Hallo,
ich hab mal ein paar Fragen zu den Online Jobportalen. Es werden hier
wahrscheinlich schon einige Leute Erfahrung damit gesammelt haben.
Ich bin zur Zeit noch Student und will mich schonmal nach einem
Praktikumsplatz und/oder Studentenjob umschauen. Dafür habe ich mich
schonmal auf Monster umgesehen, jedoch erstmal nichts passendes
gefunden.
Ist es besser wenn man sich dort ein Profil (Lebenslauf etc.) anlegt?
Bringt das überhaupt was als Student?
Wie sieht es mit dem Datenschutz aus, ist das sicher? Ich habe keine
Lust dass nach ein paar Tagen mein Postfach voll mit Spam ist! Wenn ich
den Lebenslauf rausnehme werden dann die Daten auch von Monster sofort
gelöscht?
Ich bin mir nicht sicher ob es das wert ist, deshalb bitte ich euch um
eure Erfahrungen.
Danke.
Datenschutz ? Du macht deine email der ganzen welt bekannt. Allerdings
gibt es beliebige mengen von neuen email adressen. Dh vielleicht nicht
gerade deine lieblings email adresse angeben, sondern eine von gmx,
yahoo, sonstwoher.
Ja, monster bringt ganz viele Anfragen von Dienstleistern.
Headhunter suchen auch über Monster, gelegentlich ergeben sich super
Kontakte.
Cheers,
panzer
>Du macht deine email der ganzen welt bekannt.
Soweit ich weiß, ist die eMail-Adresse nicht sichtbar. Ein Kontakt kommt
über die Monster-Plattform zustande.
Ich hatte da auch mal ein Profil angelegt und es kamen zwei Anfragen.
Eine von einer Zeitarbeitsfirma und eine weitere von einem Unternehmen
aus UK, die in D ein Vertriebsnetzwerk aufbauen wollten und dafür
dringend Personal mit guten Englischkenntnissen suchten.
> Datenschutz ? Du macht deine email der ganzen welt bekannt.
Das stimmt nicht. Ich habe meine Daten auf 2 Portalen eingegeben. Die
Suchenden sehen nur eine anonymisierte Form des Profils. Sie koennen den
Inserenten ohne dessen E-Mail-Adresse kontaktieren.
Kommt eine Anfrage von einem Unternehmen, dann kannst Du antworten und
dann bekommen die auch deine E-Mail-Adresse.
Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass sie fast nur Dienstleister
melden.
>Nein danke, so eine Verarsche hab ich schonmal>mitgemacht...
Kannst du das mit etwas Inhalt füllen? Inwiefern verarscht? Mußt ja
keine konkreten Firmen nennen.
@Timo
Ich hab hier im Forum nach "Monster" gesucht, da gabs nur ein Thread.
Ich weiss jetzt nicht was du meinst.
@Jens
Naja ich hab vor meinem Studium eine Ausbildung gemacht, danach hieß es
von der Firma: tut uns leid aber es gibt zuwenig arbeit, aber wir lassen
sie nicht hängen und haben eine Leiharbeitsfirma gegründet über die sie
bei uns arbeiten können...
Das hab ich dann ein halbes Jahr gemacht, Mitarbeiter 2.Klasse. Fazit:
nie wieder!
Der Dienstleiser hat im Grunde nur eine Funktion: Er schaltet die
arbeitsrechtlichen Bedenken der Firmen aus und wandelt proForma einen
Stundenverrag in einen Werkvertrag um. Zwischen DL und dem Projektnehmer
gibt es dann wieder einen Stundenvertrag. So können auch die Arbeiten
ausgelgaert werden, für die man kein Pflichtenheft schreiben kann oder
will!
Für diese Bequemlichkeit zahlen die Firmen dann bis zu 20,- die Stunde
Aufschlag.
Außerdem lässt sich der Leiharbeiter leichter entfernen,
wenn er nicht mehr gebraucht wird.
Bei uns arbeiten welche über die Sklavenbude für 4,80/Std., die noch bis
vor kurzem einen Befristeten Vertrag bei uns hatten. Oder sogar auch
welche, die aus einer festen Anstellung gekündigt worden sind.
(Also: Probezeit, dann ca. 5 Jahre Angestellt, dann entlassen (mit
kleiner Abfindung), dann über Sklavenhändler wieder da!)
Sauerei ist das!!! Vor allem schießen die "Sklavenhändler" wie Pilze aus
dem Boden. Einen passenden Job findet man immer, aber wenn man dann den
Firmennamen liest weiss man bescheid...
moin!
Ich bin derzeit über einen Dienstleister (überregional) für zwei Monate
bei bei einer Firma beschäftigt, die einen nicht ganz saubereb ruf hat.
Erstens: Firma hat heute zwei Leiharbeitern eine Festanstellung
angeboten, zu deutlich besseren Konditionen. Zweitens: Weder ich noch
andere Leiharbeiter werden dort wie Menschen zweiter Klasse behandelt.
Drittens: Ich bin überrascht vom guten Arbeitsklima und kenne dort
keinen, der nicht zufrieden ist.
Ich habe mit der Leihfirma mündlich ca 10,00 €/Stunde vereinbart, 9,37 €
nach Tarif + Einen Betrag X für die entstehenden Fahrtkosten. Mein
Vorteil war eine passende abgeschlossenen Ausbildung und der
Fachkräftemangel (es gibt ihn!). Heute hatte ich meine erste Abrechnung
im Briefkasten: 10 € Netto, ca 11 Brutto. Ich zahl ja nur Steuern
(Mini-Job).
Für nen Job von zwei Monaten ganz OK, auf Dauer sicher nicht. Aber
Datenschutztechnisch einwandfrei.
viel Erfolg!
Hi zusammen,
ich kann von Monster nur abraten.
Wie bereits oben beschrieben bekomnmst du haufenweise Emails von
Dienstleistern.
Teilweise nur nach dem Textbausteinprinzip. Sprich: Der kann Entwickler
buchstabieren-> also passt der optimal in unsere Firma.
Filterfunktionen(dass keine Dienstleister dich sehen) geht auch nicht.
Als zusätzliche Negativerfahrung habe ich dabei gemerkt, dass die
Anonymisierenfunktion schlecht bis gar nicht funktioniert.
Einige Firmen haben es bei mir trotz anonymisierte Eingabe meines
Lebenslaufs geschafft meine Telnummer rauszufinden. Und dann geht so was
fast schon in Telefonterror über.
Also Finger Weg von dem Dreck.
Mach die gute alte Bewerbung und du kommst zu den bessereren Jobs.
Aber zum Ideen sammeln bei wem du dich bewerben kannst ist sicherlich
mit Monster gut.
Gruß
Uli
Wer seine Telefonnummer ins Telefonbuch eintragen lässt, braucht sich
nicht zu wundern. Wie sonst sollen die an die Nummer kommen? Wenn du die
Nummer nicht hast eintragen lassen, würde ich schriftlich bei den Firmen
nachfragen, wie die an die Nummer gekommen sind und notfalls rechtliche
Schritte einleiten lassen.