Moin, ich habe mal eine Frage an die PIC-Experten. In diesem PDF https://hamcrafters2.com/files/k16man_R11.pdf auf Seite 5 ist ein Teil der Beschaltung eines elektronischen Keyers für die Tastung eines Telegrafiesenders dargestellt. Über ein Widerstandsnetzwerk wird je nach Position des Potis bzw. durch Drücken eines der Taster ein Widerstandswert zwischen 100 Ohm und 14100 Ohm am Eingang Pin 6 des PICs (PIC12F1840) anliegen. Pin 6 ist auch ein ADC-Eingang und aus der Schaltung auf Seite 3 geht nicht hervor, dass außer den Widerständen irgend eine weitere Beschaltung notwendig ist. Nun meine Frage: Wie wurde hier die Abfrage des Widerstandswertes bzw. des Spannungswertes zur Auswertung der Taster und des Potis programmtechnisch realisiert? Gruß Holger
Holger D. schrieb: > Nun meine Frage: Wie wurde hier die Abfrage des Widerstandswertes bzw. > des Spannungswertes zur Auswertung der Taster und des Potis > programmtechnisch realisiert? Man könnte den Pin kurz auf Ausgang und High schalten, dass der 10nF Kondensator geladen wird. Und dann den Pin auf Eingang umschalten und messen wie lange er braucht, um Low zu werden. So ähnlich wurden ganz ohne ADC z.B. die Joysticks am Gameport des PCs eingelesen.
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Bearbeitet durch Moderator
Wie du schon schreibst, wird hier der ADC des Pics verwendet um die Auswertung des Tasters und Potis zu ermitteln.
Holger D. schrieb: > Nun meine Frage: Wie wurde hier die Abfrage des Widerstandswertes bzw. > des Spannungswertes zur Auswertung der Taster und des Potis > programmtechnisch realisiert? Dazu müsste man in den Programmcode gucken. Vielleicht besitzt der (PIC12F1840) einen internen Pollup, der zusammen mit dem externen Widerstand einen Spannungsteiler bildet. Guck dir das Signal am Pin 6 mit dem Oszi an.
Rainer W. schrieb: > Vielleicht besitzt der (PIC12F1840) einen internen Pollup, der zusammen > mit dem externen Widerstand einen Spannungsteiler bildet. "Weak Pullups" sind an allen Datenpins des PIC12F1840 programmierbar. Die haben so "Daumen mal Pi" irgendwas um 40-50 kOhm - allerdings mit grosser Spannbreite, das können auch mal 100 kOhm sein
Da in der Beschreibung vom K1EL explizit der Kondensatorwert genannt ist, spricht vieles für die Entlademethode. (S.5 "The value of the speed pot must be 10K ohms with a capacitor value of .01 uF.")
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