Forum: PC Hard- und Software Erfahrungsbericht: mit ChatGPT als tool Infos extrahieren und in Tabelle kloppen


von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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Servus,

falls man gefragt werden sollte, wie die Tabelle in 
Beitrag "Re: Gehältsbänder Engineering 2026" entstand:

Ausgangspunkt sind drei per Hand und Windows-snippingtool erzeugte 
Screenshoots im png-Format einer Stellenofferte-site. Die *.pngs wurden 
nicht weiter manuell bearbeitet.

Als AI wurde ChatGPT ausgewählt, ein erster Versuch ohne Anmeldung 
scheiterte an der fehlenden Möglichkeit Dateien hochzuladen
Als Computer wurde ein Raspberry Pi 500 verwendet, manuelle 
Textbearbeitungen mit einem Zeilorientierten, rein tastaturbedienbaren 
Texteditor (Emacs).


-> alle dei png-files (Stellenname, Ort und Gehaltsspanne) jeweils in 
einem Absatz hochgeladen
-> Prompt: "fasse alle drei files zu einer textdatei zusammen"

<- nach ca. 5 sec Presentation und Angebot das für Excel (als doxc) 
downzuladen, Download durch Klick auf Link

<- "Enthalten sind alle erkennbaren Stellenanzeigen aus den drei 
Bildern:"
Vorschlag: "Wenn du stattdessen eine
reine Textdatei (.txt) oder eine
Excel-Tabelle (.xlsx) möchtest, kann ich diese ebenfalls erstellen.

-> : "Erstelle eine reine Textdatei (.txt) mit den Gehaltsangaben"

-> manuelle Bearbeitung (Zeilenumbrüche)

-> Prompt: "sortiere ummit gehaltsangabe links"  (prompt genauso mit 
fehlenden Leerzeichen eingegeben

-> Prompt: "sortiere um nach steigender Gehaltsangabe"

<- Download der Datei Gehaltsangabe_links_sortiert.txt
-> geringe manuelle Nachbearbeitung (Zwischenüberschriften)



Fazit:
das Endergebniss entspricht den Erwartungen, durch die AI wurde der 
komplexeste Schritt (Extraktion eines Textes aus einem Screenshoot) 
wesentlich vereinfacht und verkürzt.
Womöglich hätte man der AI weitere Arbeitsschritte aufdrücken können,
der Autor fühlte sich im Wechsel zwische AI-Benutzung bei komplexeren 
Aufgaben und klassischer manueller Bearbeitung bei  simpleren
(hier "Zeilenschubsen in Textdatei") "wohler"; nicht das man viel Zeit 
verliert, der AI zu beschreiben, was man schnell selbst erledigen kann.

Angenehm fielen die exakten Statusmeldungen und die Vorschläge zu 
möglichen (von AI prognostizierten) nächsten Arbeitsschritte aus, auch 
das Tippfehler im prompt ignoriert wurden. Diese Fehler-toleranz 
gegenüber Eingaben ist angenehm, insbesonders solange man eher 
"pingelige" cmd-lines gewöhnt ist. Die AI Vorschläge nehmen auch das 
gewisses Gefühl des Verlorenseins" was einen sonst in der Vielzahl der 
Optionen von Bildverarbeitungen beschleicht.

Also gern wieder AI als tool zur Extraxtion von (formattierten) Text aus 
Screenshoots o.ä..
: Bearbeitet durch User
von Frank D. (Firma: LAPD) (frank_s634)


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Wie alt bist du eigentlich?
von René H. (mumpel)


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Frank D. schrieb:
> Wie alt bist du eigentlich?

Das ist eher billige Werbung, verpackt in einen Beitrag zum Thema KI. ;)
von Oliver S. (oliverso)


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Bradward B. schrieb:
> falls man gefragt werden sollte,

Wie kommst du auf diese völlig abstruse Idee, dass das irgend jemanden 
interessiert?

Oliver
: Bearbeitet durch User
von J. T. (chaoskind)


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Oliver S. schrieb:
> Wie kommst du auf diese völlig abstruse Idee, dass das irgend jemanden
> interessiert?
> Oliver

Ach, Lütt-Bradili hat in letzter Zeit halt Freude daran gefunden, das 
Forum mit selbstgefälligem Geschwafel zu füllen.
von Klaus (feelfree)


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Meine Tochter hatte gerade einen KI-Workshop in der Schule, 8. Klasse.

Eigentlich war ich von deren Ergebnis etwas enttäuscht, kam wenig neues 
/ überraschendes zu Tage, ich hätte mir da mehr erwartet.

Verglichen mit Bradwards "Erfahrungsbericht" könnte das aber glatt als 
Promotion durchgehen...
von Rolf M. (rmagnus)


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Klaus schrieb:
> Meine Tochter hatte gerade einen KI-Workshop in der Schule, 8. Klasse.
>
> Eigentlich war ich von deren Ergebnis etwas enttäuscht, kam wenig neues
> / überraschendes zu Tage, ich hätte mir da mehr erwartet.

Du glaubst, dass ein KI-Workshop in der Schule bahnbrechend neue 
Erkenntnisse liefert?
von Klaus (feelfree)


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Nein, das glaube ich nicht.
von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Das Wichtigste bei einer erflogreichen KI-Nutzung ist die Formulierung 
eines präzisen Prompt. Das ist inzwischen geradezu zu einer Wissenschaft 
geworden, nennt sich "prompt engineering" - dazu gibts inzwischen dicke 
Bücher.

Wichtiger Nebeneffekt: Auch im Umgang mit KI wird eigenes Denken nicht 
völlig unnötig. Ansonsten gilt nämlich das Prinzip: Shit in - shit out.

Darauf sollten die Lehrer besonderen Wert legen.

Hier nur ein kleines Beispiel:

https://www.researchgate.net/publication/379383032_Prompt_Engineering_Die_Kunst_KI-Systeme_zu_steuern/fulltext/6a48148bd3b8605d385f9415/Prompt-Engineering-Die-Kunst-KI-Systeme-zu-steuern.pdf
von Rolf M. (rmagnus)


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Klaus schrieb:
> Nein, das glaube ich nicht.

Das passt dann aber nicht zu deiner Aussage, dass du enttäuscht warst, 
weil dabei solche Erkenntnisse nicht rausgekommen sind.
von Klaus (feelfree)


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Rolf M. schrieb:
> Klaus schrieb:
>> Nein, das glaube ich nicht.
>
> Das passt dann aber nicht zu deiner Aussage, dass du enttäuscht warst,
> weil dabei solche Erkenntnisse nicht rausgekommen sind.

Klaus schrieb:
> kam wenig neues / überraschendes zu Tage,

Rolf M. schrieb:
> bahnbrechend neue Erkenntnisse

finde den Unterschied.
von Rolf M. (rmagnus)


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Irgendwie scheinst du mich nicht zu verstehen. Also mal anders:
Was hättest du neues oder überraschendes erwartet von einem 
Schulworkshop?
von Klaus (feelfree)


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Rolf M. schrieb:
> Was hättest du neues oder überraschendes erwartet von einem
> Schulworkshop?

Lustig. Wenn ich wüsste was ich erwartet hätte dann wäre das weder neu 
oder überraschend gewesen.

Allgemeiner formuliert: Überraschend wäre zum Beispiel gewesen, wenn sie 
versucht hätten, die KI für eine Aufgabe einzuspannen, für die ich 
bisher nie daran gedacht hätte, es da mit einer KI zu versuchen.
: Bearbeitet durch User
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