Hallo Forum,
ich möchte einen Atmega1280 mit unterschiedlichen Frequenzen betreiben
und hab mir überlegt, dazu einen DDS zu verwenden, nun meine Frage geht
das überhaupt?, da ich dem DDS ja erst mal Daten senden muss, damit er
überhaupt eine Frequenz ausspuckt und das Daten senden geht ja ohne
Frequenz am Atmega schlecht. Ich habe leider keinen DDS gefunden der
eine Frequenz erzeugt sobald man Spannung anlegt und nicht erst wenn man
ihm was sendet. Gibt es sowas, wenns geht auch mit SPI?
Vielen Dank schon mal
Mal abgesehen davon da sich jetzt die gesamte Fachwelt frag was der
Unsinn soll, es gibt noch ein weiteres Problem. Du musst sicherstellen
das
die Frequenzaenderung immer im Nulldurchgang erfolgt weil es sonst sein
kann das du zu z.B eine halbwelle eine sehr hohen Frequenz erzeugst und
das wird der Controller dir uebel nehmen.
Olaf
@ franzi (Gast)
>und hab mir überlegt, dazu einen DDS zu verwenden, nun meine Frage geht>das überhaupt?, da ich dem DDS ja erst mal Daten senden muss, damit er>überhaupt eine Frequenz ausspuckt und das Daten senden geht ja ohne>Frequenz am Atmega schlecht. Ich habe leider keinen DDS gefunden der
Ja. Dann brauchst du halt einen zweiten kleinen AVR. Allerdings frage
ich mich, wozu der Luxus gut sein soll? Die meisten aVRs haben ein
interenen RC-Oszillator, der mit 1/4/9 MHz betrieben werden kann. Und
exteren kann man verschiedene Quarze nutzen. Das reicht allemal.
>eine Frequenz erzeugt sobald man Spannung anlegt und nicht erst wenn man>ihm was sendet. Gibt es sowas, wenns geht auch mit SPI?
Einen stand alone DDS-IC kenne ich nicht. SPI haben viele.
http://www.analog.com
MfG
Falk
@ Olaf (Gast)
>Unsinn soll, es gibt noch ein weiteres Problem. Du musst sicherstellen>das>die Frequenzaenderung immer im Nulldurchgang erfolgt weil es sonst sein
Keine Bange, DDS ist phasenkontinuierlich.
MFG
Falk
Könnt ihr mir dann sagen was es sonst noch für Möglichkeiten gibt, die
Frequenz des Atmegas während des Betriebs zu ändern, das ganze soll über
USB vom PC aus gesteuert werden. Wenn der Atmega das im laufenden
Betrieb nicht verkraftet würde ein Reset auch nicht stören...
@ franzi (Gast)
>Könnt ihr mir dann sagen was es sonst noch für Möglichkeiten gibt, die>Frequenz des Atmegas während des Betriebs zu ändern, das ganze soll über
Wozu soll das gut sein?
MFG
Falk
Ich möchte mit 2 Timern jeweils ne PWM erzeugen. Diese soll variabel
sein und sich von außen(vom PC) durch Frequenzänderung des Atmegas
verändern lassen. Wichtig ist dabei das sich beide PWMs gleichzeitg
ändern, wenn diese Änderung über die Register mache habe ich keine
gleichzeitge Änderung beider Kanäle.
Dir ist schon klar, dass du damit nur die Frequenz der PWM änderst? Das
Verhältnis bleibt davon unberührt. Wenn sogar ein reset akzeptabel wäre,
halt doch die PWM an, ändere deine Daten und dann starte sie wieder.
Wenn man es geschickt macht, geht es auch während dem Betrieb.
@ franzi (Gast)
>Ich möchte mit 2 Timern jeweils ne PWM erzeugen. Diese soll variabel>sein und sich von außen(vom PC) durch Frequenzänderung des AtmegasPWM hat per Definition eine feste Frequenz und ein variables
Tastverhältnis.
>verändern lassen. Wichtig ist dabei das sich beide PWMs gleichzeitg>ändern, wenn diese Änderung über die Register mache habe ich keine>gleichzeitge Änderung beider Kanäle.
Na dann ändere doch einfach beide Register. Ist ja nicht wirklich
schwer.
MFG
Falk
Nein das ist ja auch nicht schwer, mein Problem ist, das ich zwischen
den beiden PWMs keine Phasenverschiebung haben darf,
ich mal das mal auf wie ich das brauche, mom...
So, hier jetzt mit Bild,
es ist wichtig das ich immer ein konstantes Verhältnis zwischen den
beiden PWMs habe und die steigenden Flanken bzw. fallenden Flanken
zeitlich genau übereinstimmen... Und dann muß die Frequenz während des
Betriebs verstellt werden...
@ franzi (Gast)
Na dann nimm einen FTDI 232 RL, einen kleinen AVR und deinen kleinen DDS
IC. Über USB bekommt der keline AVR die Steuerinformation für den DDS.
Dieser taktet dann den "richtigen" AVR.
MFG
Falk
Du kannst DDS direkt als Timer Clock verwenden.
Meines Wiesens ATmega1280 hat die Möglichkeit Timer mit externer
Taktquelle zu treiben, i deinem fall DDS.
Branko
Das (immer noch etwas dürftig beschriebene) Problem lässt sich auch ohne
DDS-Firlefanz mit nur einem Controller erledigen. Es gibt Controller,
die haben synchrone PWMs. Falls es der AVR nicht kann, kann man es bei
diesen Frequenzen auch in Software machen. Eine komplizierte Lösung ist
nicht immer eine gute Lösung. Naja.
@Branko
Habe gerade nachgesehen, die Timer des Atmega1280 können mit einem
externen Takt betrieben werden... das ist schon mal nicht schlecht...
Kannst du mir bitte einen Tip geben wie ich es in Software löse das die
PWMs synchron sind?
@ Norgan (Gast)
>PLL inkl. eines Teilers aufbauen. Zweite Frequenz aus erster mittels PLL>erzeugen.
Warum nicht gleich ein Rhode&Scharz Signalgenerator verwenden?
@ franzi (Gast)
>was wollt ihr noch Wissen, fragt ruhig...
Wozu brauchst du das Ganze? Was soll das werden, dass du glaubst, die
PWM dermassen synchon erzeugen zu müssen.
MFG
Falk
Guckst du ins Wiki (Alle Artikel) und schmökerst mal die
uuuuuunzäähligen Artikel durch. Vorzugsweise welche, die mit AVR, PWM
oder IO zu tun haben. Der Rest ist Eigeninitiative.
@ franzi (Gast)
>ich will einen 2D-Mikroscannerspiegel damit ansteuern und>Lissajou-Figuren damit erzeugen...
Und über die PWM wird dann über einen RC-Filter eine Gleichspannung
erzeugt, welche die X-Y Auslenkeung ansteuert? Da spielt es keine grosse
Rolle, ob die beiden PWMs super synchron sind, die Grenzfrequenz der
RC-Filter liegt WEIT unter der PWM-Frequenz.
http://www.mikrocontroller.net/articles/Pulsweitenmodulation#DA-Wandlung_mit_PWM
MfG
Falk
Ander wäre es, wenn du zwei Servos steuerst. Aber dann hast du ja die
GLEICHE Frequenz für beide Kanäle. Das kriegt man problemlos in Software
mit festem Takt hin.
MfG
Falk
Nein, ein RC-Filter ist nicht vorgesehen, die Rechteckspannung wird
verstärkt und dann an den Spiegel gegeben...
es gibt da auch keine Gleichspannung...
ja, ich will damit die x und x-Auslenkung steuern...
Hallo nochmal...
Ich hätte da noch mal ne Frage zu meinem Problem...
Ich hab mir überlegt das die Idee, den DDS als Clocksource für den Timer
zu verwenden für meine Zwecke gut ist. Ich habe aber bedenken wegen der
Genauigkeit, da das Timersignal ja mit der Atmegafrequenz abgetastet
wird, bekomm ich da nicht einen Jitter, wenn das mit der Frequenz nicht
genau aufgeht?
Gruß Franzi
@ franzi (Gast)
>zu verwenden für meine Zwecke gut ist. Ich habe aber bedenken wegen der>Genauigkeit, da das Timersignal ja mit der Atmegafrequenz abgetastet>wird, bekomm ich da nicht einen Jitter, wenn das mit der Frequenz nicht>genau aufgeht?
Den Jitter bekommst du ja sowieso, eben weil das externe Taktsignal mit
dem Takt des AVRs abgetastet wird. Wenn du das vermeiden willst, dann
takte doch gleich den AVR mit dem Takt der DDS und lass den Timer mit
dem internen Takt laufen.
MfG
Falk