Hallo Bastelfreunde, ich spiele mit dem Gedanken, mir etwas vom Ali schicken zu lassen, Preisbereich gesamt so um 700€. Im Angebot steht wörtlich: "All-inclusive-Preis. Keine unerwarteten Zusatzkosten bei Lieferung.", denn zum eigentlichen Artikelpreis wurden dafür 99.80 € Einfuhrabgaben zugerechnet (s.Bild). Soweit klar, aber was ist wenn der Artikel zurückgesandt (Defekt od. Nichtgefallen) werden müsste? Ich meine diese an Ali gezahlten Zusatzkosten. Würde ich diese vom Ali zurückerhalten? Oder könnte es dann sinng. seitens Ali heissen, dass dieses Geld dem deutschen Fiskus zugeführt wurde und ich dort um die Rückgabe bitten müsste? Was mir aber dann kaum möglich sein würde, denn dieses Geld kam nicht von mir zum Fiskus, somit ich darüber auch keinen Beleg haben kann. Zusätzlich lässt sich Ali Rücksendungen an ein deutsches Lager retournieren, d.h. dass der Artikel die EU nicht verlassen hat und der Fiskus logisch weiterhin Anspruch auf die Einfuhrabgaben hat. Hatte schon einmal jemand dieses Problem? Danke für euren Rat Gruss Frank
Frank Norbert Stein *. schrieb: > Zusätzlich lässt sich Ali Rücksendungen an ein deutsches Lager > retournieren, d.h. dass der Artikel die EU nicht verlassen hat und der > Fiskus logisch weiterhin Anspruch auf die Einfuhrabgaben hat. Dann müsste an Stelle der Einfuhrumsatzsteuer (EUSt) die entsprechende Mehrwertsteuer (MwSt) erstattet werden, oder? Allerdings passen die geschätzten Einfuhrabgaben nicht zu 19% EUSt/MwSt. Stellt sich die Frage, was die 99.80€ für Abgaben sind.
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Wenn Du planst etwas zurückzugeben dann kaufe bei Amazon, nicht bei AliExpress.
Frank Norbert Stein *. schrieb: > Hatte schon einmal jemand dieses Problem? Bestimmt. Und wer dir dazu ganz genau Auskunft geben kann, ist der deutsche Zoll. Wenn deren Homepage nicht weiterhilft, da gibts sogar Menschen, die man fragen kann. Wenn du allerdings vom freundlichen Chinesischen Händler gar keinen Nachweis darüber bekommst, was der genau an Einfuhrabgaben bezahlt hat, wirds halt sehr schwierig. Daher: Alexander schrieb: > Wenn Du planst etwas zurückzugeben dann kaufe bei Amazon, nicht > bei > AliExpress. Oliver
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Rainer W. schrieb: > Frank Norbert Stein *. schrieb: > Allerdings passen die geschätzten Einfuhrabgaben nicht zu 19% EUSt/MwSt. > Stellt sich die Frage, was die 99.80€ für Abgaben sind. neben der EUSt gibt es noch Zoll
Walter S. schrieb: > Rainer W. schrieb: >> Frank Norbert Stein *. schrieb: >> Allerdings passen die geschätzten Einfuhrabgaben nicht zu 19% EUSt/MwSt. >> Stellt sich die Frage, was die 99.80€ für Abgaben sind. > > neben der EUSt gibt es noch Zoll In Höhe von -3 %?
Alexander schrieb: > Wenn Du planst etwas zurückzugeben dann kaufe bei Amazon, Gleich zweimal falsch: 1. Ich hatte nicht geschrieben, eine Rückgabe geplant zu haben. 2. Diesen Artikel gibt es nicht bei Amazon. Dennoch danke für deinen wertvollen Beitrag.
Rainer W. schrieb: > Allerdings passen die geschätzten Einfuhrabgaben nicht zu 19% EUSt/MwSt. > Stellt sich die Frage, was die 99.80€ für Abgaben sind. Ja, darüber darüber rätsel ich auch. Allein für die 19% Einfuhrumsatzsteuer würden die 99.80 nicht reichen, geschweige denn für Zoll und den berühmten 3 Euro.
Oliver S. schrieb: > da gibts sogar > Menschen, die man fragen kann. Das ist richtig, aber hast du schon einmal versucht beim hiesigen Hauptzollamt anzurufen? Das kann man tun, nur geht niemand dort ans Telefon.
Aliexpress kriegt es immernoch nicht auf die Reihe vernünftig abzurechnen. Das ist die Antwort auf deine Frage. Es gab auch schon auf den Basispreis jedes Artikels 3€ drauf und dann nochmal 3€ pro Artikel extra. Abwarten, ggf. weiter woanders suchen.
Frank Norbert Stein *. schrieb: > den berühmten 3 Euro. Von denen du einfach nur nichts verstanden hast: die gibt es hier nicht.
Dann formuliere ich es anders, aber ich-bezogen. Wenn ich irgendwelchen Schrott bei AliExpress kaufe, dann weiß ich schon vorher, ich kaufe evtl. für die Mülltonne, und plane den Verlust als Geiz-ist-geil Risiko auf eigene Kappe ein. Eine Rücksendung nach China ist für mich ebenso absurd wie Amazon's Retouren Vernichtungspolitik. Ich kann diese Mentalität nicht verstehen wie Deutsche ihre Produkte online kaufen obwohl sie schon vorher wissen das die Hälfte zurück geht. Das geht vor allem an alle Frauen da draußen.
Wenn das über 150 Euro Warenwert sind, dann führt der Versender eigentlich gar nichts ab, sondern Du musst zum Zoll oder der deutsche Paketdienst macht das für Dich (und kassiert). Wenn Ali da jetzt schon draufschlägt, dann zahlst Du doppelt.
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Stephan S. schrieb: > Wenn das über 150 Euro Warenwert sind, dann führt der Versender > eigentlich gar nichts ab, sondern Du musst zum Zoll oder der deutsche > Paketdienst macht das für Dich (und kassiert). Es gibt aber auch DDP.
Frank Norbert Stein *. schrieb: > Gleich zweimal falsch: > 1. Ich hatte nicht geschrieben, eine Rückgabe geplant zu haben. Dennoch sei Dir im Klaren, Du kaufst nicht in der EU und es gelten keinerlei EU-Verbraucherrechte. Kein Widerruf, keine Gewährleistung, keine Sicherheit, dass Steuern und Abgaben in korrekter Höhe an die zuständigen Stellen abgeführt werden. Dein Kauf unterliegt chinesischem Recht, ein Fachanwalt berät Dich gerne. Für Billigkram nimmt man das gerne in Kauf, schlimmstenfalls sind zehn Euro weg. In Deinem Fall mag die Situation anders aussehen.
Frank Norbert Stein *. schrieb: > Oliver S. schrieb: >> da gibts sogar >> Menschen, die man fragen kann. > > Das ist richtig, aber hast du schon einmal versucht beim hiesigen > Hauptzollamt anzurufen? Das kann man tun, nur geht niemand dort ans > Telefon. Je nun, du willst für 700.- bei Ali bestellen, dann musst du ganz alleine die Chancen und Risiken bewerten. Mit allen Randbedingungen. Oliver
Walter S. schrieb: > neben der EUSt gibt es noch Zoll Negative Zölle oder EUSt mit ermäßigtem Satz für Bücher/Lebensmittel? Um den Zollanteil zu berechnen, müsste man die Warenart kennen. "etwas" ist da etwas unspezifisch. Alleine die EUSt auf einen Warenwert von 629,99€ müsste beim Regelsatz von 19% schon 119,13€ betragen.
Frank Norbert Stein *. schrieb: > aber was ist wenn der Artikel zurückgesandt (Defekt od. Nichtgefallen) > werden müsste? Meine Erfahrungen dazu findest du hier. Beitrag "Achtung! Einfuhrumsatzsteuerrückerstattung bei Chinabestellung abgelehnt" Nachtrag: Ich mache das nicht wieder. Es sei denn es geht um ein Gerät was schon jemand anderes gekauft hat und dadurch die Qualität gewährleistet ist.
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Frank Norbert Stein *. schrieb: > ich spiele mit dem Gedanken, mir etwas vom Ali schicken zu lassen, > Preisbereich gesamt so um 700€. Bei Ali & Co für 700€ zu bestellen würde ich mir 2 Mal überlegen, noch besser 3 Mal (unabhängig von Zoll und Steuern)
-Wenn man bei "geschätzte Einfuhrabgaben" auf das ? klickt, kommt dann eine genauere Erklärung über die Kostenzusammensetzung? -Wie ist die Taricnummer und welcher Zollsatz gilt dafür? -Welcher EUSt-Satz gilt für das bestellte Teil?
Rainer W. schrieb: > Frank Norbert Stein *. schrieb: >> Zusätzlich lässt sich Ali Rücksendungen an ein deutsches Lager >> retournieren, d.h. dass der Artikel die EU nicht verlassen hat und der >> Fiskus logisch weiterhin Anspruch auf die Einfuhrabgaben hat. > > Dann müsste an Stelle der Einfuhrumsatzsteuer (EUSt) die entsprechende > Mehrwertsteuer (MwSt) erstattet werden, oder? Nö, wieso?
Finn R. schrieb: > Bei Ali & Co für 700€ zu bestellen würde ich mir 2 Mal überlegen, noch > besser 3 Mal (unabhängig von Zoll und Steuern) ich bestelle regelmäßig für deutlich größere Beträge gewerblich bei Alibaba und bin fast begeistert. Beispielsweise gibt es in Deutschland immer wieder Firmen die den Kontakt mit ihren Kunden scheuen wie der Teufel das Weihwasser, soll heißen wir bekommen auf emails keine Antwort und telefonisch ist die KI dran und man kommt nicht weiter. Im Gegensatz dazu bekomme ich bei Alibaba teilweise schon nach Minuten Antwort, spätestens aber innerhalb von Stunden. Mit der Verzollung ist es etwas schwieriger (deshalb bin ich nur fast begeistert): die muss ich nämlich normalerweise selbst anmelden. Es handelt sich allerings nicht um irgendwelchen Consumerkram, sondern um Fahrradteile, kann sein dass die Firmen da anders ticken
Finn R. schrieb: > Frank Norbert Stein *. schrieb: >> ich spiele mit dem Gedanken, mir etwas vom Ali schicken zu lassen, >> Preisbereich gesamt so um 700€. > > Bei Ali & Co für 700€ zu bestellen würde ich mir 2 Mal überlegen, noch > besser 3 Mal (unabhängig von Zoll und Steuern) Man kann das schon machen, sollte aber den Totalverlust einkalkulieren. Und man muß das dann auch ohne Meckern wegstecken konnen. Ich habe schon mal vor Jahrzehnten in Asien nach Katalog bestellt und im voraus bezahlt. Sonst wäre das Geschäft gar nicht zustande gekommen. Schon damals gab es in Asien Firmen, die das ähnlich wie heute Ali abgewickelt haben. Aber: Der Transport via Schiff dauerte Monate und das Tracking funktionierte per Fax. Und irgendwann kommt dann eine Benachrichtigung aus Hamburg, dass Du Deinen Kram abholen und verzollen kannst. Wenn ich mir hier die Jammerthreads anschaue, wenn ein Paket ein paar Tage in Leipzig festhängt, denk ich mir halt, das monatelanges Warten für diese Leute unaushaltbar wäre.
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Walter S. schrieb: > ich bestelle regelmäßig für deutlich größere Beträge gewerblich bei > Alibaba und bin fast begeistert. Alibaba und gewerblich ist ein bisschen eine andere Nummer als Aliexpress, auch wenn sie zum selben Konzern gehören. Alibaba musste vor einigen Jahren auch mal richtig aufräumen. > Beispielsweise gibt es in Deutschland > immer wieder Firmen die den Kontakt mit ihren Kunden scheuen wie der > Teufel das Weihwasser, Das ist der Normalfall. Egal ob gewerblich oder privat. > Mit der Verzollung ist es etwas schwieriger (deshalb bin ich nur fast > begeistert): die muss ich nämlich normalerweise selbst anmelden. Nur hat der Privatmann normalerweise keine EORI-Nummer. Für Kleinsendungen gibt es da glaube ich mittlerweile eine Alternative, aber bei den ~700 Euro glaube ich nicht dass das geht. Damit ist er auf den Versender, den Lieferdienst (fast immer eine Katastrophe) oder das persönliche Vortanzen beim Zoll angewiesen. Dazu die undurchsichtige geschätzte Einfuhrabgabe. Da muss schon Not am Mann sein dass ich das machen würde. Wenn, dann würde ich mich auf alles von Nachzahlungen (trotz "Garantie" von Aliexpress), Gebühren vom Paketdienst, Lauferei bis hin zu Totalverlust einstellen.
Meine Erfahrung bei teureren Artikeln (~150€) bei AliExpress ist schlecht. Hatte vor ein paar Monaten eine beschädigte Lieferung und wurde vom Händler trotz höflicher Kontaktaufnahme einfach blockiert - ja das geht! Der Kundenservice (inzwischen fast nur noch KI-Chatbot) hat mir auch nicht helfen wollen und mir nach ein paar Monaten einen 3€ Entschuldigungscoupon geschickt. Seitdem habe ich dort auch nicht mehr bestellt.
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Rückbuchung beim Zahlungsdienstleister. Die teuerste Bestellung bei mir war aber 80€ oder so. Sogar über Guthaben durch Aktionen, ich zahlte nur 16€. Tatsächlich hatte ich da unglaubliches Glück, der Artikel ist defekt und der Händler selber schickte mir einen neuen zu.
Hannes J. schrieb: > Nur hat der Privatmann normalerweise keine EORI-Nummer. Braucht er auch nicht, kann man aber sehr einfach beantragen https://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Zoelle/EORI-Nummer/eori-nummer_node.html https://www.zoll-portal.de/ z.Zt. noch per Papier und Fax, später per ELSTER-Zertifikat oder BundID/AusweisApp
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Walter S. schrieb: > ich bestelle regelmäßig für deutlich größere Beträge gewerblich bei > Alibaba und bin fast begeistert. Beispielsweise gibt es in Deutschland > immer wieder Firmen die den Kontakt mit ihren Kunden scheuen wie der > Teufel das Weihwasser, soll heißen wir bekommen auf emails keine Antwort > und telefonisch ist die KI dran und man kommt nicht weiter Da stimme ich dir zu, ich meinte auch nicht den Service. Der ist im asiatischen Raum aufgrund der Kundenorientierung teils besser als bei uns, ich meinte die Qualität der Produkte. Ich bestelle dort auch viel, aber nur Kleinartikel (bis 50€ max), meistens Halbleiter. Wenn man 10 bestellt und 8 davon defekt sind(was oft der Fall ist), dann ist es kein Drama. Aber wenn man für 700€ einen Artikel bestellt und der dann schlechte Qualität hat oder nach ein paar Wochen/Monaten defekt geht - keine echte Garantieleistung, Ersatzteile wohl Mangelware etc..., dann ist das weggeworfenes Geld
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Michael L. schrieb: > Finn R. schrieb: >> Frank Norbert Stein *. schrieb: >>> ich spiele mit dem Gedanken, mir etwas vom Ali schicken zu lassen, >>> Preisbereich gesamt so um 700€. >> >> Bei Ali & Co für 700€ zu bestellen würde ich mir 2 Mal überlegen, noch >> besser 3 Mal (unabhängig von Zoll und Steuern) > > Man kann das schon machen, sollte aber den Totalverlust einkalkulieren. > Und man muß das dann auch ohne Meckern wegstecken konnen. So ist es. Wenn man sich dem Risiko bewusst ist und es akzeptiert -ok. Ist wie beim Lottospiel: Man kann viel Geld investieren und nichts gewinnen und dann mekern, wenn man nichts gewonnen hat oder das Spiel so akzeptieren.
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Soul E. schrieb: > Dennoch sei Dir im Klaren, Du kaufst nicht in der EU und es gelten > keinerlei EU-Verbraucherrechte. Kein Widerruf, keine Gewährleistung, > keine Sicherheit, dass Steuern und Abgaben in korrekter Höhe an die > zuständigen Stellen abgeführt werden. Dein Kauf unterliegt chinesischem > Recht, ein Fachanwalt berät Dich gerne. Für Billigkram nimmt man das > gerne in Kauf, schlimmstenfalls sind zehn Euro weg. In Deinem Fall mag > die Situation anders aussehen. Das ist die Erklärung von Aliexpress, die setzen das dem Händler gegenüber auch durch, weil die das einfach von seinen Einnahmen die über Ali laufen zur Not einkassieren. Ausnahmem gibt es bei den Händler die alle paar Wochen einen neuen Shop eröffnen und nicht mehr greifbar sind. Consumers in the European Union are officially entitled to a 2-year legal conformity warranty and a 14-day return right on AliExpress, but enforcing these long-term rights with third-party overseas sellers can be difficult in practice.Official Rules vs. RealityThe Rules: Following pressure from European consumer protection authorities, AliExpress agreed to align with EU regulations, recognizing a minimum 2-year statutory warranty and a 14-day right of withdrawal for EU buyers.Standard Protection: The platform's standard Buyer Protection gives you 15 days after confirming delivery to request a refund or return if an item is broken or not as described.Practical Enforcement: Mixed opinions on platforms like Reddit highlight that getting a seller to honor a repair or replacement months down the road is tough, particularly for budget items shipped directly from outside the EU.Tips for BuyersCheck the warehouse location: Purchases shipped from local European warehouses generally make returns and legal compliance much smoother than items shipped from overseas.Act fast: Handle any problems within the initial 15-day buyer protection window using official dispute channels rather than relying on a seller's voluntary long-term warranty support.
Meine Bestellung letzten Monat waren 2 Sachen zu je ka glaube 80€ zusammen also über 150€. Ali hatte für beide Artikel je 3€ zusätzlich berechnet und beide Sachen wurden sogar zusammen versendet mit Hermes. Und ich musste zum glück Weder zum zoll noch nachzahlen. ist aber wohl nicht immer so. Auch ich glaube so langsam das die Berechnung der gebühren irgendwie falsch ist. Hast einen Artikel der ka 1,50€ kostet mit Mehrwertsteuer zusammen + die 3 € und an der Kasse kostet es auf einmal fast 9€. ist schon komisch manchmal aber ist auch nicht immer. Der nächste Witz ist auch irgendwo steht groß wenn die einfuhrabgaben zu viel berechnet sind oder nicht eingelöst werden bekommt man das wieder.... Habe ich nur noch nie erlebt.
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Benedikt M. schrieb: > Meine Erfahrung bei teureren Artikeln (~150€) bei AliExpress ist > schlecht. Hatte vor ein paar Monaten eine beschädigte Lieferung und > wurde vom Händler trotz höflicher Kontaktaufnahme einfach blockiert - ja > das geht! Der Kundenservice (inzwischen fast nur noch KI-Chatbot) hat > mir auch nicht helfen wollen und mir nach ein paar Monaten einen 3€ > Entschuldigungscoupon geschickt. Seitdem habe ich dort auch nicht mehr > bestellt. (Ohne Garantie, dass es auch bei euch hilft) Ich hatte es einmal, dass der AE Support ohne verständlichen Grund blockiert hat. Nachdem ich kurz davor ein paar ~100€ Bestellungen durch hatte (Filament für den 3D-Drucker gibts da echt günstig mit Versand aus DE), habe ich höflich angekündigt, bei nicht-Klärung ab diesem Zeitpunkt nichts mehr bei AliExpress zu bestellen. Seitdem hat der Support immer alles abgenickt. Ich nehme den aber auch nur bei Transportschäden und falscher Produktbeschreibung in Anspruch - es gab noch nichts, dass ich einfach nur wegen Nichtgefallen zurückgeschickt hätte.
Keks F. schrieb: > Rückbuchung beim Zahlungsdienstleister. Bei Barzahlung wäre das noch einfacher -- Du gehst in den Laden und nimmst Dein Geld wieder aus der Kasse. Damit hast Du die Zahlung rückgängig gemacht, nicht aber den Vertrag. Der Händler hat nach wie vor den Anspruch Dir gegenüber und kann den auch juristisch durchsetzen. Ob das ein Chinese in Europa tatsächlich machen würde sei dahingestellt. Eine Zahlung an ebay oder Amazon widerrufen ist jedenfalls eine ganz schlechte Idee. Da legt man sich nicht mit einem Privatverkäufer an, sondern mit einem großen amerikanischen Konzern.
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Alexander schrieb: > Wenn ich irgendwelchen > Schrott bei AliExpress kaufe, dann weiß ich schon vorher, ich kaufe > evtl. für die Mülltonne, und plane den Verlust als Geiz-ist-geil Risiko > auf eigene Kappe ein. So sehe ich das auch. Packe gedanklich das Maximum an Zoll, Einfuhrumsatzsteuer und DHL-Handlingkosten drauf - dann wirst Du vermutlich nicht über die ggf. angefallenen Zusatzkosten überrascht sein. Ob das Produkt dann Deinen Vorstellungen entspricht ist eine andere Sache ...
Jörg W. schrieb: > Frank Norbert Stein *. schrieb: >> den berühmten 3 Euro. > > Von denen du einfach nur nichts verstanden hast: die gibt es hier nicht. Meines Wissens bekommt es Ali noch immer nicht hin, bei einem Warenwert von über 150€ die tatsächlichen Zollsätze zu berechnen, sondern schlägt stattdesse pauschal 3€ pro Artikel drauf. "Eigentlich" darf das zwar so nicht sein, da IOSS m.W. nur bis 150€ möglich ist. Wenn aber keine Einzelposition über 150€ dabei ist und der Zoll evtl gar nicht weiß, auf wie viele Päckchen das aufgeteilt ist, geht es vermutlich trotzdem irgendwie durch. Über Zoll-Nachzahlungen würde ich mir keine Gedanken machen, da der Import ja komplett über die Logistik von Aliexpress geht (es sei denn, man hat was mit ner verkäufereigenen, speziellen Versandmethode bestellt) und der Paketdienst am Ende ja wirklich nur die Auslieferung übernimmt und keinerlei Verzollung. Ansonsten enthält die "Zwischensumme" von Aliexpress schon die Einfumsatzsteuer (das ist ja schon seit Jahren so). Allerdings sind die 99,80 natürlich deutlich höher als die ca. 0 - 3%, die man als Zollsatz eigentlich drauf zahlen müsste, so dass es anderswo (korrekt verzollt) vermutlich günstiger wäre. Gleichzeitig spart man sich das "Gehampel" und eventluelle Mehrkosten mit ner richtigen Verzollung.
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