beim Absturz meinens kleinen Turbinenmodells hat es die ECU bzw. Bauteile (induktivitäten, Spulen) auf der Platine beschädigt.
Ich hatte den RJ45 Stecker, sowie einen der MPX Stecker erneuert
Die ECU funktioniert auch wieder "halbwegs", d.h. die ECU kommuniziert einwandfrei über das Terminal und die Turbine startet auch (meistens) zunächst.
Jedoch sellt sie manchmal bereits beim Hochfahren der "Fuel Ramp" (Hochlaufphase vom Start bis zur Freigabe auf den Gasknüppel) mit der Fehlermeldung "Low Batt" ab.
Manchmal kommt die Fehlermeldung auch erst beim Vollgas geben (falls einmal sie nicht schon vorher, beim Start abgestellt hat).
Beim genaueren Untersuchen der Platine stellte ich fest, dass an den 3 Induktivitäten in unmittelbarer Nähe des, beim Absturz zerbröselten RJ45 steckers (!) Abplatzungen vorhanden waren, und an mindestens einer der drei, kann man einen gerissenen Wicklungsdraht erkennen.
Da die Gasregulierung einzig über die Leistung der Kraftsoffpumpe (kleiner Bürstenmotor an einem 2s Lipo erfolgt (PWM), und die Fehlermeldung jedesmal beim Steigern der Pumpenleisz´tung kommt, bilde ich mir schon einen Zusammenhang mit den beschädigten Spulen ein.
Eine Recherche beim Hersteller der ECU blieb bislang erfolglos.
Falls da nix kommt, würde ich selbst mal auf gut Glück die Spulen austauschen.
Nur: was nimmt man da? Was wären denn für die Entstörung eines, kleinen Bürstenmotors probate Werte?
Die kleine Kraftstoffpumpe läuft, wie gesagt über eine PWM-Regelung an 2s (7,4V), und sollte nicht mehr als geschätzte 500-600 mAh ziehen.
Ich kann auch im Moment nicht sagen, wie die Spulen in den Pumpenstromkreis eingebunden sind.
Hat jemand vielleicht einen Tip, mit welchen Werten man mal experimentieren könnte??
Eine Recherche beim Hersteller der ECU blieb bislang erfolglos.
Wenn du den Hersteller und das Modell benennen würdest, könnten Andere ihr Glück versuchen. Wäre nicht das erste Mal, dass in so einer Situation jemand einen kompletten Schaltplan zutage fördert.
vorhanden waren, und an mindestens einer der drei, kann man einen
gerissenen Wicklungsdraht erkennen.
Dann würde ich mal empfehlen, den Wickeldraht irgendwie zu flicken.
Wenn nur eine Ecke vom Ferrit abgeplatzt ist, dann dürfte der Verlust an Induktivität eher vernachlässigbar sein. So genau designed ist der Kram meist nicht.
Ansonsten mal schauen, ob was auf den Induktivitäten aufgedruckt ist. Und zwar nicht nur nach deutlichen Aufdrucken schauen, sondern mit Gemeinheiten wie schwarz auf schwarz rechnen. Also mal mit Lichteinfall/-Winkel spielen ...
@wastl:
Ist tut mir leid, dass ich hier kein Nikon Mikroskop oder sonstige Makro-Ausrüstung zur Verfügung habe.Ich kann nur mit dem arbeiten, was ich habe.
Von daher ist dein Sarkasmus nett zu lesen, bringt in der Sache jedoch keinen Deut weiter.
Was wäre deine Antwort denn bei gestochen scharfen Fotos gewesen?
Vermutlich auch nicht viel zielführender...
Die Spulen haben keinerlei Aufschrift!
"Jein" Die ECU wurde zwar von Martin Lambert, zusammen mit den Turbinen vertrieben, jedoch sind hier Details über die Schaltung, selbst mit guten Kontakten zu Martin (und ich denke, die habe ich) schwer bis unmöglich zu bekommen.
Ebenfalls beim eigentlichen Hersteller der Schaltung aus den Niederlanden.
Glaubt mir, wenn diese Infos so einfach zu bekommen wären, hätte ich nicht hier im Forum um Erfahrungswerte für Spulen zu Motorentstöung der genannten Größe gebeten.
Die Teile sind ca. 3x3mm groß ich denke, da kann ich leider nichts flicken.
Leider habe sie auch keinerlei Aufdruck. Auch nicht schwarz auf schwarz :-(
Also falls keiner einen Tip hat "Versuch mal x,y uH oder nH" können wir hier, glaube ich, dicht machen.
Also falls keiner einen Tip hat "Versuch mal x,y uH oder nH" können wir
hier, glaube ich, dicht machen.
Seit Glaskugeln durch die EU-Vorschriften deutlich in ihrer Funktion beschnitten wurden, und die Sache mit den Hühnerknochen nur bei Kapazitäten gut funktioniert, aber nicht bei Induktivitäten, wär’s ohne Kenntnis der Schaltung eher unseriös, da konkrete Zahlen zu nennen.
Angesichts der Tatsache, dass ja durchaus etwas scharf abgebildet wurde, nur eben nicht das, was zu zeigen wolltest, wage ich zu behaupten, dass es hier nicht am Equipment lag.
Was ich in der Situation machen würde: In einem einschlägigen Forum fragen, ob jemand auch so ein Teil besitzt, und den bitten, da mal zu gucken, ob etwas zu erkennen ist. Außerdem würde ich die Spule mit der augenscheinlich beschädigten Wicklung ablöten und auf Durchgang prüfen. Wenn der unterbrochen ist, würde ich eine der anderen beiden Spulen auslöten und messen, und eine mit ähnlicher Kapazität beschaffen und einbauen. Das muss nicht heißen, dass es der beste Weg wäre – nur eben, wie ich es machen würde.
@wastl:
Ist tut mir leid, dass ich hier kein Nikon Mikroskop oder sonstige
Makro-Ausrüstung zur Verfügung habe.Ich kann nur mit dem arbeiten, was
ich habe.
Das braucht es auch nicht.
Einfach darauf achten, daß der Autofokus die richtige Ebene scharfstellt, und das ist nicht die LED oder der obere Rand der RJ45-Buchse, würde schon reichen.
Von daher ist dein Sarkasmus nett zu lesen, bringt in der Sache jedoch
keinen Deut weiter.
Welcher Sarkasmus? Das war ein ernstzunehmender Einwand.
ob die Spulen Durchgang haben, kann man ja ganz einfach mit einem Ohmmeter prüfen, sogar im eingelöteten Zustand.
Da anscheinend in der Nähe keine Spannungs-Erzeugung oder Wandlung statt findet, scheint es sich wirklich um einfache Entstör-Drosseln zu handeln. Die chancen stehen nicht schlecht, dass alle 3 Spulen identische Werte haben.
Welche Signale laufen denn über die RJ45 Buchse, und gehen die Leitungen der Buchse irgendwie zu den Induktivitäten?