Hallo zusammen, Um die Daten alter HDD (z.B. aus 486er) zu sichern, möchte ich einen ATAboy bestellen: https://obsoletetech.us/products/ataboy-an-open-source-legacy-ide-usb-bridge Die günstigsten Versandkosten sind bei ca. 23 € (siehe screenshot). Hat Jemand Interesse mitzubestellen? Dann können wir die Versandkosten aufteilen. Offtopic: danach möchte ich die erstellten ISO-Images mit dem PicoIDE in den alten PCs verwenden. (https://picoide.com/) Alternativ wäre es natürlich klasse, wenn jemand im Ruhrgebiet mit der Imageerstellung von alten HDDs Erfahrung hat und ich gar keinen ATAboy bestellen brauche.
Lass es Dir doch von jemandem aus dem Forum aus den USA zuschicken. Edit: Oder kaufe einen billigen Adapter auf eBay, 10-15 € mit Versand. Ich sehe nicht was an dem ATAboy jetzt so special sein soll. Auf GitHub steht KI generiert, klingt als wärst Du auf aggressive Werbung reingefallen.
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Knecht L. schrieb: > Um die Daten alter HDD (z.B. aus 486er) zu sichern Reicht es doch, das PATA/IDE-Interface auf SATA oder USB umzusetzen. Entsprechende Adapter auf SATA waren früher recht verbreitet, sollten sich in vielen Computer-Reste-Kisten finden. Dass das dann nur SATA1 mit 150Mbit/s wird, ist bei den alten Platten egal. Gibts natürlich auch neu bei Aliexpress, oder bei Reichelt mit 14 Tage Rückgaberecht. ... https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/adapter_usb_3_0_sata_ide_mit_otb-132653 Edit: Wie groß sind die Festplatten, die du auslesen willst? Wenn <528MB sind das evtl. wirklich noch CHS-Platten, kein LBA.
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Εrnst B. schrieb: > Edit: > Wie groß sind die Festplatten, die du auslesen willst? Wenn <528MB sind > das evtl. wirklich noch CHS-Platten, kein LB Das Bild zeigt die älteste der HDDs. Wenn ich hierfür den ATAboy gar nicht brauche, wäre das natürlich klasse. Der ATAboy hat z.B. ein Feature, dass das gemountete Laufwerk als Read Only gemountet wird. Das Betriebssystem kann also nichts an dem Laufwerk verändern. Dann kann mit dd ein .iso image erstellt werden.
Moin, Ich hab' noch nie erlebt, dass so einer der ueblichen USB-nach-PATA/Laptop-PATA/SATA-Adapter Probleme mit einer zu alten Festplatte gehabt haette. Ich hatte schon Probleme, wenn der Adapter zu neu fuer den Kernel war oder Probleme mit Smartctl ueber solche Adapter. Aber simples Auslesen klappte bei mir sonst immer (solange die Pladde nicht komplett Mus war). Und wenn mans mit dd oder ddrescue macht, muss man nichtmal irgendwas mounten. Und das ist auch gut so. Gruss WK
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Dergute W. schrieb: > Ich hab' noch nie erlebt, dass so einer der ueblichen > USB-nach-PATA/Laptop-PATA/SATA-Adapter Probleme mit einer zu alten > Festplatte gehabt haette. Bei meinem war das mitgelieferte Netzteil (AC-->5V/12V) Kernschrott.
Hallo Ernst B., Εrnst B. schrieb: > Knecht L. schrieb: >> Um die Daten alter HDD (z.B. aus 486er) zu sichern > > Reicht es doch, das PATA/IDE-Interface auf SATA oder USB umzusetzen. Nein, das ist notwendig aber nicht ausreichend. Diese Art von Adapter unterstützt keine Manipulation der CHS-Parameter und moderne BIOSse enthalten diese Funktion nicht mehr. > Wie groß sind die Festplatten, die du auslesen willst? Wenn <528MB sind > das evtl. wirklich noch CHS-Platten, kein LBA. Das ist der Knackpunkt!
Knecht L. schrieb: > Das Bild zeigt die älteste der HDDs Ist ATA-2 und sollte mit den üblichen Adaptern funktionieren. Dergute W. schrieb: > Ich hab' noch nie erlebt, dass so einer der ueblichen > USB-nach-PATA/Laptop-PATA/SATA-Adapter Probleme mit einer zu alten > Festplatte gehabt haette. Das betrifft ja auch nur die ganz alten Laufwerke (< 500 MB), die noch kein "identify drive" unterstützen.
Hallo Ernst, wenn Du alternativ ein Alt-Mainboard nutzen willst, bedenke, dass Du auch ein passendes Netzteil benötigst, siehe https://www.heise.de/ratgeber/Negative-Spannungen-bei-ATX-Netzteilen-9794439.html Wo im Ruhrgebiet bist Du denn zu finden?
Knecht L. schrieb: > Der ATAboy hat z.B. ein Feature, dass das gemountete Laufwerk als Read > Only gemountet wird. Das Betriebssystem kann also nichts an dem Laufwerk > verändern. > > Dann kann mit dd ein .iso image erstellt werden. Um ein ISO zu erstellen, muss man GAR KEINEN mount durchführen. Da greift man direkt auf das device zu. Und wenn man hinein schauen will, dann gibt es mount -r
Mario M. schrieb: > Knecht L. schrieb: >> Das Bild zeigt die älteste der HDDs > > Ist ATA-2 und sollte mit den üblichen Adaptern funktionieren. > Danke Dir, das ist ein guter Hinweis. Dann kann ich mir den ATAboy tatsächlich sparen. Solche oben gelisteten Adapter habe ich tatsächlich schon. Peter, ich schreibe Dir PN Norbert, danke für den Hinweis. Ich bin bei Linux noch ziemlich neu. Wenn ich das Laufwerk zum Image erstellen gar nicht mounten muss, laufe ich auch nicht in Gefahr, dass Linux etwas auf der HDD verändert, korrekt?
Dergute W. schrieb: > Ich hab' noch nie erlebt, dass so einer der ueblichen > USB-nach-PATA/Laptop-PATA/SATA-Adapter Probleme mit einer zu alten > Festplatte gehabt haette. O doch, sowas hab' ich schon mal erlebt. Das geschah in der Zeit, in der ein und dieselbe IDE-Platte mit unterschiedlichen CHS-"Mappings" angesprochen werden konnte. (CHS steht für Cylinder/Head/Sector) Nutzte man die in einem PC, der das Mapping "A" verwendete, und schloss sie dann an einen anderen PC an, der das alternative Mapping "B" verwendete, gab es Datensalat. Als Steigerungsform davon gab es auch Festplatten, die sich zusätzlich mit LBA (sequentiell durchnumerierten Sektoren) ansprechen ließen, wenn die in einem PC mit LBA, im anderen aber mit CHS angesprochen wurden, konnte das gleiche Chaos entstehen, wenn die Platte mit dem falschen CHS-Mapping angesprochen wurde. Bei USB-IDE-Bridges bestimmt die darin laufende (und von außen nicht erreichbare) Firmware, welches Mapping verwendet wird. Und damit kann sowas auch heftigen Datensalat erzeugen. Sowas konnte einem bis in 486er-Zeiten begegnen, danach war damit aber glücklicherweise Feierabend, weil Festplatten dann nur noch mit LBA angesteuert wurden. Festplatten, die größer als 528 MB (504 MiB) sind, können nicht mehr per CHS ansgesteuert werden, da ist man dann glücklicherweise 'raus. Die weiter oben abgebildete Festplatte ist größer, also kann das Problem nicht auftreten. Das nächste Problem kann bei USB-IDE-Bridges auftreten, wenn die Platte größer ist als 137 GB (128 GiB), denn nicht jede USB-IDE-Bridge unterstützt das dann aufgebohrte LBA-Addressierungsschema (< 128 GiB 32 Bit, > 128 Gib 48 Bit).
Knecht L. schrieb: > Wenn ich das Laufwerk zum Image erstellen gar nicht mounten muss, laufe > ich auch nicht in Gefahr, dass Linux etwas auf der HDD verändert, > korrekt? Auf jeden Fall ist es sicherer als es an einen Windows PC zu hängen. Auch unter Linux reicht ggf. ein Mausklick und die Platte ist versehentlich gemountet (je nach Dateisystem mit Journal)
Moin, Knecht L. schrieb: > Wenn ich das Laufwerk zum Image erstellen gar nicht mounten muss, laufe > ich auch nicht in Gefahr, dass Linux etwas auf der HDD verändert, > korrekt? Nein. Wenn du bei dd oder ddrescue entsprechenen Quatsch schreibst, kannst du dir sehr leicht deine HDD ueberschreiben, obwohl sie nicht gemountet ist. Harald K. schrieb: > O doch, Ja, dann hast DU das halt schon erlebt. Ich nicht. Deshalb schrub ich auch nicht, dass das voellig ausgeschlossen ist. Und dann isses aber doch eher ein "harmloseres" Problem, wenn man ein Image von so einer alten Pladde kompett ziehen konnte und "nur noch" die Sektoren wieder in die richtige Reihenfolge bringen muss. Also zumindest im Vergleich dazu, dass man von der alten Pladde halt nichts oder nicht alles lesen konnte. Gruss WK
Dergute W. schrieb: > Und dann isses aber > doch eher ein "harmloseres" Problem, wenn man ein Image von so einer > alten Pladde kompett ziehen konnte und "nur noch" die Sektoren wieder in > die richtige Reihenfolge bringen muss. Meinst Du das ernst?
Harald K. schrieb: > Meinst Du das ernst? Dergute W. schrieb: > Also zumindest im Vergleich dazu, > dass man von der alten Pladde halt nichts oder nicht alles lesen konnte.
Damit kann man ja echt viel anfangen. Nämlich ... nichts. Meinst Du, Du kannst aus der verrührten Götterspeise herausfinden, wie das falsche Mapping aussieht, und wie das richtige auszusehen hat?
Knecht L. schrieb: > Norbert, danke für den Hinweis. Ich bin bei Linux noch ziemlich neu. > Wenn ich das Laufwerk zum Image erstellen gar nicht mounten muss, laufe > ich auch nicht in Gefahr, dass Linux etwas auf der HDD verändert, > korrekt? Durch den nicht ausgeführten mount kannst du keine Daten verändern. !ABER! Eine falsche Parameterangabe bei dd und dein Tag ist restlos versaut. Doch auch für eventuelle Fehlbedienungen gibt es hervorragende und sehr einfache Lösungen, falls du interessiert sein solltest.
Norbert schrieb: > Doch auch für eventuelle Fehlbedienungen gibt es hervorragende und sehr > einfache Lösungen Wenn durch die Fehlbedienung das eigentliche Quell- zum Ziellaufwerk, und dadurch überschrieben wurde ... welche "hervorragenden" und "einfachen" Lösungen soll es da geben, außer dem in solchen Situationen sicherlich sehr hilfreichen Verweis auf das Backup, ohne das es kein Mitleid geben kann?
Harald K. schrieb: > Norbert schrieb: >> Doch auch für eventuelle Fehlbedienungen gibt es hervorragende und sehr >> einfache Lösungen > > Wenn durch die Fehlbedienung das eigentliche Quell- zum Ziellaufwerk, > und dadurch überschrieben wurde ... welche "hervorragenden" und > "einfachen" Lösungen soll es da geben, außer dem in solchen Situationen > sicherlich sehr hilfreichen Verweis auf das Backup, ohne das es kein > Mitleid geben kann? Sehr einfach Harald, passende Rechtevergabe und Device-Einrichtung. Linux kann das.
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