Prinzipiell kannst du als Urheber frei darüber entscheiden, wem du zu
welchen Bedingungen und in welchem Umfang ein Nutzungsrecht einräumst
(außer natürlich du hast jemandem ein exklusives Nutzungsrecht
eingeräumt). Du darfst also deinen ganz eigenen Lizenztext formulieren
und mußt dich nicht an übliche/existierende Lizenzformen halten.
Probleme:
1. Gibst du an, daß das Werk unter der GPL genutzt und weiterverbreitet
werden darf, aber nicht von dieser Zeitung, so erstellt irgendjemand ein
abgeleitetetes Werk und verbreitet es unter der GPL weiter (was gerade
wegen der GPL ja sogar Voraussetzung für die Weiterverbreitung ist!).
Dieses darf dann auch die besagte Zeitschrift nutzen.
2. Verwendest du eine modifizierte GPL (z.B. GPL für "Gast's Public
Licence), die das Verbreiten unter ebendieser Lizenz zur Bedingung für
die Verbreitung bzw. die Weitergabe abgeleiteter Werke macht, dann
werden die Leute aus der Open-Source-Scene sicher skeptisch und es wird
nicht allzu viel Verbreitung finden. Es gibt auch praktische Probleme,
daß es z.B. nicht mit GPL-Software "kompatibel" (wenn Code aus dem einen
ins andere Programm fließen soll).
3. Der Text der GPL ist selbst urheberrechtlich geschützt, und der
Urheber gestattet die Verwendung nur in unveränderter Form.
Also sieht es eher schlecht aus.