Ähnlcher Thread zwar schon drin , aber in Verbindung mit Leistungstriac. Hier ist nur ein Störkondensator verbaut. Motor macht keinen Mucks mehr. Bei den drei Anschlüssen messe ich nur Hochohmig Kaputt ?
Das wäre der erste Miele ohne Elektronik! Die Baugruppe läßt sich einfach herausziehen, schau mal genau nach. Da sollte mindestens ein Klixon sein... Oft sind auch nur die Bürsten abgenutzt oder klemmen in den Schächten.
Der Triac steckt im Motorgehäuse um den Luftstrom zur Kühlung auszunutzen. Deshalb gehen da auch 3 Adern hin. Leider kann ich mich an Einzelheiten nicht mehr erinnern.
Beitrag hatte ich auch gefunden, aber selbst nach mehrmaligem Lesen komme ich zu keinem Ergebnis, weil hier einfach zu viele widersprüchliche Aussagen getroffen werden, welche PINs jetzt mit L bzw N angeschlossen werden sollen.
Lars B. schrieb: > Motor macht keinen Mucks mehr. Bei den drei Anschlüssen messe ich nur > Hochohmig Wie kommst Du dann auf Kurzschluss? Die Lamellen sehen gut aus, die Wicklung nicht angebrannt...
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Ich habe eben schon einige Staubsaugermotoren vor mir gehabt, irgendwann auch mal den gleichen Miele-Motor. Bei allen diesen Motoren konnte ich diese direkt unter Umgehung der Elektronik anschließen. Bei den Pins lagen stets Werte um die 3 - 10 Ohm an. Bei diesem Motor messe ich nur Werte im MOhm-Bereich.
Lars B. schrieb: > Ich habe eben schon einige Staubsaugermotoren vor mir gehabt, irgendwann > auch mal den gleichen Miele-Motor. Bei allen diesen Motoren konnte ich > diese direkt unter Umgehung der Elektronik anschließen. Bei den Pins > lagen stets Werte um die 3 - 10 Ohm an. Bei diesem Motor messe ich nur > Werte im MOhm-Bereich. Dann würde ich jetzt meinen Durchgangsprüfer nehmen und die Unterbrechung systematisch suchen. mfg
Hab den Stator mal ausgebaut. Ausser viel Dreck ist mir anfangs nichts aufgefallen. Erst beim genauen Hinsehen ist mir dann die Unterbrechung aufgefallen. Wieso hier ein Bruch entstanden ist kann ich natürlich nicht sagen. Wie bekomme ich die beiden Enden denn sauber wieder zusammen?
Lars B. schrieb: > Wie bekomme ich die beiden Enden denn sauber wieder zusammen? Bei Kupferdraht einfach löten. Flickstelle gegen Vibration mit Kleber stabilisieren. Wenn die Wicklung aus Aluminiumlackdraht ist, wird es schwierig.
Wenn man die beiden Kupferdrahtenden nach vorne bringt, lötet, mit Klarlack versieht, Schrumpfschlauch über die Lötstelle und das ganze mit Epoxiharz stabilisiert: wäre das ok oder wieder mal quick and dirty? Dann noch ne Frage: Im Inneren des Gehäuse in in der Aussparung für das Kugellager irgendeine ziemliche zerböselte Manschette zu sehen. Ist das Gummi o.ä.
Wolf17 schrieb: > Lars B. schrieb: >> Wie bekomme ich die beiden Enden denn sauber wieder zusammen? > Bei Kupferdraht einfach löten. Flickstelle gegen Vibration mit Kleber > stabilisieren. Ich würde das kurze Drahtstück von der Buchse bis Bruch durch ein längeres (isoliertes) Drahtstück ersetzen und die Verlötung überlappend weiter nach rechts im Bild verlagern. Entweder Schrumpfschlauch über die Verlötung ziehen oder "Verkleben", falls auf dem Kunststoff haftender Kleber vorhanden. > Wenn die Wicklung aus Aluminiumlackdraht ist, wird es schwierig. Wenn vorhanden, funktioniert eine passende Quetschverbindung, ebenfalls nach rechts verlagert und neuem Draht zur Buchse. Aber auch das Innere einer kleinen Schraubklemme sollte funktionieren.
Achte auch darauf, wenn du die Kohlebürsten wieder aufsteckst, dass du nicht die Seiten vertauschst. Klingt etwas komisch, aber die sind nicht genau mittig. Du siehst es gleich, wenn sie nur mit einer Kante am Kollektor anliegen, anstatt mit der ganzen Stirnfläche.
Lars B. schrieb: > Wenn man die beiden Kupferdrahtenden nach vorne bringt, lötet, mit > Klarlack versieht, Schrumpfschlauch über die Lötstelle und das ganze mit > Epoxiharz stabilisiert: wäre das ok oder wieder mal quick and dirty? Super Idee... Ist die auch technisch durchführbar und wozu Klarlack?
Ich würde einfach ein Stückchen passenden Draht dazwischen setzen. Das lässt sich gut mit dünnem Schrumpfschlauch isolieren. Etwas Kaptonfolie hilft zur Isolierung / zum Schutz an der Stelle des aktuellen Bruches. Viele Grüsse Ove
So, alles soweit fertig, kommt noch Epoxidkleber drauf wegen der Vibration und gut ist. Beim vorläufigen Test lief der Motor wie ein Spinnrad. Danke für all eure Tipps !
Ich nehme für so was gerne eine alte Kugelschreibermine, knipse die auf die benötigte Länge, Reinigung mit Isopropanol, auf abisolierten Draht verpressen, Schrumpfschlauch, fertig.
Beim etwas längeren Test merkt man nun doch, dass die Lager ziemlich verschlissen sind. Also muss ich die dann auch noch besser tauschen.
Ja, ein Lagerwechsel ist anzuraten. Der feine Staub dirnigt ein und die Reibung wird zunehmend größer, und damit auch der Abrieb. Wenn du die Lager bekommst, dann tausche sie aus.
weiß jetzt immer noch nicht, was das für ein Ring im Innern des Statorgehäuses ist. Will den nämlich auch austauschen
Lars B. schrieb: > weiß jetzt immer noch nicht, was das für ein Ring im Innern des > Statorgehäuses ist. Will den nämlich auch austauschen Schmeckt das nach Gummi oder Lakritz? Aber jetzt ernsthaft, saubermachen geht nicht? Das sieht ja fürchterlich aus was du uns hier zumutest. Wenn es gereinigt ist dann sieht an auch viel mehr. Das Lager ist wohl sehr heiß geworden. Tasche das Schild einfach aus. Sonst hast noch eine Baustelle.
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