1-Phasen Asynchronmotor defekt, Ersatzmotor (DC) gesucht

OP #8093194
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Bei einem 1-Phasen Asynchron Motor gibt es einen Windungsschluss zwischen den beiden Spulen (erste Spule 35,5 Ohm, die andere 44,8 Ohm, beide in Serie gemessen sollten also 80,3 Ohm haben, es sind aber nur 76 Ohm).

Ich möchte jetzt den Motor bzw. die Achse davon als Adapter für einen Ersatzmotor gebrauchen, weil das hintere Ende der Motorachse eine Standard 8 mm Rundachse ist. Da sitzt das Lüfterrad drauf. Das vordere Ende ist spezial schneckenförmig und das muss so bleiben. Hinter dem Originalmotor ist noch etwas Platz, wo ein Ersatzmotor eingebaut werden könnte. Insgesamt ist der Bauraum für den Motor 24 cm lang und 8x8 cm hoch und breit. Der defekte Motor nimmt von der Länge 13,5 cm ein, es sind also noch 10,5 oder vllt. auch 11 cm Länge über, bei eben 8x8 cm Höhe und Breite. Nach dem Umbau wird der alte Motor nicht mehr angeschlossen (logisch) und ggf. etwas leichter gemacht, also Kupferspulen raus und evtl. Eisen.

Was ich bisher über den defekten Motor weiß:

  • 230V/50Hz
  • Anlaufkondensator 7 µF, der eingebaute Kondensator hat 7,05 µF
  • geschätzte Leistung 200 Watt
  • Drehzahl wahrscheinlich 3000 irgendwas U/min
  • Gewicht: 2,25 kg
  • 8 mm Achse, hinten ca. 2 cm lang
  • Leistungsaufnahme im Leerlauf: mit Anlauf-C 145 Watt steigend, ohne Anlauf-C 135 Watt (zu viel)
  • Länge 13,5 cm inkl. Achse hinten, Breite/Höhe: 8x8 cm

Bei dem Umbau bzw. Reparatur sollte die Kiste vllt. Akku-tauglich sein, deswegen mein Plan da einen DC-(fähigen) oder BLDC-Motor einzubauen. Daher sollte ein Ersatz ebenfalls diese Drehzahl haben oder eben ein Getriebe, wo die Drehzahl runtergesetzt wird.

Möglicherweise sind BLDC-Motoren viel zu hochtourig und zu teuer inkl. Steuerung. Daher dachte ich, ob es evtl. ein Synchronmotor auch tun würde. Statt 230V~ gäb es dann eben z. B. 42V- aus einem Fahrradakku. Dies nur als Gedankengang.

Gibt es irgendwo einen passenden Motor, der vllt. idealerweise aus einem anderen Gerät stammt und DC kann? Einen Ersatzmotor gibt es nicht.

Zusammengefasst also: idealerweise ein DC-Motor mit ca. 200 Watt (weniger wäre denke ich nicht tragisch, dann mixt die Mühle ebent etwas langsamer), Einbaumaße max. 10,5-11 cm Länge, 8x8 cm breit/hoch, ca. 3000 U/min, ein Teil aus einem Altgerät vllt., wenn der dann beim testen heiß wird oder es nicht bringt, wäre der fin. Schaden nicht besonders groß.

#8093205
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Willst Du den alten Motor (evtl. abgepeckt) als "Adapter" drinnenlassen? Da hast Du Dir was vorgenommen...
Entscheidend ist die Kühlung. Wie lange soll das Teil bei welcher effektiven Belastung laufen (KB Kurzbelastung)? Getriebe geht vom Platz kaum, Du brauchst ja noch die Wellenkupplung.
Ich würde versuchen, einen gebrauchten Motor / Gerät zu bekommen oder den Motor neu wickeln zu lassen. Um welches Gerät handelt es sich genau? Ein gutes Foto wäre praktisch.

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OP #8093303
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Torsten B. schrieb:

Willst Du den alten Motor (evtl. abgepeckt) als "Adapter" drinnenlassen? Da hast Du Dir was vorgenommen...

Ganz ganz genau! Warum was vorgenommen? Sounds wie ohjeee...

Der alte Motor kommt wieder rein, damit habe ich eine runde 8 mm Achse für den Antrieb. An dieser Stelle könnte nach meinen Vorstellungen ein z. B. 8mm-nach-5mm Koppelstück kommen, wenn der neue Motot bspw. eine 5 mm Achse hat. Und weil noch Platz ist und das drumherum aus Metall besteht, könnte ich ne Halterung für den neuen Motor dazu einbauen und damit wäre die Montage soweit durch.

Torsten B. schrieb:

Entscheidend ist die Kühlung. Wie lange soll das Teil bei welcher effektiven Belastung laufen (KB Kurzbelastung)? Getriebe geht vom Platz kaum, Du brauchst ja noch die Wellenkupplung.

Eigentlich geht es nur um eine relative kurze Belastung. Ich meine, irgendwo auf dem Gerät was gesehen zu haben wie max. 5 Minuten einschalten und dann 15 oder 20 Minuten Pause/Abkühlen. Es könnte auch sein, dass die eingebaute Elektronik das macht. Der alte Motor hat einen Temperaturfühler, der mit einem Kabelbinder an der Statorwicklung montiert ist um Überhitzung zu vermeiden. Allerdings ist der scheiße montiert. Der Sensor selbst hängt in der Luft, ein Anschlussdraht berührt über einen Schlauch die Wicklung. Zwischen dem Sensor und der Spule ist ein kleiner Luftspalt und bei dem Gebläserad am hinteren Ende und entsprechend Luftzug weiß der Sensor garnicht, wie heiß der Motor wirklich ist und ist deswegen vermutlich durchgebrannt. Den Sensor würde ich richtig montiert an/in den neuen Motor einbauen.

Im eingeschalteten Zustand kann die Kiste im Leerlauf rödeln oder auch die ganze Zeit knechten, im schlimmsten Fall bis zur Blockade. Aber in dem Fall wird wohl die Elektronik einspringen. Wozu sollte sonst der Triac sein, an dem der Motor auf der Platine anschlossen ist? Ob es da noch eine Strommessung für den Motor gibt habe ich noch nicht erforscht.

Torsten B. schrieb:

Ich würde versuchen, einen gebrauchten Motor / Gerät zu bekommen oder den Motor neu wickeln zu lassen.

Neu wickeln wird wohl zu teuer. Beim Alibaba sah ich gestern einen ähnlichen Motor, k.A. ob der baumäßig passt, aber mit 250 W Leistung und das Teil soll 17,46 € oder so kosten. Dazu käme dann noch wahrscheinlich der Versand, Import, MwSt, ... wenn die denn überhaupt EINEN verkaufen und nicht eine Mindestmenge von 10 oder mehr erwarten. Den Link dazu habe ich @home.

;● Des|ntegrator ●. schrieb:

Könnte da ein Scheibenwischer-Motor passen? Da hat es bisweilen auch spezial schneckenförmig.

K.A.! Wie groß ist so'n Teil und wieviel Leistung hat der? Den schneckenförmigen Teil vom alten Motor will ich behalten, wer weiß ob eine andere Schnecke überhaupt richtig passt? Ich habe kein Bock die ganze Arbeit zu machen, wenn dann nach ein paar Betriebsstunden Span zwischen Motorachse und Getriebe finde nur weil die neue Schnecke nicht so ganz passt. Deswegen den alten Motor drin lassen und die 8 mm Achse gebrauchen.

#8093585
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K. H. schrieb:

Leistungsaufnahme im Leerlauf: mit Anlauf-C 145 Watt steigend, ohne Anlauf-C 135 Watt (zu viel)

Wenn ich das lese, kommen mir Zweifel. Wenn das Gerät einen Anlaufkondensator hat, dann ist das nicht zu viel. Asynchronmotore haben normalerweise dann einen Anlaufkondensator, wenn der Anlauf "hart" also unter Last erfolgt, und dabei ziehen sie viel Strom. Nur sollte derAnlaufkondensator abgeschaltet werden wenn der Motor auf DRehzahl ist, üblicherweise per FLiehkraftschalter, Zeitschalter oder eines Relais, das den Strom überwacht. Meiner Erfahrung nach ist oft der Schalter/Relais defekt oder der Kondensator und nicht die Wicklung des Motors.

Wurde das geprüft, ehe man das gesamte Gerät verbastelt?

: Bearbeitet durch User
#8093587
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K. H. schrieb:

Eigentlich geht es nur um eine relative kurze Belastung. Ich meine, irgendwo auf dem Gerät was gesehen zu haben wie max. 5 Minuten einschalten und dann 15 oder 20 Minuten Pause/Abkühlen. Es könnte auch sein, dass die eingebaute Elektronik das macht.

K. H. schrieb:

Im eingeschalteten Zustand kann die Kiste im Leerlauf rödeln oder auch die ganze Zeit knechten, im schlimmsten Fall bis zur Blockade. Aber in dem Fall wird wohl die Elektronik einspringen. Wozu sollte sonst der Triac sein, an dem der Motor auf der Platine anschlossen ist? Ob es da noch eine Strommessung für den Motor gibt habe ich noch nicht erforscht.

Viele Vermutungen und wenig Fakten. Wenn du das Gerät wenigstens genau bezeichnet hättest, dann könnte man dir vielleicht besser helfen. Gggf. findet sich sogar jemand der genau so ein Gerät mit einem ähnlichen Fehlerbild (das du auch nicht näher beschreibst) schon mal hatte.

Ich tippe ja auf eine Kaffeemühle oder einen Universal Küchenhäcksler/mixer.

OP #8094121
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H. H. schrieb:

Knapp unter 3000rpm, oder auch knapp unter 1500rpm, oder knapp unter 1000rpm, oder... Kann man an der Wicklung unterscheiden.

Ja, sowas hatte ich gelesen. Kann man das von außen rausfinden oder muss ich den Motor zerlegen also den Rotor ausbauen? Es ging um die Anzahl der Wicklungen oder Polzahl vom Stator.

Udo S. schrieb:

Wenn ich das lese, kommen mir Zweifel. Wenn das Gerät einen Anlaufkondensator hat, dann ist das nicht zu viel. Asynchronmotore haben normalerweise dann einen Anlaufkondensator, wenn der Anlauf "hart" also unter Last erfolgt, und dabei ziehen sie viel Strom.

Ich habe die Leistungsaufnahme ca. eine halbe Minute gemessen und nicht die Anlaufleistung, also die erste(n) Sekunde(n). Dafür, dass der Motor ohne Belastung dreht, sind 150 Watt zu viel. Das wären dann geschätzt 75% der max. Leistung.

Gestern habe ich mit einem Kollegen einen Gartenhäcksler gecheckt. Er meinte, läuft ja, kann man verkaufen. Ich habe einen Leistungsmesser dazwischen geschaltet, so'n Ding, was man in die Steckdose steckt und auf dem Display die Leistung steht. Der Häcksler hatte eine Leistung von 2500 bis 2800 Watt oder so. Im Leerlauf verballerte der allerdings schon über 1600 Watt. Das kann es nicht sein. Nach etwas guhgeln kam der Kollege dahinter, dass der im Leerlauf ca. 300 Watt verbraucht. Da hat er eingesehen, dass der Häcksler den gewohnten Recyclingweg gehen muss. Hier auch das gleiche Problem. Motor läuft, wird wohl nach ein paar Minuten heiß und die abgegebene Leistung ist mau.

Udo S. schrieb:

Viele Vermutungen und wenig Fakten. Wenn du das Gerät wenigstens genau bezeichnet hättest, dann könnte man dir vielleicht besser helfen. Gggf. findet sich sogar jemand der genau so ein Gerät mit einem ähnlichen Fehlerbild (das du auch nicht näher beschreibst) schon mal hatte.

Ich habe da nicht viel zu gefunden außer eben, dass es sich höchstwahrscheinlich um einen Windungsschluss handelt und dass der Motor keine Stangenware ist und daher nicht als Ersatz zu bekommen ist. Also geht's in die Tonne.

Udo S. schrieb:

Ich tippe ja auf eine Kaffeemühle oder einen Universal Küchenhäcksler/mixer.

Fast richtig, nahe dran, ein Schneidegerät, aber nicht für die Küche. Und wenn zu viel auf einmal gehäckselt wird, kann es zur Blockade kommen.

H. H. schrieb:

Das ist ja keiner, sondern der Betriebskondensator. Bei so kleinen Motoren fällt der überraschend groß aus.

Ok, dann ist es ein Betriebskondensator. In anderen Quellen schreibt man Anlaufkondensator, wieder andere schreiben nur Kondensator, ... so bleibt bei mir Anlaufkondensator hängen, weil auch irgendwo stand, dass ohne dem der Motor nicht anläuft, was auch stimmt. Und gerade klein ist das Teil nicht, etwas größer, also so 1,5 bis 2x größer als eine 9V Batterie würde ich sagen.

Udo S. schrieb:

Viele Vermutungen und wenig Fakten.

Deswegen frage ich auch. Außer der Angabe 230V/1A (wenn ich es richtig im Köpfchen habe) steht da keine Leistung. Daher nehme ich mal 200 Watt Leistung für den Motor an und der Trafo für die Steuerung hat vllt. 5 oder 8 Watt, jedenfalls nicht viel + Reserve/Aufrunden.

H. H. schrieb:

Der TE kennt den Unterschied nicht.

Das kann man so sagen. Wenn ich alles wüsste bräuchte ich auch nicht zu fragen. Aber es geht mir um einen Motor, möglichst DC, der am hinteren Ende des deaktivierten Motor "angeschraubt" werden kann um den Job zu übernehmen. Mit der Nenndrehzahl, das werde ich noch herausfinden.

Die Bildchen oben:

  1. Der Motor ausgebaut, die Anschlüsse sind weiß, grau und schwarz. Die beiden roten "Schnüre" sind wohl eine Temperatursicherung oder eben ein Fliehkraftschalter. Durchgangswiderstand = 0 Ohm. Der o. g. Temperaturfühler wurde nachträglich eingebaut und ist hier nicht zu sehen.
  2. So stelle ich mir das ganze vor. Die Werte sind die gerundeten Messwerte. Daraus ergibt sich der eingemalte Windungsschluss.

;● Des|ntegrator ●. schrieb:

Könnte da ein Scheibenwischer-Motor passen? Da hat es bisweilen auch spezial schneckenförmig.

Mit ist eingefallen, dass es evtl. ein Lüftermotor für den Innenraum tun könnte, z. B. aus einem LKW. Die Teile laufen im Dauerbetrieb und haben eine Leistung von ca. 300-350 Watt bei 24V Nennspannung. So ein Lüfter mit "Hamsterlaufrad" aka Lüfterkorb (Radiallüfter) zieht durchaus max. 15 A. Ein PKW-Lüftermotor hat die gleiche Leistung nur eben mit 12 V Nennspannung und an die 30 A bei voller Drehzahl. Und die kann nicht so superhoch sein, weil dann wohl Lüfterkorb auseinanderfliegt. Ich finde aber die 24 V leichter zu händeln als 12 V und dann 30 A. Was aber sein könnte, dass der Durchmesser von dem Teil zu groß ist. Vllt. bringts der Motor auch nicht, weil einen Lüfterkorb auf Drehzahl zu bringen ist wohl leichter als ein Schneidwerk mit Getriebe.

Angehängte Dateien:
#8094313
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K. H. schrieb:

Ich habe die Leistungsaufnahme ca. eine halbe Minute gemessen und nicht die Anlaufleistung, also die erste(n) Sekunde(n). Dafür, dass der Motor ohne Belastung dreht, sind 150 Watt zu viel. Das wären dann geschätzt 75% der max. Leistung.

Und womit hast du die Leistung gemessen? Denn entscheident für die Beurteilung ist die Wirkleistung. Nicht dass du da die Scheinleistung gemessen hast...

OP #8094349
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H. H. schrieb:

Vorderen Lagerschild abnehmen. Foto vom Wicklungskopf machen.

Fertich! 😇 → Bildchen 3

Wolf17 schrieb:

Ein Asynchronmotor dreht unter Last nur etwas langsamer als im Leerlauf. Ein ungeregelter DC Motor (mit Kohlen) hat eine lastabhängige Drehzahl. Passt das für die Anwendung?

Och, solange das nicht zu schnell geht. Es wurde nur gesagt, dass ein Motor mit 5.000 U/min oder mehr wohl die Mechanik zerlegen würde. Deswegen auch der Hinweis, das mit einem BLDC Motor zu machen. Da kann man die Drehzahl klein halten aber das Drehmoment wäre über den Drehzahlbereich annähernd gleich. Nur braucht ein BLDC eben eine passende Ansteuerung. Konkret wurde vorgeschlagen, es mit einem Motor aus einem Hoverboard zu versuchen.

Außrdem-1, habe ich heute beim zerlegen festgestellt, ist der Motor bürstenlos. Deswegen macht der auch wohl nicht so'n Lärm außer eben brummen. Zu sehen auf Bildchen 2.

Außerdem-2 habe ich festgestellt, dass der 7 µF Kondesator ein Anlaufkondensator ist. Wie das? Auf der Platine, wo der angeschlossen wird, ist eine 2-poliger Steckleiste und daran steht START-CAP.

Außerdem-3 wird der Motor von der Elektronik in beiden Richtungen betrieben. Es sind 2 Triacs auf dem Kühlblech, die von 2 Optokopplern angestuert werden. Bei der Ansteuerung wird auch mit dem Kondensator was gemacht. Sehnse sich dazu das Bildchen 1 an.

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OP #8094355
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;● Des|ntegrator ●. schrieb:

Die Welle ist so dünn, dass man die in eine Bohrmaschine oder Akkuschrauber einspannen kann.

Die Welle von so einem HVAC-Lüftermotor?

Dietrich L. schrieb:

Und womit hast du die Leistung gemessen? Denn entscheident für die Beurteilung ist die Wirkleistung. Nicht dass du da die Scheinleistung gemessen hast...

Das, was so'n Energiemesszwischenstecker messen kann. Im Display oben steht Watt. Alternativ ginge auch Kwh, TOTAL PRICE, VOLTac, AMP. Und Powerfactor steht da auch noch. Das Dink ist ein TOM-TEC und kann zw. 0,2 Watt und 4416 Watt messen.´

#8094475
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Auf dem Bild (siehe angehängtes Bild unten) vom Wickelkopf vermute ich einen Windungsschluss (braune Stellen des Lackdrahts beim Eintritt in die Nut vom Blechpaket des Stators). Eingezeichnet hast du einen Wicklungsschluss (Kurzschluss zwischen beiden Wicklungen) und keinen Windungsschluss (Kurzschluss innerhalb einer Wicklung).

Hab auch mal vor 4 Jahren einen Motor in etwa der Leistungsklasse ohne Vorkenntnisse neu gewickelt - Erfahrungen hier im Forum geteilt. Allerdings mit Hilfe/Unterstützung eines netten Elektromaschinenbaubetriebs. Der war aber auch noch etwas kompakter als deiner und dreiphasig (aber trotzdem mit Steinmetzschaltung betrieben). Problem dürfte sein den erforderlichen Lackdraht günstig in der für dir benötigten Länge/Menge zu bekommen, aber nicht unmöglich. Wickelvorrichtung aus Holz hab ich mir damals selbst gebaut - für einen Motor muss das ja nicht perfekt sein.

Kommt ganz drauf an was es dir Wert ist die Maschine wieder zu reparieren. Neu wickeln lassen sind bestimmt >300€, weil Kupfer + Arbeit einfach teuer sind in DE. Eventuell hat irgendein E-Motor Reparaturbetrieb /Elektromaschinebauer auch einen Ersatzmotor auf Lager. Den Versuch kannst ja wagen. Deine Bastelei hätte ich vermutlich früher auch gemacht und es unter Erfahrung sammeln später abgebucht, wenn es dann doch nicht funktioniert/teurer wird als man sich vorher vorgestellt hat. Aber mach ruhig (nicht ironisch gemeint). Bevor du dich entscheidest die Wicklungen wegzumachen. Erstelle ein Wicklungsdiagramm (siehe Anhang)

OP #8094616
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;● Des|ntegrator ●. schrieb:

Wie Welle, nicht den Anker.

Jetzt verstehe ich garnix mehr. Von Anker war nie die Rede.

Timo N. schrieb:

Auf dem Bild (siehe angehängtes Bild unten) vom Wickelkopf vermute ich einen Windungsschluss (braune Stellen des Lackdrahts beim Eintritt in die Nut vom Blechpaket des Stators).

Habe das Teil wieder auseinander gebaut und noch mal genau hingekuckt. Die Verfärbungen entstehen m.M.n. durch den Lichteinfall. Wenn ich von mehr senkrecht von der Seite aus auf die Stelle kucke dann wird die Stelle heller. Möglicherweise ist die etwas dunkler, aber lange nicht schwarz. Verbrannt sieht das nicht aus.

Ich werde den Motor auch nicht wieder so zusammen bauen, denn um die Achse als Adapter zu benutzen muss ich nur 4 Hülsen mit 50,4 mm Länge auf die 4 Schrauben schieben, damit der Teil vorne und hinten längenmäßig passt, also die Achse mit Lagern und Federringen an der richtigen Position sitzen und sich frei drehen können. Der Stator könnte so komplett raus, was 1,6 kg Gewicht spart bei dem 2,25 kg Motor. Demnach würden nur der Rotor bleiben und die beiden Endstücke/Deckel + 4 Hülsen mit den 4 Schrauben. Wenn das ganze Gebilde zu lang ist, weil z. B. ein Ersatzmotor länger wäre, dann könnte man den Rotor/Motorachse kürzen, aber das will ich erstmal vermeiden.

Timo N. schrieb:

Kommt ganz drauf an was es dir Wert ist die Maschine wieder zu reparieren. Neu wickeln lassen sind bestimmt >300€, weil Kupfer + Arbeit einfach teuer sind in DE. Eventuell hat irgendein E-Motor Reparaturbetrieb /Elektromaschinebauer auch einen Ersatzmotor auf Lager.

Neupreis von der Kiste war meine ich irgendwas an die 200-400 € so grob und 300 € Reparaturkosten stecke ich da bestimmt nicht rein. So ganz grob würde ich sagen sind 40 € genug, deswegen auch Teile von irgendwo gebraucht.

So, muss los....

OP #8094643
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Timo N. schrieb:

Eventuell hat irgendein E-Motor Reparaturbetrieb /Elektromaschinebauer auch einen Ersatzmotor auf Lager.

Oder ich finde irgendwo was passendes. Vor diversen Monaten flog ein preiswerter Küchenmixer/-maschine (Domo irgendwas, vgl. mit diesem: https://image.coolblue.nl/max/600xauto/products/1360971) in die Tonne, also so ein Standgerät, wo man die Mixunit hochklappen kann. Der Motor war ok aber das erste Zahnrad wurde von der Motorachse rund gedreht. Die Motorachse war ein runde Achse mit einer flachen Stelle (D-... irgendwas Profil), das D-Loch im Alu-Zahnrad passte auf die Achse, aber alles eben ohne Schraube. Ende vom Lied war, dass der Motor das D-förmige Loch im Alu-Zahnrad über die Zeit zum O-Loch verformte/zerspante, was mit Schraube wohl nicht passiert wäre, und so kaum noch eine Kraftübertragung möglich war. Der Motor hätte von der Größe vllt. gepasst und wahrscheinlich von der Leistung auch. Naja, weg = weg.

Dennoch suche ich einen DC-Motor wegen eben besser transportabel und Akkubetrieb.

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#8095379
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;● Des|ntegrator ●. schrieb:

K. H. schrieb:

;● Des|ntegrator ●. schrieb:

Wie Welle, nicht den Anker.

Jetzt verstehe ich garnix mehr. Von Anker war nie die Rede.

Hier auch nicht - aber lass man.

Man könnte auch von Rotor reden... 🥸

Ich hatte vor ein paar Jahren versucht einen Dunstabzugmotor, ebenfalls mit Kondensatormotor, instand zu setzen. Der Motor hatte einen teilweisen Windungsschluss. Im Gegensatz zum hier diskutierten Motor war meiner nicht symmetrisch für einfachen rechtslinkslauf gewickelt. Ein hoher Leerlaufstrom muss aber nicht gleich für einen defekt stehen solange sich der Motor nicht unzulässig erwärmt.

Es war für mich am Ende einfacher einen gebrauchten Dunstabzug zu kaufen und dort den Motor heraus zu operieren...

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OP #8095920
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K. H. schrieb:

Oder ich finde irgendwo was passendes. Vor diversen Monaten flog ein preiswerter Küchenmixer/-maschine in die Tonne, also so ein Standgerät, wo man die Mixunit hochklappen kann. Der Motor war ok ...

Ein Bildchen von dem Motor habe ich heute zufällig auf'm Hänndie gefunden. Der ist aber nicht bürstenlos aber wesentlich kleiner und hat mehr Leistung. Q1: Könnte so ein Motor mit Gleichstrom links- und rechts rum laufen? Ich denke schon, bin mir aber nicht sicher. Und wenn ich den wiederfinden sollte, könnte ich das direkt ausprobieren. Es ist aber möglich, dass ich den in die Tonne geworfen habe. Q2: Warum ist der Motor mit mehr Leistung kleiner als der Originalmotor?

Armin X. schrieb:

Ein hoher Leerlaufstrom muss aber nicht gleich für einen defekt stehen solange sich der Motor nicht unzulässig erwärmt.

Wenn der Motor im Leerlauf, also fast ohne Last, schon 150 Watt verballert (max. Leistung 200 Watt) dann muss die Energie ja irgendwo bleiben. Und da nichts angetrieben wird außer vllt. einem Getriebe, das leicht läuft, wird wohl der Motor lecker warm bis heiß. Zudem blieben dann ja dann auch nur noch 50 Watt für die eigentliche Arbeit über bzw. die 150 Watt sind jetzt die Leerlauflast was ursprünglich mal vllt. 10-20 Watt waren. Es sind also noch 180-190 Watt an Arbeitsleistung da die sozusagen abgerufen werden könnten. Bei 150 Watt Leerlauf + Last von 180-190 Watt wären das 330-340 Watt Verbrauch. Aber ich denke nicht, dass der defekte Motor es schafft, 330-340 Watt zu ziehen. Ich denke eher, die Arbeitsleistung wird ggü. einem funktionsfähigen Motor ordentlich abnehmen. Es stünden also nur noch ca. 50 Watt zum Knechten zur Verfügung. Dann wäre das ein Schlaffgerät. Aber ich bin kein Motorexperte.

Armin X. schrieb:

Es war für mich am Ende einfacher einen gebrauchten Dunstabzug zu kaufen und dort den Motor heraus zu operieren...

Und ähnliches habe ich vor. Allerdings werde ich wohl so schnell nicht an ein Ersatzgerät kommen. Und wenn, womöglich hat die Kiste das gleiche Problem. In dem Motor habe ich 2 Temperatursensoren gefunden. Einer, der vom Hersteller eingebaut sein muss, weil der im Stator entsprechend verbaut ist und der andere wurde nachträglich auf eine Wicklung mit 2 Kabelbinder (+Luftspalt) festgemacht. Keiner der Sensoren hat scheinbar früh genug erkannt, dass der Motor überlastet und entsprechend heiß ist, sonst wäre der wohl nicht durchgebrannt, meine ich.

Anbei noch ein Bildchen von der Motorplatine und dem Teil vom Schneidwerk, wo noch genug Platz ist um einen Motor hinter dem originalem einzubauen. Vorteil: alles Metall, Nachteil: ordentlich Gewicht. Die ganze Einheit mit Motor wiegt an die 10 kg.

Edith: Der Aufkleber auf dem DOMO-Motor ist der Geräteaufkleber. Auf dem Motor steht nichts. Der rot umrandete Einbauplatz ist ca. 8,5 x 8,5 x 13 cm groß.

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#8095939
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K. H. schrieb:

Wenn der Motor im Leerlauf, also fast ohne Last, schon 150 Watt verballert (max. Leistung 200 Watt) dann muss die Energie ja irgendwo bleiben. Und da nichts angetrieben wird außer vllt. einem Getriebe, das leicht läuft, wird wohl der Motor lecker warm bis heiß. Zudem blieben dann ja dann auch nur noch 50 Watt für die eigentliche Arbeit über bzw. die 150 Watt sind jetzt die Leerlauflast was ursprünglich mal vllt. 10-20 Watt waren. Es sind also noch 180-190 Watt an Arbeitsleistung da die sozusagen abgerufen werden könnten.

Sind das Messungen oder Vermutungen. Bis jetzt hast du uns immer noch nicht geschrieben um was für ein Gerät es sich handelt oder ein Foto vom Typenschild mit den elektrischen Daten gepostet.

K. H. schrieb:

Eigentlich geht es nur um eine relative kurze Belastung. Ich meine, irgendwo auf dem Gerät was gesehen zu haben wie max. 5 Minuten einschalten und dann 15 oder 20 Minuten Pause/Abkühlen.

Also ist das Gerät und der Motor nur für Kurzzeitbelastung mit einer ED von max. 20-25%. Da ist es normal, dass er im Betrieb heiß wird.

#8096054
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Der DOMO-Motor ist ein sogenannter Universalmotor. Der läuft mit Gleich- und Wechselspannung. Den polt man um indem die Versorgung der Kohlen vertauscht wird.

Udo S. schrieb:

Kurzzeitbelastung mit einer ED von max. 20-25%

Das können bei Billigheimern durchaus sogar nur 10% sein innerhalb von 10min...

Beim unserem WMF Rührgerät war zusätzlich noch eine 105° Thermosicherung in der Wicklung verbaut. Die hatte natürlich nicht ausgereicht und, natürlich erst nach dem Abschalten, von ihremr bestimmungsgemäßen Verwendung gebrauch gemacht so dass das Gerät tage später tot aus dem Schrank kam... Anschließend wurde von mir eine 125° Sicherung eingesetzt.

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OP #8096227
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H. H. schrieb:

Ja, aber nicht durch das Umpolen der Versorgung.

Das war mir schon klar, denn Wechselstrom macht ja nichts anderes als ständiges Umpolen und der Motor dreht weiter in Pfeilrichtung. Im Bildchen oben ist auf dem Gehäuse ein schwarzer Pfeil zu sehen, den ich drauf gemalt habe.

H. H. schrieb:

Viel mehr Drehzahl, und nur für Kurzzeitbetrieb.

Mit der Drehzahl habe ich Zweifel, denn der DOMO-Mixer, woraus der Motor kommt, drehte so schnell nicht und der Motor machte keine Geräusche, dass der mit 10.000 U/min dreht. Und das mit dem Kurzzeitbetrieb, wie lange wäre das? So'n KüMixer mixert ja durchaus mal einige Minuten irgendein Knetteig ohne dass was passiert. Aufgrund des Schadens am Getriebe würde ich sagen, hat der Mixer durchaus auch mal länger am Stück gemixert, geknetet und was so'n Ding ebent macht.

Udo S. schrieb:

Sind das Messungen oder Vermutungen. Bis jetzt hast du uns immer noch nicht geschrieben um was für ein Gerät es sich handelt oder ein Foto vom Typenschild mit den elektrischen Daten gepostet.

Messung: Leerlauf 150 Watt, Angabe auf dem Gerät: 230Vac, 50 Hz, 1,0A, Duty Cycle: 4 mins on / 20 mins off

Konkret ist das Gerät auch nicht entscheidend, es führt mMn. nur zu Diskussionen um andere Dinge, letztendlich dieses ganze runtergeputze, was keiner braucht. Deswegen will ich es auf das Problem selbst kanalisieren. Was wichtig ist, das Teil muss am Arbeitsbereich ein gewisses Drehmoment erzeugen können (drehende Messer), Geschwindigkeit ist nachrangig, belastet werden kann es durchaus auch länger, daher wohl die Angabe auf dem Gerät mit 4 Minuten Betrieb (unter Last nehme ich mal an) und 20 Minuten Pause. Und eine Blockade muss erkannt werden, dazu Sicherheitseinrichtungen usw. Aber das ist schon nebensächlich.

Udo S. schrieb:

Also ist das Gerät und der Motor nur für Kurzzeitbelastung mit einer ED von max. 20-25%.

So stehts drauf: Duty Cycle: 4 mins on / 20 mins off Weiteres dazu in der Bedienungsanleitung (habe ich nicht).

Armin X. schrieb:

Der DOMO-Motor ist ein sogenannter Universalmotor. Der läuft mit Gleich- und Wechselspannung. Den polt man um indem die Versorgung der Kohlen vertauscht wird.

Klingt logisch, weil dann das Magnetfeld des einen Teils (Rotor/Stator) ggü. den anderen Teil andersherum ist, was zu einer "andersrummen" Laufrichtung führt. Dabei ist AC oder DC egal.

Armin X. schrieb:

Beim unserem WMF Rührgerät war zusätzlich noch eine 105° Thermosicherung in der Wicklung verbaut. Die hatte natürlich nicht ausgereicht und, natürlich erst nach dem Abschalten, von ihremr bestimmungsgemäßen Verwendung gebrauch gemacht so dass das Gerät tage später tot aus dem Schrank kam... Anschließend wurde von mir eine 125° Sicherung eingesetzt.

Wie??? Im Betrieb löste die Thermosicherung nicht aus, und beim Abkühlen bzw. im Schrank schon und war dann dauer...kaputt? Und jetzt ist eine 125°C Sicherung drin und damit wird es besser? 🤔

#8096267
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K. H. schrieb:

Armin X. schrieb:

Beim unserem WMF Rührgerät war zusätzlich noch eine 105° Thermosicherung in der Wicklung verbaut. Die hatte natürlich nicht ausgereicht und, natürlich erst nach dem Abschalten, von ihremr bestimmungsgemäßen Verwendung gebrauch gemacht so dass das Gerät tage später tot aus dem Schrank kam... Anschließend wurde von mir eine 125° Sicherung eingesetzt.

Wie??? Im Betrieb löste die Thermosicherung nicht aus, und beim Abkühlen bzw. im Schrank schon und war dann dauer...kaputt? Und jetzt ist eine 125°C Sicherung drin und damit wird es besser? 🤔

Bei billig gebauten/konstruierten Geräten oft der Fall, aber das ganze ist ein zweiseitiges Schwert im Fall des Auslösens, je nach Sichtweise.
Bei in die Wicklung von Spulen eingearbeiteten Temperatursicherungen ist man relativ sicher, dass diese nahe dem Wert liegt, bei dem es wirklich notwendig ist auszulösen, kann man dann aber idR auch nicht wechseln, Motor oder Trafo (ganzes Gerät) bei Consumerware Schrott...
Aussenliegende Temperatursicherungen reagieren zeitlich sehr versetzt.
Wurde ein Motor zeitlich und/oder leistungsmässig überlastet und wird dann nicht im Leerlauf eine Weile gekühlt, kommt die Stauwärme im Stillstand zur T-Sicherung...
Durch "Bastler" dann zu wechseln, für den Normalbürger aus Kostengründen nicht.
Gewerblich würde da auch niemand einen höheren Wert einbauen.

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