[V]Analog Devices AD1139K High-End 18-Bit DAC Modul – Gebraucht / Funktionsfähig

OP #8077060
Lesenswert?

Analog Devices AD1139K High-End 18-Bit DAC Modul – Gebraucht / Funktionsfähig Beschreibung (Deutsch)

Zum Verkauf steht ein seltener und legendärer Analog Devices AD1139 K Digital-to-Analog Converter (DAC). Dieses hochpräzise 18-Bit-Modul ist ein gesuchtes Bauteil für audiophile Vintage-Komponenten sowie professionelle Labor- und Messtechnik.

Technische Daten & Details: Hersteller: Analog Devices (Made in USA) Modell / Typ: AD1139K (High-Precision 18-Bit DAC) Rückseitige Kennzeichnung: 463480476 Anwendung: High-End Audio (D/A-Wandler), Messtechnik, Medizintechnik

Zustand: Gebraucht, aber optisch in einem sehr guten, gepflegten Zustand mit sauberen Kontakten. Das Modul wurde vor dem Ausbau erfolgreich auf seine einwandfreie Funktion geprüft.

Verhandlungsbasis: EUR 140,- Kostenfreier Vesand innerhalb vob D als Einschreiben.

Angehängte Dateien:
#8077195
Lesenswert?

: Bearbeitet durch User
Beitrag #8077196 wurde von einem Moderator gelöscht.
(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #8077281
Lesenswert?

Andreas M. schrieb:

LOL. AD5781 gibt es neu für 1/5. Selbst mit einer guten Referenz dazu ist man noch meilenweit von Deiner Vorstellung weg.

Offenbar scheint der AD1139 bei Goldohren einen gewissen Kultstatus zu genießen, so wie auch einige der uralten PCM von Burr-Brown. Falls also ein AD1139 bei einem 50 kEUR-Wandler oder -Verstärker ausgefallen sein sollte, rechnet sich solch eine Reparatur durchaus. Wobei echte Goldohren die Teile vermutlich nur paarweise tauschen würden.

Bei irgendwelchen Händlern, die noch NOS-Restbestände führen, liegt der AD5781 derzeit eher bei EUR/US$ 500.

Und bei irgendwelchen anderen Geräten, z.B. Messgeräten oder Analysesystemen, kann solch ein Ersatzteil auch verhindern, dass man so etwas wegschmeißen muss.

#8077294
Lesenswert?

Andreas S. schrieb:

Offenbar scheint der AD1139 bei Goldohren einen gewissen Kultstatus zu genießen, so wie auch einige der uralten PCM von Burr-Brown. Falls also ein AD1139 bei einem 50 kEUR-Wandler oder -Verstärker ausgefallen sein sollte, rechnet sich solch eine Reparatur durchaus. Wobei echte Goldohren die Teile vermutlich nur paarweise tauschen würden.

Und natürlich NUR wenn es der gleiche Datecode wie bei den Altteilen ist.

Die Bitts sind dann besser im Silizium eingebettet, udn das Klangbild ruhiger. Die Solo Gitaree von julio Zantamerra tritt plastischer vervor, man spürt ein ganz anderes Timbre.

Merke: Je hochpreisiger das Equipment, um so psychisch gefühlt besser der Klang. Alte Audio-Verkäufer Regel. Und natürlich muss die Story dazu kommen.

(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #8077298
Lesenswert?

Andrew T. schrieb:

Und natürlich NUR wenn es der gleiche Datecode wie bei den Altteilen ist.

Es kommt vor allem auf die Sternenkonstellation während des Datums an. Wenn Saturn im Aszendenten Gießkanne steht, klingt das Teil scheiße.

Die Bitts sind dann besser im Silizium eingebettet, udn das Klangbild ruhiger. Die Solo Gitaree von julio Zantamerra tritt plastischer vervor, man spürt ein ganz anderes Timbre.

Man merkt, dass Du ein echter Kenner bist.

Mindestens genauso wichtig ist, dass neue DAC eingespielt werden müssen, ähnlich wie neue Kabel. Allerdings verwendet man hierfür anderes Audiomaterial. Wichtig ist dabei, dass das Einspielen länger dauert als das gesetzliche Rückgaberecht bei Online-Bestellungen. Natürlich kann man als Händler die Rücknahme (mit Erstattung des Kaufpreises) verweigern, solange der Kunde nicht nachweisen kann, dass er die Einspielzeit voll ausgenutzt und ausschließlich die passenden Tonträger verwendet hat.

#8077530
Lesenswert?

Harald W. schrieb:

Ja, "Goldohren" benötigen natürlich ICs mit vergoldeten Anschlüssen.

Vor vielen Jahren, als MP3 richtig Einzug hielt, ich glaube es stand in der CT, da hatten sie einen Test mit allen "Gurus" aus allen Bereichen gemacht und selbst die "Goldohren" konnten mit nur 10% der vorherigen Daten (das zweifelten sie ja an) nicht mehr heraus hören was Original und was MP3 war. Heute ist MP3 viel leistungsfähiger. Allein die armdicken Kabel zu den Lautsprechern. Im Vergleich konnte man (jedenfalls meine Kumpel und ich) keinen Unterschied zu den Telefonleitungen hören.

#8077560
Lesenswert?

Erst in den Jahren, als MP3 allgemein in Verwendung kam, konnte man wieder mal beobachten, welch verunglimpfte Tonwiedergabe in den zu stark komprmierten Formaten den Leuten doch so viel Spaß macht, z.B. für ins Auto oder im Walkman/MP3-Player, noch schlechter als abgenudelte Schallplatten von minderwertigsten Tonabnehmern gespielt, oder noch schlechter als dumpf klingende Audiokassetten mit welligem Rand und von verdreckten Tonköpfen abgespielt. Hauptsache klein, paraktisch und billig. CDs waren zu der Zeit noch teuer.

mfg

#8077696
Lesenswert?

Frank O. schrieb:

Vor vielen Jahren, als MP3 richtig Einzug hielt, ich glaube es stand in der CT, da hatten sie einen Test mit allen "Gurus" aus allen Bereichen gemacht und selbst die "Goldohren" konnten mit nur 10% der vorherigen Daten (das zweifelten sie ja an) nicht mehr heraus hören was Original und was MP3 war. Heute ist MP3 viel leistungsfähiger.

MP3 wurde m.W. erfunden, um Speicher zu sparen. Da heutzutage Speicher billig ist, wird es m.E. nicht mehr unbedingt benötigt.

Allein die armdicken Kabel zu den Lautsprechern.

Man muss ja nicht unbedingt übertreiben. Aber etwas dicker als Telefonkabel sollte es für eine gute Bedämpfung des Basslaut- sprechers schon sein.

Ein guter Kompromiss für guten Klang ohne unnötige Übertreibung ist m.E. die CD.

#8077717
Lesenswert?

Harald W. schrieb:

MP3 wurde m.W. erfunden, um Speicher zu sparen. Da heutzutage Speicher billig ist, wird es m.E. nicht mehr unbedingt benötigt.

MP3 wurde aus dem üblichen Grund erfunden: Eitelkeiten. Der Prof. und Doktorvater des eigentlichen Erfinders hatte das mal in einem Interview erzählt. Da hatte er mit jemandem ein Gespräch und der das abfällig als unmöglich bezeichnet hatte. Daraufhin kam dieses "Na, das wollen wir doch mal sehen", auf und er setzte seinen Doktoranten darauf an.

(Firma: Funkenflug Industries) #8077719
Lesenswert?

MP3 hat durchaus noch seine Berechtigung, da es 80..90% der Datenmenge ohne nennenswerten Qualitätsverlust einsparen kann. Es taucht lediglich nicht, wenn man diese Audiodaten noch einmal nachbearbeiten und dann erneut komprimieren will, mit jedem dieser Abläufe wird die Qualität schlechter. Aber selbst dafür gibts verlustfreie Audiokompressionsverfahren, FLAC oder bei Apple ist ALAC sehr beliebt, für die Archivierung bringts sogar was, die Daten mit einem neueren ZIP-Packer zu packen.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren