Langwellen Minimal SDR mit sa612 und SI5351

OP #8095050
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Hallo Forum Ich habe mal KI gefragt nach einer minimal Schaltung für einen SA612 SDR für Langwelle. Und da ich schon oft schaltung von ki erstellen habe lassen und nachgebaut nicht funktioniert haben möchte ich diesmal die schaltung von menschen überprüfen lassen da ich mich nicht so damit auskenne (also mit sa612).

Henry

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#8095084
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Hallo Henry, rund um das IC wird eher ein VLF Upconverter gebaut. Meistens wird dabei die niedrige VLF Frequenz in Richtung 10, oder 100 bzw 125 MHz verschoben. Gib mal VLF Upconverter SA612 als Such Stichwort in die Suchmaschine Deines Vertrauens ein, da erscheinen dann einige Schaltungen die für Dich interessant sein könnten. Eine wäre zum Beispiel diese: https://elektronikbasteln.pl7.de/schaltungen-mit-dem-ne602-ne612-sa612-sa602-eine-uebersicht. Oder diese hier: https://www.pcbway.com/project/shareproject/VLF_Up_Converter_37c8ee16.html Das Ausgabesignal kannst Du dann wiederum zB. mit einem SDR Stick empfangen. Sehr tiefe VLF Frequenzen kannst Du schon mit einer guten Soundkarte und dem Programm Spectrum Lab erkunden. Auch SAQ könnte man so empfangen. Eine einigermaßen brauchbare Antenne vorausgesetzt.

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#8095089
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Wenn es sich um den dezidierten Mischerbaustein handelt, hat dieser zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten. Er selbst ist kein software defined Radio. Dient lediglich zur Umsetzung auf andere Frequenzbereiche. Im gezeigten Beispiel als Vorsatz für ein altes Röhrenradio, das nur bis 100 MHz empfangsbereit ist. Es wird mit 10 MHz gemischt. Also ein Sender auf 108 MHz wird im Radio auf 98 MHz empfangen.

Wenn nun Langwelle empfangen werden soll, dann sind die frequenzbereich-bestimmenden Bauteile am Eingang, dem Oszillatorteil und Ausgang entsprechend zu dimensionieren.

Jedenfalls fand ich das Teil insgesamt bequemer zu handhaben als den sonst von mir favorisierten S042P, wenngleich auf SMD-Adapterplatine besser lötbar mit meinen Wurstfingern.

ciao
gustav

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Beitrag #8095103 wurde vom Autor gelöscht.
#8095139
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Henry schrieb:

Ich habe mal KI gefragt

Klar, kommt nur Verwirrung bei heraus. Aber zurück. Wenn ich den TO richtig verstanden habe, möchte er ein Radio bauen, mit dem er auch "Polskie Radio Jedynka" auf 225 kHz empfangen kann. In Ermangelung des Langwellenbereichs könnte man einen AM-Empfänger-Baustein direkt richtig bestücken.

Suchergebnisse im Internet zeigen auch etwas:
https://www.instructables.com/All-Band-Receiver-With-Si4735-FM-RDS-AM-and-SSB-Wi/

ciao
gustav

P.S.: Ob der Sender an Deinem Wohnort zu empfangen ist, kann keiner garantieren, weil die Richtwirkung von Kujawski Kabat aus nach Südosten zeigt. In Berlin könnte man ihn noch mit normalem Radio hereinbekommen. Aber sogar SDR Twente zeigt Störträger, die noch hinzukommen. Will sagen, der Empfang ist meistens nur mit besseren Empfangsgeräten und Antennen möglich.

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Persönliche Seite #8095148
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Hallo Henry.

Henry schrieb:

Ich habe mal KI gefragt nach einer minimal Schaltung für einen SA612 SDR für Langwelle.

Der SA612, und alle damit verwandten wie NE612, NE602 und SA602, sind abgekündigt. Letzte Bestellmöglichkeit bei NXP war wohl 2023. Das gilt sowohl für die DIP als auch die SMD Versionen.

Ausweichmöglichkeiten existieren nicht. IM QRP Forum wird als Alternative zu Fuß aufbauen oder einen Tayloe-Mischer bzw. FET-Schalter ICs zu verwenden vorgeschlagen. Ebenso den HFA3101 von Renesas, der aber teuer und ebenfalls abgekündigt ist. Eine weitere Alternative wäre der AD831 von Analog Devices, der aktuell (13Sep2026) noch in Produktion ist. Im 20poligen PLCC SMD Format, bei Mouser für 26 Euro das Stück.

https://www.qrpforum.de/forum/index.php?thread/14633-produktion-ne612-eingestellt/

Für den S042, einen einfacheren Vorgänger des SA612 mit laaangem Bart habe ich mal irgendwo ein Projekt gesehen, wo die Schaltung mit SMD Bauteilen als Steckmodul aufgebaut war.

Ein KiCad-Schaltplan dafür wäre im Anhang. Die "Pin-Nummern" des Schaltplans würden den Pin Nummern des Simens ICs entsprechen. Platine fehlt, getestet ist das auch nicht, und Nachbauten von ICs mit diskreten Bauteilen funktionieren erfahrungsgemäß meist nicht so gut.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic

http://www.dl0dg.de

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#8095181
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den SA612 gibt es noch hier: https://www.box73.de/index.php?cPath=82_84_279 und hier noch den passenden Konverter, allerdings mit dem SO42P. https://www.box73.de/file_dl/bausaetze/Bauanleitung_BX-082-B.pdf Der Bausatz wäre mit Funktionsgarantie und Du musst nichts selbst zusammenfrickeln. Hast Du denn einen SDR Stick, oder anderen Rx um den konvertierten Frequenzbereich zu empfangen?

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#8095437
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Klaus B. schrieb:

gibt es einen guten Grund warum man im Vergleich eher zum SA612 greifen sollte (außer der Verfügbarkeit), anstatt zum So42P als VLF Konverter?

Ich denke, das Drumherum ist aufwendiger..??

Als Ersatz für den NE612 gäbe es noch den TA7358. SIL-Gehäuse, Funktionen und Innenleben ähnlich NE612, dazu gibt es sogar noch eine Vorstufe. Beispiele gibt es zur Genüge im Netz, auch für z.B. Direct-Conversion Empfänger. Bei Reichelt EU 2,75.

Vom TO gibt es ja leider nur 1 präzise! Angabe: 225kHz, ein Sender in Polen. SMD kann/möchte er nicht löten. Ansonsten schwurbeln die Begriffe nur durcheinander SDR, USB, LSB, AM, FM, VLF, Soundcard. Wenn der TO doch wenigstens seine Wünsche äussern würde: Entweder möchte er nur den polnischen Sender hören, er möchte sich auf VLF umhören von Grimeton bis in den Flugfunk NDB Bereich oder was auch immer. Ohne genauere Angaben schreiben wir uns die Finger wund, und der TO beteiligt sich nicht mehr.

73 Wilhelm

(Firma: Privat) #8095498
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Henry schrieb:

Hallo Forum Ich habe mal KI gefragt nach einer minimal Schaltung für einen SA612 SDR für Langwelle.

Was willst du denn überhaupt empfangen, welche Modulation? Mir fällt da nur erst mal ein, SAQ 17,2kHz (ist CW), oder RTTY Wetterfunk 147kHz. Oder Zeitzechen 77,5kHz ? Die einfachste Möglichkeit ist ein Direktmischempfänger, da wird die Frequenz direkt in den hörbaren Bereich gemischt.

Am Eingang eine magnetische Antenne, abgestimmt auf die zu empfangenden Frequenz. Und die Oszillatorschaltung des SA612 1kHz neben die zu empfangenden Frequenz. Das ist ja die grundsätzliche Aufgabe eines SA612, eine Oszillatorfrequenz erzeugen und die mit der Empfangsfrequenz zu mischen, so daß am Ausgang die Differenz dieser beiden Frequenzen entsteht.

(Firma: Privat) #8095601
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Henry schrieb:

möchte ich diesmal die schaltung von menschen überprüfen lassen da ich mich nicht so damit auskenne

Auf dein "Screenshot_2026-09-13_100133.png" sehe ich keine Oszillatorbeschaltung. Wie soll das dann funktionieren?

Hier sind mal Beispiele für die beschaltung des SE612:

https://elektronikbasteln.pl7.de/schaltungen-mit-dem-ne602-ne612-sa612-sa602-eine-uebersicht

Siehe auch das Datenblatt des SA612.

Der SA612 will mischen, dafür braucht er die zwei Frequenzen die gemischt werden sollen.

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