Die ESP brauchen wegen Wlan wohl "viel" Strom. Naja, nicht richtig viel aber für Batterie gehts eben nicht gut. Und mir gehts langsam gegen den Strimmel für sowas eine Steckdose zu verplämpern. Was kann man tun? Es lassen? Ein 12V Netz mit Zentralnetzteil installieren und unauffällig verkabeln (Lautsprecherkabel)? Wie löst ihr das?
Rechne dir das Einsparpotential aus, und ab wann es die Investition übersteigt. Vermutung: in 200 Jahren.
Benedikt L. schrieb: > Die ESP brauchen wegen Wlan wohl "viel" Strom. Naja, nicht richtig viel > aber für Batterie gehts eben nicht gut. > Und mir gehts langsam gegen den Strimmel für sowas eine Steckdose zu > verplämpern. > Was kann man tun? Nicht den ESP-WLAN-Müll verwenden, sondern LAN (PoE). So ist man nicht nur das Problem mit der Steckdose los, sondern auch gleich noch einige andere...
Es soll ja mittlerweilen Steckdosen geben, die zusätzlich einen USB-Ladeausgang haben. Oder auch Zwischenstecker mit diesem.
Benedikt L. schrieb: > für Batterie gehts eben nicht gut Mein WLAN-Thermometer wacht alle paar Minuten mal auf und schickt bei großen Änderungen einen Wert, ansonsten stündlich. Das reicht völlig und lässt sich mit zwei Ikea Akkus ca. ein Jahr lang versorgen, für mich ausreichend komfortabel. Wie viele ESPs hast du denn laufen, für jede Zimmerecke einen? Dann würde ich eher schauen ob man Funktionen zusammenlegen kann, langes Sensorkabel statt zweitem ESP usw.
Ob S. schrieb: > Nicht den ESP-WLAN-Müll verwenden, sondern LAN (PoE). So ist man nicht > nur das Problem mit der Steckdose los, sondern auch gleich noch einige > andere... und schafft sich viele Neue - soll ich überall dorthin wo ich einen Sensor/AKtor brauche die Wand aufklopfen und ein Netzwerkkabel verlegen? Hier werkeln rel. viele ESPs - Akku-BMS, Serialbridge zur Heizung usw, meist mit ESPEasy, ESPHome,.... Die funktionieren im WLAN problemlos, da jetzt einen 4€ Wifi-ESP durch einen 25€ LAN ESP zu ersetzen, zusätzlich alles verkabeln? Aber die Zeit der nacktes ESP ist wohl eh fast rum, mittlerweile sind fertige Module wie Shelly usw so billig das ich oft das Basteln nicht lohnt Und da wird es dann noch schwieriger sie mit DC zu versorgen
Ich habe auch mal eine 12V-Verkabelung geplant (25 Meter vom Anschlussraum mit Autobatterie zum Router und den LAN-Switches, dazu ein DC-speise-tauglicher Kabelanschlussverstärker). Solche Kabelagen sind wunderbare Fänger für Induktionen. Ein Blitz in der Nähe z.B. und überall magic smoke im Haus und dann alles neu kaufen. PoE besitzt da schon ein paar Schutzmechanismen gegen das Gröbste. Ich sehe zu dass ich Funktionen bündele. Ein ESP8266 im Garten liefert Partikelmesswerte (der IKEA-Hack), einige Temperaturen über 1wire und ein 4-20mA-Sensor für den Regenwassertank. Ein andere bedient(e) den Magnetkontakt des Wasserzählers und 8 Temperaturen an der Heizungsverteilung. Ein dritter steuert 5 Funkmodule für diverse Protokolle. LaCrosse Temperatursensoren bölken alle paar Sekunden ihre Werte in den Äther und die Batterien halten locker 2 Jahre.
Heinz R. schrieb: > soll ich überall dorthin wo ich einen > Sensor/AKtor brauche die Wand aufklopfen und ein Netzwerkkabel verlegen? Die 12V Leitung müsstet du auch verlegen :) Für einen ESP reicht ein dünnes Cat. 5e oder theoretisch sogar nur zwei Paare. Ein riesen Nachteil von dem 12V System wäre die fehlende galvanische Trennung, da hättest du spannende Querverbindungen zwischen dem Akku, deiner Heizung, ... PoE (nur aufpassen bei den ganz billigen Konvertern) ist galvanisch getrennt und Ethernet auch.
L. schrieb: > PoE (nur aufpassen bei den ganz billigen Konvertern) ist galvanisch > getrennt und Ethernet auch. WIFI auch ....
Heinz R. schrieb: > und schafft sich viele Neue - soll ich überall dorthin wo ich einen > Sensor/AKtor brauche die Wand aufklopfen und ein Netzwerkkabel verlegen? Man kann Ethernet-Kabel auch verlegen, ohne unbedingt Wände aufklopfen zu müssen. Kommt eigentlich nur auf die erforderliche Datenrate an. Die bestimmt, welcher Ethernet-Standard genutzt werden muss. Und der wiederum bestimmt, was an Kabel "geht". Und nein: für das, was irgendein verschissener ESP über WLAN zu liefern vermag, braucht man kein CAT7 und auch kein CAT5. Kann es aber anderseits durchaus verwenden, wenn es sowieso schon in der Nähe liegt...
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