Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Wärmeleitmaterial


von Alexander G. (agt189)


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Hallo zusammen,

welches Wärmeleitmaterial muss ich für den sicheren Betrieb dieses 230v 
Inverter-Motors benutzen? Es ist ein Lüftermotor aus einer Pool 
Wärmepumpe. Der Spalt zum Gehäuse beträgt ca. 2-3mm.

Der Chip ist ein SIM6822M und arbeitet mit entsprechend hoher Spannung.

Wenn ich es richtig sehe scheint es eine Art Wärmeleitkleber zu sein, da 
das Material fest ist.

Thermal Putty z.B
. das 4W kann man z.B von GN das 4W ist bis 3mm auftragbar. Es ist aber 
offenbar für den PC Bereich. Da wird die Spannungsanforderung wohl eher 
nicht gegeben sein?
von Rainer W. (rawi)


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Alexander G. schrieb:
> welches Wärmeleitmaterial muss ich für den sicheren Betrieb dieses 230v
> Inverter-Motors benutzen? Es ist ein Lüftermotor aus einer Pool
> Wärmepumpe. Der Spalt zum Gehäuse beträgt ca. 2-3mm.

Einen 2-3mm dicken Streifen Alu- oder Kupferblech, dünn mit 
Wärmeleitpaste bestrichen?
Wie geht es mit der Wärme weiter, wenn sie auf der Innenseite des 
Gehäuses angekommen ist?

Ob der Betrieb dann sicher ist, hängt von der thermischen Auslegung und 
den Umgebungsbedingungen ab.
: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Alexander G. schrieb:
> Wärmeleitmaterial
Such mal nach "gap filler thermal". Die gibt's auch elektrisch 
isolierend.
von Alexander G. (agt189)


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H. H. schrieb:
> Weshalb ein neuer Thread?
>
>
> Beitrag "Re: Wärmepumpe Inverter Lüfter Problem"

In dem anderen Beitrag ging es ja eigentlich eher um den elektrischen 
Fehler. Da hatte ich ja auch mal nebenbei zum Thema Wärmeleitpaste 
gefragt. Allerdings erschienen mir die Antworten nicht so recht 
brauchbar.

Daher dachte ich, dass ich vielleicht mal einen neuen Beitrag dazu 
mache.
von Alexander G. (agt189)


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Rainer W. schrieb:
> Alexander G. schrieb:
>> welches Wärmeleitmaterial muss ich für den sicheren Betrieb dieses 230v
>> Inverter-Motors benutzen? Es ist ein Lüftermotor aus einer Pool
>> Wärmepumpe. Der Spalt zum Gehäuse beträgt ca. 2-3mm.
>
> Einen 2-3mm dicken Streifen Alu- oder Kupferblech, dünn mit
> Wärmeleitpaste bestrichen?
> Wie geht es mit der Wärme weiter, wenn sie auf der Innenseite des
> Gehäuses angekommen ist?
>
> Ob der Betrieb dann sicher ist, hängt von der thermischen Auslegung und
> den Umgebungsbedingungen ab.

Mit einem Blech wäre sicher möglich, allerdings möchte ich das was der 
Hersteller da gebaut hat ungern umbauen.

Die Wärme wird an die Rückseite vom Lüftermotor geleitet und ksnn damit 
dann mit Außenluft gekühlt werden. Ein Luftdurchsatz ist ja quasi immer 
da, weil der Lüfter sich ja dreht.
von H. H. (hhinz)


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Alexander G. schrieb:
> Allerdings erschienen mir die Antworten nicht so recht
> brauchbar.

Ah, du bist ein ganz großer Experte.
von Alexander G. (agt189)


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Das war ganz und gar nicht überheblich oder böswillig gemeint. Sorry 
falls das so angekommen ist.
Ich hatte einfach den Eindruck, dass das Thema bur nebenbei behandelt 
wurde.

Wenn ich Experte wäre, dann würde ich ja nicht um Hilfe fragen.
von Veit D. (devil-elec)


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Hallo,

meinst du links oben den großen Schaltkreis? Das weiße Zeug sieht eher 
nach Vergussmasse aus. Bei einem Abstand zum Deckel von 2-3mm gibt laut 
meiner Meinung auch nicht mehr viel zu kühlen. Wenn es kühlen soll, dann 
nimm aus dem  Computerbereich Wärmeleitpads.
IC - Wärmeleitpad - Metallstreifen - Wärmeleitpad - Deckel.
Dicke vom Metallstreifen so wählen das ein leichter Druck vorhanden ist.
Ob es sinnvoll ist Wärmeleitpads zu stapeln um auf 3mm zu kommen weiß 
ich nicht. Ein CPU Kühler hat großen Anpressdruck und drückt die Pads 
"platt".
Zugegeben, ein nicht einfaches Thema.
von Udo S. (urschmitt)


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Alexander G. schrieb:
> Ich hatte einfach den Eindruck, dass das Thema bur nebenbei behandelt
> wurde.

Es ist dein Thread, also bist du derjenige, der dafür sorgen muss, dass 
er "auf Kurs" bleibt.
von Harald K. (kirnbichler)


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Veit D. schrieb:
> Ob es sinnvoll ist Wärmeleitpads zu stapeln um auf 3mm zu kommen weiß
> ich nicht.

Muss man nicht, es gibt Wärmeleitpads aus einem silikonähnlichen 
Material in nahezu beliebigen Stärken, 3mm ist da noch wenig.

Einer der Hersteller von so etwas ist Laird:

https://de.farnell.com/c/kuhlung-warmemanagement/thermal-interface-materialien/warmeleitpads?brand=laird
von Axel S. (a-za-z0-9)


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Harald K. schrieb:
> Veit D. schrieb:
>> Ob es sinnvoll ist Wärmeleitpads zu stapeln um auf 3mm zu kommen weiß
>> ich nicht.
>
> Muss man nicht, es gibt Wärmeleitpads aus einem silikonähnlichen
> Material in nahezu beliebigen Stärken, 3mm ist da noch wenig.

Jupp. Habe ich öfters in alten CD/DVD-Laufwerken gefunden. Wird da 
verwendet, um die Treiber-IC für Motor und Servos thermisch an das 
Gehäuse anzubinden. Und: das ist etwas ganz anderes als die 
Wärmeleitpads die zwischen CPU und Kühlkörper kommen [1]. Die sind viel 
dünner und auch nur einmal verwendbar.

Wenn man sich die Fotos ansieht, dann scheint Entwärmung kein Problem 
des Treiber-IC zu sein. Der Hersteller hat da einfach einen Klecks 
Vergußmasse auf das IC-Gehäuse gegeben.


[1] bzw. eine Zeit lang kamen. In letzter Zeit ist mir eigentlich nur 
Wärmeleitpaste untergekommen. Oft auch mit metallischer Füllung 
(Silber?) also elektrisch leitfähig.
von Veit D. (devil-elec)


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Harald K. schrieb:

> Muss man nicht, es gibt Wärmeleitpads aus einem silikonähnlichen
> Material in nahezu beliebigen Stärken, 3mm ist da noch wenig.
>
> Einer der Hersteller von so etwas ist Laird:
>
> 
https://de.farnell.com/c/kuhlung-warmemanagement/thermal-interface-materialien/warmeleitpads?brand=laird

Kannte ich noch nicht. Danke. Bin wieder schlauer geworden. :-)
von Alexander G. (agt189)


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Ich denke, dass da schon Temperatur abgeführt werden. Ich hsbe einen 
ähnlichen Motor mit weniger Leistung dort ist ein Wärmeleitpad verbaut.

Vielleicht ist das auch Wärmeleitkleber?
von Armin X. (werweiswas)


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Alexander G. schrieb:
> Mit einem Blech wäre sicher möglich, allerdings möchte ich das was der
> Hersteller da gebaut hat ungern umbauen.

Ach Herrje...
Weil dann womöglich die Garantie flöten gehen könnte?
So ein 3mm dicker Wärmeleitkleberklecks leitet die Wärme besser ab als 
Luft. Das wars dann aber auch schon.
Ich würde ebenfalls wie von Veit vorgeschlagen ein stückchen Blech mit 
dünn aufgetragenem WL-Kleber aufkleben und vor dem Verschließen des 
Gehäuses darauf ebenfalls Kleber oder meinetwegen auch so ein 
silikonartiges Pad einlegen.
Das Blech leitet die Wärme um ein vielfaches besser als jeder Kleber und 
verteilt diese auch aus dem Chip weg.
: Bearbeitet durch User
von Axel S. (a-za-z0-9)


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Veit D. schrieb:
>> 
https://de.farnell.com/c/kuhlung-warmemanagement/thermal-interface-materialien/warmeleitpads?brand=laird
>
> Kannte ich noch nicht. Danke. Bin wieder schlauer geworden. :-)

Bei Amazon gibt es das auch. In allen Farben, Formen und Größen.

z.B. https://www.amazon.de/dp/B00UEONQQW
von Alexander G. (agt189)


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Wie sieht es denn mit Wärmeleitkleber aus? Es scheint ja etwas 
derartiges zu sein.
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