Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Frage zur Beschaltung eines PIC12F1840 zur Abfrage von Widerstandswerten


von Holger D. (hodoe)


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Moin,

ich habe mal eine Frage an die PIC-Experten. In diesem PDF 
https://hamcrafters2.com/files/k16man_R11.pdf auf Seite 5 ist ein Teil 
der Beschaltung eines elektronischen Keyers für die Tastung eines 
Telegrafiesenders dargestellt.

Über ein Widerstandsnetzwerk wird je nach Position des Potis bzw. durch 
Drücken eines der Taster ein Widerstandswert zwischen 100 Ohm und 14100 
Ohm am Eingang Pin 6 des PICs (PIC12F1840) anliegen.

Pin 6 ist auch ein ADC-Eingang und aus der Schaltung auf Seite 3 geht 
nicht hervor, dass außer den Widerständen irgend eine weitere 
Beschaltung notwendig ist.

Nun meine Frage: Wie wurde hier die Abfrage des Widerstandswertes bzw. 
des Spannungswertes zur Auswertung der Taster und des Potis 
programmtechnisch realisiert?

Gruß
Holger
von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Holger D. schrieb:
> Nun meine Frage: Wie wurde hier die Abfrage des Widerstandswertes bzw.
> des Spannungswertes zur Auswertung der Taster und des Potis
> programmtechnisch realisiert?
Man könnte den Pin kurz auf Ausgang und High schalten, dass der 10nF 
Kondensator geladen wird. Und dann den Pin auf Eingang umschalten und 
messen wie lange er braucht, um Low zu werden.

So ähnlich wurden ganz ohne ADC z.B. die Joysticks am Gameport des PCs 
eingelesen.
: Bearbeitet durch Moderator
von Peter K. (Firma: www.pic-microcontroller.de) (peter_k)


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Wie du schon schreibst, wird hier der ADC des Pics
verwendet um die Auswertung des Tasters und Potis zu
ermitteln.
von Rainer W. (rawi)


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Holger D. schrieb:
> Nun meine Frage: Wie wurde hier die Abfrage des Widerstandswertes bzw.
> des Spannungswertes zur Auswertung der Taster und des Potis
> programmtechnisch realisiert?

Dazu müsste man in den Programmcode gucken.

Vielleicht besitzt der (PIC12F1840) einen internen Pollup, der zusammen 
mit dem externen Widerstand einen Spannungsteiler bildet.

Guck dir das Signal am Pin 6 mit dem Oszi an.
von Stephan S. (uxdx)


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Rainer W. schrieb:
> Vielleicht besitzt der (PIC12F1840) einen internen Pollup, der zusammen
> mit dem externen Widerstand einen Spannungsteiler bildet.

"Weak Pullups" sind an allen Datenpins des PIC12F1840 programmierbar. 
Die haben so "Daumen mal Pi" irgendwas um 40-50 kOhm - allerdings mit 
grosser Spannbreite, das können auch mal 100 kOhm sein
von Rainer W. (rawi)


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Da in der Beschreibung vom K1EL explizit der Kondensatorwert genannt 
ist, spricht vieles für die Entlademethode.
(S.5 "The value of the speed pot must be 10K ohms with a capacitor value 
of .01 uF.")
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