Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik L7805 überhitzt bei bestimmten Last-Szenarien


von Lysandros (lys)


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Hallo liebe Leute,

meine Platine wird mir 24V-DC gespeist und sorgt dafür, dass bis zu vier 
Verbraucher mit 0...5V-DC, bzw. mit fixen 5V-DC versorgt werden 
(s.Bild).
Leider überhitzt der Spannungsregler L7805, sobald ich den μCU an 
irgendeinen der vier verfügbaren Ausgänge anschließe. Und es scheint, 
als ob das jeweilige Ausgangs-Pin sogar dadurch gestört wird, denn 
danach gibt es keine Spannung aus, als ob die Leiterbahn beschädigt 
wären...

Irgendwelche Tips?
Danke
: Verschoben durch Moderator
von Marek N. (db1bmn)


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Wer Schaltungen ohne Abblockkondensatoren nachbaut oder in Verkehr 
bringt, wird mit Schwingneigung nicht unter 2 MHz bestraft!
von N. M. (mani)


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Wo sind die? 🤷
von Arduino F. (Firma: Gast) (arduinof)


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1. Fehlende Kondensatoren, darum aufschwingen
2. µC wird über seine ClampDioden versorgt, das überlastet den L7805
von N. M. (mani)


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Und je nach dem wieviel Strom du entnehmen möchtest: 19V verballern ist 
auch ne Menge Holz. Vielleicht über einen Schaltregler nachdenken.
von Marek N. (db1bmn)


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P.S. Die Versorgung ist auch verpolt.
von Paul B. (paule201)


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24V Plus und Minus vertauscht.
von Gerhard (sgssn)


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Hallo
hat der L7805 nen Kühlkörper? Ab 1 Watt Verlustleistung braucht acuh ein 
TO220 einen Kühlkörper. Da reichen dann 50mA dass es ihm warm wird.
Gruß
von Lysandros (lys)


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=>vermeintliche Verpolung: war mein Fehler beim Einzeichnen in das Bild. 
Die Pole sind in der Realität schon richtig verdrahtet

=> Wärmeableitung: s. Foto mit großzügigem passiven Kühlkörer. Das 
System bleibt jeweils nur wenige Minuten einschaltet

=> Kondensatoren: die 24V-Speisung ist bereits sehr stabil, und ohne μCU 
ist die Ausgangsspannung überall scheint auch sehr stabil. Habe im 
Datenblatt des H723ZG noch nichts über Clamp-Dioden gefunden :/ ... Was 
hat es damit auf sich?
: Bearbeitet durch User
von Stefan S. (chiefeinherjar)


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Lysandros schrieb:
> sobald ich den μCU an irgendeinen der vier verfügbaren Ausgänge
> anschließe

Die wenigsten STM32-Controller werden direkt mit 5V betrieben sondern 
mit 3,3V. Wenn also da nicht noch ein 3,3V Regler vor dem Controller 
hängt, dann wird der Controller gegrillt und zieht undefiniert viel 
Strom.
von Lysandros (lys)


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Anbei noch ein Ausschnitt aus dem Datenblatt des STM32-Boards (Nucleo 
H723ZG).
Und mein Vorschlag um zumindest die 24V-Seite mit einem Kondensator 
auzurüsten.
von N. M. (mani)


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Lysandros schrieb:
> die 24V-Speisung ist bereits sehr stabil, und ohne μCU ist die
> Ausgangsspannung überall scheint auch sehr stabil.

Du scheinst keine Ahnung von EMV zu haben. Der kleinste Piekser sorgt 
bei dir vermutlich gerade dafür dass dein Regler durchdreht. Nicht 
umsonst soll man solche Blockkondensatoren so dicht wie möglich 
anbringen.
Löt halt mal welche über die Pins. Ist ja kein Hexenwerk.
So wie es aussieht ist das in einem Industrie Schaltschrank. Je nach 
Applikation geht da der Punk ab! Die ganzen frei schwebenden Platinen 
machen das nicht besser.

Stefan S. schrieb:
> Die wenigsten STM32-Controller werden direkt mit 5V betrieben sondern
> mit 3,3V. Wenn also da nicht noch ein 3,3V Regler vor dem Controller
> hängt,

Unten ist ein Nucleo. Da ist ein Teller drauf. Ich hoffe er hat es an 
den richtigen Pin angeschlossen.
von N. M. (mani)


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Lysandros schrieb:
> Anbei noch ein Ausschnitt aus dem Datenblatt des STM32-Boards (Nucleo
> H723ZG).
> Und mein Vorschlag um zumindest die 24V-Seite mit einem Kondensator
> auzurüsten.

Kann gut gehen, muss nicht. Zwischen Klemme und Regler sind mindestens 
10cm. Das ist nicht so kurz wie möglich.

Und ich vermute dass der 100n am Ausgang mindestens genauso wichtig ist. 
Wenn nicht sogar wichtiger. Denn da geht es auf das Feedback, also auf 
die Regelung...
von N. M. (mani)


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N. M. schrieb:
> Teller

Regler 😅
von Udo K. (udok)


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Marek N. schrieb:
> Wer Schaltungen ohne Abblockkondensatoren nachbaut oder in Verkehr
> bringt, wird mit Schwingneigung nicht unter 2 MHz bestraft!

Der L7805 braucht keinen Abblockkondensator.  Da werden sowieso nur ein 
paar Widerstände versorgt.  Ist also völlig unkritisch.
: Bearbeitet durch User
von Roger S. (edge)


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Lysandros schrieb:
> Wärmeableitung: s. Foto mit großzügigem passiven Kühlkörer.

das ist der Schenkelklopfer am Montag.

Nimm drei chinesium dc/dc module, wie z.B. sowas hier
https://de.aliexpress.com/item/1005006691231614.html
Deine Aufgabe ist dann noch eine Schutzbeschaltung hinzuzimmern dass 
Dein Aufbau bei einem Kurzschluss nicht die Huette abfackelt.

Das mit dem 'μCU' war auch eine leichte Untertreibung, denn man erkennt 
das da wohl noch mehr mitversorgt wird.

Cheers, Roger
von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Lysandros schrieb:
> Anbei noch ein Ausschnitt aus dem Datenblatt des STM32-Boards (Nucleo
> H723ZG).

Und die Schleifer der beiden Potentiometer gehen direkt auf ADC-Eingänge 
des STM32H723? Hast Du dabei überhaupt beachtet, welche "I/O structure" 
die entsprechenden Pins haben? Warum meinst Du, dass die Einschränkungen 
für "TT" und "FT_a" und sinngemäß für "FT_ha" dann nicht für Deine 
Anwendung gelten?

> Und mein Vorschlag um zumindest die 24V-Seite mit einem Kondensator
> auzurüsten.

Dieses Thema wurde doch schon hunderte Male ausgiebig durchgekaut, und 
zwar sowohl in Datenblättern als auch Forenthreads. Wieso glaubt 
"jeder", dass die ausdrücklichen Empfehlungen nicht für ihn bzw. sein 
Projekt gelten? Und was ist an der Vorschrift "möglichst dicht an den 
Anschlüssen des Spannungsreglers" nicht zu verstehen? Sind damit eher 
zwei bis maximal zehn Millimeter gemeint oder vielleicht doch so etwas 
"irgendwo an möglichst weit vom Spannungsregler entfernten 
Schraubklemmen"?
von Udo K. (udok)


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Andreas S. schrieb:
> Anschlüssen des Spannungsreglers" nicht zu verstehen? Sind damit eher
> zwei bis maximal zehn Millimeter gemeint oder vielleicht doch so etwas
> "irgendwo an möglichst weit vom Spannungsregler entfernten
> Schraubklemmen"?

Komm mal wieder runter.

Das ist ein langsammer gutmütiger analoger Regler, da ist es ziemlich 
wurscht wo der Kondensator dran hängt, und ob überhaupt ein Kondensator 
da ist.
Ganz im Gegenteil, zuviel Kermik-Ko am Ausgang ist da tödlich.

Wenn schnelle Digitalelektronik dranhängt, dann macht ein Kerko Sinn, 
aber nicht beim Regler sondern dort wo er gebraucht wird.
von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite



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N. M. schrieb:
> Und ich vermute dass der 100n am Ausgang mindestens genauso wichtig ist.
Der L7805 ist auch ohne Kondensator stabil. Den Kondensator braucht es 
nur, wenn man "improved transient response" braucht.

Arduino F. schrieb:
> µC wird über seine ClampDioden versorgt, das überlastet den L7805
Der uC an sich bräuchte auch bei parasitärer Versorgung (das ist der 
Fachbegriff) über die Clamp-Dioden nicht mehr Strom als wenn er über Vcc 
versorgt würde.

Lysandros schrieb:
> Leider überhitzt der Spannungsregler L7805, sobald ich den μCU an
> irgendeinen der vier verfügbaren Ausgänge anschließe.
Du schließt daran den **unversorgten µC** an? Dann betreibst du den 
ausserhalb der Spezifikation, denn wenn Vcc des µC 0V ist, dann darf an 
keinem anderen Pin mehr als 0,3V anliegen. Denn sonst beginnen die 
Schutzdioden zu leiten.

> Und es scheint,
> als ob das jeweilige Ausgangs-Pin sogar dadurch gestört wird, denn
> danach gibt es keine Spannung aus, als ob die Leiterbahn beschädigt
> wären...
Und: ist das nicht nur im Schein, sondern auch in der Realität der Fall?
Oder ist lediglich das Poti durchgebrannt?

Lysandros schrieb:
> Habe im Datenblatt des H723ZG noch nichts über Clamp-Dioden gefunden :/
Schon im Bild zu Struktur des ADC sind da einige Dioden zu sehen...

> ... Was hat es damit auf sich?
Diese Dioden sind entweder "Abfallprodukte" beim Chipdesign (Body-Diode) 
oder sie werden bewusst zum ESD-Schutz der Mosfets im Pintreiber 
eingebaut. Aber wie gesagt: such einfach man nach "parasitäre Versorgung 
über Schutzdiode", dann findest du schon was zum Thema. Sogar das 
KI-Ergebnis zeigt in die richtige Richtung.

Roger S. schrieb:
> Lysandros schrieb:
>> Wärmeableitung: s. Foto mit großzügigem passiven Kühlkörer.
> das ist der Schenkelklopfer am Montag.
Der KK hat vermutlich um die 25K/W:
- 
https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/kuehlkoerper_15_2_mm_alu_26_k_w_to-220-228044

Wenn da dann 100mA fließen, fallen knapp 2W an und der Spannungregler 
wird um die 70°C warm. Halb so wild.
: Bearbeitet durch Moderator
von Wastl (hartundweichware)


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Udo K. schrieb:
> Der L7805 braucht keinen Abblockkondensator.  Da werden sowieso nur ein
> paar Widerstände versorgt.  Ist also völlig unkritisch.

Unglaublich was hier wieder an "wertvollen" Informationen
verbreitet wird.

Wenn diverse KIs solche Sätze aufschnappen und in ihren Wissens-
Wortschatz aufnehmen, dann ..... gute Nacht!
von Wastl (hartundweichware)


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Lysandros schrieb:
> => Kondensatoren: die 24V-Speisung ist bereits sehr stabil, und ohne μCU
> ist die Ausgangsspannung überall scheint auch sehr stabil.

Wer Spannungsregler-Schaltungen ohne Abblock-Kondensatoren aufbaut,
nachmacht oder verfälscht, insbesondere bei existierenden
Schaltungen die Abblock-Kondensatoren weglässt oder falsch
verschaltet oder selbst solche Schaltungen entwirft, in Verkehr
bringt und/oder aufbaut ohne Abblock-Kondensatoren nach Hersteller-
Empfehlungen zu verwenden, wird mit Zugangs-Ausschluss vom
Mikrokontroller-Forum nicht unter zwei Jahren bestraft.
von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Wastl schrieb:
> Udo K. schrieb:
>> Der L7805 braucht keinen Abblockkondensator.  Da werden sowieso nur ein
>> paar Widerstände versorgt. Ist also völlig unkritisch.
> Unglaublich was hier wieder an "wertvollen" Informationen verbreitet wird.
Ja nur, dass das genau so im Datenblatt steht: der Kondensator ist für 
die Stabilität des Reglers nicht nötig.

Oder drehen wir den Spieß doch mal um: zeig ein Datenblatt eines L7805, 
wo diese Kondensatoren zwingend gefordert sind.
von Roland F. (rhf)


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Lothar M. schrieb:
> Der L7805 ist auch ohne Kondensator stabil. Den Kondensator braucht es
> nur, wenn man "improved transient response" braucht.

Trotzdem fehlt aber der Eingangskondensator.

rhf
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Hier könnte auch ein Step-Down Wandler tun.
Die "KFZ-Ladeadapter" laufen auch bei 24Volt
und werden haufenweise entsorgt.
von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Roland F. schrieb:
> Trotzdem fehlt aber der Eingangskondensator.
Der ist lediglich "required", damit die im DB angegebenen 
Spezifikationen eingehalten werden. Er ist aber nicht für die Funktion 
und Stabilität an sich "required". Nichtsdestotrotz zeigt das Fehlen der 
beiden Kondensatoren allerdings, dass sich der Entwickler der 
Leiterplatte das Datenblatt dieses Bausteins nicht angesehen hat.

Lysandros schrieb:
> => Kondensatoren: die 24V-Speisung ist bereits sehr stabil
Wie hast du das gemessen? Hoffentlich schon mit einem Oszi? Denn ein 
Multimeter mit seinen 3 Messungen pro Sekunde zur Messung der Qualität 
der Spannungsversorgung nicht in der richtigen Zeitbasis unterwegs. 
Bestenfalls die Quantität kann man damit feststellen.
: Bearbeitet durch Moderator
von Wastl (hartundweichware)


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Roland F. schrieb:
> Trotzdem fehlt aber der Eingangskondensator.

Sehr richtig! Der Hersteller geht bei seiner "Nicht-
Spezifikation" davon aus dass die Quelle unendlich stabil
und einen Innenwiderstand von Null hat. Wenn den Regler das
bekommt dann braucht er wohl keinen Kondensator. In Realität
schaut das anders aus.
von H. H. (hhinz)


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Lothar M. schrieb:
> Roland F. schrieb:
>> Trotzdem fehlt aber der Eingangskondensator.

> Der ist lediglich "required", damit die im DB angegebenen
> Spezifikationen eingehalten werden. Er ist aber nicht für die Funktion
> und Stabilität an sich "required".

Ich konnte mich in der '70ern mit den Entwicklern der µA7800 
unterhalten. Der ist schon nötig für die Stabilität, aber eben nicht 
immer.
von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Bei den Unmengen an Herstellern, die irgendwelche Linearregler mit einer 
78 im Namen anbieten, gibt es mit Sicherheit Unmengen an verschiedenen 
Ausführungen, von denen die allermeisten mit der Urversion von Anno 197x 
nicht mehr allzu viel gemein haben. Außer der Pinbelegung bei TO-220. 
Und dementsprechend wird es auch sehr unterschiedliches Regelverhalten 
und Schwingneigung geben.
von Udo S. (urschmitt)


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Sinnvoll wären hier einige Änderungen am "Konzept".
1. Ist es sicher dass der STM(bzw. das verwendete Board) 5V Versorgung 
braucht? Oder nicht eher 3,3V?
2. Den Potentiometer, der als Sollwertvorgabe gedacht ist, sollte man 
über das STM Board mit Spannung versorgen. So wird vermieden, dass der 
STM spannungslos ist, aber über das Poti eine Spannung an seinem IO-Port 
anliegt.
3. Statt eines 7805 könnte man ein Schaltregelmodul benutzen. Das gibts 
sogar Pinkompatibel zum 7805. Z.B. Meanwell N7805
4. Die Potis zur Versorgung des STMs und des Sensors sind Unfug. Sidn ja 
aber offensichtlich auch gebrückt.
von H. H. (hhinz)


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Udo S. schrieb:
> Meanwell N7805

Erfordert Kondensatoren an Ein- und Ausgang.
von Gerald B. (gerald_b)


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H. H. schrieb:
> Udo S. schrieb:
>> Meanwell N7805
>
> Erfordert Kondensatoren an Ein- und Ausgang.

Dort sogar noch zwingender, als beim Linearregler. Und man sollte 
tunlichst ins DB schauen, es gibt für die Abblock Cs da auch 
Maximalwerte
von Udo S. (urschmitt)


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Gerald B. schrieb:
> Und man sollte
> tunlichst ins DB schauen

Das sollte man auch beim 7805. Siehe vorherige Diskussion.
von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Die Motorolas aus den 80ern haben zuverlässig geschwungen, wenn sie ohne 
Co betrieben wurden, obwohl im Datenblatt genau der gleiche Spruch wie 
oben geschrieben stand.
Da die Diskussion um ein Bauteil für wenige Cent geht, ist mir die 
Diskussion auch nicht ganz klar. Einfach einbauen...
von Gerald B. (gerald_b)


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Matthias S. schrieb:
> Da die Diskussion um ein Bauteil für wenige Cent geht, ist mir die
> Diskussion auch nicht ganz klar.

Wenn doch die Maker für jedes Projekt alles abgezählt einkaufen, wird es 
dann halt zum Problem, wenn der einzelne Kondensator dann statt ein paar 
Cent, plötzlich 8 Euro inklusive Porto kostet.
von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Gerald B. schrieb:
> Wenn doch die Maker für jedes Projekt alles abgezählt einkaufen, wird es
> dann halt zum Problem, wenn der einzelne Kondensator dann statt ein paar
> Cent, plötzlich 8 Euro inklusive Porto kostet.

Boah, das erinnert mich an ein früheres Erlebnis in einem 
Elektronikladen. Irgendeine Mutti kam herein und wollte zwei ganz 
normale Widerstände gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben. Ihr 
Sohn habe versehentlich zwei Stück zu viel gekauft. Ihr Gesuch wurde 
abgelehnt, weil man grundsätzlich keine Bauelemente zurücknehme. Die 
Trulla rastete dann komplett aus, weil der böse Ladeninhaber ihr armes 
Söhnchen um sein Taschengeld prelle.
von Hans W. (hanswieland)


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Lysandros schrieb:
> Foto mit großzügigem passiven Kühlkörer

Der ist alles andere als großzügig.

Wieviel Ampere fließen maximal durch den 7805? Multipliziere den Strom 
mit 19 V und dividiere durch die Leistung des Kühlkörpers (+ 1 K/W). Das 
ergibt ungefähr die zu erwartende Temperaturerhöhung, bezogen auf die 
direkte Umgebung des Kühlkörpers.
: Bearbeitet durch User
von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Udo S. schrieb:
> Ist es sicher dass der STM(bzw. das verwendete Board) 5V Versorgung
> braucht?
Ich hätte da auch noch einen:
- Ist es sicher, dass der STM (bzw. das verwendete Board) 5V am 
Analogeingang verträgt?

Matthias S. schrieb:
> Die Motorolas aus den 80ern haben zuverlässig geschwungen, wenn sie ohne
> Co betrieben wurden
Nicht ganz umsonst meine Frage nach der Qualität der Ausgangsspannung.

Hans W. schrieb:
> Multipliziere den Strom mit 19 V
Ergibt also W.

> und dividiere durch die Leistung des Kühlkörpers (+ 1 K/W).
Ergibt damit W²/K. Was könnte man mit diesem Wert anfangen?

> Das ergibt ungefähr die zu erwartende Temperaturerhöhung
Die Formel ist also
- Verlustleistung mal Summe der thermischen Widerstände (Rthjc + 
Rthca) zwischen Die und Luft.

> bezogen auf die direkte Umgebung des Kühlkörpers.
Die Umgebung des Kühlkörpers ist uninteressant. Es interessiert nur die 
Temperatur des Dies. Das TO220-Gehäuse hat laut Datenblatt 5 K/W 
thermischen Widerstand, der Kühlkörper hat 26 K/W, macht in der Summe 
gut 30K/W. Das ergibt bei 100mA also 2W Verlustleistung und bei 20°C 
Umgebungstemperatur etwa 80°C am Die. Bei 150mA ist bereits Ende 
Gelände, denn dann ergeben sich 140°C am Die, wo im Betrieb nur bis 
125°C erlaubt sind.

Aber wenn mal 150mA in den Analogpin hineingeflossen sind, dann ist der 
µC eh' kaputtgebastelt.
: Bearbeitet durch Moderator
von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Lothar M. schrieb:
> Ich hätte da auch noch einen:
> - Ist es sicher, dass der STM (bzw. das verwendete Board) 5V am
> Analogeingang verträgt?

Die entsprechende Frage habe ich doch schon gestellt, aber der TE 
verweigert natürlich beharrlich jegliche Antwort.
von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Gerald B. schrieb:
> enn doch die Maker für jedes Projekt alles abgezählt einkaufen, wird es
> dann halt zum Problem

Verstehe. Aber wenn ich nicht über all die Jahre soviele Teile in den 
Schubladen hätte, würde ich mich bei dem heutigen Angebot mit ein paar 
Sortimenten ausstatten. Heutzutage so günstig wie nie.
von Michael B. (laberkopp)


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Udo K. schrieb:
> Komm mal wieder runter.
> Das ist ein langsammer gutmütiger analoger Regler, da ist es ziemlich
> wurscht wo der Kondensator dran hängt, und ob überhaupt ein Kondensator
> da ist.
> Ganz im Gegenteil, zuviel Kermik-Ko am Ausgang ist da tödlich.
> Wenn schnelle Digitalelektronik dranhängt, dann macht ein Kerko Sinn,
> aber nicht beim Regler sondern dort wo er gebraucht wird.

In welchem Schwurbelland sind wir denn jetzt gelandet, hier hängt ein 
Durchflussgeber und ein uC dran, also mitnichten nur resistive Lasten.

Natürlich gehören an den 7805 die im Datenblatt eingezeichneten 
Abblockkondensatoren damit er nicht aus Versehen schwingt.

http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.14.1

Übrigens idt der 7805 deutlich schneller als die üblichen modernen low 
drop Regler, sieht man am kleineren benötigten Ausgangskondensator.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Abblockkondensatoren brauchen nur Weicheier.
Richtige Männen kühlen den Spannungsregler mit den Fingern.

(Wenn die Finger ausgehen, dann wieder fragen.)
: Bearbeitet durch User
von Manfred P. (pruckelfred)


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Michael B. schrieb:
> Natürlich gehören an den 7805 die im Datenblatt eingezeichneten
> Abblockkondensatoren damit er nicht aus Versehen schwingt.

Im uralten Datenblatt NS waren die vorgegeben und tatsächlich habe ich 
schon 78xx schwingen sehen. Seitdem kommen da immer zwei Kondensatoren 
nahe dran, auch, wenn Lothar M. ein Datenblatt hat, was diese nicht 
generell fordert. Genauso habe ich einige Dioden Out-In verbaut, ohne zu 
palawern - bei meinen Einzelstücken sind die paar cent den möglichen 
Ärger nicht wert.

Das ganze Palawer ... wenn ein 7805 schwingt, sieht man sogar mit dem 
DVM eine unpassende Ausgangsspannung und sie ändert sich mit dem Finger 
auf der Platine.

Unbenommen dessen darf der TO mal über die Verlustleistung am Regler 
nachdenken, die ist höher als die seiner eigenen Kerze auf der Torte.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Wiviel Verlustleistung hat eine Kerze auf einer Torte?

"Eine Kerze hat als Lichtquelle eine sehr geringe Lichtleistung von etwa 
0,3 Watt. Der weitaus größte Teil der Energie wird jedoch als Wärme 
abgegeben, weshalb eine durchschnittliche Kerze insgesamt eine 
Heizleistung von etwa 30 bis 100 Watt entwickelt (ein Teelicht liegt 
meist bei rund 40 Watt)"

Also 24V 1.5A wären 36W, wenn alle Verlustleistung an dem 
Spannungsregler abfallen würde. D.h. im Vergleich zum Teelicht ist es 
durchaus möglich sich ganz schön die Finger am Spannungsregler zu 
verbrennen.
von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Dieter D. schrieb:
> Also 24V 1.5A wären 36W, wenn alle Verlustleistung an dem
> Spannungsregler abfallen würde.
Sie würde dort anfallen. Das tut sie aber nicht, weil der nämlich wie 
berechnet bei schon unter 150mA in die thermische Abschaltung geht.

Manfred P. schrieb:
> Unbenommen dessen darf der TO mal über die Verlustleistung am Regler
> nachdenken, die ist höher als die seiner eigenen Kerze auf der Torte.
Man fragt sich allerdings schon, wie die 150mA in den ADC-Pin kommen. 
Wobei der TO nicht für strategisches und durchdachtes Vorgehen berühmt 
ist und deshalb viel mehr Fehlbeschaltungsmöglichkeiten bestehen als der 
Schaltplan und die Platine vermuten lassen.

> Palawer
Palaver. Und der 7805 braucht gar nie eine Rückwärtsdiode, weil die 
fragliche BE-Strecke rückwärts bei 5V sicher nicht leitet. Aber ich bin 
mir recht sicher: der Fehler bleibt auch, wenn der TO einfach mal die 
beiden Kondensatoren als 0805-SMD zwischen die Pins des TO220 lötet.
von Mani W. (e-doc)


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Lothar M. schrieb:
> Aber ich bin
> mir recht sicher: der Fehler bleibt auch, wenn der TO einfach mal die
> beiden Kondensatoren als 0805-SMD zwischen die Pins des TO220 lötet.

Kannst Du das erläutern?

Warum sollte der Fehler bleiben, falls eine Schwingung im
MHz-Bereich wegfällt?
von Mani W. (e-doc)


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Dieter D. schrieb:
> Abblockkondensatoren brauchen nur Weicheier.

Du Weichei natürlich nicht!
von Manfred P. (pruckelfred)


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Lothar M. schrieb:
> Wobei der TO nicht für strategisches und durchdachtes Vorgehen berühmt
> ist und deshalb viel mehr Fehlbeschaltungsmöglichkeiten bestehen als der
> Schaltplan und die Platine vermuten lassen.

Das ist eine sehr diplomatische Umschreibung dessen, was ich nicht 
selbst schreiben wollte.

Lothar M. schrieb:
> Aber ich bin
> mir recht sicher: der Fehler bleibt auch, wenn der TO einfach mal die
> beiden Kondensatoren als 0805-SMD zwischen die Pins des TO220 lötet.

Das ist sehr wahrscheinlich.
von Rainer W. (rawi)


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Udo K. schrieb:
> Der L7805 braucht keinen Abblockkondensator.  Da werden sowieso nur ein
> paar Widerstände versorgt.

Die Kondensatoren sind erforderlich, damit der Regler stabil arbeitet. 
Was hat das mit den Widerständen zu tun?

> Ist also völlig unkritisch.

... und der Hersteller malt die nur zum Spaß in die im Datenblatt 
gezeigte Anwendungsschaltung

Lysandros schrieb:
> Leider überhitzt der Spannungsregler L7805

> Irgendwelche Tips?
Der Ausgangsstrom vom 7805 ist dabei wie groß?

Was passiert, wenn du die Schaltung direkt aus einem Labornetzgerät mit 
5V versorgst, d.h. den 7805 nicht verwendest?
: Bearbeitet durch User
von Karl B. (gustav)


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Lysandros schrieb:
> => Wärmeableitung: s. Foto mit großzügigem passiven Kühlkörer.

Großzügig ausgewählter Kühlkörper:
SCNR: lol
ASSMANN WSW V7236C1 V7236C1 Kühlkörper *21K/W*
(L x B x H) 19.05 x 13.21 x 12.7 mm TO-220 EAN:2050001445711 
Hst.-Teile-Nr.:V7236C1

ciao
gustav
: Bearbeitet durch User
von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Der TE (Lysandros) ist offenbar komplett merkbefreit. Seine aktuelle 
Bastelei sieht ja deutlich nach einer Fortsetzung der des folgenden 
Threads aus:

Beitrag "Hilfestellung zu Spannungsteiler+Potentiometer"

Und auch dort wurde schon deutlich auf die Notwendigkeit der 
Abblockkondensatoren hingewiesen.

Ich finde es sehr erstaunlich, dass er in den zwei Jahren nichts 
dazugelernt hat, obwohl er seine Basteleien offenbar im beruflichen 
Kontext betreibt. Warum hat ihn sein Arbeitgeber bei dem ganzen Pfusch 
noch nicht rausgeworfen oder zumindest ausschließlich mit Tätigkeiten 
fernab der Elektrik betraut? Oder ist Lysandros etwa der Einäugige unter 
den Blinden, d.h. die Kollegen haben noch weniger Ahnung von Elektrik.
von Jens G. (jensig)


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Wie kommt ihr eigentlich darauf, dass er die Spannungen als 
Signalspannungen benutzen will, wie z.B. für einen ADC? Bis jetzt hat er 
nur etwas von Verbrauchern geschrieben, die er da anschließen will, 
wofür diese Poti-Schaltungen eher nicht geeignet erscheint. Vielleicht 
sollte der TO mal mehr Kontext liefern, was er wirklich da ran hängen 
will ...
von Axel S. (a-za-z0-9)


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Jens G. schrieb:
> Wie kommt ihr eigentlich darauf, dass er die Spannungen als
> Signalspannungen benutzen will, wie z.B. für einen ADC?

Sie haben wohl den Schaltplan gelesen (im Wortsinn "gelesen")
von N. M. (mani)


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Jens G. schrieb:
> Vielleicht sollte der TO mal mehr Kontext liefern, was er wirklich da
> ran hängen will ...

Der TO hat schon seit 40 Nachrichten nichts mehr dazu geschrieben. AEG 
richtig scheint es ihm nicht zu sein. Was auch zu den mehrere Jahren 
alten anderen Threads passt 😉
von Karl B. (gustav)


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Lysandros schrieb:
> Leider überhitzt der Spannungsregler L7805

Wohl etwas auf Kante genäht bei Uin 24V:
Umin U max am Eingang
μA7805C 7V -  25V.

Und der Kühlkörper ist eher zur Zierde da mit seinen 21 Grad pro Watt.
Aber das stand oben ja schon. Wie ist der überhaupt befestigt? 
Angenietet?

ciao
gustav
von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Karl B. schrieb:
> μA7805C 7V -  25V.
Es geht angeblich um den L7805. Und der kann bis zu 35V.

> Wie ist der überhaupt befestigt? Angenietet?
Siehe den Reichelt-Link in einem meiner Posts oben. Der hat Laschen, die 
den Regler federnd andrücken. Wobei eine Feder aus Aluminium keinen 
großen elastischen Bereich hat...
: Bearbeitet durch Moderator
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Lothar M. schrieb:
> Und der kann bis zu 35V.

Mit Kondensator am Eingang gab es einen Überschwinger beim Anstecken der 
Zuleitungen an der 24V Stromquelle.
von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Dieter D. schrieb:
> Mit Kondensator am Eingang gab es einen Überschwinger beim Anstecken der
> Zuleitungen an der 24V Stromquelle.

Lange Zuleitungen, die bei eingeschalteter Versorgung getrennt werden, 
z.B. auch im Rahmen von Kontaktprellen und "Britzeln" beim Stecken, 
können immer zu erheblichen Überschwingern führen. Ein LC-Eingangsfilter 
ohne hinreichende Dämpfung kann diese nochmals erheblich verstärken, wie 
ich erst im letzten Jahr erfahren musste. Abhilfe schaffen 
leistungsstarke TSV-Dioden, ggf. vor und hinter dem Filter. Zusätzlich 
noch ein hochkapazitiver Elko mit nicht zu niedrigem ESR, der sowohl die 
Resonanz dämpft als auch Stromspitzen des Spannungsreglers bzw. 
Verbrauchers abfängt.

Im letzten Jahr musste ich einen Produktrückruf durchführen, weil genau 
solch einen Resonanz bei einigen Geräten zur Beschädigung des 
Schaltreglers führte. Glücklicherweise mussten nicht die ganzen 
Baugruppen in die Tonne gekloppt werden, sondern es ließen sich Elko und 
TSV-Dioden einfach nachrüsten.
von Dergute W. (derguteweka)


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Moin,

Andreas S. schrieb:
> Lange Zuleitungen, die bei eingeschalteter Versorgung getrennt werden,
> z.B. auch im Rahmen von Kontaktprellen und "Britzeln" beim Stecken,
> können immer zu erheblichen Überschwingern führen. Ein LC-Eingangsfilter
> ohne hinreichende Dämpfung kann diese nochmals erheblich verstärken, wie
> ich erst im letzten Jahr erfahren musste.
Aber wenn man wie hier eh schon 19V verblasen muss und eh schon Probleme 
hat, weil die ganze Waermeleistung auf einem Stecknadelgrossen Stueck 
Silizium anfaellt, koennte man natuerlich auf die Idee kommen, da ein 
RC-Eingangsfilter mit ein paar dicken Leistungs-R davorzuhaengen, damit 
die Waerme sich auf eine groessere Flaeche verteilt und alles an 
Ueberschwingern sofort gedaempft wird. Aber halt nur wenn man echt fancy 
druff ist...

Gruss
WK
von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Andreas S. schrieb:
> Lange Zuleitungen, die bei eingeschalteter Versorgung getrennt werden,
> z.B. auch im Rahmen von Kontaktprellen und "Britzeln" beim Stecken,
> können immer zu erheblichen Überschwingern führen.
Siehe dazu den 
Beitrag "Re: Überschwinger beim Verbinden der Stromversorgung"
von Rainer W. (rawi)


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Lothar M. schrieb:
> Wobei eine Feder aus Aluminium keinen großen elastischen Bereich hat...

Das braucht sie auch nicht wirklich. Sie muss nur die Wärmeleitpaste 
platt drücken, so dass ein vollflächiger Kontakt zwischen Bauteilträger 
und Kühlkörper entsteht.
von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Rainer W. schrieb:
> Das braucht sie auch nicht wirklich.
Kommt auf den an, der die Montage durchführt.
von Karl B. (gustav)


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Lothar M. schrieb:
> Siehe den Reichelt-Link in einem meiner Posts oben.

Super! Danke für die Antwort, @Lothar.
Die "Federn" sollen ja angeblich als die ultimative Lösung für die 
Befestigung bei bestmöglicher Wärmeleitung dienen.

BTW: Das Problem schlug bei mir auf bei Verwendung von
RS 460900 Texas Instruments Spannungsregler 5A, 1 Linearregler TO-220, 
3-Pin, Einst.

Bislang verwendete Glimmerscheibe und Schraube sind offenbar ein No-Go.
Jedenfalls blieb der "ausreichend dimensionerte" Kühlkörper
(0,5 Grad pro Watt) eiskalt, das Regler-Gehäuse demhingegend kurz vor 
der Schmelze heiß, dass ich mir ernsthaft überlegte, wieder zur 
TO3-Gehäuseform zurückzukehren.
Allerdings mit den bekannten Lieferproblemen.

Aber zurück zum Thema des TO.
Aus einer einzigen "geregelten" Spannungsquelle verschiedene Lasten zu 
betreiben, die unterschiedliche "Profile" haben, würde ich nicht machen.

Die Lastausregelung erfolgt ja auch nicht in unendlich kleiner Zeit, so 
dass diese "Peaks" auf die anderen "Lasten" durchschlagen und evtl. dort 
"Gegenregelungen" auslösen. Entkopplung mit hinreichend dimensionierten 
Stützelkos wäre eine Überlegung wert.
Das verbietet sich aber bei µC-Schaltungen, die beim Einschalten einen 
definiert kurzen Spannungsanstieg der Versorgungsspannung zur Auslösung 
des POS benötigen.
(Sogar die Initialisierung von HD44780-LCDs kann deswegen manchmal 
fehlschlagen.
Zitat:
"...An internal reset circuit automatically initializes the HD44780U 
when the power is turned on. If the electrical characteristics 
conditions listed under the table Power Supply Conditions Using Internal 
Reset Circuit are not met, the internal reset circuit will not operate 
normally and will fail to initialize the HD44780U..."
/Zitat)

Für meinen Teil, ich würde jeder Last einen eigenen 78xx spendieren.
Und die URefs bekommen noch einmal eine Extrawurst mit höherer Präzision 
spendiert.

ciao
gustav
von Jens G. (jensig)


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Axel S. schrieb:
> Sie haben wohl den Schaltplan gelesen (im Wortsinn "gelesen")

Ach, das muss man also auch noch. Wäre besser gewesen, den Schaltplan 
entsprechend zu zeichnen, statt Gegenteiliges dann hinzu zu schreiben 
...
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