Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Massen/GND von zwei Netzteilen verbinden


von Jens (nougat)


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Hallo.

Ich glaube ich habe das Thema Masse/GND nicht ganz verstanden und hoffe, 
dass sich hier jemand damit auskennt. Es geht um folgenden Aufbau:

Original Raspi 5V Steckernetzteil <-> Raspi 4B <-> Raspi I²C Anschluss 
<-> TXS0108E <-> Modul mit I²C <-> 5V Steckernetzteil Jingjiao 
YS6V-0501200E

Das Modul wird also vom Jingjiao Steckernetzteil versorgt. Der TXS0108E 
hat für beide Seiten nur einen gemeinsamen GND-Anschluss. Daher würde 
ich die beiden Netzteile gerne über GND verbinden. Wann kann man die 
Massen von  zwei Netzteilen gefahrlos verbinden und wann nicht?

Beide Steckernetzteile haben Schutzklasse II (habe auch noch nie 
Steckernetzteile gesehen, die mit dem Schutzleiter verbunden sind). Ich 
habe das so verstanden, dass man Massen von Netzteilen nur dann 
verbinden darf, wenn sie auf dem gleichen Potential liegen, da ansonsten 
ein gefährlicher Ausgleichsstrom fließen könnte. Aber wenn die Netzteile 
auf dem gleichen Potential liegen, würde die Schaltung bzw. die 
5-V-Seite des Level-Shifters theoretisch nicht auch ohne verbundene 
Massen funktionieren?

Zwischen den Massen der beiden Netzteile messe ich eine Spannung von 
0,13 V. Mit einem 4,7k-Widerstand dazwischen ist die Spannung aber weg 
und einen Stromfluss kann ich mit dem Multimeter auch nicht feststellen.

In meinem Fall stecken beide Steckernetzteile in einer gemeinsamen 
Mehrfach-Steckerleiste. Reicht das schon aus, um von einem gemeinsamen 
Potential auszugehen? Allerdings hindert mich das ja nicht, irgendwann 
mal eines der Steckernetzteile in einen andere Steckdose zu stecken, die 
zufällig an einer anderen Phase hängt. Oder ein defektes Steckernetzteil 
irgendwann mal gegen ein Schaltnetzteil mit Kaltgerätestecker 
auszutauschen. An die verbundenen Massen erinnere ich mich dann 
vermutlich nicht mehr.

Und könnte die unterschiedliche Leistung der Netzteile beim Verbinden 
der Massen noch wichtig werden? Falls beide Netzteile annähernd ihre 
Nennleistung liefern frage ich mich, ob sich der über GND 
zurückfließende Strom dann gleichmäßig auf beide Netzteile aufteilt, 
weil es ja nun eine gemeinsame Masse gibt? Das Raspi Netzteil hat 15,3 
Watt, während das Jingjiao Netzteil nur 6 Watt hat.

LG...Jens
: Verschoben durch Moderator
von Michael B. (laberkopp)


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Jens schrieb:
> Der TXS0108E hat für beide Seiten nur einen gemeinsamen GND-Anschluss

Richtig.

Hier werden die Massepotentiale der Netzteile die jeweils ihre Seite 
versorgen elektrisch miteinander verbunden.

Hoffentlich gibt es keinen zweiten Platz, an dem sie verbunden werden 
müssten, sobst muss man einen Kompromiss finden um sich keine 
Masseschleife einzufangen.
von Falk B. (falk)


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Jens schrieb:

> Original Raspi 5V Steckernetzteil <-> Raspi 4B <-> Raspi I²C Anschluss
> <-> TXS0108E <-> Modul mit I²C <-> 5V Steckernetzteil Jingjiao
> YS6V-0501200E

Ein Bild (Schaltplan) sagt mehr als 1000 Worte, siehe Netiquette.

> Das Modul wird also vom Jingjiao Steckernetzteil versorgt. Der TXS0108E
> hat für beide Seiten nur einen gemeinsamen GND-Anschluss. Daher würde
> ich die beiden Netzteile gerne über GND verbinden. Wann kann man die
> Massen von  zwei Netzteilen gefahrlos verbinden und wann nicht?

Meistens (99,9%) muss man sie verbinden!

> Beide Steckernetzteile haben Schutzklasse II (habe auch noch nie
> Steckernetzteile gesehen, die mit dem Schutzleiter verbunden sind). Ich
> habe das so verstanden, dass man Massen von Netzteilen nur dann
> verbinden darf, wenn sie auf dem gleichen Potential liegen,

Nein, das kann man so allgemein nicht sagen. Eigentlich ist es sogar 
falsch, denn WENN sie auf dem gleichen Potential liegen, sind sie ja 
schon verbunden.

> da ansonsten
> ein gefährlicher Ausgleichsstrom fließen könnte.

Das hat hiermit nichts zu tun.

> Aber wenn die Netzteile
> auf dem gleichen Potential liegen, würde die Schaltung bzw. die
> 5-V-Seite des Level-Shifters theoretisch nicht auch ohne verbundene
> Massen funktionieren?

Ja.

> In meinem Fall stecken beide Steckernetzteile in einer gemeinsamen
> Mehrfach-Steckerleiste. Reicht das schon aus, um von einem gemeinsamen
> Potential auszugehen?

Nein, denn sie sind ja potentialgetrennt.

> Und könnte die unterschiedliche Leistung der Netzteile beim Verbinden
> der Massen noch wichtig werden?

Nein, das ist vollkommen egal.

> Falls beide Netzteile annähernd ihre
> Nennleistung liefern frage ich mich, ob sich der über GND
> zurückfließende Strom dann gleichmäßig auf beide Netzteile aufteilt,
> weil es ja nun eine gemeinsame Masse gibt?

Der Strom auf GND ist der gleiche, der aus dem Plus-Ausgang fließt. 
Immer.
von Karl B. (gustav)


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Der Aufbau wäre mit Skizze leichter nachvollziehbar.

Nach "Brümmer Schaltungstechnik"
ISBN-10: 3-8023-0610-4
kann jede Baugruppe mit ihrem eigenen Spannungsversorgungsteil arbeiten. 
Probleme ergeben sich bei der richtigen Auswahl des zentralen 
GND-Punktes. Der ist für die Signal- und Datenübertragung wichtig.
Wo ist der I2C-Anschluss auf GND-Potenzial gelegt?
Wichtig ist, dass keine Ausgleichsströme der Spannungsversorgung(en) 
über die Rückführungen bzw. Abschirmungen der Signal- bzw. 
Datenleitungen fließen, weil die dann mit ins Signal eingehen und 
Störungen produzieren können.

ciao
gustav
von Rolf (rolf22)


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Falk B. schrieb:
> Der Strom auf GND ist der gleiche, der aus dem Plus-Ausgang fließt.
> Immer.

Wenn man Fehlströme ignoriert, die über den 230-V-Anschluss laufen. Die 
Netztrennung ist ja nie vollkommen, schon gar nicht bei 
Kondensatornetzteilen.
von Jens G. (jensig)


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Jens schrieb:

> Das Modul wird also vom Jingjiao Steckernetzteil versorgt. Der TXS0108E
> hat für beide Seiten nur einen gemeinsamen GND-Anschluss. Daher würde
> ich die beiden Netzteile gerne über GND verbinden. Wann kann man die
> Massen von  zwei Netzteilen gefahrlos verbinden und wann nicht?

Wenn die Netzteil-Ausgänge nicht potentialgetrennt sind. Aber ich gehe 
mal davon aus, dass Dein NT wie praktisch jedes Stecker-NT 
potentialgetrennt ist, und damit kann man deren Massen verbinden.

> Beide Steckernetzteile haben Schutzklasse II (habe auch noch nie
> Steckernetzteile gesehen, die mit dem Schutzleiter verbunden sind). Ich
> habe das so verstanden, dass man Massen von Netzteilen nur dann
> verbinden darf, wenn sie auf dem gleichen Potential liegen, da ansonsten
> ein gefährlicher Ausgleichsstrom fließen könnte. Aber wenn die Netzteile

Wie oben geschrieben, sind die potentialgetrennt. Also haben deren 
Ausgänge daher gegenüber Erde bzw. den anderen Netzleitungen (also N, L, 
PE) eher ein undefiniertes und unterschiedliches Potential, bzw. sollte 
man so betrachten. Die haben aber einen hohen Widerstand gegenüber der 
Netzseite, so dass man die dann problemlos zusammenschalten kann (ein 
evtl. vorhandener Potentialunterschied bricht dabei zusammen, und 
produziert wegen der Hochohmigkeit der Potentiale praktisch keinen 
Querstrom).
Durch die internen Entstörkondensatoren und sonstige parasitäre 
Kapazitäten sind die Potentiale aber trotzdem mit einer gewissen 
AC-Störspannung überlagert, die dann je nach interner Beschaltung bzw. 
Steckerpolarität mehr oder weniger hoch sein kann, und zw. zwei 
Stecker-NT eine Differenzspannung ergeben. Durch die Masseverbindung 
wird das dann aber kurzgeschlossen, bzw. verursacht einen leichten 
AC-Querstrom, der idR. aber nicht stört, solange man die 
Masseverbindungen so setzt, dass dieser Massequerstrom nicht quer durch 
das PCB einer empfindlichen Schaltung läuft.

> auf dem gleichen Potential liegen, würde die Schaltung bzw. die
> 5-V-Seite des Level-Shifters theoretisch nicht auch ohne verbundene
> Massen funktionieren?

Wie oben geschrieben, sind die bei einem Potentialgetrennten NT nicht 
auf gleichem Potential. Würdest Du Du zwei Schaltungen über je ein NT 
versorgen, und beide Schaltungen sind z.B. nur über eine Signalleitung 
verbunden, würdest du eine mehr oder weniger hohe AC-Differenz zw. 
beiden haben, die der Eingang des einen Moduls sehen würde. Ich denke, 
dem würde das nicht gefallen, und mit Nichtfunktion quittieren (es sei 
denn, der Eingang selber ist wiederum potentialgetrennt). Daher die 
Massen immer definiert verbinden, und NT-Massen am besten an einem Punkt 
mit der Schaltungsmasse verbinden (evtl. auch jeweils separat NT-Masse 
dort anbinden, wo die durch sie jeweils zu versorgende Schaltung liegt - 
hängt vom konkreten Fall ab)

> Zwischen den Massen der beiden Netzteile messe ich eine Spannung von
> 0,13 V. Mit einem 4,7k-Widerstand dazwischen ist die Spannung aber weg
> und einen Stromfluss kann ich mit dem Multimeter auch nicht feststellen.

Ja, im DC-Meßbereich. Messe mal im AC-Meßbereich, und spiele mal mit der 
Steckerpolarität eines der Netzteile. Die Meßwerte werden dann ganz 
anders aussehen ...
von Johannes F. (jofe)


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Rolf schrieb:
> Die
> Netztrennung ist ja nie vollkommen, schon gar nicht bei
> Kondensatornetzteilen.

Naja, bei Kondensatornetzteilen ist eine Netztrennung gar nicht 
vorhanden. Von diesen war hier aber auch keine Rede.

Oder meintest du Schaltnetzteile mit Y-Kondensator zwischen Primär- und 
Sekundärseite?
: Bearbeitet durch User
von Manfred P. (pruckelfred)


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Johannes F. schrieb:
> Rolf schrieb:
>> Kondensatornetzteilen.
> Naja, bei Kondensatornetzteilen ist eine Netztrennung gar nicht
> vorhanden. Von diesen war hier aber auch keine Rede.

Klar, aber Rolf musste halt unbedingt etwas absondern.

> Oder meintest du Schaltnetzteile mit Y-Kondensator zwischen Primär- und
> Sekundärseite?

Der kann tatsächlich Ärger machen, wenn GND nicht verbunden ist, die 
(Versuchs-)Schaltung aber einen Bezug zur Erde hat. Der liefert zwar nur 
Mikroampere, aber erstmal mehr Spannung, als ICs können.

Bei mehreren Netzteilen halte ich es für zwingend, deren Minus = Masse 
verbunden zu haben, bevor die ans Netz kommen.
von Lu (oszi45)


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1. Messen beseitigt Zweifel.
2. Nicht jeder Massepunkt ist am rechten Fleck. Manche Brummschleife 
kommt durch falsche Massepunkte...
3. Ohne die gesamte Schaltung zu kennen, sage ich nichts!
von Manfred P. (pruckelfred)


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Lu schrieb:
> 3. Ohne die gesamte Schaltung zu kennen, sage ich nichts!

Leider doch, und das nicht nur (sinnlos) hier.
von Mani W. (e-doc)


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Die Massen/GND werden normalerweise verbunden, wenn 2 Geräte aus
jeweils einem Netzteil gespeist werden und diese miteinander
über z.B. Ein/Ausgänge miteinander kommunizieren sollen...

Bei Optokopplern bleibt die Masse/GND von einer zur anderen
Schaltung getrennt...

Ich hoffe, das war verständlich...
von Jens (nougat)


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Hallo und schon mal vielen Dank für eure Antworten.

Michael B. schrieb:
> Hoffentlich gibt es keinen zweiten Platz, an dem sie verbunden werden
> müssten, sobst muss man einen Kompromiss finden um sich keine
> Masseschleife einzufangen.

Eigentlich sollte das die einzige Verbindung zwischen den Netzteilen 
bleiben. Es geht ja nur um den Level-Shifter, der keine getrennten GND 
hat.

Falk B. schrieb:
> Ein Bild (Schaltplan) sagt mehr als 1000 Worte, siehe Netiquette.

OK. Ich habe heute Kicad installiert, mich rudimentär eingearbeitet und 
einen hoffentlich brauchbaren Schaltplan erstellt.

Falk B. schrieb:
> Der Strom auf GND ist der gleiche, der aus dem Plus-Ausgang fließt.
> Immer.

Das war mir bislang nicht klar und erklärt vermutlich, warum die 
unterschiedlichen Leistungen der Netzteile keine Rolle spielen.

Karl B. schrieb:
> Wo ist der I2C-Anschluss auf GND-Potenzial gelegt?

Das Modul mit dem I²C Anschluss ist am Jingjiao Steckernetzteil 
angeschlossen.

Jens G. schrieb:
> Aber ich gehe
> mal davon aus, dass Dein NT wie praktisch jedes Stecker-NT
> potentialgetrennt ist, und damit kann man deren Massen verbinden.

Die netzseitigen Stecker der Netzteile haben keine Verbindung zum 
Schutzleiter der Steckdose. Und in der Schaltung ist auch nichts 
irgendwo "geerdet" oder so.

Jens G. schrieb:
> Ja, im DC-Meßbereich. Messe mal im AC-Meßbereich, und spiele mal mit der
> Steckerpolarität eines der Netzteile.

Mit meinem Meterman 15XP habe ich im AC-mA-Bereich 0,95 mA gemessen, 
aber im AC-µA-Bereich nur 85 µA. Merkwürdig. Die Steckerpolarität des 
Jingjiao hatte keinen Einfluss auf das Messergebnis.

Mani W. schrieb:
> Bei Optokopplern bleibt die Masse/GND von einer zur anderen
> Schaltung getrennt...

Ich habe noch den ISO1540 gefunden, mit dem wären die Stromkreise wohl 
galvanisch getrennt geblieben.
von Johannes F. (jofe)


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Jens schrieb:
> Mit meinem Meterman 15XP habe ich im AC-mA-Bereich 0,95 mA gemessen,
> aber im AC-µA-Bereich nur 85 µA. Merkwürdig.

Der Innenwiderstand des Meßgerätes beeinflußt das Ergebnis. Kleinerer 
Strom-Meßbereich bedeutet größeren Innenwiderstand, daher fließt im 
Zusammenspiel mit der "Kennlinie" der "Quelle" weniger Strom.

Und: warum sparst du dir nicht das 5-V-Netzteil und nimmst einfach die 5 
Volt von Pin 2 oder 4 der GPIO-Stiftleiste?
von Thomas S. (Firma: Chipwerkstatt) (tom_63)


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WEnn es die Schaltung erfordert, dass man 2 Netzteile braucht, kann und 
muss man 2 Netzteile mit dem Massepotential verbinden.
Ich würde sowieso dem Raspi sein Netzteil lassen. Denn das braucht er 
auch selber, wegen Stromspitzen. Und den Rest auf ein 'geeignetes' 
Netzteil setzen.

Und damit sind bei mir die BILLIG-China-Böller von Ali, ect. raus. Diese 
sind u.U. brandgefährlich.
von Rolf (rolf22)


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Johannes F. schrieb:
> Rolf schrieb:

> Naja, bei Kondensatornetzteilen ist eine Netztrennung gar nicht
> vorhanden. Von diesen war hier aber auch keine Rede.

Es ging um eine allgemeine Aussage über Netzteile.

> Oder meintest du Schaltnetzteile mit Y-Kondensator zwischen Primär- und
> Sekundärseite?

Ich meinte ALLE Netzteile.
von Joachim B. (jar)


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Rolf schrieb:
> Ich meinte ALLE Netzteile

aber Achtung, so habe ich mir mein DVB-C Encoder zerschossen!

Im Keller war der Koaxschirm auf der Erdschiene, im TV und Compi an 
Schukodose auch eine Erde und beim Zusammenstecken -> rums DVB-C Enkoder 
zerschossen, denn zwischen Keller Erdschiene und Wohnung Schuko können 
erhebliche Potenzialdifferenzen auftreten.
von Jens (nougat)


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Johannes F. schrieb:
> Und: warum sparst du dir nicht das 5-V-Netzteil und nimmst einfach die 5
> Volt von Pin 2 oder 4 der GPIO-Stiftleiste?

Genau so hatte ich das zunächst angeschlossen, aber danach lief der 
Raspi nicht mehr stabil. Das Jingjiao Netzteil hatte ich hier noch 
rumliegen und seitdem ich das Modul getrennt versorge läuft der Raspi 
wieder stabil.
von Johannes F. (jofe)


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Thomas S. schrieb:
> WEnn es die Schaltung erfordert, dass man 2 Netzteile braucht, kann und
> muss man 2 Netzteile mit dem Massepotential verbinden.

Ach ja? Und was genau sind solche Gründe bei einer Schaltung, die 
mehrere einzelne Netzteile erforderlich machen sollen, wenn die 
Sekundärmassen sowieso verbunden werden?

Thomas S. schrieb:
> Ich würde sowieso dem Raspi sein Netzteil lassen.

Wollte dem denn irgendwer sein Netzteil wegnehmen?

Thomas S. schrieb:
> Und damit sind bei mir die BILLIG-China-Böller von Ali, ect. raus. Diese
> sind u.U. brandgefährlich.

Völlig anderes Thema.
von Johannes F. (jofe)


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Rolf schrieb:
> Ich meinte ALLE Netzteile.

Und warum schreibst du dann "Kondensatornetzteile", wenn du "ALLE 
Netzteile" meinst?
von Johannes F. (jofe)


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Joachim B. schrieb:
> Im Keller war der Koaxschirm auf der Erdschiene, im TV und Compi an
> Schukodose auch eine Erde und beim Zusammenstecken -> rums DVB-C Enkoder
> zerschossen, denn zwischen Keller Erdschiene und Wohnung Schuko können
> erhebliche Potenzialdifferenzen auftreten.

Deshalb verbindet man ZUERST nur die Massen, und erst dann alles 
andere.

Jens schrieb:
> Johannes F. schrieb:
>> Und: warum sparst du dir nicht das 5-V-Netzteil und nimmst einfach die 5
>> Volt von Pin 2 oder 4 der GPIO-Stiftleiste?
>
> Genau so hatte ich das zunächst angeschlossen, aber danach lief der
> Raspi nicht mehr stabil.

Dann hast du irgendwas falsch gemacht.

Die 5 Volt werden ja genau dafür an der Stiftleiste von Netzteil her 
durchgereicht, um andere Schaltungen damit versorgen zu können, die 5 V 
brauchen.
von Johannes F. (jofe)


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Johannes F. schrieb:
> Joachim B. schrieb:
>> Im Keller war der Koaxschirm auf der Erdschiene, im TV und Compi an
>> Schukodose auch eine Erde und beim Zusammenstecken -> rums DVB-C Enkoder
>> zerschossen, denn zwischen Keller Erdschiene und Wohnung Schuko können
>> erhebliche Potenzialdifferenzen auftreten.
>
> Deshalb verbindet man ZUERST nur die Massen, und erst dann alles
> andere.

Viel besser wäre in solch einem Fall allerdings, das irgendwie 
potentialgetrennt hinzubekommen, sonst entstehen Masseschleifen. Keine 
Ahnung, ob es DVB-C-Isolatoren gibt, ansonsten wäre evtl. eine 
Möglichkeit, die Geräte mit Netzteilen auszustatten, deren Sekundärseite 
nicht geerdet ist.
von H. H. (hhinz)


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Johannes F. schrieb:
> DVB-C-Isolatoren

Natürlich, nennt man Mantelstromfilter.
von Joachim B. (jar)


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Johannes F. schrieb:
> Deshalb verbindet man ZUERST nur die Massen, und erst dann alles
> andere.

sehr witzig, wenn der Hauswirtschaftsraum unzugängig im Mietshaus ist!
Nicht jeder Mieter hat dort Zugang!

Besser wäre vielleicht gewesen alle Geräte freischalten, d.h. vom Netz 
trennen bei der Koaxverkabelung, wobei das keine garantierte Sicherheit 
ist.

Wer kennt es nicht beim Anstecken von Antennenkabel Funken zu sehen oder 
eine gewischt zu bekommen?
von Johannes F. (jofe)


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Joachim B. schrieb:
> Johannes F. schrieb:
>> Deshalb verbindet man ZUERST nur die Massen, und erst dann alles
>> andere.
>
> sehr witzig, wenn der Hauswirtschaftsraum unzugängig im Mietshaus ist!
> Nicht jeder Mieter hat dort Zugang!

Ich meinte, zuerst nur den Schirm des Koaxkabels zu verbinden, und 
danach den Innenleiter. Dazu muß man keinen Zugang zu Erdschiene im 
Keller haben.
von Joachim B. (jar)


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Johannes F. schrieb:
> Ich meinte, zuerst nur den Schirm des Koaxkabels zu verbinden, und
> danach den Innenleiter

das würde ich gerne sehen bei fertigen gekauften Koaxkabeln.
Selbst bei Selbstkonfektionierten wird das eine unschöne Bastelei.
von Rainer W. (rawi)


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Joachim B. schrieb:
> das würde ich gerne sehen bei fertigen gekauften Koaxkabeln.
> Selbst bei Selbstkonfektionierten wird das eine unschöne Bastelei.

Es geht um ein paar Millisekunden, die die voreilende Masse früher 
kontaktiert wird, als der Innenleiter. Das ist eine Frage des 
Steckverbinders und hat mit irgendwelchen Basteleien nichts zu tun.
: Bearbeitet durch User
von Hans (ths23)


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Rolf schrieb:
> Wenn man Fehlströme ignoriert, die über den 230-V-Anschluss laufen. Die
> Netztrennung ist ja nie vollkommen, schon gar nicht bei
> Kondensatornetzteilen.
Bei einem Schutzklasse II Netzteil sind einfache Kondensatonetzteile 
schlichtweg verboten, da sie nicht den erforderlichen Berührungsschutz 
bieten.
In den Wandwarzen sind heutzutage Schaltnetzteile verbaut und da ist die 
galvanische Trennung der Niederspannung von der Netzspannung durch einen 
kleinen Übertrager gewährleistet.
Und ja die Netztrennung ist bei solchen Netzteilen gegeben, weil es 
keine galvanische Verbindung zum Netz gibt.
von Hans (ths23)


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Manfred P. schrieb:
> Bei mehreren Netzteilen halte ich es für zwingend, deren Minus = Masse
> verbunden zu haben, bevor die ans Netz kommen.
Minus muß nicht zwingend Masse sein.
von H. H. (hhinz)


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Hans schrieb:
> Bei einem Schutzklasse II Netzteil sind einfache Kondensatonetzteile
> schlichtweg verboten, da sie nicht den erforderlichen Berührungsschutz
> bieten.

Stimmt nicht ganz. Es darf einfach maximal 0,5mA Berührstrom fließen 
können, und die Kondensatoren müssen Klasse Y1 haben.
von Lu (oszi45)


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Jens schrieb:
> Beide Steckernetzteile haben Schutzklasse II (habe auch noch *nie*
> Steckernetzteile gesehen, die mit dem Schutzleiter verbunden sind).

NUR zur Info: Gibt es doch, Foto anbei. Habe eben nachgemessen 
Schutzleiter ist mit Masse verbunden. Folglich können 
PC-USB-Anschlüsse genau diese Masse haben...
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Johannes F. schrieb:
> Deshalb verbindet man ZUERST nur die Massen,

Weiß nicht, weil über eine Brücke verbindet man zuerst die Massen und 
routete die weiter durch einen Tunnel, führte schon mal zu einem 
Massenauflaufen mit vielen Massenopfern. Da ist bald der runde 
Jahrestag.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Lu schrieb:
> NUR zur Info: Gibt es doch,

Viele 65W Business-Notebook von HP haben diesen dreipoligen Anschluss 
mit Masse.
(Netzkabel, 3-poliges Kabel C5)
von Johannes F. (jofe)


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Lu schrieb:
> (habe auch noch *nie*
>> Steckernetzteile gesehen, die mit dem Schutzleiter verbunden sind).
>
> NUR zur Info: Gibt es doch, Foto anbei.

Das ist aber kein Steckernetzeil (=Stecker mit integriertem Netzteil). 
Manche sagen dazu wohl "Tischnetzteil".
von Bauform B. (bauformb)


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Lu schrieb:
> Jens schrieb:
>> Beide Steckernetzteile haben Schutzklasse II (habe auch noch *nie*
>> Steckernetzteile gesehen, die mit dem Schutzleiter verbunden sind).
>
> NUR zur Info: Gibt es doch, Foto anbei. Habe eben nachgemessen
> Schutzleiter ist mit Masse verbunden. Folglich können
> PC-USB-Anschlüsse genau diese Masse haben...

...oder auf dem Umweg über den Monitor. Bei einem normalen 
Desktop-Monitor mit internem Netzteil fällt ein 3-poliger Stecker 
garnicht auf.
von Joachim B. (jar)


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Lu schrieb:
> NUR zur Info: Gibt es doch, Foto anbei. Habe eben nachgemessen
> Schutzleiter ist mit Masse verbunden.

ist KEIN Steckernetzteil sondern ein Notebooknetzteil, ärgerte mich auch 
schon wegen des fetten Schukostecker und dem GND auf PE
von Hans (ths23)


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Lu schrieb:
> NUR zur Info: Gibt es doch, Foto anbei. Habe eben nachgemessen
> Schutzleiter ist mit Masse verbunden. Folglich können
> PC-USB-Anschlüsse genau diese Masse haben...
Das ist dann aber nicht Schutzklasse 2.
von Karl B. (gustav)


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Lu schrieb:
> NUR zur Info: Gibt es doch, Foto anbei. Habe eben nachgemessen
> Schutzleiter ist mit Masse verbunden. Folglich können
> PC-USB-Anschlüsse genau diese Masse haben...

Dachte ich auch, wurde aber eines Besseren belehrt.
Siehe Bild. Also man prüfe das vorher lieber nach.
Das Gerät trägt auch ein CE-Kennzeichen.

ciao
gustav
von Lu (oszi45)


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Joachim B. schrieb:
> ist KEIN Steckernetzteil sondern ein Notebooknetzteil, ärgerte mich auch
> schon wegen des fetten Schukostecker und dem GND auf PE

Nennen wir es einfach Schaltnetzteil mit Schukostecker, was der TO 
angeblich noch nie gesehen hat. Meistens ist dann der Schutzkontakt 
irgendwo mit der Masse verbunden. Bekannter Haken bei der Sache ist, 
dass man solche Netzteile nie in Reihe betreiben sollte (Kurzschluss).
Haken bei SK2-Netzteilen mit Eurostecker ist, dass am Ausgang auch 
verschleppte Spannungen von anderen Geräten auftreten können. Deswegen 
ist die Massefrage durchaus interessant.
von Thomas S. (Firma: Chipwerkstatt) (tom_63)


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Johannes F. schrieb:
> Ach ja? Und was genau sind solche Gründe bei einer Schaltung, die
> mehrere einzelne Netzteile erforderlich machen sollen, wenn die
> Sekundärmassen sowieso verbunden werden?

Dem Raspi seine eigenen 5V. Damit bekommt er z.B. nichts ab, wenn hinter 
ihm die 5V oder 12V Relais schalten, die der Raspi gerade ansteuert.

Im Audio-bereich ist das standard, das sogar die Vorstufen aus einer 
separaten Spannungsquelle kommen. Wenn auch aus dem gleichebn Trafo. 
Eben dafür, dass die Endstufe sich nicht auf die Vorstufen auswirkt, und 
damit das Grundrauschen weniger, oder null ist. Ich meine hier nicht die 
klimbim-Verstärker.
von Günter L. (Firma: Privat) (guenter_l)


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von Joachim B. schrieb:
>denn zwischen Keller Erdschiene und Wohnung Schuko können
>erhebliche Potenzialdifferenzen auftreten.

Wo sollen die Potenzialdifferenzen denn herkommen?
Die Schutzleiter sind ja auch alle mit der Erdschiene
verbunden. Da muß dann schon ein kräftiger Strom in
den Schutzleiter fließen der einen Spannungsabfall
auf den Leitungsweg von Wohnung bis zur Erdschiene
erzeugt. Wo soll denn dieser Strom herkommen?
Wenn von 230V L-Ader, dann springt sofort der
FI-Schutzschalter raus. Da muß schon ein grober
Fehler in der Hausinstallation sein.
von Rolf (rolf22)


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Günter L. schrieb:

> Wo sollen die Potenzialdifferenzen denn herkommen?

Was beim OP genau passiert ist, weiß man nicht.
Aber viele von uns haben schon kleine Funkenüberschläge beim Einstecken 
eines Koax-TV-Steckers gesehen. Das liegt daran, dass eben nicht alle 
Geräte eine Schutzerdung haben oder diese nicht galvanisch mit der 
Koax-Buchse verbunden ist. Hat z. B. dein TV einen 3-poligen 
Netzanschluss?
von Carypt C. (carypt)


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Unsere 1980iger installation hat keinen Fi.

Mantelstromfilter ist zB in meiner Analogvideo-übertragung störend. Bei 
mir wäre der Satreceiver mit zwei Lcd-glotzen verbunden, eine über Hdmi, 
die andere über Av (links rechts vom Bett), die natürlich beide ein 
eigenes Schaltnetzteil haben. Die Hdmi-glotze stottert beim Einschalten, 
manchmal hat sie Solarisations- (ähnlich der Schwarschildüberstrahlung) 
-pixel und der Ton knistert dann übersteuert gefährlich, ich mache mir 
da schon Sorgen ums Gerät. Den Satreceiver habe ich zusätzlich geerdet.

Es soll Nullpunktverschiebung bei Lastunterschieden geben, aber das 
führt doch nur zu Überspannungen einzelner Phasen. Und an der 
Erdungsleitung darf eigentlich nicht mehr als ca 3 Volt abfallen, (grob 
erinnert).

ich würde auch sagen, dass der Strom eines Netzteil auch alle anderen 
parallelen Widerstandswege durch andere Geräte hindurch nimmt, ich würde 
jetzt sagen: heruntergebrochen auf Signalpegel. Und wie ich es 
verstanden habe, dürfen am Usb-netzteil ca 100V Spannung 
(Berührungsspannung) nach Erde anstehen (bei sehr kleinem Strom).

Es gibt ja auch noch die Funktionserdung bei Schutzklasse 3 
(Kleinspannung), wo nicht geerdete Kleinspannungsmasse dennoch über 
einen recht hohen Widerstand auf Erde gelegt wird.

ich vermute, man wird die möglichen Ausgleichsströme und -spannungen in 
den Eingangsschaltungen berücksichtigen müssen, um Beschädigungen zu 
vermeiden.

Jedenfalls mochte es der Mikrofoneingang eines Tapedecks, welches mit 
ungeerdetem Notebook-line-eingang verbunden war, nicht, dass man mit dem 
Finger drankam.
von Johannes F. (jofe)


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Thomas S. schrieb:
> Dem Raspi seine eigenen 5V. Damit bekommt er z.B. nichts ab, wenn hinter
> ihm die 5V oder 12V Relais schalten, die der Raspi gerade ansteuert.

Da reicht es aber, wenn man ein SNT mit z.B. 12_V nimmt, daraus Relais 
etc. versorgt, und die 5_V für den Raspi per Step-down getrennt 
nachregelt. Mehrere sepatate Netzteile sind auf jeden Fall Unsinn.

Thomas S. schrieb:
> Im Audio-bereich ist das standard, das sogar die Vorstufen aus einer
> separaten Spannungsquelle kommen. Wenn auch aus dem gleichebn Trafo.

Dabei handelt es sich dann um einen Netzteil mit mehreren 
Ausgangsspannungen. Nicht um mehrere Netzteile.
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