Servus Gemeinde, Enno Lenze und sein Team versuchen die Komponenten einer russischen Drohne zu identifizieren. https://www.berlinstory.de/news/russische-drohne-mit-nvidia-ki-chips/ Finden sich hier erfahren Augen, die das Bauteil benennen können? Gruß Das G PS: Ich bitte um Nachsicht, falls ich das falsche Forum gewählt habe.
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Grandmaster R. schrieb: > Finden sich hier erfahren Augen, die das Bauteil benennen können? Male einen bunten Kringel um das Bauteil, auf das du dich beziehst.
Beitrag #8068061 wurde vom Autor gelöscht.
Rainer W. schrieb: > Grandmaster R. schrieb: >> Finden sich hier erfahren Augen, die das Bauteil benennen können? > > Male einen bunten Kringel um das Bauteil, auf das du dich beziehst. Ich würde mal sagen, er meint die beiden vergleichsweise fetten silbernen Kästchen in der Bildmitte. Wie komme ich darauf? Nun, zum einen wird er einen Grund dafür gehabt haben, ausgerechnet diese zwei Kästchen zum eindeutig bestimmenden Bildinhalt zu machen und zum Anderen sieht nix von dem, was sonst noch zu sehen ist, nach einem keramischen Filter aus...
Vielleicht weil es so ausschaut, als wäre von den beiden die Beschriftung abgerubbelt worden.
H. H. schrieb: > Sieht nach Bandpassfilter von Temwell aus. Ein akustisches Oberflächenfilter (SAW-Filter)? mfg
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Bradward B. schrieb: > Vielleicht weil es so ausschaut, als wäre von den beiden die > Beschriftung abgerubbelt worden. Ich würde mal sagen, dass ziemlich sicher mal eine gelaserte Beschriftung darauf war. Aber man müsste mehr Fotos machen, um die wieder lesbar zu machen. Ich habe mal angenommen, dass es ich um 2x dasselbe Bauteil handelt und versucht, ein Overlay mit jeweils 50% Alpha (und passender Entzerrung eines davon) zu erstellen. Da kann man die letzen zwei Stellen tatsächlich besser erkennen. "25" oder "26" oder "2S". Aber der interessantere Teil wird leider nicht nennenswert besser erkennbar.
Ich hab mit VdL rückgesprochen. Die meint auch dass das Schlauchbruchsensoren aus Waschmaschinen sind.
Was zumindest optisch in die Nähe kommt wäre ein (eher schlechtes) Filter aus dem UHF-Bereich (um 435 MHz): https://www.egloff.eu/index.php?option=com_content&view=article&id=288:uhf-saw-filters&catid=8&Itemid=121&lang=en Man müsste aus der Gesamtschaltung Ein- und Ausgang-pfad ermitteln, bspw. ob das im Antennen-RX-Kanal liegt. Auf der verlinkten Website ist von Fernbedienung und Fernsehsignal die Rede. Besser passendes Unterforum ist IMHO "HF und Funk": https://www.mikrocontroller.net/forum/hf und nicht "Mikrocontroller und Digital Elektronik". Also aus meiner Sicht, bitte thread dorthin verschieben, da es sich bei den genannten Bauteilen wohl tatsächlich um Filter wie im HF-Bereich eingesetzt, handelt. Zur weiteren Bestimmung könnte man aus der Geometrie den Frequenzbereich bestimmen und daraus den Anwendungsbereich ableiten. https://www.rfpage.com/what-is-saw-filter-working-and-applications/ Lt. dem Link im ersten Beitrag stammt das Ganze aus einer russischen Zala 421 Aufklärungs-Militardrohne. https://ru.wikipedia.org/wiki/ZALA_(%D0%91%D0%9F%D0%9B%D0%90)
Stinkmormales 3-kreisiges Helix-Filter, stelle ich mal so in den Raum.
Grandmaster R. schrieb: > Servus Gemeinde, > > Enno Lenze und sein Team versuchen die Komponenten einer russischen > Drohne zu identifizieren. > https://www.berlinstory.de/news/russische-drohne-mit-nvidia-ki-chips/ > Bei mir werden weder im Firefox noch Edge Bilder angezeigt.
>> https://www.berlinstory.de/news/russische-drohne-mit-nvidia-ki-chips/ >> > > Bei mir werden weder im Firefox noch Edge Bilder angezeigt. Muss dein ganz individuelles Problem sein, bei mir kein Bilderproblem.
Bradward B. schrieb: >>> https://www.berlinstory.de/news/russische-drohne-mit-nvidia-ki-chips/ >>> >> >> Bei mir werden weder im Firefox noch Edge Bilder angezeigt. > > Muss dein ganz individuelles Problem sein, bei mir kein Bilderproblem. ESET Blockiert das anscheinend. Ist nicht mein Privatrechner.
Eine bessere Aufnahme mit der kompletten Platine wäre nicht schlecht.
Ist der Russe so wichtig für euch, dass unbedingt ein Bauteil erkennbar sein muss?
Jens K. schrieb: > Ist der Russe so wichtig für euch, dass unbedingt ein Bauteil > erkennbar sein muss? Die Zukunft Europas liegt jetzt im Osten und nicht mehr im Westen :-)
Marcel V. schrieb: > Die Zukunft Europas liegt jetzt im Osten und nicht mehr im Westen :-) Die Zukunft Europas liegt in Europa, wenn man mal das Gebiet westlich des Urals aussen vor lässt. Aber vielleicht ändert sich da in nächster Zeit auch was.
Jens K. schrieb: > Ist der Russe so wichtig für euch, dass unbedingt ein Bauteil erkennbar > sein muss? Dafür bekommst du doch nur NarrativNichtBefogungsMinusPunkte. Helmut -. schrieb: > Die Zukunft Europas liegt in Europa, wenn man mal das Gebiet westlich > des Urals aussen vor lässt. Käse vom Fuße der Alpen? Was ist westlich vom Ural? Liegt Deutschland östlich vom Ural? Ist es egal wie viele Umdrehungen man bei der Unterscheidung west/ost auf dem Globus macht?
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Nick schrieb: > Käse vom Fuße der Alpen? > Was ist westlich vom Ural? Liegt Deutschland östlich vom Ural? Damit meinte ich das Gebiet, das momentan noch Zar Wladimir Wladimirowitsch meint zu beherrschen. Ach, und ich liebe Käse vom Fuße der Alpen! Da gibt es z.B sehr gute Emmentaler, Bergkäse (sic!), Romadur und einen meinen Lieblingskäse: Weisslacker!
Marcel V. schrieb: > Die Zukunft Europas liegt jetzt im Osten und nicht mehr im Westen :-) https://www.youtube.com/watch?v=WgzP9KdAr04
> Ach, und ich liebe Käse vom Fuße der Alpen! Da gibt es z.B sehr gute > Emmentaler, Bergkäse (sic!), Romadur und einen meinen Lieblingskäse: > Weisslacker! Randbemerkung: Romadur kommt IMHO aus Belgien, das würd ich jetzt nicht zum Alpenfuß zählen ... Aber weil wir grad mein rumkäsen sind, ich bevorzuge da eher die nordischen Käse wie Esrom oder Tilsiter.
Benedikt L. schrieb: > Marcel V. schrieb: >> Die Zukunft Europas liegt jetzt im Osten und nicht mehr im Westen :-) > > https://www.youtube.com/watch?v=WgzP9KdAr04 Da hat sich doch überhaupt nix verändert: Früher hat Krupp an alle Kriegsparteien seine Kanonen gelifert, und die Völker starben. Heut liefert Nividia allen Kriegsparteien seine KI-Hardware, und die Völker sterben... mfg
Helmut -. schrieb: > Damit meinte ich das Gebiet, das momentan noch Zar Wladimir > Wladimirowitsch meint zu beherrschen. Danke für die Klarstellung, ich dachte schon, du meinst damit F. Merz. Oder irgendeinen der transienten Englischen Premierminister. Oder gar D. Trump, der ja auch im Westen herrscht. Wobei, er herrscht über die ganze Welt. Und das verrry verrry beautiful and impressive.
Ich kann zwar nichts zum Bauteil sagen, aber danke für diese interessante Geschichte. Teile aus der ganzen Welt drin und trotzdem können "Sie" so etwas bauen.
Bradward B. schrieb: > Randbemerkung: > Romadur kommt IMHO aus Belgien, das würd ich jetzt nicht zum Alpenfuß > zählen ... Mag ja sein; der Emmentaler kommt ursprünglich auch aus der Schweiz. Aber es gibt auch: Allgäuer Romadur ist ein herzhaft-pikanter Weichkäse mit Rotschmiere. Herkunft: Beide Käsesorten (Limburger und Romadur) stammen ursprünglich aus den Niederlanden und Belgien, werden heute aber besonders in der Region um das Allgäu traditionell hergestellt. (aus www.genusserbe.bayern.de).
Das könnte gut ein Filter der Firma Taoglas.com sein. Aber offen will man sich scheinbar nicht als Lieferant für Russische Drohnen outen, daher hat man die SMD Filter von der Webseite entfernt und zeigt nur noch seine SMA Filter. Als kleines Bild für die Auswahl der Kategorie Filter ist das Bild aber noch da. Die ganze Seite macht den Eindruck, als möchte man sich nicht erwischen lassen und jemand hat hastig die SMD Filter entfernt. Teilweise sind die Überschriften noch da, aber eben keine Produkte mehr. https://www.taoglas.com/product-tag/dielectric-ceramic-filter/
Ulrich schrieb: > https://www.taoglas.com/product-tag/dielectric-ceramic-filter/ Tatsache! https://web.archive.org/web/20250906192634/https://www.taoglas.com/product/filter-for-gps-glonass-beidou-applications/ Die Filter sind da aber anscheinend nicht erst seit gestern "verschwunden". Der archive.org snapshot der sie noch hat ist von September 2025.
Benedikt H. schrieb: > Die Filter sind da aber anscheinend nicht erst seit gestern > "verschwunden". Der archive.org snapshot der sie noch hat ist von > September 2025. Eine seltsame zeitliche Koinzidenz ;P Da kam wohl der erste Großauftrag und man wusste, dass das Zeugs auch gerne mal intakt vom Himmel fällt und damit gefährlich für das Image der Zulieferer werden kann.
Ulrich schrieb: > Das könnte gut ein Filter der Firma Taoglas.com sein. Aber offen will > man sich scheinbar nicht als Lieferant für Russische Drohnen outen, > (...) Der Hersteller weiss das wahrscheinlich nicht einmal. Russland kauft seine Elektronik in China, z.B. über Alibaba. Dort gibt es Bauteile aller westlichen Hersteller, und im Gegensatz zur EU hat China auch keinerlei Embargo gegenüber Russland. Alibaba ist quasi der große Bruder von Aliexpress, mit der Zielgruppe Groß- und Gewerbekunden. China nicht zu beliefern oder als Russenfreund auf die Embargoliste zu setzen hat sich bisher noch keiner getraut.
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Soul E. schrieb: > Der Hersteller weiss das wahrscheinlich nicht einmal. Russland kauft > seine Elektronik in China, z.B. über Alibaba. Der Zeitliche Ablauf des Verschwindens der Filter von der Hersteller Webseite und das Auftauchen einer neuen Drohne, bzw. einer Drohne mit neuen Fähigkeiten, die davon mind. zwei je Drohne benötigt... Da wissen alle was sie tun. Das Produkt ist wahrscheinlich auf lange Sicht ausverkauft und daher nicht mehr gelistet. China hat Russland nie sanktioniert, sie verkaufen ganz offen an beide Seiten. Deswegen bekommt man inzwischen für die einschlägigen Bänder PAs mit 10W bis 1000W und Filter, aber auch CW Generatoren und Sender, sowie Rausch-Sender. Gleich alle fertig und man kann sogar die gewünschte Spannungsversorgung aussuchen.
Ulrich schrieb: > jemand hat hastig Schon Schalk hat Embargos mit der Aktentasche umgangen. Ob der Hersteller das so genau weiß, wer es jetzt verwendet? Sowas kommt manchmal erst bei Reklamationen raus.
Soul E. schrieb: > Alibaba ist quasi der große Bruder von Aliexpress, mit der Zielgruppe > Groß- und Gewerbekunden. Kein Bruder, Alibaba ist der Vater und Aliexpress sein Kind mit Zielgruppe Privat. Alibaba als Dach besitzt noch weitere Firmen, u.a. für weltweite Logistik.
Jens schrieb: > ESET Blockiert das anscheinend. Nicht ganz zu unrecht. Denn statt des angeblichen Jpg steckt in Wirklichkeit WebP da drin. Sowas ist natürlich grundsätzlich verdächtig. Firefox(ESR) braucht (zumindest unter Windows) auch verdächtig lange, um sich von der Anzeige diese Bildes zu erholen... Das läßt durchaus daran zweifeln, dass das Bild wirklich koscher ist. So hoch ist die Auflösung und die Datenmenge nun auch wieder nicht, dass sie auf meinem Rechner eine merkliche Denkpause verursachen könnte/sollte. Also: Zumindest ein begründeter Anfangsverdacht besteht da durchaus. Ich habe Verständnis für die Entscheidung von ESET, das zu blockieren.
Moin! Enno Lenze von Berlinstory.de bedankt sich recht herzlich für die Identifizierung des Bauteils :-) mfg, Nobby
Helmut -. schrieb: > Ach, und ich liebe Käse vom Fuße der Alpen! Da gibt es z.B sehr gute > Emmentaler, Bergkäse (sic!), Romadur und einen meinen Lieblingskäse: > Weisslacker! Wer zu viel Käse gegessen hat, der schreibt auch zu viel Käse im Forum. siehe oben
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Norbert G. schrieb: > Moin! > > Enno Lenze von Berlinstory.de bedankt sich recht herzlich für die > Identifizierung des Bauteils :-) > > mfg, Nobby Wie gehts jetzt weiter? Was passiert als nächstes?
Axel R. schrieb: > > Wie gehts jetzt weiter? Was passiert als nächstes? K.A.! Vielleicht beobachtest Du den Link in der 1. Nachricht dieses Fadens.
Hm, Der Enno Lenze kommt aus dem Dunstkreis des CCC. Die versuchen wohl gerad ne Reverse einer Drohne. mfg
Lotta . schrieb: > Die versuchen wohl gerad ne Reverse einer Drohne. Geht das auch in normaler deutscher Sprache?
Norbert G. schrieb: > Geht das auch in normaler deutscher Sprache? Die versuchen gerade, die Entwicklung der Drohne nachzuvollziehen, indem sie sie ausgiebig begutachten. Reverse-Engenering, auf neudeutsch.
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Beitrag #8069598 wurde von einem Moderator gelöscht.
J. T. schrieb im Beitrag #8069598: > Die versuchen gerade, die Entwicklung der Drohne nachzuvollziehen, indem > sie sie ausgievig begutachten. Melden die dann Fehler an den Hersteller?
Nick schrieb: > J. T. schrieb im Beitrag #8069598: >> Die versuchen gerade, die Entwicklung der Drohne nachzuvollziehen, indem >> sie sie ausgievig begutachten. > > Melden die dann Fehler an den Hersteller? Ich denke eher die melden es ner ukrainischen Firma, die die Abwehrsysteme kreiert, etwa Rig Expert, die zb. auch meinen Fobos SDR (100 Khz-6Ghz) hergestellt haben. Der ist nämlich z.Z. überall nicht bestellbar / ausverkauft. da kann es sein das die kleine Firma gerad etwas Anderes herstellt... mfg
Nick schrieb: > Melden die dann Fehler an den Hersteller? Die meisten Leute, die RE betreiben, machen dass, weil sie an Infos kommen wollen, die der Hersteller geheim hält. Daher denke ich, dass es nicht zum Wesen des RE gehört, gefundene Fehler dem Hersteller zu melden.
Lotta . schrieb: > Ich denke eher die melden es ner ukrainischen Firma, Und das muss eine Deutsche Initiative leisten? In der Ukraine selbst dürften die Ukrainer auf einen enormen Fundus zugreifen können und sämtliche Inkarnationen schon längst untersucht haben. Und klar ist das interessant, egal für welche Seite. Vor paar Wochen hatte ich nach barometrischen Drucksensoren (absolut) gesucht. "Currently not available". Lt. Hersteller hatte der eine Auflösung von 0.3 m! Das find ich echt irre. Es gibt aber noch besser auflösende mit 24 Bit mit in der Gegend von cm. OK, völlige Übertreibung für die Anwendung.
Nick schrieb: > Lotta . schrieb: >> Ich denke eher die melden es ner ukrainischen Firma, > > Und das muss eine Deutsche Initiative leisten? Was spricht denn dagegen? > In der Ukraine selbst dürften die Ukrainer auf einen enormen Fundus > zugreifen können und sämtliche Inkarnationen schon längst untersucht > haben. Warum sollte man die tapferen Ukrainer nicht unterstützen?
Ich denke nicht, dass da was gemeldet werden muss. Es kann doch einfach um Rückverfolgbarkeit von Bauteilen gehen und wie sie ggf Sanktionen umgehen. Und da das eine Anfrage von einem Museum mit einer Ausstellung ist, kann es auch darum gehen, eine ordentliche und wahre Beschreibung zu der Baugruppe auszustellen, statt nur "Platine aus Drohne" dazu zu schreiben. Das Geheimnis steckt auch nicht im elektrischen Aufbau dieser Platine, sondern in der Software und dem Bitstream vom FPGA des zugehörigen CPU Boards mit einem Zynq7000. Ob man das auslesen kann? Wer weiß.
Ulrich schrieb: > Ich denke nicht, dass da was gemeldet werden muss. Es kann doch einfach > um Rückverfolgbarkeit von Bauteilen gehen und wie sie ggf Sanktionen > umgehen. Russland kauft seine Elektronikkomponenten in China. China gehört nicht zur EU und hat daher keinerlei Exportbeschränkungen gegenüber Russland. Im Gegenteil, man sieht sich als verlässliche Partner. Und natürlich kann man in China auch westliche Bauteile kaufen. Sogar als Privatmann. Und ja,auch das russische Militär hatte bereits Verluste wegen gefälschter Bauteile.
Ulrich schrieb: > Es kann doch einfach > um Rückverfolgbarkeit von Bauteilen gehen und wie sie ggf Sanktionen > umgehen. Aber das ist doch schon ein alter Hut und muss nicht neu rausgefunden werden. Ulrich schrieb: > kann es auch darum gehen, eine ordentliche und wahre Beschreibung > zu der Baugruppe auszustellen, statt nur "Platine aus Drohne" dazu zu > schreiben. Hmm. Da steht dann "Zynq7000" dort und jeder weiß sofort Bescheid. KleinHänschen frägt den Papi, warum die da einen Zynq7000 verbauen und überhaupt, diesen AMD-Mist hernehmen. Wie groß dürfet denn das Puplikum sein, das mit Zynq7000 und SoC was anfangen kann? Wer es versteht, kann sich selbst ein Bild machen, was wo hin geht, welche Peripherie verbaut ist (so viel ist das nicht). Dem ist auch klar, dass GPS ein Problem ist, weil es bei kommerziellen Modulen Höhen und Geschwindigkeitsbeschränkungen gibt. Da findet er dann nahe des Antenneneigangs vermutlich schmalbandige Filter. Lieschen Müller oder Georg Huber kann damit nix anfangen, auch wenn es ganz klar als Zynq7000 gekennzeichnet ist. Gibts Zynq7000 in der Apotheke und ist das gut für die Menstruation?
@Nick, Du schreibst viel wirres Zeug, scheinbar mit viel Wut im Bauch. Ich frage aber nicht nach dem Sinn, denn es hat mit dem Topic nichts zu tun. Soul E. schrieb: > Russland kauft seine Elektronikkomponenten in China. China gehört nicht > zur EU und hat daher keinerlei Exportbeschränkungen gegenüber Russland. > Im Gegenteil, man sieht sich als verlässliche Partner. Schön, dass Du Deine und meine Aussage vom 1.7.26 noch einmal wiederholst. Dann haben wir das jetzt für alle noch mal klargestellt. An alle Anderen: Es ist eine Ausstellung in einem Museum. Nicht mehr und nicht weniger. Man möchte verstehen, was man da ausstellt und herausfinden, wer seine schmutzigen Finger im Spiel hat. Museen können auch kritisch ausstellen oder anprangern. Ob man das gut findet oder sinnlos oder was auch immer, das war hier nicht die Frage. Daher darf das jeder finden wie er will, muss das hier aber nicht kundtun. @Mod Ich bitte um Sperrung des Threads, es ist alles gesagt, was der TO wissen wollte.
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> Das Geheimnis steckt auch nicht im elektrischen Aufbau dieser Platine, > sondern in der Software und dem Bitstream vom FPGA des zugehörigen CPU > Boards mit einem Zynq7000. Ob man das auslesen kann? Wer weiß. Das Datenblatt und diverse Spezialisten, die Verschlüsselung des Zynq-7000 wurde IMHO vor ein paar Jahren über das Debug-Interface gehackt; der FirstStageBootLoader ist auch supoptimal geschützt. Deshalb gibt es ja mit MPSoC-US+ auch einen Nachfolger (der aber m.W. auch schon gehactk wurde). Mit dem ausgelesenen Bitstream wird man aber nicht viel anfangen können, vielleicht mit dem Bootloader darin, weil der noch einigermassen (ARM)-standard ist. Zynq-7000 dürfte meines Wissens nicht unter Export-Ckontrolle fallen (Wassenaar), der zählt nicht zu den Top-End-Chips (die definiert sind als: "A maximum number of single-ended digital input/outputs of greater than 700; or b. An 'aggregate one-way peak serial transceiver data rate' of 500 Gb/s or greater;" ) * https://www.wassenaar.org/app/uploads/2023/12/List-of-Dual-Use-Goods-and-Technologies-Munitions-List-2023-1.pdf > Dem ist auch klar, dass GPS ein Problem ist, weil es bei kommerziellen > Modulen Höhen und Geschwindigkeitsbeschränkungen gibt. " Diese Grenzen nach dem sich der GPS-Empfänger abschalten muss sind aber so definiert, das diese eher auf ballistische Raketen zutreffen, so eine Beobachtungs-Drohne ist davon nicht betroffen. (v > 1900 km/h, h > 18000 m).
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Bradward B. schrieb: > Diese Grenzen nach dem sich der GPS-Empfänger abschalten muss sind aber > so definiert, das diese eher auf ballistische Raketen zutreffen, so eine > Beobachtungs-Drohne ist davon nicht betroffen. (v > 1900 km/h, h > 18000 > m). Diese Grenze ist oft frei programmierbar und kann bei vielen Modulen mit der geeigneten Kenntnis der Register deaktiviert werden. Ist z.B. wichtig, wenn man ganz zu friedlichen Zwecken oder zum anreichern des Physikunterrichts einen Amateurfunk-Wetterballon starten will. Sonst gibt es ab 18km keine Telemetrie über Geschwindigkeit und Position mehr. Meist reicht es, den Flight-Mode zu aktivieren. Die Begrenzung auf 1900 km/h bleibt dann trotzdem bestehen, trifft für eine ZALA aber ohnehin nie zu. Andererseits werden bei mil. Drohnen keine einzelnen GPS Empfänger mehr eingesetzt, denn sie sind zu leicht zu stören. Es kommen mehrere Empfänger mit speziellen Antennen oder Antennen-Arrays zum Einsatz. In wie weit das gegen neue Störungen von Satelliten hinter Satelliten hilft, muss sich noch herausstellen. Bradward B. schrieb: > Zynq-7000 dürfte meines Wissens nicht unter Export-Kontrolle fallen > (Wassenaar), der zählt nicht zu den Top-End-Chips (die definiert sind > als: "A maximum number of single-ended digital input/outputs of > greater than 700; or > b. An 'aggregate one-way peak serial transceiver data rate' of 500 > Gb/s or greater;" ) Davon gehe ich auch aus, da man über AliExpress mit den ganzen Zynq7000 basierten SDRs geflutet wird. Vor der Invasion gab es auch aus Russland einige schöne Hobby-Projekte im Bereich DIY Spectrum Analyzer oder VNA auf Basis dieser Chip-Kombi von Xilinx / AMD und Analog Devices. Das Knowhow ist also vorhanden. Was die Datenraten angeht, so werden für Full-HD nur wenig mehr als 3.5MBit/s benötigt. Das sollte der Zynq7000 problemlos hin bekommen. Ein Video-Encoder sollte auch in das FPGA passen zusammen mit Overlay für Telemetrie. Dass man in der zeitlichen Verarbeitung Abstriche macht, kann man bei vielen Drohnenvideos sehen. So bricht der Stream oft 1m bis 5m vor dem Einschlag ab, ein Zeichen dafür, wie viel Zeit die Signalverarbeitung, Verschlüsselung, Modulation und Übertragung benötigt. Die Bilder und Daten haben die Drohne beim Einschlag schlicht noch nicht verlassen.
Ulrich schrieb: > @Nick, Du schreibst viel wirres Zeug, scheinbar mit viel Wut im Bauch. > Ich frage aber nicht nach dem Sinn, denn es hat mit dem Topic nichts zu > tun. Dass das für dich wirr erscheinen mag, kann ich verstehen. Du hast ja hier auch ganz klar dargelegt, was exakt wirr ist. Und wo genau kannst du Wut feststellen? Ich will die Motovation dahinter verstehen. Bis jetzt ist sie nicht erkennbar, weil letztendlich mit dem Aufkleber "Zynq7000 (FPGA mit SoC)" niemanden weitergeholfen ist. Dass mein Beitrag ... Beitrag "Re: Bauteil aus russischer Drohne identifizieren" ... provokant war, gebe ich gerne zu. Er war ja auch so gedacht. Und dass er erfolgreich war, sagen mir die -23 Punkte. Da bin ich schon stolz drauf. Die anderen Beiträge bzgl. GNS, Höhen- Geschwindigkeitsbegrenzung und vor allem die vergleichsweise schlechten kommerziellen GPS-Module finde ich hilfreich und interessant. Auch die Begründung dass zur Eröhung der Störfestigkeit zwei (gleiche?) Bandpässe verwendet werden leuchtet ein. Weiß man denn schon, welches GPS verwendet wird? GPS, Glonass, Beidu, Galileo? Wobei letzteres eine höhere Genauigkeit verspricht (wenn man dafür zahlt). Ich bin mir aber absolut sicher, dass ich weder nach Berlin fahre, noch nach Berlin fahre um genau die Ausstellung zu besuchen. Da erfährt man hier deutlich mehr. Dass der Zynq7000 wohl vergleichsweise lahm sein muss, ist mir auch an den verzögerten Bildern aufgefallen. Da hängt wohl zwischen Kamera und Antenne eine erhebliche Laufzeit. Wo genau der Flaschenhals ist, weiß ich aber nicht, da ich weder mit Kameras noch mit Videostreams Erfahrung habe. Interessiert mich aber dennoch. Ulrich schrieb: > @Mod Ich bitte um Sperrung des Threads, es ist alles gesagt, was der TO > wissen wollte. Ja, du kannst den thread natürlich gerne ignorieren. Ich glaub aber nicht, dass du Verfügungsgewalt über die Anderen hast.
Nick schrieb: > Gibts Zynq7000 in der > Apotheke und ist das gut für die Menstruation? Ja, was sonst? https://allmedicineinfo.com/products/supplements/zynq-20mg-syrup-60-ml/ Nick schrieb: > Und > dass er erfolgreich war, sagen mir die -23 Punkte. Nöö, ist nur eine Dokumentation Deiner Themen-Verfehlung ...
Lotta . schrieb: > Heut liefert Nividia allen Kriegsparteien seine KI-Hardware, > und die Völker sterben... Die Hornet-Drohnen laufen mit HW von Qualcomm, ich hatte schon mal einen teardown gepostet wurde aber gleich moderiert.
Jens G. schrieb: > Nöö, ist nur eine Dokumentation Deiner Themen-Verfehlung ... Diesen lächerlichen Zähler interpretiert doch sowieso jeder nach seinem Gutdünken...
Jens G. schrieb: > Nöö, ist nur eine Dokumentation Deiner Themen-Verfehlung ... 5 Leute waren anderer Meinung. J. T. schrieb: > Diesen lächerlichen Zähler interpretiert doch sowieso jeder nach seinem > Gutdünken... Siehe oben. :-))
Ich glaub kaum das es an der Verarbeitungszeit liegt, das beim Einschlag das Bild einige Meter vorher weg ist. Die sind aus dem Empfangshorizont des Empfänger heraus weil sie tiefer fliegen als die Ausrichtung der Antenne des Empfänger ein stabiles Signal zulässt. In der Luft gibt's ja auch keine Verzögerung, das würde dort genauso auffallen! Dann wäre die Trefferquote im arsch!
Kilo S. schrieb: > In der Luft gibt's ja auch keine Verzögerung, das würde dort genauso > auffallen! Woran siehst du das? Die Aufgabe ist eigentlich banal (ganz ohne Sakassmuss): Aufs Ziel zuhalten. Das geht am Leichtesten, wenn man, zumindest dem Ende zu, geradeaus fliegt (wenn ferngesteuert). Bei den fiberoptischen fällt das Argument "Empfangshorizont" flach. Aber es lässt sich auch nicht erkennen, welche Drohnenaufnahme durch Funk oder Fiber übertragen wurde. Ich hab den Eindruck, dass Seitenangriffe bei beweglichen Ziehlen selten sind. Der Anflug ist immer halbwegs achsparallel mit der Bewegungsrichtung.
Nick schrieb: > Aufs Ziel > zuhalten Wird im allgemeinen Fall nicht treffen, Vorhalt usw. Du nennst ja später selbst die seltenen Seitenangriffe. Beim achsparallelen Angriff, kann das aber durchaus funktionieren. Man munkelt auch, das Ratiopharm da schon was mit KI im Angevot hat.
Nick schrieb: > Woran siehst du das? Diverse Videos bei denen der Pilot bei aktiven EW Gegenmaßnahmen entlang der "störglocke" geflogen ist. Videosignalqualitat und die Steuersignale sind bei verlassen der Rauschglocke unverzüglich wieder da und man sieht wie das Videosignal zur Navigation um die störglocke herum genutzt wurde. Das waren Manöver im Bereich weniger Meter die anhand der Bildqualität bewertet wurden um einen Korridor zwischen EW Systemen zweier Stellungen zu finden. Bilder der Pilotenstellung, die Richtantennen sind nicht horizontal ausgerichtet, zeigen alle über den Horizont hinaus. Logische Schlussfolgerung, auch preislich ist so ein billiger FPV Videosender auf 5GHz besser für ein "Einweggerät" als das Signal erst durch einen Haufen anderer Elektronik zu jagen. Vor allem weil die einfachen FPV keine KI zur Bilderkennung brauchen wenn sie nur kurze Strecken zurücklegen müssen. Größere Modelle mit mehr Reichweite, wo Bilderkennung zur Zielfindung gehört, da macht es Sinn, jedoch sind selbst die laut dem letzten Stand den ich gehört habe nicht vollkommen autonom. Die melden erkannte Ziele zurück und die Auswahl erfolgt vom Operator, wenn das keine Falschinformationen waren. Völlig autonom halte ich persönlich auch für unwahrscheinlich, noch, denn die sind ja bei der Zielerkennung eigentlich schon weit genug. Sowohl bei der Auswahl der Erkennungsverfahren als auch den zugehörigen Trainingsdaten.
Kilo S. schrieb: > Ich glaub kaum das es an der Verarbeitungszeit liegt, das beim Einschlag > das Bild einige Meter vorher weg ist. Eben, Video hat seine Latenz schon der Framerate wegen und man weiß ja nicht wieviel Zeilen angebrochenes End-frame aus dem Video geschnitten wurden. Weiteres Problem ist die Bufferei in dem (DDR-RAM) Videospeicher wie es die kostenlose Zynq-Video Geschichte ohnehin macht: https://logictronix.com/wp-content/uploads/2020/07/Xilinx_Zynq-Video-Mixer-Tutorial_LogicTronix_June_2020.pdf Dazu kommt die Belichtungszeit besonders bei schlechten Beleuchtungsverhältnissen und vielleicht noch eine Kalibrier,Stellzeit für den fokus, da sind 100 ms Latenz schnell erreicht und überschritten. Und selbst ne Drohne ist auch mal mit 30 m/s unterwegs. Auch bei den analogen optischen-bomben früher war Meter vor dem Target das letzte Bild gemacht. * https://de.wikipedia.org/wiki/AGM-62_Walleye * https://de.wikipedia.org/wiki/GBU-8 * https://de.wikipedia.org/wiki/AGM-65_Maverick
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Null-Verzögerung gäbe es theoretisch nur bei einer analogen Video-Übertragung. Das Einsammeln eines ganzen Frames, je nach Kodierung, das Warten auf bestimmte Frames, das Überlagern der Video-Daten mit einem Telemetrie-Overlay und so weiter kostet Zeit. Dann teilen sich in einem SoC verschiedene Einheiten noch das gleiche RAM oder müssen Daten über den gleichen AXI-Bus übertragen, womit sie sich im Weg stehen. Im Schnitt liegt die Video-Encodierung mit Unterstützung durch H.264 im FPGA je nach Frame-Type und Auslastung mit anderen Aufgaben (AXI Bus Belegung) zwischen 1 ms und 60 ms. Auch die angeführte logictronix IP sagt, dass bis zu zwei Frames Vorlauf benötigt werden, was zwischen 16 und 33 ms dauert. Die I/Q Modulation fällt nicht weiter ins Gewicht, da ein AD9364 das in Hardware um 0.5 ms erledigt. Geht man also von rund 50 ms aus, dann ist eine schnelle Drohne 1,5 m bis 3,5 m weit geflogen, was sich mit den Beobachtungen deckt, dass beim Einschlag noch Bilder zu senden gewesen wären.
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