Trafo reparieren.

#8056438
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Peter N. schrieb:

Jörg R. schrieb:

Zeig bloß kein Foto..man könnte ja was erkennen.

Mit euren Kristallkugeln ist auch nichts mehr los...

Bitteschön. Es ist nichts zu erkennen, was man sich nicht auch vorstellen könnte...

Doch, da ist einiges zu erkennen..worauf du auch selber hättest kommen können.

Löte die beiden Stifte ab. Feile an dem Trafo den Teil gerade wo die Anschlüsse ausgebrochen sind. Befestige eine Stiftleiste an den plan gefeilten Teil des Trafos, ggf. mit 2-Komponentenkleber. Evtl. kannst die den Teil wo die neuen Stifte an den Kunstoff kommen kleine Einkerbungen für die Stifte machen.

: Bearbeitet durch User
#8056510
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Peter N. schrieb:

Es ist nichts zu erkennen, was man sich nicht auch vorstellen könnte.

Man kann sich gar nichts vorstellen.

Den Trafo kannst du so wieder einlöten. Die Stifte steckst du dann einzeln in ihre Lötpadlöcher.

ABER: an einem Stift ist schon ein Draht abgebrochen. Den musst du mit wiederanlöten.

Peter N. schrieb:

Möglicherweise muß ich den Trafo noch mehrfach aus- und einlöten.

Vergiss es. Falscher Ansatz.

#8056715
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Thomas B. schrieb:

Wie sieht den die Platine aus?

Michael B. schrieb:

ABER: an einem Stift ist schon ein Draht abgebrochen. Den musst du mit wiederanlöten.

Bei dem Trafo waren die Original-Primärwicklungen durchgeschmort, bis zum Windungsschluß. Dies war der erste Versuch, die Wicklungen zu ersetzen - qualmt immer noch. Jetzt muß ich einen neuen Wicklungsversuch mit dickerem Draht unternehmen.

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#8056746
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Peter N. schrieb:

Bei dem Trafo waren die Original-Primärwicklungen durchgeschmort, bis zum Windungsschluß. Dies war der erste Versuch, die Wicklungen zu ersetzen - qualmt immer noch. Jetzt muß ich einen neuen Wicklungsversuch mit dickerem Draht unternehmen.

Gegentakt Flusswandler wohl aus 12V, und sekundär sieht nicht nach 230V aus, eher auch Kleinspannung.

Hast du den Wicklungssinn der beiden Primärwicklungen beachtet ?

Dünner Draht sollte ohne Last kein Problem sein, relevant hoher Strom darf erst bei hoher Last fliessen.

Aber es fehlt der Ausgangskondensator, was soll der Regler also regeln wenn sich keine Spannung einstellen kann ?

#8056792
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Henrik V. schrieb:

Warum die Wicklung zu viel Strom bekommt, hast Du schon herausgefunden? (Schaltstransistor durchlegiert, Ansteuerung defekt? )

Nein, Primärsteuerung scheint ok zu sein (wird direkt vom µC getaktet), Sekundärseite scheint auch ok zu sein.

Michael B. schrieb:

Gegentakt Flusswandler wohl aus 12V, und sekundär sieht nicht nach 230V aus, eher auch Kleinspannung.

Der Wandler transformiert hoch, speist einen Reihenschwingkreis, parallel zu dessen Kondensator sitzt ein Piezostößel.

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#8056871
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Axel S. schrieb:

Mit einem Zauberstab. Der Zauberspruch ist "Reparo!"

Mein Zauberstab ist leider auch zerbrochen. Einen zweiten zum Reparieren des ersten habe ich leider nicht...

Aber ernsthaft: Dieses schwarze Zeug, mit dem direkt auf die Platine gebondete Chips überzogen werden, wäre ideal dafür. Gibts das irgendwo in Kleinstmengen?

(Firma: nix) #8056890
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Ich nehm für sowas Sekundenkleber mit Backpulver. Sekundenkleber satt auftragen Pins positionieren und Backpulver mit einem Pinsel drüberstäuben (nicht streichen!) oder vom spitzen Messer aufträufeln. Das Ganze mehrfach wiederholen, bis die Schicht dick genug ist.

Das hat bisher bei vielen Kunststoffen gut geholfen.

Old-Papa

#8056932
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Peter N. schrieb:

Bei dem Trafo waren die Original-Primärwicklungen durchgeschmort, bis zum Windungsschluß.

Wenn es die Ansteuerung und die MOSFETs nicht sind...

  • die Kondensatoren im Snubber, parallel zu den MOSFET haben keinen Schluss? Dann würde der Trafo ebenfalls Dauerspannung sehen
  • Der C des sekundären Reihenschwingkreises und der Piezo ohne Schluss?

Wenn du den Trafo eh schon draußen hast, dann löte in die +-Leitung einen Widerstand zur Strombegrenzung ein. Richtwert so 10 Ohm, 10 Watt rum. Das sollte den Strom auf gut 1 A begrenzen und Kollateralschäden verhindern.

#8057950
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Ich werde die Primärwicklungen mittels Stiftleiste kontaktieren. Leider paßt das Rastermaß nicht.

Michael B. schrieb:

Hast du den Wicklungssinn der beiden Primärwicklungen beachtet ?

Ja. Wobei es ja egal sein sollte, solange der Anfang der einen und das Ende der anderen Primärwicklung an + geht und beide parallel gewickelt sind. Oder benötigt die Stromüberwachung (J6/U16) die korrekte Phase?

Michael B. schrieb:

Dünner Draht sollte ohne Last kein Problem sein, relevant hoher Strom darf erst bei hoher Last fliessen.

Ohne Piezo erwärmt sich nichts.

Gerald B. schrieb:

Wenn es die Ansteuerung und die MOSFETs nicht sind...

  • die Kondensatoren im Snubber, parallel zu den MOSFET haben keinen Schluss? Dann würde der Trafo ebenfalls Dauerspannung sehen
  • Der C des sekundären Reihenschwingkreises und der Piezo ohne Schluss?

Snubber ok (18 Ohm/10n), Ausgangskondensator ok (22n/1000V), Piezo-Stößel kein Durchgang (3,4n).

Ein größeres Stück Salami: Das Gerät ist ein "Sonic-Cutter".

Defekt: Nach Start des Cutters brach die 12V Versorgungsspannung zusammen und die Elektronik startete neu.

Trafo ausgebaut. Jetzt lief die ganze Elektronik wie sie sollte. Am Trafo kommen 12Vs Rechteck mit 36kHz an.

Beim Trafo alle 4 Primäranschlüsse Verbindung, also Windungsschluß. Primärwicklungen vorsichtig abgewickelt (Windungen ziemlich verbacken). 2* 14 Windungen 17x0,1mm HF-Litze.

Primärseite gegen Sekundärseite war mit diesem gelben Klebeband isoliert, auch ziemlich verschmolzen. Das durch Kapton-Tape ersetzt.

Die Primärwicklungen habe ich mit mehreren parallelen Wicklungen HF-Litze ersetzt. Leider habe ich mich dabei verrechnet, war immer noch zu wenig Querschnitt.

Jedenfalls qualmte der Trafo bei Last und die Primärwicklungen sind wieder verbacken.

Nächster Versuch dann mit 0,3 CuL (muß es denn bei 36kHz HF-Litze sein?).

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#8058001
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Bei 2x 17 Windungen ist die Drahtlänge noch überschaubar. Da kannst du dir deine HF-Litze auch selbst verdrillen und hast es damit in der Hand, was du Einzellitzenquerschnitt nimmst. Hab 100µH 8A Ringkerne, die sind ebenfalls mit Litze gefertigt. Außendurchmesser im Augenmaß vielleich 1,5 qmm.

#8059429
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Primärwicklungen mit 0,3 CuL neu gewickelt.

Mit Piezostößel heizen die schnell auf, die Transistoren ziehen langsam nach.

Ob der Piezo etwas tut, kann ich nicht feststellen.

Beim Stößel sind 4 Piezoscheiben parallel geschaltet, haben zusammen 3,4 nF, keinen Durchgang und wenn ich dem Stößel einen Schlag verpasse, antwortet der mit einem Spannungspuls.

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