Dies ist kleines Minimal-Beispiel für die Implementation eines simplen Low-Power Sensornode mit LoRa auf Basis des seeed studio Wio-E5-LE-Moduls (STM32WLE5). Aus diesem Thread ausgekoppelt: Beitrag "Re: Wo minimal board für ARM ( z.B. STM32U031K8U3) holen" Quellcode und mehr Details: https://github.com/Erlkoenig90/WioE5-Demo Das Beispiel demonstriert wie mit dem Wio-E5 mit nur einem einzigen Chip und minimalen externen Bauteilen ein vollständiger Funksensor mit extrem niedrigem Stromverbrauch gebaut werden kann. Das Beispiel misst alle 10 Sekunden die Betriebsspannung und innere Temperatur des Controllers und sendet diese als LoRa-Datenpaket ab. Es ergibt sich ein Durchschnittsverbrauch von ca. 13µA, der z.B. bei einer CR2032 2 Jahre Laufzeit ermöglicht. Das funktioniert sogar ohne PCB: Das Modul kopfüber auf die Rückseite eines kleinen 4s-Solarmoduls geklebt, Drähte an die Pads gelötet, eine einfache Helix-Antenne über ein Stückchen RG-174 angebunden, 2 Kondensatoren zur Stabilisierung der Spannungsversorgung, eine Diode gegen Rückstrom durch die Solarzelle, eine TVS-Diode, ein Pinheader für SWD - fertig! Man kann aber auch das fertige Wio-E5-LE mini Dev Board von seeed studio verwenden.
Schönes Projekt! Als Vorschlag für's nächste Projekt: Ich lerne richtige Lötstellen zu machen.
Helmut -. schrieb: > Schönes Projekt! Als Vorschlag für's nächste Projekt: Ich lerne > richtige > Lötstellen zu machen. Kannst ja vorbeikommen und es demonstrieren.
Niklas G. schrieb: > bei einer > CR2032 2 Jahre Laufzeit ermöglicht. Bricht die beim Senden nicht gleich zusammen?
Frank D. schrieb: > Niklas G. schrieb: >> bei einer >> CR2032 2 Jahre Laufzeit ermöglicht. > > Bricht die beim Senden nicht gleich zusammen? Kann man durch Li-Ion-Kondensator stützen.
Frank D. schrieb: > Bricht die beim Senden nicht gleich zusammen? Hab ich jetzt nicht ausführlich mit Alterung etc. getestet, weil aber auch die Peaks so niedrig sind (< 12mA) und ein großer Kondensator parallel ist müsste es recht gut gehen. Außer man dreht die Sendeleistung hoch... Mit einer neuen CR2032 klappt's jedenfalls wunderbar 😉
Niklas G. schrieb: > Kannst ja vorbeikommen und es demonstrieren. Wohin? Gibt doch genug Youtube-Videos. Ich hab's nach folgender Methode gelernt: Man schneide 120 10cm lange Stücke eines blanken Kupferdrahtes ab. Dann löte man je 20 Stücke zu einem Gitter mit 1cm Drahtabstand. Und diese 6 Gitter werden zu einem Würfel gelötet. Und wenn dem Meister eine Lötstelle nicht gefallen hat, ist seine Hand rein zufällig an den Würfel gekommen und hat ihn platt gedrückt. Da lernt man schnell, wie saubere Lötstellen aussehen.
Helmut -. schrieb: > Wohin München. Helmut -. schrieb: > Und diese 6 Gitter werden zu einem Würfel gelötet. Und wie sendet das dann LoRa-Datenpakete ab? Groben blanken Kupferdraht, ohne hitzeempfindliche Kunststoffteile in der Nähe, noch dazu vermutlich mit verbleitem Lot, kann jeder schön verlöten. Unter dem Mikroskop einzelne SMD-Komponenten fliegend zu verlöten ohne sie zu grillen ist eine ganz andere Hausnummer. Kannst ja mal zeigen wie das bei dir aussieht.
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Niklas G. schrieb: > Groben blanken Kupferdraht, ohne hitzeempfindliche Kunststoffteile in > der Nähe, noch dazu vermutlich mit verbleitem Lot, kann jeder schön > verlöten. Ich hab einen guten Freund, der würde das WIG-Schweißen. Weichlöten ist nicht sein Talent, sähe nach Murks aus.
H. H. schrieb: > Ich hab einen guten Freund, der würde das WIG-Schweißen. Wenn's gut verschweißt ist kann der Meister das auch nicht mehr so einfach platt drücken. Für bessere Ergebnisse Stahl statt Kupfer nehmen und schräge Drähte zur Stabilisierung hinzufügen.
Ist nur eine Frage des Flussmittels, damit man keine kalten Lötstellen produziert.
Helmut -. schrieb: > kalten Lötstellen Wie bei K3? Auf einem PCB, noch dazu mit haardünen Traces und ohne Masseflächen und ohne Bauteile mit großer Wärmekapazität ist das ja auch einfach. Also wenn das die Referenz ist... Ich hab immerhin die Flussmittelreste am Ende noch abgewaschen...
Niklas G. schrieb: > Also wenn das die Referenz ist... Ich hab immerhin die > Flussmittelreste am Ende noch abgewaschen... Wozu denn? Schon mal was von "No Clean" Flussmittel gehört? Niklas G. schrieb: > Auf einem PCB, noch dazu mit haardünen Traces und ohne Masseflächen und > ohne Bauteile mit großer Wärmekapazität ist das ja auch einfach. Wenn das dein Problem ist, nimm doch einfach eine grössere Spitze und höhere Temperatur. Ich verwende gerne meine 3.2mm-Brate bei 350°C. Das klappt wunderbar, wenn man kurz lötet. Und der Flussmittelstift liegt immer daneben.
Helmut -. schrieb: > Wozu denn? Weil's dann so aussieht wie auf deinem Foto. Und da wir ja hier bei Stilkritik sind... Helmut -. schrieb: > Ich verwende gerne meine 3.2mm-Brate bei 350°C. Die 3.2mm Spitze erhitzt dann nur das eine 1mm breite Pad des Moduls, und nicht das 0.25mm entferne nächste Pad und den darauf balancierenden SMD-Kondensator? Helmut -. schrieb: > Und der Flussmittelstift liegt immer daneben. Daneben liegen reicht meiner Erfahrung nach nicht. Ist ja kein Informationsflussmittel.
Helmut -. schrieb: > Wozu denn? Schon mal was von "No Clean" Flussmittel gehört? Damit es vernünftig aussieht. "No Clean" bedeutet nur, dass die Reste nicht die Leiterbahnen anfressen.
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