Staune gerade wie teuer der Raspi 5 geworden ist. Meinen koennte ich jetzt gebraucht sogar mit Gewinn verkaufen. Ob dafuer Spekulationssteuer anfaellt? Sowas vielleicht in NL? https://www.finanztip.de/community/forum/thema/44113-niederlande-besteuern-k%C3%BCnftig-auch-unrealisierte-gewinne-modell-f%C3%BCr-deutschland/
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Abartige Hardwarepreise wegen der ganzen KI-Geier! "Künstliche Intelligenz" macht viel mehr kaputt als es nützt!
Benedikt L. schrieb: > Abartige Hardwarepreise wegen der ganzen KI-Geier! Das Geld ist ja nicht weg, sondern woanders. Die Nutzung von KI statt Personal müsste kräftig besteuert werden.
Hans W. schrieb: > Die Nutzung von KI statt > Personal müsste kräftig besteuert werden. Jepp. Nicht nur Steuern sollten da fällig werden, sondern auch Beiträge zu den Sozialkassen. Sonst haben wir noch viel schneller wieder soziale Zustände wie im 19. Jahrhundert. Darauf zu steuern wir ja sowieso seit dem Untergang des Ostblocks und der zuvor daraus resultierenden zur Zügelung des Kapitalismus. Der musste, um nicht den eigenen Untergang zu riskieren, einfach dafür sorgen, dass es der eigenen Arbeiterklasse besser geht als "denen im Osten". Seitdem dieser Zwang weg ist, geht es steil bergab mit dem Sozialstaat...
Wirklich krass mit den Raspi-Preisen. Aber auch SSDs und RAM aller Art ist extrem im Preis gestiegen. Benedikt L. schrieb: > Abartige Hardwarepreise wegen der ganzen KI-Geier! > "Künstliche Intelligenz" macht viel mehr kaputt als es nützt! Das muss sich erst noch zeigen, denke ich. Ob S. schrieb: > Seitdem dieser Zwang weg ist, geht es steil bergab mit dem > Sozialstaat... Aus meiner Sicht ist ein viel größeres Problem die Anwesenheit von extrem großen Vermögen auf den Finanzmärkten (Staaten, große Firmen, Superreiche etc.). Die saugen mit ihren Investments der arbeitenden Bevölkerung den Wohlstand weg. In der Zeit, in der sich das BIP verdoppelt, ver-x-fachen sich die Finanzmärkte. Wenn jemand sagt, Arbeitspflicht für Grundsicherungsempfänger, dann sage ich, Arbeitspflicht für Superreiche :)
Dirk schrieb: > Wirklich krass mit den Raspi-Preisen. Aber auch SSDs und RAM aller Art > ist extrem im Preis gestiegen. Nicht auch, sondern wegen. In den Rapis ist RAM drin, und das ist teuer, abartig teuer geworden. Und das liegt an der Scheiß-KI, und den Unsummen an dummem Geld, das die "Investoren" nach ihr werfen, in der Hoffnung, damit schnellen Reibach zu machen.
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herrlich, wie man hier die Entwicklung des Kapitalismus deutlich sieht... Der Alte
Al. K. schrieb: > herrlich, wie man hier die Entwicklung des Kapitalismus deutlich > sieht... Du könntest auch sagen, die Entwicklung der Logik: Der umgekehrte Fall, es gibt einen Mangel an Waren und alles wird billiger kann ja offensichtlich nicht funktionieren, außer vielleicht beim Spritpreis und staatlichem Eingriff, bei dem der Mangel an Sprit durch staatlich Subventionen kompensiert wird und damit den Mangel in anderen Ländern vergrößert.
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Dirk schrieb: > Wenn jemand sagt, Arbeitspflicht für Grundsicherungsempfänger, dann sage > ich, Arbeitspflicht für Superreiche :) Steuerpflicht würde schon genügen.
Benedikt L. schrieb: > Abartige Hardwarepreise Angebot und Nachfrage, sonst nichts. Wenn es noch eine gestützte Kleinproduktion im eigenen Lande gäbe, könnte die jetzt mit Gewinn arbeiten und noch etwas gegen die Preisanstiege dagegen gehalten werden. Wenn die Bauern, weil es gar keine Subventionen mehr gibt, einfach zu knapp und wenig Lebensmittel weltweit anbauen würden und genau jetzt zu wenig auf dem Markt wäre, dann würde jeder jetzt über noch viel höhere Halbleiterpreise nur noch lachen und im Interview sagen, dass das nur Peanuts wären.
Hans W. schrieb: > Das Geld ist ja nicht weg, sondern woanders. Ihr Geld ist nicht weg, mein Freund, es hat nur ein anderer. Amschel Meyer Rothschild (1744 - 1812), deutscher Adliger und Bankier.
.● Des|ntegrator ●. schrieb: > Steuerpflicht würde schon genügen. Den Meisten ist auch nicht klar, dass die Unternehmen bereits mit vielen Steuern belastet sind. Die ganzen Einkommenssteuern zahlen auch die Unternehmen. Für ein Unternehmen mit 1 Mrd Umsatz ist es Scheißegal, ob diese 150 Mio an Einkommenssteuer plus 50 Mio auf die Gewinne oder nur 50 Mio an Einkommensteuern plus 150 Mio auf die Gewinne zahlen. Müssen diese aber 150 Mio an Einkommensteuer plus 150 Mio auf die Gewinne, dann macht ihnen die Konkurrenz aus dem Ausland sehr schnell das Licht aus.
Dieter D. schrieb: > Die ganzen Einkommenssteuern zahlen auch die > Unternehmen Das ist falsch. ChatGPT: Die Arbeitnehmer tragen die Last: Angestellte zahlen die Einkommensteuer direkt von ihrem Bruttogehalt. Unternehmen sind nur Postboten: Die Firma behält das Geld vom Gehalt ein und leitet es direkt an das Finanzamt weiter. Einzahlungs-Irrtum: Weil das Geld vom Konto des Unternehmens an das Finanzamt fließt, entsteht oft fälschlicherweise der Eindruck, das Unternehmen würde die Steuer bezahlen. Eigener Gewinn: Auf ihre eigenen Gewinne zahlen Kapitalgesellschaften (GmbH, AG) keine Einkommensteuer, sondern Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer.
Christoph M. schrieb: > Die Arbeitnehmer tragen die Last: Nö, im Endeffekt tragen die Firmen die Last. Weil das Geld, auch das was einem Arbeitnehmer wieder weggenommen wird, erst mal von der Firma über deren Verkauf von Produkten und Leistungen verdient werden muss. Das kommt nicht einfach nur aus der Steckdose.
Dieter, mach doch Dein eigenes Forum auf, dann kannst Du dem Schwachsinn freien Lauf lassen...
war der Raspberry nicht mal irgendwie ein Projekt einer Uni, nicht auf Geld verdienen ausgerichtet, was für die kleinen Bastler? Bei den aktuellen Preisen - man kauft sich wohl billiger einen gebrauchten Micro-PC? Bin da zugegeben uninformiert - gibt es Vorteile eines 200€-Raspis gegenüber einem 5 Jahre alten Micro-PC?
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Heinz R. schrieb: > Bin da zugegeben uninformiert - gibt es Vorteile eines 200€-Raspis > gegenüber einem 5 Jahre alten Micro-PC? Zum Beispiel ist beim Raspi ein Wolfram mit dabei. https://www.andreas-dumont.de/mathematica-auf-dem-raspberry-pi/ Die GPIO für Bastelleien und die Community. D.h. ein fertiges abgestimmtes Linux. Einfach die SD-Karte tauschen, sofern eine vorbereitete in Reserve gehalten wurde, und schon ist der Rechner wieder betriebsbereit, wenn das Betriebssystem abgeschossen wurde.
Dieter D. schrieb: > Einfach die SD-Karte tauschen, sofern eine vorbereitete in Reserve > gehalten wurde, und schon ist der Rechner wieder betriebsbereit, wenn > das Betriebssystem abgeschossen wurde. Dieter, mach Dein Forum auf! Viele Menschen warten auf den Messias!
Heinz R. schrieb: > gibt es Vorteile eines 200€-Raspis > gegenüber einem 5 Jahre alten Micro-PC? Ganz klar: Nein, gibt es nicht, außer ein paar GPIOs, die man aber für die allermeisten Zwecke kinderleicht auch durch einen entsprechenden USB-Adapter ersetzen kann. Das Problem ist eigentlich nur: auch die Preise für "refurbished"-PCs haben zwischenzeitlich deutlich angezogen. Ich bin ziemlich glücklich, dass ich vor ca. zwei Jahren meinen kompletten privaten PC-Bestand mit diversen "refurbished"-Geräten aktualisiert habe. Da waren die wirklich gerade sehr günstig (dank Windows11-Upgrade-Wahn-/Unsinn).
mit feuchten Händen habe ich vor ca. 12 Jahren irgendwas wie IOMEGA Iconnect gehakt, meine erste Erfahrung mit Linux dann kam der erste Raspi, wahnsinn was da alles ging, gerade in Bezug auf Heimautomatisierung Ich habe damals Statusanzeigen als jpg generiert, auf Displays angezeigt Aber heute? da kaufe ich einen alten Micro-PC, lasse mit Proxmox 20 Instanzen gleichzeitig laufen, Raspi braucht es nicht mehr Wer GPIOs braucht, ESPx ist einfacher und wesentlich günstiger Wo ist der Sinn für so ein Teil 200€ hinzulegen?
Dieter D. schrieb: > Einfach die SD-Karte tauschen, sofern eine vorbereitete in Reserve > gehalten wurde, und schon ist der Rechner wieder betriebsbereit, wenn > das Betriebssystem abgeschossen wurde. Das kannst du mit jedem neuzeitlichen PC ebenso haben. Die können allesamt auch von SD booten, wenn man das so will. Aber will man wirklich ein OS von so einem minderwertigen und scheisse-langsamen Datenträger laufen lassen?
Mani W. schrieb: > Dieter, mach Dein Forum auf! Und die passende Domain ist auch noch frei: https://webwhois.denic.de/?lang=en&query=s-bahn-zimmer.de
Ob S. schrieb: > Aber will man wirklich ... Es gibt viele Anwendungen, da reicht wenig RAM und die Leistung mehr als dicke aus. Da langt die SD-Karte (mit swap-partition) vollkommen. Da zieht dieser auch nur 2 bis 3W an Leistung im Dauerbetrieb. Somit rund 10-15 Euro weniger Stromkosten pro Jahr als mit einem Notebook.
Dieter D. schrieb: > Somit rund > 10-15 Euro weniger Stromkosten pro Jahr als mit einem Notebook. Ein Gamer-Notebook? Wofür soll das sonst so viel Strom verballern?
Harald K. schrieb: > Dieter D. schrieb: >> Somit rund >> 10-15 Euro weniger Stromkosten pro Jahr als mit einem Notebook. > > Ein Gamer-Notebook? Wofür soll das sonst so viel Strom verballern? Elektrotherapie.
Ob S. schrieb: > Aber will man wirklich ein OS von so einem minderwertigen und > scheisse-langsamen Datenträger laufen lassen? Für den Raspberry Pi 5 gibt's einen "M.2 HAT+" zum Anschluß einer M.2 NVMe SSD an den PCIe. Wenn man von dieser bootet, beschleunigt sich das System deutlich; das Hochfahren dauert nur noch geschätzt unter 10 Sekunden. Ältere Modelle können auch von einer via NVMe-USB-Adaper angeschlossenen SSD booten (mit einem Pi 4 schon probiert). Man ist also nicht auf die SD-Karte beschränkt. Ansonsten gebe ich aber den Raspi-Kritikern recht, daß die Dinger zu den derzeitigen Preisen überteuert sind und man i.d.R. mit gebrauchten Mini/Micro-PCs besser bedient ist. Z.B. Fujitsu Esprimo Q*** https://www.ebay.de/sch/i.html?_nkw=fujitsu+esprimo+%28q556%2C+q558%2C+q956%2C+q957%2C+q958%29 sind bei eBay günstig zu bekommen; ggf. auf 8 bis 16 GB DDR4 und i5-8500T (6 Kerne) aufgerüstet sind die für bescheidenere Zwecke gut brauchbar.
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Wer sagt denn, das für die meisten "Anwendungen", die sowieso nur Spielerei sind, ein Rasp 5 benötigt wird! Für bissel Hausautomatisierung und sonstigen IO-Schnulli reicht selbt der olle Rasp 1 locker aus! Oder der Raspi 3, den es dank "altem" LPDDR2 (!) RAM immer noch recht preiswert gibt.
Falk B. schrieb: > Für bissel Hausautomatisierung > und sonstigen IO-Schnulli reicht selbt der olle Rasp 1 locker aus! Dafür würde sogar ein Pi Pico W oder ESP für unter 10 EUR schon locker reichen.
Johannes F. schrieb: > Ansonsten gebe ich aber den Raspi-Kritikern recht, daß die Dinger zu den > derzeitigen Preisen überteuert sind und man i.d.R. mit gebrauchten > Mini/Micro-PCs besser bedient ist. Z.B. Fujitsu Esprimo Q*** Gibt auch noch deutlich günstigere Angebote im "refurbished"-Markt. Zwar schlechter ausgestattet und langsamer als das von dir gewählte Beispiel, aber immer noch deutlich leistungsfähiger und dabei sogar teils erheblich günstiger als ein Raspi5. Man darf ja nicht vergessen, dass so ein Raspi5 im Gegensatz zu diesen "refurbished"-Teilen kein vollwertiger Computer ist. Um ihn dazu zu machen, sind ja noch einige Zusatzinvestitionen erforderlich, die den effektiven Gesamtpreis weiter in die Höhe treiben. Bis man den Verlust durch die Stromkosten-Ersparnis wieder reingeholt hat, muss das Teil schon ziemlich viele Jahre laufen.
Ob S. schrieb: > Man darf ja nicht vergessen, dass so ein Raspi5 im Gegensatz zu diesen > "refurbished"-Teilen kein vollwertiger Computer ist. Definiere "Vollwertig". Gehäuse und Netzteil, die fehlen. Sind beides keine irrwitzig teuren Posten. Alles andere braucht man auch beim Gebraucht-PC, Tastatur, Maus und Bildschirm. Es sei denn, Du kommst auf die schräge Idee, ein Notebook als Vergleich heranzuziehen. Ansonsten fällt der Vergleich von Gebraucht- mit Neuware natürlich zugunsten der Gebrauchtware aus, sofern man auf den Preis guckt.
Harald K. schrieb: > Definiere "Vollwertig". Gehäuse und Netzteil, die fehlen. Sind beides > keine irrwitzig teuren Posten. Ein Gehäuse, was notfalls auch Vollast eines Pi5 wegkühlen kann, ist nicht ganz so günstig, wie du scheinbar glaubst. Was außerdem fehlt: ein halbwegs zuverlässiger und schneller Massenspeicher.
Ob S. schrieb: > Ein Gehäuse, was notfalls auch Vollast eines Pi5 wegkühlen kann, ist > nicht ganz so günstig, wie du scheinbar glaubst. Rund ’nen Zehner. Hab einen Pi5 hier und versucht, den mit so ’nem billigen Ding (Gehäuse aus gestalpelten Polycarbonatplatten, Alukühlkörper mit Lüfter) zu überhitzen – ging nicht. Im normalen Betrieb etwa als Desktopersatz reicht auch ein ungefähr ebensoteures Alugehäuse mit passiver Wärmeabfuhr. Muss aber gestehen, für den Pi5 auch noch keinen sinnvollen Job gefunden zu haben, der den Preis rechtfertigen würde – hab mir den auch nur geholt, um damit rumzuspielen. Immerhin noch zum alten Preis.
Jack V. schrieb: > Rund ’nen Zehner. Hab einen Pi5 hier und versucht, den mit so ’nem > billigen Ding (Gehäuse aus gestalpelten Polycarbonatplatten, > Alukühlkörper mit Lüfter) zu überhitzen – ging nicht. Ja logisch. Der throttled ja auch im Notfall. Wird also noch langsamer, als er ohnehin schon ist.
Ob S. schrieb: > Ja logisch. Der throttled ja auch im Notfall. Ja, aber genau das ist bei dem Versuch eben nicht aufgetreten. Das kann man prima via ›vcgencmd get_throttled‹ prüfen. Die Temperatur hatte sich bei um die 60°C eingependelt, IIRC.
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Jack V. schrieb: > Ja, aber genau das ist bei dem Versuch eben nicht aufgetreten. Interessant. Da würde ich dann gerne mal um einen Link zum konkret getesteten Gehäuse bitten. Weil: ich habe schon beim Pi4 sehr lange nach einem hinreichenden Gehäuse zu einem halbwegs akzeptablen Preis gesucht. Das könnte ich mir dann sparen, falls ich tatsächlich mal in Versuchung kommen sollte, einen Pi5 zu kaufen.
https://www.berrybase.de/slim-acryl-gehaeuse-fuer-raspberry-pi-5-active-cooler-stackable-transparent-schwarz … war gar noch billiger. Ob S. schrieb: > ich habe schon beim Pi4 sehr lange nach einem hinreichenden > Gehäuse zu einem halbwegs akzeptablen Preis gesucht. Pi4 lässt sich mit Armorcase für ’nen Zehner auch unter Volllast passiv kühlen. Das hab ich ebenfalls mal entsprechend getestet.
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Ob S. schrieb: > Weil: ich habe schon beim Pi4 sehr lange nach einem hinreichenden > Gehäuse zu einem halbwegs akzeptablen Preis gesucht. es ist halt trotzdem ein Gebastel Hier liegt zur Haussteuerung auch noch Raspi, 3 oder 4 - im Regal Daran per USB eine SSD - Netzteil per USB-C Hier gilt wirklich das Sprichwort "never touch a running system" OK, ich gebe zu ich war zu faul das alles zusammen zu kleben, man hätte auch alles in irgend eine Gehäuse oder Karton stopfen können
Jack V. schrieb: > https://www.berrybase.de/slim-acryl-gehaeuse-fuer-raspberry-pi-5-active-cooler-stackable-transparent-schwarz > … war gar noch billiger. Hmm... Naja, danke zumindest für deine Mühe. Aber ich habe bei der Betrachtung der Geometrie des KK doch erhebliche Zweifel, ob damit 27W so abgeführt werden können, dass die Temperatur an der Quelle unterhalb 60°C bleibt. Der Lüfter müsste dazu schon einen wirklich enormen Luftstrom erzeugen, denn auch die Führung dieses Luftstroms scheint mir alles andere als optimal zu sein. Kurzfassung: Das glaube ich einfach nicht.
Heinz R. schrieb: > Netzteil per USB-C Das ist für mich der größte Kritikpunkt an den Raspis, die Stromversorgung über USB-C. Insbesondere beim Pi 5, wo bis zu 5 Ampere bei 5 Volt über diese Steckverbindung gehen. Bei neueren Laptops mit USB-C wird ja wenigstens USB-PD benutzt, wodurch der Spannungsabfall bei 20 Volt weniger ins Gewicht fällt. M.E.n. hätte man spätestens beim Pi 5 auf DC-Buchse umstellen sollen. Dann wäre man auch bei den Netzteilen flexibler und leichter was besseres als diese Wandwarzen ohne PE verwenden.
Ob S. schrieb: > Aber ich habe bei der Betrachtung der Geometrie des KK doch erhebliche > Zweifel, ob damit 27W so abgeführt werden können, dass die Temperatur an > der Quelle unterhalb 60°C bleibt. Ja … wie ich das Ding dazu bringe, dauerhaft lange genug 27W zu ziehen, hab ich nicht rausgefunden. Ich hab’s nach meinen Möglichkeiten voll ausgelastet. Kannst du kurz umreißen, wie du das hinbekommst? Dann kann ich es gerne hier mit dem verlinkten Gehäuse nachstellen und berichten.
Dirk schrieb: > Wirklich krass mit den Raspi-Preisen. Aber auch SSDs und RAM aller Art > ist extrem im Preis gestiegen. Dann rate einmal, wer aktuell die Fertigungskapazität in der Chipherstellung wegbucht.
Jack V. schrieb: > Ja … wie ich das Ding dazu bringe, dauerhaft lange genug 27W zu ziehen, > hab ich nicht rausgefunden. Versuch den mal…
Norbert schrieb: > Versuch den mal… Würde gerne die Vorgabe von Ob haben: Sonst erklärt es mir im Anschluss wieder, dass es mir nicht glaubt, weil $irgendwas ihm nicht passt und überhaupt. Mit cpu-x bekomme ich auch keine 27W kontinuierlich hin, btw.
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Jack V. schrieb: > Mit cpu-x bekomme ich auch keine 27W kontinuierlich hin, Ja, das Ding testet nur die CPU, nicht jedoch die GPU. Vielleicht noch nicht einmal SSE/AVX. Hatte ich nicht bedacht. Vermutlich muss man alles gleichzeitig an den Marterpfahl nageln um es schön mollig warm zu bekommen.
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Johannes F. schrieb: > Insbesondere beim Pi 5, wo bis zu 5 Ampere > bei 5 Volt über diese Steckverbindung gehen. Dem Steckverbinder ist es vollkommen egal, ob da 5 V oder 20 V anliegen, allein entscheidend ist der Strom. Und den kann ein USB-C-Stecker zuverlässiger ab als die üblichen Hohlstecker, weil der nämlich jeweils vier Federkontakte für Masse und Versorgungsspannung hat. Der grobotorichere Hohlstecker aber hat nur eine einzige Feder für Masse, und der Innenkontakt wird nur durch diese Massefeder gegen den Stift gedrückt. Ja, das geht meistens gut, aber besser ist sowas auch nicht. Unbestritten aber ist, daß es dem Pi5 besser zu Gesicht gestanden hätte, wenn er USB PD in richtig, d.h. mit internem Stepdown machen würde, statt nur 5 V zu akzeptieren. Aber der Stepdown und das nötige Hühnerfutter hätte halt noch einen zweistelligen Centbetrag mehr gekostet und ein paar Quadratzentimeter mehr Platinenfläche belegt.
Harald K. schrieb: > ein paar Quadratzentimeter mehr Platinenfläche … war wohl das Hauptproblem: Der Formfaktor sollte nicht verändert werden, und Step-Down für besagte 27W ist nicht in 0805 zu haben.
So voll ist die Platine nun auch wieder nicht. Wenn man die (eh nicht überragende) Platinenantenne wegließe, wäre definitiv genug Platz. Leistungselektronik ist heutzutage überraschend klein geworden; sowas macht man nicht mehr mit einem MC34063 und einer begehbaren Speicherdrossel ...
Jack V. schrieb: > Der Formfaktor sollte nicht verändert > werden warum ist der Formfaktor so wichtig? Keine Revision war gleich zur anderen, es hat eh jedes mal ein neues Gehäuse gebraucht Man hat angefangen mit einem "Volkscomputer", billig, soll sich jeder leisten können Jetzt ist man in der 200€-Liga angelangt, verkauft eine nackte Platine, warum kein fertiges Gerät`warum braucht es einen Adapter für M2-SSD? Ich behaupte das sich bei 200€ auch kaum ein Hobbyist mehr traut da was an den vielen GPIO anzuschließen, zu viel Risiko
Heinz R. schrieb: > warum ist der Formfaktor so wichtig? Ist nicht mein Produkt, Herr Upton hat das gesagt. Schätze mal, das wird nicht zuletzt auch mit den „Hats“ zu tun haben, und im Grunde war „Fläche einer Kreditkarte“ ja eine Art „Markenzeichen“. Heinz R. schrieb: > Jetzt ist man in der 200€-Liga angelangt, verkauft eine nackte Platine, > warum kein fertiges Gerät` Der Preis resultiert halt aus dem der Komponenten. Grad nachgeschaut: Pi 5 mit 8GB RAM hab ich ‘24 für 94€ bekommen. Das fand ich angesichts des Gebotenen nicht übertrieben, wenngleich kein Schnäppchen. Momentan wird das Doppelte ausgerufen, und dafür würde ich es nicht kaufen. Ich würde aber auch keinen anderen Rechner für die derzeit herrschenden Preise kaufen, insofern ist das nicht auf Pi beschränkt. > warum braucht es einen Adapter für M2-SSD? Wenn ich mir die Platine anschaue, sehe ich nicht, wie man eine SSD (oder halt ein anderes PCIe-Device) sinnvoll darauf unterbringen sollte. Heinz R. schrieb: > Ich behaupte das sich bei 200€ auch kaum ein Hobbyist mehr traut da was > an den vielen GPIO anzuschließen, zu viel Risiko Das vielleicht nicht, aber es gibt mehr als genug Zubehör, das einfach draufgesteckt wird. Harald K. schrieb: > So voll ist die Platine nun auch wieder nicht. Wenn man die (eh nicht > überragende) Platinenantenne wegließe, wäre definitiv genug Platz. Schick doch ’nen Vorschlag für ein Layout hin. Die Sachen mit EMV und so machst du ja auch im Vorbeigehen, denke ich.
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Jack V. schrieb: > Wenn ich mir die Platine anschaue, sehe ich nicht, wie man eine SSD > (oder halt ein anderes PCIe-Device) sinnvoll darauf unterbringen sollte. Es gibt andere Boards mit dem (fast*) gleichen Formfaktor, bei denen auf der Unterseite ein M.2-Slot untergebracht ist. http://www.orangepi.org/html/hardWare/computerAndMicrocontrollers/details/Orange-Pi-5-Ultra.html Und auf dem Ding sind sogar "full-size" HDMI-Ports vorhanden. *) Fast: Die Platine ist ganze 4mm länger
Harald K. schrieb: > Es gibt andere Boards mit dem (fast*) gleichen Formfaktor, bei denen auf > der Unterseite ein M.2-Slot untergebracht ist. Dass die Unterseite nur mit Bauteilen geringer Höhe bestückt ist, war ja auch ’ne bewusste Designentscheidung, die über die Modelle beibehalten wurde. Vielleicht ist’s auch ’ne Kostensache; mit über 600€ ist der Orange Pi ja doch auch ’nen Hauch teurer, als der Raspberry Pi. Ist’s bei den Südfrucht-Pis eigentlich immer noch so, dass man auf den Hersteller-Kernel festgenagelt ist, und wenn der irgendwann keine Lust mehr hat (wie bei Sunxi geschehen), steht man mit im Grunde wertloser ehemals teurer Hardware da?
Jack V. schrieb: > Ist’s bei den Südfrucht-Pis eigentlich immer noch so, dass man auf den > Hersteller-Kernel festgenagelt ist Keine Ahnung. Interessiert mich auch nicht; ich zeigte Dir nur eine Platine, bei der ein M.2-Slot untergebracht ist. Der ist kein Kostenfaktor (jedenfalls nicht ansatzweise in der von Dir genannten Größenordnung). Der M.2-Slot selbst kostet in Stückzahlen nur ein paar Cent. Der Preis des Orange Pi dürfte in erster Linie an den 16 GByte RAM liegen, mit denen das Ding bestückt ist. Die 16-GByte-Variante des Raspberrs Pi 5 liegt immerhin auch über 300 Euro; wegen der Kackscheißdrecks-KI sind derzeit alle Preise komplett gaga.
Harald K. schrieb: > Dem Steckverbinder ist es vollkommen egal, ob da 5 V oder 20 V anliegen, > allein entscheidend ist der Strom. Dem Steckverbinder ist das egal, aber 0,2 V Spannungsabfall machen bei 5 V mehr aus als bei 20 V. Harald K. schrieb: > Und den kann ein USB-C-Stecker zuverlässiger ab als die üblichen > Hohlstecker, Es gibt DC-Buchsen (Hohlbuchsen? Hohlsteckerbuchsen?) und -Stecker in unterschiedlichen Qualitäten. Im oberen Gütebereich haben die Stecker innen Federkörbe und die Buchsen außen. Zumindest die Kontaktflächen sind dann unzweifelhaft wesentlich größer als sie bei USB-C überhaupt sein können.
Es ist egal, was man Dieter Hobbytheoretiker schreibt, er zieht sein Ding vehement durch... Überzeugt von seinem KI-Wissen, überzeugt von sich selbst, ignorierend, falls mal jemand ihm die Stirn bietet, hin und wieder bäumt er sich auf gegen manche Leute im Forum, kommt darauf, dass es ihm nichts bringt und geht lustig weiter... Er ist ein Unikat!
Harald K. schrieb: > Die 16-GByte-Variante des Raspberrs Pi 5 liegt immerhin auch über 300 > Euro Naja … ist immer noch die Hälfte vom Orange-Pi. Was die Kosten angeht, sind die reinen Stückpreise des Bauteils oft nicht der ausschlaggebende Faktor. Hätte erwartet, dass das gerade hier kein Geheimnis wäre. Und nein, ich weiß nicht, was das beim Pi konkret ausmachen würde, es anders zu gestalten – wie auch beim Spannungswandler. Mag sein, dass jemand gesagt hat, so’n Spannungswandler sähe total scheiße aus, und käme deswegen nicht drauf – glaube ich aber eher nicht. Oder die Leute waren halt alle doof. Glaube ich aber auch nicht. Bleibt: Das Ding ist nun so, und man kann es kaufen, oder nicht. Sich hinzustellen und zu erklären, was man alles besser gemacht haben würde, hat da keinen großen Einfluss drauf. Ich warte an dieser Stelle eher auf Obs Vorgabe für den Test: Ob S. schrieb: > Kurzfassung: Das glaube ich einfach nicht. … immerhin hab ich das Ding samt Zubehör nun extra vorgekramt.
Harald K. schrieb: > Die 16-GByte-Variante des Raspberrs Pi 5 liegt immerhin auch über 300 > Euro; wer kauft sowas? wofür?
Heinz R. schrieb: > Harald K. schrieb: >> Die 16-GByte-Variante des Raspberrs Pi 5 liegt immerhin auch über 300 >> Euro; > > wer kauft sowas? wofür? Die, die daran Spass haben. Schau doch einfach mal im Chinaschnäppchen-Thread ein knappes Jahr zurück, für was für lächerliche Beträge damals die N100/N150 Minis mit 8-32 GB ggf. einschl. 1 TB SSD verhökert wurden und was die heute kosten. Die Preise sind nun einmal explodiert, und das betrifft eben nicht nur die RP, sondern alle Systeme, die im Rahmen der KI nicht gnadenlos überaltert sind, also auch Gebrauchtware, wenn der VK nicht auf den Kopf gefallen ist.
Jack V. schrieb: > Mag sein, dass jemand gesagt hat, so’n > Spannungswandler sähe total scheiße aus, und käme deswegen nicht drauf – > glaube ich aber eher nicht. Oder die Leute waren halt alle doof. Das Design stammt aus einer Zeit, als Bauteile noch normale Preise hatten. Und wenn man bedenkt, wo das ganze herkommt, dann ist das Design schon langsam besser geworden - immerhin verwendet der Pi 5 USB C und nicht Micro-USB für die Stromversorgung. (Der Ur-Pi hatte noch nicht mal Befestigungslöcher) Der Pi 500 zeigt, daß die Idee, eine NVMe-SSD direkt einzubauen, nicht völlig abwegig ist - die Platine sieht all' das vor, nur bestückt sind die Bauteile nicht. Das hat man dann dem Bling-Bling-Modell mit Kinderzimmertastatur vorbehalten. Es ist stark anzunehmen, daß, wenn die KI-Scheiß-Blase endlich geplatzt sein wird, und sich der "Markt" wieder normalisiert hat (was vermutlich zwei Jahre dauern wird, in denen noch viel kaputtgeht), es einen Rpi 6 gibt, in dessen Design einige Erkenntnisse eingeflossen sind ...
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