Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Alte Eproms sichern, welches Gerät?


von Klaus (epromklaus)


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Hallo zusammen,
ich würde gerne bei einer alten Werkzeugmaschine die Eproms sichern. 
Nach einer oberflächlichen Recherche habe ich mir den T48 (TL866-3G) 
gekauft, weil er so universell sein soll.
Dann habe ich an einer ausgemusterten Platine von dieser Maschine die 
Bezeichnungen von zwei Eproms notiert: HN462732G (Hitachi) und D27128A25 
(Intel). Leider finden sich in der Kompatibilitätsliste des Gerätes für 
den Intel nur "D27128A", also ohne "25" am Ende und der Hitachi findet 
sich gar nicht.

Da ich nicht vom Fach bin sondern nur interessierter Laie mit etwas 
Bastelerfahrung, weiß ich nun erst einmal nicht mehr weiter. Mir geht es 
erst einmal nur um das Auslesen. Ein etwaiges Brennen würde ich ohnehin 
dann lieber einem Fachmann überlassen.

Ich würde mich also über jede Hilfe freuen, erst einmal diese beiden 
Chips auszulesen und meine Kenntnisse durch "learning by doing" zu 
vertiefen. Die Maschine hat geschätzt 20 Eproms über zwei Schaltschränke 
und diverse Platinen verteilt, es könnten also später noch weitere Typen 
hinzukommen.

Gruß, Klaus
von Ron-Hardy G. (ron-hardy)


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Die 25 wird wohl die Zugriffszeit sein, also 250ns. Fürs Auslesen also 
egal.
von Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)


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Das Auslesen von solchen EPROMs ist völlig unproblematisch, nur zum 
Schreiben benötigt man den genauen Typen.

2732 und 27128 geht mit allen Varianten zum Lesen.
von Heiner B. (karadur)


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Auslesen als 2732  und 27128. Sind Standard-Typen. Programmieren müsste 
man einen passenden Typen in der Bauteilliste des Programmers schauen.
von Frank O. (frank_o)


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Klaus schrieb:
> Ein etwaiges Brennen würde ich ohnehin
> dann lieber einem Fachmann überlassen.

Wieso?
Wenn du die richtigen Eproms bestellt hast, dann ist es so einfach wie 
das auslesen.
von Heiner B. (karadur)


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Falls neue programmiert werden sollen, es gibt nur noch wenige Typen. 
Die meisten sind aber kompatibel. ( xx2732xx und xx27128x) Wichtig ist 
die Zugriffszeit. Aber schneller als 250ns sind fast alle.
von Roland F. (rhf)


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Klaus schrieb:
> ich würde gerne bei einer alten Werkzeugmaschine die Eproms sichern.

Wie bereits von den Anderen geschrieben, ist das Auslesen 
unproblematisch.
Solltest du beim Beschreiben neuer EPROMs Bedenken haben, findet sich 
hier mit Sicherheit jemand der dir dabei hilft. Mein Brenner "kennt" 
z.B. beide von dir genannten EPROMs.
Und sollte da irgend was exotisches verbaut worden sein, bin ich mir 
ziemlich sicher das Wolfgang das dafür passende Programmiergerät 
besitzt.

rhf
von Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)


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Roland F. schrieb:
> Und sollte da irgend was exotisches verbaut worden sein, bin ich mir
> ziemlich sicher das Wolfgang das dafür passende Programmiergerät
> besitzt.

Mit Sicherheit... ;-)
von Ulrich (Firma: DC3AX) (uprinz)


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Wenn in den Typenbezeichnungen 27xx oder 27xxx versteckt ist, dann 
kannst Du sie mit dem China-Programmer problemlos auslesen und sehr 
wahrscheinlich auch programmieren. Bei 21er oder 23er Typen wirst Du 
einen richtigen alten Programmer benötigen, da diese Chips auch gerne 
mal noch -5V oder -12V benötigten.

https://www.jrok.com/datasheet/HN2732.pdf
https://cpu-galaxy.at/CPU/Ram%20Rom%20Eprom/other_intel_eproms/other_intel_erpom-Dateien/D27128A-1_Datasheet.pdf

In den meisten Fällen kann man 27xxx auch durch 27Cxxx ersetzen, die 
benötigen deutlich weniger Strom (nur ca. 1/10!) und entlasten damit die 
Netzteile der Schaltungen.

Für die älteren Speicher und die Speicher mit "komischen" Spannungen 
gibt es im Retro-Computer Sektor fertige Adapter-Platinen. Die steckt 
man in den alten Sockel ein und steckt ein "modernen" verfügbaren 
Speicher oben drauf.

Da Du da eine Steuerung von irgendwas hast, können Dir auch seltsame 
Chips über den Weg laufen: 27C202 ist ein EPROM mit integrierten LATCH 
für Prozessoren wie Intel 80C186, der sehr gerne in Messgeräten und 
Steuerungen eingesetzt wurde. Dieser EPROM schaltet zwischen Daten und 
Adressbus mit einem Signal um und spart so einen oder zwei Chips auf dem 
Mainboard. Er wird nicht von allen China-Programmern unterstützt.
27C257 ist das Pendant für 80c51 und 80c188 Prozessoren, er hat das 
Data/Address Latch für einen 8-bit Datenbus integriert. Auch diese Typen 
werden nicht von allen Programmern unterstützt.

Ich zähle das nur auf, damit Du wirklich alle Speicher in deinem 
Schaltschrank identifizierst und ggf. sicherst.

Wenn man alte Hardware betreuen muss, ist man mit einem Dataman S4 oder 
ähnlichen gebrauchten Programmern sehr gut bedient. Diese lassen sich 
recht gut restaurieren, wenn nicht vorher jemand vergessen hat, die 
neuen NiCd Zellen einzuschrumpfen. Sonst sind alle Leiterbahnen weg ;P

Vor dem "Brennen" von EPROMs bitte noch mal melden. Denn da gibt es 
einige Fallen. Während Du einen 2732 mit der Einstellung 27C32 und 
abgeschalteter ID-Erkennung einfach lesen kannst, würdest Du einen 27C32 
beim Programmieren mit dem 2732 Profil töten, der erst benötigt 12.5V 
Programmierspannung, der ältere 21V.

Und da ich auch immer viel mit Retro und EPROMs hantiere noch ein paar 
Tips:

1) Speicher die Dateien als Intel-HEX und nicht als bin, denn da kann 
beim Übertragen oder mailen immer was schief gehen. Intel-HEX ist eine 
reine Textdatei und sie hat Prüfsummen in jeder Zeile.

2) Die Programmer-Software gibt dir eine 32-bit CRC, sobald das EPROM 
ausgelesen wurde. Da viele Hersteller damals eine CRC16 genutzt haben, 
Speichere diese im Dateinamen mit ab. Die CRC16 sind die letzten 4 
Stellen der CRC32. Beispiel von mir:

CMS52_D2_DD16_500.hex
Gerät: CMS52, IC Position: D2, CRC16: DD16, Version: 5.00

3) Klebe einen neuen Aufkleber mit genau dieser Info auf den Chip.
Vorteil, wenn es muckt, zieh das EPROM, lese es aus und vergleiche die 
CRC nach dem Auslesen und Du weißt sofort, ob es richtig ist.
von Klaus (epromklaus)


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Vielen, vielen Dank für die zahlreichen hilfreichen Antworten!

Mit diesem Wissen kann ich beruhigt mit der Arbeit loslegen.
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Ulrich schrieb:
> Bei 21er oder 23er Typen wirst Du einen richtigen alten Programmer
> benötigen, da diese Chips auch gerne mal noch -5V oder -12V benötigten.

2708 brauchen auch noch -5 und +12 V.  Das aber nur der Vollständigkeit 
halber (falls jemand per Suchmaschine über den Thread stolpert), bei 
Klaus sind ja keine verbaut.
von Dieter W. (dds5)


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Jörg W. schrieb:
> 2708 brauchen auch noch -5 und +12 V.

Und auch noch die berüchtigte Ausnahme TMS2716 von TI.
Die 2716 von allen anderen Herstellern kommen mit 5V aus.

21xx sagt mir gar nichts und 23xx waren maskenprogrammierte ROM.
von Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)


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Datenblätter und Anschlussbelegungen der gängigsten EPROMs sind hier:
https://www.wolfgangrobel.de/electronics/eproms.htm
von Ulrich (Firma: DC3AX) (uprinz)


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Stimmt, 2116 war je nach Hersteller SRAM oder DRAM, da gab es noch den 
2516, ein TI EPROM mit 21V oder sogar 25V Programmierspannung.

Aber letztendlich ist es egal, es gibt ja aus der Retro Computing Szene 
die Adapter Platinchen.
von Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)


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Ulrich schrieb:
> 2116 war je nach Hersteller SRAM oder DRAM

4116: DRAM 16kx1 (Toll, auch mit drei Versorgungsspannungen...)
6116: SRAM 2kx8 5V
2716: EPROM 2kx8 5V
TMS2716: EPROM 2kx8 3 Versorgungsspannungen
TMS2516: EPROM 2kx8 5V

Das EPROM 1702A (256x8) hat +5V und -9V Versorgung und keine(!) Masse. 
Brennspannung: -48V

Und das alte EEPROM von NEC µPD454 (256x8) benötigt +5V und +12V 
Versorgung und eine Programmierspannung von -40 und +36V.

Es gibt kaum einen perversen Baustein, den es nicht gibt...
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Wolfgang R. schrieb:
> Das EPROM 1702A (256x8) hat +5V und -9V Versorgung und keine(!) Masse.
> Brennspannung: -48V

Gab's nicht auch noch RAMs mit +5 V / -9 V?  Ich erinnere mich irgendwie 
an bulgarische СM8001 … die hatten sicher auch ein westliches Pendant.

Aber das wird jetzt immer offtopicer hier. ;-)
von Harald K. (kirnbichler)


Angehängte Dateien:

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Jörg W. schrieb:
> Ich erinnere mich irgendwie
> an bulgarische СM8001 … die hatten sicher auch ein westliches Pendant.

Intel 1101A
von Nick (b620ys)


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Ich hab einen T86(?).
Der hält aber das Timing beim Lesen nicht ein. Mag an einer alten 
Firmware liegen oder was auch immer.
Aber ein EPROM mit 250 ns braucht halt die Adressen 250 ns vorm lesen.

Mag durchaus sein, dass der T48 das inzwischen richtig macht. Dennoch 
würde ich persönlich ein Oszi/LA hinhängen bevor ich mich drauf 
verlasse.

Meinjanur
: Bearbeitet durch User
von Heiner B. (karadur)


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Beim Timing könnte man tricksen. IC-Fassung zwischen Programmer und 
Eprom. /CS zur Seite führen und auf GND legen. Das Timing bis /OE ist 
kürzer.
von Harald K. (kirnbichler)


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Nick schrieb:
> Aber ein EPROM mit 250 ns braucht halt die Adressen 250 ns vorm lesen.

Spätestens. Aber meinst Du wirklich, daß so ein Eprommer das ganze 
schneller abwickelt?
von Lu (oszi45)


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Es gibt verschiedene Programmierarten, die sich von 1702 bis 2716 schon 
wesentlich unterscheiden. Abgesehen von Betriebsspannungen, 
verschiedenen Programmierspannungen und Zeit, werden manche EPROMs in 
einem Block und andere durch viele einzelne Programmierimpulse 
entsprechend des jeweiligen Datenblatts programmiert.
von Nick (b620ys)


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Harald K. schrieb:
> Aber meinst Du wirklich, daß so ein Eprommer das ganze
> schneller abwickelt?

Wenn der einen Prozessor mit mehr als 4 MHz hat, ja, das ist im Mereich 
des Möglichen. Ich kann nur sagen, dass der Schrott gelesen hat aufgrund 
des Timings. Mag aber auch /CS gewesen sein.
Ersatzweise soll man das als Warnung verstehen doch lieber zu 
verifizieren was bei der Sicherung (die jedenfalls lobenswert ist) das 
Ergebnis ist.

Als ich noch jung und dumm war (jetzt bin ich nur noch "und") hab ich 
mich auch blind auf Sicherungen verlassen. Das war der Teil mit "dumm".
von Harald K. (kirnbichler)


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Lu schrieb:
> Es gibt verschiedene Programmierarten,

Es geht hier aber um das Auslesen, nicht um das Programmieren.

Nick schrieb:
> Wenn der einen Prozessor mit mehr als 4 MHz hat, ja, das ist im Mereich
> des Möglichen.

Halte ich für eine wirre These. Auch das Auslesen wird nicht durch 
einfaches Einblenden in den Adressraum irgendeines Prozessors erfolgen, 
und das Programmieren sowieso nicht.
von Lu (oszi45)


Angehängte Dateien:

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Es ist schon ein Unterschied, WANN die gültigen Daten für diese Adresse 
verfügbar sind. Mancher langsame EPROM brauchte länger dafür. Deswegen 
hatten manche EPROMs eine Prüfzahl am Ende des Datenbereichs.
von Nick (b620ys)


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Harald K. schrieb:
> Auch das Auslesen wird nicht durch
> einfaches Einblenden in den Adressraum irgendeines Prozessors erfolgen,

Das ist deine wirre These.

Harald K. schrieb:
> und das Programmieren sowieso nicht.

Harald K. schrieb:
> Es geht hier aber um das Auslesen, nicht um das Programmieren.

Find ich auch wirr. Oder um was geht es dir jetzt?
von Jörg R. (solar77)


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Nick schrieb:
> (..)
> Harald K. schrieb:
>> Es geht hier aber um das Auslesen, nicht um das Programmieren.
>
> Find ich auch wirr. Oder um was geht es dir jetzt?

Es geht dem TO erstmal ums auslesen. Dann hat er im Fall der Fälle das 
notwendige File. Er muss nicht zwingend sofort neue Eproms brennen.
von Frank O. (frank_o)


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Jörg R. schrieb:
> Er muss nicht zwingend sofort neue Eproms brennen.

Doch! Wäre ziemlich blöd, wenn er dann ein Eprom braucht und er erst 
dann feststellst,  dass das doch nicht klappt.
von Jörg R. (solar77)


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Frank O. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Er muss nicht zwingend sofort neue Eproms brennen.
>
> Doch! Wäre ziemlich blöd, wenn er dann ein Eprom braucht und er erst
> dann feststellst,  dass das doch nicht klappt.

Was soll denn bei diesen Allerwelts-Eproms schiefgehen? Ja, er könnte 
sich Kopien machen und testen, muss er m.A.n. aber nicht.

Allerdings würde ich natürlich auf einen zuverlässigen Eprommer setzen.
von Frank O. (frank_o)


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Jörg R. schrieb:
> schiefgehen

Vielleicht doch irgendwie geschützt das Programm?
Was auch immer.
von Manfred P. (pruckelfred)


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Frank O. schrieb:
>> schiefgehen
>
> Vielleicht doch irgendwie geschützt das Programm?
> Was auch immer.

Genau, "was auch immer" uns das sagen soll, Du weißt, was EPROMs sind? 
Die Dinger, hier genannte 2732 und 27128, kann man ohne wenn und aber 
kopieren.
von Lu (oszi45)


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Manfred P. schrieb:
> kann man ohne wenn und aber kopieren.
Kann man schon, nur das Zeitverhalten und der Lastfaktor auf dem Bus 
kann auch je nach Typ etwas anders sein?
Deswegen finde ich Franks vorsorgliches Argument besser als lernen durch 
Schmerz. Es wäre auch nicht mein 1. EPROM, der durch Kontaktprobleme 
unsicher war oder nur unter bestimmten Umständen noch die richtigen 
Daten lieferte.
von Jörg R. (solar77)


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Lu schrieb:
> Manfred P. schrieb:
>> kann man ohne wenn und aber kopieren.
> Kann man schon, nur das Zeitverhalten und der Lastfaktor auf dem Bus
> kann auch je nach Typ etwas anders sein?
> Deswegen finde ich Franks vorsorgliches Argument besser als lernen durch
> Schmerz. Es wäre auch nicht mein 1. EPROM, der durch Kontaktprobleme
> unsicher war oder nur unter bestimmten Umständen noch die richtigen
> Daten lieferte.

Sorry, aber das ist doch Unsinn. Wenn du Kontaktprobleme mit deinen 
Eproms hast solltest du etwas dagegen unternehmen.
: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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Jörg R. schrieb:
> Es geht dem TO erstmal ums auslesen. Dann hat er im Fall der Fälle das
> notwendige File. Er muss nicht zwingend sofort neue Eproms brennen.

Muss er nicht. Wäre aber sehr klug. Shit happens!

Als nächstes kommt der Tip, ein Photo der EPROMS zu machen. Das würde 
vom Niveau her gut passen.
von Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)


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Lu schrieb:
> Es wäre auch nicht mein 1. EPROM, der durch Kontaktprobleme
> unsicher war oder nur unter bestimmten Umständen noch die richtigen
> Daten lieferte.

Deswegen liest ein gutes Programmiergerät die EPROMs auch bei 
unterschiedlichen Versorgungsspannungen aus - auch mit billigen geräten 
ist man gut beraten, die EPROMs mehrfach auszulesen. Wenn alle 
leseversuche das selbe Ergebnis ergeben, dann kann man sich recht sicher 
sein, dass es bei den Bits keine Wackelkandidaten gibt.

Und wenn man entsprechende Ersatz-EPROMs gebrannt braucht, dann kann man 
hier im Forum auch gerne den service derjenigen in Anspruch nehmen, die 
professionelle Geräte besitzen. Da muss man nicht immer gleich Equipment 
kaufen. Hauptsache, der Datensatz existiert digital!
von Frank O. (frank_o)


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Damals hatten wir noch Steuerungen,  da gab es ein Update nur durch 
Eprom wechseln. Wir bekamen die immer geschickt, wenn es nötig war.
Da ich selbst schon einen TL866 hatte, habe ich die selbst gebrannt.
Warum auch immer, einer funktionierte nicht.
Deshalb würde ich das vorher ausprobieren.
Aber dass der Pucklige mich hier angreift, in seiner üblichen Manier, 
das ist nicht ungewöhnlich und erwartbar.

Was ist ansonsten so verwerflich an meinem Vorschlag das auszuprobieren?
Sonst ist man hier viel kleinlicher und bei mir jetzt so ein Fass 
aufmachen,  bei einem im Grunde vernünftigen Vorschlag.
von Lu (oszi45)


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Durch Schaden wirt mann kluck? Wenn die Maschine noch im Einsatz ist, 
kann ein Ausfall teurer werden als ein paar neue EPROMs. Besonders 
brisant wird die Sache, wenn es eine Firma nicht mehr gibt.
von Harald K. (kirnbichler)


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Lu schrieb:
> Durch Schaden wirt mann kluck?

Warum hast Du "Durch" und "Schaden" nicht auch noch falschgeschrieben?

So wird das nichts mit Dir.
von Nick (b620ys)


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Frank O. schrieb:
> Was ist ansonsten so verwerflich an meinem Vorschlag das auszuprobieren?

Nichts!
von Frank O. (frank_o)


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Manfred P. schrieb:
> Die Dinger, hier genannte 2732 und 27128, kann man ohne wenn und aber
> kopieren.

Manfred ich muss mich tatsächlich bei dir entschuldigen.
Für mich klang es zunächst als Angriff und so habe ich das aufgenommen.
Tatsächlich liest es sich jetzt anders.
Und! Ich hatte wirklich vergessen (alles lange her) dass die so kopiert 
werden können.
von Manfred P. (pruckelfred)


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Jörg R. schrieb:
> Lu schrieb:
>> Manfred P. schrieb:
>>> kann man ohne wenn und aber kopieren.
>> [ .. ]
>> Es wäre auch nicht mein 1. EPROM, der durch Kontaktprobleme
>> unsicher war oder nur unter bestimmten Umständen noch die richtigen
>> Daten lieferte.
>
> Sorry, aber das ist doch Unsinn. Wenn du Kontaktprobleme mit deinen
> Eproms hast solltest du etwas dagegen unternehmen.

Mit gutem Willen könnte man Lus Kommentar interpretieren, dass er der 
Kontaktierung des Programmier- / Lesegerätes nicht traut.

Ob ich allerdinge bei einer alten Werkzeugmaschine unnötig EPROMs 
umstecken würde und damit die Sockel zusätzlich belasten?

Ich denke da an die Plundersockel mit verzinnter Blattfeder, wie sie 
Commodore verbaut hat. Ich habe mal in der 3040 Doppelfloppy alle Sockel 
gewechselt, danach lief die stabil.
von Frank O. (frank_o)


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Manfred P. schrieb:
> Ob ich allerdinge bei einer alten Werkzeugmaschine unnötig EPROMs
> umstecken würde und damit die Sockel zusätzlich belasten?

Im Normalfall sind die bestenfalls nur einmal eingesteckt worden und die 
Maschine läuft seitdem damit.
von Ralf D. (doeblitz)


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Manfred P. schrieb:
> Ob ich allerdinge bei einer alten Werkzeugmaschine unnötig EPROMs
> umstecken würde und damit die Sockel zusätzlich belasten?

Zum Auslesen musst du sie eh rausnehmen, ob du dann die gleichen EPROMs 
zurücksteckst oder neue macht wenig Unterschied für die Sockel.
Beitrag #8072494 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8072501 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8072515 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8072547 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Heiner B. (karadur)


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@Klaus

Falls die kleinen Eproms z.B. 27c32 nicht beschaffbar sind, mit einem 
kleinen Adapter ( 2 IC-Sockel und Drahtbrücken ) kann man auch Eproms 
mit mehr Speicherplatz einsetzen.
Beitrag #8072584 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8072589 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8072591 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8072592 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8072593 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8072598 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8072620 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8072637 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Jörg R. (solar77)


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Manfred P. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Lu schrieb:
>>> Manfred P. schrieb:
>>>> kann man ohne wenn und aber kopieren.
>>> [ .. ]
>>> Es wäre auch nicht mein 1. EPROM, der durch Kontaktprobleme
>>> unsicher war oder nur unter bestimmten Umständen noch die richtigen
>>> Daten lieferte.
>>
>> Sorry, aber das ist doch Unsinn. Wenn du Kontaktprobleme mit deinen
>> Eproms hast solltest du etwas dagegen unternehmen.
>
> Mit gutem Willen könnte man Lus Kommentar interpretieren, dass er der
> Kontaktierung des Programmier- / Lesegerätes nicht traut.

Das kann man ja leicht feststellen. Wenn dem dann so wäre würde ich als 
erstes den Programmiersockel austauschen, gegen einen von Textool.

> Ob ich allerdinge bei einer alten Werkzeugmaschine unnötig EPROMs
> umstecken würde und damit die Sockel zusätzlich belasten?

Die Sockel könnte man doch einfach gegen hochwertige austauschen.


Heiner B. schrieb:
> @Klaus
>
> Falls die kleinen Eproms z.B. 27c32 nicht beschaffbar sind,

..kann er hier im Forum nachfragen. Hier gibt es mit Sicherheit User die 
ihm helfen könnten.
von Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)


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Jörg R. schrieb:
>> Falls die kleinen Eproms z.B. 27c32 nicht beschaffbar sind,
>
> ..kann er hier im Forum nachfragen. Hier gibt es mit Sicherheit User die
> ihm helfen könnten.

Hab ich noch stangenweise da.
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Jörg R. schrieb:
> Die Sockel könnte man doch einfach gegen hochwertige austauschen.

Das riskiert mehr, als es helfen wird.
von Jörg R. (solar77)


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Jörg W. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Die Sockel könnte man doch einfach gegen hochwertige austauschen.
>
> Das riskiert mehr, als es helfen wird.

Dazu müsste man die Platine sehen um das zu beurteilen. Und natürlich 
würde ich zum auslöten der alten Sockel eine vernünftige Entlötstation 
verwenden.
von Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)


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Ich glaube, der TO interessiert sich eh nicht mehr für die vielen 
Möglichkeiten, die hier diskutiert werden...
von Jörg R. (solar77)


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Wolfgang R. schrieb:
> Ich glaube, der TO interessiert sich eh nicht mehr für die vielen
> Möglichkeiten, die hier diskutiert werden...

Wie so oft..

Die Titelzeile passt nicht zum Eröffnungsthread. In der Titelzeile fragt 
er „welches Gerät“, gibt im Eröffnungsthread aber an welches er bereits 
gekauft hat.

Na ja, mal sehen ob noch was kommt. Hilfe wurde ihm genug angeboten.
: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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Jörg R. schrieb:
> In der Titelzeile fragt
> er „welches Gerät“, gibt im Eröffnungsthread aber an welches er bereits
> gekauft hat.

Er hat halt besonders langsam und bedächtig geschrieben. Nach knapp 
einer Woche war dann das Gerät schon da. Dann war keine Zeit mehr da, um 
die Titelzeile zu ändern.
von Manfred P. (pruckelfred)


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Wolfgang R. schrieb:
>>> Falls die kleinen Eproms z.B. 27c32 nicht beschaffbar sind,
> Hab ich noch stangenweise da.

Vielleicht nicht gerade stangenweise, aber Du bist hier nicht der 
Einzige. Ich hatte im Februar Hilfe gesucht, mir ein 2732 zu 
programmieren und bekam direkt Anworten "habe ich da". Ich auch, aber 
kein Programmiergerät mehr.

Jörg W. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Die Sockel könnte man doch einfach gegen hochwertige austauschen.
> Das riskiert mehr, als es helfen wird.

Aber nicht doch, Jörg R. (solar77) hat immer Recht, siehe den:

Jörg R. schrieb:
> Dazu müsste man die Platine sehen um das zu beurteilen. Und natürlich
> würde ich zum auslöten der alten Sockel eine vernünftige Entlötstation
> verwenden.

Wolfgang R. schrieb:
> Ich glaube, der TO interessiert sich eh nicht mehr für die vielen
> Möglichkeiten, die hier diskutiert werden...

Vielleicht, weil viele an seiner Frage vorbei gehen?
von Klaus (epromklaus)


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Wolfgang R. schrieb:
> Ich glaube, der TO interessiert sich eh nicht mehr für die vielen
> Möglichkeiten, die hier diskutiert werden...

Nochmal Danke für Eure Beiträge! Bevor ich mit dem Auslesen starte, 
können noch einige Wochen vergehen und wenn dann neue Fragen auftauchen, 
dann melde ich mich wieder.
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Manfred P. schrieb:
> Aber nicht doch, Jörg R. (solar77) hat immer Recht

Deine persönlichen Animositäten darfst du gern für dich behalten.
von Jörg R. (solar77)


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Wolfgang R. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>>> Falls die kleinen Eproms z.B. 27c32 nicht beschaffbar sind,
>>
>> ..kann er hier im Forum nachfragen. Hier gibt es mit Sicherheit User die
>> ihm helfen könnten.
>
> Hab ich noch stangenweise da.

2732 ohne C habe ich da, verschiedene Varianten. 27128 habe ich auch, 
allerdings keine unbenutzten, aber bereits gelöscht. Einen Programmer 
habe ich auch.
Beitrag #8073664 wurde vom Autor gelöscht.
von Klaus (epromklaus)


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Hallo zusammen,

ich habe inzwischen das Programm installiert und einige Chips 
ausgelesen:

D27128A25, M2732AFI, HN462732G und HN482732AG-30, alle mit  mit 27Cxxx 
ausgelesen.

Dann ist da noch ein fensterloser Chip, AM27S181PC, also kein Eprom, da 
habe ich leider nichts zu gefunden.

Da hätte ich nun folgende Fragen zu:

1. Kann man mit einem nicht passenden Algorithmus, also statt 27Cxxx 
einen anderen Algorithmus, möglicherweise etwas auslesen aber es wäre 
dann falsch? Ich frage, weil ich Bedenken habe, irgendwann bei einem 
falsch gewählten Typ Kauderwelsch auf den Chip zu brennen.

2. Ich habe beim Auslesen bis auf "Check ID" alle weiteren Einstellungen 
auf default gelassen. Ist das korrekt?

3. Kann ich den ausgelesenen Daten irgendwie ansehen, ob da was nicht 
stimmt? Der Hintergrund: Die 3 Platinen, die ich just ausgelesen habe, 
sind aus einer Maschine, die vor Monaten mit einem "ROM Error" 
stehengeblieben ist. Mit anderen Worten, einer der Chips ist vermutlich 
defekt.

4. Hat jemand eine Idee zum AM27S181PC?
von H. H. (Gast)


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Klaus schrieb:
> Hat jemand eine Idee zum AM27S181PC?

Das ist ein bipolares PROM. Auslesen ist sicherlich möglich, ggf mittels 
Adapter. NOS Chips sind rar, und das Programmieren erfordert spezielle 
Geräte.
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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https://www.alldatasheet.com/datasheet-pdf/view/95069/ALD/AM27S181.html

Bipolar PROM.  Um den musst du dir keine Gedanken machen, außer dass du 
ihn nicht kaputt machen darfst.  Anders als bei EPROMs werden bei dem 
die Informationen nicht durch irgendwelche ins Siliziumdioxid 
eingebettete Elektronen gespeichert (die sich im Laufe der Zeit 
verflüchtigen könnten), sondern durch im wahrsten Sinne des Wortes 
„Brennen“, d.h. durch Durchbrennen einzelner kleiner Leiterbahnen im IC 
während der Programmierung.
von Klaus (epromklaus)


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Jörg W. schrieb:
> https://www.alldatasheet.com/datasheet-pdf/view/95069/ALD/AM27S181.html
>
> Bipolar PROM.  Um den musst du dir keine Gedanken machen, außer dass du
> ihn nicht kaputt machen darfst.

Okay, danke! Ein Problem weniger.
von H. H. (Gast)


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Klaus schrieb:
> 1. Kann man mit einem nicht passenden Algorithmus, also statt 27Cxxx
> einen anderen Algorithmus, möglicherweise etwas auslesen aber es wäre
> dann falsch? Ich frage, weil ich Bedenken habe, irgendwann bei einem
> falsch gewählten Typ Kauderwelsch auf den Chip zu brennen.

Beim Auslesen egal.


> 2. Ich habe beim Auslesen bis auf "Check ID" alle weiteren Einstellungen
> auf default gelassen. Ist das korrekt?

Ja.


> 3. Kann ich den ausgelesenen Daten irgendwie ansehen, ob da was nicht
> stimmt? Der Hintergrund: Die 3 Platinen, die ich just ausgelesen habe,
> sind aus einer Maschine, die vor Monaten mit einem "ROM Error"
> stehengeblieben ist. Mit anderen Worten, einer der Chips ist vermutlich
> defekt.

Bietet dein Programmer das Auslesen mit verschiedenen Betriebsspannungen 
an? Oft lässt sich der originale Inhalt bei verringerter 
Betriebsspannung noch richtig auslesen.
von Frank O. (frank_o)


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Klaus schrieb:
> D27128A25, M2732AFI, HN462732G und HN482732AG-30, alle mit  mit 27Cxxx
> ausgelesen.

Irgendwie liest sich das alles so, als ist das nicht für einen 'Laien' 
im herkömmlichen Sinne, sondern eher für jemanden der damit Geld 
verdienen will und sich hier seine Arbeit machen lassen will.
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Vermutlich hat man einen (offenbar nicht ganz kleine) Werkzeugmaschine 
dafür da, damit Geld zu verdienen. Aber warum darf er deshalb nicht 
unsere Hilfe in Anspruch nehmen, deren EPROMs vorm bit rot zu retten?
von Dieter W. (dds5)


Angehängte Dateien:

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H. H. schrieb:
> Klaus schrieb:
>> Hat jemand eine Idee zum AM27S181PC?
>
> Das ist ein bipolares PROM. Auslesen ist sicherlich möglich, ggf mittels
> Adapter. NOS Chips sind rar, und das Programmieren erfordert spezielle
> Geräte.

Als Raritätensammler habe ich davon natürlich ein paar und auch ein 
geeignetes Programmiergerät.
von Frank O. (frank_o)


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Jörg W. schrieb:
> Aber warum darf er deshalb nicht
> unsere Hilfe in Anspruch nehmen, deren EPROMs vorm bit rot zu retten?

Darf man schon. Wenn man das jedoch gewerblich macht und sich hier Hilfe 
holt, dann sollten die Helfer das schon wissen.
Sie machen ja schließlich einen Teil seines Jobs, wofür er dann Geld 
bekommt und das kostenlos.
Vielleicht ist der eine oder andere dann nicht für die Hilfe im vollen 
Umfang bereit.
Nur meine Meinung.
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Ach, ich finde, für jemanden, der das völlig fachfremd macht, hat er 
doch schon mal einen guten Eigenanteil geleistet und nur Hilfe 
angefordert, als er nicht mehr weiterkam. Auch war es keine 
Salamitaktik, sondern bereits im Eröffnungsbeitrag steht alles wichtige 
drin, auch, dass es geschätzt 20 EPROMs sind.
von Frank O. (frank_o)


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Das stimmt allerdings.
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Und btw., er kann richtig zitieren und Zitate einkürzen. :-)

Das schafft mancher Stamm-Nutzer hier nicht …
von Klaus (epromklaus)


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Ich arbeite in einer Firma mit 8 Kollegen und seit Rentenbeginn als 
Minijobber. Die Arbeit mit den Eproms bringt mir Spaß und die Zeit wird 
mir größtenteils auch bezahlt. Da ich ohnehin in der Freizeit bei mir 
und im Freundeskreis viel bastele und repariere, ist das hier für mich 
mehr Hobby, für das ich aber auch noch Geld bekomme.
Die Servicetechniker, die sich mit so einer alten Maschine noch 
auskennen, sind inzwischen auch fast alle in Rente oder verstorben.

Zurück zum Thema:
H. H. schrieb:
> Bietet dein Programmer das Auslesen mit verschiedenen Betriebsspannungen
> an? Oft lässt sich der originale Inhalt bei verringerter
> Betriebsspannung noch richtig auslesen.

Mein Programmer ist ein XGecu T48 (TL866 3G). Es sieht so aus, als ob 
man da verschiedene Spannungen einstellen kann. Ich werde erst einmal 
versuchen durch weiteren Platinentausch (Wir haben dank Ebay ein kleines 
Lager an weiteren Platinen) den ROM-Fehler auf eine Platine einzugrenzen 
und es dann einmal mit niedrigeren Spannungen zu versuchen.

H. H. schrieb:
> Beim Auslesen egal.
Mit anderen Worten, selbst wenn ich dem Gerät zum Auslesen einen 
falschen Chiptyp vorgebe, dann wird entweder nichts ausgelesen oder - 
wenn etwas ausgelesen wird - dann ist es auch korrekt ausgelesen? 
(Selbstverständlich inklusive etwaiger Bitfehler)
von Nick (b620ys)


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Klaus schrieb:
> wenn etwas ausgelesen wird - dann ist es auch korrekt ausgelesen?

Nur, wenn die Zugriffszeiten eingehalten werden.

Reine Mutmassung:
Die EPROMs scheinen eine Prüfsumme zu haben ("ROM Error"). Evtl. kann 
die Brenner-Software die berechnen. Und vermutlich ist das ein 16/32-Bit 
CRC der am Ende des EPROMs steht. Schau mal dahingehend genauer in der 
Software nach und versuch das nachzuvollziehen. Dann könntest du auch 
fehlerhafte EPROMs erkennen und das "richtig" Gelesene in die Tonne 
kloppen.

Man kann die Länge des CRC erahnen, wenn man ans Ende des EPROMs schaut. 
Zum Ende hin sollten lauter FF stehen, bis auf 2 oder 4 Bytes.

Wie gesagt, nur Vermutungen, aber wert genauer hinzuschauen.
von Dieter S. (ds1)


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Wenn Du die EPROM Dumps von dem Gerät mit "ROM Error" hier hochlädst 
kann man schauen ob eventuell etwas zu erkennen ist.
von Frank O. (frank_o)


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Klaus schrieb:
> Mein Programmer ist ein XGecu T48 (TL866 3G).

Ich habe noch den alten (G1) und der konnte schon eine Menge.
Der T48 kann einige, wenige Sachen noch nicht. Schau dir mal die Daten 
zum
T76 an. https://xgecu.myshopify.com/collections/xgecu-t76-programmer
Der kann zum Beispiel die höheren Spannungen.

Danke für die nachträgliche Aufklärung!
Bei dir sehe ich das auch völlig unkritisch. Aber es gibt immer solche 
Typen, die immer das billigere, bessere Geschäft machen wollen und dabei 
unehrlich sind. Seit ich einmal über Ebay einem Türken immer nochmal den 
Preis nachgegeben hatte, erzählte er mir (so blöd war er dann doch), 
dass er immer irgendwas kauft und versucht alles ewig runter zu handeln 
und dann teuer weiter verkauft. Und ich dachte, junges Paar, keine Kohle 
und neue Wohnung ...
Seit dem bin ich ziemlich allergisch bei allem was in diese Richtung 
geht.
von Volker B. (Firma: L-E-A) (vobs)


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Klaus schrieb:

> Mein Programmer ist ein XGecu T48 (TL866 3G). Es sieht so aus, als ob
> man da verschiedene Spannungen einstellen kann.

Hallo Klaus,

bei der Restaurierung eines Norma Tischmultimeters aus den späten 
1970ern musste der Inhalt eines D2716-EPROMs "gerettet" werden. Mit dem 
TL866 und bei einer Vorsorgungsspannung des ROMs von 6,25V konnte der 
Inhalt dann tatsächlich reproduzierbar ausgelesen werden. Bei 
niedrigerer Versorgungsspannung kippten stets einzelne Bits.

Den zugeh. Bericht findest Du auf meiner Homepage:
https://www.dr-bosch.com/volker/reparatur/index.html#NormaD4000

Apropos: Tantalkondensatoren sind auch eine häufige Fehlerquelle in 
alter Elektronik...

Viel Erfolg!

Grüßle,
Volker
: Bearbeitet durch User
von Frank O. (frank_o)


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Volker B. schrieb:
> Den zugeh. Bericht findest Du auf meiner Homepage:
> https://www.dr-bosch.com/volker/reparatur/index.html#NormaD4000
>
> Apropos: Tantalkondensatoren sind auch eine häufige Fehlerquelle in
> alter Elektronik...

Habe mir das gerade angesehen und bei dem Thema "Programmierfehler oder 
geplante Obsoleszenz", da gehe ich auch immer mehr von geplant aus.

Ich hatte mal eine richtig teure Kaffemühle geschenkt bekommen. 
Testsieger und hoch gelobt. Nicht lange nach der Garantiezeit war erst 
das Kondensatornetzteil defekt. Kurz ein richtiges Netzteil eingebaut, 
Maschine lief. Ca. drei Monate später lief nichts mehr. Lange Rede, 
Sinn, der PIC steuerte nicht mehr seinen Ausgang an. Zufall oder 
Programm?

Deine Seite und deine Einstellung gefällt mir sehr gut.
Früher war ich auch so und habe alles repariert und verbessert. Heute 
ist mir die Lebenszeit dazu zu kurz und ich mache das nicht mehr bei 
allem.
: Bearbeitet durch User
von Klaus (epromklaus)


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Dank an Nick und Dieter S. für die Hinweise! Ich werde wie geschrieben, 
erstmal versuchen den Fehler einzugrenzen und dann sehen wir weiter.

Dank an Frank O. für die nun versöhnlichen Worte.

Volker B. schrieb:
> Apropos: Tantalkondensatoren sind auch eine häufige Fehlerquelle in
> alter Elektronik...

Ja, da ist schon mal einer beim Einschalten der Maschine explodiert. Das 
war für die Fehlersuche natürlich praktisch, da musste man nicht lange 
suchen...
von Dietrich L. (dietrichl)


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Klaus schrieb:
> Ja, da ist schon mal einer beim Einschalten der Maschine explodiert. Das
> war für die Fehlersuche natürlich praktisch, da musste man nicht lange
> suchen...

Bei Tantals ist der Fehler zum Glück meist Kurzschluss. Da ist die Suche 
oft einfacher, als wenn er Kapazität verloren hätte.
von Frank O. (frank_o)


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Klaus schrieb:
> Ja, da ist schon mal einer beim Einschalten der Maschine explodiert. Das
> war für die Fehlersuche natürlich praktisch, da musste man nicht lange
> suchen...

Deshalb waren das bei den ersten Steuergeräten der Autos nicht unbedingt 
Gurus (wie man damals dachte), das konnte man meistens gut sehen und 
riechen. Bei meiner Arbeit sagten wir immer: "Der riecht nach Ampere!"
von Soul E. (soul_eye)


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Volker B. schrieb:
> bei der Restaurierung eines Norma Tischmultimeters aus den späten
> 1970ern musste der Inhalt eines D2716-EPROMs "gerettet" werden. Mit dem
> TL866 und bei einer Vorsorgungsspannung des ROMs von 6,25V konnte der
> Inhalt dann tatsächlich reproduzierbar ausgelesen werden. Bei
> niedrigerer Versorgungsspannung kippten stets einzelne Bits.

Oft hilft es schon, wenn man das EPROM im langsamen EPROMMer ausliest 
und nicht in der schnellen Applikation. Im System wird mit mehreren MHz 
darauf zugegriffen, im Programmiergerät eher mit kHz. Da liefern auch 
halb gelöschte EPROMs noch Daten.

Bessere Programmiergeräte machen Verify bei drei Spannungen. Die meisten 
EPROMs, insbesondere die beliebte 27(C)xxx-Serie, löschen nach 0xFF. 
Wenn da Abweichungen auftreten, dann ist die Version mit den meisten 
Nullen die richtige.
von Nick (b620ys)


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Volker B. schrieb:
> Mit dem
> TL866 und bei einer Vorsorgungsspannung des ROMs von 6,25V konnte der
> Inhalt dann tatsächlich reproduzierbar ausgelesen werden.

Ich frag ernsthaft.
Ich dachte, dass die "Auslesefähigkeit" mit sinkender 
Versorgungsspannung steigt. Ist wohl schon über 10 Jahre her, da hab ich 
eine interessante Arbeit gelesen (aus Norwegen?), bei der es um genau 
das Thema ging. Und eine Methode war eben, die Spannung zu senken.
Andererseits gehe ich davon aus, dass du aus Erfahrung sprichst.

Zusatzfrage: Kann man beim TL866 denn die Versorgungsspannung 
einstellen?
Ich hab so einen alten TL8dingensbummen (vergessen) und wollte mir mal 
was besseres kaufen. Eben weil ich einen uralt Dolch-LA hab, der leider 
nur noch wirr angeht und man bei den EPROMs die Aufkleber auf den 
Fenstern nicht für nötig befunden hat. Die Restaurierung ist eine pure 
Spinnerei, aber der ist so schön primitiv und nutzlos. :-))
von Frank O. (frank_o)


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Nick schrieb:
> Die Restaurierung ist eine pure
> Spinnerei, aber der ist so schön primitiv und nutzlos. :-))

Solange du dir dessen bewusst ist, ist es genau das nicht. Dann ist es 
ein sinnvolles Projekt.

Nick schrieb:
> Zusatzfrage: Kann man beim TL866 denn die Versorgungsspannung
> einstellen?

Soweit ich weiß habe ich noch keine Option dazu gesehen.
Habe aber schon ewig nichts damit gemacht.
: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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Frank O. schrieb:
> Soweit ich weiß habe ich noch keine Option dazu gesehen.

Ah, dann war das ein anderes Gerät mit dem du die Versorgungsspannung 
einstellen konntest (und ich hab das überlesen). Was war das für eines?
von Frank O. (frank_o)


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Nick schrieb:
> Was war das für eines?

Das kann ich dir beim besten Willen nicht sagen. Gerade habe ich noch 
einmal in die Software MiniPro V6.85 rein gesehen und da kann man nichts 
einstellen. An meinem TL866 (1G) ist auch nichts zum einstellen dran.
von Volker B. (Firma: L-E-A) (vobs)


Angehängte Dateien:

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Nick schrieb:

> Ich dachte, dass die "Auslesefähigkeit" mit sinkender
> Versorgungsspannung steigt.

Keine Ahnung. Offensichtlich fehlte meinem EPROM das Wissen über den 
techn. Hintergrund. Aber Du kannst mir glauben, dass ich die Spannung in 
beide Richtungen verändert habe und die ausgelesenen Daten jeweils mit 
denen des vorherigen Lesevorgangs verglichen habe.

> eine interessante Arbeit gelesen (aus Norwegen?), bei der es um genau
> das Thema ging. Und eine Methode war eben, die Spannung zu senken.
> Andererseits gehe ich davon aus, dass du aus Erfahrung sprichst.

Evtl. gibt's einen Unterschied zwischen NMOS und CMOS? Aber, wie heißt's 
so schön: Versuch macht kluch oder auf neudeutsch: Trial & Error.

> Zusatzfrage: Kann man beim TL866 denn die Versorgungsspannung
> einstellen?

Siehe Anhang.

> Ich hab so einen alten TL8dingensbummen (vergessen) und wollte mir mal
> was besseres kaufen. Eben weil ich einen uralt Dolch-LA hab, der leider
> nur noch wirr angeht und man bei den EPROMs die Aufkleber auf den
> Fenstern nicht für nötig befunden hat.

Ich wage zu bezweifeln, dass ein Löschen mit normalem Tageslicht möglich 
ist. Meine Versuche mit einem unter das Süd-Dachfenster geklebten EPROM 
zeigten jedoch auch nach mehr als einem Jahr kein einziges gekipptes 
Bit.

M.E. sollen die Bäpper verhindern, dass die Logik im EPROM Blödsinn 
macht, wenn's zu hell wird. Mein kleines und erfolgreiches Experiment: 
Mit einem Fotoblitz in das EPROM eines 8051-Einplatinen-Rechners 
"blitzdingsen", der sein Monitorprogramm abarbeitet und anschließend 
testen, ob das Gerät noch übers Terminal erreichbar ist. Jeder Versuch 
war erfolgreich.

Grüßle,
Volker
: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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Volker B. schrieb:
> Meine Versuche mit einem unter das Süd-Dachfenster geklebten EPROM
> zeigten jedoch auch nach mehr als einem Jahr kein einziges gekipptes
> Bit.

OK, das lass ich gelten! :-)
Auch wenn das fragliche EPROM schon eher 40 Jahre alt ist, aber im 
Gehäuse geschlummert hat.
von Harald K. (kirnbichler)


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Nick schrieb:
> Eben weil ich einen uralt Dolch-LA hab, der leider
> nur noch wirr angeht und man bei den EPROMs die Aufkleber auf den
> Fenstern nicht für nötig befunden hat.

Da der LA ja wohl nicht ohne Gehäuse betrieben wird, ist das irrelevant. 
EPROMs brauchen UV-Licht, um gelöscht zu werden, man müsste also schon 
den geöffneten Logikanalysator auf den Balkon oder in den Garten 
stellen, damit die fehlenden Aufkleber sich auswirken können.
von Frank O. (frank_o)


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Volker B. schrieb:
> eine Versuche mit einem unter das Süd-Dachfenster geklebten EPROM
> zeigten jedoch auch nach mehr als einem Jahr kein einziges gekipptes
> Bit.

Vorab, ich glaube das auch nicht, aber man hört es immer wieder. Und ein 
EPROM ist nicht repesentativ.
von Volker B. (Firma: L-E-A) (vobs)


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Frank O. schrieb:

> Vorab, ich glaube das auch nicht, aber man hört es immer wieder. Und ein
> EPROM ist nicht repesentativ.

"man hört es immer wieder" klingt m.E. auch nicht wirklich 
repräsentativ. Bislang habe ich noch keinen Menschen getroffen, der mir 
glaubhaft versichern konnte, dass ihm so etwas passiert sei.

Da vertraue ich eher meinem eigenen Experiment. :-)

Grüßle,
Volker
von Frank O. (frank_o)


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Volker B. schrieb:
> Da vertraue ich eher meinem eigenen Experiment. :-)

Ok! Erinnert mich jetzt auch tatsächlich an die gerissenen Zylinderköpfe 
bei BMW (die angeblich bis vor einigen Jahren noch zu reißen schienen). 
Das waren nur wenige und nur im Anfang und weil sie die 
Montagevorschriften nicht beachtet haben.
Ja, du hast schon recht. Gerüchte sind hartnäckig.
von Soul E. (soul_eye)


Angehängte Dateien:

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Nick schrieb:
> Ich dachte, dass die "Auslesefähigkeit" mit sinkender
> Versorgungsspannung steigt.

Meist liefert die höhere Spannung den richtigen Inhalt. Beim Beispiel im 
Anhang weicht der Verify high vom Verify nominal und Verify low ab. Da 
EPROMs der 27(C)xxx-Familie nach 0xFF löschen, ist das Image mit den 
meisten Nullen das richtige.

87(C)xxx löschen nach 0x00, da ist es umgekehrt.
von Manfred P. (pruckelfred)


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Volker B. schrieb:
> Ich wage zu bezweifeln, dass ein Löschen mit normalem Tageslicht möglich
> ist. Meine Versuche mit einem unter das Süd-Dachfenster geklebten EPROM
> zeigten jedoch auch nach mehr als einem Jahr kein einziges gekipptes
> Bit.

EPROMS werden mit kurzwelligem UV um 254 nm gelöscht. Im Tageslicht 
kommt davon nur extrem wenig an, weil es die Erdasmosphäre wegfiltert. 
Wäre das anders, würden wir ständig mit kaputten Augen herumlaufen und 
diverse Organismen auf der Erde getötet.

Dein Dachfenster macht den Test sinnlos, normales Glas ist für UV-C 
annähernd undurchlässig. UV-C-Röhren für Entkeimung (gleich 
EPROM-Löschung) sind teuer und begründen das mit dem dafür notwendigen 
Spezialglas. Letzteres ist auch relevant für den Preisunterschied 
zwischen EPROM und (OTP-)PROM, dem das Glasfenster fehlt.

> Mit einem Fotoblitz in das EPROM eines 8051-Einplatinen-Rechners
> "blitzdingsen",

Auch da gilt, dass weder das Glas der Blitzröhre noch die Frontscheibe 
des Blitzgerätes UV-C durchlassen.

Als Corona modern war, wurden Desinfektionslampen verkauft, die 
Marktüberwachung hatte damals etliche gelistet, die garkeine 
UV-C-Strahlung abgegeben haben.

Egal wie, in einem Gerät halte ich eine Beeinflussung der EPROMS durch 
Licht für nicht denkbar.
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Manfred P. schrieb:
> Letzteres ist auch relevant für den Preisunterschied zwischen EPROM und
> (OTP-)PROM, dem das Glasfenster fehlt.

Das ist aber eher teurer Sinterkeramik statt billiger 
Polymer-Vergussmasse geschuldet. Das Glasfenster selbst macht dabei 
keinen so großen Anteil aus. ;-)

Aber auch bei den Keramikgehäusen gab es große Unterschiede. Die 
späteren waren deutlich billiger gebaut, Leadframes ähnlich wie in 
PDIP-Gehäusen (und dann auch verzinnte Anschlüsse) statt (hart) 
aufgelöteter und vergoldeter Pins.
von Nick (b620ys)


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Manfred P. schrieb:
> Dein Dachfenster macht den Test sinnlos,

Wenn man davon ausgeht, dass sich Messgeräte üblicherweise in 
geschlossenen Räumen befinden, hat er alles richtig gemacht.
von Volker B. (Firma: L-E-A) (vobs)


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Manfred P. schrieb:

> Dein Dachfenster macht den Test sinnlos, normales Glas ist für UV-C
> annähernd undurchlässig.

Es ist immer ganz einfach im Nachheinein "klugzuscheißen"! Das hättest 
Du mir Ende der 1980er (also noch in der Vor-Internetzeit) erklären 
müssen, als die einzigen Informationsquellen (für einen armen Studenten) 
Büchereien waren und die Halbleiterhersteller ihre Datenbücher wie einen 
Goldschatz horteten...

Außerdem wollte ich, wie es Nick (b620ys) richtig erkannt hat, die Story 
vom versentlichen Löschen von EPROMs durch das Weglassen der Aufkleber 
nachvollziehen -- was mir m.E. geglückt ist. Ich wäre froh, wenn es hier 
im Forum üblich wäre, Aussagen zu überprüfen, bevor sie treu-doof 
weitererzählt werden, wie z.B. die Behauptung dass am TL866 Vcc nicht 
eingestellt werden könne. Aber hier hören sich einfach zu Viele am 
liebsten selber reden (bzw. schreiben).

Grüßle,
Volker
: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Volker B. schrieb:
> als die einzigen Informationsquellen Büchereien waren

Naja, dass normales Glas UV stark dämpft, wusste man auch damals schon. 
Solche Brillen, die sich durch UV-Einwirkung verdunkeln, funktionierten 
eben beispielsweise hinter einer Autoscheibe nicht.

> die Story vom versentlichen Löschen

Das war keine "Story", sondern noch nichtmal eine Vermutung über einen 
LA, der "wirr" angeht (Aussage Nick) und dessen EPROMs halt keine 
Aufkleber haben.

Volker B. schrieb:
> die Behauptung dass am TL866 Vcc nicht eingestellt werden könne

Auch diese Behauptung wurde keineswegs so "treu-doof" formuliert, wie du 
sie jetzt darstellst, sondern Frank schrieb explizit:

"Soweit ich weiß habe ich noch keine Option dazu gesehen. Habe aber 
schon ewig nichts damit gemacht."

Damit genügt es für eine Korrektur, einfach zu sagen, dass diese Aussage 
nicht stimmt, statt demjenigen Doofheit zu unterstellen.

Dein Fachwissen in allen Ehren, aber die Art und Weise deiner 
Formulierungen trägt nicht zu einer guten Forenkultur bei.
von Harald K. (kirnbichler)


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Wenn alte EPROMs vergesslich werden, liegt das (wie wir jetzt wohl 
erkannt haben dürften) nicht an fehlenden Aufklebern oder dem Restlicht, 
was durch Fenster in Wohnräume dringt, sondern eher daran, daß sie 
"schlampig" programmiert wurden. Lange Zeit verwendete man 
"Universalprogrammierer", die sich nicht exakt an die von den 
Herstellern vorgegebenen Algorithmen hielten, sonderne eine 
zeitoptimierte "Zusammenfassung" verschiedener Algorithmen verwendeten.
So programmierte EPROMs funktionierten jahrelang ohne Ausfälle, aber 
mach(t)en früher Probleme, als korrekt programmierte EPROMs.

Zum Zeitpunkt der Ausfälle war aber meistens das Gerät, das die EPROMs 
enthielt, nicht mehr interessant genug, oder aber die Firma, die die 
EPROMs programmiert hatte, gab es nicht mehr.

Richtig programmierte EPROMs können durchaus 40 Jahre und mehr ihre 
Daten behalten (das ist ein Vielfaches der im Datenblatt versprochenen 
"retention time", die meist nur bei zehn Jahren liegt).

Wenn man sich mit historischen Geräten beschäftigt, ist es allerding 
überaus ratsam, ein Backup anzufertigen und das aufzuheben ...
von Volker B. (Firma: L-E-A) (vobs)


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Jörg W. schrieb:
> Volker B. schrieb:

>> die Story vom versentlichen Löschen
>
> Das war keine "Story", sondern noch nichtmal eine Vermutung über einen
> LA, der "wirr" angeht (Aussage Nick) und dessen EPROMs halt keine
> Aufkleber haben.

Du glaubst nicht, wie oft ich diese "Aussage" in den verg. 45 Jahren 
schon gehört habe! Und auch in den 1980ern, als ich das 
Dachfensterexperiment durchführte, wusste ich nicht, was 46 Jahre später 
hier behauptet werden würde -- das hättest Du ebenfalls erkennen können.

>> die Behauptung dass am TL866 Vcc nicht eingestellt werden könne

> Auch diese Behauptung wurde keineswegs so "treu-doof" formuliert, wie du
> sie jetzt darstellst, sondern Frank schrieb explizit:

Die Software lässt sich auch ohne Hardware starten. Das kostet keine 
Minute. Warum die eigenen Erinnerungen nicht gleich selber überprüfen, 
sondern hier andere (indirekt) der Lüge bezichtigen?

Grüßle,
Volker
: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Harald K. schrieb:
> sondern eher daran, daß sie "schlampig" programmiert wurden

Davon musst du bei renommierten Firmen nicht ausgehen.  Damals gab es 
keine Billig-Programmer und die, die es gab, werden sich an die 
Datenblatt-Informationen gehalten haben.

Es liegt schlicht und einfach daran, dass damals kein Hersteller von 
EPROMs gewusst hat, wie lange die Teile unter welchen Bedingungen 
wirklich halten, denn 40jährige Versuchsreihen konnte man nicht machen, 
und von Tests wie HTOL kann man eben nur mit großer Unsicherheit 
extrapolieren, was beim Skalieren auf die normalen Betriebsbedingungen 
am Ende genau passieren wird. Habe mir gerade mal alte Datenblätter 
angesehen, ist schon interessant, dass es dort schlicht gar keine 
Aussagen zur Datensicherheit gab. Das M2716-Datenblatt behauptet 
lediglich etwas profan:
1
DEVICE RELIABILITY
2
3
The M2716 is built on a proven 2 layer polysilicon
4
NMOS technology. Extensive testing and monitoring
5
has allowed us to achieve failure rates equal to other
6
memory devices.

Ich denke mal, dass die Lebensdauern, die wir für die Teile jetzt 
beobachten können, weit über den Erwartungen der damaligen Hersteller 
liegen.
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Volker B. schrieb:
> Die Software lässt sich auch ohne Hardware starten. Das kostet keine
> Minute.

Nur, wenn man sie noch parat hat.
von Manfred P. (pruckelfred)


Angehängte Dateien:

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Volker B. schrieb:
>> Dein Dachfenster macht den Test sinnlos, normales Glas ist für UV-C
>> annähernd undurchlässig.
> Es ist immer ganz einfach im Nachheinein "klugzuscheißen"! Das hättest
> Du mir Ende der 1980er (also noch in der Vor-Internetzeit) erklären
> müssen, als die einzigen Informationsquellen (für einen armen Studenten)
> Büchereien waren und die Halbleiterhersteller ihre Datenbücher wie einen
> Goldschatz horteten...

Ich kann nichts für Dein Unvermögen, Informationen zu beschaffen. Weil 
der Kram unmäßig teuer war, habe ich 1982 eine Löschlampe selbst gebaut, 
als Quelle eine Entkeimungslampe von Philips. Und ja, zu der Zeit wusste 
ich um Transmissions- und Reflektionsverhalten von kurzwelligem UV.
von Manfred P. (pruckelfred)


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Jörg W. schrieb:
> Volker B. schrieb:
>> als die einzigen Informationsquellen Büchereien waren
> Naja, dass normales Glas UV stark dämpft, wusste man auch damals schon.
> Solche Brillen, die sich durch UV-Einwirkung verdunkeln, funktionierten
> eben beispielsweise hinter einer Autoscheibe nicht.

Das verwundert mich, da in dem Fall langwelliges UV relevant ist. Da 
denke ich eher an Beschichtungen der Autoscheibe.

Jörg W. schrieb:
> Harald K. schrieb:
>> sondern eher daran, daß sie "schlampig" programmiert wurden
> Davon musst du bei renommierten Firmen nicht ausgehen.  Damals gab es
> keine Billig-Programmer und die, die es gab, werden sich an die
> Datenblatt-Informationen gehalten haben.

Im Ursprung hat man "dumm" programmiert, je Adresse eine feste Zeit, 
glaube 10ms. Das fand die Industrie nicht toll, weil es recht lange 
dauert, ich bin aber davon überzeugt, dass es die zuverlässigste Version 
war.

Dann kamen Spielereien, kurze Impulse, Kontrollesesn und Nachschießen, 
denen ich ein höheres Risiko zutraue. Diese Algorithmen waren nach 
Hersteller und sogar dessen Varianten unterschiedlich.

> Es liegt schlicht und einfach daran, dass damals kein Hersteller von
> EPROMs gewusst hat, wie lange die Teile unter welchen Bedingungen
> wirklich halten, denn 40jährige Versuchsreihen konnte man nicht machen,

Meine DCF-Uhr mit 2732 läuft seit 1992, also knapp 34 Jahre. Als die 
neulich am Herumzicken war, hatte ich es in Verdacht, was sich aber als 
Fehldiagnose zeigte.
von Harald K. (kirnbichler)


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Jörg W. schrieb:
> Davon musst du bei renommierten Firmen nicht ausgehen.  Damals gab es
> keine Billig-Programmer und die, die es gab, werden sich an die
> Datenblatt-Informationen gehalten haben.

Also, ich hab' in dem Ingenieurbüro, in dem ich in den 80ern gearbeitet 
habe, durchaus sehr andere Erfahrungen gemacht. Da wurde ein 
selbstgestrickter Eprommer verwendet - für die Serienfertigung von 
Geräten, die in Kleinserienmengen an Kunden verkauft wurden.

Der damalige Chef des Ladens hatte halt das Motto "Es muss gespart 
werden, egal, wieviel das jetzt auch kosten möge" und sich deswegen 
einfach geweigert, ein vernünftiges Programmiergerät anzuschaffen.

Es ging ja auch meistens gut ...
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Harald K. schrieb:
> Also, ich hab' in dem Ingenieurbüro, in dem ich in den 80ern gearbeitet
> habe, durchaus sehr andere Erfahrungen gemacht.

Es ging ja hier eher um Messgeräte von HP und dergleichen.

Manfred P. schrieb:
> Im Ursprung hat man "dumm" programmiert, je Adresse eine feste Zeit,
> glaube 10ms.

Den 2708 musste man noch reihum mit Impulsen von 1 ms programmieren, 
alle 1024 Zellen abwechselnd, damit sie sich nicht überhitzen.  Feste 
50-ms-Impulse gab es erst ab 2716.  Auch die Algorithmen mit 
Zwischenlesen waren aber von den Herstellern so dokumentiert, und auch 
da werden sie intensiv geprüft haben, bevor sie sowas freigeben.  Ich 
sehe ja auch heute noch, was da alles an Tests läuft bei einem 
x-beliebigen IC.
von Harald K. (kirnbichler)


Lesenswert?

Jörg W. schrieb:
> Es ging ja hier eher um Messgeräte von HP und dergleichen.

Das fing an beim aufkleberlosen Dolch-LA, oder? Der Threadstarter 
schrieb was von Werkzeugmaschine.

Ich denke, daß das entscheidende Fazit ist, daß man bei noch 
funktionierendem Gerät ein Backup erzeugen sollte. Ja, das ist 
natürlich ein Eingriff, weil man dafür das/die EEPROM(s) aus dem/den 
Sockel(n) ziehen und wieder reinstecken muss, aber das Gefühl, beim 
Ausfall eines Geräts zu wissen, daß man einfach ein frisches EPROM aus 
der Schublade ziehen kann, und das mit den auf dem NAS oder sonstwo 
gesicherten Daten programmieren kann, das ist recht befriedigend.
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