Hallo, habe eine sporadisch ausfallende mechanische HDD 500GB HD502HJ von Samsung mit 3 Partitionen. Diese wollte ich mit Hilfe einer ICY Box die auch unkompliziertes Klonen anbietet zur Sicherheit auf eine 500GB SSD auf der sich ein älteres Kali Linux befindet umkopieren. Wie es der Teufel will, habe ich Source und Target verwechselt, weil schwarze Schrift auf Schwarzem Gehäuse. (Nein das soll keine Ausrede sein) Hab also gesteckt, Knöpsken gedrückt und genau in der Sekunde viel mir ein au weia, nicht double gecheckt und auch im selben Moment ausgeschaltet. Trotzdem sind die 3 Partitionen die vorher noch gesehen wurden weg und haben einer Linuxpartition Platz gemacht. Gibt es da noch etwas zu retten? Das wäre nämlich mehr als wünschenswert. Testdisk hab ich schon geladen, aber ich habe den Eindruck die Partitionen werden zwar gesucht, aber das dauert alles quälend lange. Ist das normal, muß ich jetzt Tage für die Suche einplanen?
Auf jeden Fall nicht mit irgend einem Tool auf der Platte rumrödeln sondern erst mal ein komplettes Abbild ziehen. Damit dann weiter arbeiten. Ansonsten, Backup...
Moin, Klaus B. schrieb: > habe eine sporadisch ausfallende mechanische HDD 500GB HD502HJ von > Samsung mit 3 Partitionen. Nee, die hast du jetzt nicht mehr. Also die 3 Partitionen. Aber mein Mitgefuehl haste, weil: Kann passieren... Gruss WK
Klaus B. schrieb: > Trotzdem sind die 3 Partitionen die vorher noch gesehen wurden weg Was waren es denn für Filesysteme? Ich habe immer meine eigene Art und Weise Partition anzulegen. Diese a-priori Wissen würde/ist dann bei Unfällen hilfreich. > ... aber ich habe den Eindruck die Partitionen werden zwar gesucht, > aber das dauert alles quälend lange. Ist das normal, muß ich jetzt Tage > für die Suche einplanen? Es dauert immer wesentlich länger als man Anfang denkt.
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Bearbeitet durch User
Klaus B. schrieb: > Gibt es da noch etwas zu > retten? Kommt darauf an, wie lange das schon lief und wie gross die Partitionen waren. Mindestens bei der ersten wird das Filesystem zerlegt sein, da kann testdisk dann nur noch einzelne Dateien rekonstruieren, sofern sie nicht fragmentiert sind. Bei den nicht überschriebenen kann es sein, dass testdisk den Partitionsanfang erkennt. Wenn Du (zumindest grob) weisst, wie gross die Partitionen waren, kannst Du Dich auch selbst auf die Suche begeben und dann (unter Linux z.B. mit fdisk) eine neue Partition Table bauen.
Die Schreibgeschwindigkeit wird bei maximal 160MB/s liegen. Bei wenigen Sekunden ist der hintere Teil also noch vollständig. Wenn die erste Partition groß genug ist, also die kompletten zwei Partitionen. Wie die Vorredner schon schrieben, erst mal ein Abbild erstellen (und nicht wieder Quelle und ziel vertauschen, geht bei dd ganz leicht und manchmal vertauschen sich auch /dev/sda und /dev/sdb bei jedem Reboot). ChatGPT erklärt mir gpart oder testdisk könnten Dateisystemanfänge erkennen.
In Zukunft vor solchen Aktionen und für jede vorhandene und neue Festplatte: - Seriennummern der Festplatten aufschreiben und vor dem Kopieren verifizieren (hdparm -I /dev/sdX | grep 'Serial Number') - Partitionstabelle in Datei schreiben (sfdisk -d)
Cartman E. schrieb: > Was waren es denn für Filesysteme? und was für eine Partitionstabelle? Angeblich gibt es eine GPT-Kopie ganz am Ende der Platte. Zusammen mit einer der Superblock-Kopien könnte man theoretisch noch alles lesen, was nicht direkt überschrieben wurde. Warum hört man so wenig davon? https://en.wikipedia.org/wiki/GUID_Partition_Table
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