Gestern habe ich eine Stunde damit verbracht, herauszufinden, warum mein Auto-Funkschlüssel nach Batteriewechsel (CR2025) nicht funktioniert. Irgendwann bin ich darauf gekommen, dass die Batterien einen "Bitterschutz" haben (noch nie zuvor gehört). Nach dem Reinigen mit Alkohol funktioniert der Schlüssel, aber nur einige Sekunden, dann bricht die Batteriespannung zusammen. Hab dann eine neue Energizer und drei neue Tronic-Batterien ausprobiert sowie zwei weitere unbekannter Marke. Nur mit einer von den Tronic tut sich kurz was. Mit der Varta aus dem Ersatzschlüssel (die da schon viele Jahre drin ist) funktioniert der Schlüssel ohne Probleme. Dann noch die Gegenprobe gemacht, der Ersatzschlüssel funktioniert auch mit den anderen Batterien nicht. Die Batteriekontakte sehen einwandfrei aus. Also bleiben nur die Batterien. Haben die nun echt alle einen hohen Innenwiderstand? Welche Batterie soll ich dann überhaupt kaufen? Varta läge natürlich nahe, aber ich will nicht nochmal 5 oder 6 Euro aus dem Fenster werfen.
Tim 🔆 schrieb: > Gestern habe ich eine Stunde damit verbracht, herauszufinden, > warum mein Auto-Funkschlüssel nach Batteriewechsel (CR2025) nicht > funktioniert. > Irgendwann bin ich darauf gekommen, dass die Batterien einen > "Bitterschutz" haben (noch nie zuvor gehört). Das soll verhindern das kleine Kinder die Batterien verschlucken. > Hab dann eine neue Energizer und drei neue Tronic-Batterien ausprobiert > sowie zwei weitere unbekannter Marke. Nur mit einer von den Tronic tut > sich kurz was. > Welche Batterie soll ich dann überhaupt kaufen? Varta läge natürlich > nahe, aber ich will nicht nochmal 5 oder 6 Euro aus dem Fenster werfen. Ich nutze seit einiger Zeit Batterien von EEMB, bin ich hier im Forum drauf gestoßen. Gekauft habe ich sie bei Amazon.
Vermutlich gibt es schon Batterien mit unterschiedlichen Innenwiderstaenden, aber ich wuerde auch mal die Kontakte am Halter gut putzen. Allerdings wuerde ich auch in der Erwaegung ziehen noch so einen Kondensator mit auf die Platine unterzubringen: https://www.mouser.de/de/ProductDetail/KYOCERA-AVX/CM21X6S107M04AT?qs=Znm5pLBrcAKhmtUBW3KsFw%3D%3D Vanye
Vanye R. schrieb: > Vermutlich gibt es schon Batterien mit unterschiedlichen > Innenwiderstaenden, aber ich wuerde auch mal die Kontakte am Halter gut > putzen. Gelesen? Tim 🔆 schrieb: > Mit der Varta aus dem Ersatzschlüssel (die da schon viele Jahre drin > ist) funktioniert der Schlüssel ohne Probleme. Dann noch die Gegenprobe > gemacht, der Ersatzschlüssel funktioniert auch mit den anderen Batterien > nicht. Gegen zu hohen ESR der Batterie hilft oft ein Kondensator parallel.
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Du hast anscheinend nur Billigbatterien mit hohem Innenwiderstand. Die Original Varta und Panasonic funktionieren einwandfrei. Ich habe mit diversen Billigbatterien incl. der Edeka Hausmarke Schiffbruch erlitten. Sowohl bei VAG Schlüssel, als auch bei Tan Generatoren. H. H. schrieb: > Jörg R. schrieb: >> EEMB > > Und auch Renata. Gut zu wissen, dass die auch funktionieren, danke.
Vielleicht liegts ja auch daran, dass da eigentlich eine 2032 reingehört;) Oliver
Udo S. schrieb: > Die Original Varta und Panasonic funktionieren einwandfrei. Von beiden geistern aber jede Menge Fälschungen rum.
Oliver S. schrieb: > Vielleicht liegts ja auch daran, dass da eigentlich eine 2032 > reingehört;) Ziemlich sicher nicht.
Oliver S. schrieb: > Vielleicht liegts ja auch daran, dass da eigentlich eine 2032 > reingehört;) > > Oliver ACK. Daran wird es liegen.
Vielen Dank für die Tipps, auch mit dem Kondensator. Ich probiere es erst mal mit den vorgeschlagenen Batteriemarken. Das Ersatzgehäuse hatte ich nämlich schon so oft geöffnet, dass ich mich das nicht noch mal traue. Das originale ging übrigens nicht zerstörungsfrei auf. Falls jemand mal ein Ersatzgehäuse für den oben abgebildeten Schlüsselbart sucht (HU126T VW Touran 2016), hier gibt es eins, das auch wirklich passt: https://de.aliexpress.com/item/4000907290098.html Ich brauchte nämlich 2 Versuche, weil beim ersten Händler die Aufnahme des Schlüsselblatts anders war, als auf dem Artikelfoto zu sehen. In D hatte ich überhaupt kein passendes gefunden. Oliver S. schrieb: > Vielleicht liegts ja auch daran, dass da eigentlich eine 2032 > reingehört;) Nein, 2025
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Tim 🔆 schrieb: > Vielen Dank für die Tipps, auch mit dem Kondensator. Der Schlüssel funktioniert ab Werk ohne. > Ich probiere es erst mal mit den vorgeschlagenen Batteriemarken. Jede Markenbatterie ohne Bitterschutz wird da funktionieren. > Das originale ging übrigens nicht zerstörungsfrei > auf. Hm… Oliver
Tim 🔆 schrieb: > Das originale ging übrigens nicht zerstörungsfrei > auf. Vielleicht eine falsche Technik benutzt? Ich hatte weder bei meinem Golf, meinem jetzigen Skoda, noch bei dem VAG Transporter eines Bekannten irgendwelche Probleme das Batteriefach zu öffnen. Schau dir eines der vielen youtube Videos dazu an.
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H. H. schrieb: > Udo S. schrieb: >> Die Original Varta und Panasonic funktionieren einwandfrei. > > Von beiden geistern aber jede Menge Fälschungen rum. Die Erfahrung habe ich auch gemacht. Deshalb mein Votum auch für EEMB, die macht aufgrund der Unbekanntheit der Marke keiner nach.
> Der Schlüssel funktioniert ab Werk ohne.
Ja sicher, aber es mag sein das er mit dann drei Monate laenger
funktioniert. Ist doch eigentlich eher ueberraschend das solche
Anwendungen so eine niederohmige Batterie brauchen. Da kann etwas
Kapazitaet schon helfen.
Vanye
Vanye R. schrieb: > Ja sicher, aber es mag sein das er mit dann drei Monate laenger > funktioniert. Ist doch eigentlich eher ueberraschend das solche > Anwendungen so eine niederohmige Batterie brauchen. Da kann etwas > Kapazitaet schon helfen. Ehe ich einen scheißteuren Autoschlüssel verbastle, kaufe ich lieber eine gute Batterie für etwas mehr als einen Euro, die dann in dem Schlüssel für mindestens 3 Jahre problemlos funktioniert. Aber das ist mein Lösungsweg, kann ja jeder machen wie er mag.
Oliver S. schrieb: > Tim 🔆 schrieb: >> Vielen Dank für die Tipps, auch mit dem Kondensator. > > Der Schlüssel funktioniert ab Werk ohne. Gratuliere, die Erkenntnis der Tages. Ich würde eher sagen dass der Müll entweder auf Kante genäht ist oder extra so gestrickt, dass die Kunden brav in die VW-Werkstatt fahren und sich dort für 30 Euro oder mehr eine bescheuerte CR2025 einbauen lassen. Es würde mich auch nicht wundern, wenn VW die Batterien mit eigener Spezifikation geliefert bekommt. Statt dass man eine gängige 2032 genommen hätte. > Jede Markenbatterie ohne Bitterschutz wird da funktionieren. Ich schrieb doch, dass die Batterien trotz herunterwaschen des Zeugs nicht funktionierten. Udo S. schrieb: > Vielleicht eine falsche Technik benutzt? Ich hatte weder bei meinem > Golf, meinem jetzigen Skoda, noch bei dem VAG Transporter eines > Bekannten irgendwelche Probleme das Batteriefach zu öffnen. > Schau dir eines der vielen youtube Videos dazu an. Also wenn du nur das Batteriefach meinst, das geht natürlich auf. Aber ich hatte das Gehäuse tauschen müssen, weil der Schlüssel aus der Halterung gebrochen war. In diesem Zuge hatte ich gleich die Batterie getauscht. Das Gehäuse war geklebt. Ich habe es mit dem Seitenschneider millimeterweise aufgeknabbert.
Man könnte versuchen, den C direkt an die Batterie ran bekommen, ohne auf der Platine zu löten.
Tim 🔆 schrieb: >> Jede Markenbatterie ohne Bitterschutz wird da funktionieren. > > Ich schrieb doch, dass die Batterien trotz herunterwaschen des Zeugs > nicht funktionierten. Dann liegt es wahrscheinlich am Schlüssel. Wie verhält sich denn der Zweitschlüssel?
Tim 🔆 schrieb: > Also wenn du nur das Batteriefach meinst, das geht natürlich auf. Aber > ich hatte das Gehäuse tauschen müssen, weil der Schlüssel aus der > Halterung gebrochen war. In diesem Zuge hatte ich gleich die Batterie > getauscht. Das Gehäuse war geklebt. Ich habe es mit dem Seitenschneider > millimeterweise aufgeknabbert. Ok, das wusste ich natürlich nicht. Tim 🔆 schrieb: > Ich würde eher sagen dass der Müll entweder auf Kante genäht ist oder > extra so gestrickt, dass die Kunden brav in die VW-Werkstatt fahren und > sich dort für 30 Euro oder mehr eine bescheuerte CR2025 einbauen lassen. > Es würde mich auch nicht wundern, wenn VW die Batterien mit eigener > Spezifikation geliefert bekommt. Das ist Quatsch. Ich habe seit über 10 Jahren diese Autoschlüssel und mit Markenbatterien halten die 3 Jahre. Interessanterweise übrigens hält mein 3. Ersatzschlüssel der praktisch nicht genutzt wird genau so lang wie der Schlüssel, der zu über 90% verwendet wird. Die unverschämten Ersatzteil Wucherpreise die sich VW wie viele andere Firmen bezahlen lässt wäre ja wirklich mal etwas wo der Staat einen Riegel vorschieben könnte. Bestes Beispiel: eine 32 GB SD Karte um die aktuelleren Europa Karten für das Navi zu laden. Statt weniger Euro für eine schnelle Karte zahlt man bei VAG > 150 Euro, obwohl man ein lebenslanges kostenloses Kartenupdate hat - das aber nicht mehr auf die mitgelieferte 16 GB Karte passt. Andere Karten passen nicht, da VAG einen kundenspezifischen Schutz eingebaut hat.
Udo S. schrieb: > Die unverschämten Ersatzteil Wucherpreise die sich VW wie viele andere > Firmen bezahlen lässt wäre ja wirklich mal etwas wo der Staat einen > Riegel vorschieben könnte. WAAS du willst Planwirtschaft???
Udo S. schrieb: > Andere Karten passen > nicht, da VAG einen kundenspezifischen Schutz eingebaut hat. Nun ja, dem Problem haben sich doch schon lange findige Köpfe angenommen… Und natürlich funktionieren in dem Schlüsseln handelsübliche Batterien, genauso gut und lange wie die Originalbatterie von VW. Das es bei diesen Knopfzellen erhebliche Qualitätsunterschiede gibt, und in den Schlüsseln halt bessere benötigt werden, ist halt so. Oliver
Michael L. schrieb: > Dann liegt es wahrscheinlich am Schlüssel. Wie verhält sich denn der > Zweitschlüssel? Siehe hier: Tim 🔆 schrieb: > Mit der Varta aus dem Ersatzschlüssel (die da schon viele Jahre drin > ist) funktioniert der Schlüssel ohne Probleme. Dann noch die Gegenprobe > gemacht, der Ersatzschlüssel funktioniert auch mit den anderen Batterien > nicht. Udo S. schrieb: > Bestes Beispiel: eine 32 GB SD Karte um die aktuelleren Europa Karten > für das Navi zu laden. > Statt weniger Euro für eine schnelle Karte zahlt man bei VAG > 150 Euro, > obwohl man ein lebenslanges kostenloses Kartenupdate hat - das aber > nicht mehr auf die mitgelieferte 16 GB Karte passt. Andere Karten passen > nicht, da VAG einen kundenspezifischen Schutz eingebaut hat. Darüber habe ich mich auch geärgert. Aber du kannst dir ein Kartenpaket auf den PC laden und die Länder herauslöschen die du nicht brauchst, dann passt es wieder auf die 16GB-Karte. Falls das noch überhaupt noch geht, hab lange kein Update mehr gemacht.
ein parallelgeschaltetet Kondensator kann die Knopfzelle durch seine Isolationsverluste innerhalb ein paar Monate entladen unbedingt auf Klasse-1-Keramiken C0G/NP0 achten.
Oliver S. schrieb: > Tim 🔆 schrieb: >> Vielen Dank für die Tipps, auch mit dem Kondensator. > > Der Schlüssel funktioniert ab Werk ohne. ... mit dem ab Werk eingesetzten Batterietyp/Marke. Hier geht es um mögliche Ersatzbatterien. Vanye R. schrieb: > Ist doch eigentlich eher ueberraschend das solche > Anwendungen so eine niederohmige Batterie brauchen. Vielleicht handelt es sich um einen Funkschlüssel, der kurze Sendebursts raushaut und dabei über ein paar Millisekunden eine deutlich höhere Stromaufnahme besitzt.
gleiches Thema wie vor einem Jahr: Beitrag "CR2032 in Funkschlüssel bei 3V bereits leer?" nur wenige CR2032 taugen was für Schlüssel - Panasonic, Varta (kein Fake), EEMB, Renata und manche von Aldi; nicht umsonst schreibt Panasonic: - Offers high-rate pulse discharge - Applications: Remote keyless entry, Card remote controls, memory backup, security price tags, smart transmitter tags and others.
Rainer W. schrieb: > ... mit dem ab Werk eingesetzten Batterietyp/Marke. > > Hier geht es um mögliche Ersatzbatterien. Da du ja anscheinend keinerlei Erfahrung damit hast, schreib ich’s einfach noch einmal, zum mitdenken: es funktionieren alle normalen Markenbatterien, sei es Varta, Energizer, Panasonic, oder was auch immer. Nach der o.a. Erfahrung sollten sie halt kein Baby Safe/Bitterschutz haben, oder wie die anderen das nennen. Es funktionieren nicht die aus der 10er Packung vom 1 Euro Grabbeltisch, und auch nicht die Eigenmarken von wem auch immer in ähnlicher Preisklasse. Klingt einfach, ist auch so. Oliver
Oliver S. schrieb: > Da du ja anscheinend keinerlei Erfahrung damit hast, schreib ich’s > einfach noch einmal, zum mitdenken: es funktionieren alle normalen > Markenbatterien, sei es Varta, Energizer, Panasonic, oder was auch > immer. Nach der o.a. Erfahrung sollten sie halt kein Baby > Safe/Bitterschutz haben, oder wie die anderen das nennen. Meine fabrikfrische Energizer funktioniert nicht, ob du's wahrhaben willst oder nicht.
Oliver S. schrieb: > Da du ja anscheinend keinerlei Erfahrung damit hast, schreib ich’s > einfach noch einmal, zum mitdenken: es funktionieren alle normalen > Markenbatterien, sei es Varta, Energizer, Panasonic, oder was auch > immer. Was sind anormale Markenbatterien? Hier ein bisschen Lesestoff zum Thema Impulsbelastung, Innenwiderstand und Parallelkondensator bei Knopfzellen: https://www.ti.com/lit/wp/swra349/swra349.pdf
> Vielleicht handelt es sich um einen Funkschlüssel, der kurze Sendebursts > raushaut Ich gehe mal davon aus das dies jedem hier klar ist. Das ist der Grund weshalb ich den Kondensator empfohlen habe... Vanye
Rainer W. schrieb: > Was sind anormale Markenbatterien? Der Schrott den man sich im Supermarkt im 20er Blister kauft. Steht zwar ne "Marke" drauf, ist aber Müll.
Vanye R. schrieb: > Ich gehe mal davon aus das dies jedem hier klar ist. Sorry, dass ich die Ironie-Tags vergessen hatte. Ich war davon ausgegangen, dass das jedem klar ist. Aber was überrascht dich daran, dass eine Funkanwendung auch beim Senden (mit entsprechendem Strompeak) eine ausreichend hohe Versorgungsspannung benötigt? Vanye R. schrieb: > Ist doch eigentlich eher ueberraschend das solche > Anwendungen so eine niederohmige Batterie brauchen.
Rainer W. schrieb: > Vanye R. schrieb: >> Ich gehe mal davon aus das dies jedem hier klar ist. > > Sorry, dass ich die Ironie-Tags vergessen hatte. Ich war davon > ausgegangen, dass das jedem klar ist. > > Aber was überrascht dich daran, dass eine Funkanwendung auch beim Senden > (mit entsprechendem Strompeak) eine ausreichend hohe Versorgungsspannung > benötigt? > > Vanye R. schrieb: >> Ist doch eigentlich eher ueberraschend das solche >> Anwendungen so eine niederohmige Batterie brauchen. Vielleicht ginge es ja auch mit einem Vorwiderstand, der die Zelle nicht gleich zusammenbrechen lässt. Probier ich mal. Kondensator ist aber schon auf der Bestellliste.
Tim 🔆 schrieb: >> Vanye R. schrieb: >>> Ist doch eigentlich eher ueberraschend das solche >>> Anwendungen so eine niederohmige Batterie brauchen. > > Vielleicht ginge es ja auch mit einem Vorwiderstand , der > die Zelle nicht > gleich zusammenbrechen lässt. Noch mehr Blödsinn zur Hand?
manche Schlüssel haben aus guten Grund die Batterie mechanisch getrennt, beim drücken auf den Taster wird die Batterie durch verbunden was für den Sendevorgang ausreicht. In diesem Fall würde ich den Kerko nicht direkt parallel an die Batterie klemmen sondern an die Platine, wo der Hersteller vermutlich auch einen kleinst Kondensator vorgesehen hat. Aber bei jedem Tastendruck wird der Kerko über die Batterie geladen wenn du da jetzt die 10fache Energie entnimmst, wir die Batterie auch wieder schneller leer. Probiere erstmal ordentlich Knopfzellen.
Udo S. schrieb: > Oliver S. schrieb: >> Vielleicht liegts ja auch daran, dass da eigentlich eine 2032 >> reingehört;) > > Ziemlich sicher nicht. schiet egal, in den Werkstätten hatten wir auch Schlüssel mit CR2025 die eigentlich keiner vorrätig hat. CR2032 lagen überall öfter rum, aber komischerweise konnte man auch in meinem Schlüssel z.B. eine CR2032 einsetzen, ich weiß ist kein Beleg daß das für alle CR2025 Aufnahmen passt, aber einen Versuch kann es wert sein.
Tim 🔆 schrieb: > (..) >> Vanye R. schrieb: >>> Ist doch eigentlich eher ueberraschend das solche >>> Anwendungen so eine niederohmige Batterie brauchen. > > Vielleicht ginge es ja auch mit einem Vorwiderstand, der die Zelle nicht > gleich zusammenbrechen lässt. Probier ich mal. Ein Vorwiderstand würde den Gesamtwiderstand (Innenwiderstand der Zelle plus Vorwiderstand) noch weiter erhöhen, also die Spannung noch weiter einbrechen lassen. Thomas schrieb: > manche Schlüssel haben aus guten Grund die Batterie mechanisch > getrennt, beim drücken auf den Taster wird die Batterie durch > verbunden was für den Sendevorgang ausreicht. > In diesem Fall würde ich den Kerko nicht direkt parallel an die Batterie > klemmen sondern an die Platine, wo der Hersteller vermutlich auch einen > kleinst Kondensator vorgesehen hat. Dann würdest du die Batterie durch den leeren Kondensator und den Sender belasten. Der Kondensator hätte nicht die Funktion für die er eigentlich gedacht ist, er sorgt sogar für das Gegenteil.
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Peter K. schrieb: > gleiches Thema wie vor einem Jahr: > Beitrag "CR2032 in Funkschlüssel bei 3V bereits leer?" In dem verlinkten Thread habe ich Messungen gemacht, allerdings mit CR2032 bzw. CR2477. Hier sieht man den Vergleich einer Varta mit einer EEMB beim Kurzschlusstrom..wobei die Varta auch ganz ordentlich ist: Beitrag "Re: CR2032 in Funkschlüssel bei 3V bereits leer?"
> Aber was überrascht dich daran, dass eine Funkanwendung auch beim Senden > (mit entsprechendem Strompeak) eine ausreichend hohe Versorgungsspannung > benötigt? Mich ueberrascht daran das der Hersteller nicht bereits durch eine moeglichst grosse Kapazitaet dafuer Sorge getragen hat das dies nicht, oder nur in einem sehr begrenztem Umfang der Fall ist. Das waere jedenfalls so wenn ich der Entwickler der Hardware gewesen waere. Nun mag es aber sein das der Schluessel nicht vom letzten Jahr sondern vielleicht sogar aelter wie 10Jahre ist. (Achtung das war jetzt Ironie .-) ) In dem Falle waere es denkbar das der Hersteller nicht in der Lage war so einen Kondensator vorzusehen weil kleine Keramiks im zwei oder gar dreistelligen Bereich noch nicht so lange verfuegbar sind. Daher scheint es angezeigt die Schaltung zu verbessern. Vanye
Rein interessehalber, sieht die Platine so wie auf dem Bild aus? Das Bild ist von einem Online Shop, könnte sein dass das ein Klon ist.
Vanye R. schrieb: > weil kleine Keramiks im zwei oder > gar dreistelligen Bereich noch nicht so lange verfuegbar sind. Gerade mal geschaut. MLCCs mit 2,2µF 6,3V werden bei Würth mit 20 MOhm Isolationswiderstand angegeben. https://www.we-online.com/de/components/products/WCAP-CSGP-6_3VDC Wenn du den dauerhaft der Knopfzelle parallel schaltest, dann kannst du ja mal rechnen wie viel der Leckstrom pro Jahr die Kapazität der Knopfzelle mindert.
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