Hallo, ich habe mir zwei kompakte USB-Netzteile mit GaN-Technologie besorgt, die bei Volllast nach einigen Minuten sehr heißt werden. Nach einer halben Stunde habe ich mit der IR-Kamera 75 °C bei 27 °C Raumtemperatur gemessen, wobei die Teile frei im Raum hingen und nicht z.B. unter einem Kopfkissen verstaut waren. Dass so kompakte Dinger wärmer werden, also gleich starke mit größerem Gehäuse, war zu erwarten, aber bei 75 °C mache ich mir Gedanken, ob man so etwas benutzen sollte, insbesondere, wenn es auch mal unbeaufsichtigt ist. Es handelt sich um Pearl ZX-3656 (20W) und Logilink PA0348 (30W). https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/usb-ladegeraet_30_w_5-20_v_1x_usb-c_pd_1x_usb-a_qc_gan_weiss-406364 https://www.pearl.de/a-ZX3656-1421.shtml Wie sind eure Erfahrungen?
Mark T. schrieb: > Wie sind eure Erfahrungen? Selten ist Galliumnitrid drin wenn GaN drauf steht. Pearl und Logilink sagt den Rest.
Bei geschätzten 90% Wirkungsgrad hast du 3W Abwärme. Mit der kleinen Oberfläche wird das halt heiß. Die Naturgesetze kann nan nicht überlisten.
Mark T. schrieb: > Es handelt sich um Pearl ZX-3656 (20W) und Logilink PA0348 (30W). H. H. schrieb: > Mark T. schrieb: >> Wie sind eure Erfahrungen? > > Selten ist Galliumnitrid drin wenn GaN drauf steht. Pearl und Logilink > sagt den Rest. Bei Pearl darf man das unterstellen, LogiLink schätze ich als einigermaßen seriösen Anbieter ein. Nemopuk schrieb: > Bei geschätzten 90% Wirkungsgrad hast du 3W Abwärme. Mit der kleinen > Oberfläche wird das halt heiß. Oh ja, 30 Watt in der Bauform ist viel. Es würde Sinn machen, die Netzseite mit einem Energiekostenmesser anzusehen.
Manfred P. schrieb: > Bei Pearl darf man das unterstellen, LogiLink schätze ich als > einigermaßen seriösen Anbieter ein. Die beiden Netzteile haben das gleiche Gehäuse und es gibt Varianten mit 10, 20 und 30 W von Pearl (revolt) und Logilink. Manfred P. schrieb: > Es würde Sinn machen, die Netzseite mit einem Energiekostenmesser > anzusehen. Mein "Energy Master Basic", von dem ich gelesen habe, dass es auch bei kleinen Leistungen ziemlich genau messen soll, zeigt 21,x und 33,x W an. Was tatsächlich raus geht, weiß ich nicht. Nemopuk schrieb: > Bei geschätzten 90% Wirkungsgrad hast du 3W Abwärme. 95% Wirkungsgrad soll es in der Größe auch geben und DAMIT wären es nur noch 1,5 W Abwärme, sodass es nur noch halb so warm werden würde. Ich habe ansonsten nur noch ein 65W-GaN-Netzteil, welches auch sehr warm, aber eben nicht heiß wird, denn man kann es noch dauerhaft anfassen.
Ein 30-Watt-Netzteil in recht ähnlicher Bauform gab es bis vor kurzem bei Ikea, das Modell aber wurde, scheints, zugunsten der drei anderen Varianten der gleichen Serie wieder eingestellt. Derzeit gibt es aus der Sjöss-Reihe ein 20-Watt-Netzteil (USB-C PD, max. 15 V, kein PPS), ein 45-Watt-Netzteil (2 x USB-C PD, max. 20 V, PPS bis 16 V bei Nutzung eines Kanals, nur bis 11 V bei Nutzung beider Kanäle) und ein 65-Watt-Netzteil (USB-C PD, max. 20 V, PPS bis 16 V). Das teuerste aus dem Trio ist das 45-Watt-Modell, das kostet 14 Euro. Das 20-Watt-Modell kostet nur 4. Diese Netzteile sind von diversen Leuten getestet, zerlegt und für gut befunden worden. Einen erbärmlich schlechten Test des ehemaligen IT-Fachverlags des 30-Watt-Modells gab es hier: https://www.heise.de/bestenlisten/testbericht/ikea-sjoess-30w-im-test/6lg5djj "Ohne Hirn" kann man sich hier ein Video angucken, das sich mit dem 65-Watt-Gerät beschäftigt: https://www.youtube.com/watch?v=qiIAw9G8jM4
Nemopuk schrieb: > Bei geschätzten 90% Wirkungsgrad hast du 3W Abwärme. Mit der kleinen > Oberfläche wird das halt heiß. Die Naturgesetze kann nan nicht > überlisten. Man kann ja Kühlkörper draufkleben ;-)) Was erwarten die Leute eigentlich von diesem Billigzeugs?
SCNR: Bei den SNTs würde ich zum Schutze der angeschlossenen Geräte dringend eine Crowbar empfehlen. ciao gustav
Rainer D. schrieb: > Was erwarten die Leute eigentlich von diesem Billigzeugs? Weltraumtechnik für 7,99. Nicht weniger. Das muss. :-)
Karl B. schrieb: > Bei den SNTs würde ich zum Schutze der angeschlossenen Geräte dringend > eine Crowbar empfehlen. Bei welcher Spannung soll die zuschlagen? Die Zeiten, in denen USB-Netzteile 5 V lieferten, sind vorbei.
(prx) A. K. schrieb: > Rainer D. schrieb: > https://www.mikrocontroller.net/attachment/700368/Ladeigel.jpg Da fehlt doch der Lüfter!
@Harald Danke für die Hinweise und Links. Billig muss demnach nicht schlecht sein und die Temperaturmessungen im Video geben mir einen Anhaltspunkt. Ich hatte mir die beiden bauähnlichen Netzteile von revolt und Logilink in erster Linie wegen ihrer geringen Größe zugelegt. Da außerdem mit GaN geworben wird, bin ich von sehr hoher Effizienz ausgegangen. Das Teil von IKEA, das bei heise getestet wurde, passt in einen Quader von rund 119 cm³, während das revolt nur einen mit 44 cm³ benötigt. Zudem war mir wichtig, sowohl eine USB-C-, als auch eine USB-A-Buchse zu haben. Wenn ich mein Telefon lade, dann idR nur von 50-60% auf 80%, was in maximal 15 mins erledigt ist. Dabei werden die NTS zwar auch warm, aber natürlich weit entfernt von den Spitzentemperaturen, die ich gestern beim Laden des Laptops über 2 h gemessen habe. Baugleiche NTs zum Logilink werden auch unter anderen Labels vertickt, auch von Voltcraft: https://geizhals.de/?cat=gsmzublg&xf=2090_USB-A~2090_USB-C~2091_Netzstecker~2093_29.4*36.6~2094_GaN&pagesize=100&sort=p&promode=true&hloc=de Für meine geplanten Anwendungszwecke ist die Erwärmung idR. kein Problem. Blöd könnte es in speziellen Situationen werden. Z.B.: Laptop ist weit entladen und das NT steckt im Verlängerungskabel/Steckdosenleiste im/am Hotelbett. Dann könnte auch mal ein Kissen/Decke drauf landen. Meine Mitbewohner nutzen ihre NTs ähnlich an Couch und Bett.
Mark T. schrieb: > mit der IR-Kamera 75 °C bei 27 °C Raumtemperatur gemessen Es kommt halt stark auf den inneren R_th zwischen Die und Gehäuse an, ob die Temperatur noch OK ist. 2K/W wären vielleicht machbar, dann wäre der Halbleiter bei 3W nur 6K wärmer, also 81°C, was noch voll im grünen Bereich wäre. Mark T. schrieb: > Wenn ich mein Telefon lade, dann nehme ich persönlich absichtlich Netzteile, die entweder nur möglichst wenig Strom können (also alte mit 5 oder 10W) oder nicht kommunizieren (zB originale Raspberry Pi Netzteile), dann nimmt sich das Gerät auch nur die Default-Stromstärke von 500mA oder so. Das verlängert die Akkulebensdauer und evtl. auch die vom restlichen Gerät, weil es beim Laden nicht heiß wird. Und ich lade meist über Nacht, da ist es egal, wie lange es dauert.
Johannes F. schrieb: > nicht > kommunizieren (zB originale Raspberry Pi Netzteile), dann nimmt sich das > Gerät auch nur die Default-Stromstärke von 500mA oder so. Die Rpi-Netzteile (5V/3A mit USB-C) kommunizieren schon, allerdings nicht per USB-PD, sondern nur mit Pull-Up-Widerstand an CC. (M)Ein Telefon laedt daran trotzdem mit den vollen 3A.
Arne R. schrieb: > (M)Ein Telefon laedt daran trotzdem mit den vollen 3A. Aha, interessant. Meins (Xiaomi Redmi Note 13) sagt an einem 15W-Pi-NT, daß das Ladegerät alt sei und der Ladevorgang langsam, und der dauert auch einige Stunden von 20% auf voll. Vermutlich prüft das gar nicht die CC-Widerstände, sondern geht nur nach USB-PD.
Vielleicht versteht ein Netzteil sowohl QC (RPi?) als auch PD, ein anderes nicht, oder manches Handys kann auch QC, ein anderes nicht mehr. Da gibts ein paar Permutationen und es muss ja auch nicht RPi Netzteil identisch sein.
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Also ich habe von Pollin sowohl das QUATPOWER USB-Ladegerät P816, 65 W, für 14,99€, als auch (mehrere) QUATPOWER USB-Ladegerät P812V2, 20 W Die kleinen 20W Würfel laden mein S20 sogar schneller, als das "dickere" 65W Teil. Ich habe bei beiden das selbe USB-C - USB-C Kabel benutzt, wegen der Vergleichbarkeit. Anscheinend kann der "Dicke" irgendein Ladeprotokoll nicht, was meinem Handy aber Beine macht. Fühlbar warm werden beide, ist aber alles im Rahmen.
(prx) A. K. schrieb: > ChatGPT. Sieht man am windschiefen Stecker. :) Man erkennt es auch an den Kühlrippen! Die einzelnen "Kühlstachel" sehen aus, als wenn sie einfach nur aus schwarzem Kunststoff sind und nicht aus schwarz eloxiertem Aluminium! Aber das heißt heutzutage nichts mehr. Es gibt auch Trafohersteller, die ihren Printtrafo in ein kühlrippenähnliches Kunststoffgehäuse vergießen!
Arne R. schrieb: > Die Rpi-Netzteile (5V/3A mit USB-C) kommunizieren schon, allerdings > nicht per USB-PD, sondern nur mit Pull-Up-Widerstand an CC. Das trifft nur für das 15-Watt-Modell zu. Es gibt noch andere: Das 27-Watt-Modell ist ein USB-PD-Netzteil: 5.1V/5A, 9V/3A, 12V/2.25A, 15V/1.8A Und das 45-Watt-Modell ebenso: 5.1V/5.0A, 9.0V/5.0A, 12.0V/3.75A, 15.0V/3.0A, 20.0V/2.25A https://www.raspberrypi.com/products/27w-power-supply/ https://www.raspberrypi.com/products/45w-power-supply/
Pearl ist mMn nach noch unterhalb dem nur teilweise beliebten Pollin angesiedelt. Und bei der bloßen Nennung der "Marke" Logilink wird meine automatische Bestellsperre aktiviert.
Mark T. schrieb: > es gibt Varianten mit 10, 20 und 30 W von Pearl Ohne guten Grund würde man nicht drei Varianten herstellen. Das ist wie mit den Glühbirnen, da sollte man auch die mit den größten Watt-Zahlen nur dann kaufen, wenn es unbedingt sein muss.
Mark T. schrieb: > Dann könnte auch mal ein Kissen/Decke drauf landen. Das habe ich meinen Kinder zum Glück so früh wie möglich ausgetrieben. Immer wenn sie sich nicht dran gehalten habe, wurde das Netzteil für eine Tag einkassiert.
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Nick schrieb: > Pearl ist mMn nach noch unterhalb dem nur teilweise beliebten Pollin > angesiedelt. Pearl ist eine Chinaramschimporteur, der die lokalen Dorfdissentussen im Katalog zur Präsentation des Ramsches verwendet. Pollin ist ein Restpostenhändler, der teilweise beeindruckend alten Krempel hat (da gibt es immer noch NOS-Bauteile aus der DDR). Bei Pollin kann man durchaus sehr brauchbare Ware bekommen, bei Pearl aber ist das von sehr wenigen Ausnahmen abgesehen praktisch ausgeschlossen. Insofern besteht zwischen beiden ein deutlicher Unterschied.
Harald K. schrieb: > Pollin ist ein Restpostenhändler, Naja, der Anteil der Restposten ist mittlerweile ziemlich klein geworden.
H. H. schrieb: > Naja, der Anteil der Restposten ist mittlerweile ziemlich klein > geworden. Das ist sehr schade denn die "Restposten" sind eigentlich allermeist gute Industrieware aus Geschäftsauflösungen / Überproduktion. Pollin sollte sich mal Gedanken machen was die eigentlich Erfolgreich gemacht hat und überlegen ob der Zukauf und Weiterverkauf von Ramsch eine gute Idee ist. Conrad ist an so einem Verhalten kaputtgegangen.
Nemopuk schrieb: >> es gibt Varianten mit 10, 20 und 30 W von Pearl > Ohne guten Grund würde man nicht drei Varianten herstellen. Das ist wie > mit den Glühbirnen, da sollte man auch die mit den größten Watt-Zahlen > nur dann kaufen, wenn es unbedingt sein muss. Dieser Vergleich ist unsinnig. Bei einem erträglichen Preisunterschied kaufe ich das stärkste Gerät, was mehr Reserve bietet und trotz geringerer Last funktionieren muß. H. H. schrieb: >> Pollin ist ein Restpostenhändler, > Naja, der Anteil der Restposten ist mittlerweile ziemlich klein > geworden. Ja, leider, stattdessen reicht er nun jede Menge China-Ware durch, ohne sich um deren Qualität zu kümmern. Björn W. schrieb: > Pollin sollte sich mal Gedanken machen was die eigentlich Erfolgreich > gemacht hat und überlegen ob der Zukauf und Weiterverkauf von Ramsch > eine gute Idee ist. Conrad ist an so einem Verhalten kaputtgegangen. Conrad kann man widersprüchlich betrachten, der hat eben lange Zeit auf echte Läden in teuren Lagen gesetzt. Was ich ihm verübelt habe, dass er Völkner in Braunschweig versaut hat. Ist letztendlich egal, Conrad existiert mit guten Umsätzen, die ihm von Gewerbekunden beschert werden. Als preissensibler Privatkunde brauche ich den nicht, aber er hat für sich erkannt, dass er mich nicht braucht - so geht Wirtschaft.
Manfred P. schrieb: > Ist letztendlich egal, Conrad existiert mit guten Umsätzen, die ihm von > Gewerbekunden beschert werden. Das sind wahrscheinlich erwachsen gewordene, ehemalige Privatkunden, die jetzt als berufliche Entscheider, ihren blauen C treu geblieben sind :-)
Manfred P. schrieb: > Nemopuk schrieb: >>> es gibt Varianten mit 10, 20 und 30 W von Pearl >> Ohne guten Grund würde man nicht drei Varianten herstellen. Das ist wie >> mit den Glühbirnen, da sollte man auch die mit den größten Watt-Zahlen >> nur dann kaufen, wenn es unbedingt sein muss. > > Dieser Vergleich ist unsinnig. Bei einem erträglichen Preisunterschied > kaufe ich das stärkste Gerät, was mehr Reserve bietet und trotz > geringerer Last funktionieren muß. Bei Glühbirnen gleichen Typs sinkt die Lebensdauer mit der Leistung, während die Effizienz steigt. Wenn man Spielraum bei der benötigten Lichtmenge hat, kann man das finanziell optimieren. Im gewerblichen Bereich würde man dabei auch die Kosten für die Beschaffung, Vorhaltung und Ersatz der Leuchtmittel einrechnen. Bei Netzteilen gibt es aber wesentlich mehr Faktoren, die eine Rolle spielen. Bei PC-Netzteilen greife ich z.B. idR. zu einem möglichst kleinen Modell mit möglichst großem und leisen Lüfter, wenn nichts anderes Bekanntes dagegen spricht, denn dann sollte das Teil bei meiner Hardware, die überwiegend nur 15-20 W braucht und maximal nur 120 W, am Wenigsten Energie verschwenden. Bei den USB-Netzteilen kam es mir nun sehr auf die Kompaktheit an. Da die Teile von revolt auch unter mehreren anderen Labels und auch bei reichelt vertickt werden, bin ich davon ausgegangen, dass sie zumindest nicht völliger Schrott sind. Ich habe absichtlich ein 20W- und ein 30W-Modell gekauft, um mögliche Unterschiede erkennen zu können. Energieeffizienz war für mich hier nur indirekt wichtig, denn da ich diese Teile nicht oft und lange mit nennenswerter Last nutze, ist das finanziell nicht relevant, sondern lediglich bzgl. der Erwärmung. Und da scheinen die Dinger wohl doch einen Tick zu klein, bzw. zu ineffizient für ihre Größe geraten zu sein. Vom Preis her kann man meiner Meinung nach kaum auf die Qualität schließen, da der Bärenanteil auf die Vertriebskosten entfällt und fast nichts mit den Entwicklungs- und Produktionskosten zu tun hat.
Björn W. schrieb: > Pollin sollte sich mal Gedanken machen was die eigentlich Erfolgreich > gemacht hat und überlegen ob der Zukauf und Weiterverkauf von Ramsch > eine gute Idee ist. Conrad ist an so einem Verhalten kaputtgegangen. Das Problem ist halt, dass Grundig, SABA, Nordmende und Telefunken kaum noch in Deutschland produzieren, und daher beim Umrüsten der Fertigungsstraßen kein Surplus mehr anfällt. Und Produktionsausschuß aus ausländischen Fertigungsstraßen nach Deutschland holen dürfte sich kaum lohnen. Zumal mit einer halbbestückten Handy-Leiterplatte kaum einer was anfangen kann. Von dem Fernsehchassis vor 30 Jahren hat man sich noch die Transistoren und bedrahteten Widerstände runtergelötet. Somit ist mit der De-industrialisierung auch Pollins Geschäftsmodell weggebrochen. Die China-Importe sollen ein bisschn die Lücke füllen. Vielleicht stabilisiert sich das auf einem vernünftigen Niveau, wenn der private Kleinimport (Aliexpress) langfristig unterbunden bzw unattraktiv gemacht wird.
Soul E. schrieb: > dass Grundig, SABA, Nordmende und Telefunken kaum > noch in Deutschland produzieren Das sind doch längst keine Hersteller mehr, nur noch an chinesische Hersteller verkaufte Marken verblichener Unternehmen.
Harald K. schrieb: > Pearl ist eine Chinaramschimporteur, Hat aber mitunter Produkte als Alleinimporteur, die nicht unter Ramsch fallen. So war ich über diese Maus für Unterwegs mit Tablet gestolpert: https://www.pearl.de/a-CX2650-1110.shtml
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(prx) A. K. schrieb: > Rainer D. schrieb: >> Man kann ja Kühlkörper draufkleben ;-)) > > Gute Hersteller bauen sie gleich so. Kühlrippen aus Plastik sind dann aber eher ein Design-Item als daß sie irgendeine technische Wirkung hätten... Obwohl - immerhin verringern sie die Oberfläche, die beim Ausstecken aus der Steckdose mit der Hand in Kontakt kommt. Das Gehäuse und die Technik darin werden also nicht weniger warm, aber man verbrennt sich an dem heißen Gehäuse nicht so leicht die Finger, auch weil Plastik ein eher schlechter Wärmeleiter ist, und die Stacheln daher am Ende, das man anfaßt nicht mehr so heiß werden.
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(prx) A. K. schrieb: > So besser? 😄 Ja! So ist das schon mal deutlich besser, jetzt sieht das Igel-Steckernetzteil auch aus wie ein echter Igel und ist die Bezeichnung "Igel" auch wert! Der Nachteil ist, man bekommt ihn zwar gut in die Steckdose rein, aber nicht mehr, ohne sich zu verletzen, wieder raus!
Marcel V. schrieb: > auch aus wie ein echter Igel Eigentlich ist es das Modell Stachelschwein, mit Diebstahlschutz.
(prx) A. K. schrieb: > So besser? 😄 Da bekommt der Satz "Einen Igel in der Tasche haben" eine andere Bedeutung.
(prx) A. K. schrieb: > Soul E. schrieb: >> dass Grundig, SABA, Nordmende und Telefunken kaum >> noch in Deutschland produzieren > > Das sind doch längst keine Hersteller mehr, nur noch an chinesische > Hersteller verkaufte Marken verblichener Unternehmen. Bingo, Du hast die Problematik verstanden. Die deutsche Unterhaltungselektronik-Industrie ist sei 40 Jahren Geschichte. Die deutsche Computerindustrie gibt es seit 30 Jahren nicht mehr, und der Rest produziert im Ausland. Daher gibt's keine Reste mehr, die Pollin weiterverkaufen könnte. Immerhin haben die sich gehalten. Nadler hat schon vor Ewigkeiten aufgegeben.
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Soul E. schrieb: > Daher gibt's keine Reste mehr, die Pollin > weiterverkaufen könnte. Das ist natürlich Unfug. Industrielle Produktion gibt es in Deutschland sehr wohl noch, und bei der fallen auch Restposten an, die Pollin verkaufen kann. Das können einzelne Bauteile sein (z.B. irgendwelche Displays), aber auch ganze Baugruppen o.ä.
Soul E. schrieb: > Daher gibt's keine Reste mehr, die Pollin > weiterverkaufen könnte. Scheint aber noch öfter mal was reinzukommen. Vorgestern hab ich z.B. 700mAh-LiPos mit augenscheinlich festem Gehäuse für 90¢/Stk. geordert – die sind auch noch nicht zu lange im Angebot (und werden vermutlich bald auch wieder weg sein, wenn der Restposten eben weg ist), vor einiger Zeit waren’s recht gute 14500er LiFePO₄-Zellen für 2€ oder so. So Angebote finden sich da häufiger mal – vor etwas längerer Zeit gab’s z.B. dreizeiligen EA-DOGM-Displays für ’nen Euro oder so (gibt dazu auch ’nen Thread irgendwo).
(prx) A. K. schrieb: >> dass Grundig, SABA, Nordmende und Telefunken kaum >> noch in Deutschland produzieren > Das sind doch längst keine Hersteller mehr, nur noch an chinesische > Hersteller verkaufte Marken verblichener Unternehmen. Gehört Gossen nun auch dazu, das dort und auf Kleinanzeigen gezeigte Netzgerät sieht nach Fernost oder Russe aus: Beitrag "[V] Doppellabornetzgerät" Harald K. schrieb: >> Daher gibt's keine Reste mehr, die Pollin >> weiterverkaufen könnte. > Das ist natürlich Unfug. Industrielle Produktion gibt es in Deutschland > sehr wohl noch, und bei der fallen auch Restposten an, die Pollin > verkaufen kann. Es gibt deutlich weniger Reste als früher und der DDR-Kram ist auch weitgehend abverkauft. Vor ein paar Jahren habe ich Steckernetzteile gekauft, mit Aufdruck "www.mobotix.com". Drei habe ich aufgesägt und netzseitig parallel in ein Metallgehäuse gebaut. Die speisen bei knapp Vollast drei Stränge LED-Beleuchtung. Zwei davon sind relativ früh verstorben (140 / 500 h), das dritte lebt seit inzwischen 5500 Betriebsstunden. Das ausgetauschte bzw. reparierte leben auch noch. Da kommt mir doch der Verdacht, dass die bei Pollin gelandet sind, weil der ursprüngliche Verkäufer zuviel Garantiefälle hatte? Eigentlich ist P* eine gute Quelle für kleine Netzteile, wobei man nie so genau weiß, ob die anständige Daten haben. Auch so Albernheiten, 12V/2,5A-Netzteile, wo "Telekom" mit Filzstift übermalt wurde, kommen vor.
Manfred P. schrieb: > Gehört Gossen nun auch dazu Möglicherweise hat Gossen hier, um das Produktportfolio abzurunden, ein Gerät, das eher am unteren Ende angesiedelt ist, einfach eingekauft? Andererseits hat das Ding auch schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel, und damit sagt das exakt gar nichts darüber aus, was Gossen heutzutage veranstaltet. So sieht das bei denen heute aus: https://www.gossenmetrawatt.de/produkte/mess-und-prueftechnik/stromversorgungstechnik/
Harald K. schrieb: > was Gossen heutzutage > veranstaltet. Ich hatte in der Firma drei Gossen Multimeter (nacheinander). Alle mehr oder weniger als Update. Keins über die Jahre kaputt gegangen. Davor hatten wir verschiedene Geräte von billig bist günstig. Die waren alle immer ziemlich schnell kaputt. Das letzte Gerät (mit Coil Messung) stand bei uns im Katalog für fast 2000 Euro. Das hatte ich eigentlich nie benutzt. Die Coilmessung war mir zu umständlich. Das funktionierte mit dem Transistortester gut und reichte um kaputte Motoren festzustellen. In einer Schulung machte ich die Vergleichsmessung. Daher blieb das Gerät immer im Kundendienstwagen. Ob die wirklich so teuer waren oder nur weil da "Designed for Still" drauf stand, kann ich nicht sagen.
Manfred P. schrieb: > und der DDR-Kram ist auch weitgehend abverkauft. Bis auf die Optokoppler. :-) Ansonsten haben sie immer wieder mal Meßkabel, Buchsen und sonstige 4-mm-Laborkomponenten von Stäubli, Schützinger oder Schnepp als Restposten im Angebot. Diese drei Suchbegriffe haben mir schon einige Schnäppchen geliefert.
Frank O. schrieb: > Davor hatten wir verschiedene Geräte von billig bist günstig. Die waren > alle immer ziemlich schnell kaputt. Naja, das liegt dann vielleicht an "billig bis günstig". Ich hab' hier ein altes DMM von HP (E2377A), das wird demnächst vierzig Jahre alt, und funktioniert nach wie vor bestens. Gut, eigentlich ist es von Yokogawa, aber HP hat das unter eigenem Namen verkauft. Meine diversen Belichtungsmesser von Gossen (angefangen beim Lunasix 3 bis zum Profisix) funktionieren auch noch alle, beim Lagern sollte halt man die Batterie rausnehmen.
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