Gestern habe ich eine Stunde damit verbracht, herauszufinden, warum mein Auto-Funkschlüssel nach Batteriewechsel (CR2025) nicht funktioniert.
Irgendwann bin ich darauf gekommen, dass die Batterien einen "Bitterschutz" haben (noch nie zuvor gehört). Nach dem Reinigen mit Alkohol funktioniert der Schlüssel, aber nur einige Sekunden, dann bricht die Batteriespannung zusammen.
Hab dann eine neue Energizer und drei neue Tronic-Batterien ausprobiert sowie zwei weitere unbekannter Marke. Nur mit einer von den Tronic tut sich kurz was.
Mit der Varta aus dem Ersatzschlüssel (die da schon viele Jahre drin ist) funktioniert der Schlüssel ohne Probleme. Dann noch die Gegenprobe gemacht, der Ersatzschlüssel funktioniert auch mit den anderen Batterien nicht.
Die Batteriekontakte sehen einwandfrei aus. Also bleiben nur die Batterien. Haben die nun echt alle einen hohen Innenwiderstand?
Welche Batterie soll ich dann überhaupt kaufen? Varta läge natürlich nahe, aber ich will nicht nochmal 5 oder 6 Euro aus dem Fenster werfen.
Gestern habe ich eine Stunde damit verbracht, herauszufinden,
warum mein Auto-Funkschlüssel nach Batteriewechsel (CR2025) nicht
funktioniert.
Irgendwann bin ich darauf gekommen, dass die Batterien einen
"Bitterschutz" haben (noch nie zuvor gehört).
Das soll verhindern das kleine Kinder die Batterien verschlucken.
Hab dann eine neue Energizer und drei neue Tronic-Batterien ausprobiert
sowie zwei weitere unbekannter Marke. Nur mit einer von den Tronic tut
sich kurz was.
Welche Batterie soll ich dann überhaupt kaufen? Varta läge natürlich
nahe, aber ich will nicht nochmal 5 oder 6 Euro aus dem Fenster werfen.
Ich nutze seit einiger Zeit Batterien von EEMB, bin ich hier im Forum drauf gestoßen. Gekauft habe ich sie bei Amazon.
Mit der Varta aus dem Ersatzschlüssel (die da schon viele Jahre drin
ist) funktioniert der Schlüssel ohne Probleme. Dann noch die Gegenprobe
gemacht, der Ersatzschlüssel funktioniert auch mit den anderen Batterien
nicht.
Gegen zu hohen ESR der Batterie hilft oft ein Kondensator parallel.
Du hast anscheinend nur Billigbatterien mit hohem Innenwiderstand.
Die Original Varta und Panasonic funktionieren einwandfrei. Ich habe mit diversen Billigbatterien incl. der Edeka Hausmarke Schiffbruch erlitten.
Sowohl bei VAG Schlüssel, als auch bei Tan Generatoren.
Vielen Dank für die Tipps, auch mit dem Kondensator.
Ich probiere es erst mal mit den vorgeschlagenen Batteriemarken. Das Ersatzgehäuse hatte ich nämlich schon so oft geöffnet, dass ich mich das nicht noch mal traue. Das originale ging übrigens nicht zerstörungsfrei auf.
Falls jemand mal ein Ersatzgehäuse für den oben abgebildeten Schlüsselbart sucht (HU126T VW Touran 2016), hier gibt es eins, das auch wirklich passt:
https://de.aliexpress.com/item/4000907290098.html
Ich brauchte nämlich 2 Versuche, weil beim ersten Händler die Aufnahme des Schlüsselblatts anders war, als auf dem Artikelfoto zu sehen. In D hatte ich überhaupt kein passendes gefunden.
Das originale ging übrigens nicht zerstörungsfrei
auf.
Vielleicht eine falsche Technik benutzt? Ich hatte weder bei meinem Golf, meinem jetzigen Skoda, noch bei dem VAG Transporter eines Bekannten irgendwelche Probleme das Batteriefach zu öffnen.
Schau dir eines der vielen youtube Videos dazu an.
Ja sicher, aber es mag sein das er mit dann drei Monate laenger funktioniert. Ist doch eigentlich eher ueberraschend das solche Anwendungen so eine niederohmige Batterie brauchen. Da kann etwas Kapazitaet schon helfen.
Ja sicher, aber es mag sein das er mit dann drei Monate laenger
funktioniert. Ist doch eigentlich eher ueberraschend das solche
Anwendungen so eine niederohmige Batterie brauchen. Da kann etwas
Kapazitaet schon helfen.
Ehe ich einen scheißteuren Autoschlüssel verbastle, kaufe ich lieber eine gute Batterie für etwas mehr als einen Euro, die dann in dem Schlüssel für mindestens 3 Jahre problemlos funktioniert.
Aber das ist mein Lösungsweg, kann ja jeder machen wie er mag.
Vielen Dank für die Tipps, auch mit dem Kondensator.
Der Schlüssel funktioniert ab Werk ohne.
Gratuliere, die Erkenntnis der Tages.
Ich würde eher sagen dass der Müll entweder auf Kante genäht ist oder extra so gestrickt, dass die Kunden brav in die VW-Werkstatt fahren und sich dort für 30 Euro oder mehr eine bescheuerte CR2025 einbauen lassen. Es würde mich auch nicht wundern, wenn VW die Batterien mit eigener Spezifikation geliefert bekommt. Statt dass man eine gängige 2032 genommen hätte.
Jede Markenbatterie ohne Bitterschutz wird da funktionieren.
Ich schrieb doch, dass die Batterien trotz herunterwaschen des Zeugs nicht funktionierten.
Vielleicht eine falsche Technik benutzt? Ich hatte weder bei meinem
Golf, meinem jetzigen Skoda, noch bei dem VAG Transporter eines
Bekannten irgendwelche Probleme das Batteriefach zu öffnen.
Schau dir eines der vielen youtube Videos dazu an.
Also wenn du nur das Batteriefach meinst, das geht natürlich auf. Aber ich hatte das Gehäuse tauschen müssen, weil der Schlüssel aus der Halterung gebrochen war. In diesem Zuge hatte ich gleich die Batterie getauscht. Das Gehäuse war geklebt. Ich habe es mit dem Seitenschneider millimeterweise aufgeknabbert.
Also wenn du nur das Batteriefach meinst, das geht natürlich auf. Aber
ich hatte das Gehäuse tauschen müssen, weil der Schlüssel aus der
Halterung gebrochen war. In diesem Zuge hatte ich gleich die Batterie
getauscht. Das Gehäuse war geklebt. Ich habe es mit dem Seitenschneider
millimeterweise aufgeknabbert.
Ich würde eher sagen dass der Müll entweder auf Kante genäht ist oder
extra so gestrickt, dass die Kunden brav in die VW-Werkstatt fahren und
sich dort für 30 Euro oder mehr eine bescheuerte CR2025 einbauen lassen.
Es würde mich auch nicht wundern, wenn VW die Batterien mit eigener
Spezifikation geliefert bekommt.
Das ist Quatsch. Ich habe seit über 10 Jahren diese Autoschlüssel und mit Markenbatterien halten die 3 Jahre. Interessanterweise übrigens hält mein 3. Ersatzschlüssel der praktisch nicht genutzt wird genau so lang wie der Schlüssel, der zu über 90% verwendet wird.
Die unverschämten Ersatzteil Wucherpreise die sich VW wie viele andere Firmen bezahlen lässt wäre ja wirklich mal etwas wo der Staat einen Riegel vorschieben könnte.
Bestes Beispiel: eine 32 GB SD Karte um die aktuelleren Europa Karten für das Navi zu laden.
Statt weniger Euro für eine schnelle Karte zahlt man bei VAG > 150 Euro, obwohl man ein lebenslanges kostenloses Kartenupdate hat - das aber nicht mehr auf die mitgelieferte 16 GB Karte passt. Andere Karten passen nicht, da VAG einen kundenspezifischen Schutz eingebaut hat.
Die unverschämten Ersatzteil Wucherpreise die sich VW wie viele andere
Firmen bezahlen lässt wäre ja wirklich mal etwas wo der Staat einen
Riegel vorschieben könnte.
Dann liegt es wahrscheinlich am Schlüssel. Wie verhält sich denn der
Zweitschlüssel?
Siehe hier:
Tim 🔆 schrieb im Beitrag #8075955:
Mit der Varta aus dem Ersatzschlüssel (die da schon viele Jahre drin
ist) funktioniert der Schlüssel ohne Probleme. Dann noch die Gegenprobe
gemacht, der Ersatzschlüssel funktioniert auch mit den anderen Batterien
nicht.
Bestes Beispiel: eine 32 GB SD Karte um die aktuelleren Europa Karten
für das Navi zu laden.
Statt weniger Euro für eine schnelle Karte zahlt man bei VAG > 150 Euro,
obwohl man ein lebenslanges kostenloses Kartenupdate hat - das aber
nicht mehr auf die mitgelieferte 16 GB Karte passt. Andere Karten passen
nicht, da VAG einen kundenspezifischen Schutz eingebaut hat.
Darüber habe ich mich auch geärgert. Aber du kannst dir ein Kartenpaket auf den PC laden und die Länder herauslöschen die du nicht brauchst, dann passt es wieder auf die 16GB-Karte. Falls das noch überhaupt noch geht, hab lange kein Update mehr gemacht.
ein parallelgeschaltetet Kondensator kann die Knopfzelle durch seine Isolationsverluste innerhalb ein paar Monate entladen unbedingt auf Klasse-1-Keramiken C0G/NP0 achten.
Ist doch eigentlich eher ueberraschend das solche
Anwendungen so eine niederohmige Batterie brauchen.
Vielleicht handelt es sich um einen Funkschlüssel, der kurze Sendebursts raushaut und dabei über ein paar Millisekunden eine deutlich höhere Stromaufnahme besitzt.
... mit dem ab Werk eingesetzten Batterietyp/Marke.
Hier geht es um mögliche Ersatzbatterien.
Da du ja anscheinend keinerlei Erfahrung damit hast, schreib ich’s einfach noch einmal, zum mitdenken: es funktionieren alle normalen Markenbatterien, sei es Varta, Energizer, Panasonic, oder was auch immer. Nach der o.a. Erfahrung sollten sie halt kein Baby Safe/Bitterschutz haben, oder wie die anderen das nennen.
Es funktionieren nicht die aus der 10er Packung vom 1 Euro Grabbeltisch, und auch nicht die Eigenmarken von wem auch immer in ähnlicher Preisklasse.
Da du ja anscheinend keinerlei Erfahrung damit hast, schreib ich’s
einfach noch einmal, zum mitdenken: es funktionieren alle normalen
Markenbatterien, sei es Varta, Energizer, Panasonic, oder was auch
immer. Nach der o.a. Erfahrung sollten sie halt kein Baby
Safe/Bitterschutz haben, oder wie die anderen das nennen.
Meine fabrikfrische Energizer funktioniert nicht, ob du's wahrhaben willst oder nicht.
Da du ja anscheinend keinerlei Erfahrung damit hast, schreib ich’s
einfach noch einmal, zum mitdenken: es funktionieren alle normalen
Markenbatterien, sei es Varta, Energizer, Panasonic, oder was auch
immer.
Ich gehe mal davon aus das dies jedem hier klar ist.
Sorry, dass ich die Ironie-Tags vergessen hatte. Ich war davon ausgegangen, dass das jedem klar ist.
Aber was überrascht dich daran, dass eine Funkanwendung auch beim Senden (mit entsprechendem Strompeak) eine ausreichend hohe Versorgungsspannung benötigt?
Ich gehe mal davon aus das dies jedem hier klar ist.
Sorry, dass ich die Ironie-Tags vergessen hatte. Ich war davon
ausgegangen, dass das jedem klar ist.
Aber was überrascht dich daran, dass eine Funkanwendung auch beim Senden
(mit entsprechendem Strompeak) eine ausreichend hohe Versorgungsspannung
benötigt?
manche Schlüssel haben aus guten Grund die Batterie mechanisch getrennt, beim drücken auf den Taster wird die Batterie durch verbunden was für den Sendevorgang ausreicht. In diesem Fall würde ich den Kerko nicht direkt parallel an die Batterie klemmen sondern an die Platine, wo der Hersteller vermutlich auch einen kleinst Kondensator vorgesehen hat.
Aber bei jedem Tastendruck wird der Kerko über die Batterie geladen wenn du da jetzt die 10fache Energie entnimmst, wir die Batterie auch wieder schneller leer.
Vielleicht liegts ja auch daran, dass da eigentlich eine 2032
reingehört;)
Ziemlich sicher nicht.
schiet egal, in den Werkstätten hatten wir auch Schlüssel mit CR2025 die eigentlich keiner vorrätig hat. CR2032 lagen überall öfter rum, aber komischerweise konnte man auch in meinem Schlüssel z.B. eine CR2032 einsetzen, ich weiß ist kein Beleg daß das für alle CR2025 Aufnahmen passt, aber einen Versuch kann es wert sein.
Ist doch eigentlich eher ueberraschend das solche
Anwendungen so eine niederohmige Batterie brauchen.
Vielleicht ginge es ja auch mit einem Vorwiderstand, der die Zelle nicht
gleich zusammenbrechen lässt. Probier ich mal.
Ein Vorwiderstand würde den Gesamtwiderstand (Innenwiderstand der Zelle plus Vorwiderstand) noch weiter erhöhen, also die Spannung noch weiter einbrechen lassen.
manche Schlüssel haben aus guten Grund die Batterie mechanisch
getrennt, beim drücken auf den Taster wird die Batterie durch
verbunden was für den Sendevorgang ausreicht.
In diesem Fall würde ich den Kerko nicht direkt parallel an die Batterie
klemmen sondern an die Platine, wo der Hersteller vermutlich auch einen
kleinst Kondensator vorgesehen hat.
Dann würdest du die Batterie durch den leeren Kondensator und den Sender belasten. Der Kondensator hätte nicht die Funktion für die er eigentlich gedacht ist, er sorgt sogar für das Gegenteil.
gleiches Thema wie vor einem Jahr:
Beitrag "CR2032 in Funkschlüssel bei 3V bereits leer?"
In dem verlinkten Thread habe ich Messungen gemacht, allerdings mit CR2032 bzw. CR2477. Hier sieht man den Vergleich einer Varta mit einer EEMB beim Kurzschlusstrom..wobei die Varta auch ganz ordentlich ist:
Aber was überrascht dich daran, dass eine Funkanwendung auch beim Senden
(mit entsprechendem Strompeak) eine ausreichend hohe Versorgungsspannung
benötigt?
Mich ueberrascht daran das der Hersteller nicht bereits durch eine moeglichst grosse Kapazitaet dafuer Sorge getragen hat das dies nicht, oder nur in einem sehr begrenztem Umfang der Fall ist. Das waere jedenfalls so wenn ich der Entwickler der Hardware gewesen waere.
Nun mag es aber sein das der Schluessel nicht vom letzten Jahr sondern vielleicht sogar aelter wie 10Jahre ist. (Achtung das war jetzt Ironie .-) ) In dem Falle waere es denkbar das der Hersteller nicht in der Lage war so einen Kondensator vorzusehen weil kleine Keramiks im zwei oder gar dreistelligen Bereich noch nicht so lange verfuegbar sind. Daher scheint es angezeigt die Schaltung zu verbessern.
weil kleine Keramiks im zwei oder
gar dreistelligen Bereich noch nicht so lange verfuegbar sind.
Gerade mal geschaut. MLCCs mit 2,2µF 6,3V werden bei Würth mit 20 MOhm Isolationswiderstand angegeben.
https://www.we-online.com/de/components/products/WCAP-CSGP-6_3VDC
Wenn du den dauerhaft der Knopfzelle parallel schaltest, dann kannst du ja mal rechnen wie viel der Leckstrom pro Jahr die Kapazität der Knopfzelle mindert.
Ein Vorwiderstand würde den Gesamtwiderstand (Innenwiderstand der Zelle
plus Vorwiderstand) noch weiter erhöhen, also die Spannung noch weiter
einbrechen lassen.
Das ist der feine Unterschied zwischen Klemmspannung und Leerlaufspannung.
Die Elektronik interessiert die (lastabhängige) Klemmspannung.
Statt wild rumzurätseln und Markenbatterien zu bestellen, könnte man einfach einmal mit einem Oszi gucken, wie sich die Spannung beim Senden verhält und wie sich ein Kondensator auswirkt. Bei manch einem TAN-Generator oder ESPs haben sich Kondensatoren jedenfalls vielfach bewährt.
Gerade mal geschaut. MLCCs mit 2,2µF 6,3V werden bei Würth mit 20 MOhm
Isolationswiderstand angegeben.
Unsinn. Das gilt bei denen nur für die Bauform 0402.
Für alle anderen mit 2.2µF/6.3V lese ich da etwas von minimal 0.05 GΩ. Das wären dann höchstens 0.6 mAh/a, also typisch in der Größenordnung von 0.3% der Batteriekapazität pro Jahr. Das bringt niemanden um.
Man muss nicht unbedingt den in Bauform 0402 mit dem für die Anwendung ungünstigsten Isolationswiderstand heran ziehen :-(
... dann kannst du ja mal rechnen wie viel der Leckstrom pro Jahr die
Kapazität der Knopfzelle mindert.
Rechne selber. "Leckstrom pro Jahr" hört sich genauso sinnvoll oder sinnlos an wie "Stundenkilometer pro Tag" ;-)
Meinst du vielleicht so etwas wie "Ladung pro Jahr"?
Rechne selber. "Leckstrom pro Jahr" hört sich genauso sinnvoll oder
sinnlos an wie "Stundenkilometer pro Tag" ;-)
Meinst du vielleicht so etwas wie "Ladung pro Jahr"?
Meine Güte komm mal runter. Sonst kriegst du noch einen Herzinfarkt.
Die richtige Satzstellung wäre gewesen:
"wie viel der Leckstrom die Kapazität der Knopfzelle pro Jahr mindert".
Also nochmal anders formuliert: Welchen Kapazitätsverlust hat man pro Jahr.
Und wenn das im Bereich von 0,5-2 mAh ist, dann ist es uninteressant.
Das war nur ein Hinweis darüber mal nachzudenken. Warum soll ich das rechnen, wenn ich das gar nicht machen will.
Wenn ihr wirklich wegen 70ct pro Batterie dieses Billig Ramschzeugs in die Schlüssel einbauen wollt, dann macht das doch. Dann wechselt ihr halt jedes Jahr eine Billig Batterie, und ich wechsle alle 3-4 Jahre meine gute Batterie, die auch 4 mal so teuer ist.
SO what? jedem das seine. Es gibt keinen Grund deshalb gleich das HB Männchen zu machen!
Das war nur ein Hinweis darüber mal nachzudenken. Warum soll ich das
rechnen, wenn ich das gar nicht machen will.
Du könntest dir den Hinweis sparen, weil der Leckstrom so eines Kondensators für die Lebensdauer der Batterie de facto keine Rolle spielt - erst rechnen und dann quaken.
Kann ich gerne zurückgeben.
Erst denken, dann quaken!
Wer fängt an einen Autoschlüssel zu verbasteln, nur um Ramschbatterien benutzen zu können, die zwar nur 20% einer Markenbatterie kosten, aber dafür ohne die Bastelei gar nicht und mit der Bastelei dann vielleicht mit Glück 1/3 oder halb so lange halten wie eine Markenbatterie?
Eine Markenbatterie kosten 60-80ct mehr als deine Ramschbatterie. Den Kondensator musst du kaufen und einbauen. Dabei ggf. den Schlüssel oder zumindest das Gehäuse beschädigen.
Dann rechne doch mal. Über 12 Jahre brauche ich pro Schlüssel 4 Markenbatterien. Sind also ca. 4 Euro. Du sparst also 3,20 Euro über 12 Jahre. Und das nur wenn die Billigbatterien auch 3 Jahre halten würden, was ich massiv bezweifle.
Halten sie nur ein Jahr und kosten 20ct, dann sparst du über 12 Jahre gerade noch 1,60 Euro. Ohne die Kosten für den Umbau.
Ich habe in letzter Zeit gute Erfahrungen mit Duracell-Batterien gemacht. Kann natürlich lokal woanders anders sein. Bei uns hier ist Duracell eher vorne.
Erst denken, dann quaken!
Wer fängt an einen Autoschlüssel zu verbasteln, nur um Ramschbatterien
... <längerer Roman>
gerade noch 1,60 Euro. Ohne die Kosten für den Umbau.
Nicht ablenken.
Du hast mit dem Einfluss des Leckstromes eines 2µ2 MLCC auf die Batterielebensdauer angefangen.
Statt wild rumzurätseln und Markenbatterien zu bestellen
Du hast mich hier angemacht dass ich nicht rechnen würde.
Nur, Du hast noch viel weniger gerechnet, nämlich nicht mal ob der Ansatz mit dem Kondensator überhaupt irgendwie einen Sinn ergibt.
Also schau erst mal auf den Balken in deinem Auge ehe du über den Splitter bei mir rummeckerst.
Mich ueberrascht daran das der Hersteller nicht bereits durch eine
moeglichst grosse Kapazitaet dafuer Sorge getragen hat das dies nicht,
oder nur in einem sehr begrenztem Umfang der Fall ist.
Kaufe mal im Autohaus eine Ersatzbatterie, dann weisst du warum.
Ein Vorwiderstand würde den Gesamtwiderstand (Innenwiderstand der Zelle
plus Vorwiderstand) noch weiter erhöhen, also die Spannung noch weiter
einbrechen lassen.
Das ist der feine Unterschied zwischen Klemmspannung und
Leerlaufspannung.
Die Elektronik interessiert die (lastabhängige) Klemmspannung.
Darauf muss man erstmal kommen. Gut das du das Forum mit deinen schlauen Beiträgen bereicherst.
Das was du von mir zitierst hast macht überhaupt keinen Sinn, denn es fehlt der Kontext zu dem warum ich das geschrieben habe.
Das Innenwiderstandsproblem kenne ich von CR2025 bei IR Fernbedienungen im Scheckkartenformat, die pulsen mit 20mA. Diese kann man für einen Parallel-C leider nicht öffnen.
Eine Vorselektion neuer Zellen durch Spannungsmessung mit 220 Ohm Last hilft. Alles unter 2V ist unbrauchbar.
Auch wenn manchmal Pulslast im Datenblatt genannt ist, bisher habe ich keinen Hersteller gefunden, der ein Lastdiagramm für mehr als wenige mA angegeben hat.
Aktuell funktionieren die GP CR2025 (von Pollin 271316 2,05/5) bei mir gut.
Irgendwo stand mal, die Zellen würden bei Lagerung passivieren und man könne das durch Kurzschließen (<1s) verbessern. Hat da jemand Erfahrung?
Ich habe in letzter Zeit gute Erfahrungen mit Duracell-Batterien
gemacht.
Ist echt interessant, wie die Erfahrungen auseinandergehen.
Hier der gleiche Schlüssel wie oben auf dem Foto. Neue Varta, Duracell und Energizer wollten allesamt nicht funktionieren. Eine NoName aus den Tiefen der Schublade und eine uralte Maxell (MHD 2020) haben dagegen funktioniert, letztere ist nun seit einem Jahr drin und geht immernoch.
Eine NoName aus den
Tiefen der Schublade und eine uralte Maxell (MHD 2020) haben dagegen
funktioniert, letztere ist nun seit einem Jahr drin und geht immernoch.
War bei unser Fernbedingung (2 Batterienfach) von einem Toshiba Fernseher ganz ähnlich. Alte Batterien gingen noch. Neuere nicht mehr. Duracell als 2. neue Batterie schon, andere nicht, aber als die alte 1. Batterie leer war ging auch nichts mehr.
So ein Autoschlüssel hat normalerweise eine Lebensdauer von >10 Jahre.
Mein Skoda ist inzwischen 7 Jahre und ich gedenke den mindestens nochmal so lange zu fahren.
WIe gesagt, ich habe gerade vor einigen Monaten die 2. Ersatzbatterie pro Schlüssel eingebaut. Kosten ca. 1€ pro Batterie.
Ohne Bastelei.
So ein Autoschlüssel hat normalerweise eine Lebensdauer von >10 Jahre.
Da lebst du noch in der Vergangenheit der Glueckseligen. Die neueren Autos erkennen deine Annaeherung und oeffnen dann die Tuer. Da empfiehlt der Hersteller einmal im Jahr die Batterie zu wechseln. .-)
Da lebst du noch in der Vergangenheit der Glueckseligen. Die neueren
Autos erkennen deine Annaeherung und oeffnen dann die Tuer. Da empfiehlt
der Hersteller einmal im Jahr die Batterie zu wechseln. .-)
Es geht hier in diesem Thread aber genau um den Typ Autoschlüssel, den ich auch habe.
Da lebst du noch in der Vergangenheit der Glueckseligen. Die neueren
Autos erkennen deine Annaeherung und oeffnen dann die Tuer. Da empfiehlt
der Hersteller einmal im Jahr die Batterie zu wechseln. .-)
Es geht hier in diesem Thread aber genau um den Typ Autoschlüssel, den
ich auch habe.
In dem Thread geht es eigentlich um verschiedene CR2025 die wir dem TO empfehlen können. Das Problem was der TO hat ist nicht spezifisch auf VW Funkschlüssel zu beschränken, nur weil der TO VW Funkschlüssel im Titel erwähnt hat.
Ich habe mir mittlerweile zwei Renata-Batterien bestellt. Übrigens habe ich gestern die alte Batterie wieder gefunden (eine Varta). Die war ja nicht leer, ich hatte sie nur beim ersten Versuch das Schlüsselgehäuse zu tauschen verlegt. Mit dieser funktioniert die Fernbedienung.
Ja sicher, aber es mag sein das er mit dann drei Monate laenger
funktioniert. Ist doch eigentlich eher ueberraschend das solche
Anwendungen so eine niederohmige Batterie brauchen. Da kann etwas
Kapazitaet schon helfen.
find ich nicht überraschend - für das Senden brauchts schon einige mA, das setzt eine einigermaßen niederohmige Quelle voraus
Kondensator MLCC 100uF parallel - würde ich nicht machen
es ist ja bereits ein C drin (Tantal);
diese Keramik-Cs mit hoher Kapazitätsdichte neigen bei mechanischem Stress gerne zu Crack
die Schlüssel haben auch "Komfort-Öffnung" - alle Fenster fahren runter, solange "Öffnen" gedrückt wird (einige Sekunden lang);
da wird der 100uF mit hochohmiger Batterie nicht viel helfen
ich bleib da wie Udo bei Marken-Batterie (Panasonic für mich),
das hält jahrelang
btw. hab an verbrauchten Batt. Panasonic CR2032 vom Fahrradtacho gemessen -
mit 2,9V (=fast leer) schaffen die immer noch 200mA Kurzschlusstrom
(..)
ich bleib da wie Udo bei Marken-Batterie (Panasonic für mich),
das hält jahrelang btw. hab an verbrauchten Batt. Panasonic CR2032
vom Fahrradtacho gemessen -
mit 2,9V (=fast leer) schaffen die immer noch 200mA Kurzschlusstrom
Mit 2,9V ist die aber nicht fast leer, eher noch fast voll. Panasonic gibt in der Entladekurve eine Entladung bis 2V an, so macht es Renata auch. Interessant ist der doch sehr kleine dauerhafte Entladestrom von 0,2mA.
Die Hersteller von Funkschlüsseln, LED-Lichterketten usw. vergewaltigen diese Batterien wie CR2016, CR2032 usw. Eigentlich müssten andere geeignetere Batterien verwendet werden. Die sind aber größer und teurer. Niemand will aber einen dicken Autoschlüssel, geschweige denn eine dicke Keycard.
Bei Lichterketten und anderem Dekokram geht es vor allem ums Geld. Das muss billig herstellbar sein, vom Batteriehalter bis hin zur Erstbestückung der Batterie(n).
Die Hersteller von Funkschlüsseln, LED-Lichterketten usw. vergewaltigen
diese Batterien wie CR2016, CR2032 usw. Eigentlich müssten andere
geeignetere Batterien verwendet werden. Die sind aber größer und teurer.
Niemand will aber einen dicken Autoschlüssel, geschweige denn eine dicke
Keycard.
Da die passende Batterie in dem Schlüssel, um den es hier geht, ja einige Jahre hält, muss da weder eine größere rein, noch ist da irgend etwas auf Kante genäht.
Die Hersteller von Funkschlüsseln, LED-Lichterketten usw. vergewaltigen
diese Batterien wie CR2016, CR2032 usw. Eigentlich müssten andere
geeignetere Batterien verwendet werden. Die sind aber größer und teurer.
Niemand will aber einen dicken Autoschlüssel, geschweige denn eine dicke
Keycard.
Da die passende Batterie in dem Schlüssel, um den es hier geht, ja
einige Jahre hält, muss da weder eine größere rein, noch ist da irgend
etwas auf Kante genäht.
Du hast nichts von dem Verstanden was ich zum Thema CRxxxx geschrieben habe. Du musst aber wieder einmal trotzdem einen Kommentar abgeben.
Da die passende Batterie in dem Schlüssel, um den es hier geht, ja
einige Jahre hält, muss da weder eine größere rein, noch ist da irgend
etwas auf Kante genäht.
stimmt doch, die Aussage, wenn man mit "passende" geeignete Markenbatterien meint
die Schlüssel haben auch "Komfort-Öffnung" - alle Fenster fahren
runter, solange "Öffnen" gedrückt wird (einige Sekunden lang);
da wird der 100uF mit hochohmiger Batterie nicht viel helfen
In allen anderen Fällen hilft er, und: nur weil du lange drückst wird ja nicht unbedingt lange gesendet.
ich bleib da wie Udo bei Marken-Batterie (Panasonic für mich),
das hält jahrelang
So isses bei mir auch, aber manche Geräte kommen auch mit Panas nicht klar.
Meine Autoschlüssel und Garagentorsender sind aber jahrelang unmodifiziert i.O. (auch im Winter), da sehe ich auch keinen Grund für einen Kerko.
So manches Smarthomegerödel hingegen läuft doppelt so lange mit identischen Zellen wenn da 100 oder 200µF Kerkos drin sind. Liegt aber auch am Power-Profil. Einer Uhr oder Waage kann man so vmtl. nicht helfen.
Von beiden geistern aber jede Menge Fälschungen rum.
Daran wird es wahrscheinlich liegen.
Ganz zufällig habe ich bei BMW erfahren, dass dieser Händler gerade mit Varta viele Probleme hatte.
Ich traf mich mit meinem Kupel dort zum Moppedfahren und meine kürzlich ersetzte Batterie war platt. Da kam ein Verkäufer zu mir, der das zufällig mitbekommen hatte und erzählte diese Story.
Zur Batterie: Alle Daten der Varta (habe gerade das Datenblatt gelesen) weichen nicht vom Standard ab. Also kann es nur an den anderen Batterien gelegen haben.
Wenn die wirklich so extrem schlecht sind, sollte man in Zukunft die Batterien umtauschen. Wenn viele das machen, dann sollten die Händler wach werden.
Halbwegs.
Der Name wird wie Grundig dann für allerbilligsten Billigschrott im Supermarkt benutzt, und da sind sicher auch höchstwertige Batterien dabei.
Die Renata-Batterien sind heute gekommen. Ich kann nicht sagen ob es mit denen geht. Da der Schlüssel jetzt mit der alten Batterie funktioniert, will ich nicht mehr daran herumfummeln. Durch die viele herumprobierei musste ich ihn in diese blöde Notverriegelung stecken, um ihn neu anzulernen, was erst nach zahlreichen Versuchen geklappt hat.
Geräte mit Funk und Knopfzellen wie Fernbedienungen, Türkontakte und Thermometersensoren haben ein ganz ähnliches Anforderungsprofil an die Batterie: lange nix, dann kurz viel.
In dem der Controller im Sender merkt das du lange drückst und dann statt "auf" "lüften" sendet.
Viele Geräte können lange und kurze Tastendrücke unterscheiden.
Ob das so gemacht wird weiß ich nicht, aber möglich wär's.
Telekom Magenta Fensterkontakte mit DECT-ULE mit CR2450 laufen etwa 50-75% länger wenn da 4 oder 5 22µ/25V/1210 parallel drin sind.
Und das wird bei anderen Geräten mit ähnlichem Stromprofil nicht anders sein, die Erfahrung (nicht nur meine) zeigt's...
Die hatte ich bevor ich originale Fritz 350 verbaut habe, die haben 2 AAAs drin, die halten nicht länger, aber sind billiger und einfacher tauschbar.
Übrigens habe
ich gestern die alte Batterie wieder gefunden (eine Varta). Die war ja
nicht leer, ich hatte sie nur beim ersten Versuch das Schlüsselgehäuse
zu tauschen verlegt.
Auch ich hatte das Problem, dass mein VW Schlüssel nach Batteriewechsel nicht mehr funktioniert.
Das hier der Innenwiderstand der neuen Batterie das Problem sein muss, war mir schnell klar.
Ich habe dann dünne Litzen an die neue Batterie geklemmt und dann vorsichtig mit einem Labornetzteil nachgeholfen.
Damit ging es dann.
Das Besondere daran ist, dass ab diesem Zeitpunkt der Schlüssel auch ohne Netzteilunterstützung weiterhin funktioniert.
Nur war mit der günstigen Batterie recht schnell die Warnung "schwache Schlüsselbatterie" im Cockpitdisplay angezeigt (ca. 3 Wochen nach Batteriewechsel).
Eine "teure" Batterie macht das nicht, da kommt auch nach mehr als einem Jahr noch keine Warnung.
schon - such mal nach "mlcc crack"
ist auch bei Fritz-HW so ziemlich die häufigste Fehlerursache - betrifft immer die 10uF-Typen in 0402 bis 0805, nie die kleinen 100nF
Telekom Magenta Fensterkontakte mit DECT-ULE mit CR2450 laufen etwa
50-75% länger wenn da 4 oder 5 22µ/25V/1210 parallel drin sind
waren das CR2450 mit geringem Ri oder "schlechte" hochohmige?
DECT braucht zum Senden sehr viel Strom, aber nur in Form kurzer Impulse von knapp 400µs. Wenn dieser per Elko gepuffert wird, überdeckt das den Spannungseinbruch der Batterie - solange dem C genug Nachladezeit bleibt.
Nur war mit der günstigen Batterie recht schnell die Warnung "schwache
Schlüsselbatterie" im Cockpitdisplay angezeigt (ca. 3 Wochen nach
Batteriewechsel).
Genau das wurde sowohl in mehr als einem anderen Thread beschrieben als auch hier.
die Panasonic können weit mehr Pulsstrom als ein 100uF
da was verbessern könnte (der unter Bias eh nur noch 50uF hat)
Bei letzterem wärest du selber Schuld. Wenn man die volle Kapazität haben möchte, ist es bestimmt keine gute Idee, einen Kondensator zu wählen, der dicht an seiner maximalen Spannung betrieben wird.
Bei meinem "Fahrzeug" (Funkfernbedienung für Strahlruder am Schiff) war es letztens nicht eine leere Batterie (CR2450) sondern einfach das Nachlassen der Batteriefeder. Nach etlichen Versuchen mit neuen Batterien war das DIE Lösung. Federdruck erhöht und alles war gut.
Batteriefeder prüfen UND Batterie messen!
Batterie unter 3 Volt ist zu tauschen gegen frische Varta od. Renata od. Panasonic. Billige Wald- und Wiesenbatterien halten selten lange. Möglichst gleichen Batterietyp einsetzen damit das Schlüsselgehäuse wassergeschützt bleibt.