Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Bohrmaschinenwartung Kohlen u.a.


von Horst (chile)


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Auf der Baustelle fiel eine ältere Bohrmaschine aus, das Getriebe 
blockierte und es brummte, sofort ausgeschaltet, in den Schraubstock 
gespannt, nach einer halben Umdrehung wars locker, blockierte nach einer 
Sekunde wieder, vmtl. hat sie ein Getriebeschaden.

FOTO: Von einem Bekannten Ersatzmaschine von Metabo erhalten, daheim 
kurz eingesteckt, war tot: zerlegt, gereinigt, Dimmerknopfmechanik 
gereinigt, Kohlen inspiziert, etwas zu kurz, Laufflächen inspiziert, mit 
Stoffbandpolierstreifen aufgehellt, alle Wicklungen sind OK, dann die 
Kohlen Locker geklopft und kurz eingeschaltet, funktionierte bis zum 
nächsten Test. Es liegt definitiv an den verbrauchten Kohlen < 1 mm.

Plan ist, morgen früh die Kohlen aus der ersten Maschine auf der 
Baustelle in diese zweite zu montieren, da ich die für eine Wandbohrung 
brauche. Evtl. nehme ich noch Kohlen aus anderen Maschinen, die dort 
herumliegen.

Gäbs sonst noch etwas vorbereitend zu tun, hab ich etwas vergessen?

Bin in ca. einer Stunde wieder da und lese weiter,

danke im voraus!
: Bearbeitet durch User
von Mani W. (e-doc)


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Horst schrieb:
> Es liegt definitiv an den verbrauchten Kohlen < 1 mm.

Warum baust Du diese Kohlen überhaupt noch ein statt sie
gleich zu erneuern?
von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Ach ja, das gute Knallistol... ;)

Ich würde auch neue Kohlen einbauen, der Kollektor des Motors da sieht 
ja wirklich noch gut aus. Evtl. muss man die Kohlen eine Weile einlaufen 
lassen bevor der Motor voll belastet wird, sonst verbrennt unter Last 
möglicherweise der Kollektor. Ob das mit gebrauchten Kohlen auch nötig 
ist (oder wie lange) hängt davon ab, wie gut sie aufliegen. Da darf kein 
großes Bürstenfeuer sein, auch nicht unter Last. Ein leichtes Funkeln 
ist normal.
Beitrag #8076970 wurde vom Autor gelöscht.
von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Kohlen kann man nach Maßen neu besorgen. So einen Anbieter kannte ich 
mal.

Leider dauert das länger, als andere Kohlen von der Schlachtmaschine 
einzubauen.

Beim Staubsauger waren aber die neuen Kohlen fehl am Platz, denn dieser 
hatte danach bald keine Kraft mehr und wurde unbrauchbar. Bedeutet: Sind 
die Kohlen runter, ist meistens der Motor am Ende, außer man überholt 
alles.


mfg
von Horst (chile)


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Ben B. schrieb:
> Ob das mit gebrauchten Kohlen auch nötig
> ist (oder wie lange) hängt davon ab, wie gut sie aufliegen.

japp, Neue sind bestellt und zur Not tuns auch Nachgespannte. Habs nur 
vergessen, daß ich schon vor Jahren so gelöst hatte. Das Bürstenfeuer 
beim ersten Test war normal, eine Kohle hat Riefen, die werde ich 
einschleifen.

Problem soweit gelöst, danke!
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