LC-Meter, LCR-Meter u.s.w. jetzt mal als Profiversion

Gast #1409297
Hallo,

das Thema scheint ja hier eine gewisse Regelmäßigkeit zu besitzen.
Ein richtig gut durchdachtes Projekt mit einem beachtlichen Ergebnis
ist auf:

http://www.circuitcellar.com/psoc2002/winners/h3.htm

zu finden, inkl. der gesamten Dokumentation.
Einzig der etwas abartige µC würde ein kleines Problem darstellen.
Der Rest sollte sich doch mit den hier vorhandenen Kapazitäten reltiv
unproblematisch realisieren lassen, u.a. wäre zu organisieren:

- Herstellung Platine
- Sammelbestellung Kleinzeug
- Beschaffung µC inkl. erste Programmiereung

Jeder selber:
Trafo, Anzeige, Gehäuse, Taster, Buchsen u. Hühnerfutter
nach Vorlieben und Geschmack.

Ich bitte um eine sachliche und evtl. zielführende Diskusion.

Gruß

PS:

auch die anderen Projekte mit diesen Cypress-Exoten sind beachtenswert!
Gast
Das Omega ist in der Tat für Widerstandswerte in Deutschland üblicher. 
In der Originaldoku ist es jedenfalls richtig. Scheinbar kann der 
Internet-Designer kein Griechisch?
Persönliche Seite
Ja,

der ist sehr cool. Persönlich würde ich folgendes ändern:
-µC
-LCD

Als µC sehe ich den cy8c27443 oder cy8c27643 oder cy8c29x46. Leider sind 
die USB PSoC etwas zu klein was die digital blöcke angeht (dachte an USB 
direkt connected , ohne galv. trennung). Noch besser den Cy8c38xxx, aber 
die gibts z.zt. nur als engineering samples. Und ja, es sind auch 
natürlich PSoCs und keine Atmegas.

Als LCD etwas anderes, (GLCD, OLED, ...) aber nich sooo lang, eher "4x20 
chars" als wie im original "2x40 chars".
Der Ansatz der Messung ist Standard:
Erzeugen einer Sinusspannung und Messung der Impedanz + Phasenlage des 
zu prüfenden Bauteils. Dies kann man umrechnen in den Widerstand + 
Blindwiderstand. Und da die Frequenz bekannt ist, kann man damit L bzw. 
C berechnen. Die Genauigkeit wird daher vor allem von der Auflösung des 
Impedanzmessung begrenzt, und da die Messfrequenz bekannt ist, kann man 
so leicht andere Störungen ausfiltern.
Das einzige Problem dabei ist, dass der Dynamikbereich hoch sein muss 
(mOhm bis GOhm), was hier geschickt über PGAs gelöst wurde.

Den gleichen Ansatz verwenden nahezu alle RLC Meter. Von daher lohnt es 
sich eigentlich nicht das ganze nach zubauen, denn fertig bekommt man 
sowas ab etwa 50€ aus China.
Außer man möchte das ganze noch erweitern: Ein Problem bei diesem 
Messprinzip ist, dass hier der Blindwiderstand gemessen wird, und der 
weicht aufgrund von parasitären Kapazitäten oder Induktivitäten je nach 
Messfrequenz teilweise deutlich vom echten Wert ab. Daher könnte man 
eine Messung bei verschiedenen Frequenzen machen und so eine RLC 
Schaltung direkt messen. Dies dürfte mathematisch aber noch mal einige 
Hausnummern schwieriger werden, als dieses einfache Messprinzip.

Eine Low Cost Version kann man auch leicht mit einer Soundkarte 
realisieren, so wie z.B. hier:
http://www.scheidig.de/Deutsch/Download/LcMeas/info.htm
Persönliche Seite
> This project features a resistance range from 100.0 mW (0.1-mW
> resolution) to 1.000 MW.

Das liegt am HTML-Quelltext:
1
This project features a resistance range from 100.0 m
2
<font face="Symbol">W</font> (0.1-m</font>
3
<font color="#e3e3e3" face="Arial, Helvetica, sans-serif" size="3">
4
<font color="#000000" size="2">
5
<font face="Symbol">W</font>
6
</font></font><font color="#000000" size="2"> 
7
resolution) to 1.000 M</font>
8
<font color="#e3e3e3" face="Arial, Helvetica, sans-serif" size="3">
9
<font color="#000000" size="2">
10
<font face="Symbol">W</font>
11
</font></font><font color="#000000" size="2">.

Noch vergurkter geht das wohl kaum.

Hier wird aus der auf Windows-Systemen vorhandenen Schriftart "Symbol" 
das Zeichen mit dem Zeichencode 0x57 ('W') verwendet, das so aussieht 
wie das Unicode-Zeichen Ω enthält.

Ja, so primitiv hat man das früher mal gemacht.
Natürlich kann man alles kaufen, aber schliesslich gehts ja um das 
selbstbauen. Ich beschäftige mich schon seit ca. 2 Jahren immer mal 
wieder mit dem Thema. Ich habe jetzt Schaltpläne von ca. 20 LCR 
Messbrücken die funktionieren alle ähnlich. Das Hauptproblem ist die 
Erzeugung eines klirrarmen Sinussignals von 100 Hz bis 20 kHz in zwei um 
jeweils 90 ° verschobenen Phasen. Dafür habe ich jetzt eine DDS mit AVR 
aufgebaut, die tuts gut. Aber die beiden um 90 ° verschobenen Phasen? 
mal schaun.

Ich hab noch einen sehr interssanten link, am besten von google 
übersetzen lassen : http://xml.pro-radio.ru/measure/4319/
Angehängte Dateien:

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