Hallo,
was PSI effektiv sucht ( schon vor Jahren ) - also auch einstellt
erschließt sich effektiv nicht
Raum Aschaffenburg: da fällt mir Obernburg ein - der Roboterhersteller
dürfte ja bekannt sein.
Bedauerlicherweise weis der nicht mal , wie man eine gezielte Stellen-
anzeige zu schreiben hat.
Besonders interessant ist es , wenn man sich die Mühe macht, mal nachzu-
fragen und dann erfährt, welche Attitude denn so gepflegt wird.
Mal vier von xxx Originalzitaten
Reis Dr. Kr--- : " Wir liegen unter dem Tisch vor Lachen , wenn sich
ein Hochqualifizierter bei uns bewirbt.
ACTS : " Lernen Sie erst mal lesen "
Bei HEREÄUS, tja , dort sagen AZUBIs leitenden Ing ab....
Sicherlich liegt dies u.a. daran , daß mittlererweile Drittklassige
auf gewissen Positionen sitzen und natülich Erstklassige scheuen
wie der Teufel das Weihwasser
Hierzu passt auch sehr gut ein Originalzitat von BOSCH :
" Guten Leuten muß man absagen "
Diese und viele andere Dinge sind führenden Lokalpolitkern bekannt,
dito diversen Zeitungen und Computermagazinen .
Solchen "Vereinen" wie VDI VDMA etc natürlich auch. ...
Viele Grüße
Ihre Ingenieurselite
Welche der Heraeus-Firmen meinst du genau? Ich habe bei denen nicht den
100%igen Einblick, daß ich das bestätigen könnte, weis aber von
Kollegen, die im Hanauer Raum ansaessig sind und dort arbeitet oder
arbeiteten, daß DeineDarstellung, die Azubis sagten den Ingenieuren ab,
nicht gänzlich von der Hand zu weisen ist. In einem Fall kann ich
bestätigen, daß Bewerungen von gut qualifizierten Ingenieuren bezüglich
einer Stelle im Bereich Hybid-SMD-BEstückung / Lot solange abgesagt
wurden, bis man endlich einen Billigen hatte. Die benachbarte
Vakuumschmelze, bei denen es neben Maschinenbau- und Physik- auch
Elektronikstellen gibt, macht es genauso und sieht sich sogar beim
Arbeitsamt nach Ingenieuren um. Bewirbt man sich dort, bekommt man
Angebote mit tendenziell 10% unter dem üblichen Niveau. Die Firma macht
auch optisch nicht den besten Eindruck. Kein Wunder also, daß dort
regelmäßig Physiker rauswechseln. (Kenne persönlich einen Fall).
Ich hatte mich vor Jahren mal bei ALD beworben: Dort suchten sie einen
erfahrenen Softwareentwickler für SPS und C++. Im Personalbüro hatte ich
einen Termin mit dem P-Leiter Matthias O. Der hatte aber gerade einen
anderen Bewerber, deshalb hat es ein Ersatzmann gemacht. Er nahm man
meine Forderung von 9000 DM montalich gelassen auf und stellte fest, daß
es eben "mein Vorteil" sei, daß ich viele Angebote habe und es derzeut
wenige ING gäbe. Zudem erzählte er mir, daß Schulbildung nicht so
wichtig sei, er selber habe nur Realschule und man habe gerade (anno
2000) einen Geschäftführer eingstellt, der einen Hauptschulabschluss
habe. Na toll. Beim Gespräch mit dem Inbetriebnahmeleiter stellte sich
heraus, daß das mit C++ garnicht stimmte und man mit VisualBasic
arbeitet und auch das nur ganz selten. Da hat wohl irgendjemand
Probleme, Stellenanzeigen zu formulieren.
Die ganze Metalllandschaft in Raum Hanau, sei es Degussa, Heraeus oder
VAC kann man heute in der Pfeiffe rauchen! Dort laufen (besonders in den
Führungsetagen) nur noch Schwammerln rum, wie man hier sagt. Die
einzigen, die dort was taugten, waren die Singulus, doch denen geht es
wirtschaftlich heute auch nicht mehr so gut und dürften bald denselben
Weg gehen, wie die Vorgängerin Leybold.
Im benachbarten Aschaffenburg ist es kaum besser: Linde, die
Gabelstaplerproduzenten, haben kaum noch eigene Entwickler, sondern
regeln alles über Selbständige. Fragt man aber dort an, bekomt man nur
halbseiden Auskünfte. Der Obernburger Roboterproduzent (s.O.) zahlt so
wenig, daß kaum ein ING dort arbeitet und wenn, dann nur auf
Zwangsvermittlung vom Arbeitsamt. Besonders lustig war es bei dem
Lenkradbauer Petri (heute Takata -Petri): Auf der Webseite hatten sie
zwei Stellenanzeigen für Soft- und Hadrwareentwickler. Dort
vorgesprochen, traf ich auf einen Herrn, der sich als künftiger
Entwicklungsleiter einer neu gegründeten Abteilung ausgab, erklärte, er
sei noch in einer anderen Firma und heute nur mal so schon da, um sich
sein Team in der neuen Firma zusammenzustellen. Auf meine Frage, wo denn
in den Lenkrädern genau die Mikrocontroller sitzen und welche Software
dort laeuft, bzw an welcher Stelle die Elektronikweiterenticklung
ansetzen soll, konnte er nicht beantworten. Offen blieb auch, wieso
gerade er Entwicklungsleiter wurde, was ihn bewog sein jetziges Team zu
verlassen, bzw warum er es nicht mit in die neue Firma mitnimmt und
überhaupt . Ich bekam dann einige Wochen später eine Absage, daß man
Leuten wie mir dort nichts anbieten kann. Wer hätte da gedacht.
Als ich später bei VDO im angrenzenden Babenhausen war, traf ich auf
eine ähnliche Situation: Neuer Entwicklungsleiter, hatte sich 3
Teamleiter ausgesucht und wollen nun zusammen mehrere Ingenieure
einstellen. Alles lief prima, unter anderen hörten sich die Teamleiter
interessiert an, was ich (deutlich älter, als die beiden) schon so alles
gemacht hatte. Ende war dann aber, als ich an einem anderen Termin mit
einer extra aus München angereisten Personalverantwortlichen (geschätz
Ende 20) das Gehalt verhandelte: ei 60.0000 sei das Limit, so die
Blondine! Daraus wurde dnn nichts, wie man sich denken kann.
Später traf ich dann zufällig auf einen Jungingenieur, der dort zu
dieser Zeit angefangen hatte und nun weggeagangen war, daß man lauter
Leute mit maximal 2 Jahren Beruferfahrung eingestellt hatte. Aufgabe war
damals, ein existentes Steuersystem umzuentwicklen, sodas es
kostengünstiger produzierbar ist. Das hat natürlich nicht geklappt, wie
ich erfahren durfte. - Ich habe mir einen Ast gelacht. Was ich durch den
jungen Mann auch erfahren habe: An der Fachhochschule Aschaffenburg gibt
es einen Professor, der angeblich ausdrücklich die Studenten davor
warnt, bei den Firmen VDO und Takata-Pertri anzufangen. Mann, Mann ,
Mann
Bliebe schließlich noch die eingangs erwähnte ACTS in Sailauf bei
Aschaffenburg, die Fahrerrückhaltesysteme entwickelt und inzwischen von
der Magna-Steyr aufgekauft und umstrukturiert wurde. Von den internen
Belangen weis ich wenig, großes Interesse an guten Entwicklern scheint
man aber nicht zu haben. Sicher ist auch dort mittlerweile die Sparwut
ausgebrochen. Die Frau Etzl ist jedenfalls sehr zurückhaltend mit der
Beantwortung von Projekt- und Stellenanfragen. Die Webseite ist
allerdings voll mit Stellenanzeigen. Was soll uns das wohl sagen ?
Hallo
Meine Erfahrungen bzgl Bewerbungen beziehen sich in summa seit 1996
in unregelmäßigen Abständen halt . Im weiteren unterhält man sich
natürlich mit anderen...
Studiert habe ich übrigens auf der RWTH L+R und Hüttenwesen
Glas/Keramik
damit scheint man eher überqualifiziert zu sein . Dito können viele
mit MCSD auch nix anfangen
Zu deinem Beitrag : FULL ACK
Bzgl aller genannten Firmen lief mal ne Bewerbung - 100% null
Gespräch...
Petri war wenigstens imstande , einigermassen anständig zu formulieren..
Bzgl Konzerne isses erschreckend . zwei BW - eine "überqualifiziert"
die andere von der Nebenabteilung, man sei "Unterqualifiziert"
Also was denn nu
Reis hat meines Wissens einen schlechten Ruf, daß bestätigt deine
Aussage
Die Etzl . ja die kannste auch in der Pfeife rauchen...
Wahrscheinlich verwechselt die Dame einige Dinge:
Sie hat dafür zu sorgen , daß der Firma die richtigen Leute zugeführt
werden, und nicht die Ing und Inf dafür , daß sie ihren Tag
"abwechslungsreich" gestalten kann und nebenher Ihren Frust (?!? ) dahin
gehend ableitet, indem man freundliche Absagen formuliert.
Überhaupt , ich kann mich gut erinnern an einen 24.12. an welchem es
4 Firmen "geschafft" haben den Tag glatt zu versauen ....
Anbetracht dessen, was so gefordert wird aber selbst nicht mal den
Funken von "Anstand" besitzt , ist das als tendenziös zu bezeichnen.
Es nutzt überhaupt nichts, sich selbst auf Messen usw hochglanzmäßig
zu präsentieren , wenn diese Art von corporate branding gepflegt wird.
Dies gilt auch für die Lohnvorstellungen .
Ich erinnere mich an ein Gespräch bei Hannover , man suchte einen
Bereichsleiter.
Das Gespräch verlief "nett" bis zu der Position Gahalt , der Chef
dachte ( in DM ) an 18000 -- ich nickte ging zu den Goodies über
also zB Dienstwagen - - da schaute er etwas befremdlich..
ich zu Ihm, das sei eigentlich die Regel und nur einer der Verhandlungs-
posten.
Nun es stellte sich heraus , daß er die 18000 als Brutto pro Jahr
taxierte.
Ich sagte , wenn es mit uns was werden soll müssen Sie schon eine
0 dranhängen - ohne Extras...
Der guckte vielleicht aus der Wäsche ..
Im summa muß man sich schon fragen, wie man sich das denn so vorstellt.
Die "Schwammerln" bilden sich echt ein , die Leutz hängen wie bei ALDI
im Regal .
Fragt sich nur was man machen soll, wenn man sich doch mal wieder
nach nem Job umschauen will ( ich muß Gott sie Dank nicht )
Hallo,
das ist mir auch schon aufgefallen. Teilweise ist es wirklich
unglaublich, was sich für Schwachmaten in den Firmen herumtreiben. Bei
meinem Arbeitgeber wimmelt es z.B. nur so von Studienabbrechern,
Lehrlingen und anderen halbseidenen Gestalten.