Bohrmaschinenwartung Kohlen u.a.

OP #8076945
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Auf der Baustelle fiel eine ältere Bohrmaschine aus, das Getriebe blockierte und es brummte, sofort ausgeschaltet, in den Schraubstock gespannt, nach einer halben Umdrehung wars locker, blockierte nach einer Sekunde wieder, vmtl. hat sie ein Getriebeschaden.

FOTO: Von einem Bekannten Ersatzmaschine von Metabo erhalten, daheim kurz eingesteckt, war tot: zerlegt, gereinigt, Dimmerknopfmechanik gereinigt, Kohlen inspiziert, etwas zu kurz, Laufflächen inspiziert, mit Stoffbandpolierstreifen aufgehellt, alle Wicklungen sind OK, dann die Kohlen Locker geklopft und kurz eingeschaltet, funktionierte bis zum nächsten Test. Es liegt definitiv an den verbrauchten Kohlen < 1 mm.

Plan ist, morgen früh die Kohlen aus der ersten Maschine auf der Baustelle in diese zweite zu montieren, da ich die für eine Wandbohrung brauche. Evtl. nehme ich noch Kohlen aus anderen Maschinen, die dort herumliegen.

Gäbs sonst noch etwas vorbereitend zu tun, hab ich etwas vergessen?

Bin in ca. einer Stunde wieder da und lese weiter,

danke im voraus!

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: Bearbeitet durch User
(Firma: Funkenflug Industries) #8076969
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Ach ja, das gute Knallistol... ;)

Ich würde auch neue Kohlen einbauen, der Kollektor des Motors da sieht ja wirklich noch gut aus. Evtl. muss man die Kohlen eine Weile einlaufen lassen bevor der Motor voll belastet wird, sonst verbrennt unter Last möglicherweise der Kollektor. Ob das mit gebrauchten Kohlen auch nötig ist (oder wie lange) hängt davon ab, wie gut sie aufliegen. Da darf kein großes Bürstenfeuer sein, auch nicht unter Last. Ein leichtes Funkeln ist normal.

Beitrag #8076970 wurde vom Autor gelöscht.
#8076993
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Kohlen kann man nach Maßen neu besorgen. So einen Anbieter kannte ich mal.

Leider dauert das länger, als andere Kohlen von der Schlachtmaschine einzubauen.

Beim Staubsauger waren aber die neuen Kohlen fehl am Platz, denn dieser hatte danach bald keine Kraft mehr und wurde unbrauchbar. Bedeutet: Sind die Kohlen runter, ist meistens der Motor am Ende, außer man überholt alles.

mfg

OP #8076996
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Ben B. schrieb:

Ob das mit gebrauchten Kohlen auch nötig ist (oder wie lange) hängt davon ab, wie gut sie aufliegen.

japp, Neue sind bestellt und zur Not tuns auch Nachgespannte. Habs nur vergessen, daß ich schon vor Jahren so gelöst hatte. Das Bürstenfeuer beim ersten Test war normal, eine Kohle hat Riefen, die werde ich einschleifen.

Problem soweit gelöst, danke!

#8077610
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Bei mir waren die Bohrmaschinen von AEG und Metabo praktisch unkaputtbar (wenn man den Motor nicht blockierte). Man musste höchstens mal die Kohlen wechseln. Und weil die Kohlen am Ende abschalteten (vom Kollektor abhoben) und nicht die Feder in den Kollektor kam, war das auch problemlos. Bei einer Bosch Maschine war das Getriebe schwergängig. An der Seite vom Getriebe war ein kleines Loch. Dort habe ich Öl nachgefüllt. Danach lief die Bohrmaschine wieder etliche Jahre einwandfrei.

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