Spannungs-Vergleicher

OP #694317
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Hallo zusammen

Ich bin ein absoluter elektronikneuling und habe folgendes Problem:

Ich habe 10 analoge Elektronikspannungen. Von diesen will ich nun die 
hoechste spannung ermitteln und die Position mithilfe von 10 LED's 
anzeigen.

Meine Idee zur Loesung war urspruenglich einen Komparator zu verwenden. 
Leider habe ich bis jetzt noch keinen mit 10 Eingaengen gefunden.
Gibt es irgendeine schoene Loesung fuer dieses Problem?

Danke euch schon vielmals im Voraus.
Claude
#694330
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Der Controller ist vermutlich die einfachste Lösung.
Zehn Dioden und zehn Komparatoren ginge auch, LM339 hat vier auf einem 
Chip. Die Dioden ermitteln die höchste Spannung, die geht auf alle 
Komparatoren, nur einer zeigt die Überschreitung an. Der Spannungsabfall 
an den Dioden muß noch herauskompensiert werden, vielleicht mit einer 
zusätzlichen Diode.
http://www.national.com/mpf/LM/LM339.html
OP #695095
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Ich denke die Genauigkeit von 100 mV koennte ein Problem sein weil meine 
Spannungen im Bereich von etwa 0.5 bis 1.5V verteilt sind. Wie koennte 
man denn die Genauigkeit erhoehen?

Ich habe da mal was von Elkos, mit denen man die Genauigkeit vom Signal 
erhoehen koennte, gehoert. Waere das eine Moeglichkeit?
#695179
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Claude L. wrote:
> Ich denke die Genauigkeit von 100 mV koennte ein Problem sein weil meine
> Spannungen im Bereich von etwa 0.5 bis 1.5V verteilt sind. Wie koennte
> man denn die Genauigkeit erhoehen?

Na zb. indem man das Signal vorher mit noch einem OP-Amp auf bspw.
den Bereich 1.0 - 5.0V verstärkt. Dann sind 100mV schon ein sehr viel
kleineres Problem.

>
> Ich habe da mal was von Elkos, mit denen man die Genauigkeit vom Signal
> erhoehen koennte, gehoert. Waere das eine Moeglichkeit?

Elkos?
Das wär mir allerdings neu. Was sollen denn diese Elkos bewirken?
Wenn das Signal vorher 0.5-1.5V hatte, dann hat es auch nach dem
Elko bestenfalls 0.5-1.5V. Da sich an der Auswerteschaltung nichts
ändert hat sich also in Summe nichts zum Besseren verändert.
#695415
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Man kann die von Christoph Kessler gezeigte Schaltung leicht 
modifizieren und dürfte dann auf eine hinreichende Genauigkeit kommen 
(begrenzt durch die OPVs). Der Trick ist der gleiche wie bei einem 
aktiven Gleichrichter, man verwendet einfach einen OPV um den 
Spannungsabfall über die Diode zu kompensieren. Da auf diese Art nur 
eine der Dioden in Durchlassrichtung betrieben wird, natürlich die mit 
der höchsten Eingangsspannung, kann man den Spannungsabfall gleich 
direkt mit einem Komparator auswerten.

Es gibt natürlich nach wie vor die Möglichkeit dass mehrere Dioden 
leuchten, allerdings ist er nicht mehr sehr wahrscheinlich. Wenn das ein 
Problem ist oder sich die Schaltung in der Praxis einfach als zu nervös 
herausstellt, kann man, mit 2 Widerständen pro Kanal, noch eine 
Schmidttriggercharakteristik hinzufügen. Für raffiniertere Sachen wäre 
dann aber wohl ein µC das Mittel der Wahl.

Reinhard
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