Hallo zusammen, ich habe für folgende Geräte den maximalen Druck gemessen, welche die Geräte bei Verschluss des jeweiligen Anschlusses erzeugen, vielleicht ist diese Info für jemanden interessant: Metabo AG 18 (602242850) Akku-Gebläse: - maximaler Überdruck am Abgang: 50 mBar - minimaler Unterdruck auf der Saugseite: -50 mBar Metabo LB 18 LTX BL (601607850) Akku-Laubbläser: - maximaler Überdruck am Abgang: 20 mBar LG
Bird schrieb: > ich habe für folgende Geräte den maximalen Druck gemessen, welche die > Geräte bei Verschluss des jeweiligen Anschlusses erzeugen, vielleicht > ist diese Info für jemanden interessant: Darauf beschränkt eine relativ unnütze Messung und bei dermassen "geraden" Werten auch noch unglaubwürdig. Gerade ein reiner Bläser sollte richtig Dampf haben, also hohen Druck bei hohem Luftstrom über genügend Zeit. Akkugeräte sind da ungeeignet.
Ralf X. schrieb: > Gerade ein reiner Bläser sollte richtig Dampf haben, also hohen Druck > bei hohem Luftstrom über genügend Zeit. > Akkugeräte sind da ungeeignet. Hier haben die ganzen Dienstleister auf Akkubläser umgerüstet. Früher röhrte es, jetzt summst es nur noch. Aber gut möglich, dass die Kunden mit ungeeigneten Geräten besummst werden wollen.
Ralf X. schrieb: > Darauf beschränkt eine relativ unnütze Messung und bei dermassen > "geraden" Werten auch noch unglaubwürdig. Der verwendete Sensor hat eine Auflösung von 5mBar. Es geht um die Größenordnung, nicht um eine rückführbare Messung im ppm-Bereich. Ob die Information unnütz ist oder nicht ist eine Frage der Anwendung. Für den bestimmungsgemäßen Gebrauch der Geräte ist die Info tatsächlich irrelevant. Wenn man in der Lage ist ein bisschen weiter zu denken, dann ist sie durchaus interessant. LG
Bird schrieb: > Wenn man in der Lage ist ein bisschen weiter zu denken, dann > ist sie durchaus interessant. Zum Beispiel? Die Dinger sind einfach nur zum Pusten, oder im zweiten Fall auch zum Absaugen von etwas Staub gedacht. Mehr nicht. Dafür braucht man keine weiteren Werte, deswegen sind sie nicht angeben. Wer Gebläse für eine fixe Anwendung braucht, der sucht sich welche mit geeigneten, garantierten und reproduzierbaren Druck- und Volumenwerten. Aber ich vermute mal, Du wolltest uns mitteilen das Du zwei neue Geräte hast ;-))
Mit einem Milwaukee blase/sauge ich mein Schlauchbot auf/leer mittels 3D Druck Adapter.
Ralf X. schrieb: > Gerade ein reiner Bläser sollte richtig Dampf haben, also hohen Druck > bei hohem Luftstrom über genügend Zeit. > Akkugeräte sind da ungeeignet. Klar, darum sitzen in allen Belüftungsanlagen auch Tauchkompressoren, damit da ordentlich Druck kommt. Oder lebt eine Belüftung primär doch eher vom Volumenstrom als vom Druck?
Ralf X. schrieb: > Darauf beschränkt eine relativ unnütze Messung und bei dermassen > "geraden" Werten auch noch unglaubwürdig. Die Messung als unnütz zu titulieren ist noch blöder als gar nicht zu messen. Da wäre es wohl besser die Klappe zu halten als ohne eigene Maßnahmen einen rauszuhauen. Ich finde die Messung jedenfalls interessant. Jedoch würde mich, falls überhaupt ohne Beschädigung der Geräte messbar, der Druck in freiblasendem Zustand interessieren. Denn wie schon angesprochen ist ja die Blaswirkung der Geräte das Interessante und nicht der erreichbare Maximaldruck. Ähnlich wie beim Staubsauger.
Rechen V 1.0 ist jedem Bläser haushoch überlegen!
Cartman E. schrieb: > Rechen V 1.0 ist jedem Bläser haushoch überlegen! Overkill! Stock mit Nagel reicht völlig.
Cartman E. schrieb: > Rechen V 1.0 ist jedem Bläser haushoch überlegen! Du hast vergessen einen gegen die Boomer rauszuhauen.....
Bird schrieb: > Metabo LB 18 LTX BL Krasses Ding. Kostet mit ca. 100€ genau so viel wie ein benzingetriebener mit der 10-fachen Leistung.
Bird schrieb: > Ralf X. schrieb: >> Darauf beschränkt eine relativ unnütze Messung und bei dermassen >> "geraden" Werten auch noch unglaubwürdig. > > Der verwendete Sensor hat eine Auflösung von 5mBar. Es geht um die > Größenordnung, nicht um eine rückführbare Messung im ppm-Bereich. > > Ob die Information unnütz ist oder nicht ist eine Frage der Anwendung. > Für den bestimmungsgemäßen Gebrauch der Geräte ist die Info tatsächlich > irrelevant. Wenn man in der Lage ist ein bisschen weiter zu denken, dann > ist sie durchaus interessant. Bitte kläre mich auf, in welche Richtung ich da weiter denken sollte, um einen Nutzen zu erkennen? Ich hatte in diversen Fahrzeugen 12 V Minikompressoren, die ohne weiteres mehrere bar brachten. Aber egal ob beim Notfaltrad (Nissan 280ZX) oder Geländewagen für Druckeinstellung für diverse Gelände/Untergründe war die Leistung einfach gräuslich, ebenso bei Wasserraketenexperimenten u.ä. Laubbläser müssen von der gesamten Konstruktion ganz anders konstruktiv konzipiert sein, also sind da auch ganz andere Testmethoden von nöten. Je nach Konzept können die sogar höheren Druck im Luftstrom aufbauen, als bei Verschluss des Auslasses. Dass ein reichlich teueres und grösseres Gerät eines einzigen Herstellers mehr als sein Einsteigermodells leistet, sollte niemand verwundern.
Michael B. schrieb: > Bird schrieb: >> Metabo LB 18 LTX BL > > Krasses Ding. Kostet mit ca. 100€ genau so viel wie ein > benzingetriebener mit der 10-fachen Leistung. Das ist ohne Akku und Ladeteil. Empfohlen wird der Akku mit 10 Ah. Zzgl. grosse Ladestation.
Armin X. schrieb: > Ralf X. schrieb: >> Darauf beschränkt eine relativ unnütze Messung und bei dermassen >> "geraden" Werten auch noch unglaubwürdig. > > Die Messung als unnütz zu titulieren ist noch blöder als gar nicht zu > messen. Ok, wer so einen Bläser kaufen möchte, um seine Luftmatratze aufzupumpen, mag es sehr hilfreich sein.
Cartman E. schrieb: > Rechen V 1.0 ist jedem Bläser haushoch überlegen! Pauschale Aussagen sind wie meistens teilweise richtig und teilweise falsch. Richtig: Wenn ich sehe wie der Hausmeister beim Wohnblock ein paar Häuser weiter die Ausfahrt und den Gehweg "reinigt" indem er 10 min mit dem Bläser rumwedelt, das Zeug auf die Straße pustet wo es der Wind eine halbe Stunde später wieder zurückgeweht hat. Falsch: Wenn ich Laub auf einer Fläche, die mit Rindenmulch abgedeckt ist, weg haben will. Da kannst du den Rechen vergessen. Wenn ich fein verteiltes Sägemehl vom Brennholz sägen vor dem aufnehmen erst mal zusammen "fegen" will. Geht viel besser als mit einem Besen. Wenn ich Sägemehl von unebenem Grund (Kopfsteinpflaster) weg haben will. Wenn ich den Dreck durch Umschalten sogar gleich einsaugen kann.
Michael B. schrieb: > Bird schrieb: >> Metabo LB 18 LTX BL > > Krasses Ding. Kostet mit ca. 100€ genau so viel wie ein > benzingetriebener mit der 10-fachen Leistung. die Wärmeabgabe einbezogen?
Schon mal eine Gebläsekennlinie gesehen oder selbst aufgenommen? Zwei Arbeitspunkte sind einfach: Blockierter Auslaß: null Fördermenge, maximaler statischer Druck Offener Auslaß: maximale Förderung, null statischer Druck Dazwischen eine Kennlinie die je nach Gebläsetyp mehr oder weniger "durchhängt" oder einen Buckel hat. Die GESCHWINDIGKEIT der Luft am Auslaß wird aber mit einem Pitotrohr gemessen und hat mit dem statischen Druck nichts zu tun.
Ralf X. schrieb: > Bitte kläre mich auf, in welche Richtung ich da weiter denken sollte, um > einen Nutzen zu erkennen? In meinem konkreten Fall ging es um Frage ob man mit den getesteten Geräten in einer Turnhalle emissionsfrei und ohne Kabel eine Airtrack mit ca.10m³ Volumen auf ca. 60-120mBar aufpumpen kann.
Rainer D. schrieb: > Zum Beispiel? > Die Dinger sind einfach nur zum Pusten, oder im zweiten Fall auch zum > Absaugen von etwas Staub gedacht. Mehr nicht. Alles eine Frage des Horizontes und wie sehr man in der Lage ist diesen zu erweitern. Siehe vorheriger Beitrag.
Eine erweiterte Messung könnte für die Anwendung vergleichbare Ergebnisse liefern. Den Drucksensor in die Mitte der Austrittsöffung halten und dort messen. Den Überdruck mit der Austrittsfläche multiplizieren. Das ist dann ein (fehlerhaftetes) Maß für den Volumenstrom (mit falschen Einheiten und falsch skaliert). Man könnte sich noch die Mühe machen und die Ergebnisse in die Gleichung für ein Prandtlrohr einsetzen wenn man wissen will, wie lange die 10 m^3 wohl grob brauchen werden.
Bird schrieb: > In meinem konkreten Fall ging es um Frage ob man mit den getesteten > Geräten in einer Turnhalle emissionsfrei und ohne Kabel eine Airtrack > mit ca.10m³ Volumen auf ca. 60-120mBar aufpumpen kann. Hättest du das gleich in dein erstes Posting geschrieben, wäre der Thread wahrscheinlich deutlich gehaltvoller geworden.
Bird schrieb: > Alles eine Frage des Horizontes und wie sehr man in der Lage ist diesen > zu erweitern. Siehe vorheriger Beitrag. Schwachsinn! Für sowas gibts die passenden Gebläse, die deutlich leiser sind als Laubbläser und Co!
Bird schrieb: > Ralf X. schrieb: >> Bitte kläre mich auf, in welche Richtung ich da weiter denken sollte, um >> einen Nutzen zu erkennen? > > In meinem konkreten Fall ging es um Frage ob man mit den getesteten > Geräten in einer Turnhalle emissionsfrei und ohne Kabel eine Airtrack > mit ca.10m³ Volumen auf ca. 60-120mBar aufpumpen kann. Für so etwas nimmt man üblicherweise ein Seitenkanalgebläse.
Rainer D. schrieb: > Schwachsinn! Für sowas gibts die passenden Gebläse, die deutlich leiser > sind als Laubbläser und Co! Zum Beispiel?
Bird schrieb: > Der verwendete Sensor hat eine Auflösung von 5mBar. Es geht um die > Größenordnung, nicht um eine rückführbare Messung im ppm-Bereich. Gerade, wenn du so an der unteren Grenze des Messbereichs arbeitest, solltest du die dort spezifizierte Messgenauigkeit angeben.
Armin X. schrieb: > Die Messung als unnütz zu titulieren ist noch blöder als gar nicht zu > messen. Blöde nur, dass ein Laubbläser vom Volumenstrom lebt und nicht vom Druck, schon gar nicht, wenn er verschlossen ist.
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