Liebes Forum, ich suche einen einfachen AC/DC Konverter, um mit dem Fahrrad-"Bordnetz" ein CR2032 Gerät zu betreiben (also die Batterie ersetzen) - es ist nur ein kleines Bluetooth-BLE-Gerät, das im Betrieb wohl weniger als 1mA zieht, wahrscheinlich eher im uA Bereich. Puffer für ein paar Sekunden wäre nice, mehr braucht es nicht und soll auch nicht. Hat da jemand eine passende Schaltung für mich? HT7330 mit Brückengleichrichter am Eingang und Elko zur Glättung wäre mein Ansatz. Dann braucht es aber sicherlich noch irgendwie irgendwo eine Z-Diode, damit zu hohe Spannungen nicht den Linearregler erschrecken? Wie genau muss ich dimensionieren und verdrahten? Vielen Dank, Tom
Tom W. schrieb: > es ist nur ein kleines Bluetooth-BLE-Gerät .... und es ist streng geheim. Tom W. schrieb: > das im Betrieb wohl weniger als 1mA zieht Bei Bluetooth eher unwahrscheinlich.
Brückengleichrichter Kondensator, Spannungsregler, Kondensator. Brauchts dazu einen Schaltplan mit Fritzing? Und nicht zu schnell fahren, denn ohne Schutzeinrichtung (je nach Nabendynamo) können da locker über 50 V ankommen.
Der Konverter nennt sich Brückengleichrichter, und damit 3V rauskommen könnte eine weisse LED helfen. Allerdings donnert ein Dynamo da 500mA rein, etwas heftig wenn man nur 1mA braucht.
1 | +-----+ |
2 | +----|~ +|---+------+---o + |
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4 | Dynamo |MB4F | 100uF LED 3V |
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6 | +----|~ -|---+------+---o - |
7 | +-----+ |
https://www.mouser.de/ProductDetail/Rectron/MB4F https://www.ebay.de/itm/370738873775 Du hast also gleichzeitig auch 3W Licht. Die Idee "ich brauch aber nur 1mA, muss ich wirklich für 500mA extra treten" fuhrt zum Problem des Dynamos: er ist eine Stromquelle: wenn er nicht abgeschaltet aka kurzgeschlossen ist fliessen immer 500mA, lässt du die Anschlüsse offen dann fliessen die eben intern ab. Du musst also immer fur 500mA treten auch wenn du nur 1mA brauchst. Nimm besser eine Batterie, die darf ja auch grösser als CR2032 sein wenn du sowieso Kabel raus führst aus deinem BLE. https://www.akkushop.de/saft-ls14500cnr-lithium-batterie-mit-u-form-loetfahnen/ hält wohl 10 Jahre.
Nein, das war soweit ja klar. Mir geht es genau um die Schutzeinrichtung, denn der HT7330 wird es sonst nicht so lange überleben.
ist klar, aber das Ding soll ja im Stand nicht senden. Es ist ein IBeacon, mit dem ich meinen Standort feststellen kann.
https://www.mouser.de/de/ProductDetail/Rectron/MB4F?qs=rrS6PyfT74d4WwzxaTM46Q%3D%3D irgendwie der Link kaputt
Michael B. schrieb: > wenn er > nicht abgeschaltet aka kurzgeschlossen ist fliessen immer 500mA, lässt > du die Anschlüsse offen dann fliessen die eben intern ab. Witzige Theorie!
Hallo Michael B., Michael B. schrieb: > Die Idee "ich brauch aber nur 1mA, muss ich wirklich für 500mA extra > treten" fuhrt zum Problem des Dynamos: er ist eine Stromquelle: wenn er > nicht abgeschaltet aka kurzgeschlossen ist fliessen immer 500mA, lässt > du die Anschlüsse offen dann fliessen die eben intern ab. Du musst also > immer fur 500mA treten auch wenn du nur 1mA brauchst. Wenn ich eine Leitung meines Nabendynamos per Schalter öffne, wo fließen denn da 500 mA? Im Naebndynamo selber? Hast Du dafür eine erklärende Schaltung? Ich versteh's leider nicht. Hallo Tom W., Spannungsbegrenzungen in allen Formen und Farben gibt es hier erklärt: https://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/powzen.htm
Michael B. schrieb: > Problem des Dynamos: er ist eine Stromquelle: Aber keine ideale. Die Beschreibung als Stromquelle taugt nur für einen Teil seines Arbeitsbereichs.
Peter M. schrieb: > Hast Du dafür eine erklärende Schaltung? > Ich versteh's leider nicht https://fahrradzukunft.de/1/wirkungsweise-fahrradlichtmaschinen
Peter M. schrieb: > Wenn ich eine Leitung meines Nabendynamos per Schalter öffne, wo fließen > denn da 500 mA? Manche Nabendynamos werden m.W. mit dem Schalter kurzgeschlossen um die Beleuchtung auszuschalten.
Udo S. schrieb: > Peter M. schrieb: >> Wenn ich eine Leitung meines Nabendynamos per Schalter öffne, wo fließen >> denn da 500 mA? > > Manche Nabendynamos werden m.W. mit dem Schalter kurzgeschlossen um die > Beleuchtung auszuschalten. Ob man einen Nabendynamo besser kurzschließt oder unterbricht, um Leerlaufverluste möglichst gering zu halten, hängt vom Modell ab und Geschwindigkeit ab.
Ob man sich über einen kurzgeschlossenen Dynamo überhaupt groß Gedanken machen soll/will, hängt von einem selber ab: https://fahrradbeleuchtung-info.de/wirkungsgrad-und-leerlaufverluste-von-nabendynamos "Der SON 28 hat bei ausgeschaltetem Licht Leerlaufverluste von ca. 0,7 W bei 20 km/h und 1,4 W bei 30 km/h. Der deutlich billigere Shimano DH-3N80 dagegen 1,5 und 2,6 W. Bei 20 hm/h verliert man mit diesem also 0,7 W Antriebsleistung und 1,2 W bei 30 km/h. Wie viel langsamer wird man dadurch? Fährt man mit dem SON 28 20 km/h, erreicht man mit dem DH-3N80 nur 19,9 km/h. Bei 30 km/h ist der Geschwindigkeitsverlust ebenso groß (zwar ist dort der Verlustunterschied größer, aber das Mehr an Leistung was man für höhere Geschwindigkeiten aufgrund des überproportional zunehmenden Luftwiderstandes braucht auch)." Lieber eine anliegende Radlerjacke statt einem schicken Flatterteil von Jack Wolfskin. Bei meinem Arbeitsweg macht die Jacke 5 km/h Spitzengeschwindigkeit aus. 45 -> 50 km/h
Der TO braucht für seine 1mA Bluetoothgeschichte eine praktikable Lösung. Hier mein ausgearbeiteter und durchdachter Schaltplan. Ich denke der ist mir recht töffte gelungen. Die beiden 10 Volt 1,3 Watt Z-Dioden am Eingang schneiden schon mal die hohen Wechselspannungsspitzen bei 10,7V ab. Selbst wenn der Goldcapkondensator C2 beim Einschalten des Dynamos noch leer ist, kann an dem 100 Ohm Widerstand R1 die ganze mühsam erzeugte Spannung temporär dran abfallen, so dass der Darlingtontransistor sofort Spannung zur Verfügung hat, die er sofort für die Bluetoothapparatur auf 3,3 Volt stabilisieren kann. Wenn man nicht mehr in die Pedale tritt, weil man z.B. an einer roten Ampel steht, dann kann der Goldcap über die Diode, die den 100R Widerstand R1 überbrückt, weiterhin bequem Spannung für den BC517 zum Stabilisieren Verfügung stellen. Wichtig ist, dass der 10V Goldcap mit einer höheren Spannung aufgeladen wird (ca. 9V), als die stabilisierte Ausgangsspannung von 3,3V hoch ist, damit der Darlingtontransistor möglichst lange davon zum Stabilisieren zehren kann.
Otto K. schrieb: > H. H. schrieb: >> Ahnungslos! > > Wieso DAS denn? Würde Bände füllen. > Wo ist denn DEIN Schaltplan? https://files.resources.altium.com/sites/default/files/inline-images/unnamed%20%281%29_3.png https://static.viking.de/is/image/odeu13/1289247?wid=300&hei=300&fmt=webp&qlt=73&resMode=sharp2&op_usm=1.2,0.4,10,0
Klar, Batterien sind natürlich auch eine Möglichkeit. Das wäre am einfachsten und sichersten, aber wenn man schon die ganze Zeit einen Nabendynamo mitlaufen hat, dann ist das natürlich verlockend, den auch für die Verbraucher am Fahrradlenker zu nutzen. Ich könnte meine Schaltung auch noch mal ändern und statt des 1 Farad Goldkondensators eine 3,7 Volt Lithium-Ionen Batterie dazu basteln. Die müsste dann allerdings hinter dem Transistor sitzen. Dazu kann ich mir gleich auch noch mal eine passende Schaltung ausdenken und später hier präsentieren.
Otto K. schrieb: > Ich könnte meine Schaltung auch noch mal ändern und statt des 1 Farad > Goldkondensators eine 3,7 Volt Lithium-Ionen Batterie dazu basteln. Kannst du dir sparen: Tom W. schrieb: > Puffer für ein paar Sekunden > wäre nice, mehr braucht es nicht und soll *auch* nicht.
Otto K. schrieb: > aber wenn man schon die ganze Zeit einen > Nabendynamo mitlaufen hat, dann ist das natürlich verlockend, den auch > für die Verbraucher am Fahrradlenker zu nutzen. Aber sicher nicht mit deiner Murksschaltung.
H. H. schrieb: > Aber sicher nicht mit deiner Murksschaltung. Okay, dann eben mit dieser LiIon-Akkuladeschaltung. Auch wenn der TO behauptet, dass nur eine Pufferzeit von ein paar Sekunden genügen und nice wäre, aber wenn er mal auf dem Campingplatz verweilt, dann kann er sein Bluetoothgerät auch bequem im Stand einschalten und muss nicht immer mit dem Fahrrad auf der Wiese im Kreis fahren, nur um sein Bluetoothgerät nutzen zu können.
H. H. schrieb: > Es wird immer schlimmer! Ey, wieso DAS denn jetzt schon wieder? Wie ich schon sagte, Batterien sind gut und schön, aber der Narben Dynamo knattert ja sowieso schon ständig während der Fahrt mit. Also warum dann nicht auch zur Stromerzeugung nutzen?
Otto K. schrieb: > Okay, dann eben mit dieser LiIon-Akkuladeschaltung. Wir gehen natürlich davon aus, dass dein LiIon Alku ein Schutz-PCB gegen Über- und Tiefentladung hat. Bloss wie geht die Schaltung damit um wenn sich der Alku abtrennt ? Wie soll der Verbraucher die zwischen 4.2 und 1.8V schwankende Spannung verkraften ? Warum nutzt die Schaltung nicht was seit 1980 erfunden wurde (abgesehen jetzt vom Akku), obwohl modernere Bauteile ja vielleicht tatsächlich was nuzliches draus machen könnten ?
Nick schrieb: > Aua! Ich meinte natürlich Nabendynamo (der tut nicht ganz so weh und hinterlässt beim Fahren keine Narben an der Wade). 🙂 Michael B. schrieb: > Wir gehen natürlich davon aus, dass dein LiIon Alku ein Schutz-PCB gegen > Über- und Tiefentladung hat. Gegen Überladung schützt die 5V1 Z-Diode, so dass die Ladeendspannung am Akku nicht größer als 3,7 Volt werden kann. Gegen Tiefentladung hilft die hoffentlich vorhandene Low-Batt-Anzeige an dem Bluetoothgerät. Michael B. schrieb: > Warum nutzt die Schaltung nicht was seit 1980 erfunden wurde? Was wurde denn 1980 erfunden?
Mario M. schrieb: > Hoëcker, sie sind raus! 😂 Stimmt! Jetzt wo du es sagst, erinnere mich wieder. Das lief glaube ich damals auf ProSieben in der Sendung Switch mit Bernhard Honecker.
H. H. schrieb: > Michael B. schrieb: >> Problem des Dynamos: er ist eine Stromquelle: > > Aber keine ideale. > > Die Beschreibung als Stromquelle taugt nur für einen Teil seines > Arbeitsbereichs. Das schöne ist, dass man die beiden Modelle nach Belieben ineinander umrechnen kann. Von daher ist es völlig egal, ob man den Generator als Stromquelle oder als Spannungsquelle ansieht.
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