Gast
#515240
hallo, können auf einem CAN-bus teilnehmer mit unterschiedlichen geschwindigkeiten sein? wie auch immer, wie tolerant ist das system gegenüber unterschiedlichen baudraten? danke...
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CAN und Baudraten?
Gast
#515240
hallo, können auf einem CAN-bus teilnehmer mit unterschiedlichen geschwindigkeiten sein? wie auch immer, wie tolerant ist das system gegenüber unterschiedlichen baudraten? danke...
Gast
#515256
Keine Unterschiedlichen Baudraten!
Gast
#515262
selbstverständlich keine unterschiedlichen Baudraten. Beim CAN kommt es, insbesonders bei höheren Baudraten und langen Leitungen auf ziemlich exaktes timing an. Da ist nicht viel Luft. Musst du mit einem Takt für CAN und UART arbeiten, lege den Quarz für CAN-timing (exakte Baudrate) aus, die dann unvermeidliche Abweichung zu gängigen Baudraten für RS232 eher tolerierbar. Es gibt auch Fälle, wo mit 2 Quarzen gearbeitet werden muss. Weiss jemand (nur mal so interessehalber, hab mich nicht weiter schlau gemacht), warum bei RS232/RS485 derart krumme Baudraten benutz werden? Hat sicher einen Grund.
Gast
#515269
ok, vielen dank! welche baudraten sind denn üblich bei CAN? gibt es da ein paar feste werte oder kann das beliebig sein?
Gast
#515279
Üblich sind z.B. 25, 75, 125, 250, 500 und (selten) 1000 kbit. Einstellbar solte aber jede beliebige sein.
Gast
#515281
ok, ich danke euch !!!
Gast
#515350
100kBaud ist zwar nicht üblich wird aber auch oft verwendet. @Crazy Das ist warscheinlich so aus der Geschichte entstanden. Damals zu Akustikkoppler Zeiten waren 300 Baud in und dann wurden immer irgendwelchen Vielfachen bzw. immer das doppelte genommen 600, 1200, 2400, 4800, 9600, 19200 ...
Gast
#515371
hätten sie mal bei 250 angefangen...
Gast
#515392
>hätten sie mal bei 250 angefangen...
Bei Telex waren 75 und 110 gebräuchlich. Bit/s, nicht Megabit/s:-)
So schnell, wie jemand den Text eintippen konnte, war das allemal.
Dietmar
Gast
#515395
>warum bei RS232/RS485 derart krumme Baudraten benutz werden?
Die Baudraten wurden viel, viel früher als Akustikkoppler eingeführt.
50, 75, 110, 135, ... Baud.
Sie ergaben sich auf Grund des Übertragungsformates und Zeichensatzes
(z.B. auch 5N1) und der Geschwindigkeit des empfangenden Gerätes:
Lochkartenstanzer, Telex, ...
Und damals ging eben alles etwas behäbiger zu, aber es ging!
Gast
#515409
>Und damals ging eben alles etwas behäbiger zu, aber es ging!
Ja, das Telex-Format war 5N1.
Ölwechsel brauchten diese Ungetüme zwar nicht mehr, aber ein damaliger
Kollege (Telex-Wartung) fuhr noch mit einem Auto beladen mit Öl und Fett
zu den Kunden.
Dietmar
Gast
#515418
So alt bin ich noch nicht :-D
Gast
#515427
Die geschwindigkeit richtet sich auch nach der bus länge... bis 40 meter buslänge kann man gut mit 1 Mbit/s fahren.
Gast
#515534
@crazy horse: >Es gibt auch Fälle, wo mit 2 Quarzen gearbeitet werden >muss. Es gibt auch CAN Anwendungen mit krummen Bitraten wie z.B. 33,33kBit/s oder 83,33kBit/s. Für neuere Entwicklungen wurde von NXP mal angemerkt, daß man dieses Dilemma, nämlich unpräzise Einstellmöglichkeiten für die Timings mehrerer gleichzeitig betriebener Peripherals, auf einem Controller mit einer Taktquelle, beseitigen wolle. Mit den NXP LPC2000-Controllern kann man aber auch so, bei präziser CAN-Bitrate, auf dem UART noch 19200 Baud bei 0,16% Abweichung erreichen, das ist nicht besonders kritisch. @peter: ansonsten mal Google bemühen, z.B.: http://www.port.de/deutsch/publicat/can_links.html http://www.can-cia.org/can/physical-layer/index.html#interdependency Dietmar Antwort schreiben |
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