Hi
Bei einem Ferrittrafo sind mir 2 Anschlußpins aus dem Spulenkörper rausgebrochen. (Wie) könnte ich die wieder lötfest befestigen?
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Trafo reparieren.Hi Bei einem Ferrittrafo sind mir 2 Anschlußpins aus dem Spulenkörper rausgebrochen. (Wie) könnte ich die wieder lötfest befestigen?
Zeig bloß kein Foto..man könnte ja was erkennen.
Mit euren Kristallkugeln ist auch nichts mehr los... Bitteschön. Es ist nichts zu erkennen, was man sich nicht auch vorstellen könnte... 2k Epoxydharzkleber und nicht zu lange daran rumlöten! :
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Doch, da ist einiges zu erkennen..worauf du auch selber hättest kommen können. Löte die beiden Stifte ab. Feile an dem Trafo den Teil gerade wo die Anschlüsse ausgebrochen sind. Befestige eine Stiftleiste an den plan gefeilten Teil des Trafos, ggf. mit 2-Komponentenkleber. Evtl. kannst die den Teil wo die neuen Stifte an den Kunstoff kommen kleine Einkerbungen für die Stifte machen. :
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Gast
#8056442
Der Spulenkörper wird aus PET sein, daran hält ohne Primer kein Epoxidharz.
Habe ich bereits mit UHU Endfest probiert. Hat ein erneutes Auslöten des Trafos (Kippelmethode) nicht überstanden. Möglicherweise muß ich den Trafo noch mehrfach aus- und einlöten. Die Befestigung muß also halbwegs fest sein.
Gast
#8056462
das ist wohl eher der Punkt, an dem du ansetzen solltest.
Falscher Ansatz! Der Trafo bekommt Stiftleisten angelötet und auf die Platine Buchsenleisten - oder umgekehrt und dann kann man das bliebig umstecken.
Man kann sich gar nichts vorstellen. Den Trafo kannst du so wieder einlöten. Die Stifte steckst du dann einzeln in ihre Lötpadlöcher. ABER: an einem Stift ist schon ein Draht abgebrochen. Den musst du mit wiederanlöten.
Vergiss es. Falscher Ansatz.
Man könnte ihn auf Lochraster setzen und dann mit Stiftleisen höher legen. Also etwas versetzt. Da muss aber Platz vorhanden sein. Wobei man an den Stiftleisen auch nicht lange rumlöten darf. Wie sieht den die Platine aus?
Bei dem Trafo waren die Original-Primärwicklungen durchgeschmort, bis zum Windungsschluß. Dies war der erste Versuch, die Wicklungen zu ersetzen - qualmt immer noch. Jetzt muß ich einen neuen Wicklungsversuch mit dickerem Draht unternehmen. Warum die Wicklung zu viel Strom bekommt, hast Du schon herausgefunden? (Schaltstransistor durchlegiert, Ansteuerung defekt? )
Gegentakt Flusswandler wohl aus 12V, und sekundär sieht nicht nach 230V aus, eher auch Kleinspannung. Hast du den Wicklungssinn der beiden Primärwicklungen beachtet ? Dünner Draht sollte ohne Last kein Problem sein, relevant hoher Strom darf erst bei hoher Last fliessen. Aber es fehlt der Ausgangskondensator, was soll der Regler also regeln wenn sich keine Spannung einstellen kann ?
Nein, Primärsteuerung scheint ok zu sein (wird direkt vom µC getaktet), Sekundärseite scheint auch ok zu sein.
Der Wandler transformiert hoch, speist einen Reihenschwingkreis, parallel zu dessen Kondensator sitzt ein Piezostößel.
Mit einem Zauberstab. Der Zauberspruch ist "Reparo!"
Mein Zauberstab ist leider auch zerbrochen. Einen zweiten zum Reparieren des ersten habe ich leider nicht... Aber ernsthaft: Dieses schwarze Zeug, mit dem direkt auf die Platine gebondete Chips überzogen werden, wäre ideal dafür. Gibts das irgendwo in Kleinstmengen? Ich nehm für sowas Sekundenkleber mit Backpulver. Sekundenkleber satt auftragen Pins positionieren und Backpulver mit einem Pinsel drüberstäuben (nicht streichen!) oder vom spitzen Messer aufträufeln. Das Ganze mehrfach wiederholen, bis die Schicht dick genug ist. Das hat bisher bei vielen Kunststoffen gut geholfen. Old-Papa
Du meinst Epoxidharz oder Resin? Das findest du in jedem Bastelbedarf oder auf Amazon. :
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Ich weiß nicht, was es ist, jedenfalls sehr fest und hitzebeständig. Resin (zum 3D-Drucken) hat sich nicht so als Kleber geeignet herausgestellt.
Wenn es die Ansteuerung und die MOSFETs nicht sind...
Wenn du den Trafo eh schon draußen hast, dann löte in die +-Leitung einen Widerstand zur Strombegrenzung ein. Richtwert so 10 Ohm, 10 Watt rum. Das sollte den Strom auf gut 1 A begrenzen und Kollateralschäden verhindern.
Die schwarze Vergussmasse bei COBs ist schwarzes Epoxidharz. Zum Kleben findet man es als "Zwei Komponenten Kleber". Ich werde die Primärwicklungen mittels Stiftleiste kontaktieren. Leider paßt das Rastermaß nicht.
Ja. Wobei es ja egal sein sollte, solange der Anfang der einen und das Ende der anderen Primärwicklung an + geht und beide parallel gewickelt sind. Oder benötigt die Stromüberwachung (J6/U16) die korrekte Phase?
Ohne Piezo erwärmt sich nichts.
Snubber ok (18 Ohm/10n), Ausgangskondensator ok (22n/1000V), Piezo-Stößel kein Durchgang (3,4n). Ein größeres Stück Salami: Das Gerät ist ein "Sonic-Cutter". Defekt: Nach Start des Cutters brach die 12V Versorgungsspannung zusammen und die Elektronik startete neu. Trafo ausgebaut. Jetzt lief die ganze Elektronik wie sie sollte. Am Trafo kommen 12Vs Rechteck mit 36kHz an. Beim Trafo alle 4 Primäranschlüsse Verbindung, also Windungsschluß. Primärwicklungen vorsichtig abgewickelt (Windungen ziemlich verbacken). 2* 14 Windungen 17x0,1mm HF-Litze. Primärseite gegen Sekundärseite war mit diesem gelben Klebeband isoliert, auch ziemlich verschmolzen. Das durch Kapton-Tape ersetzt. Die Primärwicklungen habe ich mit mehreren parallelen Wicklungen HF-Litze ersetzt. Leider habe ich mich dabei verrechnet, war immer noch zu wenig Querschnitt. Jedenfalls qualmte der Trafo bei Last und die Primärwicklungen sind wieder verbacken. Nächster Versuch dann mit 0,3 CuL (muß es denn bei 36kHz HF-Litze sein?).
Gast
#8057952
Nein, aber allzu dick sollte der Draht auch nicht sein. Bei mehr als 0,8mm schlägt der Stromverdrängungseffekt bei 36kHz relevant zu. Bei 2x 17 Windungen ist die Drahtlänge noch überschaubar. Da kannst du dir deine HF-Litze auch selbst verdrillen und hast es damit in der Hand, was du Einzellitzenquerschnitt nimmst. Hab 100µH 8A Ringkerne, die sind ebenfalls mit Litze gefertigt. Außendurchmesser im Augenmaß vielleich 1,5 qmm.
Und sekundär nicht angekokelt und kurzschlusswindung ?
Sekundär sieht noch gut aus, wie auf dem Bild zu erkennen. Die gemessenen Werte hatte ich ja geschrieben. Primärwicklungen mit 0,3 CuL neu gewickelt. Mit Piezostößel heizen die schnell auf, die Transistoren ziehen langsam nach. Ob der Piezo etwas tut, kann ich nicht feststellen. Beim Stößel sind 4 Piezoscheiben parallel geschaltet, haben zusammen 3,4 nF, keinen Durchgang und wenn ich dem Stößel einen Schlag verpasse, antwortet der mit einem Spannungspuls.
Soweit ich mich erinnere, soll man US-Bäder nie leer bereiben, ähnlich wie Mikrowellen. Das Wasser dämpft die Schwingung. Ohne, kreist die in deinem Schwingkreis
Das ist aber kein Bad. An dem Stößel befindet sich dann eine Klinge o.ä. die per Ultraschall schwingt.
Dann aber nichts vom Markt für "Normalverbraucher". Das "BlopTop" Zeugs ist viel härter als 2K Epoxy. Ausserdem wird einfaches 2K Epoxy bei Wärme sehr weich, ähnlich wie Flummis. Antwort schreibenBitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben. |
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