Staune gerade wie teuer der Raspi 5 geworden ist. Meinen koennte ich jetzt gebraucht sogar mit Gewinn verkaufen. Ob dafuer Spekulationssteuer anfaellt?
Die Nutzung von KI statt
Personal müsste kräftig besteuert werden.
Jepp. Nicht nur Steuern sollten da fällig werden, sondern auch Beiträge zu den Sozialkassen.
Sonst haben wir noch viel schneller wieder soziale Zustände wie im 19. Jahrhundert. Darauf zu steuern wir ja sowieso seit dem Untergang des Ostblocks und der zuvor daraus resultierenden zur Zügelung des Kapitalismus. Der musste, um nicht den eigenen Untergang zu riskieren, einfach dafür sorgen, dass es der eigenen Arbeiterklasse besser geht als "denen im Osten".
Seitdem dieser Zwang weg ist, geht es steil bergab mit dem Sozialstaat...
Seitdem dieser Zwang weg ist, geht es steil bergab mit dem
Sozialstaat...
Aus meiner Sicht ist ein viel größeres Problem die Anwesenheit von extrem großen Vermögen auf den Finanzmärkten (Staaten, große Firmen, Superreiche etc.). Die saugen mit ihren Investments der arbeitenden Bevölkerung den Wohlstand weg.
In der Zeit, in der sich das BIP verdoppelt, ver-x-fachen sich die Finanzmärkte.
Wenn jemand sagt, Arbeitspflicht für Grundsicherungsempfänger, dann sage ich, Arbeitspflicht für Superreiche :)
Wirklich krass mit den Raspi-Preisen. Aber auch SSDs und RAM aller Art
ist extrem im Preis gestiegen.
Nicht auch, sondern wegen.
In den Rapis ist RAM drin, und das ist teuer, abartig teuer geworden.
Und das liegt an der Scheiß-KI, und den Unsummen an dummem Geld, das die "Investoren" nach ihr werfen, in der Hoffnung, damit schnellen Reibach zu machen.
herrlich, wie man hier die Entwicklung des Kapitalismus deutlich
sieht...
Du könntest auch sagen, die Entwicklung der Logik:
Der umgekehrte Fall, es gibt einen Mangel an Waren und alles wird billiger kann ja offensichtlich nicht funktionieren, außer vielleicht beim Spritpreis und staatlichem Eingriff, bei dem der Mangel an Sprit durch staatlich Subventionen kompensiert wird und damit den Mangel in anderen Ländern vergrößert.
Angebot und Nachfrage, sonst nichts. Wenn es noch eine gestützte Kleinproduktion im eigenen Lande gäbe, könnte die jetzt mit Gewinn arbeiten und noch etwas gegen die Preisanstiege dagegen gehalten werden.
Wenn die Bauern, weil es gar keine Subventionen mehr gibt, einfach zu knapp und wenig Lebensmittel weltweit anbauen würden und genau jetzt zu wenig auf dem Markt wäre, dann würde jeder jetzt über noch viel höhere Halbleiterpreise nur noch lachen und im Interview sagen, dass das nur Peanuts wären.
Den Meisten ist auch nicht klar, dass die Unternehmen bereits mit vielen Steuern belastet sind. Die ganzen Einkommenssteuern zahlen auch die Unternehmen. Für ein Unternehmen mit 1 Mrd Umsatz ist es Scheißegal, ob diese 150 Mio an Einkommenssteuer plus 50 Mio auf die Gewinne oder nur 50 Mio an Einkommensteuern plus 150 Mio auf die Gewinne zahlen. Müssen diese aber 150 Mio an Einkommensteuer plus 150 Mio auf die Gewinne, dann macht ihnen die Konkurrenz aus dem Ausland sehr schnell das Licht aus.
Die ganzen Einkommenssteuern zahlen auch die
Unternehmen
Das ist falsch.
ChatGPT:
Die Arbeitnehmer tragen die Last: Angestellte zahlen die Einkommensteuer direkt von ihrem Bruttogehalt.
Unternehmen sind nur Postboten: Die Firma behält das Geld vom Gehalt ein und leitet es direkt an das Finanzamt weiter.
Einzahlungs-Irrtum: Weil das Geld vom Konto des Unternehmens an das Finanzamt fließt, entsteht oft fälschlicherweise der Eindruck, das Unternehmen würde die Steuer bezahlen.
Eigener Gewinn: Auf ihre eigenen Gewinne zahlen Kapitalgesellschaften (GmbH, AG) keine Einkommensteuer, sondern Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer.
Nö, im Endeffekt tragen die Firmen die Last. Weil das Geld, auch das was einem Arbeitnehmer wieder weggenommen wird, erst mal von der Firma über deren Verkauf von Produkten und Leistungen verdient werden muss. Das kommt nicht einfach nur aus der Steckdose.
Die GPIO für Bastelleien und die Community.
D.h. ein fertiges abgestimmtes Linux.
Einfach die SD-Karte tauschen, sofern eine vorbereitete in Reserve gehalten wurde, und schon ist der Rechner wieder betriebsbereit, wenn das Betriebssystem abgeschossen wurde.
Einfach die SD-Karte tauschen, sofern eine vorbereitete in Reserve
gehalten wurde, und schon ist der Rechner wieder betriebsbereit, wenn
das Betriebssystem abgeschossen wurde.
gibt es Vorteile eines 200€-Raspis
gegenüber einem 5 Jahre alten Micro-PC?
Ganz klar: Nein, gibt es nicht, außer ein paar GPIOs, die man aber für die allermeisten Zwecke kinderleicht auch durch einen entsprechenden USB-Adapter ersetzen kann.
Das Problem ist eigentlich nur: auch die Preise für "refurbished"-PCs haben zwischenzeitlich deutlich angezogen.
Ich bin ziemlich glücklich, dass ich vor ca. zwei Jahren meinen kompletten privaten PC-Bestand mit diversen "refurbished"-Geräten aktualisiert habe. Da waren die wirklich gerade sehr günstig (dank Windows11-Upgrade-Wahn-/Unsinn).
Einfach die SD-Karte tauschen, sofern eine vorbereitete in Reserve
gehalten wurde, und schon ist der Rechner wieder betriebsbereit, wenn
das Betriebssystem abgeschossen wurde.
Das kannst du mit jedem neuzeitlichen PC ebenso haben. Die können allesamt auch von SD booten, wenn man das so will.
Aber will man wirklich ein OS von so einem minderwertigen und scheisse-langsamen Datenträger laufen lassen?
Es gibt viele Anwendungen, da reicht wenig RAM und die Leistung mehr als dicke aus. Da langt die SD-Karte (mit swap-partition) vollkommen. Da zieht dieser auch nur 2 bis 3W an Leistung im Dauerbetrieb. Somit rund 10-15 Euro weniger Stromkosten pro Jahr als mit einem Notebook.
Aber will man wirklich ein OS von so einem minderwertigen und
scheisse-langsamen Datenträger laufen lassen?
Für den Raspberry Pi 5 gibt's einen "M.2 HAT+" zum Anschluß einer M.2 NVMe SSD an den PCIe. Wenn man von dieser bootet, beschleunigt sich das System deutlich; das Hochfahren dauert nur noch geschätzt unter 10 Sekunden.
Ältere Modelle können auch von einer via NVMe-USB-Adaper angeschlossenen SSD booten (mit einem Pi 4 schon probiert). Man ist also nicht auf die SD-Karte beschränkt.
Ansonsten gebe ich aber den Raspi-Kritikern recht, daß die Dinger zu den derzeitigen Preisen überteuert sind und man i.d.R. mit gebrauchten Mini/Micro-PCs besser bedient ist. Z.B. Fujitsu Esprimo Q***
https://www.ebay.de/sch/i.html?_nkw=fujitsu+esprimo+%28q556%2C+q558%2C+q956%2C+q957%2C+q958%29
sind bei eBay günstig zu bekommen; ggf. auf 8 bis 16 GB DDR4 und i5-8500T (6 Kerne) aufgerüstet sind die für bescheidenere Zwecke gut brauchbar.
Wer sagt denn, das für die meisten "Anwendungen", die sowieso nur Spielerei sind, ein Rasp 5 benötigt wird! Für bissel Hausautomatisierung und sonstigen IO-Schnulli reicht selbt der olle Rasp 1 locker aus! Oder der Raspi 3, den es dank "altem" LPDDR2 (!) RAM immer noch recht preiswert gibt.
Ansonsten gebe ich aber den Raspi-Kritikern recht, daß die Dinger zu den
derzeitigen Preisen überteuert sind und man i.d.R. mit gebrauchten
Mini/Micro-PCs besser bedient ist. Z.B. Fujitsu Esprimo Q***
Gibt auch noch deutlich günstigere Angebote im "refurbished"-Markt. Zwar schlechter ausgestattet und langsamer als das von dir gewählte Beispiel, aber immer noch deutlich leistungsfähiger und dabei sogar teils erheblich günstiger als ein Raspi5.
Man darf ja nicht vergessen, dass so ein Raspi5 im Gegensatz zu diesen "refurbished"-Teilen kein vollwertiger Computer ist. Um ihn dazu zu machen, sind ja noch einige Zusatzinvestitionen erforderlich, die den effektiven Gesamtpreis weiter in die Höhe treiben.
Bis man den Verlust durch die Stromkosten-Ersparnis wieder reingeholt hat, muss das Teil schon ziemlich viele Jahre laufen.
Ein Gehäuse, was notfalls auch Vollast eines Pi5 wegkühlen kann, ist
nicht ganz so günstig, wie du scheinbar glaubst.
Rund ’nen Zehner. Hab einen Pi5 hier und versucht, den mit so ’nem billigen Ding (Gehäuse aus gestalpelten Polycarbonatplatten, Alukühlkörper mit Lüfter) zu überhitzen – ging nicht. Im normalen Betrieb etwa als Desktopersatz reicht auch ein ungefähr ebensoteures Alugehäuse mit passiver Wärmeabfuhr.
Muss aber gestehen, für den Pi5 auch noch keinen sinnvollen Job gefunden zu haben, der den Preis rechtfertigen würde – hab mir den auch nur geholt, um damit rumzuspielen. Immerhin noch zum alten Preis.
Rund ’nen Zehner. Hab einen Pi5 hier und versucht, den mit so ’nem
billigen Ding (Gehäuse aus gestalpelten Polycarbonatplatten,
Alukühlkörper mit Lüfter) zu überhitzen – ging nicht.
Ja logisch. Der throttled ja auch im Notfall. Wird also noch langsamer, als er ohnehin schon ist.
Ja, aber genau das ist bei dem Versuch eben nicht aufgetreten. Das kann man prima via ›vcgencmd get_throttled‹ prüfen. Die Temperatur hatte sich bei um die 60°C eingependelt, IIRC.
Ja, aber genau das ist bei dem Versuch eben nicht aufgetreten.
Interessant. Da würde ich dann gerne mal um einen Link zum konkret getesteten Gehäuse bitten.
Weil: ich habe schon beim Pi4 sehr lange nach einem hinreichenden Gehäuse zu einem halbwegs akzeptablen Preis gesucht. Das könnte ich mir dann sparen, falls ich tatsächlich mal in Versuchung kommen sollte, einen Pi5 zu kaufen.
Aber ich habe bei der Betrachtung der Geometrie des KK doch erhebliche Zweifel, ob damit 27W so abgeführt werden können, dass die Temperatur an der Quelle unterhalb 60°C bleibt. Der Lüfter müsste dazu schon einen wirklich enormen Luftstrom erzeugen, denn auch die Führung dieses Luftstroms scheint mir alles andere als optimal zu sein.
Das ist für mich der größte Kritikpunkt an den Raspis, die Stromversorgung über USB-C. Insbesondere beim Pi 5, wo bis zu 5 Ampere bei 5 Volt über diese Steckverbindung gehen. Bei neueren Laptops mit USB-C wird ja wenigstens USB-PD benutzt, wodurch der Spannungsabfall bei 20 Volt weniger ins Gewicht fällt.
M.E.n. hätte man spätestens beim Pi 5 auf DC-Buchse umstellen sollen. Dann wäre man auch bei den Netzteilen flexibler und leichter was besseres als diese Wandwarzen ohne PE verwenden.
Aber ich habe bei der Betrachtung der Geometrie des KK doch erhebliche
Zweifel, ob damit 27W so abgeführt werden können, dass die Temperatur an
der Quelle unterhalb 60°C bleibt.
Ja … wie ich das Ding dazu bringe, dauerhaft lange genug 27W zu ziehen, hab ich nicht rausgefunden. Ich hab’s nach meinen Möglichkeiten voll ausgelastet.
Kannst du kurz umreißen, wie du das hinbekommst? Dann kann ich es gerne hier mit dem verlinkten Gehäuse nachstellen und berichten.
Würde gerne die Vorgabe von Ob haben: Sonst erklärt es mir im Anschluss wieder, dass es mir nicht glaubt, weil $irgendwas ihm nicht passt und überhaupt.
Mit cpu-x bekomme ich auch keine 27W kontinuierlich hin, btw.
Mit cpu-x bekomme ich auch keine 27W kontinuierlich hin,
Ja, das Ding testet nur die CPU, nicht jedoch die GPU. Vielleicht noch nicht einmal SSE/AVX. Hatte ich nicht bedacht.
Vermutlich muss man alles gleichzeitig an den Marterpfahl nageln um es schön mollig warm zu bekommen.
Insbesondere beim Pi 5, wo bis zu 5 Ampere
bei 5 Volt über diese Steckverbindung gehen.
Dem Steckverbinder ist es vollkommen egal, ob da 5 V oder 20 V anliegen, allein entscheidend ist der Strom.
Und den kann ein USB-C-Stecker zuverlässiger ab als die üblichen Hohlstecker, weil der nämlich jeweils vier Federkontakte für Masse und Versorgungsspannung hat. Der grobotorichere Hohlstecker aber hat nur eine einzige Feder für Masse, und der Innenkontakt wird nur durch diese Massefeder gegen den Stift gedrückt.
Ja, das geht meistens gut, aber besser ist sowas auch nicht.
Unbestritten aber ist, daß es dem Pi5 besser zu Gesicht gestanden hätte, wenn er USB PD in richtig, d.h. mit internem Stepdown machen würde, statt nur 5 V zu akzeptieren. Aber der Stepdown und das nötige Hühnerfutter hätte halt noch einen zweistelligen Centbetrag mehr gekostet und ein paar Quadratzentimeter mehr Platinenfläche belegt.
Ist nicht mein Produkt, Herr Upton hat das gesagt. Schätze mal, das wird nicht zuletzt auch mit den „Hats“ zu tun haben, und im Grunde war „Fläche einer Kreditkarte“ ja eine Art „Markenzeichen“.
Jetzt ist man in der 200€-Liga angelangt, verkauft eine nackte Platine,
warum kein fertiges Gerät`
Der Preis resultiert halt aus dem der Komponenten. Grad nachgeschaut: Pi 5 mit 8GB RAM hab ich ‘24 für 94€ bekommen. Das fand ich angesichts des Gebotenen nicht übertrieben, wenngleich kein Schnäppchen. Momentan wird das Doppelte ausgerufen, und dafür würde ich es nicht kaufen. Ich würde aber auch keinen anderen Rechner für die derzeit herrschenden Preise kaufen, insofern ist das nicht auf Pi beschränkt.
warum braucht es einen Adapter für M2-SSD?
Wenn ich mir die Platine anschaue, sehe ich nicht, wie man eine SSD (oder halt ein anderes PCIe-Device) sinnvoll darauf unterbringen sollte.
Es gibt andere Boards mit dem (fast*) gleichen Formfaktor, bei denen auf
der Unterseite ein M.2-Slot untergebracht ist.
Dass die Unterseite nur mit Bauteilen geringer Höhe bestückt ist, war ja auch ’ne bewusste Designentscheidung, die über die Modelle beibehalten wurde. Vielleicht ist’s auch ’ne Kostensache; mit über 600€ ist der Orange Pi ja doch auch ’nen Hauch teurer, als der Raspberry Pi.
Ist’s bei den Südfrucht-Pis eigentlich immer noch so, dass man auf den Hersteller-Kernel festgenagelt ist, und wenn der irgendwann keine Lust mehr hat (wie bei Sunxi geschehen), steht man mit im Grunde wertloser ehemals teurer Hardware da?
Ist’s bei den Südfrucht-Pis eigentlich immer noch so, dass man auf den
Hersteller-Kernel festgenagelt ist
Keine Ahnung. Interessiert mich auch nicht; ich zeigte Dir nur eine Platine, bei der ein M.2-Slot untergebracht ist.
Der ist kein Kostenfaktor (jedenfalls nicht ansatzweise in der von Dir genannten Größenordnung). Der M.2-Slot selbst kostet in Stückzahlen nur ein paar Cent.
Der Preis des Orange Pi dürfte in erster Linie an den 16 GByte RAM liegen, mit denen das Ding bestückt ist.
Die 16-GByte-Variante des Raspberrs Pi 5 liegt immerhin auch über 300 Euro; wegen der Kackscheißdrecks-KI sind derzeit alle Preise komplett gaga.
Und den kann ein USB-C-Stecker zuverlässiger ab als die üblichen
Hohlstecker,
Es gibt DC-Buchsen (Hohlbuchsen? Hohlsteckerbuchsen?) und -Stecker in unterschiedlichen Qualitäten. Im oberen Gütebereich haben die Stecker innen Federkörbe und die Buchsen außen. Zumindest die Kontaktflächen sind dann unzweifelhaft wesentlich größer als sie bei USB-C überhaupt sein können.
Es ist egal, was man Dieter Hobbytheoretiker schreibt,
er zieht sein Ding vehement durch...
Überzeugt von seinem KI-Wissen, überzeugt von sich selbst,
ignorierend, falls mal jemand ihm die Stirn bietet, hin
und wieder bäumt er sich auf gegen manche Leute im Forum,
kommt darauf, dass es ihm nichts bringt und geht lustig weiter...
Die 16-GByte-Variante des Raspberrs Pi 5 liegt immerhin auch über 300
Euro
Naja … ist immer noch die Hälfte vom Orange-Pi.
Was die Kosten angeht, sind die reinen Stückpreise des Bauteils oft nicht der ausschlaggebende Faktor. Hätte erwartet, dass das gerade hier kein Geheimnis wäre. Und nein, ich weiß nicht, was das beim Pi konkret ausmachen würde, es anders zu gestalten – wie auch beim Spannungswandler. Mag sein, dass jemand gesagt hat, so’n Spannungswandler sähe total scheiße aus, und käme deswegen nicht drauf – glaube ich aber eher nicht. Oder die Leute waren halt alle doof. Glaube ich aber auch nicht. Bleibt: Das Ding ist nun so, und man kann es kaufen, oder nicht. Sich hinzustellen und zu erklären, was man alles besser gemacht haben würde, hat da keinen großen Einfluss drauf.
Ich warte an dieser Stelle eher auf Obs Vorgabe für den Test:
Die 16-GByte-Variante des Raspberrs Pi 5 liegt immerhin auch über 300
Euro;
wer kauft sowas? wofür?
Die, die daran Spass haben.
Schau doch einfach mal im Chinaschnäppchen-Thread ein knappes Jahr zurück, für was für lächerliche Beträge damals die N100/N150 Minis mit 8-32 GB ggf. einschl. 1 TB SSD verhökert wurden und was die heute kosten.
Die Preise sind nun einmal explodiert, und das betrifft eben nicht nur die RP, sondern alle Systeme, die im Rahmen der KI nicht gnadenlos überaltert sind, also auch Gebrauchtware, wenn der VK nicht auf den Kopf gefallen ist.
Mag sein, dass jemand gesagt hat, so’n
Spannungswandler sähe total scheiße aus, und käme deswegen nicht drauf –
glaube ich aber eher nicht. Oder die Leute waren halt alle doof.
Das Design stammt aus einer Zeit, als Bauteile noch normale Preise hatten. Und wenn man bedenkt, wo das ganze herkommt, dann ist das Design schon langsam besser geworden - immerhin verwendet der Pi 5 USB C und nicht Micro-USB für die Stromversorgung.
(Der Ur-Pi hatte noch nicht mal Befestigungslöcher)
Der Pi 500 zeigt, daß die Idee, eine NVMe-SSD direkt einzubauen, nicht völlig abwegig ist - die Platine sieht all' das vor, nur bestückt sind die Bauteile nicht. Das hat man dann dem Bling-Bling-Modell mit Kinderzimmertastatur vorbehalten.
Es ist stark anzunehmen, daß, wenn die KI-Scheiß-Blase endlich geplatzt sein wird, und sich der "Markt" wieder normalisiert hat (was vermutlich zwei Jahre dauern wird, in denen noch viel kaputtgeht), es einen Rpi 6 gibt, in dessen Design einige Erkenntnisse eingeflossen sind ...