Hi Bei einem Ferrittrafo sind mir 2 Anschlußpins aus dem Spulenkörper rausgebrochen. (Wie) könnte ich die wieder lötfest befestigen?
Peter N. schrieb: > Bei einem Ferrittrafo sind mir 2 Anschlußpins aus dem Spulenkörper > rausgebrochen. (Wie) könnte ich die wieder lötfest befestigen? Zeig bloß kein Foto..man könnte ja was erkennen.
Jörg R. schrieb: > Zeig bloß kein Foto..man könnte ja was erkennen. Mit euren Kristallkugeln ist auch nichts mehr los... Bitteschön. Es ist nichts zu erkennen, was man sich nicht auch vorstellen könnte...
2k Epoxydharzkleber und nicht zu lange daran rumlöten!
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Peter N. schrieb: > Jörg R. schrieb: >> Zeig bloß kein Foto..man könnte ja was erkennen. > > Mit euren Kristallkugeln ist auch nichts mehr los... > > Bitteschön. Es ist nichts zu erkennen, was man sich nicht auch > vorstellen könnte... Doch, da ist einiges zu erkennen..worauf du auch selber hättest kommen können. Löte die beiden Stifte ab. Feile an dem Trafo den Teil gerade wo die Anschlüsse ausgebrochen sind. Befestige eine Stiftleiste an den plan gefeilten Teil des Trafos, ggf. mit 2-Komponentenkleber. Evtl. kannst die den Teil wo die neuen Stifte an den Kunstoff kommen kleine Einkerbungen für die Stifte machen.
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Wolfgang R. schrieb: > 2k Epoxydharzkleber Der Spulenkörper wird aus PET sein, daran hält ohne Primer kein Epoxidharz.
Wolfgang R. schrieb: > 2k Epoxydharzkleber und nicht zu lange daran rumlöten! Habe ich bereits mit UHU Endfest probiert. Hat ein erneutes Auslöten des Trafos (Kippelmethode) nicht überstanden. Möglicherweise muß ich den Trafo noch mehrfach aus- und einlöten. Die Befestigung muß also halbwegs fest sein.
Peter N. schrieb: > Möglicherweise muß ich den Trafo noch mehrfach aus- und einlöten. das ist wohl eher der Punkt, an dem du ansetzen solltest.
Peter N. schrieb: > Möglicherweise muß ich den Trafo noch mehrfach aus- und einlöten. Falscher Ansatz! Der Trafo bekommt Stiftleisten angelötet und auf die Platine Buchsenleisten - oder umgekehrt und dann kann man das bliebig umstecken.
Peter N. schrieb: > Es ist nichts zu erkennen, was man sich nicht auch vorstellen könnte. Man kann sich gar nichts vorstellen. Den Trafo kannst du so wieder einlöten. Die Stifte steckst du dann einzeln in ihre Lötpadlöcher. ABER: an einem Stift ist schon ein Draht abgebrochen. Den musst du mit wiederanlöten. Peter N. schrieb: > Möglicherweise muß ich den Trafo noch mehrfach aus- und einlöten. Vergiss es. Falscher Ansatz.
Michael B. schrieb: > Peter N. schrieb: >> Möglicherweise muß ich den Trafo noch mehrfach aus- und einlöten. > > Vergiss es. Falscher Ansatz. Man könnte ihn auf Lochraster setzen und dann mit Stiftleisen höher legen. Also etwas versetzt. Da muss aber Platz vorhanden sein. Wobei man an den Stiftleisen auch nicht lange rumlöten darf. Wie sieht den die Platine aus?
Thomas B. schrieb: > Wie sieht den die Platine aus? Michael B. schrieb: > ABER: an einem Stift ist schon ein Draht abgebrochen. Den musst du mit > wiederanlöten. Bei dem Trafo waren die Original-Primärwicklungen durchgeschmort, bis zum Windungsschluß. Dies war der erste Versuch, die Wicklungen zu ersetzen - qualmt immer noch. Jetzt muß ich einen neuen Wicklungsversuch mit dickerem Draht unternehmen.
Warum die Wicklung zu viel Strom bekommt, hast Du schon herausgefunden? (Schaltstransistor durchlegiert, Ansteuerung defekt? )
Peter N. schrieb: > Bei dem Trafo waren die Original-Primärwicklungen durchgeschmort, bis > zum Windungsschluß. > Dies war der erste Versuch, die Wicklungen zu ersetzen - qualmt immer > noch. > Jetzt muß ich einen neuen Wicklungsversuch mit dickerem Draht > unternehmen. Gegentakt Flusswandler wohl aus 12V, und sekundär sieht nicht nach 230V aus, eher auch Kleinspannung. Hast du den Wicklungssinn der beiden Primärwicklungen beachtet ? Dünner Draht sollte ohne Last kein Problem sein, relevant hoher Strom darf erst bei hoher Last fliessen. Aber es fehlt der Ausgangskondensator, was soll der Regler also regeln wenn sich keine Spannung einstellen kann ?
Henrik V. schrieb: > Warum die Wicklung zu viel Strom bekommt, hast Du schon herausgefunden? > (Schaltstransistor durchlegiert, Ansteuerung defekt? ) Nein, Primärsteuerung scheint ok zu sein (wird direkt vom µC getaktet), Sekundärseite scheint auch ok zu sein. Michael B. schrieb: > Gegentakt Flusswandler wohl aus 12V, und sekundär sieht nicht nach 230V > aus, eher auch Kleinspannung. Der Wandler transformiert hoch, speist einen Reihenschwingkreis, parallel zu dessen Kondensator sitzt ein Piezostößel.
Peter N. schrieb: > Bei einem Ferrittrafo sind mir 2 Anschlußpins aus dem Spulenkörper > rausgebrochen. > (Wie) könnte ich die wieder lötfest befestigen? Mit einem Zauberstab. Der Zauberspruch ist "Reparo!"
Axel S. schrieb: > Mit einem Zauberstab. Der Zauberspruch ist "Reparo!" Mein Zauberstab ist leider auch zerbrochen. Einen zweiten zum Reparieren des ersten habe ich leider nicht... Aber ernsthaft: Dieses schwarze Zeug, mit dem direkt auf die Platine gebondete Chips überzogen werden, wäre ideal dafür. Gibts das irgendwo in Kleinstmengen?
Ich nehm für sowas Sekundenkleber mit Backpulver. Sekundenkleber satt auftragen Pins positionieren und Backpulver mit einem Pinsel drüberstäuben (nicht streichen!) oder vom spitzen Messer aufträufeln. Das Ganze mehrfach wiederholen, bis die Schicht dick genug ist. Das hat bisher bei vielen Kunststoffen gut geholfen. Old-Papa
Peter N. schrieb: > Dieses schwarze Zeug, mit dem direkt auf die Platine gebondete Chips > überzogen werden, wäre ideal dafür. > Gibts das irgendwo in Kleinstmengen? Du meinst Epoxidharz oder Resin? Das findest du in jedem Bastelbedarf oder auf Amazon.
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Julian L. schrieb: > Du meinst Epoxidharz oder Resin? Ich weiß nicht, was es ist, jedenfalls sehr fest und hitzebeständig. Resin (zum 3D-Drucken) hat sich nicht so als Kleber geeignet herausgestellt.
Peter N. schrieb: > Bei dem Trafo waren die Original-Primärwicklungen durchgeschmort, bis > zum Windungsschluß. Wenn es die Ansteuerung und die MOSFETs nicht sind... - die Kondensatoren im Snubber, parallel zu den MOSFET haben keinen Schluss? Dann würde der Trafo ebenfalls Dauerspannung sehen - Der C des sekundären Reihenschwingkreises und der Piezo ohne Schluss? Wenn du den Trafo eh schon draußen hast, dann löte in die +-Leitung einen Widerstand zur Strombegrenzung ein. Richtwert so 10 Ohm, 10 Watt rum. Das sollte den Strom auf gut 1 A begrenzen und Kollateralschäden verhindern.
Peter N. schrieb: > Ich weiß nicht, was es ist Die schwarze Vergussmasse bei COBs ist schwarzes Epoxidharz. Zum Kleben findet man es als "Zwei Komponenten Kleber".
Ich werde die Primärwicklungen mittels Stiftleiste kontaktieren. Leider paßt das Rastermaß nicht. Michael B. schrieb: > Hast du den Wicklungssinn der beiden Primärwicklungen beachtet ? Ja. Wobei es ja egal sein sollte, solange der Anfang der einen und das Ende der anderen Primärwicklung an + geht und beide parallel gewickelt sind. Oder benötigt die Stromüberwachung (J6/U16) die korrekte Phase? Michael B. schrieb: > Dünner Draht sollte ohne Last kein Problem sein, relevant hoher Strom > darf erst bei hoher Last fliessen. Ohne Piezo erwärmt sich nichts. Gerald B. schrieb: > Wenn es die Ansteuerung und die MOSFETs nicht sind... > - die Kondensatoren im Snubber, parallel zu den MOSFET haben keinen > Schluss? Dann würde der Trafo ebenfalls Dauerspannung sehen > - Der C des sekundären Reihenschwingkreises und der Piezo ohne Schluss? Snubber ok (18 Ohm/10n), Ausgangskondensator ok (22n/1000V), Piezo-Stößel kein Durchgang (3,4n). Ein größeres Stück Salami: Das Gerät ist ein "Sonic-Cutter". Defekt: Nach Start des Cutters brach die 12V Versorgungsspannung zusammen und die Elektronik startete neu. Trafo ausgebaut. Jetzt lief die ganze Elektronik wie sie sollte. Am Trafo kommen 12Vs Rechteck mit 36kHz an. Beim Trafo alle 4 Primäranschlüsse Verbindung, also Windungsschluß. Primärwicklungen vorsichtig abgewickelt (Windungen ziemlich verbacken). 2* 14 Windungen 17x0,1mm HF-Litze. Primärseite gegen Sekundärseite war mit diesem gelben Klebeband isoliert, auch ziemlich verschmolzen. Das durch Kapton-Tape ersetzt. Die Primärwicklungen habe ich mit mehreren parallelen Wicklungen HF-Litze ersetzt. Leider habe ich mich dabei verrechnet, war immer noch zu wenig Querschnitt. Jedenfalls qualmte der Trafo bei Last und die Primärwicklungen sind wieder verbacken. Nächster Versuch dann mit 0,3 CuL (muß es denn bei 36kHz HF-Litze sein?).
Peter N. schrieb: > muß es denn bei 36kHz HF-Litze sein? Nein, aber allzu dick sollte der Draht auch nicht sein. Bei mehr als 0,8mm schlägt der Stromverdrängungseffekt bei 36kHz relevant zu.
Bei 2x 17 Windungen ist die Drahtlänge noch überschaubar. Da kannst du dir deine HF-Litze auch selbst verdrillen und hast es damit in der Hand, was du Einzellitzenquerschnitt nimmst. Hab 100µH 8A Ringkerne, die sind ebenfalls mit Litze gefertigt. Außendurchmesser im Augenmaß vielleich 1,5 qmm.
Peter N. schrieb: > Bei dem Trafo waren die Original-Primärwicklungen durchgeschmort Und sekundär nicht angekokelt und kurzschlusswindung ?
Michael B. schrieb: > Und sekundär nicht angekokelt und kurzschlusswindung ? Sekundär sieht noch gut aus, wie auf dem Bild zu erkennen. Die gemessenen Werte hatte ich ja geschrieben.
Primärwicklungen mit 0,3 CuL neu gewickelt. Mit Piezostößel heizen die schnell auf, die Transistoren ziehen langsam nach. Ob der Piezo etwas tut, kann ich nicht feststellen. Beim Stößel sind 4 Piezoscheiben parallel geschaltet, haben zusammen 3,4 nF, keinen Durchgang und wenn ich dem Stößel einen Schlag verpasse, antwortet der mit einem Spannungspuls.
Peter N. schrieb: > Mit Piezostößel heizen die schnell auf, die Transistoren ziehen langsam > nach. Soweit ich mich erinnere, soll man US-Bäder nie leer bereiben, ähnlich wie Mikrowellen. Das Wasser dämpft die Schwingung. Ohne, kreist die in deinem Schwingkreis
Gerald B. schrieb: > Soweit ich mich erinnere, soll man US-Bäder nie leer bereiben Das ist aber kein Bad. An dem Stößel befindet sich dann eine Klinge o.ä. die per Ultraschall schwingt.
Julian L. schrieb: > Die schwarze Vergussmasse bei COBs ist schwarzes Epoxidharz. Zum Kleben > findet man es als "Zwei Komponenten Kleber". Dann aber nichts vom Markt für "Normalverbraucher". Das "BlopTop" Zeugs ist viel härter als 2K Epoxy. Ausserdem wird einfaches 2K Epoxy bei Wärme sehr weich, ähnlich wie Flummis.
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