. Ich vergewaltige seit Jahren den hier: https://www.proxxon.com/de/industrial/23080.php und hab damit teilweise ganz ganz fies festgerostete Schrauben aufbekommen. Bis heute überlebt es der Kasten. Und wenn es noch billiger sein soll, ist Germania tatsächlich auch nicht ansatzweise so schlecht, wie man denken könnte. https://www.sonderpreis-baumarkt.de/technik-und-werkzeug/handwerkzeuge/schraubenschluessel/maulschluessel-und-gabelschluessel Hab hier ein paar Gabelschlüssel im mobilen Billigwerkzeugkoffer und das tut tatsächlich auch recht zuverlässig (ersatz für die Meister Gabelschlüssel von Aldi; hab drei Größen verschmissen). Das gute Werkzeug ist hier Dowidat aus den 70gern und abseits von etwas Flugrost leben die bis heute in voller Pracht und werden mittlerweile in 3ter Generation verwendet. Wenn ich bisher Werkzeug weggeschmissen habe, dann entweder, weil ich es wirklich massakriert habe, oder weil es wirklich absolute Grütze war.
Martin S. schrieb: > Wenn's billiger sein soll, und dennoch ganz brauchbar, kann man gut zu > Proxxon (Industrial) greifen. Ich vergewaltige seit Jahren den hier: > https://www.proxxon.com/de/industrial/23080.php und hab damit teilweise > ganz ganz fies festgerostete Schrauben aufbekommen. Bis heute überlebt > es der Kasten. Die lassen das meiste in Taiwan fertigen. Da wird unser sinophober wieder toben...
Peter M. schrieb: > Ist Dein Auto englisch/metrisch mischbestückt?! Das kann ich mir nicht > vorstellen. war bei meiner Corvette (Bj. 92) auch so. Am Motor Zollschrauben, der Rest metrisch.
R. L. schrieb: > war bei meiner Corvette (Bj. 92) auch so. Am Motor Zollschrauben, der > Rest metrisch. Damit nicht zum Mars fahren!
Hans W. schrieb: > Harald K. schrieb: >> wenn ich da an "Fahrradknochen" denke, die waren auch immer eine wahre >> Freude. >> Oder waren die aus noch einem anderen untauglichnen Material? > > Nicht sonderlich praktisch, aber kaputt gegangen ist mir in 40 Jahren > noch keiner. Mir auch nicht, zumindest so lange, wie ich noch einen wissentlich besessen habe. Genauso wie die Universal-Flachblechschlüssel, wobei beide ideal in die kleine echten Sattelwerkzeugtasche passten. Plus natürlich die Flickzeugdose (Continental?) und Schlitzschrauber.. Die Sättel mit den beiden Aufhängeösen sind ja out, aber selbst den Knochen gibt es noch: https://shop.zweirad-stadler.de/fahrrad-teile/werkzeuge-pflege/werkzeug/busch-mueller-zehnlochschluessel-kaufen.html Ob so gut, wie die Leuchten von denen? *gg
Martin S. schrieb: > Das gute Werkzeug ist hier Dowidat aus den 70gern und abseits von etwas > Flugrost leben die bis heute in voller Pracht und werden mittlerweile > in 3ter Generation verwendet. An meinen Dowidat der 70er ist kein Flugrost, die haben noch anständigen Stahl verwendet. Ich sehe das eher als Edelwerkzeug, die Schraubenschlüssel sind dünner als andere Fabrikate und halten trotzdem. Die 3/8" Feinzahn-Gelenkknarre werde ich natürlich nicht mit Verlängerungsrohr benutzen, die 1/2" von Gedore war erheblich billiger. Sei es so, Dowidat und Belzer (oder später DWU) sind Geschichte, es waren zu wenige bereit, deren Preise zu zahlen. Ralf X. schrieb: > Plus natürlich die Flickzeugdose (Continental?) Tip-Top: https://rema-tiptop.de/unternehmen/geschichte/
Peter M. schrieb: > Als "Mindestbestückung" sehe ich bei alten Autos (8), 10,13,17,19, (22). bei alten Autos braucht man auch oft 11 und 14 Gabelweite
Peter M. schrieb: > Ist Dein Auto englisch/metrisch mischbestückt?! Das kann ich mir nicht > vorstellen. mein '74er Escort auch, Haube vom Schrott, alte metrische Schrauben von der zerkitterten Haube und ab waren die geschweißten zölligen Haubenmuttern der Tauschhaube, ich schaute danach ziemlich verdutzt und verstand es nicht, das war ´76
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Einfach ein paar Engländer (gross/klein) kaufen und dazu noch eine gute Rohrzange, da ist man im Falle eines Falles 10x besser dran, als mit dem Schrott
🍅🍅 🍅. schrieb: > Einfach ein paar Engländer (gross/klein) kaufen und dazu noch eine gute > Rohrzange, da ist man im Falle eines Falles 10x besser dran, als mit dem > Schrott Einfach nicht so viel dummes Zeug schreiben.
Michael L. schrieb: > Einfach nicht so viel dummes Zeug schreiben. na ja, einige Engländer sind viel zu fett (auch die Kleinen) um überall reinzukommen wo ein schlanker schmaler Schraubenschschlüssel gebraucht wird und die Einstellung am der Verstellschraube vom Engländer kann mit öligen Fingern echt schwer sein.
Joachim B. schrieb: > na ja, einige Engländer sind viel zu fett (auch die Kleinen) um überall > reinzukommen wo ein schlanker schmaler Schraubenschschlüssel gebraucht > wird und die Einstellung am der Verstellschraube vom Engländer kann mit > öligen Fingern echt schwer sein. Eben, Engländer/Rollgabelschlüssel sind das Geld nicht wert, warum ja bereits gestern auf geeigneteres Werkzeug wie Zangenschlüssel (Knipex) verwiesen worden ist.
Hallo Joachim B., Joachim B. schrieb: > mein '74er Escort auch, Haube vom Schrott, alte metrische Schrauben von > der zerkitterten Haube und ab waren die geschweißten zölligen > Haubenmuttern der Tauschhaube, ich schaute danach ziemlich verdutzt und > verstand es nicht, das war ´76 ich habe bei meiner letzten Reparatur zwei Sachen verkackt. Beide Fehler haben sich in mein Hirn eingebrannt. Über meine eigene Dummheit hätte ich laut schreien können.
Joachim B. schrieb: > einige Engländer sind viel zu fett Das liegt nicht an der Ernährung. Auch andere Werkzeuge sind manchmal viel zu dick. Das fängt schon bei den Maulschlüsseln an, wenn es eng wird. Aus besserem Stahl gibt es auch flache Schlüssel.
Lu schrieb: > Das liegt nicht an der Ernährung. Auch andere Werkzeuge sind manchmal > viel zu dick. Das fängt schon bei den Maulschlüsseln an, wenn es eng > wird. Aus besserem Stahl gibt es auch flache Schlüssel. So ist das, ich habe meine Dowidat lieb: Manfred P. schrieb: > An meinen Dowidat der 70er ist kein Flugrost, die haben noch anständigen > Stahl verwendet. Ich sehe das eher als Edelwerkzeug, die > Schraubenschlüssel sind dünner als andere Fabrikate und halten trotzdem. Ach ja, auch die 3/8" Stecknüsse sind recht dünnwandig, aber geplatzt ist mir noch keine.
Lu schrieb: > Joachim B. schrieb: >> einige Engländer sind viel zu fett > > Das liegt nicht an der Ernährung. Auch andere Werkzeuge sind manchmal > viel zu dick. Das fängt schon bei den Maulschlüsseln an, wenn es eng > wird. Aus besserem Stahl gibt es auch flache Schlüssel. "Universelle" Rollschlüssel/Engländer u.ä. sollten natürlich auch für die Anwendung für die grösste Spannweite halbwegs geeignet sein. Auch wenn man sie bis auf 0 runterdrehen kann, sollte klar sein, dass sie für klein(st)e Anwendungen nicht ideal sind. Und egal ob für breite oder enge Stellen, gibt es Werkzeuge in unterschiedlichen Qualitäten. Ist das hier immer dieser erneut erwähnungswert?
Ralf X. schrieb: > Universelle" Rollschlüssel/Engländer ..sind als Hammer manchmal gar nicht sooo schlecht ;-)
Manfred K. schrieb: > Ralf X. schrieb: >> Universelle" Rollschlüssel/Engländer > > ..sind als Hammer manchmal gar nicht sooo schlecht ;-) Eierlegende Wollmilchsäue sind meiner Meinung nach vor allem eins: Für nichts wirklich gut, sondern immer ein mehr oder weniger schlechter Kompromiss.
Lu schrieb: > Eigentlich wollte ich dieses Werkzeug ins Auto legen, um immer einen > passenden Schraubenschlüssel dabei zu haben (auch für Zoll-Größen). Wozu? An den aktuellen Kisten kann man eh nix mehr machen.
Udo S. schrieb: > Für nichts wirklich gut, sondern immer ein mehr oder weniger schlechter > Kompromiss. Mehrzweckgeräte sind für mehrere Zwecke ungeeignete Geräte.
Harald K. schrieb: > Mir ist mindestens einer durchgebrochen ... und der hätte bei etwas mehr > Glück auch gleich die Vene am Unterarm aufschlitzen können. Ist mir als Teenager auch passiert, weil es unser Standard-15er für das Hinterrad war (15-er Maul waren relativ selten, dafür mehrere 13/17 etc) Ich finde den Knochen als Werkzeug allerdings wirklich gelungen: klein, vielseitig, keine scharfen kanten, angenehm zu halten/drücken. Aus der Mode ist er vermutlich wegen Schnellspanner und InBus. Und in Stahl wäre er vermutlich deutlich schwieriger herzustellen aka teuer.
Bruno V. schrieb: > Ich finde den Knochen als Werkzeug allerdings wirklich gelungen: klein, > vielseitig, keine scharfen kanten, angenehm zu halten/drücken. Aus der > Mode ist er vermutlich wegen Schnellspanner und InBus. Und in Stahl wäre > er vermutlich deutlich schwieriger herzustellen aka teuer. 3D-Druck. Aber wie stabil wäre so einer?
H. H. schrieb: > Aber wie stabil wäre so einer? Mit dem 3D-Drucker, den ich letztes Jahr beim Tag der offenen Tür bei Everllence (vormals MAN) gesehen habe, extrem stabil. Allerdings steht der Wert des Knochens in krassen Missverhältnis zum Anschaffungsbetrag des 3D-Druckers. rhf
Roland F. schrieb: > Anschaffungsbetrag des 3D-Druckers. Man muss auch keine Kuh kaufen, wenn man nur einen Liter Milch haben will.
Roland F. schrieb: > Mit dem 3D-Drucker, den ich letztes Jahr beim Tag der offenen Tür bei > Everllence (vormals MAN) gesehen habe Lasersintern bzw. "selective laser melting"? Macht jlcpcb übrigens auch: https://jlcpcb.com/3d-printing Man braucht also nur ein 3d-Modell ... etwas Geduld und natürlich auch etwas Geld. Ich hab' kein Problem damit, einfach die paar Doppelmaulschlüssel dabeizuhaben, die ich fürs Fahrrad brauche; wie ich schon schrieb, kann ich den "jedes-gramm-einsparen"-Fimmel nicht nachvollziehen. Je schwerer das Rad, das man beschleunigen muss, desto größer der Trainingseffekt.
Gerald B. schrieb: > als die schwarzen Maulschlüssel Made in GDR. och bei mir sind die immer noch im Einsatz. Die sind einfach unverwüstlich.
Hans schrieb: >> als die schwarzen Maulschlüssel Made in GDR. > och bei mir sind die immer noch im Einsatz. Die sind einfach > unverwüstlich. Ich habe ein paar DDR-Schraubenschlüssel und eine Rohrzange, letztere aus dem Zwangsumtausch gekauft. Die sehen nicht edel aus und wirken grob, an der Funktion habe ich nichts auszusetzen.
Lu schrieb: > Das schreibe ich nur zur Info für Optimisten, die auch so > einen Patent-Taiwan-Schlüssel noch unbenutzt im Kasten haben. > > Stammt wahrscheinlich aus China weil die kupfern eh alles in minderer Qualität ab. Da jetzt Taiwan drauf zu schreiben ist auch nicht so schwer. Die Botschaft ist wohl, kauf nix aus Taiwan ,kauf in China. Nachtigall...
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Taiwan kann auch einfach heißen, daß das Ding vor 30-40 Jahren hergestellt wurde. Sieht man schön an alten Rechnern und anderer Konsumelektronik, die über Taiwan, Hong Kong, Singapur dann irgendwann aus China kam. Das hier ist übrigens der germanische Gegenentwurf eines verstellbaren Schlüssels (wobei es das Prinzip sicher auch schon länger gibt.) https://industrie-restposten-kurz.de/produkt/amf-multischluessel-maulschluessel-universal-multifunktionsschluessel-10-30-mm/ Wobei auf den Fotos der Griff gerade so vermackt aussieht, als käme er auch aus Taiwan.
Nachdem schlechtes Werkzeug genügend durchgekaut wurde, hier noch eine wirklich gute Zage von Knipex: https://www.knipex.de/produkte/rohr-und-wasserpumpenzangen/knipex-twingrip-front-und-seitengreifzangen/knipex-twingrip-front-und-seitengreifzangen/8202150 Die gibts natürlich in verschiedene Größen und Ausstattungen. Das geniale an der ist, dass sie frontal beißt und die Riffelung vorne auch entsprechend ist, nämlich längs zur Zange. Durch die Übersetzung greift sie wie Sau. Leider werde ich von Knipex nicht gesponsort.
Nick schrieb: > die Riffelung wird auch "Hieb" genannt. Die Zange ist schick.
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Die hab ich in 200mm und mit dem dünneren Griffmaterial. Die brauche ich selten, ab und an ist sie nützlich, weil sie schlank ist und fest sowie recht rutschfest greift. Trotzdem hätte ich es jedesmal auch mit einer der anderen "üblichen" Zangen hinbekommen, nur etwas weniger elegant vielleicht.
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Oliver S. schrieb im Beitrag #8055905:
> Alidi und Lidl verkaufen durchaus gescheites Werkzeug…
Lieber ein billiges Security-Bit, das passt, als ein handpoliertes
Gedore/Hazet/Belzer-Bitset, das dieses Bit nicht enthält.
Martin S. schrieb: > Wenn's billiger sein soll, und dennoch ganz brauchbar, kann man gut zu > Proxxon (Industrial) greifen. Ja, gutes Werkzeug. Ich habe seit >20 Jahren den Proxxon Industrial 23650 Werkzeugset KFZ im Koffer (allerdings noch die alte Ausführung ohne TX-Satz). Der bekommt auch festgerostete Radmuttern mit Rohrverlängerung unbeschadet auf (die Rohrverlängerung ist aber nicht im Koffer mit dabei). Sogar der Plastikkoffer ist noch gut (gerne reißen ja mit der Zeit die Kunststoffscharniere ein). Kombi- und Wasserpumpenzange im Satz sind von Knipex.
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Auf uC.net gibts halt eine Haufen von ahnungslosen Besserwissern. "Einzigartige Kombination: Frontgreif- und Seitengreif-Funktion, durchgestecktes Gelenk, Druckknopfverstellung Bissiges Frontgreifmaul mit robusten Zähnen und hoher Übersetzung an der Maulspitze" Sagt Knipex bei der TwinGrip. Genauso wie bei allen WaPuZas. Sind halt auch echte Zähne, die sich reinbeissen. Das will man bei den Schmuckzangen des Händlers Fischer nicht. Daher sind die geriffelt, oder haben halt einen feinen "Hieb" (wie er es nennt). https://www.feinewerkzeuge.de/KEIBA-Kombizange-High-Grade-Serie-Europaeischer-Typ-mit-konkaven-Riffelbacken/323310 Steht schon im Artikel. https://wiha.com/de/de/werkzeuge/zangen/flachrundzangen/flachrundzange-professional-electric/27425 "Die gezahnte Greifläche sorgt dafür, dass Bauteile ..." Lässt sich wohl beliebig bei verschiedenen Herstellern weiterführen. Der Begriff "Hieb" kommt eindeutig aus der Feilenherstellung, weil dort die Zähne einzeln mit einem Meissel gehauen werden (für die Gscheidhaferl und Korinthenkacker: Es gibt Ausnahmen, wie z.B. Karosseriefeilen). Einzeln, nach wie vor! Auch wenn das schon seit Dekaden Maschinen machen. Nur ganz spezielle Feilen/Raspeln werden noch von Hand gehauen und kosten dann entsprechend. Ich war mal vor grob 20 Jahren bei einem Feilenhauer (so nennen sich die), der aber nur noch gelegentlich Spezialanfertigungen machte und auch keine Angestellten mehr hatte. Die ganze Fertigung war aber noch vorhanden. Bei der Führung hat er mir Details bei den Feilen gezeigt, die einem die Augen öffnen was heute für ein Schund verkauft wird. Ich glaub der einzige in Europa noch produzierende Feilenhersteller ist Vallorbe. Wobei das wohl auch nicht mehr für alle Typen gilt. Am Griff kenn ich die Bezeichnung "Riffelung".
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Udo S. schrieb: > Eierlegende Wollmilchsäue sind meiner Meinung nach vor allem eins: > > Für nichts wirklich gut, sondern immer ein mehr oder weniger schlechter > Kompromiss. Da möchte ich die Metrinch Schraubenschlüssel in den Raum werfen. Man hat beim schrauben ein ungutes Gefühl wegen dem Spiel, die Dinger funktionieren aber wirklich bei Zoll und Metrikschrauben, oft auch bei vergnaddelten Köpfen. https://www.youtube.com/watch?v=z3LSYnLZwdI Uwe
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Uwe B. schrieb: ... > die Dinger > funktionieren aber wirklich bei Zoll und Metrikschrauben, oft auch bei > vergnaddelten Köpfen. > getreu dem Motto: man benutze für vermurkste Schrauben stets auch ein vermurkstes Werkzeug
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Herbert Z. schrieb im Beitrag #8056397: > Wenn du auf den Punkt frägst, sind die Antworten gar nicht so falsch. ich habe die KI mal auf den Punkt gefragt, da habe ich wohl einen anderen Punkt erwischt. "Bei Zangen bedeutet die Angabe „mit Hieb“, dass die Innenseiten der Zangenbacken eine feine Riffelung oder ein Rautenmuster eingeprägt haben." Herbert Z. schrieb im Beitrag #8056384: > Aber es kann jeder sagen wie er will auch wenn es falsch ist. Sprache ist kein Naturgesetz und eines der wenigen Dinge, die dadurch richtig werden, dass man sie oft genug falsch macht.
Beitrag #8056423 wurde von einem Moderator gelöscht.
BirnKichler S. schrieb: > getreu dem Motto: man benutze für vermurkste Schrauben stets auch ein > vermurkstes Werkzeug So ähnlich. Handelsübliche Gabel- oder Ringschlüssel greifen Sechskantschraubenköpfe nur an der Flanke, ist ein etwas größeres Drehmoment erforderlich um eine festgerostete Schraube zu lösen geht es schnell rund. Besonders intelligent ist das nicht... Uwe
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