Mega644 mit 32768 er Quarz an tosc1 u. tosc2

OP Persönliche Seite #2055671
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Hi Leute,

ich habe mir eine Uhr gebaut mit dem Mega644. Ich habe an TOSC1 u. TOSC2 
einen 32768Hz Quarz angeschlossen. Aber die Uhr läuft am Tag ca 45sec zu 
schnell. Was kann ich Hardwaremäsig ändern, dass die Uhr richtig läuft?

Gruß Hicki
Gast #2055795
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Hallo,

kann auch ein Fehler im Code sein. Billige Quarze haben zwar auch bei 
mir eine Abweichung aber auf 45 Sek komme ich da am Tag nicht. Evtl. 
stimmen auch die Kapazitäten der Kondensatoren nicht, falls Du welche 
nutzt.
OP Persönliche Seite #2055856
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Daniel H. schrieb:
> Steht im Datenblatt auf Seite 29/32.
>
> Übrigens dürfte genau das der Fehler sein, das Datenblatt des Mega644
> sagt nämlich, dass man bezgl. der Lastkapazität das Datenblatt des
> Quarzes konsultieren soll.

Hi Daniel,

im Datenblatt geht es um  die Anschlüsse XTAL1 u. XTAL2 . Und ich meine 
die Anschlüsse TOSC1 u. TOSC2 . Ist es da genau so?

Gruß Hicki
(Firma: keine) #2055899
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Die Pins des µC haben bereits selber eine gewisse Kapazität, für die 
I/O-Pins des 644 sind es z.B. maximal 10 pF, diese tragen bereits zur 
Lastkapazität des Quarzes bei.

Nun nimmt man die Appnote von AVR dazu:
http://www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/doc2521.pdf

Seite 11, GLeichung 5-2

Beispiel:
Dein Quarz benötigt eine Lastkapazität von 22pF

C = 2*22pF - 10pF =  34pF => es müssten extern noch Pi mal Daumen 
zweimal 34pF angeschlossen werden.

Je nachdem, was nun für deinen Quarz rauskommt kann es nun also sein, 
dass du noch eine externe Quarzbeschaltung benötigst oder nicht.

Mit den Uhrenquarzen von Reichelt (10pF bzw. 6pf) käme man so z.B auf 
10pF bzw. 2pF zusätzlich benötigter Kapazität. Inwieweit sich ein Fehlen 
nun auf die Abweichung auswirkt (d.h. ob es so extrem ist, dass es um 45 
Sekunden abweicht) vermag ich nicht zu sagen, weil mir da die Erfahrung 
fehlt.
Gast #2056234
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Hi

>welcher Quarz für den Mega644 wäre denn Eurer Meinung nach der Richtige
>mit oder ohne zusätzliche Beschaltung?

Bei einem inkorrektem Programm keiner. Also was macht dich so sicher, 
das der Fehler nicht bei dir liegt?

MfG Spess
Gast #2056244
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Spess53 schrieb:
> Die Uhrenquarze werden ohne Kondensatoren angeschlossen:
>
> http://www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/...
>
> MfG Spess

Nope. In eben dieser Appnote steht wörtlich:

"Newer devices require external capacitors on these pins as they have a 
different internal oscillator, please refer to the device datasheet for 
details on crystal connections."

Also kann man nicht pauschal sagen, das keine Kondensatoren nötig sind.
#2056326
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Kennst du jemanden, bei dem das zuverlässig funktioniert?

(IMHO hat das Programm ein Problem. Da ist eine IRQ, die ist schon 
ziemlich heavy. Wenn du zu lange braucht, dann verschluckt sich die 
Software-Uhr, die auf Timer 2 basiert. Und wenn bei der dann ab und zu 
ein Interrupt verloren geht, dann geht die Uhr nach.)
#2056430
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Karl heinz Buchegger schrieb:
> (IMHO hat das Programm ein Problem. Da ist eine IRQ, die ist schon
> ziemlich heavy. Wenn du zu lange braucht, dann verschluckt sich die
> Software-Uhr, die auf Timer 2 basiert. Und wenn bei der dann ab und zu
> ein Interrupt verloren geht, dann geht die Uhr nach.)

Ja wenn die Uhr "Nach" gehen würde, dann würde ich das verstehen - aber 
wie erklärt das nun das die aber 45sec "Vor" geht...

...hmm komisches Problem.

Ich nutze für solche Sachen immer eine RTC, gibt bei Reichelt mehr als 
genug mit internem Quarz - lasse mir die genaue Sekunde via Int 
ausgeben. Und natürlich darf man die Backupmöglichkeit nicht außer Acht 
lassen. Sowas spart viel Ärger - und hat was mit Faulheit zu tun. :D :X
#2056994
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Hallo Gemeinde,

ihr solltet Euch die "UHR" von Hicki einmal "in natura" ansehen um einen 
Begriff zu bekommen !

Hallo Andreas,

habe an der Originalplatine mit geladener letzten Programmversion die 
Frequenz am Quarz gemessen - Ist 32779 Hz - Soll 32768 Hz - Deine Uhr 
MUSS VOR gehen. Da man einen Quarz kapazitiv "ziehen" kann, habe ich das 
mal mit einem Trimmer vollzogen. Komme jetzt in einem Bereich von 32766 
Hz bis 32777 Hz. Also von Pin 26 (PC6) einen Trimmer 2...40pf nach Gnd 
löten und Frequenz einstellen.

Gruß Grelli
#2057003
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Wenn man keinen hinreichend genauen Frequenzzähler rumliegen hat, dann 
kann man das natürlich auch andersrum machen. Also statt eine Woche lang 
jeden Tag nachzuschauen, wieviel die Trimmerdrehung vom Vortag 
eingebracht hat, kann man den Fehler auch einmal über 24h messen und 
dann ganz banal als Korrekturwert in die Zeitrechung mit einbauen.
OP Persönliche Seite #2057108
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A. K. schrieb:
> Wenn man keinen hinreichend genauen Frequenzzähler rumliegen hat, dann
> kann man das natürlich auch andersrum machen. Also statt eine Woche lang
> jeden Tag nachzuschauen, wieviel die Trimmerdrehung vom Vortag
> eingebracht hat, kann man den Fehler auch einmal über 24h messen und
> dann ganz banal als Korrekturwert in die Zeitrechung mit einbauen.

Hi,

gute Idee, da ich die Software nicht geschrieben habe wird das schwer 
für mich, oder kannst Du helfen?

Gruß Andreas

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