Hatten wir das Thema schon? Bei Obi gibt es den IR-Lesekopf für Stromzähler derzeit für 15 €: https://www.obi.de/p/9685751/obi-energy-tracker-smarter-stromzaehler-ausleser-mit-heyobi-app Hier gibt es eine Hacking-Anleitung, wie man das Teil aus der Cloud befreit und an einen lokalen MQTT-Broker bindet: https://hackaday.com/2026/07/07/reverse-engineering-and-self-hosting-the-obi-smart-energy-tracker/ Kurz überflogen: Im Lesekopf selbst sitzt ein ARM Cortex-M0+ BAT32G135 und sendet seine Daten per LORA auf 868 MHz. Damit kommt man wohl besser aus dem Keller oder Schaltrschrank raus, als mit 2,45 GHz WLAN. -- Viele Heizungs- und Wasserzähler setzen ja auch auf LORA. Das Gateway selbst beeinhaltet einen ESP32-C3, der eine alternative Firmare bekommt, die sich dann per WLAN mit einem eigenen MQTT-Broker verbinden kann: https://github.com/atc1441/OBI_Energy_Tracker_Local_Cloud
Geht auch ohne Obi und Cloud mit dem hier: https://sites.google.com/view/hichi-lesekopf/inbetriebnahme Hier z.B. zu kaufen: https://ebay.io/m/2yM4hN Da läuft eine Tasmota Firmware drauf und lässt sich an viele Zähler anpassen per Script im Lesekopf. Gibt es vorgefertigt. Und ja, das Thema gab es hier schon ;)
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Gewiss, gewiss, alles richtig. Ich habe mir vor ca. 1,5 Jahren nen eigenen Lesekopf erstellt, basierend auf dem Volkszähler. Wollte nur fragen, ob hier auch schon Erfahrungen zu dem Obi-Teil vorliegen. Ein Träum wäre es ja, das LORA-Gateway für andere Zähler (Heizung, Gas, Wasser*) zu verwenden. - Wird aber wegen der herstellerseitigen Verschlüsselung wohl nicht klappen. Zeigen wollte ich es trotzdem. *) FunFact: In unserer FeWo in Friedrichshafen gab es insgesamt vier Wasserzähler!
Beitrag #8071689 wurde vom Autor gelöscht.
Oliver S. schrieb: > Finde den Unterschied… Das Endergebnis ist gleich. Ich hab die Daten per MQTT zur Verfügung oder per App. Wobei man bei dem von mir genannten nichtmal eine App braucht. OK, man sieht dann keine so schönen Kurven. Und nun?
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Das sind doch ganz andere Szenarien. Wenn du eine kurze Strecke hast, vielleicht in deinem eigenen Haus/Wohnung, eine gute WLAN Abdeckung, dann spricht ja nichts gegen die einfache Variante über WLAN. Ein extra Gateway braucht es dann nicht. Batterie geht nicht, aber Stromversorgung hinlegen kein Problem. Für mein Szenario ist obiges Gerät trotzdem viel interessanter als der Lesekopf+Tasmota. Warum? Mehrparteien Haus. Veränderung am Stromzähler in Keller nicht möglich. Stromversorgung für den Sender dadurch nicht vorhanden und auch nicht nachrüstbar. 2 Stahlbeton Decken zu überbrücken. WLAN Pustekuchen. Selbst mit LoRa bin ich mir nicht sicher ob das klappt. Ist aber deutlich realistischer.
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N. M. schrieb: > Das sind doch ganz andere Szenarien. Wenn Du die Zitierfunktion nutzen würdest, könnte man Dir besser folgen.
Beitrag #8071768 wurde vom Autor gelöscht.
Marek N. schrieb: > Hier gibt es eine Hacking-Anleitung, wie man das Teil aus der Cloud > befreit und an einen lokalen MQTT-Broker bindet: > https://hackaday.com/2026/07/07/reverse-engineering-and-self-hosting-the-obi-smart-energy-tracker/ Mach ja voll Sinn, für ein "german only thing" (Zitat Autor) einen Video auf Englisch mit deutschem Akzent zu machen ;-) https://www.youtube.com/watch?v=2jMEaRuSJ18 Oliver S. schrieb: > Finde den Unterschied… 1) LoRa als Funktechnik gegen unzureichende WLAN-Abdeckung am Zählerstandort. 2) 14,99 € vs. 29,95 € 3) Spannendes Projekt
Marek N. schrieb: > Ein Träum wäre es ja, das LORA-Gateway für andere Zähler (Heizung, Gas, > Wasser*) zu verwenden. Cool wär's den Zählkopf auf LoRaWAN umzuprogrammieren, dann könnte man die Daten mit jedem beliebigen (Off-The-Shelf) LoRaWAN-Gateway empfangen und in die Cloud schicken; das Gateway kann dann natürlich auch Pakete beliebiger anderer LoRaWAN-Nodes empfangen.
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Batteriebetriebener Zählkopf? Wie oft sendet der denn? Und wie lange halten dann die Batterien?
900ss schrieb: > OK, man sieht dann keine so schönen Kurven. > Und nun? Du hast den entscheidenden Unterschied nicht gefunden. Zählerleseköpfe gibts natürlich in unzähligen Varianten seit Jahrzehnten. Welche ohne Kabel und mit sinnvoller Funktechnik sind seltener. Oliver
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Schwierig schrieb: > Batteriebetriebener Zählkopf? Wie oft sendet der denn? Und wie lange > halten dann die Batterien? Sowas kann prinzipiell "ewig" laufen, hatte hier gerade eine kleine Beispiel-Rechnung für einen batteriebetriebenen LoRa-Sensornode aufgestellt: Beitrag "Re: Wo minimal board für ARM ( z.B. STM32U031K8U3) holen" Hängt natürlich von der konkreten Umsetzung ab, und wie viel Energie das Einlesen des Zählersignals braucht.
Oliver S. schrieb: > Du hast den entscheidenden Unterschied nicht gefunden. > Zählerleseköpfe gibts natürlich in unzähligen Varianten seit > Jahrzehnten. Welche ohne Kabel und mit sinnvoller Funktechnik sind > seltener. Wenn es darum geht nicht nur im eigenen WLAN auf die Daten zugreifen zu können, das zumindest geht trotzdem da ich per VPN an mein Netz in Haus gebunden bin. Wenn man Sensoren "irgendwo" hat, dann wird es mit reinen WLAN gekoppelten Teilen evtl. schwieriger und man braucht vielleicht auch LoRa. Aber darum ging es im Eingangsposting nicht. Da wurde sogar auf die Entkopplung von der Cloud hingewiesen. Also weiß ich nicht was dann an dem Hichi-Lesekopf so "anders" sein soll. Die meisten Postings hier beziehen sich nicht auf die Situation wie im Eingangsposting beschrieben.
Schwierig schrieb: > Batteriebetriebener Zählkopf? Wie oft sendet der denn? Und wie lange > halten dann die Batterien? Es steht dir frei, über die USB-C Buchse eine Powerbank oder ein Netzteil anzuschließen - RTFM.
Sehr schön. Und wie oft sendet er jetzt? Und wie lange halten die Batterien? Es steht dir frei, ein Leberwurstbrot zu schmieren.
Schwierig schrieb: > Sehr schön. > Und wie oft sendet er jetzt? > Und wie lange halten die Batterien? > > Es steht dir frei, ein Leberwurstbrot zu schmieren. Auf der Projektseite war das erwähnt. Ist konfigurierbar z.B. auf 60sec
Schwierig schrieb: > Und wie lange halten die Batterien? Brauchst du jemanden, der dir das vorliest? Obi schreibt in den FAQ unter "Wie lange halten die Batterien des ENERGY TRACKER Sensors?": "Genau wie die Reichweite des Datentransfers zwischen Bridge und Sensor ist auch die Batterielaufzeit abhängig von äußeren Faktoren wie Beschaffenheit des Gebäudes und dadurch resultierend besserer oder schlechterer Empfang der Daten. Auch die Nutzung spielt hier eine Rolle. In unseren Tests konnten wir Laufzeiten von bis zu zwei Jahren errechnen. Für eine optimale Nutzung empfehlen wir die Nutzung von langlebigen Wegwerfbatterien. Wer keine Batterien wechseln will, kann ein Netzteil an den USB-C Anschluss anschließen." https://www.obi.de/energy-tracker/faq
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Rainer W. schrieb: > Brauchst du jemanden, der dir das vorliest? Wenn du mir jetzt auch noch vorliest, wie oft die aktuellen Daten gesendet werden, sind meine Fragen beantwortet.
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