JTAG Interface- kaufen oder bauen

Gast #64185
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Hallo allerseits,

Bin nach langer Zeit, die mit meinem Hobby (Atmels) verbracht habe
jetzt mal auf das doch höchst interessante JTAG interface gestoßen und
würde gerne seine Fähigkeiten nutzen.

Auf den ersten Blick scheinen mir jedoch die Preise für die JTAG
adapter ein wenig hoch und da fragt man sich ja doch, ob man so ein
Teil nicht selber basteln kann (ähnlich wie nen ISP-Programmer).

Kann natürlich auch sein, daß ich mich irre und Programmierte uCs mit
geschützter Software dazugehören.

Hat jemand mal ne info oder evtl falls es das gibt nen Bauplan zu
diesem Thema?


Schönes Wochenende

Daniel
Gast #64186
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Hallo,
ich würde ganz die Finger davon lassen.
Wie willst Du es denn betreiben?
Wenn Du nicht Linux verwendest (da soll es
funktionieren), dann hilft wohl nur das
Original von Atmel zu einem horrenden Preis.

Ich habe mir, da mir der Selbsbau zu riskant
schien (wenn es nicht tut, woran liegt es dann?),
ein fertiges Teil für ca 50,- € von Mikrocontroller.net
gekauft(Fabrikat Olimex).
Funktioniert natürlich auch nicht. Der Verkäufer schrieb,
AVR-Studio -neueste Version- müsse manuell upgedatet
werden, was aber nicht ging. Weitere Mails beantwortet
er nicht und das Teil liegt unbenutzt herum, obwohl ich
es gut brauchen könnte. Und hier im Forum kann Dir auch
niemand helfen.
Also, ich würde lieber noch etwas warten.
Gruß
Günther
Gast #64187
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hallo jungs!

habe auch mal einen thread verfolgt, bei dem es um den selbstbau
des avr-jtags gegangen ist:
http://www.mikrocontroller.net/forum/read-1-25739.html#25739

den kommentaren nach sollte dieses ding eigentlich funktionieren.
habe mir darum die schemas angeschaut und das ding ein wenig
umgekrempelt sodass es auch für 3,3V funktioniert!
habe mir gerade gestern den print dafür geäzt jedoch muss ich noch
die löcher in der firma bohren (hab kein tischbohrer zuhause :-()

falls es euch interessiert kann ich meine testresultate euch mitteilen
und falls Interesse besteht auch schema und layout posten?!?
wär das was?

gruss fab
Gast #64189
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interesse besteht auf jeden fall, den so weit ich weiss kann man damit
auch den avr programmieren - und somit auch die Fuse Bit´s
und wenn ich sowieso was für die fusebits machen muss, warum dann nicht
gleich auch was größeres?

Haben denn alle (neuen) avr´s ein jtag interface? nur die megas, oder?
und könnte man damit auch ander nicht avrlinge programmieren? jtag ist
doch herstellerübergreifend (?).

wie siehts den mit parallelen programmer aus, hat dafür jemand nen link
zum schaltplan und code. bin am überlegen selbst sowas zu
bauen/programmieren, aber mit sicherheits sollte es das schon geben.
habs irgendwann auch mal gesehen, nur wie´s so läuft: ich finds nich
wieder :-|

Sachdienliche Hinweise also an mich :)
Gast #64192
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welche avr dass jtag haben ist hier gut ersichtlich :-)
http://8515.avrfreaks.net/Devices/devcompare.php?devbase=27%2C26%2C61%2C60%2C75%2C25%2C44%2C74%2C17%2C16%2C15%2C21%2C20%2C65%2C64%2C62%2C63%2C53%2C52%2C59%2C58%2C76%2C51%2C50%2C70%2C69%2C73%2C72%2C71%2C39%2C38%2C68%2C67%2C66%2C41%2C42%2C57%2C56%2C55%2C54%2C40%2C7%2C11%2C12%2C45%2C37%2C36%2C14%2C13%2C35%2C34%2C49%2C48%2C33%2C32%2C47%2C46%2C30%2C31%2C29%2C9%2C28%2C8&fidbase=&fid_71.x=10&fid_71.y=51

by the way...mein selbstgebautes jtag funktioniert, sowohl für 3,3V als
auch für 5V anwendungen. genau gesagt 2,7V-5,5V. benutze jedoch den
atmega16 und nicht atmega163, wobei auf der homepage steht, dass
"readback fails", weiss zwar nicht was das ist aber den avr
programmieren und simulieren konnte ich schon:-) *freu**freu*

falls interesse am schema und layout (protel) besteht, ein kurzes mail
genügt!

gruss fab
Gast #64194
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Hallo,

hat jemand schon mal versucht, mit dem selbstgebauten JTAG ICE einen
ATmega32 zu debuggen?

Ich verwende AVR Studio 4.05 Build 181 und bekomme immer folgende
Fehlermeldung: Entering programming mode failed. Außerdem wird eine
falsche Signatur 0x00 0x00 0x00 zurückgelesen.

Hat diese Version des AVR Studio in Verbindung mit dem ATmega32 evtl.
noch einen Bug?

Gruß
Michael
Gast #64199
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simulavr:

Das »fast unbrauchbar« würde ich so nicht stehen lassen.

Er unterstützt kaum die Simulation von Peripherie.  Zum Simulieren von
Algorithmen jedoch ist er bestens geeignet.  Im Gegensatz zu AVR
Studio bietet er zumindest den Vorteil, gegen den GDB arbeiten zu
können und damit den vollen Komfort des GDB für den Benutzer
zuzulassen. ;-)

Daß er nur wenige verschiedene Controller unterstützt, spielt
angesichts der Tatsache, daß er eh' fast keine Peripherie simulieren
kann, keine nennenswerte Rolle.

Inwiefern die Simulation von Peripherie überhaupt praxistauglich ist,
ist eine andere Frage.  Vieles aus dem ,,richtigen Leben'' wird man
ohnehin nicht simulieren können.  Wer eine in dieser Richtung gut
ausgefeilte Simulation haben will, kann sich VMLAB ansehen, das zwar
was kostet, aber deutlich über AVR Studio herausragt.  Läuft unter
Linux/i386 (und FreeBSD/i386) via Wine ganz brauchbar.
Gast #64200
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simulavr:

einverstanden: man kann damit gut algorithmen simulieren.
Als ich ihn getestet habe, habe ich ein kleines Multitasking-System in
Assembler geschrieben. Daher hatte der GDB keine wirklichen Vorteile
gegüber dem AVR-Studio, und ohne korrekte Timer-Implementierung war das
Ding für mich unbrauchbar.
VMLAB ist cool, das stimmt.
Für mich war das AVR-Studio aber bisher immer ausreichend...

Du arbeitest unter BSD, hast Du im Wine das AVR-Studio laufen? Ich hab
es nicht hinbekommen. (Gentoo / Debian)

danke

Andreas
Gast #64206
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Wieso wird z.B. VMLAB eigentlich nicht direkt für linux kompiliert? Wäre
das zu aufwändig? Oder zu durchsichtig (leichter zu cracken)?

Bin zwar kein Vollblut-Linuxer aber Wine ist doch aus Sicht der Linuxer
wohl kaum die "gute" Lösung, oder?

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