Frage zu Schaltung

Gast #575905
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Zitat aus Deinen Links:

"Dabei muss der Controller nicht ausgebaut werden und kann in der 
Schaltung verbleiben. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von ISP 
(In System Programming)."

Sprich: Der Mikrocontroller wird in seiner Schaltung mit den Spannungen 
versorgt, die er braucht.

Der Programmer an sich braucht keine Spannungsversorgung, da die 
(Steuer-)Spannungen direkt von der parallelen Schnittstelle kommen.
Gast #576266
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Den Widerstand an Reset nutzt man normalerweise, damit der µC nicht in 
den Reset geht. Wenn der Reset-Pin low ist, geht der µC in den Reset, 
das Programm wird dann nicht ausgeführt.
Da du das ganze ehh nur zum Programmieren verwenden willst, kannst du 
Reset auch unbeschaltet lassen, denn der Controller hat intern noch 
einen Pullupwiderstand. (Den externen nutzt man nur um sicher zu gehen, 
weil der interne recht hoch ist).
#576336
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Ich schon wieder!

Du musst versuchen, zu verstehen WARUM irgendetwas so ist. Sonst hast Du 
am Ende nur eine Schaltung, die zwar tut, die Du aber nicht versteht - 
nichts gewonnen.

Also sollte die nächste Frage sein: Warum muss ich einen Widerstand 
xxOhm nehmen?

Die Entwicklung gliedert sich grob in 4 Teile auf (joke)

1. es geht nicht und er weiß nicht warum
2. es geht nicht und er weiß warum
3. es geht und er weiß nicht warum
4. es geht und er weiß warum

( 4. ist das Ziel, 3. ist schon recht gut, da wird schon verkauft)

Wie schon mal gesagt, nicht wirklich unfreundlich gemeint, aber versuche 
selbständiger zu werden. Und - wie auch schon gesagt - lass Dir nicht 
den Spass vermiesen.

Vielleicht klingt das hier ein bisschen altväterlich, kann gut sein, ich 
habe eine große Tochter. Im Studium habe ich gelegentlich Hausaufgaben 
der Erstsemester korrigiert (da war ich natürlich schon weiter). Eine 
Kommilitonin ist mir hierbei in Erinnerung geblieben. Zunächst hatte die 
nicht wirklich viel gewusst, sie hat alle Aufgaben angefangen bis sie 
nicht mehr weiterkam, danach hat sie eine Frage an den Korrektor 
formuliert: Ich komme nicht mehr weiter, hier und hier klemmt es. Die 
zweite war besser, bereits anerkannt (wieder diese Fragen, aber höheres 
Level), die dritte nochmals besser und die vierte Hausaufgabe war 
richtig gut mit der letzten Frage: Ich habs rausgekriegt, gehts auch 
eleganter? Das hat mir imponiert.

Ciao
Willi Wacker
Gast #576359
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hmm.... hab das ding jetzt gelötet, allerdings erkennt ponyProg den 
Prozessor nicht.

da kommt was von wegen missing device. Habe leider noch kein Netzteil 
(müsste am MOntag kommen), deswegen habe ich eine Batterie geniommen. 
Die hat 4,6V! Liegt es vielleicht daran?

Dann hatte ich nur einen 1,2k Widerstand und keinen 1k, hab also den 
1,2k genommen. könnte das v..t. auch schon zu viel sein?

Ich hoffe, ich hab das Problem genau genug beschrieben
Gast #576478
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Bei dieser Minimalschaltung des Programmers können 30cm durchaus schon 
zu lang sein. Wolltest du nicht statt der Batterie einen 7805 mit 9V 
Versorgung nehmen? Sind die Massen vom LPT und der Zielschaltung 
verbunden? Sind alle Kontakte richtig verbunden?

Wichtig: Nicht nur denken, dass alles richtig verkabelt ist, sondern 
sorgsam einzeln nachprüfen.
#576491
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hey Thomas831,
ohne den ganzen Thread gelesen zu haben:
Scheinbar willst du irgendwas mit einem Mikrocontroller machen.
Dann lad' dir doch erstmal das Datenblatt/Manual zu dem Controller 
runter! Dort steht alles, was du wissen musst.
Wie viel Volt er verträgt, an welchen Pin du welches Signal anlegen 
musst, ..., evtl sogar noch ein Beispiel-Schaltbild... Und sonst gibts 
noch Application Notes, wo so Zeuchs auch drinne ist.

MfG
Gast #576585
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bei PonyProg ist es so, dass er beim Klick auf Ignore weitermacht, bei 
retry, also nochmal versuchen, kommt wieder der fehler, dass nichts 
angeschlossen ist.

es sieht für mich ganz so aus, dass es einen fehler im ersten Befehl 
gibt, den er versendet und wenn er diesen Ignoriert, dann macht er 
einfach weiter.

Weiß jemand, was der erste Befehl ist? (vllt. reset?)
Gast #576623
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@ jemand: wie meisnt du das?

@holger: kein problem ;-)

@Thomas: Nein, die Kondensatoren hab ich nicht drin. Sollte ich die zum 
Spannungsglätten einbauen?

15k hab ich nicht da, aber 10k. Geht das auch?
Zum widerstnad... Wie meinst du das mit gegen 5V? Soll der Verbindung zu 
VCC und Reset kriegen?

Und was bringen diese Teile? (Ich will die Schaltung später auch 
verstehen und nicht nur sagen: Geht, wie ist mir egal ;-))
Gast #576629
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Die Kondensatoren stabilisieren die Spannung, sorgen dafür, dass keine 
Spannungeinbrüche den Controller durcheinanderbringen.

Der Widerstand soll zwischen Vcc und Reset. Dadurch wird, wie oben 
bereits beschrieben, gewährleistet, dass der Controller einen 
positiven(=high) Pegel am Reset-Eingang hat. Wird der Reset low, so geht 
der uC in den Resetzustand.

In PonyProg muss man einstellen, was man programmieren möchte.
Das kann schliesslich nicht riechen, ob du n Mega8 oder n EEprom 
dranhängen hast...
Gast #576634
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Kondensatoren müssen immer sein. Du solltest dir vielleicht mal die 
Datenblätter von deinen Bauteilen angucken, auch wenn es so ein winziges 
Teil wie der 7805 ist. Die Datenblätter bringen die Firmen nicht zum 
Spass raus. Da sind auch meistens Beispielschaltungen drin, wie die 
Teile angeschlossen werden sollten, damit sie funktionieren. Auch das 
ist nicht "just for fun" abgedruckt.

Kurz gesagt: Kondensatoren sind das Maß aller Dinge. Ohne diese kleinen 
Helferlein funktioniert fast keine Schaltung. Besonders wenn digitale 
Signale vorhanden sind, benötigt man Kondensatoren.

Zu dem Widerstand: Nimm zwei 10k in Reihe und schließ ein Ende an die 5V 
und das andere Ende des Pärchens an den Resetpin.

Zum Schaltung verstehen: Kauf/ Leih dir ein Buch über die Grundlagen der 
Elektronikschaltungen. Da steht alles drin, was du als Anfänger wissen 
musst. Ein Forum ist für solche Fragen mehr als ungeeignet. Im Internet 
findet man ebenfalls massenweise Grundlagen.
Gast #576642
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Also das hier sollte dir weiter helfen
http://www.kreatives-chaos.com/artikel/stk200-programmieradapter?commented=0#txpCommentInputForm
Lass aber Pin2 an JP1 am besten unbestückt die LED kann ohne 
Spannungsregelung zu Programmierfehlern füheren und ist eigentlich 
unötig.Achte also darauf das deine Spannung stabil bleibt.
Dein aktueller aufbau ist in der Form extrem unzuverlässig da deine 
Signale nicht getrieben werden.
Gast #576645
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>das mit dem KOndensator wusste ich schon (spannung stabilisieren), aber
>für was einen am 7805? da kommen doch sowieso immer 5V raus und die
>werden dann vor dem Prozessor zur sicherheit noch stabilisiert, durch
>100nF

LOL
Genau dafür ist der 7805 gedacht. Er liefert dir eine stabile spannung 
von 5V
das ist wichtig damit dein Programmierung fehlerfrei statt finden kann.
Gast #577262
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Doch, schon.

ich wollte den STK200 auf einer Lochrasterplatine aufbauen, aber das ist 
einfach nur der pure Horror. Anders kann ich das nicht beschreiben. Ich 
habe extrem viele Kabel auf der Platine, komme an die einzelnen Sockel 
gar nicht mehr hin.

Wenn ich eine fertige Platine mit Leiterbahnen hätte, wäre das ja kein 
Problem, aber das mit dem Lochrasterzeug geht nicht!
Mal ist hier Durchgang, wo keiner sein darf, dann passt der SUB-D 
Stecker wieder nicht richtig, dann geht hier wieder ein Kabel ab und am 
anderen Ende der Platine fällt mir auf, dass ich ein falsches Kabel 
angelötet habe!

So habe ich heute 6,5 Stunden (Wirklich!) an der Platine rumgemacht und 
bin immer noch nicht fertig.

Welche anderen (einfach aufzubauenden) Adapter gibt es noch, die auch 
wirklich funktionieren?
Gast #577294
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Jetzt höhr doch mal zu!
Einfache Prommer sind einfach nicht zuverlässig!
Und jetzt mal ernsthaft, der aufbau den ich gepostet hab ist einfach.
Klar kannst den Sp12 bauen.Aber wenn du mich fragst ist das Teil genauso 
Schrott wie dein erster Versuch, nur eben Schrott mit mehr 
Wiederständen.
Ich geh mal schwer davon aus es dir schwer fällt den Stromlaufplan zu 
lesen.
Und du musst den Aufbau auch nicht auf so ne kleine Platine zwengen wie 
hier
http://www.kreatives-chaos.com/artikel/stk200-programmieradapter

>einzelnen Sockel

Welche einzelnen Sockel?? So wie ich das sehe solltest du nur einen 
Sockel haben.

>zeitdruck ist untertrieben
>ich muss das ding am montag zum laufen gebracht haben

LOL
Du solltest die 79€ Investieren.
Gast #577299
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ich finde das nicht sehr witzig

und 2 sockel deswegen, weil ich den mega32-sockel gleich mit drauf 
gemacht habe. vllt. war das ja ein fehler, aber ich wollte das schön 
allesa uf 1 platine haben

ich habe keine 79€ übrig, aber hab ja schon das ATMEL board von pollin 
für 14€ bestellt.

und ja, es fällt mir sehr schwer, den plan zu lesen, vor allem weil die 
das IC in 2 teile aufteilen und ich jedes mal das datenblatt brauche, um 
zu sehen, was wo hin kommt.
Gast #577313
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jo, falls das pollin board morgen nicht da ist, versuche ich das mal!

ist das normal, dass die solche extrem langen "bearbeitungs"-zeiten 
haben? Angeblich wird meine Bestellung schon seit 3 Tagen geprüft...



Jetzt hilft jedenfalls nur noch hoffen, dass das klappt mit dem Adapter.

Noch was: wenn ich die lochrasterplatine zwischen die 2 reihen des 
parallelportsteckers stecke, dann berühren immer 2 oder 3 pins 2 
leiterbahnen der lochrasterplatine. was macht man da am besten?
Gast #577319
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Wird das nicht langweilig immer wieder das gleiche zu Fragen? Wo ist das 
Problem an dem Eagle Plan? Da ist doch jeder Pin an den Chips 
beschriftet. Nun gut, aber warum gibst du nicht mal in einer 
Suchmaschine stk200+layout ein? Oder schaust einfach mal hier auf der 
Seite wie dir das schon 20 andere geraten haben.
6,5h für 20 Drähte, da solltest du wirklich was fertiges kaufen und 
damit meine ich nicht nur den Programmer.

Condi
Persönliche Seite #577324
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Thomas831 wrote:
> Naja, ich musste ja auch noch die Leitungen der Platine durchtrennen :-D
> und mit so einem Lötkolben wie ich habe geht das halt schon extrem
> schlecht.

Aha? Ich weiß warum deine Schaltungen nicht funktionieren: 
Wahrscheinlich sehen die aus, wie in der Pfanne gebraten...

Haste mal Bilder? :D

PS: Toller Thread. Hat mir schon ein paar Minuten ein Grinsen verpasst 
;)
Gast #577332
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hahahahahaah
sehr witzig

die schaltungen sind extrem schlecht, das ist auch ein billiger 
lötkolben aus m aldi...
hab aber bei pollin schon nen anderen bestellt, der hoffentlich was 
taugt!

bilder kann ich gerne machen. ich weiß schon, dass die schaltungen 
scheisse sind!

ein paar von hier haben doch sicher auch selbsgelötete STK200. Könntet 
ihr mal Bilder hier reinstellen? Bitte!
Gast #577369
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> Naja, ich musste ja auch noch die Leitungen der Platine durchtrennen :-D
> und mit so einem Lötkolben wie ich habe geht das halt schon extrem
> schlecht.

Wie kommt man eigentlich auf die Idee Leiterbahnen mit nem Lötkolben zu 
durchtrennen? :D
Das wir ja immer Abenteuerlicher.

Wie wärs wenn du deine Leitungen mit nem ordentlichen Scharfen Messer 
durchtrennst?
Gast #577375
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Ich geh mal davon aus das du so ne Straifenrasterplatine benutzt
http://www.reichelt.de/?SID=20W7OXfKwQARQAABhHHeI91603b20fa65355875d12da2e00b89e3;ACTION=2;LA=2;GROUPID=3371

Ich empfehle dir ne Lochrasterplatine zu verwenden.Das gibts keine 
Leiterbahnen (da brauchst dann nur noch Drähte von Pin zu Pin zu 
ziehen).
Das ist einfacher als irgenwelche Leiterbahnen durchzubrennen.
Und deiner Lunge tust du auch nen gefallen. :D
Gast #577450
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ich durchtrenn die bahnen doch nicht mit nem lötkolben, sondern mit 
einem messer.... das ist da oben wohl etwas undeutlich.

> Ich geh mal davon aus das du so ne Straifenrasterplatine benutzt

Einmal und niewieder sag ich da nur...

>Ich empfehle dir ne Lochrasterplatine zu verwenden.Das gibts keine
>Leiterbahnen (da brauchst dann nur noch Drähte von Pin zu Pin zu
>ziehen).

Hab ich auch schon versucht, aber das ist noch schlimmer...

>Das ist einfacher als irgenwelche Leiterbahnen durchzubrennen.
>Und deiner Lunge tust du auch nen gefallen. :D

lol


Ich glaub, es wäre am besten, wenn ich für meine Zukünftigen Platinen 
das Material zum Ätzen besorgen würde. Ist zwar sicher nicht so billig, 
erspart mir aber hoffentlich ne Menge Wutausbrüche ;-)


>Bei sehr hohem Zeitdruck könntest du dich auch nach einem ebay Händler
>umschauen bei dem du einen ISP-Programmer abholen könntest.

Ich hab das Layout jetzt einem Bekannten gegeben und zusätzlich schickt 
mir hier aus dem Forum noch jemand einen fertigen Adapter. Einer von 
beiden wird hoffentlich morgen ankommen. das wäre meine rettung


Gast #577682
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Nein eigendlich nicht wenn jemand schon auf die Idee kommt Leiterbahnen 
mit dem Lötkolben zu trennen den muss man auch warnen das sowas 
gefährlich ist und es tut mir leid aber ich habe wirklich noch keinen 
gesehen der so wenig Wissen über Materialverarbeitung usw hatte und sich 
dann gleich an µC und programmierung ran geht. Dafür sollte man doch 
zumindest wissen wie man nen Pc benutzt und halt was Strom ist und man 
sollte lesen können und so Schlecht ist die Anleitung für deinen 
Programmer auch nicht ich hab auch mit so einem Programmer angefangen 
und es ging beim 2ten versuch nachdem ich die 2 Programmleitungen 
richtig gedreht hatte. Und es ist mir egal ob sich das jetzt etwas 
arogant anhört aber selbständiges Denken wird wohl immer seltener. Das 
Tutorial hier auf der Seite ist z.B. 1A und das müsste man sich nur mal 
durchlesen.

Gruß Andreas
#577723
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Wenn bei dir alle diese Adapter nicht funktionieren, dann würde ich auch 
mal überprüfen, ob denn dein LPT überhaupt geht und ob er richtig 
eingestellt ist. Sonst kommst du mit den gekauften Programmern wohl auch 
nicht weit, sofern sie ebenfalls den parallelen Anschluss vom PC 
benutzen. Ich würde testweise mal einfach eine LED mit Vorwiderstand an 
die SCK-Leitung hängen und schauen, ob die irgendwie aufflackert oder so 
wenn du PonyProg (Oder sonst so'n Programm) auf dem Port rumhämmern 
lässt.
Du verwendest doch nicht zufälligerweise einen USB->LPT-Adapter, oder?
#577793
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Thomas831 wrote:
> wie richtig eingestellt? meinst du die BIOS-Einstellungen?

Jep. Ich weiss allerdings grade nicht, wie diese "richtigen 
Einstellungen" aussehen müssen. Wie gesagt, probier's mit der LED, dann 
kannst du sicher sein, dass es geht. Oder eben nicht.

> Nein, ich habe keinen USB-Adapter. Mein LPT-Anschluss befindet sich auf
> dem Mainboard ;-)

Gut.
Gast #577800
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Hallo,

eigentlich sind die BIOS-Einstellungen völlig egal, weil der Port auch 
bei ECP/EPP im Standard-Mode angesprochen werden kann und sich da nicht 
anders zu verhalten hat. Eigentlich...

Konservativ ist Standard-Mode (SPP), bei meinen Rechnern war es Pony bis 
jetzt völlig egal, wie das BIOS stand.

Der Check von Pony fragt zwar nur die Drahtbrücke ab, aber das ok oder 
failed mit und ohne Adapter dran sagt zumindest, daß er überhaupt an den 
Port rankommt (I/O-Treiber unter W2k und XP).

Gruß aus Berlin
Michael
Gast #577983
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@ Andreas Kramer
Ich muss dir wirklich recht geben.

Solch ein Forum sollte da sein um Tipps zu einem spezifischen Problem zu 
erhalten und die Vorrausetzung dafür ist einfach das man sich vorher 
gründlich mit diesen Problem beschäftigt hat.
Ich kann sehr gut verstehen das sich User wie Andreas Kramer über solche 
Treads wie diesen hier aufregen.
Immerhin ist es ihr Ziel jemanden Wissen zu vermitteln und zwar so das 
derjenege am Ende auch sagen kann "Jau, das hab ich verstanden".
Aber in diesen Fall ist das kaum möglich weil jegliches 
Grundverständniss fehlt.
Bin auch noch Anfänger was µC Programmierung angeht und das Tutorial ist 
einfach Klasse.
Allerdings bezweifle ich das es Thomas831 helfen könnte da man einfach 
über ein gewisses Grundwissen verfügen muss um zu verstehen WAS WIE und 
vorallem Warum.
Gast #578069
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>Wie gesagt, probier's mit der LED, dann kannst du sicher sein, dass es geht. 
>Oder eben nicht.

k, mach ich

>eigentlich sind die BIOS-Einstellungen völlig egal, weil der Port auch
>bei ECP/EPP im Standard-Mode angesprochen werden kann und sich da nicht
>anders zu verhalten hat. Eigentlich...

für was gibts die EInstellungen dann?


@ Sajuuk
ich hätte mich mehr damit beschäftigt, wenn das ganze kein Schulprojekt 
gewesen wäre.
jetzt habe ich aber mehr zeit, um mich da einzuarbeiten und werde 
erstmal ein Buch darüber lesen!!


>Aber in diesen Fall ist das kaum möglich weil jegliches
>Grundverständniss fehlt.

was verstehst du denn unter Grundverständnis?
Gast #578188
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Mit Grundverständiss meine ich das man die Grundlagen der Elektrotechnik 
kennt und auch verstanden hat.Dazu gehört auch das man Stromlaufpläne 
und Datenblätter lesen kann und das man mit nem Lötkolben umgehen kann.

Hast den Aufbau eigentlich nun hin bekommen????????

Und was ist das eigentlich für ein Schulprojekt?(was ist das Ziel deines 
Projekts)
Gast #578240
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Ja, ich habs jetzt fertig gelötet. Muss nur noch die Platine mit dem 
Mega32 drauf machen.

Das Projekt sollte eigentlich mal ein Taschenrechner werden, der 3 
stellige Zahlen addieren, subtrahieren, dividieren und multiplizieren 
kann. (Ausgabe über 7 Segm. Anzeigen)

Ich bezweifle aber sehr stark, dass ich das noch hinbekomme.
#578258
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Endlich sind wir zwei einer Meinung

Wie schon andere gesagt habe: Schon irgendwie faszinierend mit welcher 
Abenteuerlust Du Dich auf dieses Projekt gestürzt hast.

Kennst Du überhaupt den Unterschied zwischen Strom und Spannung ? Kennst 
Du Boolesche Algebra ? Hast Du das Tutorial überhaupt gelesen ?

Mannomann: Ich finde, gerade Du solltest Dir die ein oder anderen 
Patzigkeiten schenken: Wenn sich nach 45 Minuten keiner gemeldet hat, 
dann kann das viele Gründe haben. Niemand ist verpflichtet, hier zu 
antworten. Viele tun das und das ist klasse! Ich habe die  Schlauheit 
auch nicht mit Löffeln gefressen und bin immer wieder froh über einen 
Tipp aus einem Forum.

Aaber: Wenn Dir einer, zwei, drei (ich auch in einem anderen Thread) 
sagt "Lies das Tutorial", "Lies das Datenblatt"

DANN TU ES !!!!

Ciao
Willi
Gast #578259
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Hallo,

>für was gibts die EInstellungen dann?

Als ECP/EPP eingebaut wurden, gab es etliche Geräte, die sich verheddert 
haben, wenn der Treiber versucht hat, herauszufinden, welchen Mode das 
angeschlossenen Gerät kann. Die BIOS-Einstellungen sind also eine 
Hintertür, die da Abwärtskompatibilität gewährleisten.

Deshalb schrieb ich ja auch "bei meinen Rechnern war es Pony bis
jetzt völlig egal, wie das BIOS stand".

Das Problem ist weniger die BIOS-Einstellung, mehr das installierte OS 
und dessen Treiber. Wenn die beim Systemstart den Port schon unpassend 
verstellt haben, kommt evtl. auch der I/O-Treiber von PonyProg nicht 
mehr klar.

Dann hilft es vermutlich, im BIOS SPP einzustellen, weil der 
Systemtreiber dann keine ECP/EPP-Funktionen gemeldet bekommt und die 
Finger vom Port läßt. Das ist aber eindeutig Sache des OS, speziell 
WinXP und Nachfolger entwicklen da ein ziemliches Eigenleben. Genauso 
sind Timingprobleme am Parallelport nur Sache der Systemtreiber, wenn 
ich an die Parport-Adresse ein Byte schreibe, liegt das auch unmittelbar 
dort an, nur dazwischenfunkende Treiber und Tools (Druckertools für 
Tintenstand des sonst angeschlossenen Parallelportdruckers z.B., selbst 
wenn der Kram eigentlich schon deinstalliert wurde...). Eigentlich stört 
sich Ponyprog
nicht an solchen Sachen, allerdings wundere ich mich immer wieder, 
welche "lebenswichtigen" Hintergrundtools so alles auf den Rechnern 
meiner Bekannten zu finden sind, deren Sinn und Zweck sie meist selbst 
nicht kennen...

Gruß aus Berlin
Michael
Gast #578327
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Hallo,

weil ich sowieso für das Bastel-Notebook noch ein STK200-Dongle 
brauchte...

Der Lochraster-Rest war so vergammelt, daß ich erstmal mit feinem 
Sandpapier und kolophoniumlösung ran mußte.

Der Stecker war der einzige auffindbare, ein 74HC244 war noch zu finden 
und ein 100n, eine Diode und ein 100k Widerstand auch noch. 
Flachbandkabel war nicht länger zu finden, stammt von einem alten 
SCSI-Kabel.

Verdrahtet wie bei mir üblich mit 0,3mm verzinnter Blankdrahr (aus einem 
Kabelrest), Gewebeschlauch 1mm (gibt es sowas noch irgendwo zu 
kaufen?!?!?) und Wrap-Draht. Der Gewebeschlauch hat den Vorteil, daß man 
ihn biegen kann und er seine Form behält und das er auch unsanfte 
Behandlung mit dem Lötkolben sicher übersteht.
Wrap-Draht hat den Vorteil, daß die Isolierung sich ca. 1-2mm 
zurückzieht, wenn man in senkrecht an die Lötspitze hält, daß erspart 
mühsames Abisolieren. Ja, die Lötspitze übersteht das gut, man soll ja 
nicht auf der Isolierung rumbraten.

Gedauert hat die Geschichte knapp 2 Stunden, Fotos haben dabei Zeit 
gekostet, die wollten ja noch zusammengeklebt werden. ;)

Mit einer 2 im Löten und wenigstens einem Minimum an Geschick sollte das 
also an einem Abend zu schaffen sein. An Werkzeug sind Lötkolben, 
Saitenschneider und eine etwas gröbere Feile nötig, Material war 
Pertinax-Lochraster, das hat den Vorteil, daß man es gut passend 
knabbern kann, allerdings den Nachteil, daß es schnell an der falschen 
Stelle weiter platzt.

Zugentlastung ist im Moment keine dran, die Masseleitungen sind direkt 
am Stecker verlötet, damit nehmen sie den Zug auf, wenn man nicht dran 
zerrt geht das.

Ansonste: rangesteckt, zum Test ein Board von mir dran, Pony gestartet, 
AVR-Typ eingestellt, Security und Configuration Bits gelesen - kein 
Problem.
Flash eingelesen - kein Problem, neu beschrieben und Verify - auch 
fehlerfrei.

Soviel dazu, vielleicht hilft es ja jemandem. Schaltung ist 
Original-STK200 Dongle.

Gruß aus Berlin
Michael
Angehängte Dateien:
Gast #578352
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Gast #578364
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Hallo,

@Sajuuk: nein, wie es aussieht, nicht. Ich finde ähnliches unter 
Isolierschlauch für höhere Temperaturen, allerdings es auch nicht so, 
wie ich ihn hier noch habe.

Mein Bekannter bei Segor sagte mir auch schon, daß es den so nicht mehr 
gibt. Teflon o.ä. haben den wohl komplett verdrängt. Früher war diese 
Sorte z.B.  an Transformatoren bei den Anschlüssen zur Lötösenleiste zu 
finden, der wurde dann so schön hart und brüchig durch die Wärme. ;)

Naja, muß ich irgendwann was anderes probieren...

Danke für Dein Bemühen.

Gruß aus Berlin
Michael
Gast #578368
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@ Michael U.

Ich weiß ja nicht, was du für einen Lötkolben hast, aber wenn ich einen 
Pin verlöten will, dann gibt das riesen Lötpunkte und keine so sauberen 
wie bei dir.

Außerdem habe ich viel mehr Kabel gebraucht also du...
So ne Lochrasterplatine hab ich leider nicht, musste also so ne scheiss 
Streifenplatine nehmen und erst die Bahnen durchritzen :-(

Was hast du für nen Lötkolben und was für ne Spitze? Und was für 
Lötzinn? In der Schule geht die Löterei bei mir auch besser, aber mit 
dem Kolben, den ich hier habe, brauche ich 3 mal so lange und meine 
Platine sieht dann extrem unordentlich aus...

@ Thomas:
Das Projekt kenne ich schon lange. Habe auch gleich angefangen, nachdem 
ich es wusste! ABER: KEIN einziger meiner Adapter hat an den 4 PCs hier 
im Haus funktioniert. Ich habe bestimmt schon 10 so scheiss dinger 
gelötet.
#578379
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Zehn Versuche sind schon etwas viele...
Du hast nicht zufällig jemanden in der Nachbarschaft oder Klasse oder 
so, der sich die Dinger mal ansehen kann? Am besten jemanden, der sich 
ebenfalls mit AVRs beschäftigt. Vielleicht machst du ja immer irgendnen 
blöden Fehler, siehst den nicht und denkst deshalb, du hättest alles 
richtig gemacht...

Manchmal kann man Fehler einfach aus einer anderen Perspektive besser 
erkennen :)

Streifen trennen kann schon nervig sein, hast Du per Multimeter geprüft, 
ob Du die auch wirklich getrennt wurden? Sollte ja nur ein langer 
Schnitt notwendig sein, der genau unter dem IC verläuft, die Platine 
wird dann nur etwas länglich ;)

Ach ja: Wie sehen deine Lötstellen aus? Vielleicht ist das ja das Übel, 
wenn Du zuhause Lötprobleme hast (genügend Flussmittel benutzt?)
Gast #578385
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Hallo,

Lötstation ist eine schon einige Jahre alte ELV LS50 mit 0,8mm Spitze 
auf 350Grad gestellt.
Zinn ist Sn60/40Pb 0,7mm, eigentlich für sowas zu dünn, 1mm bis 1,5mm 
wäre günstiger.

Streifenleiterplatte konnte ich noch nie leiden, es soll aber Leute 
geben, die diese bevorzugen.

Das Material, das hier miest rumliegt, ist oft schon ziemlich oxydiert, 
lieht teilweise schon längere Zeit. Dann ist bei mir immer ganz feines 
Sandpapier angesagt, danach die Platine mit Kolophoniumlösung 
eingestrichen und zum trocknen aufgestellt. Die Kolophonium ist noch 
simple hangemacht, Kolophonium in Spiritus aufgelöst. Kolophonium gibt 
es auch im Musik-Handel, heißt ja nicht umsonst auch Geigenharz.

Ansonsten würde bei Streifen auch so ein Billig-Drehmel-Ersatz helfen, 
nehme ich mit kleinem Schleifstein immer, wenn ich vom Lochraster Punkte 
komplett weg haben will, z.B. um die 230V-Seite eines Netztrafos.

Naja, ich habe allerdings schon so 40 Jahre Lötübungen hinter mir, davon 
wohl 20 Jahre auch mit Lochraster.

Beim löten ist immernoch wichtig, daß das Material gut vorbereitet ist, 
Bauteilanschlüsse sind entweder an Werk verzinnt oder man macht es vor 
dem Einlöten selbst, Leiterplatte für solch "grobe" Übungen auch besser 
vorher bearbeiten, wenn sie nicht auf Anhieb Zinn annimmt.

Lötkolben nicht zu kalt, sonst muß man zu lange "braten", nicht zu heiß, 
sonst verbrennt das Flußmittel im Zinn.

Wenn man einen normalen Kleinlötkolben ohne Regelung hat, ausprobieren, 
Dimmer davorhängen oder die Spitze einfach ein Stück rausziehen, wenn es 
eine normale kupferlötspitze ist.

Spitze muß gut verzinnt sein, wenn es keine Dauerlötspitze ist und die 
ist fertig: Kupferlötspitzen schmiedet man, also die Spitze Form mit dem 
Hammer zurechtklopfen, nur den letzten Schliff mit der Feile. Kupfer 
wird durch das Schmieden hart und es hält länger. Die Spitze muß völlig 
glatt sein, kein Riefen oder Löcher. Dann gut verzinnen, Kolben anmachen 
(die Spitze darf ohne verzinnt zu sein NIE auf Temperatur gebracht 
werden). Beim Anheizen mit Lötzimm auf der Spitze reiben, bis sie vorn 
komlett verzinnt ist. Wenn das Kupfer anläuft ohne daß Zinn drauf ist, 
hat man schon Lebensdauer verschenkt.

Ist mit Dauerlötspitzen heutzutage nicht mehr das Problem, die sind 
normalerweise verzinnt.

Ansonsten zum Reinigen einen nassen Schwamm, nur Spitze drüberziehen.

Zum Löten die Spitze in die Ecke Leiterplatte/Bauteil, Lötzinn dazu 
halten und warten, bis es fließt. Sollte nur Sekunden dauern, wenn alles 
stimmt.

Gruß aus Berlin
Michael
Gast #578399
Lesenswert?

>Also ich weiß ja nicht wie das bei euch in der Schule so läuft.
>Wenn ich nen Schulprojekt bekommen habe dann meisetens nachdem uns der
>Lehrer das nötige Wissen für die Realisierung des Projets vermittelt
>hatte.
>Vielleicht solltest du die Schulbank nicht so oft als Kopfkissen
>missbrauchen.

auch, wenn das jetzt unlogisch klingt: aber der lehrer hat einfach keine 
ahnung davon. wenn der uns was erklärt, dann liest er es aus dem buch 
ab, oder sagt "ist halt so".

das wissen, das ich habe (ist zwar nicht viel auf dem gebiet), das hab 
ich aus dem Schulbuch.


>Zehn Versuche sind schon etwas viele...

jo..

>Du hast nicht zufällig jemanden in der Nachbarschaft oder Klasse oder
>so, der sich die Dinger mal ansehen kann? Am besten jemanden, der sich
>ebenfalls mit AVRs beschäftigt. Vielleicht machst du ja immer irgendnen
>blöden Fehler, siehst den nicht und denkst deshalb, du hättest alles
>richtig gemacht...

ne, leider hat hier in der nähe auch keiner ahnung von dem zeug. ich 
glaub, mein einziger fehler sind die lötstellen. aber ich hab alles auf 
durchgang geprüft und die haben alle durchgang.


>hast Du per Multimeter geprüft,
>ob Du die auch wirklich getrennt wurden?
Jop, genau wie alle Drähte vor dem Einlöten (könnten ja gebrochen sein)


>Ach ja: Wie sehen deine Lötstellen aus? Vielleicht ist das ja das Übel,
>wenn Du zuhause Lötprobleme hast (genügend Flussmittel benutzt?)

Flussmittel? Hab ich nicht, in der Schule auch nicht. Aber aus dem 
Lötzinn der Schule ist immer ne Flüssigkeit rausgelaufen, vllt. das?? kp


>Lötstation ist eine schon einige Jahre alte ELV LS50 mit 0,8mm Spitze
>Auf 350Grad gestellt.
Meinen Lötkolben kann man nicht einstellen (temp). Die Spitze hat aber 
mindestens 2mm durchmesser.

>Zinn ist Sn60/40Pb 0,7mm, eigentlich für sowas zu dünn, 1mm bis 1,5mm
>wäre günstiger.

mein lötzinn hat ca. 2mm durchmesser.

>Streifenleiterplatte konnte ich noch nie leiden

ich auch nicht :-! kotz


>Naja, ich habe allerdings schon so 40 Jahre Lötübungen hinter mir, davon
>wohl 20 Jahre auch mit Lochraster.
da liegt dann wohl der Unterschied ;-) ich hab erst 2 monate erfahrung

>Zum Löten die Spitze in die Ecke Leiterplatte/Bauteil, Lötzinn dazu
>halten und warten, bis es fließt. Sollte nur Sekunden dauern, wenn alles
>stimmt.

i know ;-) nur danach hab ich dank dem fetten lötkolben nen riesen fleck 
auf der Platine
#578407
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Was steht denn auf deiner Lötzinnrolle drauf?

Ohne Flussmittel wirds Mist, normalerweise hat Elektroniklötzinn eine 
Flussmittelseele (das wird wohl besagte Flüssigkeit sein), die dafür 
sorgt, dass das Zinn nicht an der Oberfläche oxidiert (das Oxid stört 
die Verbindung zu den anderen Metallen).

Bereits als Flussmittel erwähnt wurde Kolophonium (auch "Geigenharz" 
oder so) in Spiritus (oder Isopropanol, geht auch), das kann man gut mit 
einem Pinsel oder so an die gewünschte Stelle bringen, falls das im Zinn 
enthaltene Flussmittel mal nicht reicht. Zuviel schadet eigentlich 
nicht, also reichlich verwenden ;)
#578598
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> irgendeins vom aldi, das war da dabei :-D (beim lötkolben)

Steht da nicht irgendwas auf der Rolle drauf?

Im Übrigen halte ich wenig von den Aldi-Lötsets, die enthalten z.B. 
Lötfett, und das ist wohl eher was fürs Dachrinnenlöten... (mal ganz 
davon abgesehen, dass ein ungeregelter 80W-Löter wie im letzten Set 
eigentlich auch fast nur für so was taugt)
Gast #578640
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Wenn du den stk200 nicht zum laufen bekommst, brauchst du gar nichts 
mehr versuchen.

Alle anderen Programmer, die nur mit Widerständen arbeiten, sind um 
Ecken schwieriger zu händeln. Diese billig-Programmer funktionieren 
entweder auf Anhieb oder nie. Kommt dann stark auf die äußeren Einflüsse 
drauf an und gilt insbesondere bei Anfängern, die nicht wissen, wonach 
gesucht werden muss. Der stk200 ist da wesentlich unproblematischer.
Persönliche Seite #578643
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Also das Ding arbeitet definitv einwandfrei an nem Standard LTP Port 
(man sollte alerdings unter XP diesen LTP Treiber installieren das gilt 
aber wohl für alle anderen Programmer auch)

Und soooo schwer ist das auch nicht, 2 Widerstände an den richtigen Pin 
+3 drähte- Das Risiko (an zeit und finanzen) ist doch recht gering.
Ich habs auch ewig mit Ponyprog und verschieden Programmern nicht ans 
laufen gekriegt.

TwinAVR+Programmer = hat sofort funktioniert.
Und da war ich auch noch Anfänger...

Und wenn hier gefragt wird ob man die Batterie doch nicht braucht o.O 
denk ich liegt das Problem eh woanders...
Gast #578645
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Hallo,

jeder wird seine eigenen Erfahrungen haben, meine sind sicher auch nicht 
allgemeingültig.

Ein Argument für das STK200-Dongle habe ich allerdings: Kanda hat das 
STK200 als eins der ersten Entwicklerkits für AVR mit Atmels Segen 
verkauft. Wenn der ISP da nicht zuverlässig gewesen wäre, hätte sich das 
wohl sehr schnell rumgesprochen.

Irgendwabb nahm dann die Verbreitung der AVR stark zu und die 
ISP-Varianten tauchten auf. Einfacher, billiger, aber nicht in jedem 
Fall und in jeder Umgebung zuverlässiger.

Ein Beispiel: mein Kollege hat sich das myAVR-LPT-Board geholt, da ist 
ein SP12 kompatibler ISP drauf. Weder unter Win2000 noch unter WinXP war 
ein zuverlässiges Programmieren möglich, keine Ahnung, weshalb genau.
Ich habe dann den 74HC125 runtergelötet, einen 10-Pin-ISP-Stecker statt 
dessen drauf und einen STK200-SIP dazu (ähnlich wie oben 
zusammenglötet).

An den gleichen Rechnern lief es mit Ponyprog auf Anhieb und bis heute 
zuverlässig.

Ich kann nicht sagen, ob es das Parallelportkabel war (mehrere Typen 
durchprobiert), ob die Software (weiß nicht mehr, welche) ungünstiger 
reagierte oder mit anderen Windows-Komponenten Probleme hatte.

Gruß aus Berlin
Michael
Gast #578658
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@ Läubi Mail@laeubi.de
Kann gut sein das der SP12 bei dir Funktioniert, Ausnahmen bestätigen ja 
die Regel.

@ Thomas831
Wenn du den SP12 doch ausprobieren möchtest dann löt dir am besten 
gleich 10 oder 20 von den Dingern zusammen.Dann kauf dir noch 10 Rechner 
und stell sie in verschiedene Zimmer.Da kannst dann jeden SP12 an jeden 
Rechner mal ausprobieren.Eine der Kombinationen sollte dann bestimmt 
funktionieren.
:-D
Gast #578986
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Wenn Pony den AVR erkennt, wieso baust du dann noch Neue?

Anstelle des Streifenrasters kann man auch irgendwas anderes nehmen. Die 
Platte dient ja nur der mechanischen Befestigung. Die ersten 2 meiner 
Programmer waren damit aufgebaut und klappte prima.

http://www.alleseineuro.de/article_info.php/articles_id/1

Und was ist das für eine Schule bei dem der Lehrer was erzählt wovon er 
nichts versteht und dann lässt er euch sowas machen. Und dann sollt ihr 
noch das Material stellen. Naja, zum Glück gibt es ja solche 
Musterschüler wie dich, da kann er noch ein paar Jahre bis zur Rente 
weitermachen.

Condi
Gast #579236
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> Wenn Pony den AVR erkennt, wieso baust du dann noch Neue?

weil er ihn zwar erkennt, ihn aber nicht beschreibt.

>Und was ist das für eine Schule bei dem der Lehrer was erzählt wovon er
>nichts versteht und dann lässt er euch sowas machen. Und dann sollt ihr
>noch das Material stellen.

Keine Ahnung, in 3 Wochen bin ich da sowieso ENDLICH weg.

>Anstelle des Streifenrasters kann man auch irgendwas anderes nehmen. Die
>Platte dient ja nur der mechanischen Befestigung. Die ersten 2 meiner
>Programmer waren damit aufgebaut und klappte prima.

hab jetzt einen fertigen Programmer bekommen und probier den mal aus.
Persönliche Seite #579252
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Thomas831 wrote:
> weil er ihn zwar erkennt, ihn aber nicht beschreibt.

PonyProg ist NICHT in der Lage, zu erkennen ob da ein AVR dranhängt, 
oder nicht. PonyProg kann den AVR nicht "erkennen".

Das einzige, was PonyProg erkennt, ist die Drahtbrücke am LPT-Stecker 
des Programmieres. Das wurde hier in diesem Thread (verdammt nochmal!) 
auch geschrieben.
Gast #579287
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Was könnte eine Drahtbrücke denn alles sein? Möglicherweise eine Brücke 
aus Draht?
Was ist Draht? Draht leitet Strom mit einem sehr geringen Widerstand. 
Also ist der Draht als Kurzschluss zwischen den beiden Enden anzusehen.
Was ist eine Brücke? Eine Brücke verbindet zwei Ebenen, die annähernd 
gleiches Niveau haben. Sie dient dazu die zwischen den Ebenenen liegende 
Vertiefung zu überspannen.

Also nochmal zurück zur Drahtbrücke. Was können wir nun denken, was das 
sein könnte...

Und nu komm mir nicht mit "Anfänger". Sowas können 10Jährige herleiten.
Gast #579418
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Hallo,

Calibrierung von Pony hast Du laufen lassen?
Was hast Du denn dran? Mega32 mit 5V dran?

Ist der Programmer dem Original etwa entsprechend, also mit 2x5pin 
Buchsenleiste am Kabel?

Richtig gezählt hast Du beim AVR? Mein "Hobby" ist es, entweder die 
Rehen vertauschen oder die Signale falsch lang zu zählen...

Im Anhang das Bild für die AVR-Boardseite.

Gruß aus Berlin
Michael
Angehängte Dateien:
#579453
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Thomas831 wrote:
> ja, der ist dem original entsprechend.
>
> auf dem bild, was bringt der R da? und was ist das für ein Teil neben
> dem R?

Das ist eine LED mitsamt dem zugehörigen Vorwiderstand.
Wenn du genau schaust, dann ist die LED sogar mit dem
Pin 3 des Steckers verbunden und der ist beschriftet mit 'LED' :-)
(Wer hätte das gedacht)
Gast #579680
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der bangobongolink ist zwar extrem witzig, stört aber beim arbeiten und 
schafft Erklärungsnot!! Ctrl+Alt+Entf zu Prozess wechseln und (hier bei 
mir) Firefox.exe -> Prozessstruktur beenden.
Staun ich ja, das der Firefox sowas zulässt - nunja.
Extrem ADS-lastig von ummi[GAST].

Kann man den Link entfernen (lassen), bitte...

@Thomas

'ne 2 ist doch ok. Mein Sohn freut sich schon über eine drei und ist 
auch noch stolz drauf ;-))

Baust Du den Programmer nun trotzdem noch auf? brauchen tust Du ihn ja 
eigentlich nicht mehr..

Gruß
AxelR.
Gast #579681
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Hallo,

naja, als ich in der 10. Klasse war, habe ich mir (Röhren-)Radios vom 
Schrott geholt und repariert, damit ich ein eigenes Radio hatte. :)
Wenn ich was besseres fand, ging das Spiel von vorn los, manchmal 2x im 
Monat.

Leider alles ohne Internet, gab es auch nicht so direkt in der Schule, 
war einfach Interesse und Spaß an der Freude.

Zum Glück gab es schon Bibliotheken, in denen es nicht nur Romane gab 
und lesen tue ich auch heute noch gerne.

Selbst Datenblätter und Schaltpläne. ;)

PS: ein µC ist nur eine Ansammlung von etlichen tollen Gattern und auch 
so einigen JK-Flipflops...

Gruß aus Berlin
Michael
#579700
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Thomas831 wrote:
> 1. sehr witzig
> 2. war der mikrokontrollerteil nicht alles
> 3. gibt es auch noch sowas wie ein gehäuse, dafür gabs ne 1
> 4. gabs für die restlichen platinen ne 1
> 5. hab ich auch noch nen ordner abgegeben ---> 1
> 6. hab ich im endergebnis ne 2
> 7. :-D :-D :-D

Muss ich mir merken, wenn mich nächstes mal die
Kundschaft frägt, warum das bestellte Zeugs nicht
fertig ist :-)
#579749
Lesenswert?

Nur mal so gefragt:

Habe ich das jetzt richtig verstanden ? Es tut nicht und dafür gibt es 
eine ZWEI ?

Und ist die ZWEI immer noch die zweitbeste Note oder sind es 2 von 100 
Punkten?

Zu meiner Zeit (bei mir altem Sack wurde das Taschengeld noch in DM 
(Deutsche Mark) ausbezahlt, waren die Ansprüche, auch bereits auf der 
Realschule DEUTLICH höher.

Ich habe bereits in einem früheren Link vermutet, Leute der vera... 
Euch. Ich hatte mich wohl geirrt, nicht DER sondern DIE.


Ciao, ein gequälter

Willi Wacker
Gast #579789
Lesenswert?

Ihr müsst mal erleben wie sich manche durch die Elektronikerlehre 
mogeln. Und mit manche mein ich knapp die Hälfte. Die können nach 3 
Jahren immer noch kein Stromlaufplahn oder Datenblatt lesen.



@Thomas831

Ich fänds aber schon gut wenn du jetzt weiter versuchst den Programmer 
zum laufen zu bekommen.Immerhin haben sich ganz schön viele Leute hier 
die Mühe gemacht dir zu helfen.


@Michael U. & @Willi

>naja, als ich in der 10. Klasse war,...
>Zu meiner Zeit

Da war auch noch die Rübenernte der Höhepunkt des Jahres wa?

Is nur Spaß. ;D

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