Hallo!
ich habe hier einen Blei-Akku.
12V 10Ah.
ich wollte mal testen, ob er noch was taugt.
habe ihn mit einem lastwiderstand gelastet so, dass es 10A fliessen.
Man hört, er fängt an zu kochen.
ist 10A zu viel für ihn, oder ist das normal?
Danke
Bei Autoakkus mit 50-... Ah ist das mal sicher kein Problem. Wenn du
daran denkst dass beim Starten eines Autos 100 und mehr Ampere fließen
dürften 10A bei deinem 10Ah Akku nichts ausmachen. Die Hand lege ich
aber nicht ins Feuer ;-)
Höchstens ne halbe Stunde, dann ist er leer.
Ob er danach kaputt ist und ob er das überhaupt mitmacht hängt vom Typ
ab. Also ob es ein Solarakku, ein Autoakku, Gel, Vlies oder normal ist.
Wir haben einen Akkurasenmäher der
eine 12A Batterie eingebaut hat, die
wird im Extremfall mit 30A belastet.
Die Batterie kann das ab, ist eine
ganz gewöhnliche BleiGel Batterie.
Danach ist die 10Ah Batterie defekt,
und kann explodieren.
>Ob er danach kaputt ist und ob er das überhaupt mitmacht hängt vom>Typ ab.
Koschen ist ein schlechtes Zeichen und ich würde Abstand davon nehmen,
im wörtlichen Sinne.
Woher hast du den Akku den? Steht irgendwas von Solar drauf, der ist für
sowas dann nicht gemacht, dafür aber zyklenfest.
Bei mir auf der Arbeit wurden die Akkus in den USVs gewechselt.
und einen alten habe ich mitgenommen. scheint noch in Ordnung zu sein.
ich habe mit bei eBay einen keramischen Heizungslüfter etsteigert (noch
nicht bekommen).
ich wollte eine kleine Schaltung mit AtTiny aufbauen, die den Lüfter
immer um 6:20 für 10 minuten einschaltet.
um 6:30 komme ich raus, und sollte dann nicht ein tiefgefrorenes Auto
haben.
Es ist mir klar, warm kann es nicht werden, aber einkalt dann auch nicht
mehr.
zu dem Heizungslüfter: 150W, bei 12V.
das sind etwas mehr als 10A.
Um die Starterbatterie nicht zu belasten (im Winter über nacht wird sie
sowieso immer etwas schwach) wollte ich diesen Akku als zweitakku
verwenden.
so, dass er von der Starterbatterie kein Strom ziehen kann, wenn er leer
ist. Er wird bei der Fahrt mit geladen.
So, das ist die idee.
Hat jemand etfahrungen mit diesen Lüftern gemacht?
gruss.
Alex
Der Akku wird nicht detonieren bei 10A Entladestrom, es sei denn
er ist eingefroren gewesen.
Ob ein Akku noch etwas taugt, kannst du so testen:
1. Aufladen - Ladeschlusspg. 14.5V
2. so entladen, dass er nach ca. 5h alle sein müßte
Bsp: Es steht 50 Ah drauf, du entlädst dann mit 10A
3. Du stellst fest, nach welcher Zeit der Akku 10,5 V hat
Wenn der Akku gut ist, hat er die 10,5V nach ca. 5h, nach 4h
ist für meine Begriffe auch noch i.O.
Es handelt sich hier um einen Blei-Gel Akku, der völlig wartungsfrei
ist: somit auch im Normalzustand völlig dicht. Wenn der Akku also
"kocht" (ich nehme mal an, du hörst das am Geräusch), so ist dies für
Blei-Naß-Akkus schon nicht sonderlich gut, für gasdichte Blei-Gel-Akkus
aber gefährlich und höchst schädlich für den Akku!
Wenn du deinen 150W Heizlüfter wirklich nur für 10 Minuten einschalten
willst, so sind das 2,08 Ah, was nun wirklich nicht viel ist. Schliess
den einfach an den Starterakku an, wenn er das schon nicht verkraftet,
solltest du dich besser nach einem neuen Akku umsehen, sonst wirst du im
Winter auch ohne den Lüfter Probleme bekommen.
ich lade mein Akku jetzt schonn seit einer Stunde mit 14,4V.
Steht auf dem akku.
erst hat er 9A gezogen, jetzt ist er schon bei 0,8A.
Wann ist er denn nun geladen?
Auf 0A kommt er ja nie.
Welcher strom ist normal im "Vollgeladen" zustand?