Einstellbare Konstantstromsenke für Akkuentladegerät

Gast #399746
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@ Black Friday
Vor Kurzem habe ich wohl fast dasselbe entwickelt, also viel Spaß im
Club der Rad-Neu-Erfinder, die relativ schlechte Ladegeräte für
einigermaßen viel Geld bauen.
In deinem Ladegerät steckt ja wohl sicher ein Mikrocontroller zur
Spannungsmessung drin, oder? In diesem Fall würde ich den Strom messen
und einen simplen Widerstand verwenden. Dann könntest du auch die
"Effizienz" des Akkus errechnen, das ist ein nicht uninteressanter
Wert.

Viele Grüße,
Bernhard
#399747
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@Bernhard

Gute Idee mit dem Widerstand!

So habe ich es bei meinem AKKU-TESTER ebenfalls gelöst.

Einfach und unkompliziert.

Ich lege Euch mal meine Schaltung mit bei.

Der Innenwiderstand und die Kapazität der AKKUs kann bestimmt werden.

Ein kleiner Lüfter sorgt für die entsprechende Kühlung der Shunts, da
die gesamte Schaltung sehr klein realisiet wurde.

Gruß aus Erfurt

Bernhard
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Gast #399748
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Also ein entladen bei NiCa akkus im Modellbaubereich ist garnicht
wegzudenken, weil man sonst mit den üblichen Lademethoden die akkus
nach  wenigen malen sonst wegwerfen kann. (Memory effekt)

Deswegen muss man NiCa zuvor entladen und dann laden....

Manchmal muss man die Akkus einfach 2-3 Lade und entladezyklen
durchlaufen lassen, wenn sie lange nicht benutzt worden sind um wieder
richtig power zu haben.

Da sind stromsenken mit bis zu 200Watt und mehr üblich
Gast #399749
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Danke schon mal für eure Antworten,
nein, ich will das Rad nicht neu erfinden und kein Ladegerät bauen.
Geladen werden die Akkus in meinem Akkupower AP-2020.
Allerdings interessiert mich von Zeit zu Zeit die Kapazität der Akkus,
die sich nur beim entladen bestimmen lässt (was den Akkus noch dazu gut
tut).
Ich möchte die Akkus jedoch mit einem konstanten Strom entladen, um die
Akkus zu schonen und die Wärmeentwicklung in Grenzen zu halten.
Dazu will ich die Zeit bis zum erreichen einer Akkuspannung von 0,9
Volt messen (und dann das entladen beenden).
Hat jemand dafür eine Schaltung?

@Bernhard: müsstest du nicht noch den genauen Strom durch den Shunt
messen, da sich dieser doch bei Erwärmung ändert?
Wozu dienen eigentlich die 10k Widerstände bei der Spannungsmessung?
Gast #399755
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Vielleicht hilft Dir das als Anregung ein wenig (Anhang).
Von links wird die Spannung per PWM vorgegeben und der OP regelt dann
den FET, so dass an dem Widerstand (bzw. mehrere Widerstände) die
entsprechende Spannung anliegt. Kühlkörper nicht vergessen. Kein
Verpolschutz vorhanden!
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#399757
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@Black Friday

>müsstest du nicht noch den genauen Strom durch den Shunt
>messen, da sich dieser doch bei Erwärmung ändert?

Da hast Du natürlich Recht, dass sich der R etwas bei
Temperatur-Erhöhung ändert, aber ich denke, mit diesem Fehler kann man
leben.

Notfalls einen R mit niedrigem Temp-Koeffizienten verwenden oder/und
softwaremäßig den errechneten Strom anpassen.

>Wozu dienen eigentlich die 10k Widerstände bei der Spannungsmessung?

Zum Schutz der ADC-Eingänge (Verpolung und Überspannung)


@Uwe

>Mit was zeichnest du denn solche schönen Schaltpläne?

Danke.

Mit sPLAN 4.0

Es ist preiswert und sehr einfach bedienbar.

Bernhard

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